Ingo Lie: "Der weite Weg"

Vernissage: Digi-Tales II

Datum: 14.04.2016 | Zeit: 19:00 Uhr | Ort: Kulturzentrum Faust

Ingo Lie: "Der weite Weg"
Ingo Lie: „Der weite Weg“

Eine Ausstellung mit digital basierter Medienkunst – narrativ, interaktiv, interdisziplinär. Heute mit Workshop “Möbius-Geometrie/virtuelle 3D-Projektionen”

ÖFFNUNGSZEITEN: Do und Fr 16-20 Uhr / Sa und So 14-18 Uhr
EINTRITT: 3,- Euro / ermäßigt: 2,- Euro
ORT: Kunsthalle

Unter dem Titel Digi-Tales II präsentiert der Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. ein Medienkunst-Projekt mit Beteiligung niedersächsischer Künstlerinnen und Künstler. Bereits 2005 konnte in der Kunsthalle Faust mit der Ausstellung Digi-Tales I eine Neuformulierung narrativer Elemente in der digitalen Kunst präsentiert werden. Digi-Tales II zeigt nun eine breit angelegte Auswahl digital erzeugter Formsprachen, die die Faszination künstlicher Bildwelten mit dem Reiz akustischer, narrativer und partizipativer Komponenten zu einem alle Sinne erfassenden Erlebnis verbindet. Zum Ausstellungsende werden Studenten der Hochschule Hannover mit eigenen Beiträgen in einen Dialog mit den gezeigten Positionen treten und ein Diskussionsforum eröffnen.
Hannes Malte Mahler und Ingo Lie haben Kandinskys berühmtes Theorem “Punkt und Linie zu Fläche” in den digitalen Medien zu einer eigenen Bildsprache entwickelt. Eckhard Westermeier nutzt deren animierte Form, um poetische Aussagen zu Zeit, Raum und Bewegung zu treffen. Barbara Hindal und Oliver Niemöller wiederum beziehen digital erzeugte Klangsequenzen oder mathematisch generierte Bilder in ihre oft interaktiven Werke ein. So ermöglicht beispielsweise Niemöllers interaktive Software in seiner Installation “non-printable” die Partizipation von Besuchern, die live auf einer Projektionsfläche virtuelle, dreidimensionale Objekte entstehen lassen können.

Barbara Hindal: ohne Titel
Barbara Hindal: ohne Titel

Barbara Hindahl hat in umfangreichen Untersuchungen Arbeitsgeräusche von Druckern durch Eingabe unterschiedlichster Motive manipuliert und zu komplexen Bild-und Klangfolgen komponiert. So werden die Besucher beispielsweise Zeuge, wie ein Motiv einer Feuersbrunst, eine Gewerkschaftsdemonstration oder das Konterfei eines Politikers klingt. Der Video-Klassiker “Schreibmaschine der Analphabeten” des ungarischen Künstlers János Sugár zeigt das Morphing einer Kalaschnikow aus Zeitungsbildern aus aller Welt. Ergänzend präsentieren Landerer & Company ein Zeit und Raum verfremdetes Video tänzerischer Bewegungen aus der Vogel-Perspektive auf den Hallenboden projiziert.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Barbara Hindal (Hannover/Mannheim), Landerer & Company (Hannover), Ingo Lie (Hannover), Hannes Malte Mahler (Hannover), Oliver Niemöller (Köln), János Sugár (Budapest) und Eckhard Westermeier (Hildesheim/Berlin)

Ausstellungsdauer: Freitag, 15. April, bis Sonntag, 8. Mai 2016
Vernissage: Donnerstag, 14. April, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro
verlängerte Öffnungszeiten:
25 Jahre Faust
Samstag, 16. April, 14-23 Uhr (Eintritt frei)
Internationales 1. Mai-Fest
Sonntag, 1. Mai, 14-20 Uhr (Eintritt frei)

Begleitende Workshops:

“Möbius-Geometrie/virtuelle 3D-Projektionen”
Leitung: Oliver Niemöller (Köln)
(max. 10 Personen / Anmeldung: Tel. 0511 / 213 48 60)
Freitag, 15. April, 17-20 Uhr

“Praxisorientierter Workshop für Liebhaber audiovisueller Experimente”
Leitung: Barbara Hindahl (Hochschule Hannover)
(max. 10 Personen / Anmeldung: Tel. 0511 / 213 48 60)
Samstag, 7. Mai, 14-17 Uhr

Podiumsdiskussion: “Das virtuelle ‘da sein’”
Mit Ingo Lie und Barbara Hindahl (Hannover), Moderation: Prof. Roland Kerstein (Bremen)
Sonntag, 24. April, 16-18 Uhr

 
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Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

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