Scilla-Blütenfest „Das Blaue Wunder auf dem Lindener Berg“ am Sonntag, den 3.4.2011 von 12 -18 Uhr

Küchengartenpavillion

Küchengartenpavillion

Lindener Bergfriedhof

Lindener Bergfriedhof

Scillablüte

Scillablüte

Die Scilla siberica, der Sibirische Blausternwird in den kommenden Tagen in voller Blüte zu sehen sein.

ZumScilla-Blütenfest „Das Blaue Wunder auf dem Lindener Berg" amSonntag, den 3.4.2011 bieten Quartier e.V. und Lindener Gipfeltreffenwieder Besichtigungen, Führungen und ein Kulturprogramm auf demLindener Bergfriedhof an. Die Projekte des Lindener Berges (LindenerGipfeltreffen) beteiligen sich an dem Programm mit einem Tag deroffenen Tür. Gefeiert wird von 12 – 18 Uhr.

Programm„Scilla-Blütenfest Das Blaue Wunder" auf dem Lindener Berg amSonntag, den 3.4.2010 von 12 bis 18 Uhr

Veranstalter:Quartier e.V. und Lindener Gipfeltreffen

LindenerBergfriedhof
Durchgängig:geöffnet mit Besichtigungdes Sibirischen Blausterns (Scilla siberica)
Durchgängig:Lyrik am Wegesrand(10 Tafeln mit Texten ausgesucht von Marie Dettmer)

Küchengartenpavillon:
Geöffnetab 11 Uhr
Ausstellungvon Anne Ersfeld: „LindenerSkizzen in Kreide"
Ausstellungzur Geschichte des Küchengartenpavillons
14Uhr
Bhavana -meditative Musik, Improvisationen und Folk
17Uhr:
TrioLauschrausch (Katja Arff, Sophia Becker und Inge Hock)Frühlingslieder

Friedhofskapelle:
12- 18 Uhr Foto-Ausstellung von Quartier e.V. zur Geschichte desLindener Berges

Musikam Friedhofsbrunnen:
13Uhr
Posaunenchor St.Martin
15Uhr Barbers Spirit Chor
16Uhr der
Chor„StimmBänd" mit Frühlingsliedern (beiRegenwetter evtl. Auftritte im Küchengartenpavillon)
16.30Uhr Rundgang und Lesung mit Marie Dettmer zu Lyrik am Wegesrand (abKGP)

Aufdem Lindener Berg
BlaueLuftballons weisen den Weg zur Scilla-Blüte"
DeutscherAmateur Radio Club e.V. Ortsverband H48 Hannover-Linden „SchwarzerBär":

(aufdem ehemaligen Prießnitz-Gelände am Alpenweg in derKleingartenkolonie Lindener Alpen)

12- 18 Uhr: DieFunkamateure vom Lindener Berg geben Einblick in ihr technischorientiertes Hobby

Mittwoch-Theater:
Ab12 Uhr: Besichtigung und Lesungen

um12, 13, 14, 15, 16 und 17 Uhr: halbstündigeLesung „Erzählungenund Märchen nicht nur für Kinder"

Jazz-Club:
13- 17 Uhr: Jazz Live-Musik,
Kaffeeund Kuchen

Sternwarte:
14- 17 Uhr: Besichtigung und Vorträge in der Sternwarte, Ausblickvom Wasserhochbehälter

St.Martinskirche:
15- 17 Uhr: Kirche und Turm geöffnet.

DasGartencafeteam von St. Martin bewirtet mit Kaffee undselbstgebackenem Kuchen.

http://www.youtube.com/watch?v=JWGCF6BvqHc

Impressionen aus 2010

Ansonsten:Gastronomie auf dem Lindener Berg:
ImKolonieheim Lindener Alpen sowie Lindener Bergterrassen bei Linden 07
DerTurmgarten hat leider noch nicht wieder geöffnet!

Anfahrtund Parkplätze:
Bittekommen Sie zu Fuß, mit Fahrrad oder mit öffentlichenVerkehrsmitteln. Parkplätze für Autos gibt es an der Überfahrt amWestschnellweg, an der Rodelbahn, am Christel-Keppler-Weg und vorallem an der Badenstedter Straße.

DieStraße Am Lindener Berge wird am Sonntag, den 3.4.2011 ab Parkplatzbei Linden 07 eine Einbahnstraße.Vor dem Friedhof kann man, anders als sonst, durchfahren in RichtungBadenstedt. Eine Zufahrt aus Richtung Badenstedt ist nur bis zumChristel-Keppler-Weg möglich.

Hinweisfür die Gäste:
WennSie den Friedhof betreten, achten Sie bitte die Würde des Friedhofs.Bleiben Sie außerdem bitte auf den Wegen und betreten Sie bittenicht die Wiesen, Sie zerstören sonst die Blausterne!

Das Programm wird durchgeführt mit freundlicher Unterstützung durch dasFreizeitheim Linden.

(mehrInfos: www.quartier-ev.deoder www.kuechengartenpavillon.de

Hierkann man unter Scilla-Blütenfest auch Videoaufnahmenvom Stand der Blüteansehen)

Scilla-Blüte auf dem Lindener Berg

Scillablüte auf dem Bergfriedhof

Scillablüte auf dem Bergfriedhof

Das Scilla-Blütenfest "Das Blaue Wunder auf dem Lindener Berg" mit Kulturprogramm und Tag der offenen Tür auf dem Lindener Berg wird entweder am Sonntag, den 27.3 oder Sonntag, den 3.4.2011 stattfinden. Derzeit sieht es eher nach dem 3.4. aus (Stand: 09.03.). 

Der Küchengartenpavillon ist derzeit Di., Fr. und So. von 14 – 16 Uhr geöffnet. Zur Scilla-Blüte wird nach möglichkeit jeden Tag am Nachmittag geöffnent sein. Da dies alles ehrenamtlich passiert, kann das aber nicht jeden Tag gewährleistet werden. 

Aktuelle Infos zum Fest auf dem Lindener Berg gibt es beim Verein Quartier e.V. unter www.quartier-ev.de.


Am 27.03.2011 findet wieder der verkaufsoffene Sonntag in Linden (vom Küchen

St. Martinskirche

St. Martinskirche

garten bis zum Deisterplatz) statt.

Auch das home of limetrees (www.limetrees.de) hat von 13:00 bis 18:00 Uhr für Sie geöffnet.

Die St. Martinskirche ist am 27. März von 14 – 17 Uhr geöffnet. Der Förderverein Kirchenmusik bietet Kaffee und Kuchen an.

  • 15 Uhr: Kirchenführung
  • 16 Uhr: Orgelführung

Es besteht die Möglichkeit den Kirchturm zu besteigen.

Neue Ausstellung im Küchengartenpavillon

Michael K. Eckert: Hannover 20zehn – aufgelesene Bilder
vom 6.2.2011 – 1.4.2011 im Küchengartenpavillon auf dem Lindener Berg
Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 6.2.2011 um 13 Uhr

Michael K. Eckert, Jahrgang 1955, bezeichnet sich selber als Amateurfotograf. Seine Schwarzweißfotos präsentieren Straßenszenen aus Hannover:„Die Idee zur Straßenfotografie entstand in der Vor-Expo-Zeit, als sich die Stadt in den Medien im Renovierungsrausch präsentierte und man mit vielen Events und Feiern schon mal kräftig für das spektakuläre Großereignis übte.

Ich entscheid mich, den alltäglichen Szenen nachzugehen und so ein anderes, sicherlich auch subjektives Bild der Stadt zu zeichnen, dabei die Stadt nicht als Ansammlung von Gebäuden, öffentlicher Infrastruktur, Events und Promis begreifend, sondern sie mit den Gesichtern und Szenen der Menschen, die sie lebendig machen, beschreibend.

Den Alltag, das Unspektakuläre, die kleinen Szenen, das meist Unbeachtete zu zeigen, nicht künstlich arrangiert, sondern authentisch, ist seither mein Anliegen.

Die Bilder dieser Ausstellung entstanden im Jahr 2010 und zeigen Situationen auf der Straße, die in der Geschäftigkeit des Alltags meist nicht gesehen oder auch gerne übersehen werden. Sie sind weder besonders ereignisreich noch scheinen sie Nachrichtenwert zu haben, und dennoch machen gerade sie die Lebendigkeit der Stadt aus.

Die Arbeit soll in den nächsten Jahren weitergeführt werden und in einem Bildband münden.

Mehr gibt es nicht zu sagen. Jedes Foto spricht für sich selbst. Um nichts anderes geht es in der Fotografie."

Quartier e.V./ Küchengartenpavillon
Am Lindener Berge 44, 30449 Hannover
Tel. 0511/70036642, verein@quartier-ev.de
www.quartier-ev.de

Der Lindener Butjer Fritz Röttger. Erinnerungen an ein Original

Anni und Fritz Röttger

Anni und Fritz Röttger

Film und Diskussion in der Reihe "Jour fixe: Lindener Geschichten" am Montag, den 06.12.2010 um 18:00 Uhr in der FAUST Warenannahme

Fritz Röttger war das, was man einen “Lindener Butjer” nennt. 1914 im Umfeld der legendären Fannystraße geboren, heiratete er Anni, die Tochter des langjährigen Schützenkönigs der Lindener Fannystraße SchorseImcke. Nach dessen Tod im Jahr 1960 führten Anni und Fritz Röttger die traditionellen Lindener Kinderschützenfeste fort und engagierten sich nach deren Beendigung zusammen mit dem Freizeitheim Linden für eine Neu-Belebung der alteingesessenen “Butjer-Feste”.

Fritz Röttger kannte sich aus in Linden. Und er erzählte gerne davon. Mit einigen zum Teil bisher unveröffentlichten Filmaufnahmen werden die historisch hochinteressanten und vor allem auch sehr unterhaltsamen Interviews gezeigt, in denen Fritz Röttger augenzwinkernd“sein” Linden der alten Tage beschreibt. Mit dem Film soll an das 1987 verstorbene, liebenswürdige Lindener Original erinnert werden. Für den Filmzusammenschnitt zeichnen Ulf Kronshage und Jonny Peter verantwortlich, durch den Abend führt Egon Kuhn.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Jour fixe: Lindener Geschichten”, die sich in Kooperation zwischen dem Kulturzentrum Faust, der Otto-Brenner-Akademie, Quartier e.V. und der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen mit der Geschichte, Kulturund Politik Lindens beschäftigt.

Soziale Stadt oder Schickimickisierung? – Wem gehört die Stadt?

Jour Fixe zur Lindener Geschichte Aktuell am 22.11.2010

Eine Veranstaltung von Quartier e.V., Otto BrennerAkademie und Kulturzentrum FAUST e.V.

in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt sowie dem BürgerbüroStadtentwicklung sowie dem Freizeitheim Linden

am Montag, den22.11. 2010 um 18 Uhrin der FAUST-Warenannahme Thema:Soziale Stadtoder Schickimickisierung? – Wem gehört die Stadt?"

Nichtnur in Linden wird das Thema „soziale Aufwertung" oder„Schickimickisierung" (in der Fachöffentlichkeit: „Gentrification")diskutiert. Wir wollen in einigen Veranstaltungen das Thema sozialeVeränderungen im Stadtteil unter dem Aspekt der Aufwertung betrachtenund aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. So wollen wir auch Gästeaus anderen Städten einladen und uns von ihnen berichten lassen, wasdort passiert und wie dort mit dem Thema umgegangen wird.

Aber wir wollen uns auchVeränderungen der Sozialstruktur in Linden und den positiven odernegativen Auswirkungen widmen. Gibt es diese Tendenzen überhaupt soausgeprägt? Wie sind diese festzustellen? Zu wessen Lasten gehen dieVeränderungen? In welche Richtung entwickelt sich unser Stadtteil?Wollen wir das?

Eingeladen alsReferenten sind zwei Lindener Fachleute:
RainerGrube, Stellv.Bezirksbürgermeister und Botho Wartze, ehem. Sozialarbeiter des SozialcentersLinden-Nord

Moderation: JonnyPeter, Quartier e.V.

Die Reihe wirdfortgesetzt. Der nächste Termin ist dann am Montag, den 13.12.2010 um 18Uhr wieder in der FAUST-Warenannahme

 

Quartiere.V.
Küchengartenpavillon

AmLindener Berge 44, 30449Hannover
Tel.0160-96754410, Tel.0511/70036642
verein@quartier-ev.de, www.quartier-ev.de

 

Die achte Ausgabe des LindenKalenders von Quartier e.V. ist fertig

Linden Kalender 2011

Fürjeden Monat des jahreds 2011 präsentiert Quartier e.V. ein großesFarbfoto, mit demG. Gause, Anne Ersfeld/ Michael Eckert, Andreas Schlösser und JonnyPeterdas schöne Linden zeigen. Auf einer Textseite präsentiert JonnyPeter Kurzinformationen zu den Fotos.

Dabeihandelt es sich vorwiegend um das grüne Linden, also Aufnahmen vomLindener Berg mit den Kleingärten oder dem Bergfriedhof, aber auchvon Ihme und Leine, die ja mit den begrünten Uferbereichen ebenfallsfür Grün im Stadtbezirk sorgen.

DasTitelmotiv ist ein ehemaliges Toilettenhäuschen an der Limmerstraßean der Stadtteilgrenze zwischen Limmer und Linden-Nord, dasGraffiti-Künstler mit (grinsenden?) Fratzen und begrüßendemSchriftzug „Linden" versehen haben.

WeitereFotos sind von der ehemaligen Bettfedernfabrik, vom Pfarrlandplatz,der St.Bennokirche, der Viktoriastraße und der Hanomagstraße,

DerKalender kostet 10Euround ist ab sofort im Küchengartenpavillondienstags, freitags und sonntags zwischen 14 und 16 Uhr erhältlichsowie zu den Öffnungszeiten in der Stadtbibliothekam Lindener Markt und im Buchladen Atlantis in der Limmerstraße 47.

Quartiere.V.
Küchengartenpavillon

AmLindener Berge 44, 30449Hannover
Tel.0160-96754410, Tel.0511/70036642
verein@quartier-ev.de, www.quartier-ev.de

 

Jour Fixe zur Lindener Geschichte am 1.11.2010

http://www.youtube.com/watch?v=Pa0p5abNKgA

Thema: „Rote Punkt Aktionen in Hannover 1969:ÜSTRA; ÜSTRA, ungeheuer …“
amMontag, den 1.11.2010um 18 Uhr in der FAUST-Warenannahme

EineVeranstaltung von Quartier e.V., Otto Brenner Akademie undKulturzentrum FAUST e.V.
inKooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt sowie dem BürgerbüroStadtentwicklung

ImStreit um ÜSTRA-Fahrpreiserhöhungen kam es 1969 zu einer dergrößten Protestbewegungen, die es je in Hannover gegeben hat. DieAuseinandersetzung wurde auch bundesweit beachtet und befolgt, diewichtigste fand aber in Hannover statt. Autofahrer, die gegen dieFahrpreiserhöhungen protestieren und praktisch angehen wollten,klebten einen roten Punkt an ihr Auto und beförderten anderePersonen umsonst in Hannover. Sie bildeten so einen eigenenöffentlichen Personennahverkehr und zwangen die ÜSTRA in die Knie.

DerRote Punkt symbolisierte den erfolgreichen Kampf einer großen Zahlvon Bürgern aller Schichten um die Durchsetzung ihrer Forderung fürgünstige Preise für ÜSTRA-Fahrkarten. Das Ergebnis war, dass derRat diesen Wünschen entsprach: JedeR konnte für 50 Pfennig aufallen Strecken der ÜSTRA fahren.

Referent:Prof. Dr. Gerd Weiberg, Berlin
Moderationund Zeitzeuge: Egon Kuhn

Neue Ausstellung im Küchengartenpavillon: Ulrich Barth: „Malerei“

Der Küchengartenpavillon in Hannover-Linden zeigtin der Zeit vom 17.10.2010 bis zum 30.1.2011 unter dem Titel„Malerei" eine Ausstellung mit Arbeiten von Ulrich Barth.

Die Eröffnung findet am Sonntag, den 17.10.2010um 15 Uhr statt.

Öffnungszeiten:Dienstag, Freitag und Sonntag von 15 bis 17 Uhr.

Ab1. November am Dienstag, Freitag und Sonntag jeweils von 14 – 16Uhr.

UlrichBarth wurde am 18.6.1956 in Hannover geboren.

NachAusbildungen zum Farbenlithograph, Offset- und Buchdrucker sowie zumZweiradmechaniker begann er ein Studium an der Fachhochschule fürKunst und Design in Hannover bei Prof. Günther Sellung mitSchwerpunkt Malerei und bei Dozent Frank Reimann mit dem SchwerpunktLithographie.

SeitJanuar 1985 ist er freischaffender Bildender Künstler mit Einzel-und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Seit 1987 ist erMitglied im Bund Bildender Künstler, Ortsgruppe Hannover. Seit 1988arbeitet er in seinem Atelier auf dem Dachboden des Pfarrhauses derBethlehemkirche.

UlrichBarth beschreibt sein künstlerisches Wirken so: „Ich organisiereFarben auf der Leinwand und suche sie spannend zu gestalten. MeineBilder sind gestisch virtuos, entstehen als Experiment und leben vonihrer Leichtigkeit. Geprägt durch meine Handschrift mischt sichSpontaneität mit einer intuitiven Farbsetzung.

DieTitel der Arbeiten lassen auf Inhalt schließen.

Vielemeiner Bilder sind bei Malaufenthalten, meist im Ausland,entstanden."

Küchengartenpavillon/Quartier e.V.,Am Lindener Berge 44, 30451 Hannover, Tel.0160-96754410 und 0511/70036642, verein@quartier-ev.deund www.quartier-ev.desowie www.kuechengartenpavillon.de

Führung „MixTour – entdecke den Lindener Berg!“

St. Martinskirche

St. Martinskirche

Am Freitag, den 10.9.2010 um 15 Uhr lädtQuartier e.V. zur Führung „MixTour – entdecke den Lindener Berg!" ein.

Die Führungmit Jonny Peter vom Verein Quartier e.V. ist Teil des städtischenProgramms Grünes Hannovermit Rundgängen und Touren durch Grünflächen und Parks.

Die Führung beginntam Freitag, den 10.9. 2010 um 15 Uhr an der St. Martinskirche undführt zu den Sehenswürdigkeiten des Lindener Berges. Der RundwegMixTour ist seit 2006 in Zusammenarbeit von Quartier e.V.,Universität Hannover und dem städtischen Fachbereich Umwelt undStadtgrün an 14 Stationen ausgeschildert und weist auf deninteressanten Mix aus Geschichte, Kultur und Natur hin. Dazu gehörenals Stationen neben der St.Martinskirche u.a. die Villa Osmers,Jazz-Club-/Mittwochtheater, Lindener Turm, Kleingärten und derLindener Bergfriedhof mit dem Küchengartenpavillon.

Die Führung ist kostenfrei und dauert ca. 90Minuten.

 

Werner Blumenberg, die Widerstandsorganisation Sozialistische Front und die Folgen

jour-fixeJour fixe zur Lindener Geschichte am 6. September2010 um 18 Uhr zur „Werner Blumenberg, die WiderstandsorganisationSozialistische Front und die Folgen"

Eine Veranstaltung vonOtto-Brenner-Akademie, Kulturzentrum FAUST und Quartier e.V. inKooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt/Heinrich-Böll-StiftungNiedersachsen und dem Bürgerbüro Stadtentwicklung:

Beginn ist um18 Uhr in der Warenannahme des Kulturzentrums FAUST, ZurBettfedernfabrik 3, Linden-Nord.

WernerBlumenberg war der Gründer der wohl größten regionalenWiderstandsorganisation im Faschismus. Das Zentrum war Hannoverund hier insbesondere das Arbeiterquartier Linden.

WernerBlumenberg baute schon vor der Diktatur die sozialdemokratischeWiderstandsorganisation „Sozialistische Front" auf. IhreHaupttätigkeit war die Herausgabe der „Sozialistischen Blätter",in denen das Hitler-Regime massiv kritisiert und in dem schon derkommende Krieg vorhergesehen wurde. Zu den weiteren Köpfen gehörteder technische Leiter der Sozialistischen Front Franz Nause ausLimmer, der 1943 nach Verhaftung, Folter und Zuchthaus inBrandenburg-Görden 1943 starb. Wilhelm Bluhm, Abtei­lungsleiterin Linden-Nord, wurde ebenfalls 1936 verhaftet und kam nachZuchthausaufenthalt in Hamelnins KZ Sachsenhausen,wo er 1942 zu Tode kam. Nach beiden sind Straßen benannt worden undfür beide wurden inzwischen Stolpersteine gelegt.

WernerBlumenberg konnte 1936 kurz vor der Verhaftungswelle nach Hollandfliehen und wurde dort ein angesehener Wissenschaftler. Nach demKriegsende wurde seine Rückkehr nach Deutschland u.a. von einemehemaligen Gestapospitzel hintertrieben.

JonnyPeter, Egon Kuhn und Holger Horstmann informieren in Vortrag, Bildernund Lesung.