Das Ihme-Zentrum – Traum, Ruine, Zukunft: Der neue Filmtrailer from Ihmezentrum on Vimeo.

„Das Ihme-Zentrum – Traum, Ruine, Zukunft“ ist ein Dokumentarfilm von Constantin Alexander und Hendrik Millauer über die Geschichte und die mögliche nachhaltige Verwandlung des sanierungsbedürfigen Großwohnkomplexes im Herzen von Hannover.

Die Veröffentlichung ist für Spätsommer 2016 geplant.

Weitere Informationen zum Film findet ihr unter: ihmezentrum.org

Musik: Moore and Gardner – Chinese Blues (CC-Lizenz)
Musik: Constantin Alexander

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https://www.youtube.com/watch?v=GC8KuDnD5l4

Im Zusammenhang mit der Sanierung oder des Neubaus Fössebad gibt es auch unmittelbare Auswirkungen auf das Béi Chéz Heinz Veranstaltungszentrum.

Bei den derzeitigen Planungen ist das Béi Chéz Heinz weder bei der Sanierung noch bei einem Neubau mehr an diesem Standort vorgesehen.

Das Béi Chéz Heinz Veranstaltungszentrum ist in den Kellerräumen, und auf einer Außenfläche im Fössebad seit Mai 1995 beheimatet.

Kamera: Marius Küpper/ Christian Carparelli
Redaktion/Schnitt: C. Lopez Sabor

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https://www.youtube.com/watch?v=QXNp9IB9cHk

Unter dem Motto „weil es ein Morgen gibt“ dreht sich im Freizeitheim Linden am 27. und 28. Februar alles rund um das Thema „Mobilität“. Das Dokumentarfilmfestival Utopianale schafft in Hannover bereits zum vierten Mal eine Plattform der Begegnung zwischen Künstlern und Gleichgesinnten. Spannend und lehrreich gestaltet, beschäftigen sich die Filme mit Fragen nach alternativen Lebensformen. Einen optimistischen Ausblick in die Zukunft liefert das breit gefächerte Filmprogramm. Ein begleitendes Rahmenprogramm bietet zudem reichlich Raum für Kreativität.

Kamera: M. Schmitthenner, K. Bednarz
Schnitt: D. Kaynak, M. Schmitthenner
Redaktion: D. Kaynak

www.h-eins.tv

Guten Morgen !!!! Grüße ausm Studio. Heute wird gemischt! Yeah.

Posted by Abstürzende Brieftauben on Sonntag, 10. Januar 2016

… gibt’s in Hannover-Linden!

Kleines Video aus dem Studio der Abstürzenden Brieftauben. Das neue Album ist in Arbeit.

https://www.facebook.com/Abst%C3%BCrzende-Brieftauben-217188421739518

Zusammen mit dem Choreografen Hans Fredeweß erarbeiteten 83 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus 27 verschiedenen Ländern das Tanzstück „Schwarzer Bär“. Zu den Teilnehmer/innen gehören 50 Flüchtlinge zwischen 8 und 18 Jahren, die, ob mit oder ohne Tanzerfahrung, mit Begeisterung dabei waren. Nach sechs Probewochen wurde das Stück am 9. November im Kulturzentrum Pavillon aufgeführt.

Kamera: Maximilian Schoepe
Redaktion: Valeska Reents
Schnitt: Maximilian Schoepe, Valeska Reents

www.h-eins.tv

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https://www.youtube.com/watch?v=ZdXW-Rjnw3o
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https://www.youtube.com/watch?v=atS4xZ7SCfk

Erstes Open Light Festival im Ihme-Park

Kurzfilme – Video-Art – Illumination
18. – 19. Sept. 2015
Ihmeufer an der Glocksee

https://www.facebook.com/events/1593023567625161/

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https://www.youtube.com/watch?v=pcPlawoElxE

Am 31.08.2015 wurden der Hans-Jörg-Hennecke-Gang und das Lindemann-Haus eingeweiht. Bei einer kleinen Feierstunde am 73. Geburtstag des Lindener Autors wurden die Straßenschilder und die Gendenktafel enthüllt.

Musik: SpVgg Linden-Nord
Text: Kersten Flenter
Video: www.linden-entdecken.de

Hennecke-Gang

Ich habe Stroganow lange nicht gesehen, genauer gesagt, seit dem Tag, als er die Tür seines Kiosks zum letzten Mal abschloss; wobei das letzte Mal gleichzeitig das erste Mal war, dass er es von außen tat. Stroganow ist ausgewandert, in das Land, wo die Zitronen blühen, genauer gesagt, auf eine Insel, wo es mehr Schafe als Menschen gibt. Aber er lässt es sich natürlich nicht nehmen, noch einmal seinen alten Stadtteil zu besuchen, wenn schon ein verstorbener Freund Geburtstag hat. Ein Lindemann-Haus gibt es nun. Das ist überfällig. Stroganow denkt zurück an die Zeit, als er hier in einem Zimmer im dritten Stock, in dem der Zigarilloqualm festgemauert im Raume stand, mit Lindemann zusammen etliche Filme aufnahm. Optischer Trash vom Feinsten, diese Video-Kolumnen, aber die Worte Lindemanns zerschnitten messerscharf nicht nur die nikotingelbe Luft im Zimmer, sondern immer auch die mobverseuchte bundesdeutsche Wirklichkeit. Stroganow denkt gern daran zurück, auch in Italien, und oftmals denkt er: so einer wie der Lindemann, der fehlt.

Jetzt schaut Stroganow in den Tunnel neben Lindemanns Haus und sieht ein Schild mit der Aufschrift „Hans-Jörg Hennecke-Gang“. Ja, denkt Stroganow, ich habe gern zur Hennecke-Gang gehört. Das klingt nach einer Schar von Leuten, die mit klarem, kritischen, aber gleichsam humorvollen Verstand die Gesellschaft aufs Korn nehmen, die globalen Ereignisse auf den lokalen Kiez herunterbrechen, im Weltgeist den kleinbürgerlichen Verstand aufdecken, aber auch den guten, den schönen Kern des Menschlichen immer wieder hervorheben, anmahnen, mit einem ironischen Lächeln beschenken. Es gibt zu wenige davon. Heute, wo jeder, der ein Smartphone besitzt, sich gemüßigt fühlt, zu jedem noch so überflüssigen Modethema einen noch überflüssigeren Internetblog mit seinen Gedanken aus dritter Hand zu füttern, sehne ich mich nach oft nach einer kleinen Lindemann-Anekdote, von einem originellen Geist ersonnen und auf Papier gedruckt, so denkt Stroganow.

Stroganows Gedankengänge sind schön, aber ich bin etwas skeptisch. So ein Dunkelgang, ist das genug für einen Lindemann, genug für Hans-Jörg? Wäre es nicht angemessen, einen Weg, eine Straße, einen Platz, eine Avenue oder einen Boulevard nach ihm zu benennen? Ja, so einen Boulevard in Paris vielleicht. Hans-Jörg mochte Paris. Aber ich vermute, die Franzosen würden den „Boulevard Ans-Jorg Ennecke“ gar nicht richtig aussprechen können. Nun, so ein Gang unweit des Pariser Platzes ist allemal ein Anfang. Vielleicht ist so ein Tunnel ja auch genau das Richtige für Lindemann – man kann von beiden Seiten hinein sehen, und am Ende sieht man in jedem Fall ein Licht. Licht am Ende des Ganges. Ein indisches Licht quasi? Nein, ein Hennecke-Licht! Das scheint und strahlt, und scheint noch immer.