Brandschutzsanierung im FZH Linden beginnt

Freizeitheim Linden

Freizeitheim Linden

Mit rund einer Million Euro aus demKonjunkturprogramm II wird die Stadt Hannover im Freizeitheim Lindenden Brandschutz verbessern. Im Untergeschoss werden in mehrerenBereichen Außenwände aus Glasbausteinen entfernt und durch neueFassadenelemente mit Fenstern und Fluchttüren ersetzt. Das Erdgeschosserhält an allen vier Seiten insgesamt neun zusätzliche Außentreppen alsFluchtwege. Im gesamten Gebäude wird eine neue Brandmeldeanlageinstalliert.

Die Arbeiten beginnen in dieser Woche und dauern nach Einschätzung des Fachbereichs Gebäudemanagement etwa drei Monate. 

Wegen der Umbauarbeiten bleibt die Stadtbibliothek Limmerstraße in der Zeit von Donnerstag(29. April) bis Sonnabend (22. Mai) geschlossen. Ausgeliehene Medienkönnen in jeder anderen Stadtbibliothek abgegeben und verlängert werden.

Starke Frauen – Starker Stadtteil

Eine Wanderausstellung über die Lebenswege Lindener Frauen vom 12.04. – 08.05.2010 in der Stadtbibliothek Linden

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Biografie-Projekts mit neun Starken Frauen aus Linden, durchgeführt im Bereich Stadtteilkulturarbeit der Landeshauptstadt Hannover.

Öffnungszeiten: Mo, Do 12 – 19 Uhr, Di, Fr 11 – 17 Uhr und Sa 10 – 13 Uhr

Stadtbibliothek Linden
Lindener Marktplatz 1
30449 Hannover
Tel. (0511) 168 4 21 80

10 Denkanstöße für ein Hannover ohne Büchereischließungen und Bildungsabbau

3. Integration und Förderung Schwacher

Fakt ist, dass in den 60iger Jahren die allein regierende SPD und die damaligeBibliotheksleitung im bevölkerungsreichen und lebendigen Arbeiterstadtteil Linden bewusstzwei Büchereien eingerichtet hat, weil sie es für notwendig erachtete. Das war damals gutund richtig und ist es auch heute noch.
Wenn Integration und die Förderung Schwacher nicht zu leeren Worthülsen verkommensollen, so darf es keine weitere Schließung geben.
Nicht seriös hingegen ist es, fast 50 Jahre später den Ausbau der einen Bücherei mit derSchließung der anderen zu begründen. Uns diese Streichung als „Zusammenlegung“ oder„Fusion“ auch noch als Fortschritt zu verkaufen, das ist ein fiskalischer Taschenspielertrick.

4. Streichkonzert

Jahrzehntelang hat Rot-Grün die wachsende Raumnot und fortschreitende bauliche Mängeltatenlos hingenommen, gaukelt nun aber der Öffentlichkeit mit der „Zusammenlegung“eine Verbesserung vor; verschweigt aber, dass die neue Bibliothek um 9000 Medienein-heiten kleiner werden soll als die beiden bisherigen. Außerdem muss die neue Bibliothekmit 4,5 Personalstellen weniger den immensen Aufgabenzuwachs für dann 4 – 5 Stadt-teile (Linden- Mitte, Linden-Süd, Linden-Nord, Limmer und Teile von Ahlem) bewältigen.Wie das von dem ohnehin überlasteten Personal noch geleistet werden soll, ist selbstFachleuten ein Rätsel.
Ein weiterer Personalabbau im gesamten Büchereisystem soll durch die Einführung vonSelbstverbuchungsautomaten (RFID/Identifizierung der Medien über Radiowellen) statt-finden. Das heißt, bis zu 20 Personalstellen im Büchereihelferbereich der StadtbibliothekHannover sollen gestrichen werden.
Die Bibliotheksleitung verspricht sich damit eine Verbesserung der Angebots-qualität für die Nutzer/innen – eine durchaus zweifelhafte Annahme, denn das weg-rationalisierte Personal fehlt als Ansprechpartner für die Leser/innen, für die Arbeiten inder Bibliothek sowie für alle Arbeiten in der Zusammenarbeit mit den Bildungsein-richtungen der Stadtteile.
Die Nutzer/innen erwarten Menschen in der Bibliothek und keine Automaten! Außerdembezweifeln wir, dass der Datenschutz gewährleistet ist.

5. Vollmundige Versprechungen

Die bislang vorliegende Konzeption für das Lindener Rathaus ist unausgegoren undunausgereift. Angebliche Ziele verbindet die Stadtverwaltung mit dem Lernzentrum:Demnach sollen nach der Lissabon-Strategie 2000 „ neue Lernorte entwickelt“, mehrInvestitionen in „Humankapital“ und eine „Verbesserung der regionalenWettbewerbsfähigkeit“ erreicht werden.
Es grenzt schon an Zynismus, wenn einerseits die Parolen der Stadtverwaltung„Zugangserleichterungen fördern“, „Zugangsschwellen senken“ und „wohnortnah“vollmundig verkünden, andererseits aber gleichzeitig drei Stadtteile mit tausenden vonMenschen von Bildung durch Bibliotheken abgehängt werden sollen.Eine „Verbesserung des Zugangs zu Bildungsangeboten“ und eine „qualitative Entwicklungder Bildungsinfrastruktur“ erreicht man jedenfalls nicht durch Büchereischließungen.

6. PPP als Politisch-Peinliche Provokation

„Die Finanzierung dieser Maßnahmen ist nicht gesichert“, schreibt die Verwaltung der StadtHannover u.a. in ihrer Informationsdrucksache (Nr. 2184/2009) im Herbst 2009 zum Umbaudes Lindener Rathauses. 9,5 Millionen Euro soll er kosten, wobei 1 Million Euro aus EU-Quellen erhofft werden. Für die Finanzierung wollen Ratsmehrheit und Verwaltung aufprivate Investoren zurückgreifen: PPP (Public Private Partnership) bzw. ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaft), so der Name des angestrebten Finanzierungsmodells. Das LindenerRathaus soll durch Investoren saniert und einem finanzkräftigen Betreiber für Jahrzehnteüberlassen werden. Über teure Mieten wird das Gebäude durch die Verwaltung anschließendzurückerworben.
PPP/ÖPP ist eine weit in die Zukunft verlängerte, zusätzliche Verschuldung der Stadt mitmöglichem Raubbau am öffentlichen Eigentum. In der Regel sind damit Steuerverluste,Abbau von Arbeitsplätzen, der Einsatz von Niedriglöhnern und Billigfirmen sowie eineVerschlechterung des Standards der öffentlichen Dienstleistungen verbunden. DieMitbestimmung von Bürger/innen bei der Lösung gemeinschaftlicher Aufgaben wirdabgebaut zugunsten der privaten Finanzakteure. Aus diesen Gründen warnen auch dieGewerkschaften vor PPP-Projekten.

7. Breites Bündnis der Büchereibefürworter

25 000 Bürger/innen fordern mit der Bürgerinitiative den Erhalt der StadtbibliothekLimmerstraße. 25 000 Unterschriften, das sind doppelt so viel wie Wahlberechtigte bei derKommunalwahl 2006 den Bezirksrat Linden-Limmer mit allen seinen Parteien gewählthaben.
Ermöglicht wurde dieses in der jüngeren hannoverschen Geschichte beispiellose Ergebnisdurch die riesige Unterstützung der Bevölkerung. Tausende Unterschriften wurden imStadtbezirk von Geschäftsleuten gesammelt – zum Beispiel beimGemüsehändler, im Sonnenstudio oder in der Apotheke. In nahezu jedem Geschäft derLimmerstraße wurde die Forderung nach Erhalt der Bibliothek durch Unterschriftenlistenoder Aushänge zum Ausdruck gebracht.
Unübersehbar auch das Engagement zahlreicher Verbände und Organisationen: DieStadtelternräte der Kindertagesstätten und der Schulen, der Stadtschülerrat ebenso wie derDGB und zahlreiche Personal- und Betriebsräte aus Großbetrieben wehren sich gegen denBildungsabbau. Ob Sport- und Kulturverein Günes, der Deutsch-TürkischeFreundschaftsverein, der Kulturverein der Iraner oder der Schachclub der PolizeiHannover – gemeinsam erheben sie ihre Stimme gegen die Schließungsabsichten.Viele Wähler und Mitglieder der SPD und Bündnis 90/ Die Grünen treten für dasFortbestehen und die Modernisierung der Bücherei Limmerstraße ein. Von der CDU-Ratsfraktion bis zur DKP reicht das Spektrum der Büchereibefürworter. Im Rat und ananderer Stelle bringen die Gruppe Hannoversche Linke und Die Linken die Forderungen derBürger/innen zum Ausdruck – ebenso wie das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit (BSG) imBezirksrat Linden-Limmer.
Kuriosum am Rande: Der Bezirksrat Ahlem-Davenstedt-Badenstedt beschloss ein-stimmigden Erhalt der Bibliothek Limmerstraße.

8. Ignoranz und vorauseilender Gehorsam

Leider ignorieren die Ratsfraktionen SPD und Bündnis 90/ Die Grünen bislang denBürgerwillen und können bei ihrem Bildungsraubbau noch nicht zu einer Kursänderungbewegt werden. Trotz einzelner Sympathiebekundungen zeigt man sich dort mehrheitlichunflexibel und hält an der Schließung fest.Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet zwei Lindener Stadtpolitiker,die SPD-Fraktionsvorsitzende Kastning und der grüne Fraktionsvorsitzende undKulturausschussvorsitzende (!) Schlieckau, die Schließung der Bücherei im LindenerFreizeitheim vorantreiben.
Enttäuschend ist bislang auch das Verhalten der Mehrheitsfraktionen und derBezirksbürgermeisterin im Bezirksrat Linden/ Limmer. Dort, wo eigentlich einegemeinsame Verteidigung der Stadtbibliothek Limmerstraße erwartet wird, bleibt man imwesentlichen bisher ohne eigene Position und ordnet sich kritiklos den Vorgaben desOberbürgermeisters und dem Fraktionszwang unter.

9. Das Märchen vom Geldmangel

Wir haben kein Geld, hört man landauf, landab aus vielen Politikermündern und manchemRathaus. Hannover bildet da keine Ausnahme.„Bibliotheken sind wichtiger als Kasernen“, stellt der hannoversche Kabarettist DietrichKittner fest. Zumindest dem Militär scheint es an Geld nicht zu mangeln: Für 100 MillionenEuro erhielten die Feldjäger der Bundeswehr ein neues Domizil im Norden Hannovers unddie Ausbaukosten für den Militärflughafen Wunstorf erhöhten sich in nur 12 Monaten von220 Millionen Euro auf 325 Millionen Euro.
Wie viele Büchereien (oder auch andere wichtige kulturelle und soziale Einrichtungen)könnten allein mit der Ausgabe von jährlich über 1 Milliarde Euro für den Afghanistankrieggesichert werden?
Diese Kriegskosten belasten den Bundeshaushalt, sodass weniger Steuermittel auch für dieLänder und Kommunen vorhanden bleiben.
Trotzdem wurde der Messe-AG mit 125 Millionen Euro alleine von der Stadt Hannover unterdie Arme gegriffen. Unlängst sprach sich Oberbürgermeister Weil für einen Landtagsumbau(ca. 45 Millionen Euro) aus und Pläne für einen weiteren Rathausneubau wurden sicherlichnicht für die Schublade entwickelt.
Auch für einen Schlossneubau in Herrenhausen sind offensichtlich genügend Geldervorhanden. Mietzahlungen in Höhe von 1 bis 2 Millionen Euro jährlich soll die beteiligte VW-Stiftung anschließend von der Stadt erhalten, wobei das Grundstück bereits kostenfrei (alsErbpacht) der Konzernstiftung überlassen wurde.Während für glitzernde Fassaden, Repräsentations- und vermeintliche Hochkultur die Gelder„locker sitzen“, ist kein weiteres Geld mehr für die Bildungsgrundversorgung derBevölkerung vorhanden.

10. Was wir wollen

Die Hannoveraner/innen leben und arbeiten gerne in ihrer Stadt, die in der Vergangenheit mitAttributen wie „hässlich“ und „langweilig“ bedacht wurde. Mehr Selbstvertrauen, mehr Profilund mehr Lokalpatriotismus empfehlen Imageberater, um die Identifikation der Bürger/innenmit ihrer Stadt zu erhöhen.
Gleichzeitig wird die „mangelnde Bürgernähe … der Verwaltung“ zum Beispiel in derHannover Image Studie 2008 kritisiert.

Die Forderungen der Bürgerinitiative und der 25 000 Bürgerinnen und Bürger an Politik undVerwaltung sind:
Berücksichtigen Sie endlich den Bürgerwillen und tragen Sie nicht noch weiter zumBildungsabbau bei.
Für ein Hannover der Bildungschanchengleichheit – ohne Büchereischließungen!Für den Erhalt der Stadtbibliothek Limmerstraße!

Ehemalige Lindener Büchereileiterin fordert Erhalt der Bücherei Limmerstrasse

Inder Auseinandersetzung um den Erhalt der Stadtbibliothek Limmerstraßehat jetzt die langjährige Büchereileiterin der Stadtbücherei Linden amLindener Markt, Gisela Wieckhorst, ihre Position verdeutlicht. FrauWieckhorst spricht sich eindeutig für das Weiterbestehen der BüchereiLimmerstraße im Freizeitheim Linden aus.

In ihrer jetzt von der „Bürgerinitiative gegen die Schließung derStadtbibliothek Limmerstraße“ veröffentlichten Stellungnahme heißt es:„ … möchte ich Ihnen … sagen, dass ich Ihr Eintreten für den Erhalt derStadtbücherei Limmerstraße in Linden-Nord voll und ganz unterstützesowie auch die Bürgerinitiative, die sich in Linden-Nord gebildet hat.Alle Unterzeichner/innen haben eine bewundernswürdige Vorarbeit fürdieses Ziel geleistet.

Die Bewohner des hannoverschen Stadtteils Limmer und angrenzenderGebiete brauchen weiterhin eine gut erreichbare Bücherei. Sie ist seitJahrzehnten in den Stadtteil integriert und gehört zum Umfeld dazu.

Es ist meiner Meinung nach nicht mehr verantwortbar, eineBildungseinrichtung dieser Größe und Güte weiterenRationalisierungsplänen zum Opfer fallen zu lassen.

Auch ich wende mich mit Nachdruck gegen die Schließungspläne für die Stadtbücherei Limmerstraße.“

Initiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße
c/o Matthias Wietzer
Limmerstraße 31
30451 Hannover
Tel.: 0511 / 4582694

Lesenetzwerk Hannover lädt ein zum Bilderbuch-Sonntag im Pavillon

Bundesweit arbeiten für das Projekt"Lesestart" mehrere Partner zusammen, unter anderem die Stiftung Lesen,Kinderärzte und Bibliotheken. In Hannover war der Auftakt zum"Lesestart" am 1. Februar 2009. Rund 20 Kinderärzte verteilten Lesesetsim Rahmen der Untersuchung U6; zusätzlich erhielten die Eltern eine vonIngo Siegner gestaltete Infopostkarte. Der erste Bilderbuchsonntag unddie darauf folgende Informationskampagne stießen bei den Eltern aufgroßes Interesse. AWO und Stadtteilbibliotheken bieten mittlerweile insechs Stadtteilbibliotheken unter dem Motto "Babys in der Bibliothek"gut besuchte Eltern-Kind-Gruppen an.

"Ich freue mich sehr, dass die Angebote imRahmen der Aktion Lesestart Hannover von den Eltern so gut angenommenwerden und es gelungen ist, erneut mit den Partnern des LesenetzwerkesHannover einen Bilderbuchsonntag auf die Beine zu stellen", so Dr.Carola Schelle-Wolff, Direktorin der Stadtbibliothek Hannover.

"Lesestart Hannover" wird getragen vomLesenetzwerk Hannover, das die Stadtbibliothek Hannover koordiniert.Folgende Partner sind an der Aktion beteiligt: StadtbibliothekHannover, Projektstelle Sprachförderung der Landeshauptstadt Hannover,Elternbildungsprogramm Rucksack, Akademie für Leseförderung derStiftung Lesen, Evangelische Büchereiarbeit, AWO-Familienbildung,Alice-Salomon-Schule, Buchhandlungen Sternschnuppe, Bücherwurm,Lehmanns und Leuenhagen & Paris, die Fachbereiche Jugend undFamilie sowie Bildung und Qualifizierung der Landeshauptstadt Hannoverund die Erzieherin Petra Pfahl-Scholz.

Marie Dettmer liest Erich Kästner

Stadtbibliothek Linden

Stadtbibliothek Linden

„Es gibt nichts Gutes außer: man tut es!“
Mittwoch, 25.11.2009, 19.00 Uhr

War er – Kinderbuchautor? – Romancier? – Stückeschreiber? – Lyriker? – Politischer Schriftsteller? — er war alles!

Marie Dettmer, die aus vielen Lesungen bekannte literarische Komponistin, liest ausgewählte Texte und Gedichte dieses vielseitigen , kreativ, überaus menschlichen, sehr kritischen und noch immer aktuellen Schriftstellers.

, Lindener Marktplatz 1

Eintritt: 2,00 €

www.stadtbibliotheken-hannover.de

Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek Linden jetzt auch am Montag

stadtbibliothek_lindenAb November gibt es auch am Montag um 16:00 Uhr das beliebte Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek am Lindener Markt.

Montag, 02.11.2009, 16.00 Uhr
Ursula Wölfel: Das schönste Martinslicht
Nach dem Vorbild seines Namenspatrons verschenkt Martin beim Martinsumzug seine selbst gebastelte Laterne.

Donnerstag, 05.11.2009, 16.00 Uhr
Ursula Wölfel: Das schönste Martinslicht
Nach dem Vorbild seines Namenspatrons verschenkt Martin beim Martinsumzug seine selbst gebastelte Laterne.

Montag, 09.11.2009, 16.00 Uhr
Erwin Grosche: Mein Schutzengel heißt Hubert.
Ein kleiner Junge berichtet über die Erlebnisse mit seinem Schutzengel Hubert, der selber auch ein bisschen Angst hat.

Donnerstag, 12.11.2009, 16.00 Uhr
Erwin Grosche: Mein Schutzengel heißt Hubert.
Ein kleiner Junge berichtet über die Erlebnisse mit seinem Schutzengel Hubert, der selber auch ein bisschen Angst hat.

Montag, 16.11.2009, 16.00 Uhr
Emily Horn: Hexe, dringend gesucht!
Auf der Suche nach einer Hexe, deren Lieblingstier er werden will, wird Kater Herbert ausgerechnet in der Stadtbibliothek fündig.

Donnerstag, 19.11.2009, 16.00 Uhr
Emily Horn: Hexe, dringend gesucht!
Auf der Suche nach einer Hexe, deren Lieblingstier er werden will, wird Kater Herbert ausgerechnet in der Stadtbibliothek fündig

Montag, 23.11.2009, 16.00 Uhr
Gunilla Bergström: Milla mitten in der Nacht
Milla kann nicht einschlafen, weil im Dunkeln alles so anders ist.

Donnerstag, 26.11.2009, 16.00 Uhr
Gunilla Bergström: Milla mitten in der Nacht
Milla kann nicht einschlafen, weil im Dunkeln alles so anders ist.

Montag, 30.11.2009, 16.00 Uhr
Pfister, Marcus: Lieber Nikolaus, wann kommst du?  
Es ist wie verhext: Ausgerechnet am Sankt-Nikolaus-Tag hat der Nikolaus verschlafen! Dann kann er den zweiten Stiefel nicht finden, und der pralle Sack mit den Geschenken passt nicht durch die Tür. Es sieht ganz so aus, als sollten die Kinder in diesem Jahr keine Geschenke bekommen…

Stadtbibliothek Linden
Lindener Marktplatz 1, 30449 Hannover;
Tel.: 0511/168-42180
Mo, Do: 12.00-19.00 Uhr; Di, Fr: 11.00-17.00 Uhr;
Sa: 10.00-13.00 Uhr; Mi: geschlossen

Lesung Heiko Postma: „Wie rast die Windsbraut durch die Luft!“

Stadtbibliothek LindenDem Jahreslauf folgend wird Heiko Postma eine Reise durch sieben „Mythische Nächte“ antreten, die bereits in vorchristlicher Zeit „heilig“ waren und seit je einen ganz eigenen Zauber ausübten, der die Poeten inspirierte.
Erleben Sie unter anderem: Goethes walpurgisnächtliche Blocksberg-Phantastik, Shakespeares mittsommernächtliche Traum-Metamorphosen,Heinrich Heines „Passahfest“-Grauen, sowie den schottischen „Halloween“-Zauber bei Robert Burns.

Datum: 21.10.2009
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: , Lindener Marktplatz 1Beschreibung: Eine literarische Reise durch MYTHISCHE NÄCHTE.

Eintritt: 5,- €

Webseite: www.stadtbibliothek-hannover.de

Bücherei Limmerstraße durch Bundestagskandidaten gerettet?!

Nachfolgend der Beitrag der Bürgerinitiative:

“Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren,
mein Name ist Matthias Wietzer. Ich wohne in Linden-Nord in derLimmerstraße, besuche seit über 18 Jahren gemeinsam mit meiner Tochterdie dortige Bücherei und möchte, dass künftige Generationen aus Linden,Limmer und Ahlem das auch noch tun können.
Deshalb engagiere ich mich in der “Bürgerinitiative gegen dieSchließung der Stadtbibliothek Limmerstraße”, die über 25.000Unterschriften für den Erhalt dieser wichtigen Einrichtung gesammelthat.

Bevor wir zu unseren Fragen kommen, möchten wir Ihnen die höchsterfreuliche Mitteilung machen, dass die Bücherei Limmerstraße gerettetist und nicht geschlossen wird. So erscheint es zumindest.Ermöglicht wurde das dankenswerterweise durch folgende Aussagen.

So betont die SPD: “Soziale Gerechtigkeit braucht guteBildungschancen für alle. Deshalb wollen wir kein Kind zurücklassen”.Frau Bulmahn setzt sich in Zeitungsanzeigen für mehr Chancengleichheitin der Bildung ein.

Die Grünen fordern in ihrem Bundestagswahlprogramm: “…wichtigeInfrastruktur für Kinder – wie Schwimmhallen und Bibliotheken – dürfennicht schließen”. Sie sind für “Soziale Teilhabe für alle”. “Wer grünwählt, stärkt die kulturelle Bildung”, heißt es.

Toll, dass die FDP “mehr Investitionen in Bildung” fordert. Wirkönnen zustimmen: “Bildung ist ein Bürgerrecht”. “Wer FDP wählt, stärktBildung”, erklären Herr Westerwelle und Herr Döring.

Zu unseren Fragen:
1. Vertreten auch Sie die Positionen Ihrer potentiellen Bundestagsabgeordneten bzw. Ihrer Wahlprogramme?
2. Welchen Beitrag leisten Sie um den Erhalt der Bücherei Limmerstraßezu gewährleisten und den Forderungen der 25.000 Unterzeichnerinnen undUnterzeichnern nachzukommen?

Die in der Kulturausschusssitzung Angesprochen beantworteten dieFragen nicht und zeichneten sich durch Sprachlosigkeit aus. Im Verlaufder weiteren Sitzung wurde mit einer Mehrheit aus SPD, Grünen und FDPder Antrag der “Hannoverschen Linken” für den Erhalt der Büchereiabgelehnt!

Initiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße
c/o Matthias Wietzer
Limmerstraße 31
30451 Hannover
Tel.: 0511 / 4582694