Joy Wellboy

Joy Wellboy

Datum: 16.05.2015 | Zeit: 20:00 Uhr | Ort: Kulturzentrum Faust

Joy Wellboy
Joy Wellboy
Electro Acoustic New Wave aus Belgien

EINLASS / BEGINN: 19:00 Uhr / 20:00 Uhr
EINTRITT: VVK: 13,- Euro / AK: 16,- Euro
ORT: Mephisto

Hunderttausendmal wurde er schon besungen, ach, bestimmt noch öfter: der Phantomschmerz der Sehnsucht. Aber so wie in “Painkiller Nights” von Joy Wellboy klang dieser Schmerz noch nie. So kratzbürstig und zärtlich zugleich wie in dieser unvergleichlichen Stimme, die flüstert und jault: “My head is bursting with an amplified scream: where are you?!” Diese Stimme, die vor Sehnsucht fast zerspringt und voll ungezähmtem Charme vibriert – das ist Joy: Joy Adegoke. Und der hoffnungslos romantische Bariton, der immer wieder um sie herum tanzt – das ist Wellboy: Wim Janssens.

“I’m waiting for you”,singt er einmal. Und sie fragt zurück: “Why don’t you come and get me?” Vielleicht wisst ihr es noch nicht, aber auch ihr habt darauf gewartet, jetzt nehmt es euch: Joy Wellboys zweites Album, “Wedding”.

Joy und Wim sind seit Jahren unzertrennlich, ein Paar in Leben und Kunst. 2009 beginnen sie in ihrer Heimatstadt Brüssel, zusammen Musik zu machen. Auf einem Roadtrip durch Kalifornien legten sie den Grundstein für ihr erstes Album. Die Demo-Versionen der Songs, die sie nur mit Akustikgitarre, Mikrofon und Mini-Verstärker in der glühenden Hitze des Death Valley aufnahmen, bekamt auch Ellen Allien zu hören. Sie war begeistert, nahm Joy Wellboy auf ihrem Label Bpitch Control unter Vertrag und veröffentlichte dort 2013 “Yorokobi’s Mantra”, das erste Album des belgischen Duos.

Es folgten ausgedehnte Touren und der Umzug von Brüssel nach Berlin. In einem intimem Heimstudio im neuen Zuhause entstand Joy Wellboys zweites Album. Es wirkt wie der Soundtrack für ihre eigene Traumhochzeit, aufgenommen in einem Berliner Stadtteil namens Wedding, abgemischt im Freudenhaus Studio – wo sonst? “Wedding” klingt so komplett und vielfältig, wie man sich ein Pop-Album 2015 nur wünschen kann: Songwriting trifft Crooning, Elektrobeat kuschelt mit Chanson, es gibt Minnegesang auf der Tanzfläche, herzzerreißende Duette und Engtanz-Balladen für die Ewigkeit.

Kurz gesagt: Joy Wellboy machen “Love On The Beat”. Wim übernimmt die Rolle eines wiedergeborenen Serge Gainsbourg, nur ohne Ablaufdatum und souveräner, als es der Grandseigneur des französischen Pop auf seinen Elektro-Chanson-Ausflügen je war. Und Joy spielt eine Jane Birkin in abgewetzter, schwarzer Lederjacke mit The-Slits-Aufnäher. Man denkt zugleich an New-Wave-Hits oder an Soundtracks der französischen Nouvelle Vague. Und an Leonard Cohen in seiner “First We Take Manhattan”-Phase. Bei Leonard Cohen kommt nach Manhattan Berlin an die Reihe. Die deutsche Hauptstadt haben Joy Wellboy längst genommen. Und als nächstes? Seid ihr dran!

www.joywellboy.be

 
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Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

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