Kiosküberfall in Linden-Nord – Wer kann Hinweise geben?

Mittwochmorgen (13.06.2018) hat ein Unbekannter einen Kiosk an der Fössestraße im Stadtteil Linden-Nord überfallen und ist mit Geld geflüchtet. Nun sucht die Kripo Zeugen!

Laut Aussage einer Angestellten hatte der maskierte Räuber den Verkaufsraum gegen 09:00 Uhr betreten, sie mit einem Messer bedroht und Geld gefordert. Nachdem er dies erhalten hatte, flüchtete der Täter aus dem Kiosk in Richtung des Westschnellweges. Die Mitarbeiterin blieb bei dem Überfall unverletzt und verständigte die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit diversen Streifenwagen verliefen ohne Erfolg.

Zu dem flüchtigen Räuber liegt folgende Personenbeschreibung vor: Er ist zirka 30 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß, hat kurzes, braunes Haar und spricht hochdeutsch. Während der Tat trug der schlanke Mann eine grüne Jacke und hatte sein Gesicht mit einem hellen Tuch verdeckt.

Hinweise zu dem Täter nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen. /now, pfe

Public Viewing auf dem Lindener Markt

Offener Brief gegen das inzwischen Verlegte Public Viewing

Public Viewing auf dem Lindener Markt
Public Viewing auf dem Lindener Markt
Offener Brief zur Übergabe der Unterschriftenlisten gegen das geplante Public Viewing zur WM 2018 auf dem Küchengartenplatz in Hannover

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schostok,

wie ich am 01.06.2018 der HAZ entnehmen konnte, wird das Public Viewing nun doch nicht auf dem Küchengartenplatz stattfinden. Ich überreiche Ihnen aber dennoch diese Unterschriftenlisten, um unsere Forderung nach einer Absage der Veranstaltung zu betonen und darauf aufmerksam zu machen, wie viele Bürger und Bürgerinnen im Stadtteil Linden durch den Ihnen sicher bekannten Partytourismus mittlerweile gegenüber potentiell lärmträchtigen Veranstaltungen sensibel geworden sind:

In einer relativ kurzen Zeitspanne von 5 Tagen habe ich mehr als 130 Unterschriften gesammelt, die meisten durch persönlichen Kontakt an der Haustür.
Die zahlreichen Gespräche die ich in dieser Zeit geführt habe, zeigten mir deutlich, wie viele Familien mit Kindern sowie auch Singles mittlerweile unter den nächtlichen Ruhestörungen durch laute Musik im Freien, Gegröle, Feuerwerk, Flaschenzerschmeißen auf Autos, freiem urinieren überall u.v.a. mehr zu leiden haben! Die meisten Nachbarn befürchteten durch das Public Viewing eine Potenzierung der nächtlichen Ruhestörungen und waren entsetzt über die Aussicht auf eine derartige Großveranstaltung mitten im Wohngebiet.

Es ist keinesfalls so, dass wir etwas gegen Veranstaltungen und einen lebendigen, kulturell vielfältigen Stadtteil haben! Wohl aber gegen das Klischee, in Linden sei alles möglich!
Zweifellos ist dieser Stadtteil geprägt durch Offenheit und Toleranz. Nicht ohne Grund lebe ich hier seit über 30 Jahren! Aber schlafen wollen wir hier auch Mal! Bei fehlender Nachtruhe geht irgendwann jeder mal auf die Barrikaden! Lärm macht bekanntlich krank.

Der Küchengartenplatz und umliegende Flächen haben sich bei schönem Wetter für die Anwohner zu einem Problem entwickelt. Hier wird – ohne Rücksicht auf Verluste – gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Wir sind verzweifelt, weil wir nachts nicht mehr schlafen können! Viele Anwohner haben keine Ausweichmöglichkeit, da nur Küche und Bad zum Hinterhof liegen.
Da bin ich nicht die Einzige, die überlegt, in der Küche zu schlafen! Genauso unerträglich ist die Situation für viele Anwohner in Linden-Nord! Bisher bleibt leider nur die Möglichkeit, die Polizei anzurufen. Der Bezirksrat Linden-Limmer hat bereits ein Nachtkonzept für den Stadtteil beantragt. Ich bitte Sie von daher dringend, sich für unsere Probleme einzusetzen und dieses Konzept zu unterstützen, damit endlich und sehr bald wieder Ruhe im Stadtteil herrscht – zumindest Nachts!

Ich bitte Sie auch darauf einzuwirken von weiteren Großveranstaltungen im Stadtteil abzusehen! Bitte verhindern Sie ein zweites Public Viewing an der Fährmannswiese!
Das ist in meinen Augen eine Problemverlagerung in’s Grüne – auf Kosten der Anwohner Lindens und zum Wohle eines einzelnen Wirtes. Ein größeres Pulic Viewing am Lindener Marktplatz ist genug! Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass unser Stadtteil lebenswert bleibt!

Mit freundlichen Grüßen
Susanne Maeter

Offener Brief Public Viewing

Streit zwischen Verkehrsteilnehmern auf dem Westschnellweg eskaliert – Die Polizei sucht Zeugen!

Samstagabend (28.04.2018) ist es auf dem Westschnellweg (Linden-Nord) zu einem Konflikt zwischen einem 43 Jahre alten Fahrer eines BMW und einem 48-jährigen Ducati-Fahrer gekommen. Nun ermittelt die Polizei gegen den Autofahrer wegen Straßenverkehrsgefährdung.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Motorradfahrer gegen 19:30 Uhr mit seiner Streetfighter auf dem linken Fahrstreifen des Westschnellwegs in Richtung Süden unterwegs. Nachdem er die Anschlussstelle Hannover-Ahlem/Limmer passiert hatte, näherte sich hinter ihm der weiße BMW 1er des 43-Jährigen, der dicht auffuhr und dabei mehrfach die Lichthupe verwendete. Im weiteren Verlauf überholte der Autofahrer den Biker verbotswidrig auf der rechten Spur und bremste, nachdem der Ducati-Fahrer ebenfalls auf den Hauptfahrstreifen gewechselt war, so stark ab, dass der Motorradfahrer nach links ausweichen musste, um eine Kollision zu verhindern.

Anschließend fuhren die beiden Männer mit ihren Fahrzeugen nebeneinander auf dem Westschnellweg. Dabei zog der 43-Jährige mit seinem BMW abrupt nach links, woraufhin der Biker erneut ausweichen musste und fast die Mittelschutzplanke touchiert hätte.

Nachdem die beiden Fahrer die B 6 verlassen hatten, verständigten sie von einem nahe gelegenen Baummarktparkplatz aus die Polizei. Die Beamten beschlagnahmten noch vor Ort den Führerschein des BMW-Fahrers und leiteten gegen ihn ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung ein.

Nun suchen die Ermittler weitere Verkehrsteilnehmer, die die Geschehnisse auf dem Westschnellweg beobachtet haben. Sie werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion West (0511 109-3920) zu melden. /now, schie

Wasserstadt Limmer

Zeugenaufruf! Trio überfällt zwei 14-Jährige auf dem Contigelände

Freitagabend, 23.03.2018, haben drei junge Männer zwei 14-Jährige auf dem ehemaligen Continental-Gelände an der Wunstorfer Straße überfallen und eine Lautsprecherbox entwendet, bevor sie geflüchtet sind.

Die beiden Jungen hatten sich gegen 19:00 Uhr in einem Abrissobjekt der „Wasserstadt Limmer“ aufgehalten, als das Trio auf sie zukam. Die drei Räuber bedrohten die 14-Jährigen mit einem Messer und verlangten die Herausgabe der Wertsachen der beiden. Nachdem die Jungen der Forderung nachgekommen waren und eine Bluetooth-Lautsprecherbox übergaben, flüchteten die Täter mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Die 14-Jährigen waren bei dem Überfall unverletzt geblieben. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Flüchtigen blieb erfolglos. Aufgrund der Personenbeschreibungen prüft die Polizei derzeit, ob die drei Unbekannten auch für einen Raub am 24.03.2018 an der Ehrhartstraße in Frage kommen

Die Gesuchten sind um die 1,80 Meter groß, etwa 18 Jahre alt und von deutscher Erscheinung, darüber hinaus sprachen sie Hochdeutsch ohne Akzent. Zwei der Räuber waren mit dunklen Winterjacken bekleidet, der dritte trug einen dunklen Kapuzenpullover.

Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511 109-3920 entgegen. /pfe

Zeugenaufruf! Linden-Süd: Unbekannte versuchen VW-Bus anzuzünden

Unbekannte Täter haben am frühen Sonntagmorgen (11.03.2018), gegen 04:30 Uhr, versucht, einen VW-Bus an der Ricklinger Straße anzuzünden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Ein 35 Jahre alter Zeuge hatte einen lauten Knall vernommen, aus dem Fenster seiner Wohnung gesehen, zwei brennende Reifen an dem geparkten VW-Multivan entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert.

Die Feuerwehr löschte die Flammen, durch die lediglich der vordere und hintere Reifen der Beifahrerseite des VW beschädigt wurden.

Den Schaden schätzt die Polizei auf 1 000 Euro.

Im Zuge erster Überprüfungen entdeckten Beamte der Kriminalpolizei augenscheinlich Brandbeschleuniger im Bereich der Reifen. Die Ermittler gehen deshalb von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus und bitten Zeugen, sich zu melden.

Diese werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung zu setzen./ schie

Duo überfällt Frau – Die Polizei sucht Zeugen!

Gestern Vormittag, 08.03.2018, haben zwei Unbekannte an der Stadtbahnhaltestelle „Bernhard-Caspar-Straße“ versucht, einer 40-Jährigen die Handtasche zu entreißen, bevor sie ohne Beute geflüchtet sind.

Die 40-Jährige war gegen 11:00 Uhr gerade dabei gewesen, in die Stadtbahn Richtung Innenstadt einzusteigen. Dabei versperrte ihr zunächst einer der Täter den Weg, während der andere von hinten an ihrer Handtasche riss. Als sie sich wehrte und die Tasche festhielt, flüchtete der Täter vor ihr durch die Bahn, bevor er diese wieder verließ und in Richtung Westschnellweg lief. Der Angreifer, der an ihrer Tasche gezerrt hatte, rannte über die Davenstedter Straße ebenfalls stadteinwärts davon. Die Frau, die ihm zunächst dabei gefolgt war, sah noch, wie er umdrehte und, zurück an der Haltestelle „Bernhard-Caspar-Straße“ angekommen, in eine Stadtbahn in Fahrtrichtung stadtauswärts sprang. Ein Fahrgast – und potenzieller Zeuge – in der Bahn hatte ihm die Tür aufgehalten. Eine Fahndung der während der Verfolgung durch die 40-Jährige alarmierte Polizei verlief erfolglos.

Der Täter, der sich bei dem versuchten Raub in den Weg seines Opfers gestellt hatte, ist zirka 25 bis 30 Jahre alt, hat dunkles Haar und ist von schlanker Erscheinung. Unter seinem linken Auge hat der Gesuchte zwei auffällige Punkte, möglicherweise eine Tätowierung. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke, dunklen Hose sowie weißen Turnschuhen. Sein Komplize, der sich an der Haltestelle „Bernhard-Caspar-Straße“ in die Bahn flüchten konnte, ist etwa 30 bis 35 Jahre alt, korpulent, hat einen dunkleren Teint und ist von südländischer Erscheinung. Er hat kurzes, schwarzes Haar und war dunkel gekleidet.

Die Polizei sucht Zeugen, insbesondere den Fahrgast, der einem der Täter den Einstieg in die Stadtbahn ermöglichte, und bittet diese, sich unter der Rufnummer 0511 109-3920 an die Polizeiinspektion West zu wenden./ pfe, st

Nachbarschaftsinitiave Linden-Nord

Maßnahmenvorschlag der Nachbarschaftsinitiave Linden-Nord (NIL) zum Thema Partytourismus

Bereits vor der Anhörung zum Thema Partytourismus in Linden-Nord bei der letzten Sitzung des Bezirksrates Linden-Limmer hat die Nachbarschaftsinitiave Linden-Nord (NIL) einen Vorschlag für einen Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Vorschläge für Maßnahmen

Nachbarschaftsinitiave Linden-NordWir appellieren an die Stadt, den Anwohnern zu helfen ihr gesetzlich verankertes Recht auf Nachtruhe und Sonntagsruhe* durchzusetzen, sowie tagsüber mehr Ruhe zu bekommen, um deren Gesundheit zu schützen. Lärm macht nachweislich krank. **

Im Bebauungsplan ist Linden als Wohnviertel ausgewiesen. Hier wohnen Menschen, die zum größten Teil arbeiten, Steuern zahlen und wählen. Zum Arbeiten muss man ausgeruht sein, sonst ist
man nicht leistungsfähig. Und um ausgeruht zu sein, muss man nachts schlafen können.

Viele Partygänger sehen Linden aber als eine einzige ständige Partyzone, mit den entsprechenden
Folgen, die unsere Lebensqualität immer stärker einschränken.
Das können und müssen wir nicht länger aushalten.
Wir bitten die Stadt, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen.

Das hauptsächlich betroffene und von uns mit der Unterschriftenaktion abgedeckte Gebiet erstreckt sich von der Limmerstraße bis zur FAUST, dem nördlichen Ihme- und Leineufer, westlich
bis zur Pfarrlandstraße/Dornröschenbrücke und östlich bis zur Kochstraße. Die „Haupteinflugschneise“ für die Partygäste der FAUST ist die Nedderfeldstraße, aber auch die
Parallelstraßen werden reichlich mit Lärm versorgt.

Folgende Maßnahmen erscheinen uns nach jahrelanger Erfahrung mit unzulänglichen Versuchen, die Lage in den Griff zu bekommen, erforderlich:

1. Von der Stadt eingesetzte Ordnungskräfte müssen auf die lärmende Klientel in diesem Gebiet einwirken. Das gilt auch für private Outdoor-Parties am Ihme-/Leineufer bis unter
dem Bremer Damm (Nähe Sport-Uni).

Die Arbeit der Polizei war in den letzten Jahren wenig effektiv (langfristiger Personalmangel,
Straftaten und Unfälle gehen vor Ordnungswidrigkeiten, teilweise mangelnde Sachkenntnis und
mangelndes Verständnis der Beamten für die Problematik) und es ist keine Besserung in Sicht.

2. Partygänger, die sich nicht leise unterhalten, grölen, Flaschen und Böller werfen, in Hauseingänge urinieren und Müll hinterlassen, müssen angesprochen und verwarnt werden,
bei Wiederholung müssen Personalien festgestellt werden und je nach Sachverhalt Platzverweise und/oder Anzeigen folgen. Es wäre sinnvoll, die Ordnungskräfte mit Fahrrädern auszustatten, damit sie mehr Runden drehen und in dem relativ großen Gebiet die Lärmgruppen schneller erreichen können. ***

3. Tage und Zeiten für Ordnungskräfte:
Im Sommer ist (außer vielleicht bei starkem Unwetter) an allen Wochentagen tagsüber und nachts mit erheblichem Lärm zu rechnen. Gebraucht werden die Ordnungskräfte daher auf jeden Fall im Sommer täglich von 16.00-8.00 Uhr und im Winter grundsätzlich in allen Nächten, in denen FAUST-Parties stattfinden (regelmäßig jeden Freitag, Samstag und Mittwoch, gelegentlich auch an anderen Wochentagen (z.B. Erstsemester-Parties am Donnerstag, 19.10., Halloween-Parties am Montag 30.10., jeweils ab 23.00 Uhr) Die FAUST-Parties dauern von 23.00 oder 24.00 Uhr bis 6.00 oder sogar 8.00 Uhr morgens. Outdoor-Parties an Ihme und Leine waren auch schon bei nur 10 Grad noch zu vernehmen.

4. Generelles Verbot der Nutzung von aufgestellten und tragbaren elektronischen Musikanlagen und von Trommeln im Outdoor-Bereich.
Mehrfache Verwarnungen (Bässe raus, leiser) haben seit Jahren nichts gebracht und nur zu stundenlangen Verzögerungen und noch mehr Polizeieinsätzen geführt. Private Outdoor-Parties mit elektronischen Musikanlagen müssen daher sofort nach Sichtung aufgelöst werden. Aber auch Geräte von Einzelpersonen können nicht geduldet werden. Das Verbot muss auch kleine tragbare Musikanlagen umfassen, denn die neueren Modelle haben auch schon eine erstaunliche Reichweite (vor allem die Bässe) und sind in letzter Zeit immer häufiger anzutreffen.
Auch vor 22.00 Uhr können Bässe und laute Musik extrem belastend sein. Die Parks und Wiesen sollten zur Naherholung und nicht für Parties/Musikbeschallung dienen. Es muss nach ca. 15 Minuten nochmal überprüft werden, ob die Musikanlage wirklich aus ist, sonst muss sie konfisziert werden. Personalien müssen aufgenommen werden, um Wiederholungstäter festzustellen und ggf. spürbare Ordnungsgelder verhängen zu können.

5. An der Ecke Nedderfeldstraße/Walter-Ballhause-Straße müssen während der Parties der FAUST Ordnungskräfte stationiert sein.

6. Große Schilder an den meistfrequentierten Punkten
Um z.B. die Limmernden und die FAUST-Gäste auf das Recht der Anwohner auf Nachtruhe aufmerksam zu machen und um auf die Illegalität der privaten Techno-Parties und das Verbot aller Musikanlagen und Trommeln hinzuweisen sollen ergänzend zu anderen Maßnahmen entsprechende großflächige Schilder aufgestellt werden.
1. auf der Limmerstraße,
2. an der Ecke Nedderfeldstraße/Walter-Ballhause-Straße
3. an der Ecke Nedderfeldstraße/Elisenstraße
4. am nördlichen Ihmeufer in der Nähe vom Strandleben und dem Glockseebahnhof
5. auf der nördlichen Uferseite der Leine gegenüber vom Gretchen, dem Biergarten der FAUST,
6. an der Dornröschenbrücke

7. Jährlich nur drei Outdoor-Großveranstaltungen
In Zukunft sollen nur das Fährmannsfest, das 1. Mai-Fest der FAUST und das Limmerstraßenfest genehmigt werden. Für diese sollte es anwohnerfreundliche Auflagen geben, deren Einhaltung dann auch überprüft wird. Das Limmerstraßenfest sollte nur bis 19.00 Uhr gehen und weniger Bühnen haben, da es von Jahr zu Jahr lauter wird.
Es sollten keine zusätzlichen Outdoor-Veranstaltungen auf der FAUST-Wiese und im Außenbereich des FAUST-Geländes genehmigt werden, wenn sie mit Lärm (z.B. durch elektronisch verstärkte
Musik, Trommeln) einhergehen. ****

8. Auflage an die FAUST durch wirksame bauliche Veränderungen sicherzustellen, dass keine Musik, insbesondere keine Bässe mehr nach außen dringen.

9. Offenlegung der Öffnungszeiten, Auflagen (z.B. bezüglich der Anzahl der Toiletten) etc. von FAUST, Kneipen und Kiosken mit offiziellen und inoffizellen Außenflächen und die
Überprüfung der Einhaltung der Auflagen.
Die Offenlegung hilft den Anwohnern, ein eventuelles Fehlverhalten der Betreiber zu beurteilen.

10. Konzept zur Reinigung und Müllentsorgung am Wochenende
Die Stadt muss in Zusammenarbeit mit aha ein Konzept zur Reinigung und Müllentsorgung am Wochenende (Samstags- und Sonntagsreinigung) erarbeiten, damit nicht die Anwohner und Ladenbesitzer den Müll und die Exkremente der Lärmtouristen beseitigen müssen. Auf der Limmerstraße und auch an anderen Stellen werden größere Mülleimer mit Deckel benötigt. *****

11. Es muss grundsätzliche spürbare und nachhaltige Veränderungen geben, die von der Stadt öffentlich in den Medien angekündigt und vertreten werden, damit sie allen bekannt sind und ernst genommen werden. Die Partygänger dürfen nicht mehr glauben, dass man in Linden jederzeit machen kann, was man will und, dass die Anwohner wegziehen müssen, wenn ihnen das
nicht gefällt.

12. Die Stadt soll keine weitere Werbung für den Lärmtourismus in Linden machen, z.B. in eventueller Kooperation mit Presse und Reiseführern.

13. Die Stadt soll den AStA auffordern, bei den Einführungsveranstaltungen für Erstsemester die Studierenden nicht mehr explizit durch Linden zu führen.

14. Wir brauchen einen festen Ansprechpartner bei der Stadt (und eine Vertretung für Krankheit und Urlaub), für Fragen bei Problemen, der ggf. das Anliegen an die entsprechende Stelle weiterleitet, damit wir nicht jedes Mal erst herausfinden müssen, wer wofür zuständig ist. Des weiteren ist eine Telefonnummer notwendig, unter der ein „Lärmbeauftragter“ der Stadt
(oder ggf. von einer Security-Firma) auch nachts und an den Wochenenden erreichbar ist, um Hinweise auf Lärmereignisse entgegenzunehmen.

15. Fristsetzung zur Überprüfung und Evaluierung der Maßnahmen:
Wenn innerhalb einer noch festzulegenden Frist keine spürbare Besserung eintreten sollte, müssen weitere verstärkte Maßnahmen erfolgen, wie z.B. Einschränkungen der Kneipen- und KioskÖffnungszeiten, der Zeiten des Alkoholausschanks und der Partyzeiten in der FAUST.
Ein geeignetes Instrument zur Evaluierung muss noch gefunden werden. ******

16. Bei der Besprechung der Art und Durchführung geeigneter Maßnahmen soll die NIL mit eingebunden werden.
Wir werden durch den Partytourismus gezwungen sehr viel Zeit und Kraft zu investieren, die wir lieber anderweitig nutzen würden. Das machen wir ganz sicher nicht aus Langeweile, sondern aus Verzweiflung. Wir erwarten, dass unser Anliegen endlich ernst genommen wird und die Stadt geeignete nachhaltige Maßnahmen ergreift. Argumente im Sinne von „das ist nun mal so in Linden“ und „das muss man aushalten oder wegziehen“ lehnen wir ab.

Wir haben ein Recht auf Nachtruhe und werden uns nicht mehr beschwichtigen oder entmutigen lassen. Es ist nicht einzusehen, warum hunderte Anwohner ihre Gesundheit für den „Spaß“ einiger rücksichtsloser Partygänger opfern sollen.


Ergänzende Anmerkungen zu den Vorschlägen der NIL:

*Neben der Nachtruhe ab 22.00 Uhr gibt es auch noch die Sonntagsruhe. Rasenmähen ist am Sonntag nicht erlaubt, aber den Lindenern werden an Sonntagen häufige laute Musikveranstaltungen zugemutet. Am Wochenende arbeiten zwar die meisten Menschen nicht, aber sie müssen sich am Wochenende von der Arbeit erholen können. Gleiches gilt für Schulkinder. Es wäre auch schön, wenn z.B. die Senioren aus der Wohnanlage am Ihme-Ufer wieder wenigstens sonntags in Ruhe auf ihren Balkonen sitzen oder in den Grünanlagen spazierengehen könnten, ohne von Bassanlagen bedröhnt zu werden. Für Viele ist es das einzige erreichbare Naherholungsgebiet, in dem sie sich aber leider kaum noch erholen können.

**Herz- und Kreislaufaktivitäten verstärken sich bei Lärm, auch wenn der Betroffene schläft. Schlafmangel beeinträchtigt das Immunsystem und fördert dadurch Krankheiten. Dass der damit verbundene Stress gesundheitsgefährdend ist, versteht sich von selbst.
Die tiefen Bässe, die eine Reichweite von bis zu 800 Metern haben, sind besonders belastend, selbst wenn sie nicht übermäßig laut sind. Die Resonanzen im Körper, die bei tiefen Frequenzen auftreten, sind auch mit Ohrstöpseln nicht zu eliminieren.
Auch durch häufige Böller verursachte Schocks sind sehr belastend, ganz besonders für Senioren in der Wohnanlage und im Pflegeheim, aber auch für Kinder und Haustiere.
Es ist auch sicher nicht gesundheitsfördernd, dass die Anwohner sich ständig selbst um die Lärmbekämpfung kümmern müssen, speziell mitten in der Nacht, und man drei bis fünf Mal in stündlichen Abständen bei der Polizei anrufen muss, bevor – wenn man Glück hat – in den frühen Morgenstunden etwas Ruhe einkehrt. Es ist nicht zumutbar, dass die Anwohner erst schwierige Bedingungen erfüllen müssen, bevor ihnen geholfen wird. So sollen sie z.B. mitten in der Nacht, wenn sie geweckt werden, Lärmprotokolle schreiben, bei der Polizei anrufen, genau sagen, wo der Lärm herkommt, von der Polizei nachts unzweckmäßiger Weise Besuch bekommen usw..
Die oft geforderten Messungen in Dezibel machen auch nur in der Nähe der Lärmquelle Sinn. Wenn es um die Bässe geht, kann der Dezibelwert noch im Rahmen sein, der stetige dumpfe Rhythmus wird aber noch hunderte Meter weiter gehört bzw. gefühlt.

***Die Ordnungskräfte sollten zu Fuß oder besser noch mit dem Fahrrad unterwegs sein, da Polizeibeamte z.B. private Outdoor-Parties oft nicht gefunden haben, weil sie immer erst an jeder Straßenecke den Wagen ausstellen und aussteigen müssten um die Lärmquelle zu orten. Das dauert zu lange. Außerdem fallen die Ordnungskräfte zu Fuß oder auf dem Fahrrad nicht so schnell auf wie ein Streifenwagen, z.B. auch wenn Partygänger Flaschen und Böller werfen.

****Falls ein besonderes kulturelles Interesse besteht, kann man auch mal andere, lärmunterversorgte Stadtteile damit beglücken. Es muss ja nicht alles in einem dicht besiedelten Wohngebiet und noch dazu in der Nähe einer Seniorenwohnanlage mit angeschlossenem Pflegeheim stattfinden.

***** Wenn es am Wochenende mal etwas weniger Dreck gibt, liegt es daran, dass Anwohner am Wochenende im Stadtteil Müll sammeln gehen. Das ist lobenswert, aber auf Dauer keine Lösung und den Anwohnern nicht zumutbar.

******Die im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum neuen Sicherheitskonzept angedachten Formate Bürgerpanel, Online-Dialog und Diskussionsveranstaltungen werden wahrscheinlich überwiegend von Jüngeren wahrgenommen und sicher auch von vielen Partygängern, Gastronomen etc.. Die Ergebnisse bilden dann möglicherweise hauptsächlich denjenigen Teil der Anwohnerschaft ab, der ein Interesse an der Fortsetzung des Lärms hat und/oder daran verdient und nicht den Teil der Anwohnerschaft, der sich gestört fühlt. Daher sehen wir diese o. g. Formate als kritisch an.

Unbekannte Täter zerstören Scheiben am neuen REWE Markt Limmerstraße

Wer kann Hinweise geben?

In der Nacht zu Dienstag, 06.02.2018, haben bislang unbekannte Täter die Glasfront eines Supermarktes an der Limmerstraße (Linden-Nord) zerstört. Die Polizei sucht Zeugen.

Eine Anwohnerin verständigte die Polizei, nachdem sie am Dienstag, kurz vor 03:00 Uhr, wegen Lärms aufgewacht war und verdächtige Beobachtungen am Supermarkt gemacht hatte. Die alarmierten Beamten stellten wenig später fest, dass die Scheiben des Einkaufsmarktes über eine Gesamtlänge von zirka 50 Metern zerstört worden waren. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden in der Nähe des Marktes zwei oder drei mit dunkeln Kapuzenpullis bekleidete, schlanke junge Männer (zirka 20 bis 25 Jahre alt) beobachtet, die dann in Richtung Limmerstraße/Selmastraße davonliefen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und geht von einer politischen Motivation aus.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen. /st

Die Polizei schreitet bei einer Party auf dem Küchengarten ein (2014)

Anhörung Partytourismus oder viel Lärm um nichts

Bezirksrat Linden-Limmer
Bezirksrat Linden-Limmer

Am gestrigen Mittwoch fand die monatliche Sitzung des Bezirksrates Linden Limmer im Freizeitheim statt. Der Haupttagesordnungspunkt war eine Anhörung mit dem Thema „Partytourismus im Stadtteil Linden-Nord – Bilanz 2017 und mögliche Verbesserungsmaßnahmen 2018.

Einladung: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/TM/20180131_STBR10

Als Gäste waren dazu eingeladen Harm Baxmann (Vertreter der Aktion Limmerstraße), Hans Michael Krüger (Geschäftsführer von FAUST), drei Vertreter des Karl Lemmermann Hauses (Straßensozialarbeit auf der Limmerstraße), Guido v. Cyrson (Leiter der Polizeiinspektion West) und ein Vertreter der Asta (Uni Hannover).

Sowohl Harm Baxmann, der zwei Gastronomiebetriebe im Stadtteil betreibt und auch dort wohnt, als auch Hans Michael Krüger sehen die Entwicklung des Stadtteils eher positiv. Die Limmerstraße soll seit ca. 2005 einen Aufschwung erlebt haben, was sich bei der Gastronomie und den Ladengeschäften ersehen lässt. Das sich dadurch auch der Lärm durch höhere Besucherzahlen im Stadtteil gestiegen stellen sie nicht infrage. Auch die Fäkalienproblematik ist bekannt. Das Kulturzentrum Faust hat eine Reihe von Maßnahmen erarbeitet um diese Problematik abzumildern. Das reicht von einer besseren Beleuchtung am Ihmeufer um die Besucherströme, vielleicht auch in Richtung einer neuen Haltestelle Ihmezentrum, umzuleiten über eine Beschilderung auf den Haupteinfallsrouten bis hin zu Gesprächen mit Kiosken und dem Rewe-Markt über den Verkauf von Alkohol.

Die Vertreter des Karl Lemmermann Hauses schilderten, dass sie nicht für die Party-Touristen zuständig sind, sondern sich als Sozialarbeiter um die sogenannte Trinkerszene kümmern. Dies hat zum großen Teil auch Erfolg gehabt. Inzwischen konnten die Stunden von 10 auf nur noch 4 pro Woche gekürzt werden. Die Mitarbeiter sind im Stadtteil allerdings nur bis 18:00 Uhr aktiv.

Die Polizei schreitet bei einer Party auf dem Küchengarten ein (2014)
Die Polizei schreitet bei einer Party auf dem Küchengarten ein (2014)

Der Leiter der PI West Guido v. Cyrson gab einen ausführlichen Überblick über die Arbeit der Polizei im Stadtbezirk. Bei 44000 Soforteinsätzen im Jahr spielen bei der Polizei die etwas über 1000 Ruhestörungen nur eine untergeordnete Rolle. Vorrangig kümmert sich die Polizei um die Bekämpfung von Straftaten insbesondere Drogenkriminalität, Körperverletzungen und Sexualdelikte sind im Stadtteil problematisch. Subjektiver Eindruck der Polizei ist das sich die Tolleranz gegenüber Lärmbelästigung verändert hat und der Alkoholkonsum eine stärkere Rolle bei Sachbeschädigungen und auch beim Auftreten gegen über der Polizei spielt. Die führt auch dazu das Einsatzfahrten lieber einen Bogen um die Limmerstraße machen um dort nicht schon problematische Situationen zu provozieren die weitere Polizeikräfte binden können.

Der Vertreter der Asta könnte nur sehr wenig zur Problematik im Stadtteil sagen. Für die Erstsemester gibt es nur eine Veranstaltung, in der Regel im UJZ Glocksee, die von der Asta zentral organisiert wird. Die Studi-Touren über die Limmerstraße werden von den Fachschaften organisiert. Diese sollen nun auf die Problematik hingewiesen werden.

Nach dieser Vorstellung kamen dann die Einwohner zu Wort. Berichtet wurde von der Situation am Küchengarten, der Dornröschenbrücke, der Limmerstraße und auf den Zuwegen zur FAUST. Gemeinsamer Nenner war wie nicht anders zu erwarten, dass die Situation inzwischen nicht mehr erträglich für die Anwohner ist und etwas getan werden muss. Sicherlich kann auch jeder Bewohner selbst seinen Beitrag dazu leisten, wie Bezirksbürgermeister Grube ausführte, aber dies geht nur mit den Ansprechpartner der örtlichen Gastronomie und nicht bei den Verursachern der Lärmbelästigung.

Eine konkrete Lösung gab es bei der Bezirksratssitzung nicht. Eigentlich müsste vonseiten der Stadt dazu eigentlich schon längst ein Konzept vorliegen. Das Problem ist nicht neu, sondern beschäftigt den Stadtteil schon mehrere Jahre. Wenn man bedenkt, welche Maßnahmen man am Raschplatz schon unternommen hat, könnte man denken das Linden eben mal wieder nur an zweiter bis dritter Stelle rangiert.

Der neue Ordnungsdienst der Stadt Hannover hilft in der bisher beschlossenen Form dem Stadtteil nicht. Eine Dienstzeit von 8 – 22 Uhr, wie im letzten Lindenspiegel zu lesen war, ist gelinde gesagt weltfremd.

Letztlich kann man der Situation nur Herr werden, wenn die verschiedenen Maßnahmen koordiniert werden. Der Sicherheitsdienst des Kulturzentrums FAUST, die Sicherheitsstreife auf der Limmerstraße und auch der neue Ordnungsdienst der Stadt (sofern die Zeiten ausgeweitet werden) müssten unter einer zentralen Nummer erreichbar sein die als Ansprechpartner für die nächtliche Problematik dient. Bei massiven Verstößen, wobei die Verursacher oft noch nicht mal ein Unrechtsbewusstsein haben, sollten auch entsprechend abschreckende Strafen verhängt werden. Kein normal denkender Mensch kommt auf die Idee auf einem Platz in einem Wohngebiet mitten in der Nacht ein Konzert mit Schlagzeug und Verstärker zu geben. Zitat: „Wir wollen den Leuten doch nur eine Freude machen“.

Leider werden wohl auch in diesem Sommer noch einige Anwohner das finale Argument zu hören bekommen.

Das hier ist Linden, zieh doch weg!

Ergänzung:

Die NIL (Nachbarschaftsinittiative Linden-Nord) hat dem Bezirksrat einen ausführlichen Katalog mit Maßnahmenvorschlägen übergeben und bittet als Betroffene und gleichzeitig Experten bei der weiteren Entwicklung von Maßnahmen beteiligt zu werden.

siehe auch:

Die NIL (Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord) hat 272 Unterschriften an OB Schostok übergeben

17-Jähriger nach versuchtem Tötungsdelikt festgenommen

Am Montagabend, gegen 19:40 Uhr, ist ein 17-Jähriger mit seinem Stiefvater (38 Jahre) in einer Wohnung an der Stärkestraße in Streit geraten und hat ihm dabei mehrere Stichverletzungen zugefügt. Polizeibeamte haben ihn kurz nach der Tat festgenommen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge waren die beiden Männer in der Wohnung der Familie aus bislang unklaren Gründen in Streit geraten. Bei einer anschließenden Auseinandersetzung fügte der Jugendliche seinem Stiefvater mehrere Stichverletzungen zu und entfernte sich danach in unbekannte Richtung aus dem Haus.

Die zwischenzeitlich alarmierten Rettungskräfte mussten den schwerverletzten 38-Jährigen notärztlich versorgen – es bestand Lebensgefahr.

Der Tatverdächtige stellte sich wenig später in Begleitung eines Rechtsbeistandes der Polizei und muss sich nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes verantworten. /pu, schie

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