Kommunaler Seniorenservice (KSH)

Informationen am Mittwoch: „Sehvermögen schützen – Lebensqualität erhalten. Sinnvolle Vorsorge für die Augen“

Senioren-Service-Zentrum
Senioren-Service-Zentrum

In der Reihe „Informationen am Mittwoch“ des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) geht es am 5. April (Mittwoch) um 15 Uhr im Veranstaltungszentrum, Ihmepassage 5 (Eingang über Blumenauer Straße), Raum 238, in einem Vortrag mit anschließenden Gesprächen um das Thema „Sehvermögen schützen – Lebensqualität erhalten. Sinnvolle Vorsorge für die Augen“.

Sehbehinderung und Erblindung sind selten, treten aber ab dem 60. Lebensjahr spürbar häufiger auf. Dabei sind meist nur vier Erkrankungen die Ursache:

  • Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
  • Grüner Star (Glaukom)
  • Diabetische Netzhauterkrankung
  • Grauer Star (Cataract)

Alle sind “zum Guten“ beeinflussbar, wenn sie rechtzeitig entdeckt und behandelt werden. Wer die Erkrankungen kennt und weiß, wie er mit ihnen umgehen sollte, kann sein Sehvermögen besser schützen und so dazu beitragen, seine Lebensqualität zu erhalten. Dieser Vortrag vermittelt die wichtigsten Kenntnisse und bietet reichlich Gelegenheit zu fragen.

Referent ist der Augenarzt Dr. Daniel Kaufmann.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist gegen 17 Uhr beendet. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 168-45195 des KSH erhältlich.

Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten

Die Lindener Schützen feiern ihr 48. Lindener Schützen- und Volksfest

Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten
Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten

Das 48. Schützen- und Volksfest der Interessen-Gemeinschaft Lindener Schützen e.V. findet in der Zeit vom 02.09. bis zum 04.09.2016 auf dem Areal „Am Küchengarten“ in Hannover-Linden statt.

Wir haben wieder versucht, ein attraktives und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Besonderes Highlight wird auch in diesem Jahr wieder der Ausmarsch am Samstag, den 03.09.2016, sein.

Die Eröffnung ist am Freitag, den 02.09.2016 um 19:30 Uhr in unserem Festzelt mit Bieranstich. Im Anschluss an die Eröffnung werden die Lindener Könige 2013 proklamiert.

Unser Festumzug findet am Sonnabend, 03.09.2016 ab 16:00 Uhr statt. Unter anderem werden wir musikalisch wieder von einigen hervorragenden Musikvereinen aus nah und fern unterstützt:

  • Fanfarenkorps Hannover von 1973 e.V. aus Hannover
  • Spielmannszug Lühnde e.V. aus Algermissen
  • Fanfarencorps Vahrenheide von 1983 e.V. aus Hannover

Wir bitten Gastvereine (nach Voranmeldung bis zum 25.08.2016), sich auf dem Festplatz „Am Küchengarten“ bis spätestens um 15:00 Uhr einzufinden, damit unsere Festleitung die Gastvereine und Gruppen in die Zugfolge einordnen kann. Die Zugaufstellung wird vor Beginn des Festmarsches von unserer Festleitung ausgehändigt.

Das Festessen findet am Sonntag, den 03.09.2016 um 12:45 Uhr statt. Auch hier sehen wir Anmeldungen bis zum 25.08.2016 mit Freuden entgegen.

Als Menü wird in diesem Jahr gereicht: Bouillonsuppe mit Einlage, Rinderroulade, Gemüseplatte, Salzkartoffeln
(Preis: 14,00 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und Bedienung)

„Falsche Polizeibeamte“ versuchen vergeblich ihr Glück bei Seniorinnen

Die Polizei warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamter! Am späten Mittwochabend, 03.08.2016, haben „Angehörige einer Sonderkommission (SoKo)“ versucht, mit dieser Masche bei zwei Seniorinnen aus Kirchrode und Linden-Mitte an persönliche Daten zu kommen – vergeblich.

Gegen 21:45 Uhr klingelte das Telefon einer 73-Jährigen in Linden-Mitte. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus, erklärte „Angehöriger einer SoKo“ zu sein und gegen eine Rumändenbande zu ermitteln. Im weiteren Verlauf berichtete er, bei der Festnahme zweier Rumänen in einem Notizbuch die Daten der Seniorin gefunden zu haben. Der falsche Ermittler gaukelte dann der Dame vor, dass man sie schützen müsse und versuchte, durch geschicktes Nachfragen zu ihren Finanzen, ihrem Wohnort, etc. an Informationen zu gelangen. Durch das Misstrauen der 73-Jährigen blieb es bei dem Telefonat.

Nur wenig später, gegen 22:30 Uhr, erhielt eine 81-Jährige in Kirchrode einen ähnlichen Anruf. Hier meldete sich der falsche Polizist mit „Oberkommissar Thomas Schwarz“, gab sich als Mitarbeiter der „SoKo Rumänien“ aus und erklärte, in der Waterloostraße 2 zu arbeiten. Auch hier blieb es glücklicherweise bei dem Telefonat.

So oder so ähnlich versuchen Täter trickreich an persönliche Daten zu kommen, ihre „Opfer“ zu einer Geldübergabe zu überreden oder auch dazu, größere Geldbeträge ins Ausland zu transferieren.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

Machen Sie am Telefon keine Angaben zu ihrem Vermögen, ihren Kontoverbindungen oder zu anderen persönlichen Daten – Polizeibeamte erfragen solche Daten nie am Telefon!

Gehen Sie keinesfalls auf Geldforderungen oder die Übergabe von Wertgegenständen ein!

Setzen Sie sich mit ihrer örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung, wenn Sie einen Anruf von einem mutmaßlichen Polizisten erhalten haben oder wählen Sie den Notruf. /st, schie

12-Uhr-Mittags - Matthias Lehmann

InterRegionale 2016 auch in der Wasserstadt

12-Uhr-Mittags - Matthias Lehmann
12-Uhr-Mittags – Matthias Lehmann

Die Region Hannover wird zum Ausstellungsraum.

Der Bildhauer Matthias Lehmann verwandelt das Areal der zukünftigen Wasserstadt in Limmer in eine begehbare Sonnenuhr. Der Titel „12 Uhr Mittags“ verweist sowohl auf den gleichnamigen Westernklassiker als auch auf die karge, prärieartige Sandwüste des ehemaligen Industriegeländes.

Kunst(Bus)Tour (Vernissage) am Sonntag, 12. Juni 2016, 8 Uhr (ganztägig)
Treffpunkt: Großer Garten 5a (Parkplätze am TUS Marathon/Herrenhäuser Gärten), Hannover
Orte: Die Route führt zu allen Ausstellungsorten
Leitung: Thomas Kaestle
Dauer: ganztägig; Kosten: 29,80 € pro Pers. inkl. Verpflegung
Aktuelle Informationen: www.intraregionale.org

Ausstellungsdauer: Sonntag, 12 Juni bis Freitag, 30. September 2016
Orte: Wasserstadt Limmer (Hannover), Benther Berg (Ronnenberg), Hermannshof Völksen (Springe), Zechenpark (Barsinghausen), Badeinsel Steinhude (Wunstorf), Totes Moor (Neustadt), Leinemarsch Poggenhagen (Neustadt), Schützenplatz Resse (Wedemark), Wiese am Stadtrand (Burgwedel), Wietzepark (Langenhagen)

Gesucht wurden elf Künstlerinnen und Künstler für elf Kunstinstallationen an elf Kunstorten von elf Kunstinstitutionen. Grund ist die „IntraRegionale 2016“, ein bisher einmaliges Landschaftskunstprojekt in der Region Hannover. Für die Verwirklichung dieses Projektes haben sich nun erstmals seit ihrem Bestehen zehn Kunstvereine und eine städtische Galerie zusammengeschlossen, um von Juni bis September 2016 temporäre Installationen unter freiem Himmel zu zeigen. „Die IntraRegionale wird aktuelle, hochkarätige Positionen der internationalen Landschaftskunst präsentieren, deren Strahlkraft weit über die Region Hannover hinaus gehen wird“, verspricht Projektleiter Frank Nordiek vom Atelier LandArt. Das Kunstprojekt ist eingebunden in das Programm 2016 der „Gartenregion Hannover“.

Die Auswahl der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler erfolgte in drei Stufen. Nach einem internationalen „Call for artists“ am 1. Oktober 2015 hat ein juriertes Auswahlwahlverfahren stattgefunden. Aus über 200 eingegangenen Bewerbungen hat eine Jury, bestehend aus Vertretern der elf beteiligten Kunstinstitutionen, 33 Künstlerinnen und Künstler anhand von Referenzarbeiten ausgewählt, die danach aufgefordert waren, in den nächsten Monaten konkrete Entwürfe für ausgewählte Naturräume einzureichen. Die Bewerbungen erreichten Hannover nicht nur aus dem europäischen Ausland wie Österreich, Frankreich, England, Holland oder Dänemark, sondern auch aus den USA, Chile, Kolumbien, Brasilien und China. „Wir sind positiv überrascht von der hohen künstlerischen Qualität der eingesandten Arbeiten“, freut sich Projektleiter Frank Nordiek vom Atelier LandArt. Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Künstler sei für die Jury der eindeutige Bezug der Referenzobjekte zu der sie umgebenden Landschaft gewesen. Thema oder zu verwendende Materialien hätten dagegen keine Rolle gespielt.

In einem zweiten jurierten Auswahlprozess im März 2016 wurden dann von den 33 eingereichten Entwürfen schließlich elf ausgewählt, die jetzt an elf verschiedenen Orten aufgebaut werden. Vom Deister über die Leineaue bis hin zum Steinhuder Meer wird sich in den Sommermonaten die Region Hannover in einen naturnahen Erlebnisraum verwandeln. Elf Land-Art-Objekte laden dann den Besucher zu einer kulturellen Entdeckungsreise der ganz besonderen Art ein. So werden unter anderem in der Stadt Hannover die Herrenhäuser Gärten und in Barsinghausen das Bullerbachtal oder der renaturierte Zechenpark aus der Zeit des Steinkohlebergbaus zum Kunstschauplatz werden.

„Die IntraRegionale 2016 leistet einen besonderen Beitrag zu unserem Jahres-Motto ‚Landschaftserlebnisse‘ im Rahmen der Gartenregion Hannover. Die Kulturlandschaft unserer Region mit ihren vielfältigen naturräumlichen Gegebenheiten, ihrer Schönheit und Einzigartigkeit wird durch die hochkarätigen Kunstobjekte in besonderer Weise zur Geltung gebracht“, betont Prof. Dr. Axel Priebs, Erster Regionsrat und Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover.

Die Stiftung Niedersachsen als weiterer Förderer des Kunstprojektes überzeuge neben der inhaltlichen Konzeption ebenfalls die dezentrale Ausrichtung, die den Charakter der flächenmäßig großen Kulturlandschaft der Region Hannover hervorhebe. „Die internationale Ausschreibung und der Auswahlprozess lassen elf künstlerisch anspruchsvolle Installationen erwarten. Die Wahl von Landschaftsräumen als Ausstellungsorte stärkt die Position und Entwicklung der Gartenregion Hannover“, ergänzt Dr. Tabea Golgath von der Stiftung Niedersachsen.
„Zudem ist die Vernetzung mit zehn weiteren Kunstvereinen der Region eine große Chance für die Stärkung der Kultur in der Region. Gerade die ehrenamtlich agierenden Kunstvereine bekommen durch dieses Projekt die Möglichkeit einer breiten Darstellung in der Öffentlichkeit“, ergänzt Eckhart Lies vom Verein Kunst und Begegnung Hermannhof und erhofft sich auch für die Zukunft einen regen Austausch unter allen Projektbeteiligten.

Den Austausch untereinander findet auch Anja Römisch, Geschäftsführerin Stiftung Kulturregion Hannover, wichtig: „Die IntraRegionale ist zweifellos ein besonderes Projekt in der Kunstlandschaft der Region Hannover, da es kleine und große, urbane und ländliche, haupt- und ehrenamtlich geführte Kunstvereine erstmals in einem gemeinsamen Projekt miteinander vernetzt. Wir sind schon sehr gespannt auf die endgültige Auswahl der künstlerischen Positionen durch die Jury. Erst dadurch wird sichtbar und erahnbar, wie sich Kunst und ausgewählte Landschaftsräume in ein spannendes Wechselspiel begeben werden. Das Projekt liegt uns am Herzen und wir begleiten es daher mit besonderem Interesse.“

Auch die Nord/LB Kulturstiftung fördert die IntraRegionale 2016 als innovatives Projekt der Landschaftskunst, das erstmalig in der Region Hannover stattfindet, unterschiedliche Standorte und Kulturinstitutionen miteinander verbindet und ihren Besuchern zahlreiche Beteiligungsmöglichkeiten bietet.

Eröffnet wird die IntraRegionale 2016 mit einer gemeinschaftlich ausgerichteten Vernissage aller elf beteiligten Kunstvereine am 12. Juni 2016. Bis September 2016 wird während der dreimonatigen Landschafts-Kunstausstellung ein buntes Programm mit Fahrradtouren, Kunstpicknicks, Werk- und Künstlergesprächen, Bustouren, Diskussionsforen, Führungen und Workshops die Besucher zum Mitmachen und Miterleben einladen.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Region Hannover, der Stiftung Kulturregion, der Stiftung Niedersachsen und der Nord/LB Kulturstiftung.

Die Veranstalter der IntraRegionale 2016 sind:
Imago-Kunstverein Wedemark e.V. (Bissendorf), www.imago-kunstverein.de
KIK e.V. – Kunst in Kontakt (Hannover), www.kik-hannover.de
KulturGut Poggenhagen e.V. (Neustadt a. Rbge.), www.kulturgut-poggenhagen.de
Kunstraum Benther Berg e.V. (Ronnenberg), www.kunstraum-benther-berg.de
Kunst und Begegnung Hermannhof e.V. (Springe-Völksen), www.hermannshof.de
Kunstverein Barsinghausen e.V., www.kunstverein.baschex.de
Kunstverein Burgwedel/Isernhagen e.V., www.kunstverein-bwi.de
Kunstverein Langenhagen e.V., www.kunstverein-langenhagen.de
Kunstverein Neustadt a.Rbge. e.V., www.kunstverein-neustadt.de
Meerkunstraum e.V. (Wunstorf-Steinhude), www.meerkunstraum.de
Städtische Galerie Lehrte, www.lehrte.de

Schützenausmarsch

Lindener Volks- und Schützenfest

Lindener Volks- und Schützenfest
Lindener Volks- und Schützenfest

Im Jubiläumsjahr zu 900 Jahren Linden 2015 fand das Lindener Volks- und Schützenfest bereits zum 47. mal statt.

Die Nachkriegsgeschichte des Lindener Volks- und Schützenfestes beginnt im Jahr 1969. Unter Führung der Freihand-Schützengesellschaft Linden von 1906 e.V. wurde das 1. Lindener Schützen- und Volksfest vom 22. bis zum 24. August 1969 auf dem neu gestalteten Festplatz an der Steigerthalstraße organisiert.

Auf den Küchengartenplatz zog man 1996 um. Seitdem ist das Fest am zentralen Platz von Linden aus dem Festkalender nicht mehr wegzudenken.

In der Regel ergänzt das Limmerstraßenfest am jeweiligen Samstag den Festbetrieb und vom Küchengarten bis zum Kötnerholzweg wird gefeiert.

Programm des Lindener Volks- und Schützenfest

Freitag

Am Freitag ist traditionell Familientag mit ermäßigten Preisen für die Fahrgeschäfte. Es gibt Aktivitäten im Festzelt und einen Rundgang über den Festplatz mit den Kindern. Am Abend wird die Eröffnung des Festes im Festzelt mit anschl. Proklamation der Lindener Könige begangen. Das anschließende Unterhaltungsprogramm zieht zunehmen auch jüngere Lindener an.

Samstag

Am Samstag findet der Höhepunkt eines jeden Schützenfestes statt. Der Festumzug zieht um ca. 16:00 Uhr vom Festplatz durch den Stadtteil. Mit Spielmannszügen geht es auch über die Limmerstraße entlang des bunten Treibens des Limmerstraßenfestes. Anschließend spielen die Musikzüge im Festzelt.

Sonntag

Der Sonntag beginnt um 12:00 Uhr mit dem Frühschoppen und dem Gästeschießen. Im Anschluß laden die Schützen zum Festessen und zur großen Kaffeetafel ein bevor am Abend das Fest ausklingt.

Limmerstraßenfest

Limmerstraßenfest

Limmerstraßenfest 2013
Limmerstraßenfest 2013

Seit 2001 zieht das Limmerstraßenfest immer mehr Besucher an. Aus der Taufe gehoben wurde das Fest von der Aktion Limmerstraße. Für die Werbegemeinschaft der Limmerstraße ist das Fest das Aushängeschild für die beliebte Einkaufsstraße.

Aber gerade der große Erfolg des Festes brachte es auch in Schwierigkeiten. Wo andere Feste Probleme mit mangelndem Besucherzuspruch haben bekamen die Organisatoren Probleme weil zu viele Menschen auf der Straße waren.

Das Problem: Die Üstra kam mit ihren Bahnen nicht mehr durch die Menschenmassen.

Die Lösung: Seit 2013 wird am Festtag ein Schienenersatzverkehr organisiert und die Straße ist für einen Tag im Jahr eine echte Fußgängerzone.

Limmerstraßenfest Programm

Entlang der Straße gibt es diverse Infostände der Vereinen und Initiativen aus dem Stadtteil. Dazu kommen mehrere Bühnen mit Live-Programm, Karaoke und DJ-Sets, allerlei Kleinkunst und Walkacts und vieles mehr. Natürlich laden auch die ansässigen Geschäftsleute mit netten Aktionen zum bummeln ein. Selbst die gastronomische Vielfalt wird an diesem Tag noch eine Stufe höher geschraubt. Auch wenn die Limmerstraße an normalen Tagen schon fast alles bietet was das herz begehrt, beim Limmerstraßenfest kommen nochmal unzählige Stände mit selbstgemachten Köstlichkeiten hinzu. Wie es sich für einen politsch engagierten Stadtteil gehört sind beim Fest auch immer die Parteien mit ihren Ständen vertreten, besonders natürlich in einem Wahljahr.

 

Schützenausmarsch

Parallel zum Limmerstraßenfest findet am jeweiligen Wochenende von Freitag bis Sonntag das Lindener Volks- und Schützenfest statt. Am Samstag um ca. 16:00 Uhr zieht der Festumzug der Lindener Schützen mit Spielmannszügen über die Festmeile des Limmerstraßenfestes.

Küchengartenpavillon

Der Küchengartenpavillon kommt auf den Küchengarten!

Küchengartenpavillon
Küchengartenpavillon

Eine Quartier-Aktion zu 900 Jahre Linden

Der Küchengartenpavillon soll dahin, wo er mal hingehörte. Nämlich auf den Küchengarten. Nun gibt es den Küchengarten nicht mehr – und der Küchengartenpavillon steht (passenderweise) auf dem Friedhof.
Zur Erinnerung an die Geschichte des Küchengartens baut Quartier den Küchengartenpavillon allerdings für einen Tag auf dem Küchengarten wieder auf!

Dank eines Zuschusses vom Bezirksrat Linden/Limmer konnte eine fast 5x4m breite/hohe Plane mit einem Bild vom Küchengartenpavillon erstellt werden. Das grandiose Foto stammt von Martin Mirbizaval. Dank Hilfe vom Lindener Berg (Ole Sparboom) kann die Plane auf einem Gerüst aufgebaut werden. Und zwar am Weg von der Fössestraße (gegenüber von der Ampelanlage an der Kneipe „Ei“) zur Küchengartenstraße neben der Grünfläche am Küchengartenplatz und vor dem Bolzplatz. In der Nähe hatte das Gebäude bis 1911 auch früher gestanden!

Die Aktion findet am Rande des Schützen-/Limmerstraßenfestes am Samstag, den 12.9.2015 von 11 bis 18 Uhr statt.

Der Plane mit dem riesigen Foto des Küchengartenpavillons dient als Blickfang.
In einem Quartier-Infopavillon wird vor Ort auch über die Geschichte des Küchengartens und des Küchengartenpavillons informiert. Auch die Ausstellung zur Lindener Geschichte ist zu sehen.

Am Nachmittag – um 14 oder 15 Uhr – wird die Gruppe Theaterwahn mit ihrer theatralischen Linden Revue unterhaltsam die Lindener Geschichte präsentieren.

Die Veranstaltung „Küchengartenpavillon auf dem Küchengarten“ endet um 18 Uhr.

Limmerstraßenfest 2015

Limmerstraßenfest 2015 & Lindener Schützenfest

Limmerstraßenfest 2015
Limmerstraßenfest 2015

Limmerstraßenfest 2015

Ein Fest für alle Lindener und Freunde. Auch 2015 wird die Limmerstraße für einen Tag wieder zur echten Fußgängerzone, denn die Busse und Bahnen werden solange umgeleitet.

Es erwarten Euch in diesem Jahr:

  • Infostände von Vereinen und Initiativen aus dem Stadtteil
  • Kinderattraktionen
  • offene Geschäfte laden zum Bummel ein

Waschweiber Bühne
Bei Chez Heinz

Bei Jacqueline
DJ Record und Q-TIP

Faustbühne
Die Faust-Live-Bühne gegenüber dem Pfefferhaus. Mit der Hannover One Man Blues Band, Slam Poetry, Interkultur, Open Stage u.v.m.

Gothe Bühne
Fabricio & His Famous Family
Laredo-Hills

Die Bohne
DJ- Set

Musikbühne bei Fisch & Bier
14:00 Alyssa
15:15 Beatbar
15:45 Schützen- Umzug
16:15 Atmosphäre
17:00 Conrad – Miller – Band
18:15 Passepartout
19:00 Trommel Walk Act
19:15 Conrad – Miller – Band

An der Bühne Ecke Pfarrlandstr. „Fisch & Bier“ (Fisch Hampe und Izarro) – Conrad Miller Band um 17:00 und um 19:15 Uhr.

Festprogramm für das 47. LINDENER SCHÜTZEN- UND VOLKSFEST

Lindener Volks- und Schützenfest
Lindener Volks- und Schützenfest

Freitag – 11.09.2015
14:00 Uhr Beginn des Familientages, ermäßigte Preise
16:00 Uhr Aktivitäten im Festzelt und Rundgang über den Festplatz mit den Kindern
17:00 Uhr Treffen der Lindener Schützen auf dem Festplatz
19:30 Uhr Eröffnung des Festes im Festzelt mit anschl. Proklamation der Lindener Könige, Ausgabe der Ehrenpreise vom Mannschaftsschießen
21:00 Uhr Unterhaltungsprogramm

Samstag – 12.09.2015
14:30 Uhr Treffen der Vereine und Gastvereine auf dem Festplatz

Festumzug durch Linden
Festumzug durch Linden

16:00 Uhr Festumzug durch Linden u. a. mit:

  • Fanfarenkorps Hannover e.V.
  • Spielmannszug Lühnde e.V.
  • Fanfarencorps Vahrenheide e.V.

Marschroute: Festplatz – Stephanusstraße – Gartenallee – Blumenauer Straße – Küchengarten – Limmerstraße – Velberstraße – Ahlemer Straße – Limmerstraße – Selmastraße – Fössestraße – Festplatz – anschl. Spiel der Musikzüge im Zelt

Sonntag – 13.09.2015
12:00 Uhr Frühschoppen
12:00 Uhr Gästeschießen
12:30 Uhr Treffen der Teilnehmer zum Festessen
12:45 Uhr Festessen im Festzelt Ausgabe der Ehrenpreise vom Gäste- und Pokalschießen
16:00 Uhr Unterhaltungsprogramm gemeinsame Kaffeetafel der Damen und Herren der Lindener Vereine und Gäste
18:00 Uhr Treffen der Lindener Schützen zum Ausklang

An allen Tagen Tanz im Festzelt

Linden ist Weltkulturerbe!

Das Sommerloch ist da! Könnte auch eine Meldung von Schuppen 68 oder Postillon sein. Tatsächlich aber ein Antrag der Linken bei der letzten Bezirksratssitzung.

Wenn es nach dem Willen des Stadtbezirksrates Linden in Hannover geht, soll der bekannte hannoversche Arbeiterstadtteil Hannover-Linden ab 2018 das Prädikat „Weltkulturerbe“ erhalten. Auf Initiative der dortigen Fraktion der LINKEN soll mit der Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der Kampf der Arbeiterbewegung für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die Auseinandersetzung um Teilhabe der Arbeiterinnen und Arbeiter am gesellschaftlichen Leben, ihr Eintreten für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen und der Kampf der Lindener Arbeiterbewegung (vor allem in der Sozialistischen Front mit mehr als 1000 Lindener Bürgerinnen und Bürger) gegen die Nazidiktatur und ihr Eintreten für die Überwindung der Spaltung der Arbeiterbewegung nach 1945 durch die Gründung der DGB-Einheitsgewerkschaften, gewürdigt werden.

Wesentliche Rolle in dem von Grünen, SPD und LINKEN beschlossenen Antrag spielt dabei das Freizeitheim Linden. Das Freizeitheim Linden wurde 1961 als erste Stadtteilkultureinrichtung seiner Art gegründet. Es trat die Nachfolge des Arbeitervolksheims Saalbau Sander (von den Nazis geschlossen), einst Stätte für die Ausübung aktiver Arbeiterbildung, Arbeitersport und Treffpunkt der Lindener Arbeiterschaft und ihrer Parteien und Gewerkschaften, an.

Umgeben wird das Freizeitheim Linden von der Architektur eines Ensembles mit dem typischen Erscheinungsbild eines Arbeiterstadtteils. Anhand dieser Architektur kann man/frau bis heute verfolgen, wie die Lindener Arbeiterschaft aber auch das Großbürgertum und die Fabrikbesitzer, lebten.

„Linden ist Weltkulturerbe“, so Dirk Machentanz, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in Linden,“ mit der Würdigung des Kampfes der Arbeiterbewegung, damals wie heute, wollen wir einen Beitrag zum Aufarbeiten und zum Leben unserer Geschichte gestalten. Dazu gehört, das in die ehemalige Bücherei im Freizeitheim Linden zukünftig ein Lernort „Geschichte der Arbeiterbewegung – ihre Kämpfe damals – ihre Kämpfe heute, geschaffen wird.“

Antrag gemäß § 10 der GO des Rates der Landeshauptstadt Hannover an den Bezirksrat Linden-Limmer:

Linden ist Weltkulturerbe

Der Bezirksrat möge beschließen:

Das FZH Linden im Ensemble mit dem Arbeitermilieu in Linden-Limmer soll 2018 das Prädikat „Weltkulturerbe“ erhalten. Die Stadtverwaltung wird hierzu gebeten, die erforderlichen Schritte einzuleiten.

Eine einzusetzende Expertengruppe soll zunächst einen Nominierungsantrag entwerfen und das Weltkulturerbegebiet und das Erhaltungsgebiet umreißen. Es muss eine Kernzone benannt werden, in der sich das zu schützende Kulturgut befindet. Außerdem gibt es eine Pufferzone, die das Kulturgut umgibt und zur angemessenen Erhaltung unerlässlich ist. Es soll geprüft werden, inwieweit ähnliche Gebiete in anderen europäischen Städten für eine gemeinsame Antragstellung in Frage kommen. Gleichzeitig findet eine intensive BürgerInnenbeteiligung statt.

Im Herbst 2017 sollte dann der überarbeitete Antrag zur formalen Kontrolle beim World Heritage Center in Paris eingehen. Mit der Einarbeitung von dessen Änderungsvorschlägen soll Anfang 2018 dann der offizielle Nominierungsantrag eingereicht werden.

Begründung:

Das Freizeitheim Linden wurde 1961 als erste Stadtteilkultureinrichtung seiner Art in der Bundesrepublik Deutschland gegründet. Seine Initiatoren, Vertreter zahlreicher Lindener Vereine, dachten dabei an ein Haus wie das Volksheim Saalbau Sander, das 1902 vom Arbeiterbildungsverein in der seinerzeit noch eigenständigen Stadt Linden als Stätte für die Ausübung aktiver „Arbeiterbildung“, „Arbeitersport“ und Treffen für die Lindener Arbeiterschaft und ihrer damals sozialdemokratischen Vereine und der Gewerkschaften gebaut wurde. Saalbau Sander war der Treffpunkt der Lindener Arbeiterbewegung.

Die starke Anbindung an das Lindener Volksheim zeigte sich darin, dass die Stadt Linden Räume für Aus-und Weiterbildungszwecke u.a. für das Metallgewerbe anmietete.
Ausgehend vom Lindener Volksheim formierten sich in Linden bereits vor der Machtübernahme der Nazis erste Widerstandsgruppen gegen die Nazis.

Sowohl SPD als auch KPD mobilisierten gegen die Nazipropaganda. Reichsbanner und Rotfrontkämpferbund schützten die Veranstaltungen ihrer Parteien und sie schützten das Lindener Volksheim vor Nazi-Übergriffen.
Nach der Machergreifung der Nazis gingen viele Lindener, Frauen und Männer in den Widerstand. Viele Lindener Mitglieder von SPD und KPD sowie eine Reihe von Gewerkschaftern wurden verhaftet und mussten jahrzehntelange Haftstrafen in Zuchthäusern oder Lagerhaft in den Konzentrationslager über sich ergehen lassen. Trotz vielfältigster Repressionen ließen sich eine Vielzahl von Lindenern durch Naziterror und Nazi-Herrschaft nicht brechen.

Mit der „Sozialistischen Front“ formierte sich in Linden ein breiter Widerstand gegen die Nazis. Bis heute weiß man von mehr als über tausend Lindener Bürgerinnen und Bürgern, dass sie sich in der „Sozialistischen Front“ gegen die Nazis organisierten. Die vor Allen von führenden SPD-Genossinnen und Genossen geführte Organisation verfolgte eine Politik der Aktionseinheit, d.h. neben Sozialdemokraten organisierten sich Gewerkschafter, Naturfreunde, ehemalige Kolleginnen und Kollegen aus den Arbeitersport- und Arbeitergesangsvereinen, den Kulturvereinen und auch KPD-Mitglieder in der „Sozialistischen Front“. Bereits mit diesem antifaschistischen Kampf wurden gerade in Linden die ersten Grundlagen für eine spätere Gründung des DGB und seiner Gewerkschaften gelegt.

Bereits unmittelbar nach der Befreiung vom Faschismus organisierte sich die Arbeiterbewegung in Linden. Aufgrund der liberalen Auflagen durch die britische Besatzungsregierung konnten sich in Linden die politischen Parteien und die Gewerkschaften schnell gründen. SPD und KPD gründeten hier jeweils ihre Bundespartei. Ebenso gründeten sich eine Reihe von DGB-Gewerkschaften. Ihre Losung damals wie heute: „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“. Viele Lindener Bürgerinnen und Bürger ergriffen später die Initiative um wieder eine Räumlichkeit für ihre Vereine, Parteien und Gewerkschaften zu bekommen.

1961 war es denn so weit. Mit dem Freizeitheim Linden hatten die Lindener wieder einen Treffpunkt für ihre unterschiedlichsten Aktivitäten. Chöre, Gewerkschaften und Parteien, Jugendverbände trafen und treffen sich bis heute in „ihrem Freizeitheim Linden“. In den späten 60er und frühen 70er Jahren trafen sich u.a. die Jusos, die SDAJ, die Pioniere, die SPD, die DKP, Liberale und vor allem die IG Metall im Freizeitheim. Hannes Wader, Franz-Josef Degenhardt oder Dieter Süverkrüp spielten oftmals vor ausverkauftem Haus. In den achtziger Jahren war das Freizeitheim ein Ausgangspunkt für den Kampf der IG Metall und der IG Druck und Papier für die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Viele Veranstaltungen und Diskussionen halfen mit, diesen gewerkschaftlichen Kampf 1984 letztlich erfolgreich zu gestalten.

Damals wie heute nutzen 10.000 Bürgerinnen und Bürger regelmäßig das Freizeitheim Linden. Wie die Lindener zu ihrem Freizeitheim stehen, hat ihr Engagement für den Erhalt der dort ansässigen Stadtteilbücherei gezeigt.

Mehr als 25.000 Unterschriften, darunter auch viele Prominente wie z.B. Udo Lindenberg, Klaus Meine, Harry Rowohlt, der damalige Ministerpräsident Christian Wulff oder der Bundesligatrainer Mirko Slomka, kamen zusammen.

Was tun wenn`s brennt?

Veranstaltung zur Brand- und Einbruchsprävention

Immer wieder kommt es zu Haus- und Wohnungsbränden durch technische Defekte, Brandstiftung und auch Fahrlässigkeit. Doch was kann man tun, um Brände im Haus zu vermeiden? Wie verhalte ich mich, wenn es brennt? Und was kann mich bei einem Brand schützen? Diesen und weiteren Fragen möchte das Stadtteilforum Linden-Süd am 4. Juni 2015 um 19.30 Uhr im Café Allerlei, Allerweg 7, nachgehen.

Es wird dabei unterstützt von Expertinnen und Experten der Feuerwehr Hannover, der Kriminalpolizei, der Gesellschaft für Bauen und Wohnen (GBH) und den Kontaktbeamten. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils ansprechen, da sie die direkten Betroffenen im Brandfall sind, aber natürlich auch Vermieter und Eigentümer“, so Marit Kukat, Sprecherin des Stadtteilforums Linden-Süd. Des Weiteren werden spezielle Tipps zum Thema Einbruchsprävention gegeben, da sich in Zusammenhang mit den Bränden oftmals unerlaubter Zutritt in die Treppenhäuser und Keller verschafft wird.

Im Rahmen des Stadtteilforums Linden-Süd tragen Haupt- und Ehrenamtliche seit über zehn Jahren mit großem Engagement dazu bei, die Lebensqualität im Stadtteil zu erhöhen. Zu den Ergebnissen gehören die Nachbarschaftsgärten in der Charlotten- und Behnsenstraße, der Unterstützerkreis „D33“ für das Flüchtlingsheim und auch das Café Allerlei.

Die Treffen des Stadtteilforums Linden-Süd sind öffentlich und finden an jedem ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im Café Allerlei, Allerweg 7, statt.

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