24-jähriger Sprayer festgenommen

Dank des couragierten Handelns eines 38 Jahre alten Zeugen haben Polizisten in der Nacht zu Samstag, 24.06.2017, einen 24-Jährigen festgenommen, der verdächtigt wird, eine Hauswand an der Noltestraße (Linden-Nord) großflächig besprüht zu haben.

Der Zeuge war gegen 02:35 Uhr auf die Machenschaften des Neustädters aufmerksam geworden und hatte daraufhin die Polizei alarmiert.

Als dieser die wenig später eintreffende Streifenwagenbesatzung wahrnahm, stellte er zunächst zwei Spraydosen ab, um anschließend in Richtung Limmerstraße davonzulaufen. An der Kreuzung Albert-/Limmerstraße gelang es den Polizisten mit Hilfe von auf die Situation aufmerksam gewordenen Passanten, den Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen.

Neben frischen Farbanhaftungen an seinen Kleidungsstücken fanden die Beamten bei dem jungen Mann ferner eine geringe Menge Marihuana auf. Bei einer durch die Staatsanwaltschaft Hannover angeordneten Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten weiteres Beweismaterial, das nun ausgewertet wird, sicher.

Der Neustädter, der sich demnächst wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten muss, wurde am frühen Samstagmorgen entlassen. /zim

Wieder Brandstiftung am Lindener Berg – Zwei Lauben brennen

Zeugenaufruf!

Eine Gartenlaube an der Straße Am Ihlpohl (Kolonie Tiefland) ist am Mittwochvormittag (21.06.2017) in Brand geraten und dabei vollständig zerstört worden. Personen sind bei dem Feuer nicht verletzt worden. Eine weitere Laube an der Straße Am Ihlpohl ist bereits gestern (20.06.2017) durch Flammen beschädigt worden.

Angaben einer 58-jährigen Zeugin entsprechend, hatte diese das Feuer an einer benachbarten Laube gegen 09:00 Uhr bemerkt und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Die Berufsfeuerwehr Hannover konnte die Flammen zwar löschen, allerdings brannte die Gartenhütte vollständig nieder. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf zirka 20 000 Euro.

Darüber hinaus war gestern, 20.06.2017, gegen 10:50 Uhr, eine weitere Laube in der benachbarten Kleingartenkolonie Langenfelde (Am Ihlpohl) in Brand geraten. Dort konnte die Feuerwehr die Flammen zügig löschen und eine größere Beschädigung verhindern. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 5 000 Euro.

Heute haben Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes beide Lauben untersucht – in beiden Fällen ermitteln die Beamten nun wegen Brandstiftung. Zeugen, die auffällige Personen in den Kolonien bemerkt haben, werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /has, zim

Zeugenaufruf! Pkw durch Feuer in der Eleonorenstraße beschädigt

In der Nacht zu heute (14.05.2017) ist ein Mercedes an der Eleonorenstraße im Hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Polizei geht derzeit von einer vorsätzlichen Tat aus und sucht Zeugen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge alarmierte ein 26 Jahre alter Passant gegen 00:45 Uhr die Rettungskräfte, nachdem er Flammen an der an der Eleonorenstraße, Ecke Minister-Stüve-Straße, geparkten Mercedes S-Klasse bemerkt hatte. Die eintreffende Streifenbesatzung konnte den Brand im Bereich des linken Hinterrads mit eigenen Mitteln löschen.

Derzeit geht die Polizei von einer vorsätzlichen Verursachung aus und hat ein Strafverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Informationen auf 2 000 Euro.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen an der Eleonorenstraße gemacht haben, werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /now

Zeugen halten flüchtigen Handtaschenräuber fest

Gestern Abend (11.05.2017), gegen 19:45 Uhr, hat ein 22-Jähriger an der Haasemannstraße eine 72-Jährige geschlagen und ihre Handtasche geraubt. Auf seiner anschließenden Flucht ist der mutmaßliche Räuber von Zeugen verfolgt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden.

Die Seniorin hatte gerade ihr Fahrrad in den Keller ihres Wohnhauses geschoben, als sie plötzlich einen Mann hinter sich wahrnahm. Dieser forderte ihre Handtasche und zog daran. Die 72-Jährige wehrte sich gegen den Angreifer, der ihr daraufhin ins Gesicht schlug, die Tasche entriss und flüchtete. Während die Dame die Verfolgung aufnahm, rief sie um Hilfe. Mehrere Zeugen vor einem Lokal an der Haasemannstraße bemerkten das Geschehen und unterstützten sie bei der Verfolgung des Tatverdächtigen. Ein 25-Jähriger konnte den Mann schließlich am Lindener Marktplatz stellen, wo er wenig später von Polizeibeamten festgenommen wurde. Bei der Durchsuchung des Räubers fanden die Polizisten ein Messer und Marihuana. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des schweren Raubes ermittelt. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft für den 22-Jährigen an. Die geraubte Handtasche hatten die couragierten Verfolger des Täters zwischenzeitlich sichern können und übergaben diese noch vor Ort an die Seniorin. /pfe, st

Gemeinsam zum Derbysieg

Derby bleibt bis auf zwei Zwischenfälle friedlich

Gemeinsam zum Derbysieg - Bitte nicht wieder!
Gemeinsam zum Derbysieg – Bitte nicht wieder!

Die gesamte Bereitschaftspolizei aus Niedersachsen musste am Sonnabend dafür sorgen das sich sogenannte Fußballfans aus Hannover und Braunschweig nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Bereits um 8:00 Uhr trafen sich die Hannoveraner am Küchengarten. Leider!!! Für viele Lindener kein schöner Morgen. Über mehrere Stunden kreiste ein Polizeihubschrauber über Linden-Mitte. Dazu durfte man sich – Zitat: Übelste Nazisprüche von den Scheiß-Nazi-Touristen anhören. Als sich dann um cirka 10:00 Uhr die Meute in Richtung Stadion in Bewegung setzte, wurde es noch lauter. Neben pubertären Sprechgesängen gegen den Gegner (Braunschweig und die Polizei) wurde auch allerlei Pyrotechnik gezündet. Zurück bleibt eine völlig vermüllte Limmerstraße inklusive einer demolierten Haltestelle.

Nicht viel besser die Braunschweiger am Bahnhof Fischerhof. Im Rudel pissende Männchen kennt man sonst nur vom Münchener Oktoberfest. Als dann am Stadion die „Fans“ auch noch die Sicherheitskontrollen durchbrechen wollten hatte die Polizei die Lage zum Glück schnell wieder im Griff.

Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen mussten mehrere Blöcke im Stadion leer bleiben. Trotz aller Kontrollen gelang es wieder mal einiges an Pyrotechnik mit in das Stadion zu schmuggeln. Für den Verein wird das wohl eine saftige Geldstrafe zur Folge haben.

Das Derby bleibt also bis auf zwei Zwischenfälle friedlich. Es hätte also auch viel Schlimmer kommen können!

Beim nächsten Derby sollte man vielleicht mal darüber nachdenken ob man diese Besucher wieder im Stadtteil haben möchte. Als Vorbild könnte die Aktion „Kein Kölsch für Rechts“ dienen. Wenn der Rewe-Markt, die Kioske, und die Kneipen dann einfach mal geschlossen haben, kommen diese „Fans“ sicher nicht noch mal zu uns.

ab

Pressemitteilung der Polizei:

Niedersachsenderby in der 2. Bundesliga Konzept der Polizei geht auf – Braunschweiger Randalierer schon vor Spielbeginn in Gewahrsam genommen
15.04.2017 – 17:20

Hannover (ots) – Sehr zufrieden äußert sich Hannovers Polizeivizepräsident Jörg Müller zum heutigen Einsatz anlässlich der Begegnung Hannover 96 und Eintracht Braunschweig. „Durch flexibles und sehr konsequentes Einschreiten ist es uns gelungen, gewaltbereite Anhänger beider Clubs zu trennen und insgesamt 183 Braunschweiger Chaoten auf dem Stadiongelände in Gewahrsam zu nehmen.“

Sammeln der Anhänger von Hannover 96 am Küchengarten, Eintreffen von großen Teilen Braunschweiger Gäste am Bahnhof Fischerhof, begleitete Fußmärsche der Anhänger beider Clubs zur HDI Arena, Zünden von Pyrotechnik, Braunschweiger Chaoten verschaffen sich Zugang zum Stadiongelände und werden dort von Einsatzkräften in Gewahrsam genommen, friedlicher Spielverlauf, reibungslose Rückreise – das sind die wichtigsten Stichpunkte zum heutigen Niedersachsenderby.

Bereits am frühen Morgen hatten sich Hannoveraner Fußballanhänger am Küchengarten in Linden getroffen. Kurz nach 10:00 Uhr setzten sich dann zirka 1 000 Menschen in Begleitung von Einsatzkräften in Richtung HDI Arena in Bewegung. Sowohl am Küchengarten, als auch bei dem sich anschließenden Fußmarsch kam es zum Zünden von Pyrotechnik.

Den Großteil der Unterstützer aus Braunschweig, der mit einem Sonder- bzw. einem Entlastungszug angereist war, nahm die Polizei am Bahnhof Fischerhof in Empfang und eskortiere ihn ebenfalls ohne größere Zwischenfälle zum Stadion. Gegen 11:30 Uhr sahen sich die Beamten am Stadion mit der Situation konfrontiert, dass sich eine große Anzahl Braunschweiger am Eingang Süd-West gewaltsam Zugang zum Stadiongelände verschafften. Schnell dominierten die Einsatzkräfte die Situation und nahmen 183 Randalierer in Gewahrsam. Für sie endete damit das Spiel bereits vor dem Spiel.

Im Rahmen der weiteren Überprüfung stellten Beamte säckeweise potenzielles Beweismaterial, u.a. Pyrotechnik, Vermummungsgegenstände und Werkzeuge, sicher.

Während der zweiten Halbzeit kam es im Bereich der Nordkurve zum Abbrennen von Pyrotechnik, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Darüber hinaus nahmen Einsatzkräfte im Rahmen einer Kontrolle am Morgen an der Vahrenwalder Straße drei Männer in Gewahrsam und stellten bei ihnen u.a. umfangreiche Vermummungsgegenstände sicher. Insgesamt acht Polizeibeamte wurden beim Einsatz leicht verletzt, einer davon ist aktuell nicht mehr dienstfähig.

Nach Spielende wurde ein großer Teil der Braunschweiger Anhänger von der Polizei zum Bahnhof Fischerhof begleitet und stieg dort in die bereitgestellten Züge. Weitere Zwischenfälle oder Auseinandersetzungen blieben aus. „Unser Sicherheitskonzept ist aufgegangen“, konstatiert Jörg Müller. Er ergänzt, dass „insbesondere die umfangreichen Sicherstellungen, die durch das gezielte und entschlossene polizeiliche Einschreiten möglich waren, uns das Gewaltpotenzial der rivalisierenden Clubs sehr deutlich vor Augen geführt und größere Auseinandersetzungen verhindert haben.“ /st, schie

Polizei beschlagnahmt Indoorplantage und Betäubungsmittel

Beamte der Polizeiinspektion West haben am vergangenen Freitag, 07.04.2017, in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Wunstorfer Straße (Limmer) gut 1,4 Kilogramm Cannabis sowie in einer angrenzenden Garage 46 Cannabispflanzen entdeckt und beschlagnahmt.

Ein anonymer Hinweis hatte die Rauschgiftfahnder auf die offenbar als Anbau- beziehungsweise Lagerstätte für Drogen genutzten Räumlichkeiten gebracht.

Nach umfangreichen Ermittlungen sowie einem durch das Amtsgericht Hannover erlassenem Beschluss durchsuchten die Polizisten gegen 08:00 Uhr sowohl die Wohnung des 39-jährigen Hannoveraners als auch dessen Garage. In der Wohnung stellten sie 57 Gramm Haschisch und rund 1 350 Gramm Marihuana sicher, in der als Werkstatt genutzten Garage fanden sie 46 Cannabispflanzen mit Wuchshöhen von 20 bis 120 Zentimetern auf.

Der 39-Jährige, der während der Maßnahmen nicht anwesend war, wird sich demnächst wegen des unerlaubten Anbaus sowie des Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten müssen. /zim, now

Treffpunkt Allerweg

Workshop: Interkulturelle Kompetenz – Diversity

Interkulturelle Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation bei der Gestaltung von Situationen mit Menschen aus an – deren Kulturkreisen und bei der Erweiterung der gegenseitigen Akzeptanz. Im Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Regionen oder mit verschiedenen religiösen Anschauungen und Wertevorstellungen sind Flexibilität und die Bereitschaft sich auf Fremdes einzulassen gefordert.

Freitag, 21.April, 10:00-16:00 Uhr in Linden- Süd

Referentinnen:
Fulya Kurun und Helena Schultheiß (Beschäftigte der Polizeidirektion Hannover, Interkultureller Dienst)

Kosten: 10 Euro, mit Hanno verAktivPass 5 Euro
Anmeldung: bettina.kahle@hannover-stadt.de
Veranstaltungsort: Kulturbüro Linden-Süd, Allerweg 5-7, 30449 Hannover

Inhalt des Workshops:

  • Eigene Kultur und fremde Kulturen besser verstehen
  • Selbstreflektion
  • Erwartungen erkennen
  • Unterschiede in Wahrnehmungen und Interpretationen
  • Effiziente Kommunikation
  • Vorurteile und S tereotypen
  • Kulturspezifisches Wissen
  • Schwerpunkte
  • Orientalischer Kulturraum
  • Osteuropäischer Kulturraum

Zeugenaufruf! Zwei Duos nach Wohnungs-Einbrüchen festgenommen

Am Abend des 09.04.2017, gegen 22:45 Uhr, hat die Polizei an der Wittekindstraße in Linden zwei mutmaßliche Einbrecher (17 und 18 Jahre) festgenommen. Auch in Badenstedt sind zwei jugendliche Tatverdächtige festgenommen worden. Hier ist es jedoch bei einem Einbruchsversuch geblieben.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte eine Nachbarin Taschenlampenschein durch die Fenster der Wohnung im Hinterhaus an der Wittekindstraße wahrgenommen und die Polizei informiert. Als die Beamten eintrafen, kam ihnen das Duo im Treppenhaus entgegen. Die beiden jungen Männer, die im Verdacht stehen, in die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus eingebrochen zu sein, wurden festgenommen. Das von ihnen mitgeführte Diebesgut, unter anderem Geld, stellten die Polizeibeamten sicher. Ein dritter Tatverdächtiger, der offenbar vor dem Haus Schmiere gestanden hatte, konnte bei Eintreffen der Polizei flüchten. Nach Abschluss der Maßnahmen kamen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beide Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß, der Minderjährige von ihnen wurde an seine Eltern übergeben.

Der gesuchte Dritte ist zirka 18 bis 25 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und schlank. Er hat kurzes, dunkles Haar und trug dunkle Oberbekleidung, sowie weiße Kopfhörer.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-2717 bei der Polizeiinspektion Ost zu melden.

Auch an der Straße Salzwiesen in Badenstedt haben Polizeibeamte in der Nacht zu Sonntag (09.04.2017) zwei Jugendliche (16 und 17 Jahre) festgenommen, die im Verdacht stehen, kurz zuvor versucht zu haben, dort in eine Doppelhaushälfte einzubrechen. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Einbruchstipps der Polizei:

  • Melden Sie verdächtige Personen oder Beobachtungen sofort der
    Polizei über den Notruf 110. ACHTUNG! Einbruch ist keine reine
    „Männersache“. In letzter Zeit waren in Hannover oftmals auch
    EINBRECHERINNEN – meist zu zweit – unterwegs!
  • Auch aufmerksame Nachbarn können einen wichtigen Beitrag zum
    Einbruchschutz leisten.
  • Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos, zeigen Sie gegenüber
    Fremden ein gesundes Misstrauen und fragen Sie stets nach einem
    Ausweis. Nutzen Sie den Türspion und den Sperrbügel
    (Türspaltsperre).
  • Auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen:
    Schließen Sie die Tür immer ab. Verschließen Sie Fenster,
    Balkon- und Terrassentüren. Gekippte sind von Einbrechern leicht
    zu öffnen. Zusatzschlösser an Fenstern und (Terrassen-)Türen
    bieten weiteren Schutz.

Die Technische Beratung der Polizeidirektion Hannover bietet unter der Rufnummer 0511 109-1114 kompetente und kostenlose Beratung zum Thema Einbruchschutz an./ pfe, now

Linden-Süd: Radfahrer bei Verkehrsunfall leicht verletzt – Autofahrer flüchtet

Am Donnerstagnachmittag, 09.03.2017, gegen 13:20 Uhr, ist es auf der Straße Stadionbrücke, Ecke Stammestraße, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem braunen Kleinwagen und einem 17-jährigen Radfahrer gekommen. Der Jugendliche hat leichte Verletzungen davon getragen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 17-Jährige mit seinem Herrensportrad auf einem Radweg an der Straße Stadionbrücke, von der Ritter-Brüning-Straße kommend, in Richtung Beuermannstraße unterwegs gewesen. Im weiteren Verlauf wollte der Jugendliche die Einmündung Stammestraße bei grüner Ampel geradeaus überqueren. Zeitgleich befuhr eine bisher unbekannte Fahrerin mit ihrem braunen Kleinwagen die Straße Stadionbrücke in gleiche Fahrtrichtung. An der Einmündung Stammestraße bog sie nach rechts ab und nahm dem Radfahrer die Vorfahrt, sodass es zum Zusammenstoß kam.

Bei der Kollision wurde der Radfahrer leicht verletzt und kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Die unbekannte Unfallverursacherin setzte ihre Fahrt – ohne sich nach dem Verletzten zu erkundigen oder die Personalien zu hinterlassen – auf der Stammestraße in Richtung Lodemannweg fort.

Die Polizei ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht nun Zeugen, die Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich mit dem Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 in Verbindung setzen. /has, tr

Mutmaßliche „Antänzer“ auf der Justus-Garten-Brücke festgenommen

Am frühen Sonntagmorgen, 26.02.2017, gegen 01:00 Uhr, haben Beamte der Polizeiinspektion West auf der Justus-Garten-Brücke (Linden-Nord) zwei Männer (19 und 24 Jahre alt) festgenommen, die im Verdacht stehen, zuvor versucht zu haben zwei Passanten zu bestehlen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 59-jähriger Geschädigter mit seinem gleichaltrigen Begleiter auf der Justus-Garten-Brücke unterwegs gewesen. Im weiteren Verlauf wurde der Mann von dem 24-Jährigen umarmt und offensichtlich nach Wertgegenständen abgetastet. Währenddessen lenkte sein 19 Jahre alter Komplize den Begleiter ab. Als der Täter keine Beute erlangen konnte, ließ er von dem 59-Jährigen ab.

Kurze Zeit später versuchten es beide bei einem Pärchen erneut – bei diesem handelte es sich allerdings um Zivilpolizisten, die die vorausgegangene Tat beobachtet hatten. Zunächst berührte der 24-Jährige die Beamtin am Arm, um anschließend ihre Gesäßtaschen nach Wertgegenständen abzutasten. Daraufhin gaben sich die Zivilfahnder zu erkennen und nahmen die beiden Männer vorläufig fest.

Im Gewahrsamsbereich der Polizeiinspektion West wehrte sich der ältere der beiden gegen seine Durchsuchung und schlug dabei mehrfach auf die Hand eines Polizeibeamten. Weiterhin beschädigte er eine Matratze in der Zelle. Bei seinem 19-jährigen Begleiter fanden die Ermittler eine geringe Menge Marihuana und beschlagnahmten sie.

Die beiden Täter wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover, aufgrund fehlender Haftgründe, gestern Vormittag aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen beide ermittelt die Polizei nun wegen versuchten gemeinschaftlichen Diebstahls in zwei Fällen. Der 24-Jährige wird sich zudem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung und sein Komplizen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen. /has, now

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