Woods Of Birnam

Woods Of Birnam

Datum: 20.03.2015 | Zeit: 20:00 Uhr | Ort: Kulturzentrum Faust

Woods Of Birnam
Woods Of Birnam
Erwachsener Indie-Pop aus Dresden

EINLASS / BEGINN: 19:00 Uhr / 20:00 Uhr
EINTRITT: VVK: 13,- Euro / AK: 16,- Euro
ORT: Mephisto

Wo ein Beginn ist, da gibt es Beginner. Da ist Christian Friedel, der als Ensemble-Mitglied am Dresdner Staatsschauspiel erreicht hat, dass im Parkett neben den schlohweißen Abonnement-Publikumsköpfen auch wieder junge Menschen zu sehen sind. Im Kino spielte Friedel unter anderem in “Das weiße Band” und wird als Georg Elser zu sehen sein, aber er sieht sich eben auch als Musiker – und als solcher tritt er gemeinsam mit Philipp Makolies, Uwe Pasora, Ludwig Bauer und Christian Grochau, dem Klangkörper von Polarkreis 18, als Woods of Birnam in Erscheinung. Bei dieser Kombination wundert es einen nicht, dass die Woods of Birnam zunächst mal keine Lust haben, sich stilistisch festzulegen. Im Gegenteil, sie haben eine große Lust, genau dies nicht zu tun. Das erklärt sich schon aus der Bandbreite diverser Nebenprojekte der Woods, und auch als Backing Band bei Enno Bunger ist man gebucht. Außerdem entstehen alle Stücke als eine Art Legierung. Christian Friedel legt größtenteils die Songs vor, die Band umhüllt diese mit Musik. Ein schönes Pingpong ist das. Mit jedem Takt lernt man einander besser kennen.

Beschreiben lässt sich der Sound von Woods of Birnam im Grunde am besten als große, erwachsene Popmusik. Konkret sind es die melodischen Gesänge, die den Klang der Woods ausmachen. Dazu kommen die ungewöhnlichen Beats von Christian Grochau im Zusammenspiel mit dem groovenden Bass von Uwe Pasora, das melancholische, oft zurückgenommen-fein-atmosphärische Gitarrenspiel von Philipp Makolies und die vielschichtigen Soundwelten von Multi-Instrumentalist Ludwig Bauer. Die Texte hat Christian Friedel in langen Dresdner Nächten zusammen mit William Shakespeare geschrieben. Diese Texte sind zugleich konkret genug, um Themen zu setzen, und hinreichend vage, um auf eigene Gedanken zu kommen, kommen zu müssen. Produzent Tobias Siebert wiederum war es wichtig, bei der musikalischen Vielfalt einen roten Faden einzuweben. Versucht hat er es und gelungen ist es ihm vor allem über die Stimme und den Satzgesang. Beides gibt einem Halt und Orientierung in den atmosphärischen Weiten der Woods, in denen einem immer mal wieder eine Ecke irgendwie bekannt vorkommt – hier wird munter in der Pop-Geschichte herumzitiert, aber nie zu Lasten des Eigenen.

 
Lade Karte ...

Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Kategorien:


Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.