Ehemaliger Parkplatz am Siloah - Hier entsteht das neue Sportzentrum

Grundsteinlegung für das neue Vereinssportzentrum von Hannover 96

Auf mittlerweile 15 Abteilungen ist Hannover 96 e.V. gewachsen (2010 waren es lediglich neun Abteilungen) und hat die Zahl der aktiven Mitglieder mit knapp 4000 mehr als verdoppelt. Die heutige Grundsteinlegung für das neue Vereinssportzentrum an der Stadionbrücke war der Startschuss für das größte und mit 10 Millionen Euro auch teuerste Projekt der Klubgeschichte. Als „Haus für die 96-Familie“ bezeichnete Valentin Schmidt, der Aufsichtsratsvorsitzende des Vereins, das Projekt, an dem alle Abteilungen aktiv mitgewirkt haben. „Heute ist kein Tag für Nörgler, sondern für Optimisten und Menschen, die gestalten wollen“, sagte Schmidt. Durch das neue Sportzentrum und die neue Fußball-Nachwuchsakademie in der Eilenriede investiere 96 allein in den vergangenen zwei Jahren knapp 30 Millionen Euro in die Infrastruktur, so Schmidt. Dies sei ein Beweis, wie leistungsstark und wichtig das sogenannte Hannover-Modell sei. Oberbürgermeister Stefan Schostok lobte das „Zusammenspiel zwischen Profis und Breitensport“ bei 96 und hob die Attraktivität des Standorts hervor: „Das Sportzentrum entsteht am Eingangstor nach Hannover.“ Schostok weiter: „Welches Vertrauen wir in 96 und das Projekt haben, zeigt die Laufzeit des Erbbaurechtsvertrags bis 2096.“Die Eröffnung ist für den November 2018 geplant.

Die wichtigsten Informationen:

An der Stadionbrücke, gegenüber dem Neubau des Klinikums Siloah, werden ein zwei- bis dreigeschossiges Gebäude (Energieeffizienzstandard KfW 55) und verschiedene Außenanlagen gebaut.

  • Eine große Sporthalle (450 Quadratmeter)
  • Eine kleine Sporthalle (160 Quadratmeter)
  • Geschäftsstelle/Verwaltung
  • Mehrere Umkleidebereiche mit Sanitäreinrichtungen
  • Ein 560 Quadratmeter großes Fitness- und Gesundheitsstudio mit zwei Sporträumen (jeweils 120 Quadratmeter)
  • Eine Gaststätte mit Außengastronomie
  • Eine Dachterrasse auf dem zweigeschossigen Gebäudeteil
  • Eine Außenterrasse
  • Spielfelder für Fußball (20×30 Meter) und Beachvolleyball (28×24 Meter)
  • Eine Multifunktionsfläche (30×40 Meter)
  • Ein Kinderspielplatz
  • Eine Fitnessfläche (15×15 Meter)
  • Eine sogenannte Kiss-and-Ride-Spur mit 3 Behinderten-Stellplätzen

Der Sportbetrieb: Beide Sporthallen liegen im Erdgeschoss, hier werden die unterschiedlichen Sportangebote der Vereine durchgeführt. Die Fit & Kids-Abteilung, der Kinder- und Erwachsenensport ohne Wettkampfbetrieb und die Kindersportschule finden hier ideale Bedingungen. Die größere Sporthalle lässt sich durch einen mobilen Vorhang in zwei Bereiche einteilen, auch Mannschafts- und Ballsportarten wie Badminton, Floorball, Tischtennis, Fußball oder Basketball können hier betrieben werden. In einem Raum neben der Gastronomie, der auch für kleine Vereinsversammlungen oder Veranstaltungen genutzt werden kann, trainieren und spielen die Abteilungen Schach und Dart.

Das Fitness- und Gesundheitsstudio: Es wird in der oberen Etage des dreigeschossigen Gebäudeteils beheimatet sein. Der Schwerpunkt dort wird auf Prävention und Rehabilitation gelegt, hochwertige Geräte ermöglichen modernes Kraft- und Ausdauertraining. In zwei Sporträumen werden Fitness- und Rehakurse angeboten.

Öffnungszeiten: Die Angebote sollen den Mitgliedern nach der Fertigstellung wochentags von 8 bis 23 Uhr und an Wochenenden von 9 bis 20 Uhr zur Verfügung.

Die Geschäftsstelle: Die Mitarbeiter, bislang auf Büros im gesamten Stadtgebiet verteilt, finden an der Stadionbrücke ein neues Zuhause. Vereinsverwaltung und die Mitarbeiter für den Sportbetrieb arbeiten künftig unter einem Dach.

Die Gastronomie: Die Gaststätte hat 60 Innensitzplätze und eine Außenbewirtschaftung, sie kann von den Vereinssportlern, aber auch von Externen genutzt werden.

Die Außen-Sportflächen: Das Multifunktionsspielfeld bekommt einen Tartanbelag und ist damit ganzjährig ideal für viele Ballsportarten, aber auch Einradfahren oder Inlineskating geeignet. Auf dem Beachvolleyballfeld kann auch Beachsoccer gespielt werden. Das Fußballfeld kann von Senioren- und Frauenteams zum Training genutzt werden, außerdem wird dort das sogenannte FunFuball angeboten. Auch Kinder-Feriencamps finden auf den Außenanlagen statt.

Der Spielplatz: Dort wird es mehrere attraktive Geräte geben. Familien können auf dem Spielplatz Wartezeiten überbrücken, Gäste der Gaststätte können diesen ebenfalls nutzen.

Und was ist eigentlich Kiss-and-ride?: Die Kiss-and-ride-Spur soll, zugänglich von der Stammestraße, Eltern das eingangsnahe Bringen und Abholen ihrer Kinder ermöglichen.

Ehemaliger Parkplatz am Siloah - Hier entsteht das neue Sportzentrum

Evakuierung in Linden-Süd nicht erforderlich

Ehemaliger Parkplatz am Siloah - Hier werden die Bombenblindgänger vermutet
Ehemaliger Parkplatz am Siloah – Hier werden die Bombenblindgänger vermutet
Kampfmittelverdacht hat sich nicht bestätigt

Am Vormittag des 20. März konnte Entwarnung gemeldet werden: Bei den abschließenden technischen Sondierungsmaßnahmen durch die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) konnte an allen drei Verdachtspunkten auf dem ehemaligen Parkplatz Stadionbrücke (Linden-Süd) ausgeschlossen werden, dass es sich um Bombenblindgänger handelt. Dort war zuvor eine technisch sehr anspruchsvolle und mit einem hohen Material- und Zeitaufwand verbundene Freilegung der Verdachtspunkte erforderlich. Eine Evakuierung am 26. März ist somit nicht notwendig.

Aufgrund der nach dem Zweiten Weltkrieg in diesem Bereich durchgeführten Geländeaufschüttung befanden sich die Verdachtspunkte zwischen acht und zehn Metern Tiefe im Erdreich. Im Zuge der Freilegung der Verdachtspunkte mussten Tiefbauschächte von Spezialfirmen erschütterungsfrei hergestellt werden. Bei der abschließenden Erkundung durch den KBD konnte jetzt ausgeschlossen werden, dass es sich bei den Verdachtspunkten um Bombenblindgänger handelt. Im Erdreich befanden sich die Reste eines Metallfasses und weitere metallische Gegenstände.

Oberbürgermeister Stefan Schostok zeigte sich erleichtert als ihn heute Vormittag die Nachricht erreichte, dass sich keine Bombenblindgänger im Erdreich befanden. „Es ist eine äußerst positive Nachricht, dass eine Evakuierung von mehr als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner nicht mehr erforderlich ist und insbesondere die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des KRH Klinikums Siloah nun nicht mehr umgesetzt werden müssen“, sagte Schostok.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner im zuvor geplanten Sicherheitsbereich werden zusätzlich zu der Bevölkerungsinformation in den sozialen Medien über das Twitter-Profil @hannover, dem Internetportal hannover.de sowie auf der Facebook-Seite der Landeshauptstadt Hannover mit mehrsprachigen Informationsblättern darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich der Kampfmittelverdacht nicht bestätigt hat und sie ihre Wohnungen nicht verlassen müssen. Sie werden gebeten, auch ihre Nachbarn darüber zu informieren.

Die Polizei sucht Zeugen! Linden-Süd: Fußgänger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Heute Morgen, 13.12.2016, gegen kurz vor 09:00 Uhr, ist ein 29 Jahre alter Fußgänger an der Ritter-Brüning-Straße, Ecke Allerweg, von einem Rettungswagen erfasst und dadurch schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der Fußgänger offensichtlich bei grün die Ritter-Brüning-Straße an einer Fußgängerfurt – vom Allerweg kommend – in Richtung der Stadtbahnhaltestelle „Allerweg“. Zeitgleich befuhr ein 40-jähriger Fahrer eines Rettungswagens (Daimler Sprinter) mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn die Ritter-Brüning-Straße stadtauswärts in Richtung Klinikum Siloah. Im weiteren Verlauf fuhr der 40 Jahre alte Mann mit dem Rettungswagen bei rotlichtzeigender Ampel in die Einmündung ein, um diese geradeaus zu passieren. Dabei übersah er den Fußgänger und erfasste ihn. Der 29-Jährige stürzte auf die Fahrbahn und zog sich schwere Verletzungen zu.

Ein weiterer Rettungswagen transportierte den Mann in eine Klinik. Aufgrund von Rettungsmaßnahmen musste die Ritter-Brüning-Straße stadtauswärts zeitweise gesperrt werden, es kam zu leichten Behinderungen.

Nun sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zum Verkehrsunfall – insbesondere zur Ampelsituation – geben können. Diese nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 entgegen. /has, now

Lindenkalender 2017

Der neue LindenKalender 2017 von Quartier e.V.

Lindenkalender 2017Der neue „LindenKalender 2017“ von Quartier e.V. für das Jahr 2017 ist ab sofort erhältlich. Er kostet 15 Euro. Er steht auch wieder unter dem Motto „Lindener Geschichte“. 2015, anlässlich der 900 Jahre Linden-Feiern, hatte der Kalender das Thema „Lindener Geschichte“ aufgegriffen und präsentierte Motive mit der Lindener Geschichte bis 1920. Für 2016 wurde dies fortgesetzt mit Bildern der Geschichte des 20. Jahrhunderts.

In unserem Kalender 2017 versuchen wir, die letzten 15-20 Jahre mit Fotos einzufangen. Was ist in den letzten Jahren in Linden passiert? Sicherlich können wir dabei nicht alles mit 13 A3-Farbfotos ansprechen. Auf dem Titel ist das neue imposante und farblich interessante Siloah-Krankenhaus zu sehen. Im Januar folgt ein Blick vom Lindener Berg über Linden. Wichtig waren in den letzten Jahren die Umgestaltung der Limmerstraße zu einer Fußgängerzone, der Neubau der Benno-Ohnesorg-Brücke und der Umbau am Schwarzen Bären (Juni-Motiv) genauso wie der Umbau des Lindener Rathauses (April-Motiv). Leider nicht erfolgt ist der endgültige Umbau des Ihme-Zentrums. Auch das Heizkraftwerk blieb von Veränderungen nicht verschont, siehe die drei warmen Brüder (Dezember-Motiv). Besonders positiv hat sich der Lindener Berg als Ausflugsort entwickelt (März-Motiv). Wichtig für Linden ist das alternative Kulturzentrum FAUST, das zusammen mit dem Ökologischen Gewerbehof in der ehemaligen Bettfedernfabrik entstanden ist und sich inzwischen in Linden etabliert hat (Februar-Motiv). Neues Leben in alten Gebäuden: Gleiches gilt für die ehemalige Wurstfabrik Ahrberg (September), die ehemalige Hautklinik (November) und natürlich auch für große Teile der Hanomag (Oktober). Auch ehemalige Bunker wurden umgenutzt, so der an der Ricklinger Straße (August). Von der ehemaligen Lindener Brauerei dagegen ist nichts übriggeblieben, hier entstand unter dem Namen Gilde-Carré ein neues Wohngebiet (Juli). Auch neben dem alten Krankenhaus Siloah wurde ein imposanter Neubau errichtet (Titel). Als von vielen so angesehenes Symbol für das Thema Gentrifizierung (Schickimickisierung), das Linden Sorge macht, haben wir ein Fotos vom Neubau Limmerstraße 98 gewählt (Mai).

Die Fotos von G. Stock und J. Peter sind aus den Jahren 2007 bis 2016. Den Text verfasste Jonny Peter
Der Kalender ist im A-3-Format gedruckt und kostet 15 Euro. Er ist im Küchengartenpavillon dienstags, freitags und sonntags zwischen 14 und 16 Uhr erhältlich sowie zu in der Lindener Buchhandlung, Limmerstraße 47 und in der Buchhandlung Decius, Falkenstraße 10 erhältlich.

Am Siloah vorbei ...

Better in the Block: Am Siloah vorbei, …

Am Siloah vorbei ...
Am Siloah vorbei …

…ohne ins Siloah zu kommen, dank Protected Bike Lanes bzw. baulich vom Autoverkehr separierten Radwegen bis zum Schwarzen Bären.

Der Verkehrsminister von NRW vonner SPD hat nach einem Besuch in den USA, genauer gesagt in Chicago, die Vorteile von Protected Bike Lanes erkannt. Kostengünstig und schnell bescheren sie den Radfahrern und denen, die es werden wollen oder sollen einen geschützten Bereich des Verkehrsraumes.

weiterlesen unter hannovercyclechic.wordpress.com

Better in the Block: Stadionbrücke

Auf dem Nachhauseweg, erschöpft vom vergangenen, so sonnigen Sonntag im Ricklinger Freibad, kreuzte die hannovercyclechic-eria die Stadionbrücke bzw. versuchte es. Nach Überwindung des seit Jahren oder besser Jahrzehnten maroden, durch Wurzeln aufgeworfenen Radweges oberhalb der Ihme in Richtung Siloah-Krankenhaus noch vor der Querung der Straße ‚Stadionbrücke‘ hieß es Stop, Stop, Stop! Die Autos zogen vorbei und es hieß Warten, Warten, Warten! Bilder sagen mehr als Worte…

weiterlesen unter hannovercyclechic.wordpress.com

Sprachpartner Siloah gesucht – der nächste Schritt

In der Unterkunft Siloah haben einige Bewohner bereits ihren A1-Deutschkurs abgeschlossen und wollen nun die Wartezeit bis zum A2-Kurs sinnvoll nutzen und üben. Dafür suchen wir „Sprachpartner“: Treffen Sie sich mit einem der Lernenden und unterhalten Sie sich mit ihm oder ihr. Reden Sie einfach „drauf los“ 😉 Sie können gemeinsam etwas Schönes unternehmen, einen Ausflug machen oder auch nur die Übungsblätter (die Übungsblätter werden vom DRK gestellt) gemeinsam durchgehen.

weiterlesen unter linden-limmer-hilft.de

Spendenaufruf für die Unterkunft Siloah

Der Nachbarschaftskreis Siloah bittet um Spenden für die Kinder, Frauen und Männer in der Unterkunft:

  • Haushaltswaren, vor allem große Töpfe
  • Kleidung und Schuhe für Männer
  • Taschen, Koffer, Rucksäcke

Die Spenden können jederzeit am Eingang der Unterkunft, Roesebeckstraße 15 abgegeben werden.

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Modulgebäude am Krankenhaus Siloah

Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterbringung beim KH Siloah

Modulgebäude am Krankenhaus Siloah
Modulgebäude am Krankenhaus Siloah

Wie schon aus der Presse bekannt, wurde in den letzten Monaten das ehemalige Container-Interims-Krankenhaus für die Flüchtlingsunterbringung hergerichtet und steht nun vor dem Bezug, der für Mitte des Monats geplant ist.

Herr Oberbürgermeister Schostok, die Stadtverwaltung und der Bezirksbürgermeister möchten Sie über diesen Sachverhalt informieren und laden Interessierte herzlich zu Informationen und Nachfragen ein, die Gründung eines Unterstützerkreises ist ebenfalls vorgesehen!

Mi. 11.11.15 – 18.30 – Cafeteria des KH Siloah
Klinikum Siloah-Oststadt-Heidehaus, Stadionbrücke 4 – 30459 Hannover

Bezirksbürgermeister Linden-Limmer – Rainer-Jörg Grube
mit freundlicher Unterstützung des Klinikums Region Hannover

ehem. Albert-Schweitzer-Schule

Sporthallen in der Fröbelstraße auch als Notunterkunft vorgesehen

ehem. Albert-Schweitzer-Schule
ehem. Albert-Schweitzer-Schule

Die beiden Sporthallen der ehemaligen Albert-.Schweitzer-Schule wurden jetzt von der Stadt Hannover als Notunterkunft für Flüchtlinge bestimmt. Diesmal vielleicht eine bessere Wahl vonseiten der Stadt. Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung das es möglich sein muss Flüchtlinge auch kurzfristig besser unterzubringen. Eine Google-Suche zeigt gleich als ersten Treffer „190 Hotels in Hannover“. Da sollten eigentlich keine Notunterkünfte mehr von Nöten sein.

In der zweiten Jahreshälfte sollen dann endlich die Modulcontainer beim Siloah zur Verfügung stehen. Leider hat die Bürokratie da wieder einmal zu langsam gearbeiten.

So wird aber erst mal die bewegte Geschichte der Schule in der Fröbelstraße um ein Kapitel reicher.

Die 1897 erbaute Schule wurde zunächst als Bürgerschule mit Jungen- und Mädchenflügel genutzt. 1927 wurde die Schule in eine sogenannte weltliche Schule umgewandelt. Hier wurden Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet und das frei von kirchlichen und staatlichen Weltanschauungen. Dies widerstrebte selbstverständlich der nationalsozialistischen Weltanschauung sodas die Schule bereits kurz nach der Machtergreifung 1933 geschlossen wurde. Während des Krieges waren hier bis zu 400 ZwangsarbeiterInnen untergebracht. Nach dem Krieg wurde die Schule wieder bis 2012 als Grundschule genutzt. Mit dem Umzug der Albert-Schweitzer-Schule in das Fössefeld konnte der Verein Stadtteilleben Linden e.V. das Gebäude für ihr Projekt erwerben. Ziel ist es individualisierten Mietwohnraum mit sozialem Rückhalt zu schaffen. Der Verein ist mit seinen vielfältigen Gruppen ein idealer Nachbar für die Flüchtlingsunterkunft.

www.stadtteilleben.org


Pressemitteilung der Stadt Hannover:

Erneut Sporthalle für Flüchtlinge benötigt – Stadt wählt weitere Sporthallen vorsorglich als Notunterkünfte aus – Einvernehmen mit Stadtsportbund

Angesichts des Bedarfs von zusätzlichen Notunterkünften für Flüchtlinge hat die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Stadtsportbund weitere Sporthallen ausgewählt. Diese werden nach und nach für eine vorübergehende Aufnahme von Flüchtlingen eingerichtet.

Für die Sportaktivitäten sollen geeignete Alternativen in anderen Sporthallen gesucht werden. Kurzfristig wird bereits in dieser Woche die kleinere der beiden Sporthallen an der Grundschule Kestnerstraße ab diesen Donnerstag (2. Juli) für rund 40 Flüchtlinge vorbereitet, die kommenden Montag (6. Juli) in Hannover erwartet werden.

Konstruktive Gespräche mit Stadtsportbund

„Wir haben sehr konstruktiv und einvernehmlich über die Herausforderungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen gesprochen. Wir sind uns einig, dass der Großteil der städtischen Sporthallen dafür nicht geeignet ist“, stellen Oberbürgermeister Stefan Schostok und die Präsidentin des Stadtsportbundes, Rita Girschikofsky, einvernehmlich fest.

„Mit der Festlegung auf einige Sporthallen als mögliche Notunterkünfte können wir etwas mehr Planungssicherheit für Schulen und Vereine gewährleisten. Die Stadt versucht zudem, für Schulsport und Vereinssport möglichst ausreichende Ersatzzeiten in anderen Hallen zu finden. Den Vereinen sollen keine zusätzlichen Mietkosten entstehen. Uns ist bewusst, dass mit jeder für den Sport geschlossenen Halle die Suche nach Ersatzzeiten schwieriger wird“, erläutern Schostok und Girschikofsky.

Kriterien für Sporthallenauswahl

Für die Auswahl einzelner Sporthallen als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft ist eine Reihe von Kriterien maßgebend.

  • Die Sporthalle muss über einen eigenen Zugang verfügen, der räumlich klar getrennt von einer angrenzenden Schule sein muss.
  • Die sanitären Anlagen müssen ebenfalls nur der Sporthalle zur Verfügung stehen.
  • Ersatzangebote in anderen Hallen für Schul- und Vereinssport müssen in vertretbarer Entfernung möglich sein.

Nach diesen Kriterien scheidet eine Vielzahl an städtischen Sporthallen als Notunterkunft für Flüchtlinge aus, wie Stadtverwaltung und Stadtsportbund einvernehmlich feststellen.

Sporthallen Kestnerstraße und Fröbelstraße als Notunterkunft vorgesehen

Neben der kurzfristigen Nutzung der Sporthalle Kestnerstraße sind darüber hinaus ebenfalls für Flüchtlinge vorgesehen die beiden Sporthallen in der Fröbelstraße, die von der Eichendorff-Grundschule und Vereinen genutzt werden. Schulleitungen, Vereine und Bezirksbürgermeister sind unterrichtet. Erste Ersatzplanungen sind bereits angelaufen. Bei der Suche nach Ersatzzeiten für die anderen geschlossenen Hallen werden auch Stadtteileinrichtungen und private Vereinssporthallen einbezogen. Zusätzliche Mietkosten für Vereine würden von der Stadt getragen.

Mangels ausreichender anderer Unterkünfte und weil geplante Modulgebäude erst ab Herbst zur Verfügung stehen, musste die Stadtverwaltung bereits mehrere Sporthallen zu Notunterkünften umwidmen: Zunächst am ehemaligen Schulzentrum in Ahlem, dann an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Büssingweg. Zuletzt waren in die Sporthallen Kastanienhof sowie an diesem Montag in der Halle Voltmerstraße Flüchtlinge eingezogen. Die Halle in Ahlem wird – wie bereits vor einigen Wochen von der Stadt zugesagt – nach den Sommerferien wieder für den Schul- und Vereinssport zu Verfügung stehen.

Eine leichte Entspannung erwartet die Stadtverwaltung bei der Unterbringung von Flüchtlingen durch die erst vorige Woche mit der Region Hannover vereinbarte Nutzung der Modulgebäude am Krankenhaus Siloah. Die rund 200 Plätze dort sollen in der zweiten Juli-Hälfte zur Verfügung stehen. Etwa zwei Monate später die ersten neuen Modulbauten für Flüchtlinge fertiggestellt sein.

Vorsorge bis Jahresende

Vorsorglich werden die Sporthallen an IGS Büssingweg, an der Grundschule Kastanienhof und in der Voltmerstraße auch über die Herbstferien hinaus zunächst bis Jahresende nicht für den Sport genutzt, sondern als Notunterkünfte für Flüchtlinge bereitgehalten. Damit soll vermieden werden, dass bei kurzfristigem Bedarf an Notunterkünften stets sehr kurzfristig eine Sporthalle freigemacht werden muss. Mitte Juli kommen Stadtverwaltung und Stadtsportbund wieder zusammen, um die Situation bei der Flüchtlingsunterbringung in Sporthallen erneut zu beraten.

Aktuell knapp 2.700 Flüchtlinge in Hannover untergebracht

In der Landeshauptstadt sind aktuell knapp 2.700 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften untergebracht, davon gut 1.000 in Wohnheimen, ebenfalls gut 1.000 in Notunterkünften wie dem ehemaligen Oststadtkrankenhaus oder Turnhallen, sowie gut 600 in Wohnungen und Wohnprojekten. In den kommenden Monaten werden weitere Flüchtlinge erwartet. Von der aktuellen geltenden Zuweisungsquote des Landes Niedersachsen für Hannover von Januar bis September 2015 mit 2.600 Flüchtlingen sind der Landeshauptstadt bislang rund die Hälfte zugeteilt worden.

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