Eingang zum Medienhaus

„Freihandelsabkommen TTIP“ Gesellschaftspolitik Folge 2

Datum: 26.11.2014 | Zeit: 19:30 Uhr | Ort: Medienhaus Hannover

Referent: Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates,

„Die USA und die EU sowie ihre Mitgliedstaaten pflegen unterschiedliche Vorstellungen von Kultur, kultureller und medialer Vielfalt sowie deren Erhalt und Förderung. Länder wie Deutschland und Frankreich beispielsweise verstehen sich ausdrücklich als Kulturstaaten und leiten daraus ihre Maßnahmen zur Kulturförderung ab. Fördermittel der öffentlichen Hand oder über Gebühren finanzierte Modelle sind jedoch in den USA unüblich. Eine Handelspartnerschaft, die auf gemeinsamen Werten und gegenseitigem Respekt gegründet ist, muss diese Unterschiede akzeptieren, zulassen und darf ihre Ausgestaltung nicht durch Handelsregeln einschränken oder verändern.“

Referent: Andreas Braendle, Ökonom, attac – Aktivist

Derzeit sind genannte „Freihandelsabkommen“ in aller Munde und es regt sich Europaweit Widerstand dagegen. Worum geht es? TTIP/CETA/TISA sind Instrumente, die die Lebensverhältnisse in Deutschland und darüber hinaus, in ganz Europa auf den Kopf stellen würden. Nahezu kein Bereich wird davon verschont bleiben. Daseinsvorsorge, Arbeits- und Gesundheitsschutz sind ebenso betroffen, wie der Verbraucherschutz die Kultur und nicht zuletzt würde das parlamentarische, demokratische Gefüge hierzulande, zu einer reinen Folkloreveranstaltung degradiert werden. Die großen Gewinner wären die großen Konzerne, die ihre Marktmacht ausbauen und damit ihr politisches Herrschaftssystem weltweit als alleiniges Gesellschaftssystem implementieren könnten.

„TTIP – Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen“ (45 Minuten),
Dokumentation von Kim Otto und Stephan Stuchlik.

Gerade der Kulturbereich ist von TTIP und CETA existentiell betroffen. Wir rufen deshalb alle Kulturschaffenden auf den Aufruf der selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitative gegen TTIP und CETA zu unterschreiben.

In Kooperation mit:
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)

Eintritt: frei

 
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Veranstaltungsort:
Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
30449 Hannover

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