Die Toten der Novemberrevolution 1918

Veranstaltungsreihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“

Am Mittwoch, den 26. April findet um 19 Uhr die letzte Veranstaltung der Bildervortrags-Reihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“ statt. Ort ist die Stadtbibliothek Linden, Veranstalter sind die Initative „Lebensraum Linden“ gemeinsam mit dem Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V., dem Kulturzentrum FAUST e.V. und dem örtlichen Veranstalter, der Stadtbibliothek Linden. Thema sind „Die Toten der Novemberrevolution 1918“. Der 1. Weltkrieg war von 1914 bis 1918 Anlass für weitreichende politische Umwälzungen im sozialdemokratischen Lager. Die Novemberrevolution in Hannover und Linden verlief jedoch im Prinzip „in geordneten sozialdemokratischen Bahnen“. Die Städte wiurden jedoch „von zugereisten Marinemannschaften überrumpelt“ (Reichskanzler Max von Baden). Im Mittelpunkt des Abends stehen die Recherche nach den betroffenen Personen in öffentlichen Archiven und der heute noch mögliche Zugang zu Daten und Informationen (Angeboten wird ein Einführungsbesuch im Stadtarchiv).

Der Eintritt ist frei. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe durch die Ausstellung „Besiegte Menschheit“ der Friedensbibliothek Berlin, die im Lindener Rathaus zu sehen ist.

Termine:
Mittwoch, 26. April, 19 Uhr, Stadtbibliothek Linden: „Die Toten der Novemberrevolution 1918 – Eine Personenrecherche“.
In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Linden

Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

„Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“

Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)
Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)

Die Initiative „Lebensraum Linden“ lädt gemeinsam mit dem Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. und dem Kulturzentrum FAUST e.V. sowie den örtlichen Veranstaltern zur Veranstaltungsreihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“ ein. In der Zeit zwischen dem 24. März und dem 26. April werden an vier Abenden die Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer zurückverfolgt. Dabei wird auch heutiges Engagement gegen Krieg und Diskriminierung vorgestellt. Begleitet werden die Veranstaltungen mit Bildervorträgen und durch eine Ausstellung im Lindener Rathaus, wo auch am 24. März die Eröffnung erfolgt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Freitag, 24. März, 19 Uhr, Foyer des Lindener Rathauses
Eröffnung der Ausstellung „Besiegte Menschheit“ der Friedensbibliothek Berlin, Ausstellungsdauer bis zum 27. April. Grußwort: Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube. Gesangsbeitrag: DGB-Chor Hannover. Vorausschau auf die folgenden Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Donnerstag, 30. März, 19 Uhr, Freizeitheim Linden
Themenschwerpunkt „Versorgungsnot, Industrieproduktion und der Einsatz von Kriegsgefangenen“, in Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Dienstag, 4. April, 19 Uhr, Schwanenburg Limmer
Themenschwerpunkt „Lazarette, Kriegsgräber und Gedenkarbeit“, In Zusammenarbeit mit der Schwanenburg GmbH. Mit einem Gastbeitrag über die internationale Tätigkeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Mittwoch, 26. April, 19 Uhr, Stadtbibliothek Linden
„Die Toten der Novemberrevolution 1918 – Eine Personenrecherche“. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Linden

Veranstaltungsflyer: Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

Freizeitheim Linden

Online-Angebote werden immer beliebter – die Stadtbibliothek Hannover wandelt sich

Der Wandel könnte auch daran liegen das es vor Ort kein Angebot mehr gibt!
Der Wandel könnte auch daran liegen das es vor Ort kein Angebot mehr gibt!

Auch 2016 konnte die Stadtbibliothek Hannover als erfolgreiches Jahr verbuchen: Die Zahl der Entleihungen und Downloads konnte gesteigert werden, die Stadtbibliothek bleibt die am meisten besuchte städtische Kultureinrichtung, sie verzeichnet 13.000 Neuanmeldungen, sie organisiert zahlreiche Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Kultureinrichtungen, sie leistet wichtige Kinder- und Jugendbildung und unterstützt die frühe Sprach- und Leseförderung und sie bietet integrative Veranstaltungen mit und für MigrantInnen. Und nicht zuletzt können StadtbibliothekarInnen nicht nur sagen, was in 2016 die Ausleihrenner waren, sie haben auch ein gutes Gespür für die zukünftigen Entwicklungen auf dem Buch- und Medienmarkt.

Im Einzelnen:

Entleihungen und downloads

Die Zahl der Entleihungen und Downloads ist gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent auf 4.319.470 gestiegen. 21 Prozent der Entleihungen entfallen auf Sachbücher für Erwachsene, zwölf Prozent auf Belletristik für Erwachsene, 14 Prozent auf Hörbücher, 22 Prozent auf Kinder- und Jugendbücher, 25 Prozent auf audio-visuelle Medien für alle Altersgruppen und sechs Prozent auf elektronische Medien (E-Books, E-Zeitschriften usw.).

Auffällig ist die steigende Nutzung der elektronischen Angebote: Allein über 225.000 „Entleihungen“ entfielen auf E-Books, E-Zeitschriften (2017: 19 Titel), E-Musik und Co. Dazu kommen rund 120.000 Downloads aus Presse- und Informationsdatenbanken. Mit diesen Angeboten ist die Stadtbibliothek rund um die Uhr erreichbar. Unabhängig von Öffnungszeiten können BibliothekskundInnen von zuhause oder unterwegs aus im Angebot digitaler Medien stöbern und herunterladen, was sie lesen oder hören wollen.

1.469.775 Besuche

Ebenso erfreulich hat sich die Zahl der Besuche entwickelt und zeigt, dass das Vor-Ort-Angebot der 19 Einrichtungen der Stadtbibliothek trotz der gestiegenen Nachfrage nach digitalen Medien eine hohe Attraktivität hat. Mit 1.469.775 Besuchen ist die Bibliothek Spitzenreiterin im Kreise der hannoverschen Kultureinrichtungen, auch wenn sie 2016 bedingt durch umbaubedingte Schließungen von Stadtteilbibliotheken Einbußen hinnehmen musste (minus 80.000 Besuche).

Neuanmeldungen

Stolz ist die Stadtbibliothek, dass erneut mehr als 13.000 Neuanmeldungen verbucht werden konnten. Ein Teil dieser NeukundInnen wurde im Rahmen von Vermittlungsangeboten gewonnen: Seien es Einführungen in die Bibliotheksbenutzung, die Recherche und Informationsbewertung für Schulklassen, Sprachkurse und andere Lerngruppen oder auch öffentliche Veranstaltungen. Allein rund 2.500 Veranstaltungen für Gruppen zur Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz wurden organisiert. Zusätzlich wurden 950 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche (vom Bilderbuchkino bis zum Wii- oder Minecraft-Workshop) angeboten und 450 altersübergreifende Veranstaltungen für Erwachsene (unter anderem Vorträge, Lesungen, Gesprächskreise oder Konzerte).

Vernetzung mit anderen Kultureinrichtungen

Vernetzung wird im Veranstaltungsbereich großgeschrieben: Als Traditionshaus beteiligt sich die Stadtbibliothek regelmäßig an der Nacht der Museen, kooperiert beim Krimifest, organisiert Lesungen zum nationalen Vorlesetag und kleine musikalische Veranstaltungen zum Hausmusiktag „Heimvorteil“ und unterstützt den Vorlesewettbewerb des Buchhandels. Die erfolgreichen Vortragsreihen für Literatur- und BuchliebhaberInnen, „Erfahren, woher wir kommen – Große Romane der Weltliteratur“ und „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ werden fortgesetzt.

Kinder- und Jugendbildung

Neue Kindersoftware auszutesten und einer Praxiserprobung zu unterziehen, ist Aufgabe der jeweils im August/September arbeitenden Kinderjury. Ihre Bewertungen flossen ein in die auf der Frankfurter Buchmesse vergebene Auszeichnung für empfehlenswerte Kindersoftware (TOMMI, der Deutsche Kindersoftwarepreis). TOMMI hat sich als Beteiligungsformat bewährt, bei dem die Kinder ernst genommen werden, das der Bibliothek Erkenntnisse verschafft, welche Qualitätskriterien für Kinder wichtig sind und was ihnen gefällt, und die den Entwicklern wertvolle Kontakte zu ihrer Zielgruppe ermöglicht.

Außerdem werden Rechercheschulungen mit Tablets und Leseförderung mit Apps erprobt: Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Lesen macht stark“, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, führt die Stadtbibliothek ein Projekt zum Einsatz von Tablets und Apps zur Förderung des Lesens und der Lesefreude durch. Und natürlich ist auch das beliebte Bilderbuchkino digital geworden. Gleichwohl besitzen die alten Dias für Kinder auch einen großen Reiz, genauso wie das „analoge“ Kamishibai, ein kleines Papiertheater in Tischgröße, das zum Geschichtenerzählen eingesetzt wird.

Bei der Literaturvermittlung für SchülerInnen ist die zentrale Jugendbuchwoche eine wichtige Säule, um Schulen und Eltern gleichermaßen zu erreichen. Jeden Herbst erschaffen die BibliothekarInnen im Künstlerhaus eine neue thematische Bücherwelt, die dann auf Reisen geht. Sie wurde in den Folgemonaten von der Stadtbibliothek in 25 verschiedenen Schulen vorgestellt und bietet so Eltern, LehrerInnen und mehr als 10.000 Kindern die Möglichkeit, sich über neue Buchtitel zu informieren und Lesefreude auszuleben. In den Sommerferien regt der Julius-Club („Jugend liest und schreibt“) die 11- bis 15-Jährigen an, exklusiv für sie ausgewählte und reservierte Bücher zu lesen und zu bewerten. Erneut haben 650 Jugendliche teilgenommen, über 2.600 Bücher gelesen und mehr als 1.000 schriftlich bewertet. In diesem Rahmen fand auch als besonderes Angebot für die JulianerInnen gemeinsam mit einer Sprachlernklasse der Anna-Siemsen-Schule in Hannover eine kulinarische Reise um die Welt statt, die den Deutsch lernenden Migrantinnen genauso viel Spaß gemacht hat wie den Jugendlichen.

Frühe Sprach- und Leseförderung

Im Bereich der frühen Sprach- und Leseförderung sind die „Babys in der Bibliothek“ mit 3.600 Babys und Eltern ein genauso viel besuchtes Format wie der jährliche Bilderbuchsonntag.

Integrationsarbeit mit MigrantInnen

Der Nachfrage in Hannover lebender MigrantInnen, Deutsch besser zu lernen und vor allem auch zu sprechen, hat auch 2016 die Aktivitäten und das Medienangebot stark beeinflusst. Kurze Bibliotheksinformationen auf Arabisch, Englisch, Französisch, Farsi, Russisch, Türkisch erleichtern seit 2016 auch den des Deutschen nicht so mächtigen Menschen Schritte in die Stadtbibliotheken. Sprachlernwerke, Wörterbücher und einfach zu lesende Texte sind weiter gut nachgefragt. Der vom Verein der Freunde der Stadtbibliothek Hannover initiierte Gesprächskreis an jedem Dienstagnachmittag ist eine feste Größe im Kalender der Zentralbibliothek.

Räumlichkeiten passend zum Nutzungsverhalten

Zunehmend stärker wird die Nachfrage ebenso nach Plätzen und Räumen, in denen kleinere Selbstlerngruppen zusammen arbeiten können, wie nach Einzelarbeitstischen. Die Stadtbibliothek erlebt eine Renaissance als Arbeits- und Studienort, der mit Laptop, Schreibblock und Übungsmaterialien zum gemeinsamen oder einsamen Lernen aufgesucht wird. Das in den Bibliothekseinrichtungen zur Verfügung stehende WLAN ist gerade für diese NutzerInnen hilfreich. Entsprechend dem veränderten Nutzungsverhalten, der Nachfrageentwicklung und dem Wandel im Medienangebot hat sich die Stadtbibliothek Hannover von einem Hort der Bücher, den die Menschen fast ausschließlich zum Ausleihen aufsuchten, hin zu einem Lernort und zu einem Ort kultureller und Bildungsvermittlung verändert. Bei Neumöblierungen werden entsprechend mehr Einzel- und Gruppenarbeitsplätze eingeplant und auf Flexibilität geachtet.

Neue Räume

Nach einer längeren Neubauphase konnte Ende November die Stadt- und Schulbibliothek Mühlenberg an der Leonore-Goldschmidt-Schule / IGS Mühlenberg in hellen Räumen und vom Mühlenberger Markt her gut sichtbar wieder in Betrieb gehen.

Jubiläen

Als zweitälteste Einrichtung hat die Stadtteilbibliothek Misburg 2016 ihr 90-jähriges Jubiläum gefeiert. Weitere Jubiläen konnten auch in den Stadtteilbibliotheken Badenstedt (25 Jahre) und Herrenhausen (50 Jahre am aktuellen Standort) begangen werden. Alle drei Bibliotheken sind fest in ihren Stadtteilen verwurzelt und werden auch als kulturelle Zentren wahrgenommen.

Medienangebot und Ausleihrenner 2016

Von den BibliothekarInnen, die das Medienangebot auswählen, wird ein gutes Gespür für Entwicklungen auf dem Buch- und Medienmarkt und für thematische Trends verlangt. Der Markt und die Nachfrage werden immer kurzlebiger. Solange neue Titel in der Diskussion oder auf den Bestsellerlisten stehen, ist die Nachfrage auch in der Stadtbibliothek extrem hoch und potenzielle LeserInnen warten monatelang trotz Mehrfachkaufs auf die von ihnen vorgemerkten Titel. Doch zum Teil nicht einmal ein Jahr später flacht der Hype ab und Mehrfachexemplare stehen in den Regalen – und dabei ist es egal, ob es sich um Romane oder Sachbücher handelt. Hier mit Fingerspitzengefühl ausgewogen und trotzdem schnell Neues in der richtigen Anzahl zu kaufen, ist eine große Herausforderung, zumal dann noch zu entscheiden ist, ob ein Titel als gedrucktes Buch, als E-Book und/oder als Hörbuch das Bibliotheksangebot bereichern soll.

Im Sachmedienbereich sind Selbermachen (von Stricken bis Imkern), aber auch Geldanlage („Intelligent investieren“), Ernährung/Kochen, Gesundheit, Wohnen und Garten die beherrschenden Themen. Der Trend „Simplify your Life“ hat seine Fortsetzung in „Magic Cleaning“ gefunden. Aber auch Bücher zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen (Flüchtlinge, Islam, Terrorismus) werden gerade aus der Zentralbibliothek viel entliehen. Und auch die kritische Edition von „Mein Kampf“ wurde im vergangenen Jahr stark nachgefragt, genauso wie Biographien. Für 2017 ist eine rege Nachfrage nach Lutherbiographien und Reformationsdarstellungen absehbar. Hohe Ausleihzahlen erzielen weiterhin die Fächer Medizin, Psychologie, Sprache (hier vor allem Deutsch als Fremdsprache), Hörbücher und Spielfilme.

Romane

Die Krimi- und Thriller-Leselust ist weiter ungebrochen. Marc Elsberg („Helix“ / „Zero“), Simon Becket („Totenfang“) oder Volker Klüpfels Kluftinger Krimis erfreuen sich großer Beliebtheit. Eine (traurige) Renaissance erlebten die Titel von Henning Mankell. Jojo Moyes Liebesgeschichten liefen sowohl als Taschenbuch, gebunden als auch als Hörbuch in allen Einrichtungen sehr gut. Ein weiterer Trend geht zu autobiografischen Romanen, wie zum Beispiel Matthias Brandts „Raumpatrouille“, der sich 15 Wochen auf der Bestsellerliste hielt und in der Stadtbibliothek an den Erfolg von Joachim Meyerhoffs „Alle Toten fliegen hoch“-Trilogie anknüpfte.

Nicht nur die Kindheit in den 1970ern (Matthias Brandt) auch das musikalische Leben war mit Biografien von Udo Lindenberg „Panikherz“, Bruce Springsteen „Born to run“ und Phil Collins „Da kommt noch was“ von großem Interesse.

Filme

Spielfilme wie das Weltraumabenteuer „Gravity“ wurden ebenso stark nachgefragt wie Familienfilme wie „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ und wie die verschiedenen Teile der „Ich – Einfach unverbesserlich“-Reihe. In den Zweigstellen wurden Disneyfilme wie „Frozen“ (die Eiskönigin), aber auch unbekanntere wie „Das Geheimnis der Feenflügel“ oft ausgeliehen. Ebenso oft entliehen wurden aber auch moderne Jugendbuchverfilmungen wie zum Beispiel die „Tribute von Panem“-Trilogie, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Die Bücherdiebin“ – interessant, dass bei den Blu-Rays-Hitlisten Kinderfilme klar dominieren („Jack und das Kuckucksuhrherz“, „Die Croods 3D“ etc.)

Musik

Hier geht der Trend zu deutscher Musik: Deichkind, Clueso und Cro waren die Ausleihrenner. Überall laufen sehr gut Sampler, mit denen die KundInnen die beliebtesten Titel des Jahres / eines Genres erhalten.

Zeitschriften

Ähnlich wie im letzten Jahr dominieren die Wissenszeitschriften Test („Warentest“, „Ökotest“, „Finanztest“) neben populären Wissenschaftsmagazinen wie „Psychologie Heute“ und praktischen Themen wie Inneneinrichtung („Wohnidee“, „Schöner Wohnen“, „Living at Home“) oder Lifestyle („Yoga aktuell“, „Burda Style“, „Brigitte“).

Im Jugendbereich spielen weiterhin Greggs Tagebücher (inzwischen Bd 11) eine wichtige Rolle. Der neue Harry Potter hat die Nachfrage nach den älteren Bänden stark belebt. Auch Ingo Siegners „Drache Kokosnuss“ bewegt sich weiter im Ausleihhoch. Stark nachgefragt sind Tip-Toi-Bücher und Kinder-CDs mit Liedern. Während die Mädchen gut mit Geschichten versorgt werden, sind die Leseinteressen der Jungen schwerer zu erfüllen: Gerade für die Sechs- bis Achtjährigen werden in den Bibliotheken mehr Sachbücher zu gefragten Themen benötigt als die Verlage bieten.

Sehr stark entliehen werden die Serien „Lego Ninjago“, „Lego Friends“, „Lego Elves“ und „Lego Nexoknights. Hier bietet die Stadtbibliothek Filme, Hörbücher und Bücher (Spielebücher und Geschichten), die auch bei Jungen sehr beliebt sind. Außerdem beliebt sind natürlich die Klassiker-Serien „Was ist Was“ und „Memo“ (früher „Sehen Staunen Wissen“).

Neue Medienangebote

Kontinuierlich ausgebaut wird das Angebot fremdsprachiger Medien. Die Internationale Bibliothek in der Oststadtbibliothek spiegelt die kulturelle Vielfalt der Stadt Hannover wider. Das Angebot umfasst etwa 12.000 Kinder- und Erwachsenenmedien in 13 Sprachen. Neben Englisch und Französisch stehen Bestände in Arabisch, Persisch, Russisch etc. auch in den anderen Bibliotheken zur Verfügung. International sind auch die digitalen Angebote: Attraktiv ist die mehrere tausend Titel in 50 Sprachen umfassende Zeitungsdatenbank. Im Laufe des Jahres 2017 sollen neu digitale Sprachkurse zur Nutzung angeboten werden.

Seit Dezember 2016 gibt es ein erweitertes Angebot an Konsolenspielen auf ausdrücklichen Publikumswunsch, der sich in den Anschaffungsvorschlägen der letzten Monate widerspiegelt. Seit Jahren gibt es eine konstant hohe Nachfrage in den Bibliotheken an Spielen für Nintendo WII und WII U. Gerade Kinder (sechs bis zwölf Jahren) fragen oft nach Nintendo DS / 3DS und Playstation-3-Spielen. Besonders beliebt sind Spieleserien wie die Sportspiele „Fifa“, „Madden“, aber auch Adventures wie „Legend of Zelda“ oder Action wie „Pokemon Rumble“. Das Angebot wird laufend aktualisiert.

Auch das E-Book-Angebot wird sukzessive weiter ausgebaut. Dem Problem, dass E-Books in den Bibliotheken nicht sichtbar sind, weil sie nicht in den Regalen ausliegen können und vor Ort nicht zum Stöbern animieren, begegnet die Stadtbibliothek in der Zentrale und in der Oststadt mit einem neuen, attraktiven Download-Tischgerät, das auf komfortable Weise das virtuelle Angebot transparenter machen soll.

Ausblick

Die Baumaßnahmen für die Jugend- und Stadtbibliothek List dauern an. Mit einer Wiedereröffnung ist nicht vor Sommer zu rechnen. Hier soll erstmals ein neues Zusatzangebot erprobt werden: Bibliotheksöffnung auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten wie es in skandinavischen Bibliotheken, aber auch in Hamburg bereits umgesetzt wurde („open library“).

Weitere baubedingte Bibliotheksschließungen sind – soweit heute absehbar – für 2017 nicht geplant.

Bücherbus, Ausleihautomat und Provenienz

Der in diesem Jahr 30 Jahre alte Bus der Fahrbibliothek soll 2017 durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden.

Außerdem soll eine kleine Automaten-Ausleihstation getestet werden, die das Ausleihen physischer Medien außerhalb der Bibliotheksgebäude erlaubt. Organisatorische und Standortfragen sind noch in der Klärung.

Auch die Stadtbibliothek wird ihre Bestände auf zweifelhafte Provenienzen hin untersuchen. Das Deutsche Zentrum für Kulturgutverlust hat einen entsprechenden Förderantrag bewilligt.

In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden

Ausstellung „Zwischen Heimat und Fremde“ ab Januar in der Stadtbibliothek Linden

In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden
In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden

Ergebnisse des Projekts vom Netzwerk Lebenskunst für Bewohner und Geflüchtete

Geflüchtete, die in Linden ein neues Zuhause gefunden haben, Migranten, die seit vielen Jahren hier leben, und Bewohner, die vor rund 70 Jahren Erfahrungen mit Flucht machten, haben seit Sommer in individuellen Erzählgesprächen von ihren Lebenswegen berichtet. Autorin Maria Eilers hat daraus biografische Texte geschrieben.

Ab 13. Januar und bis Ende Februar 2017 zeigt die Stadtbibliothek Linden die auf Bannern gedruckten Texte sowie Fotos vom Verlauf des Projektes „Reichtum der Vielfalt – seinen Ort finden“, das vom Netzwerk Lebenskunst e.V. initiiert wurde. Am ersten Ausstellungstag gibt es um 18 Uhr eine Lesung der berührenden Geschichten und zudem tragen Projektteilnehmer Lieder vor, die in einem Musikworkshop entstanden sind.

60 Exemplare wurden hergestellt
60 Exemplare wurden hergestellt

Bei einer Feier zum 15-jährigen Bestehen des Netzwerks Lebenskunst im November gab es bereits eine Premiere für die Sänger, die zusammen mit Musiker Hendrik Rieger die Songs geschrieben, vertont und einstudiert hatten. Eindrucksvoll bewegend wirkten die Texte aus den Schreibwerkstätten, Erzählwerkstätten und Erzählgesprächen als sie von Schauspielerin Sybille Dordell vorgetragen wurden. An dem Abend waren auch die 60 Bücher zu sehen, die Projektteilnehmer in einem Buchbinde-Workshop mit ihren Texten nach Anleitung durch Laura von Joolen hergestellt hatten.

Durch das Erzählen oder das Schreiben von Texten ermöglichte das Projekt ein kreatives Verarbeiten der Flucht, des Ankommens und des Alltags. Die Begegnungen der Generationen und vieler Kulturen sollen das Gemeinschaftsgefühl in Linden-Süd stärken und das Zugehörigkeitsgefühl der Geflüchteten fördern.

Unterstützer des ersten Moduls „Erzähl mir, was dich bewegt“ des Projekts „Reichtum der Vielfalt“ sind Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Bezirksrat Linden-Limmer, Integrationsbeirat Linden-Limmer, LindenLimmerStiftung, Klosterkammer, Dr. Buhmann Stiftung und der Quartiersfond Linden-Süd.

Flüchtlingsunterkunft Steigerthalstraße

ArchitekturZeit: Notwendigkeit einer neuen Orientierung der Wohnungsbaupolitik

Flüchtlingsunterkunft Steigerthalstraße
Flüchtlingsunterkunft Steigerthalstraße

Angesichts wachsender Flüchtlingsströme in der Welt und insbesondere auch in deutsche Großstädte ergibt sich die Notwendigkeit einer neuen Orientierung der Wohnungsbaupolitik, um menschengerechte und auf Integration zielende Unterkünfte bereit stellen zu können.

Temporäre Behausungen, Low-Budget-Architekturen und integrationsfördernde Wohnstätten sind Themen dieser Diskussion.

Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen der AG Stadtleben e.V.

20.06.2016, 19.00 Uhr
Kargah im Kulturzentrum FAUST, Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover
Mittendrin im Stadtteil – die Flüchtlingssiedlung in der Steigertahlstraße
Kay Marlow (Mosaik Architekten BDA, Hannover)
Olga Issak (Teamleiterin, European Homecare)
Swidbert Gerken (Unterstützungskreis)

Menschen zu behausen ist ein erster Schritt ihrer sozialen Integration. Architekt Kay Marlow berichtet über die kommunalen Vorgaben, örtlichen Rahmenbedingungen und die Entwicklung des baulichen Konzepts für die Wohnsiedlung. Die Abkehr von Metallcontainern hin zur Holzmodulbauweise ist ein Schritt, um für die Geflüchteten eine wohnlichere Atmosphäre zu schaffen. Olga Issak schildert aus der Sicht der Betreuerin den Alltag und Betrieb in der Flüchtlingssiedlung. Wie kommen die Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und mit ihren individuellen Vorerfahrungen in der neuen Umgebung zurecht?

Swidbert Gerken berichtet für den Unterstützungskreis Steigertahlstraße aus der ehrenamtlichen Arbeit.

22.06.2016, 19.00 Uhr
Oststadtbibliothek im Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover
Refugees welcome – Konzepte für eine menschenwürdige Architektur
Jörg Friedrich (Architekt, Hamburg/Hannover)

Täglich machen sich Menschen auf den beschwerlichen Weg nach Europa und nach Deutschland – auf der Flucht vor Gewalt, Hunger, Verfolgung, Armut, Naturkatastrophen. Wem es gelingt, die streng gesicherten Außengrenzen der EU zu überwinden, landet meist in überfüllten Notunterkünften an der Peripherie der Städte, ohne gesicherten Aufenthaltsstatus und ohne Chance auf gesellschaftliche Integration.
Wir brauchen neue Ideen für eine Willkommenskultur – und das heißt auch für eine angemessene Unterbringung der Neuankömmlinge im Herzen der Städte, in der Mitte der Gesellschaft.
Das Buch Refugees Welcome zeigt, dass und wie dies möglich ist. Basierend auf einem Entwurfsprojekt an der Leibniz-Universität Hannover präsentiert der Buchautor Handlungsstrategien und konkrete architektonische Konzepte für innovative und prototypische Formen des Wohnens für Flüchtlinge. Er plädiert für eine menschenwürdige „Architektur des Ankommens“ und fordert das Recht auf Architektur ein – auch für Flüchtlinge.

Jörg Friedrich (*1951) gründete 1986 das international tätige Architekturbüro pfp-architekten mit Sitz in Hamburg. Seit 1988 ist er als Hochschullehrer tätig und ist seit 2013 Dekan der Fakultät für Architektur und Landschaft an der Universität Hannover.

Das Buch Refugees Welcome – Konzepte für eine menschenwürdige Architektur hat er zusammen mit Peter Haslinger, Oliver Thiedmann, Christoph Borchers und Simon Takasaki 2015 im Jovis Verlag Berlin herausgegeben. Das Buch kann am Vortragsabend zum Vorzugspreis erworben werden.

23.06.2016, 19.00 Uhr
Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover
Heimatcontainer – eine deutsch-israelische Architekturgeschichte
Jens-Uwe Fischer (Historiker, HFBK Hamburg)

Der Historiker Jens-Uwe Fischer berichtet über die Kupferhäuser der Hirsch Kupfer- und Messingwerke. Kupferhäuser sind Fertighäuser mit Wänden und Dächern aus Kupferblech. Sie wurden 1931 auf der Internationalen Bauausstellung in Berlin vorgestellt. Infolge übernahm der vormalige Bauhausdirektor Walter Gropius die Leitung des Kupferhausprojektes. Doch dann kamen die Finanzkrise und die Machtübernahme der Nationalsozialisten – und die Kupferhäuser wurden zum „Umzugsgut“ jüdischer Flüchtlinge.

Heute lassen sich noch einige dieser merkwürdigen grün-schwarzen Gebäude in und um Berlin sowie in Israel finden. Fischer erforschte gemeinsam mit Friedrich von Borries die Geschichte der Heimatcontainer, wie die beiden die Kupferhäuser nennen. Sie recherchierten die Geschichte der jüdischen Unternehmerfamilie Hirsch, aus deren Fabrik die Häuser einst kamen, und sprachen in Deutschland und in Israel mit Erbauern und Bewohnern der Kupferhäuser darüber, was Heimat heute für sie bedeutet.

Jens-Uwe Fischer (*1977) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der HFBK Hamburg. Er lebt in Berlin. Derzeit erforscht er das Leben und Werk des Architekten und Designers Franz Ehrlich.

2009 erschien: Heimatcontainer. Deutsche Fertighäuser in Israel (Frankfurt am Main: Suhrkamp).

JuKiKs

Jugend & Kinder Kultursommer Linden-Süd (JuKiKs) 2016

JuKiKsDer Jugend & Kinder Kultursommer Linden-Süd (JuKiKs) vom Mo. 06.06. – Fr. 01.07.2016

Von Montag, den 06. Juni, bis Freitag, den 1. Juli 2016, steht in Linden-Süd wieder alles im Zeichen des JuKiKs. Zum mittlerweile achten Mal in Folge werden in den letzten drei Wochen vor und in der ersten Woche in den Sommerferien die jungen BewohnerInnen des Stadtteils Straßen, Plätze und Einrichtungen nutzen, um ihre musisch-kreativen, sportlichen und anderen Potentiale auszuprobieren und den NachbarInnen und BesucherInnenn zeigen, welche Bereicherung sie für ihre Umwelt darstellen können.

Was ist der JuKiKs?

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es sich lohnt in unserem Stadtteil ein besonderes Augenmerk auf unsere jungen BewohnerInnen zu legen. Oftmals in größeren Familien aufwachsend bleiben die Möglichkeiten eines langen Urlaubs oder einer Teilnahme an kostenpflichtigen Ferienprogrammen für viele unerreichbar. Der JuKiKs bietet hier die Möglichkeit an sinnvollen Freizeitaktivitäten direkt vor Ort teilzunehmen und darüber hinaus während des Übergangs der Schul- in die Ferienzeit wichtige Einrichtungen und das dazugehörige Personal für die nächsten Wochen kennenzulernen.

Was findet im Rahmen des JuKiKs in 2016 alles statt?

Das Programm bietet u.a. sportliche Aktivitäten, eine Graffiti-Wandgestaltung, kreative Bastelangebote, Filmabende und Bilderbuchkino, einen Ausflug zum Biobauernhof, Malen auf Staffeleien, ein professioneller Tanzworkshop, Besinnliches wie Yoga im Park und vieles mehr. Der JuKiKS bietet insgesamt 20 tolle Aktionen zu 50 verschiedenen Zeiten an. Vier Wochen lang, fast jeden Tag!


Hier finden alle jungen BewohnerInnen etwas Interessantes für sich und ganz nebenbei lernen Sie den Stadtteil noch viel besser kennen.

Wie kommen die Kinder und Jugendlichen an die Informationen?

Eine dazugehörige Broschüre in Hosentaschenformat informiert die Kinder und Jugendlichen über die vielfältigen Mit-Mach-Angebote zum Ausprobieren und Staunen, inklusive einer Karte und übersichtlicher Kalenderübersicht. Es sind auch Adressen und Telefonnummern zur Kontaktaufnahme angegeben. Generell sind die Aktionen kostenfrei, ohne große Anmeldeprozedere und offen für alle jungen BewohnerInnen des Stadtteils.

Die vielfältige Broschüre ist ab sofort erhältlich in allen Kinder- + Jugendeinrichtungen in Linden-Süd, im Stadtteilladen (Deisterstr. 66), im Kulturbüro Linden-Süd (Allerweg 9), in der Stadtbibliothek Linden (Lindener Marktplatz 1) und dem Freizeitheim Linden (Windheimstr. 4). Es wird zudem allen SchülerInnen der Grundschule Egestorff von ihren Lehrern ausgeteilt.

Einladung zur Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung, zu der wir Sie recht herzlich einladen möchten, findet traditionell am ersten JuKiKs-Montag, den 06. Juni 2016 um 11:30 Uhr auf dem Schulhof der Grundschule Egestorff in der Petristr. 4 statt. Hier wird der Stadtbezirksbürgermeister Linden-Limmer und JuKiKs-Schirmherr, Rainer-Jörg Grube, den Startschuss für JuKiKs 2016 geben.

Anschließend gibt es Musik vom schulischen Kooperationspartner Schillerschule und eine große Seifenblasenaktion. Das dürfte feuchtfröhlich werden…

Wer macht den JuKiKs?

Die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit und weitere Institutionen Linden-Süds organisieren ihre Aktionen selbstständig. Die Federführung, Organisation, Konzeption und das Zusammenstellen der Broschüre übernimmt das Kulturbüro Linden-Süd (Bettina Kahle, Stadt Hannover) und das Quartiersmanagement Linden-Süd (Carsten Tech, GBH) innerhalb der AG Kinder und Jugend des Stadtteilforums Linden-Süds.

www.stadtteilforum-linden-sued.de

Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 09.03.2016

Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden
Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Sitzungsdatum: 09.03.2016
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn: 19:00 Uhr

Alle Sitzungsunterlagen herunterladen: als PDF | als ZIP

Tagesordnung:

I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. A N H Ö R U N G gem. § 35 der Geschäftsordnung des Rates zur städtebaulichen Situation Ihmezentrum: „Ihmezentrum, städtebauliche Entwicklungschance oder dauerhafte Investorenruine?“ Eingeladen sind: Gerd Runge und Robert Marlow (Architektengruppe aus BDA und SRL) Torsten Jaskulski (Ihmezentrum/ Immobilienverwaltung & Zwangsverwaltung) Constantin Alexander (Vertretung der Bewohner/innen)
3. S A N I E R U N G
3.1. Bericht aus der Sanierungskommission
4. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
4.1. Spielhaus Linden, Walter-Ballhause-Straße, Baumaßnahmen zur Sicherstellung der Betriebserlaubnis (Drucks. Nr. 0442/2016 mit 3 Anlagen)
5. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates (Interfraktionelle bzw. Gemeinsame Anträge)
6. A N T R Ä G E
6.1. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
6.1.1. Maßnahmen Spielstraße Hengstmannstraße (Drucks. Nr. 15-0128/2016)
6.1.1.1. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 15-0128/2016 – Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Hengstmannstraße (Drucks. Nr. 15-0425/2016)
6.1.1.2. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 15-0128/2016 – Verkehrliche Maßnahmen in der Hengstmannstraße (Drucks. Nr. 15-0424/2016)
6.1.2. Beleuchtung August-Baumgarte-Gang (Drucks. Nr. 15-0430/2016)
6.1.3. Verkehrskonzept Küchengarten (Drucks. Nr. 15-0431/2016)
6.2. der CDU-Fraktion
6.2.1. Signalanlage Falkenstraße / Kreuzungsbereich Schwarzer Bär-Deisterstraße (Drucks. Nr. 15-0423/2016 mit 1 Anlage)
6.3. der SPD-Fraktion
6.3.1. Wiedereröffnung der Stadtbibliothek im Freizeitheim Linden (Drucks. Nr. 15-0426/2016)
6.3.2. Bebauungsplan „Kesselstraße“, frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit (Drucks. Nr. 15-0427/2016)
6.4. der Fraktion DIE LINKE.
6.4.1. Einrichtung einer Ombudsstelle für Mieterinnen und Mieter in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 15-0428/2016)
6.4.2. Resolution: Für Niederflurbahn Linie 10 (Drucks. Nr. 15-0429/2016)
7. A N F R A G E N
7.1. von Bezirksratsherrn Schimke
7.1.1. Barrierefreie Anbindung von Limmer, Linden und der Wasserstadt an den ÖPNV (Drucks. Nr. 15-0405/2016)
8. Informationen über Bauvorhaben
9. Bericht des Stadtbezirksmanagements
10. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE gegen 20:00 Uhr nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunktes
II. ff. Nichtöffentliche Tagesordnungspunkte
Bürgerinitiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße

Wiedereröffnung der Stadtbibliothek Limmerstraße?

Bürgerinitiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße
Bürgerinitiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße

Nach gravierender Fehlentscheidung: Neue Rahmenbedingungen eröffnen neue Chancen!

„Wenn künftig mehrere tausend Menschen in der Wasserstadt Limmer leben werden, wenn weiterhin an der Wunstorfer Straße zwei Gymnasien ihre Arbeit aufnehmen und in unmittelbarer Nachbarschaft eine Flüchtlingsunterkunft betrieben wird, stellt sich die Frage, ob hinsichtlich der Bibliotheksversorgung nicht ein vollständiges Versagen der städtischen Planungen zu verzeichnen ist“, beurteilt die ehemalige Leiterin der Stadtbibliothek Limmerstraße Doris Schollmann die Situation.

Die Bürgerinitiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße vertritt die Auffassung, dass die vor fast drei Jahren erfolgte Schließung der Einrichtung ein unverzeihlich schwerwiegender Fehler war. Neuere Entwicklungen im Stadtbezirk Linden-Limmer offenbaren nach Meinung der Bürgerinitiative das damalige kurzfristige Denken und das perspektivlose Handeln von Politik und Verwaltung.

Der von Oberbürgermeister Schostok, Ratsgremien und Verwaltung betriebene Stadtdialog mit den Bürger/innen ignorierte bislang vollständig die über 25.000 Unterzeichner/innen,die ein Fortbestehen der Einrichtung verlangten.

„Die Liquidierung der Stadtbibliothek Limmerstraße erweist sich als äußerst nachteilig für Kinder, Ältere, Menschen mit Behinderung, finanzschwache Mitbürger/innen und Flüchtlinge“, so Matthias Wietzer von der Bürgerinitiative. „Zunehmend stellt sich heraus, dass die Schließung eine grandiose Fehlleistung war. Wir würden es begrüßen, wenn die Verantwortlichen aus Fehlern lernen könnten und in der Lage wären, aus falschen Handlungen die richtigen Konsequenzen zu ziehen“.

Die Bürgerinitiative begrüßt neue Ideen und Vorschläge für eine geeignete Nutzung der verwaisten Räumlichkeiten und für die Belebung des Freizeitheimes. Das Projekt LernortLinden-Limmer scheint ein interessanter Diskussionsansatz zu sein.

Für die Wiedereröffnung der Stadtbibliothek Limmerstraße im Freizeitheim Linden!

Hannover verändert sich: Brauchen wir noch Bibliotheken und Freizeitheime?

NordWest DialogIm Rahmen des Stadtdialogs „Mein Hannover 2030“ ist die Meinung der Bevölkerung zur Zukunft der städtischen Bildungseinrichtungen gefragt. Sind Freizeitheime überhaupt noch notwendig und müssen finanziert werden? Sind Bibliotheken überflüssig und Online-Angebote die Zukunft? Soll die Stadtteilkulturarbeit ausgebaut werden oder ist sie längst überholt? Muss Kultur und Bildung global ausgerichtet sein oder erhalten wir innerstädtische Nischen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Experten für Bildung, Kultur und Stadtentwicklung mit der Stadtgesellschaft diskutieren.
In dynamischen „Schreib- und Streitgesprächen“ werden die Ideen und Meinungen festgehalten. Wer mitmacht, gibt Impulse und wirkt auf die Entscheidungen der Stadtentwicklung ein. Ungewöhnliche Ansätze, innovative Visionen und kontroverse Einstellungen sind hier erwünscht!

In Linden war man dann wohl mal wieder der Zeit voraus. Die Stadtbibliothek im Freizeitheim Linden wurde bereits vor zwei Jahren geschlossen und steht seither leer. Für den Erhalt wurden 25.000 Unterschriften gesammelt. Eigentlich ein deutliches Zeichen das solche Einrichtungen nach wie vor gefragt sind. (Achim Brandau)

Los geht es am Montag (4. Mai) mit dem „NordWest Dialog“ zu den Stadtbezirken: Mitte, Vahrenwald-List, Bothfeld-Vahrenheide, Linden-Limmer, Ahlem-Badenstedt-Davenstedt, Herrenhausen-Stöcken und Nord.

Am nächsten Tag, Dienstag (5. Mai), stehen im „SüdOstDialog“ die übrigen Stadtteile im Mittelpunkt.

Beide Veranstaltungen finden jeweils von 19.00 bis 21.00 Uhr in der Orangerie Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 3, 30419 Hannover, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen werden bis zum 28. Mai entgegengenommen: per E-Mail unter nordwestdialog@hannover-stadt.de oder suedostdialog@hannover-stadt.de oder per Post an Landeshauptstadt Hannover Kultur- und Schuldezernat, Mein Hannover 2030, Trammplatz 2, 30159 Hannover.

Lindener Rathaus

Tag der offenen Tür von VHS, Stadtbibliothek Linden und Bürgeramt im Lindener Rathaus

Lindener Rathaus
Lindener Rathaus

Am Freitag (12. September) lädt die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule zu einem Tag der offenen Tür an ihrem neuen Standort im Lindener Rathaus ein. Ab 14.30 Uhr spielt die Band „Brassberries“ auf dem Lindener Marktplatz und stimmt auf das Event ein.
Von 15 bis 18 Uhr können sich BesucherInnen nicht nur die neuen Räume anschauen, sondern auch auf allen Etagen des Standorts vielfältige Schnupperangebote aus den Bereichen Kochen, Bewegung, Sprachen und EDV besuchen; eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die IntegrationslotsInnen helfen an diesem Tag bei der Orientierung im Hause. MitarbeiterInnen der VHS informieren über das Programmangebot der VHS. Auch für das leibliche Wohl ist mit einem Kaffee- und Kuchenbuffet sowie einem Mitmach-Angebot des Programmbereichs Ernährung gesorgt.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Linden findet in deren Räumlichkeiten das beliebte Bilderbuchkino für Kinder statt. Die Stadtbibliothek öffnet an diesem Tag ebenfalls bis 18 Uhr. Die BesucherInnenrallye in Kooperation mit dem Bürgeramt schickt Interessierte mit Fragen durch das Haus. Eine Tombola winkt mit attraktiven Preisen.
Nähere Informationen und einen Zeitplan finden gibt es unter www.vhs-hannover.de.

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, die Stadtbibliothek Linden und das Bürgeramt Linden freuen sich auf Ihren Besuch.

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