50-Jährige tot auf Grünfläche an der Dornröschen-Brücke aufgefunden

Gestern Morgen, 19.09.2017, haben Mitarbeiter des Grünflächenamtes am Wickopweg die Verstorbene aufgefunden. Derzeit liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Nach bisherigen Ermittlungen hatten die Mitarbeiter des städtischen Grünflächenamtes kurz nach 08:00 Uhr mit ihren Arbeiten an der Grünfläche am Wickopweg im Bereich der dortigen „Dornröschen-Brücke“ beginnen wollen, als sie den leblosen Körper der 50-Jährigen entdeckten. Die alarmierte Notärztin konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Zur abschließenden Feststellung der Todesursache hat die Polizei eine Obduktion bei der Staatsanwaltschaft Hannover angeregt. Die Ermittlungen dauern an. /pfe, schie

Betrunkener stirbt bei Sturz aus dem Treppenhausfenster

In der Nacht zu heute, 08.09.2017, gegen 01:00 Uhr, ist ein 30 Jahre alter Mann aus einem Treppenhausfenster eines Mehrfamilienhauses an der Mathildenstraße (Linden-Nord) gefallen und hat sich hierbei tödliche Verletzungen zugezogen. Die Polizei geht derzeit von einem Unglücksfall aus.

Den bisherigen Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes zufolge hatte der offenbar deutlich Alkoholisierte zunächst im gesamten Haus sturmgeklingelt und sich noch mit einem 49-jährigen Bewohner unterhalten.

Wenig später nahm dieser einen dumpfen Knall wahr. Anschließend erblickte er zunächst ein geöffnetes Treppenhausfenster zwischen dem dritten und vierten Obergeschoss sowie daraufhin den im Innenhof liegenden 30-Jährigen.

Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen durch alarmierte Einsatzkräfte verliefen ohne Erfolg – ein Notarzt konnte letztendlich nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei geht aktuell von einem Unglücksgeschehen aus, Hinweise auf eine Fremdeinwirkung oder Suizid liegen den Ermittlern nicht vor. /zim, has

Polizei nimmt alkoholisierte rechte Randalierer fest

Im Laufe der letzten Nacht haben Beamte der Polizeiinspektion (PI) West drei Männer vorläufig festgenommen. Sie werden verdächtigt, marodierend durch den hannoverschen Stadtteil Linden-Süd gezogen zu sein und hierbei rechte Parolen gegrölt zu haben.

Mehrere Anrufer meldeten sich heute, 30.08.2017, bei dem Notruf der Polizei, nachdem sie gegen 04:00 Uhr auf das lautstark rechtsgerichtete Parolen krakeelende Trio aufmerksam geworden waren.

Während ihres Zuges unter anderem über Ricklinger Straße und Deisterstraße warfen die Hannoveraner im Alter von zweimal 26 und 33 diverse Mülleimer um und traten gegen Türen. An der Deisterstraße zündeten sie einen zirka zehn Quadratmeter großen Sperrmüllhaufen an, der im weiteren Verlauf durch die Feuerwehr gelöscht werden konnte – Gebäude wurden nicht beschädigt, Menschen nicht verletzt.

Polizisten gelang es wenig später – nach kurzer Verfolgung – die alkoholisierten Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen und der Wache der PI West zuzuführen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie von dort entlassen.

Gegen die drei wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. /zim, has

Polizei nimmt zwei Jugendliche nach Farbschmierereien fest

Samstagabend, 19.08.2017, gegen 20:30 Uhr, haben Beamte der Polizeiinspektion West zwei Jungs (beide 14 Jahre) festgenommen. Sie stehen im Verdacht mit weiteren Jugendlichen, auf einem Spielplatz an der Herbartstraße (Linden-Nord) Graffiti gesprüht zu haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein Anwohner durch ein geöffnetes Fenster in seiner Wohnung typische Geräusche von Spraydosen gehört.

Bei seiner Nachschau bemerkte er auf dem Spielplatz mehrere junge Männer, die offenbar gerade Graffiti sprühten und alarmierte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten flüchtete die Gruppe zu Fuß vom Spielplatz. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern führte zum Erfolg und zur vorläufigen Festnahme von den beiden 14-Jährigen.

Darüber hinaus stellten die Ermittler am Zugang des Spielplatzes zwei mutmaßlich gestohlene Fahrräder sowie zwei frisch gesprühte Graffiti fest.

Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Eltern übergeben. Sie müssen sich nun – mit ihren vermeintlichen Mittätern – wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie des Fahrraddiebstahls verantworten und gegebenenfalls die Kosten für die Entfernung der Graffitis tragen. /pu, wei

Ihmezentrum

Brandstiftung im Ihmezentrum – Die Polizei sucht Zeugen

Am Freitag, 28.07.2017, ist es in einer Tiefgarage an der Ihmepassage zu einem Brand gekommen. Die Polizei geht von einer Sachbeschädigung durch Feuer aus und sucht Zeugen.

Ein 41-Jähriger hatte am Samstag, 29.07.2017, die Polizei wegen des Brands informiert. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war es tags zuvor in der Tiefgarage zu einem Feuer gekommen, bei dem sich offenbar bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem verschlossenen Kellerverschlag verschafft und Mobiliar in Brand gesetzt hatten. In der weiteren Folge wurden umliegende Kabel beschädigt und ein Stromausfall verursacht. Darüber hinaus stellten Beamte durch Verrußung in Mitleidenschaft gezogene Wände fest. Derzeit geht die Polizei von einer vorsätzlichen Verursachung aus und hofft auf Hinweise.

Zeugen setzen sich bitte mit der Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511 109-3920 in Verbindung./st

24-jähriger Sprayer festgenommen

Dank des couragierten Handelns eines 38 Jahre alten Zeugen haben Polizisten in der Nacht zu Samstag, 24.06.2017, einen 24-Jährigen festgenommen, der verdächtigt wird, eine Hauswand an der Noltestraße (Linden-Nord) großflächig besprüht zu haben.

Der Zeuge war gegen 02:35 Uhr auf die Machenschaften des Neustädters aufmerksam geworden und hatte daraufhin die Polizei alarmiert.

Als dieser die wenig später eintreffende Streifenwagenbesatzung wahrnahm, stellte er zunächst zwei Spraydosen ab, um anschließend in Richtung Limmerstraße davonzulaufen. An der Kreuzung Albert-/Limmerstraße gelang es den Polizisten mit Hilfe von auf die Situation aufmerksam gewordenen Passanten, den Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen.

Neben frischen Farbanhaftungen an seinen Kleidungsstücken fanden die Beamten bei dem jungen Mann ferner eine geringe Menge Marihuana auf. Bei einer durch die Staatsanwaltschaft Hannover angeordneten Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten weiteres Beweismaterial, das nun ausgewertet wird, sicher.

Der Neustädter, der sich demnächst wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten muss, wurde am frühen Samstagmorgen entlassen. /zim

Wieder Brandstiftung am Lindener Berg – Zwei Lauben brennen

Zeugenaufruf!

Eine Gartenlaube an der Straße Am Ihlpohl (Kolonie Tiefland) ist am Mittwochvormittag (21.06.2017) in Brand geraten und dabei vollständig zerstört worden. Personen sind bei dem Feuer nicht verletzt worden. Eine weitere Laube an der Straße Am Ihlpohl ist bereits gestern (20.06.2017) durch Flammen beschädigt worden.

Angaben einer 58-jährigen Zeugin entsprechend, hatte diese das Feuer an einer benachbarten Laube gegen 09:00 Uhr bemerkt und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Die Berufsfeuerwehr Hannover konnte die Flammen zwar löschen, allerdings brannte die Gartenhütte vollständig nieder. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf zirka 20 000 Euro.

Darüber hinaus war gestern, 20.06.2017, gegen 10:50 Uhr, eine weitere Laube in der benachbarten Kleingartenkolonie Langenfelde (Am Ihlpohl) in Brand geraten. Dort konnte die Feuerwehr die Flammen zügig löschen und eine größere Beschädigung verhindern. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 5 000 Euro.

Heute haben Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes beide Lauben untersucht – in beiden Fällen ermitteln die Beamten nun wegen Brandstiftung. Zeugen, die auffällige Personen in den Kolonien bemerkt haben, werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /has, zim

Zeugenaufruf! Pkw durch Feuer in der Eleonorenstraße beschädigt

In der Nacht zu heute (14.05.2017) ist ein Mercedes an der Eleonorenstraße im Hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Polizei geht derzeit von einer vorsätzlichen Tat aus und sucht Zeugen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge alarmierte ein 26 Jahre alter Passant gegen 00:45 Uhr die Rettungskräfte, nachdem er Flammen an der an der Eleonorenstraße, Ecke Minister-Stüve-Straße, geparkten Mercedes S-Klasse bemerkt hatte. Die eintreffende Streifenbesatzung konnte den Brand im Bereich des linken Hinterrads mit eigenen Mitteln löschen.

Derzeit geht die Polizei von einer vorsätzlichen Verursachung aus und hat ein Strafverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Informationen auf 2 000 Euro.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen an der Eleonorenstraße gemacht haben, werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /now

Zeugen halten flüchtigen Handtaschenräuber fest

Gestern Abend (11.05.2017), gegen 19:45 Uhr, hat ein 22-Jähriger an der Haasemannstraße eine 72-Jährige geschlagen und ihre Handtasche geraubt. Auf seiner anschließenden Flucht ist der mutmaßliche Räuber von Zeugen verfolgt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden.

Die Seniorin hatte gerade ihr Fahrrad in den Keller ihres Wohnhauses geschoben, als sie plötzlich einen Mann hinter sich wahrnahm. Dieser forderte ihre Handtasche und zog daran. Die 72-Jährige wehrte sich gegen den Angreifer, der ihr daraufhin ins Gesicht schlug, die Tasche entriss und flüchtete. Während die Dame die Verfolgung aufnahm, rief sie um Hilfe. Mehrere Zeugen vor einem Lokal an der Haasemannstraße bemerkten das Geschehen und unterstützten sie bei der Verfolgung des Tatverdächtigen. Ein 25-Jähriger konnte den Mann schließlich am Lindener Marktplatz stellen, wo er wenig später von Polizeibeamten festgenommen wurde. Bei der Durchsuchung des Räubers fanden die Polizisten ein Messer und Marihuana. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des schweren Raubes ermittelt. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft für den 22-Jährigen an. Die geraubte Handtasche hatten die couragierten Verfolger des Täters zwischenzeitlich sichern können und übergaben diese noch vor Ort an die Seniorin. /pfe, st

Gemeinsam zum Derbysieg

Derby bleibt bis auf zwei Zwischenfälle friedlich

Gemeinsam zum Derbysieg - Bitte nicht wieder!
Gemeinsam zum Derbysieg – Bitte nicht wieder!

Die gesamte Bereitschaftspolizei aus Niedersachsen musste am Sonnabend dafür sorgen das sich sogenannte Fußballfans aus Hannover und Braunschweig nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Bereits um 8:00 Uhr trafen sich die Hannoveraner am Küchengarten. Leider!!! Für viele Lindener kein schöner Morgen. Über mehrere Stunden kreiste ein Polizeihubschrauber über Linden-Mitte. Dazu durfte man sich – Zitat: Übelste Nazisprüche von den Scheiß-Nazi-Touristen anhören. Als sich dann um cirka 10:00 Uhr die Meute in Richtung Stadion in Bewegung setzte, wurde es noch lauter. Neben pubertären Sprechgesängen gegen den Gegner (Braunschweig und die Polizei) wurde auch allerlei Pyrotechnik gezündet. Zurück bleibt eine völlig vermüllte Limmerstraße inklusive einer demolierten Haltestelle.

Nicht viel besser die Braunschweiger am Bahnhof Fischerhof. Im Rudel pissende Männchen kennt man sonst nur vom Münchener Oktoberfest. Als dann am Stadion die „Fans“ auch noch die Sicherheitskontrollen durchbrechen wollten hatte die Polizei die Lage zum Glück schnell wieder im Griff.

Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen mussten mehrere Blöcke im Stadion leer bleiben. Trotz aller Kontrollen gelang es wieder mal einiges an Pyrotechnik mit in das Stadion zu schmuggeln. Für den Verein wird das wohl eine saftige Geldstrafe zur Folge haben.

Das Derby bleibt also bis auf zwei Zwischenfälle friedlich. Es hätte also auch viel Schlimmer kommen können!

Beim nächsten Derby sollte man vielleicht mal darüber nachdenken ob man diese Besucher wieder im Stadtteil haben möchte. Als Vorbild könnte die Aktion „Kein Kölsch für Rechts“ dienen. Wenn der Rewe-Markt, die Kioske, und die Kneipen dann einfach mal geschlossen haben, kommen diese „Fans“ sicher nicht noch mal zu uns.

ab

Pressemitteilung der Polizei:

Niedersachsenderby in der 2. Bundesliga Konzept der Polizei geht auf – Braunschweiger Randalierer schon vor Spielbeginn in Gewahrsam genommen
15.04.2017 – 17:20

Hannover (ots) – Sehr zufrieden äußert sich Hannovers Polizeivizepräsident Jörg Müller zum heutigen Einsatz anlässlich der Begegnung Hannover 96 und Eintracht Braunschweig. „Durch flexibles und sehr konsequentes Einschreiten ist es uns gelungen, gewaltbereite Anhänger beider Clubs zu trennen und insgesamt 183 Braunschweiger Chaoten auf dem Stadiongelände in Gewahrsam zu nehmen.“

Sammeln der Anhänger von Hannover 96 am Küchengarten, Eintreffen von großen Teilen Braunschweiger Gäste am Bahnhof Fischerhof, begleitete Fußmärsche der Anhänger beider Clubs zur HDI Arena, Zünden von Pyrotechnik, Braunschweiger Chaoten verschaffen sich Zugang zum Stadiongelände und werden dort von Einsatzkräften in Gewahrsam genommen, friedlicher Spielverlauf, reibungslose Rückreise – das sind die wichtigsten Stichpunkte zum heutigen Niedersachsenderby.

Bereits am frühen Morgen hatten sich Hannoveraner Fußballanhänger am Küchengarten in Linden getroffen. Kurz nach 10:00 Uhr setzten sich dann zirka 1 000 Menschen in Begleitung von Einsatzkräften in Richtung HDI Arena in Bewegung. Sowohl am Küchengarten, als auch bei dem sich anschließenden Fußmarsch kam es zum Zünden von Pyrotechnik.

Den Großteil der Unterstützer aus Braunschweig, der mit einem Sonder- bzw. einem Entlastungszug angereist war, nahm die Polizei am Bahnhof Fischerhof in Empfang und eskortiere ihn ebenfalls ohne größere Zwischenfälle zum Stadion. Gegen 11:30 Uhr sahen sich die Beamten am Stadion mit der Situation konfrontiert, dass sich eine große Anzahl Braunschweiger am Eingang Süd-West gewaltsam Zugang zum Stadiongelände verschafften. Schnell dominierten die Einsatzkräfte die Situation und nahmen 183 Randalierer in Gewahrsam. Für sie endete damit das Spiel bereits vor dem Spiel.

Im Rahmen der weiteren Überprüfung stellten Beamte säckeweise potenzielles Beweismaterial, u.a. Pyrotechnik, Vermummungsgegenstände und Werkzeuge, sicher.

Während der zweiten Halbzeit kam es im Bereich der Nordkurve zum Abbrennen von Pyrotechnik, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Darüber hinaus nahmen Einsatzkräfte im Rahmen einer Kontrolle am Morgen an der Vahrenwalder Straße drei Männer in Gewahrsam und stellten bei ihnen u.a. umfangreiche Vermummungsgegenstände sicher. Insgesamt acht Polizeibeamte wurden beim Einsatz leicht verletzt, einer davon ist aktuell nicht mehr dienstfähig.

Nach Spielende wurde ein großer Teil der Braunschweiger Anhänger von der Polizei zum Bahnhof Fischerhof begleitet und stieg dort in die bereitgestellten Züge. Weitere Zwischenfälle oder Auseinandersetzungen blieben aus. „Unser Sicherheitskonzept ist aufgegangen“, konstatiert Jörg Müller. Er ergänzt, dass „insbesondere die umfangreichen Sicherstellungen, die durch das gezielte und entschlossene polizeiliche Einschreiten möglich waren, uns das Gewaltpotenzial der rivalisierenden Clubs sehr deutlich vor Augen geführt und größere Auseinandersetzungen verhindert haben.“ /st, schie