Mater Dolorosa auf einem Bild von Tizian 1554

Passionskonzert

Datum: 14.02.2016 | Zeit: 17:00 Uhr | Ort: St. Martinskirche

Mater Dolorosa auf einem Bild von Tizian 1554
Mater Dolorosa auf einem Bild von Tizian 1554

mit dem Kammerorchester Bothfeld u. 2 Solistinnen

In der Reihe von Konzerten auswärtiger Ensembles in St. Martin, die seit 01/2015 mit großem Erfolg durchgeführt werden, gastiert am So., 14. Februar 2016 um 17 Uhr das Bothfelder Kammerorchester mit dem „Stabat Mater“ von Giovanni B. Pergolesi und mit „Palladio“, einem Concerto grosso in drei Sätzen für Streichorchester von Karl Jenkins in der St. Martins-Kirche.

Die beiden Gesangs-Solistinnen sind: Annika Steinbach und Jamila Buhre.

Leitung: Sabine Lauer.

Das „Stabat mater” (nach dem Gedichtanfang Stabat mater dolorosa, lat. für ‚Es stand die Mutter schmerzerfüllt‘) ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den Gekreuzigten besingt. Die Verfasserschaft ist ungeklärt, das Gedicht wurde in der Vergangenheit unter anderem Papst Innozenz III. († 1216) sowie den Franziskanermönchen Iacopone da Todi († 1306) und Johannes Bonaventura († 1274) zugeschrieben.

Das Stabat Mater ist von zahlreichen Komponisten von 1480 bis 2013 vertont worden. Die verwendeten musikalischen Mittel sind sehr unterschiedlich aufwendig. Eine häufig aufgeführte Vertonung ist die von Giovanni B. Pergolesi – sie ist eher schlicht und in der Besetzung von 2 Gesangs-Solistinnen und Kammerorchester mit wenig Aufwand aufzuführen.

Pergolesis Stabat mater, sein letztes Werk, wurde eines der beliebtesten Werke des 18. Jahrhunderts, war im 18. Jahrhundert das am häufigsten gedruckte Musikstück und hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. – Die originale Fassung für zwei Solostimmen (Sopran und Alt), Streicher und Basso continuo hat sich erst im Zuge der Alte-Musik-Bewegung wieder durchgesetzt. Diese kommt in dem Konzert in St. Martin zu Gehör.

Das Konzert endet mit „Palladio“, einem Concerto grosso in drei Sätzen für Streichorchester von Karl Jenkins, das 1996 veröffentlicht wurde. – Jenkins schrieb zu seinem Werk, daß es von dem Renaissance-Architekten Andrea Palladio inspiriert sei. Dessen Werk verkörpere, basierend auf der klassischen Antike, die Vorstellungen der Renaissance von Harmonie und Ordnung.

Das Kammerorchester Bothfeld wurde im Jahr 2005 gegründet, die künstlerische Leitung hat Sabine Lauer. Inzwischen hat es sich zu einem qualifizierten Klangkörper entwickelt und konzertiert regelmäßig mit z.T. namhaften Solisten. Das etwa 25-köpfige Streichorchester, bestehend aus engagierten Laien und Profis aller Altersgruppen, arbeitet im Rahmen von Projekten auch gerne mit Chören und/oder Bläsern zusammen. Ziel ist es, Werke verschiedener Epochen zu erarbeiten und aufzuführen.

Die beiden Gesangs-Solistinnen Annika Steinbach (Sopran) und Jamila Buhre (Alt) haben ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig erhalten.

Sie sind vor allem in Sachsen bekannte und umjubelte Oratorien-Sängerinnen.

Wir freuen uns vor allem sehr auf die Aufführung dieses herausragenden Werkes der Passionsmusik durch das renommierte Kammerorchester Bothfeld mit 2 exzellenten Gesangs-Solistinnen.

Zeit: So., 14.02.2016, 17 Uhr

Ort: St. Martinskirche Hann.-Linden, an der Martinskirche 15

Der Eintritt ist frei – eine Spende zur Deckung der Kosten ist erbeten.

 
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Veranstaltungsort:
St. Martinskirche
Kirchstraße 19
30449 Hannover

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