Müll auf dem Küchengarten

Die NIL (Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord) hat 272 Unterschriften an OB Schostok übergeben

Seit 2011 befasst sich die Bürgerinitiative Linden Nord (NIL) mit den zunehmenden negativen Auswirkungen des Partyverhaltens der Gäste unter denen die Anwohnerinnen und Anwohner in Linden zu leiden haben. Wir haben ein gesetzlich verankertes Recht auf Nacht- und Sonntagsruhe und werden dies nun verstärkt durchsetzen. Lärm macht bekanntlich krank und wir sind nicht mehr bereit unsere Gesundheit den lärm- und „spaßsüchtigen“ Partygängern zu opfern. Diverse Gespräche wurden in den letzten Jahren schon mit Veranstaltern und Betreibern geführt, die, wenn überhaupt, dann nur zu kurzfristiger Entspannung der Gesamtsituation beitrugen.

Ein weiterer Schritt unserer Aktivitäten war nun die Initiierung einer Unterschriftenaktion in unserem unmittelbaren Wohnumfeld, mit dem Ziel, diese dem OB Schostock zu übergeben, um auf Ebene der Stadt um Unterstützung und Abhilfe zu werben. Bei unserer in der Hauptlärmzone durchgeführten Unterschriftenaktion im Sommer wurde deutlich, dass es nicht nur ein paar vereinzelte „Spießer“ sind, die sich gestört fühlen. Es sind mehrere hundert Menschen aller Altersstufen, die den ständigen Lärm durch FAUST-Parties, Limmern und illegale Techno-Parties an Ihme und Leine und den dadurch entstehenden Dreck nicht mehr bereit sind hinzu-nehmen.

Bei einem Gesprächstermin mit unserem Oberbürgermeister Herrn Schostok haben wir diese Unterschriftenliste übergeben und er hat uns Unterstützung bei unserem Anliegen zugesagt. Die spezielle Problematik in Linden-Nord wurde im Vorfeld schon in einem Anschreiben an den Oberbürgermeister grob beschrieben. Das Gespräch fand im neuen Rathaus statt. Dem OB sind die Probleme nicht unbekannt. Er sagte, ihm sei bewusst, dass die Feierkultur sich in den letzten Jahren verändert habe. Wir gaben zu bedenken, dass sie sich in Richtung zunehmende Rücksichtslosigkeit bewegt hat und Linden als „Hier-darf-man-alles-Zone“ behandelt wird. Er zeigte sich interessiert an unserem Anliegen und kündigte Maßnahmen zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner an. Folgende Punkte wurden besprochen:

Die Unterschriften aus der von der NIL durchgeführten Aktion und die Liste der NIL mit Maßnahmenvorschlägen wurden übergeben
Der Oberbürgermeister hat uns zugesagt, dass unser Anliegen im Rahmen des noch zu beschließenden neuen Sicherheitskonzeptes der Stadt Hannover berücksichtigt werden soll. Dieses Sicherheitskonzept sieht auch eine weit-flächige Bürgerbeteiligung vor.
Die Problematik wird im Bezirksrat verhandelt. Der bei der Besprechung anwesende Stadtbezirksmanager Herr Mingers, Nachfolger des ebenfalls anwesenden Stadtbezirksmanagers Herrn Wescher, wurde uns als Ansprech-partner genannt.

Das Ordnungsdezernat wird einbezogen.
Die NIL wünscht sich, dass zusätzliche Treffen der Beteiligten (NIL, Polizei, FAUST, ASTA, Kioskbetreiber, Kneipiers) stattfinden, um sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln.
Die Stadt Hannover bleibt mit der NIL im Gespräch.

Hannover Linden ein Stadtteil im Wandel

Hannover Linden ein Stadtteil im Wandel

Vom Arbeiterkiez zur Partymeile

Hannover Linden – ein Stadtteil voller Lebenskünstler konnte man im Merian 2012 lesen. „Linden ist eine städtische Insel, rau und pulsierend, umrahmt von Schnellstraßen und den Flüssen Leine und Ihme, mit Eigensinn und Lokalpatriotismus“ heißt es in dem Artikel. So weit mag das stimmen, nur viele Lindener beklagen das sich Linden immer mehr in eine falsche Richtung wandelt. Laut und schmutzig war Linden wohl schon immer, doch seit sich hier bei jedem Wetter die Partytouristen einfinden und hemmungslos feiern, ist das Fass am überlaufen.
Hannover Linden ein Stadtteil im WandelHaben sich die Partygänger von FAUST und Béi Chéz Heinz früher gesitteter benommen? Wohl eher nicht, nur das jetzt auch noch das viel gepriesene Limmern in Hannover Linden dazu gekommen ist. Da wird schon den Erstis eines Studienjahrgangs gesagt, dass man in Linden mal so richtig die Sau rauslassen kann. Was das für Blüten das treibt, davon kann fast jeder Stadtteilbewohner ein Lied von singen.

Eingang zur Partyzone: Schwarzer Bär
Eingang zur Partyzone: Schwarzer Bär

Partyzone Hannover Linden

Natürlich lädt der Stadtteil zum Feiern ein. Hannover-Linden ist die erste Adresse der Landeshauptstadt für eine alternative Club, Bar und Kneipenszene. Neben dem Faustgelände gibt es besonders am Schwarzen Bär, Lindener Markt und rund um das Béi Chéz Heinz am Fössebad regelmäßig klagen der Anwohner wegen lautstarker Partygänger. Einige Probleme, wie zum Beispiel der berühmt berüchtigte Prosecco-Donnerstag am Lindener Marktplatz, sind sicherlich hausgemacht. Es gibt aber auch Initiativen, um dem entgegen zu wirken. Sei es mit Appellen wie „Bitte nehmt Rücksicht auf die Nachbarn!“ oder einer Sicherheitsstreife auf der Limmerstraße.

Heinz bleibt HeinzHeinz bleibt Heinz, oder lieber nicht?

Der negative Eindruck bleibt trotz aller Bemühungen. Fragt man nach einer Petition für den Erhalt des Béi Chéz Heinz erhält man fast durchweg positive Reaktionen, außer es handelt sich um direkte Anwohner der Wege zum Club.

Das daran nicht der Betreiber schuld ist sehen die Meisten ein. Auch das mit der Schließung des Chéz Heinz das Problem nur verlagert wird ist klar. Mir den Kneipen und Clubs hat man zumindest einen Ansprechpartner, wenn es um Lärmbelästigung geht.

Limmern ohne Regeln!

Das sieht beim Limmern anders aus. Hier bleibt dem genervten Anwohner, wenn nicht gerade mal der angesprochene Sicherheitsdienst für Ruhe sorgt, nur der Anruf bei der Polizei. Eine direkte Ansprache führt häufig nur zu Gesprächen die mit dem Tenor enden: „Das ist doch Linden hier, zieh doch weg“! Nicht wenige haben das inzwischen auch gemacht. Beim Stammtisch im Lorberg haben wir letztens festgestellt, dass keiner am Tisch mehr in Linden wohnt.

Trotz dieser Problematik steigen die Immobilienpreise stetig. Für Verkäufer natürlich eine gute Sache, ist man auf Wohnungssuche sieht das komplett anders aus. Es stellt sich die Frage wieviel Gentrifizierung verträgt der Stadtteil, bis das besondere Flair verschwunden ist.

Limmerstraßenfest 2017 - Das Stadtteilfest in Hannover Linden
Limmerstraßenfest 2017 – Das Stadtteilfest in Hannover Linden

Höher, schneller, weiter …

Wie soll es weiter gehen? Deisterstraßenfest, Limmerstraßenfest, Fährmannsfest, Limmer Live, Weihnachtsmarkt, Ahrbergfest, Scillablütenfest, … Immer mehr und größere Events?

Ob ein Etat von 30.000 € für das nächste Limmerstraßenfest um noch mehr Besucher anzulocken wirklich sinnvoll ist? Gleichzeitig klagt der Veranstalter über mangelnde Unterstützung und noch dazu wird wer nicht mitmachen will als Schmarotzer bezeichnet, wie bei der HAZ nachzulesen ist. Gute Lindener Kultur ist das nicht! Das Limmerstraßenfest war mal ein Fest in Linden für Linden. Man flanierte die Einkaufsmeile entlang und traf sich hier mit vielen Bekannten an den Ständen der Vereine. Dazu zwei bis drei Bühnen mit Musik und ein paar Würstchen und Bierbuden. Wer mehr Aktion wollte, ging zum Schützenfest auf dem Küchengarten. Braucht es wirklich solche Besuchermassen wie in den letzten Jahren? Profitieren die Geschäfte davon oder verdient nur die Gastronomie? Wäre nicht vielleicht weniger wieder mehr?

Weihnachtsdorf auf dem Lindener Berg
Weihnachtsdorf auf dem Lindener Berg

Ein positives Beispiel gefällig? Weihnachtsmarkt auf dem Lindener Berg! Eine einmalige Atmosphäre mit wenig Aufwand vom Lindener Turmbiergarten organisiert. Dafür werden die kleinen Blockhütten auf dem Gelände an soziale Einrichtungen vergeben, die sich dort vorstellen und ihren Etat aufbessern können. Etwas Kleinkunst und weihnachtliche Musik dazu und fertig ist die vorweihnachtliche gemütliche Stimmung.

Wohin soll also die Reise gehen? Immer größere Events und den Linden-Hype auf die Spitze treiben oder lieber wieder an alte Lindener Traditionen anknüpfen? Ist die Stadt gefordert ein Nachtkonzept für Linden nach dem Vorbild des Raschplatzes zu entwickeln?

Überfall in der Fröbelstraße – Wer kennt den Räuber?

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zu einem bislang Unbekannten, der eine 50-Jährige an der Fröbelstraße in Linden-Nord mit einem Messer bedroht und ausgeraubt hat.

Die 50 Jahre alte Frau hatte am Freitag, 13.10.2017, zuerst Geld an der Limmerstraße abgehoben und danach noch in einem Kiosk an der Limmerstraße, Ecke Leinaustraße, etwas besorgt. Hier war ihr bereits ein dunkelhäutiger Mann aufgefallen. Auch später, bei ihrer Verabredung mit Bekannten in einem Café an der Elisenstraße, fiel ihr derselbe Mann auf.

Gegen 12:10 Uhr verließ die 50-Jährige das Café zunächst mit einer Freundin und war schließlich zu Fuß auf der Fröbelstraße allein unterwegs. Völlig unvermittelt kam dann dieser Unbekannte von links, baute sich vor ihr auf, bedrohte sie mit einem Messer, zog am Gurt ihres Rucksacks und verlangte in gebrochenem Deutsch Rucksack und Geld. Nachdem sie der Aufforderung des Täters nachgekommen war, flüchtete er mit der Beute.

Der Räuber ist zirka 30 bis 35 Jahre alt, ungefähr 1,75 Meter groß, schlank und hat schwarze, lockige, kinnlange Haare. Am Freitag trug er eine hellblaue, gefütterte Steppjacke und eine blaue Mütze. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511 109-3920 entgegen. /st, has

Linden-Nord: Polizei nimmt Sprayer fest

In der Nacht zu zum 22.09.2017, haben Beamte der Polizeiinspektion West an der Offensteinstraße einen 20-jährigen Graffiti-Sprayer festgenommen.

Eine Zeugin hatte gegen 02:00 Uhr beim Gassi gehen mit ihrem Hund am Pfarrlandplatz beißenden Lackgeruch wahrgenommen. Kurz darauf entdeckte sie eine Person, die das dortige Toilettenhäuschen besprühte und eine zweite, die augenscheinlich Schmiere stand, und informierte die Polizei. Die eingesetzten Beamten stellten am Ort des Geschehens ein frisches Graffiti von mehreren Quadratmetern sowie Sprühdosen fest. Im Rahmen der Fahndung trafen sie auf den 20-jährigen mutmaßlichen Täter, der Farbanhaftungen an seiner Kleidung hatte und offensichtlich außer Atem war, und nahmen ihn fest. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der junge Mann wieder entlassen. Er muss sich nun wegen Sachbeschädigung durch Graffiti verantworten. Von seinem Komplizen fehlt bislang jede Spur. /pfe, st

50-Jährige tot auf Grünfläche an der Dornröschen-Brücke aufgefunden

Gestern Morgen, 19.09.2017, haben Mitarbeiter des Grünflächenamtes am Wickopweg die Verstorbene aufgefunden. Derzeit liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Nach bisherigen Ermittlungen hatten die Mitarbeiter des städtischen Grünflächenamtes kurz nach 08:00 Uhr mit ihren Arbeiten an der Grünfläche am Wickopweg im Bereich der dortigen „Dornröschen-Brücke“ beginnen wollen, als sie den leblosen Körper der 50-Jährigen entdeckten. Die alarmierte Notärztin konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Zur abschließenden Feststellung der Todesursache hat die Polizei eine Obduktion bei der Staatsanwaltschaft Hannover angeregt. Die Ermittlungen dauern an. /pfe, schie

Betrunkener stirbt bei Sturz aus dem Treppenhausfenster

In der Nacht zu heute, 08.09.2017, gegen 01:00 Uhr, ist ein 30 Jahre alter Mann aus einem Treppenhausfenster eines Mehrfamilienhauses an der Mathildenstraße (Linden-Nord) gefallen und hat sich hierbei tödliche Verletzungen zugezogen. Die Polizei geht derzeit von einem Unglücksfall aus.

Den bisherigen Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes zufolge hatte der offenbar deutlich Alkoholisierte zunächst im gesamten Haus sturmgeklingelt und sich noch mit einem 49-jährigen Bewohner unterhalten.

Wenig später nahm dieser einen dumpfen Knall wahr. Anschließend erblickte er zunächst ein geöffnetes Treppenhausfenster zwischen dem dritten und vierten Obergeschoss sowie daraufhin den im Innenhof liegenden 30-Jährigen.

Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen durch alarmierte Einsatzkräfte verliefen ohne Erfolg – ein Notarzt konnte letztendlich nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei geht aktuell von einem Unglücksgeschehen aus, Hinweise auf eine Fremdeinwirkung oder Suizid liegen den Ermittlern nicht vor. /zim, has

Polizei nimmt alkoholisierte rechte Randalierer fest

Im Laufe der letzten Nacht haben Beamte der Polizeiinspektion (PI) West drei Männer vorläufig festgenommen. Sie werden verdächtigt, marodierend durch den hannoverschen Stadtteil Linden-Süd gezogen zu sein und hierbei rechte Parolen gegrölt zu haben.

Mehrere Anrufer meldeten sich heute, 30.08.2017, bei dem Notruf der Polizei, nachdem sie gegen 04:00 Uhr auf das lautstark rechtsgerichtete Parolen krakeelende Trio aufmerksam geworden waren.

Während ihres Zuges unter anderem über Ricklinger Straße und Deisterstraße warfen die Hannoveraner im Alter von zweimal 26 und 33 diverse Mülleimer um und traten gegen Türen. An der Deisterstraße zündeten sie einen zirka zehn Quadratmeter großen Sperrmüllhaufen an, der im weiteren Verlauf durch die Feuerwehr gelöscht werden konnte – Gebäude wurden nicht beschädigt, Menschen nicht verletzt.

Polizisten gelang es wenig später – nach kurzer Verfolgung – die alkoholisierten Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen und der Wache der PI West zuzuführen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie von dort entlassen.

Gegen die drei wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. /zim, has

Polizei nimmt zwei Jugendliche nach Farbschmierereien fest

Samstagabend, 19.08.2017, gegen 20:30 Uhr, haben Beamte der Polizeiinspektion West zwei Jungs (beide 14 Jahre) festgenommen. Sie stehen im Verdacht mit weiteren Jugendlichen, auf einem Spielplatz an der Herbartstraße (Linden-Nord) Graffiti gesprüht zu haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein Anwohner durch ein geöffnetes Fenster in seiner Wohnung typische Geräusche von Spraydosen gehört.

Bei seiner Nachschau bemerkte er auf dem Spielplatz mehrere junge Männer, die offenbar gerade Graffiti sprühten und alarmierte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten flüchtete die Gruppe zu Fuß vom Spielplatz. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern führte zum Erfolg und zur vorläufigen Festnahme von den beiden 14-Jährigen.

Darüber hinaus stellten die Ermittler am Zugang des Spielplatzes zwei mutmaßlich gestohlene Fahrräder sowie zwei frisch gesprühte Graffiti fest.

Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Eltern übergeben. Sie müssen sich nun – mit ihren vermeintlichen Mittätern – wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie des Fahrraddiebstahls verantworten und gegebenenfalls die Kosten für die Entfernung der Graffitis tragen. /pu, wei

Ihmezentrum

Brandstiftung im Ihmezentrum – Die Polizei sucht Zeugen

Am Freitag, 28.07.2017, ist es in einer Tiefgarage an der Ihmepassage zu einem Brand gekommen. Die Polizei geht von einer Sachbeschädigung durch Feuer aus und sucht Zeugen.

Ein 41-Jähriger hatte am Samstag, 29.07.2017, die Polizei wegen des Brands informiert. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war es tags zuvor in der Tiefgarage zu einem Feuer gekommen, bei dem sich offenbar bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem verschlossenen Kellerverschlag verschafft und Mobiliar in Brand gesetzt hatten. In der weiteren Folge wurden umliegende Kabel beschädigt und ein Stromausfall verursacht. Darüber hinaus stellten Beamte durch Verrußung in Mitleidenschaft gezogene Wände fest. Derzeit geht die Polizei von einer vorsätzlichen Verursachung aus und hofft auf Hinweise.

Zeugen setzen sich bitte mit der Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511 109-3920 in Verbindung./st

24-jähriger Sprayer festgenommen

Dank des couragierten Handelns eines 38 Jahre alten Zeugen haben Polizisten in der Nacht zu Samstag, 24.06.2017, einen 24-Jährigen festgenommen, der verdächtigt wird, eine Hauswand an der Noltestraße (Linden-Nord) großflächig besprüht zu haben.

Der Zeuge war gegen 02:35 Uhr auf die Machenschaften des Neustädters aufmerksam geworden und hatte daraufhin die Polizei alarmiert.

Als dieser die wenig später eintreffende Streifenwagenbesatzung wahrnahm, stellte er zunächst zwei Spraydosen ab, um anschließend in Richtung Limmerstraße davonzulaufen. An der Kreuzung Albert-/Limmerstraße gelang es den Polizisten mit Hilfe von auf die Situation aufmerksam gewordenen Passanten, den Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen.

Neben frischen Farbanhaftungen an seinen Kleidungsstücken fanden die Beamten bei dem jungen Mann ferner eine geringe Menge Marihuana auf. Bei einer durch die Staatsanwaltschaft Hannover angeordneten Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten weiteres Beweismaterial, das nun ausgewertet wird, sicher.

Der Neustädter, der sich demnächst wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten muss, wurde am frühen Samstagmorgen entlassen. /zim

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