Ein Impfausweis, Geldstücke, ein Tütchen eines Fotogeschäftes mit Passbild, ein Füller mit der Gravur seines Namens sowie ein Paar mitgebrachte Essstäbchen sind die einzigen persönlichen Erinnerungsstücke, die Dang Chau Lam von seiner Heimat, welche er zuletzt vor über 40 Jahren gesehen hat, geblieben sind.

Spurensuche; 70 Jahre Zuwanderung in Linden

Datum: 16.11.2015 | Zeit: 18:00 Uhr | Ort: Kulturzentrum Faust

Ein Impfausweis, Geldstücke, ein Tütchen eines Fotogeschäftes mit Passbild, ein Füller mit der Gravur seines Namens sowie ein Paar mitgebrachte Essstäbchen sind die einzigen persönlichen Erinnerungsstücke, die Dang Chau Lam von seiner Heimat, welche er zuletzt vor über 40 Jahren gesehen hat, geblieben sind.
Ein Impfausweis, Geldstücke, ein Tütchen eines Fotogeschäftes mit Passbild, ein Füller mit der Gravur seines Namens sowie ein Paar mitgebrachte Essstäbchen sind die einzigen persönlichen Erinnerungsstücke, die Dang Chau Lam von seiner Heimat, welche er zuletzt vor über 40 Jahren gesehen hat, geblieben sind.

Ein Ausstellungs- und Buchprojekt von Peter Hoffmann-Schoenborn, Simone Beer und Kerstin Weigand

EINLASS / BEGINN: 18:00 Uhr
EINTRITT: frei
ORT: Warenannahme

“Spurensuche; 70 Jahre Zuwanderung in Linden” heißt das Projekt, das Peter Hoffmann-Schoenborn (Vorsitzender des Wirtschaftsforums des Vereins Lebendiges Linden und Vorstand der Faust Stiftung), Simone Beer (Vorsitzende des Kulturpalast Linden e.V.) sowie Dr. Kerstin Weigand (Arztpraxis Limmerstraße 41) unlängst ins Leben gerufen haben. Es soll sowohl der Selbstvergewisserung der in unserem Stadtteil lebenden Migrantengruppen dienen als auch einen wichtigen Beitrag zur Wahrnehmung und zum Verständnis der besonderen Lebenssituation der Menschen mit Migrationshintergrund in Linden leisten.

Lune Ndiaye, Künstler aus dem Senegal, wohnt und arbeitet seit 10 Jahren in Linden
Lune Ndiaye, Künstler aus dem Senegal, wohnt und arbeitet seit 10 Jahren in Linden

Im ersten Schritt wurden Personen mit Migrationsgeschichte, die in Linden leben oder arbeiten, gebeten, ihre Geschichte zu erzählen. Illustriert werden soll die Lebensgeschichte möglichst mit persönlichen Bildern von der Jugend an bis heute und vielleicht sogar – falls verfügbar – persönlichen Erinnerungsstücken aus dem jeweiligen Herkunftsland. Darüber hinaus werden die Beteiligten gebeten, für ein Portrait sowie ein Bild der ganzen Person – gegebenenfalls auch mit Partnern, Familien oder einem Gegenstand, der den betreffenen Personen wichtig ist – zur Verfügung zu stehen. In der geplanten Ausstellung sollen die Bilder annähernd lebensgroß gezeigt werden. Die Arbeit am Foto-Projekt soll in den folgenden Jahren fortgesetzt werden und dann in einem Buch zusammengefasst werden.

Im Rahmen der heutigen gemeinsamen öffentlichen Sitzung des Integrationsbeirates des Stadtbezirks Linden und des Wirtschaftsforums des Vereins Lebendiges Linden e.V. soll der erste Teil der Ausstellung mit den ersten zwölf bis fünfzehn Portraits erstmalig in einer Art Preview gezeigt werden. Die Veranstaltung wird die Geschichte der Migration in Linden zum Thema haben. Edelgard Bulmahn (MdB und Bundestags-Vizepräsidentin) und Doris Schröder-Köpf (MdL) haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Weitere Stationen der Ausstellung sind geplant. Die Vernissage folgt am 22. November um 15 Uhr in der Praxis von Dr. Kerstin Weigand, Limmerstr. 41.

 
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Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

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