Mechanische Weberei

Mein Quartier Linden

Lindener Rathaus
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Quartier e.V. und Freizeitheim Linden stellen in Vorträgen und Rundgängen Linden vor.

Dabei richtet sich das Angebot an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenexpert*innen.

Reihe „Linden für Anfänger*innen“

in zwei Vorträgen und drei Rundgängen:

Vortrag: „Linden von den Anfängen bis 1920“
Donnerstag, 19. April, 19:00 Uhr

Vortrag: „Linden von 1920 bis heute“
Donnerstag, 3. Mai, 19:00 Uhr

In den ca. einstündigen Vorträgen mit zahlreichen Bildern wird ein Überblick über die Lindener Geschichte gegeben. Von den Anfängen als kleines Bauerndorf, den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg, den Anlagen des Küchengartens und von-Platen-Gartens bis zum schönsten Dorf im Königreich Hannover geht die bewegte Geschichte. Dann folgt die Industrialisierung mit der Errichtung zahlreicher riesiger Fabriken und dem Zubauen Lindens mit Arbeiterwohnungen. 1885 wird Linden Stadt, hat 1900 schon 50.000 Einwohner*innen und bei der Vereinigung mit Hannover 1920 sogar über 80.000. Aus dem Bauerndorf ist das „rote Linden“, eine Hochburg der Arbeiterbewegung, geworden.

In der Weimarer Zeit, der Zeit des Nationalsozialismus und den Weltkriegen leidet Linden wie andere Stadtteile Hannovers auch. Vom Krieg glücklicherweise nicht so stark zerstört wie Hannover, finden weitere große Veränderungen durch die städtebauliche Sanierung ab den 1970er Jahren und die wirtschaftliche Aufgabe zahlreicher Großbetriebe sowie vieler kleiner Geschäfte statt. Nach Linden ziehen viele arme Menschen ausländischer Herkunft und dann auch viele Studierende. In den letzten Jahren ist aus dem armen, ehemaligen Arbeiterquartier, erst ein Multi-Kulti-Viertel und heute ein lebendiger, schicker Stadtteil auch für Besserverdienende geworden.

Ort: im historischen Stadtteil-Archiv im Keller des Freizeitheims Jonny Peter (Quartier e.V.)

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Ergänzt wird „Linden für Anfänger*innen“ um die Reihe „Linden für Entdecker*innen“:

Nach den Vorträgen zur Einführung in die Lindener Geschichte bieten die Rundgänge durch das Quartier  Einblicke direkt vor Ort zur jeweiligen Entwicklung der drei Lindenen Stadtteile:

Rundgang: „Linden-Mitte“
Samstag, 26. Mai, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Platz am Küchengarten; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang: „Linden-Süd“
Samstag, 2. Juni, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Lindener Markt; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang: „Linden-Nord“
Samstag, 23. Juni, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Platz am Küchengarten; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang über den Lindener Berg
Samstag, 14. April, 14:00 Uhr
Dieser Rundgang findet als „MixTour“ im Rahmen des städtischen Programms „Grünes Hannover“ statt.
Treffpunkt: St. Martinskirche; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang Fössefeldfriedhof:
Samstag, 12. Mai, 14:00 Uhr
Dieser Rundgang über den Fössefeldfriedhof/Limmer findet im Rahmen des Programms „Grünes
Hannover“ statt.
Treffpunkt: Eingang Friedhofstraße, Jonny Peter (Quartier e.V.)

Zur Geschichte der Juden in Linden
Sonntag, 24. Juni,
10:00-13:00 Uhr (mit Kaffeepause)
Eine Führung zu den Grabstätten Lindener Juden auf dem Alten Jüdischen Friedhof und dem jüdischen Friedhof An der Strangriede (Nordstadt). Männliche Besucher sollten eine Kopfbedeckung tragen.
Treffpunkt: Nordstadt/ Oberstraße Friedhofseingang
Kosten 5,00 EUR
Dr. Peter Schulze (Quartier e.V.)

Alle Rundgänge „Linden für Anfänger*innen“, ca. 90 Minuten
Kontakt: Quartier e.V. /Küchengartenpavillon, Am Lindener Berge 44, verein@quartier-ev.de, Tel.: 0160-96754410
Nach den Sommerferien wird die Reihe mit Rundgängen und Vorträgen fortgesetzt!

www.quartier-ev.de

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Frühstücksbrettchen von mees & mees

Frühstücksbrettchen aus Hannover

Das hannoversche Start-Up-Unternehmen mees&mees entwirft Küchenaccessoires wie Frühstücksbrettchen oder Geschirrtücher und läßt diese in Deutschland und Schweden produzieren. Spültücher, Papierservietten und eine kleine aber feine Paperkollektion runden das Sortiment des Start-Ups ab.Ein großer Teil der Kollektion stammt aus der Feder von Andrea Müller, bekannt unter dem Namen jolijou.

Frühstücksbrettchen

Die Brettchen sind aus HPL, umgangssprachlich auch Resopal genannt, ein quasi unzerstörbares Material. Die Vorderseiten der Brettchen sind farbenfroh gestaltet, ein bisschen Retro, ein bisschen Lettering oder einzelne Motive. Die Rückseiten ziert das seit den Fünfziger Jahren so typische Leinenmuster.

Geschirr- und Spültücher sowie Tabletts läßt das Unternehmen in Schweden fertigen. Zusammen mit den Frühstücksbrettchen oder Papierservietten bringen diese Accessoires neuen Schwung und Frische in Ihre Küche. Die Produkte sorgen für gute Laune am Tisch oder bei der Hausarbeit.

Für die Produktion ihrer ersten Kollektion setzt das Unternehmen auf Firmen mit langjähriger Erfahrung, Profis auf Ihrem Gebiet. Heraus gekommen ist eine moderne und hochwertige Kollektion schöner Wohnaccessoires.

Bezugsquellen

Zu kaufen gibt es die Produkte online unter www.meesundmees.de oder bei limetrees in der Posthornstraße 31 nahe dem Lindener Markt.

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Buslinie 120

Buslinie 120: Umleitung zwischen Am Küchengarten und Humboldtstraße

Buslinie 120
Buslinie 120
Auf Grund von Bauarbeiten muss die Linie 120 von Montag, 19.03.2018, ca. 9 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 29.03.2018 zwischen Am Küchengarten und Humboldtstraße in Fahrtrichtung Aegidientorplatz umgeleitet werden.

Die Linie 120 fährt ab der Haltestelle Kötnerholzweg zur Ersatz-Haltestelle Am Küchengarten (in der Fössestraße). Von dort aus fährt die Linie 120 weiter über die Ersatzhaltestelle Goetheplatz (Haltestelle der Linie 700 vor der Berufsschule) zur Ersatz-Haltestelle Humboldtstraße (am Beginn der Calenberger Straße) und dann weiter wie gewohnt.

Die Haltestellen Lindener Marktplatz und Schwarzer Bär können von der Linie 120 in Fahrtrichtung Aegidientorplatz nicht bedient werden und entfallen.

In Fahrtrichtung Ahlem fährt die Linie 120 weiter wie gewohnt.

Fahrgäste mit Zu- oder Ausstiegswunsch an den Haltestellen Lindener Marktplatz und Schwarzer Bär nutzen bitte ersatzweise die Linien 9, 100 oder 200.

Das Herz von Linden-Mitte der Lindener Marktplatz

Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel auch in Linden-Limmer

Das Herz von Linden-Mitte der Lindener Marktplatz
Das Herz von Linden-Mitte der Lindener Marktplatz

Wie stark ist mein Stadtteil gewachsen?  Woher kommen die Zugezogenen? Wie sehr fluktuiert die Bewohnerschaft? Wie international sind wir? Welches sind die hauptsächlich gesprochenen Sprachen (neben Deutsch) im Stadtteil? Was prägt die soziale Situation der BewohnerInnen und wie verändert sie sich?

Die Jahre 2014 bis 2017 in Zahlen

Linden-Nord: Jung, Single- und Alleinerziehenden-Hochburg, geringer Senior/innenanteil
Linden-Mitte: Jung, viele Singles, viele junge Familien, große Nationalitätenvielfalt
Linden-Süd: Altersjüngster Stadtteil, fluktuierend, hoher Migrant/innenanteil, viele Kinderreiche und Alleinerziehende
Limmer: fluktuierend, Single- und Alleinerziehenden-Hochburg, viele Menschen mittleren Alters

Die komplette Broschüre als Download:
https://www.hannover.de/content/download/697653/16984659/file/Soziale+Vielfalt+Dynamik+Wandel.pdf

Diesen und vielen weiteren Fragen geht eine Broschüre nach, die jetzt vom Sozial- und Sportdezernat unter dem Motto „Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel.“ den Ratsgremien vorgelegt wird.

Anlass, die Stadtteile besonders in den Blick zu nehmen, ist, dass die Landeshauptstadt Hannover von 2014 bis 2017 insgesamt um über 16.000 Menschen beziehungsweise um rund drei Prozent gewachsen ist. „Damit einher geht nicht nur ein ‚PLUS‘ an EinwohnerInnen, an Infrastruktur- und an Personalbedarf bei Verwaltungen und Institutionen, sondern auch ein ‚ANDERS‘, erläutert Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf. „Viele Stadtteile internationalisieren und verjüngen sich, auch die soziale Struktur der Bewohnerschaft verändert sich. Neue Quartiere entstehen, alte Quartiere sind im Umbruch. Ganz allgemein: Die soziale und kulturelle Vielfalt nimmt zu und der Bedarf an spezifischem Stadtteilwissen steigt“, so Beckedorf.

Ziel und Aufbau

„Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik und Wandel.“ ist als „Handreichung“ für den kurzen, schnellen Überblick im Stadtteil gedacht.

Kern und Herzstück sind die Stadtteilprofile. Auf jeweils einer Doppelseite wird kompakt und übersichtlich ein sozialstrukturelles Profil anhand von 18 Kennziffern erstellt. Die „Kennziffern“ beschreiben auf der Grundlage von Zahlen und Entwicklungen Einzelaspekte der fünf großen Themenblöcke „Wachstum und Bevölkerungsentwicklung“, „Altersstruktur und Entwicklung“, „Internationalisierung“, „Haushaltsstruktur und Entwicklung“ und „Soziale Struktur und Entwicklung“. Sie machen die Stadtteilprofile leicht lesbar und vergleichbar. Der Mix aus Grafiken, Karten, Textbausteinen und Tabellen unterstützt die Handhabbarkeit. Im Fokus steht der von Dynamik, Zuzug und Wandel geprägte Zeitraum 2014 bis 2017.

Beispielhafte Ergebnisse

Verjüngung durch Geburten und Internationalisierung

Hannovers Bevölkerung verjüngt sich. Das Durchschnittsalter ist im Zeitraum 2014 bis 2017 um fast vier Monate auf 42 Jahre und fünf Monate gesunken. Die stärkste Verjüngung erlebte der Mühlenberg, um 28 Monate auf rund 39 Jahre. Der Grund in dem ohnehin jungen Stadtteil waren zahlreiche Geburten und der Zuzug vieler Familien.

Anders sieht das Bild beispielsweise in Bothfeld aus. Der Stadtteil ist – entgegen dem gesamtstädtischen Trend – leicht gealtert. Das Durchschnittsalter liegt hier bei fast 47 Jahren; die Alterung ist Folge der „Versingelung“ und der geringer werdenden Anzahl von Familien, die Haushalte werden kleiner und „altern“.

Wie international sind wir?

Hannover ist eine internationale und internationaler werdende Stadt. Hier leben Menschen aus fast 180 verschiedenen Nationen, die mehr als 70 unterschiedliche Sprachen sprechen. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund steigt derzeit jährlich um rund einen Prozentpunkt und lag Anfang 2017 bei 30 Prozent. Durchschnittlich leben 89 Nationen in den Stadtteilen. Die Nationalitätenvielfalt weist eine Spanne auf von unter 50 Nationen in Waldheim, Bornum, Lahe und Wülferode bis mehr als 120 Nationen in Mitte, Nord- und Südstadt, List, Vahrenwald und Groß-Buchholz.

Fluktuierende Stadtteile

Die wanderungsintensivsten, mobilsten und am stärksten fluktuierenden Stadtteile liegen innenstadtnah, allen voran der Stadtteil Mitte, gefolgt von der Nordstadt oder der Calenberger Neustadt. Das sind häufig Stadtteile, in denen 2015 die Fluktuation besonders hoch war, weil dort größere oder mehrere Einrichtungen zur Unterbringung von Geflüchteten lagen beziehungsweise teilweise noch liegen, wie zum Beispiel in Mittelfeld, Bult oder in Linden-Süd. Zu den „immobilsten“ und am wenigsten fluktuierenden Stadtteilen zählen Waldheim, Isernhagen-Süd und Wülferode, deren EinwohnerInnen seltener zu-, fort- oder umziehen.

Welches sind die hauptsächlich gesprochenen Sprachen neben Deutsch?

Hannover weist – wie jede Großstadt – eine enorme Sprachenvielfalt auf. Neben Deutsch werden derzeit schätzungsweise mindestens 70 weitere Sprachen gesprochen. Für fast 24.000 HannoveranerInnen ist Türkisch eine Alltagssprache – und damit nach beziehungsweise neben Deutsch die mit Abstand am häufigsten gesprochene Sprache. Mit großem Abstand folgen Arabisch (über 16.000) und Polnisch (über 13.000). Auch Persisch, Englisch und Russisch werden von mindestens jeweils 6.000 HannoveranerInnen gesprochen.

Dabei sind die auf einer Schätzung basierenden Sprachprofile beziehungsweise Sprachenlandschaften in Hannovers Stadtteilen sehr unterschiedlich. Nach Deutsch ist in 31 von allen 49 Stadtteilen Türkisch die hauptsächlich gesprochene Sprache der Eingewanderten und ihrer Nachkommen; Arabisch ist es in den sieben Stadtteilen Mitte, Sahlkamp, List, Groß-Buchholz, Waldhausen, Bult und Mühlenberg; Polnisch in Bemerode, Bothfeld, Heideviertel, Wettbergen, Wülferode und Misburg-Nord; Persisch steht in Seelhorst und Isernhagen Süd auf dem ersten Platz; Englisch dominiert in Kirchrode und Zoo, Rumänisch in Lahe.

Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit ist bundes- und hannoverweit zurückgegangen und erreicht 2017 erneut historische Tiefstände. In Hannover lag der Anteil der registriert Arbeitslosen Ende 2016 bei sieben Prozent und war damit so niedrig wie nie zuvor seit der Umsetzung der „Hartz IV“-Gesetzgebung im Jahr 2005. Von den positiven Auswirkungen des konjunkturellen Aufschwungs profitieren jedoch nicht alle Gruppen und alle Stadtteile gleichermaßen. Die Arbeitslosigkeit unter AusländerInnen sinkt zwar ebenfalls, liegt aber mit 11,9 Prozent nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt. Auch aus diesem Grund weisen die international geprägten Stadtteile meist eine höhere Arbeitslosigkeit auf: In Hainholz, Mittelfeld, Vahrenheide, Sahlkamp, Mühlenberg oder Linden-Süd liegt der Anteil der Arbeitslosen bei jeweils über zehn Prozent.

AdressatInnen

Die Broschüre richtet sich an alle, die aktuelles Wissen über soziale Vielfalt, Dynamik und Wandel vor Ort benötigen, wie zum Beispiel politische Gremien, Stadtteilrunden, Gemeinwesenarbeit oder Quartiersmanagement. Sie eignet sich aber auch für alle, die allgemein an sozialen Entwicklungen in ihrem Stadtteil interessiert sind.

„Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Fachleute und Interessierte diese Informationen für ihre Arbeit in den Gremien, Vereinen und Verbänden oder Stadtteilrunden nutzen würden“, unterstreicht Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf.

Broschüre online

Die Broschüre „Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel.“ steht als pdf im Internet unter www.hannover.de als Download zur Verfügung.

Pilotprojekt Elterntaxi

Pilotprojekt „Elterntaxi“ der Albert-Schweitzer-Schule ist ein voller Erfolg

Pilotprojekt Elterntaxi
Pilotprojekt Elterntaxi
Nach einem halben Jahr der Planungen und Umsetzungen des Projektes „Elterntaxi“ an der Albert-Schweitzer-Schule im hannoverschen Stadtteil Limmer zieht die Polizeidirektion (PD) Hannover Bilanz. Bei wiederkehrenden Verkehrskontrollen sind keine Verstöße von Verkehrsteilnehmern festgestellt worden.

Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 hatte die PD Hannover in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover, dem ADAC, dem Gemeinde- und Unfallversicherungsverband sowie der Verkehrswacht Hannover-Stadt das Projekt „Elterntaxi“ an der Albert-Schweitzer-Schule (Liepmannstraße) ins Leben gerufen. An der Schule kam es im Vorfeld durch Eltern, die ihre Kinder bis vor die Schule gefahren hatten, häufig zu chaotischen und teils gefährlichen Situationen.

Um die Gefahren für die Schulpflichtigen zu reduzieren und gleichzeitig das Interesse der Schülerinnen und Schüler an einem selbständigen Schulweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu steigern, wurde ab dem 03.08.2017 eine sogenannte „Elterntaxi-Haltestelle“ an der Friedhofstraße, Ecke Liepmannstraße, eingerichtet. Darüber hinaus wurde die Liepmannstraße seit dem 04.09.2017 mit einem Verbot der Durchfahrt versehen.

Beamte der Polizeiinspektion West führten seit Anfang September sowie nach den Herbstferien für je zwei Wochen tägliche Kontrollen durch. Dabei stellten sie erfreulicherweise keine Verstöße durch Verkehrsteilnehmer fest. Der eingerichtete „Elterntaxi-Parkplatz“ wurde zwar nicht – wie erwartet – von allen Verkehrsteilnehmern genutzt, allerdings ließen die Erziehungsberechtigen ihre Schützlinge in der näheren Umgebung der Schule aus dem Fahrzeug.

Elterntaxis an der Lindener Markt Grundschule (Bild: PlatzDa)
Elterntaxis an der Lindener Markt Grundschule (Bild: PlatzDa)
Franz Behrens, Verkehrsdezernent der PD Hannover, hob ausdrücklich hervor: „Seit Beginn des Projektes kommt eine große Mehrheit der Schulpflichtigen mit dem Fahrrad, Tretroller oder zu Fuß zur Albert-Schweitzer-Schule. Nur so können die Kinder die erste Selbständigkeit im Straßenverkehr und Sicherheit im Straßenverkehr erlernen.“

Bereits während des Projektes hatte die PD Hannover Anfragen von mehreren Schulen aus der Landeshauptstadt Hannover, aber auch aus dem Bundesgebiet, erhalten. Aktuell wird geprüft, ob das Projekt „Elterntaxi“ oder Elemente daraus auf weitere Schulen angewendet werden können.

Franz Behrens ergänzt weiter: „Sollten wir geeignete Schulen in der Region Hannover finden, dann werden wir die Idee „Elterntaxi“ ausweiten. Allerdings ist unser vorrangiges Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst ihren gesamten Schulweg eigenständig zurücklegen. Selbständigkeit im Straßenverkehr ist für die weitere Entwicklung des Kindes sehr wichtig.“ /has, pfe

Quintensprung

Projekt „Zeit-weise“ sucht Mitsängerinnen

QuintensprungDer Frauenchor Quintensprung sucht ab Januar 2018 Mitsängerinnen mit Gesangs-oder Chorerfahrung für sein neues Projekt „Zeit-weise“.

Wir proben in der Grundschule am Lindener Markt und es erwarten euch Musikstücke verschiedenster Stilrichtungen aus mehreren Jahrhunderten.

Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit unserer Chorleiterin Olga Graser: olgagraser@web.de.

Mehr Infos über den Chor unter: www.quintensprung.de

Hannover Linden ein Stadtteil im Wandel

Hannover Linden ein Stadtteil im Wandel

Vom Arbeiterkiez zur Partymeile

Hannover Linden – ein Stadtteil voller Lebenskünstler konnte man im Merian 2012 lesen. „Linden ist eine städtische Insel, rau und pulsierend, umrahmt von Schnellstraßen und den Flüssen Leine und Ihme, mit Eigensinn und Lokalpatriotismus“ heißt es in dem Artikel. So weit mag das stimmen, nur viele Lindener beklagen das sich Linden immer mehr in eine falsche Richtung wandelt. Laut und schmutzig war Linden wohl schon immer, doch seit sich hier bei jedem Wetter die Partytouristen einfinden und hemmungslos feiern, ist das Fass am überlaufen.
Hannover Linden ein Stadtteil im WandelHaben sich die Partygänger von FAUST und Béi Chéz Heinz früher gesitteter benommen? Wohl eher nicht, nur das jetzt auch noch das viel gepriesene Limmern in Hannover Linden dazu gekommen ist. Da wird schon den Erstis eines Studienjahrgangs gesagt, dass man in Linden mal so richtig die Sau rauslassen kann. Was das für Blüten das treibt, davon kann fast jeder Stadtteilbewohner ein Lied von singen.

Eingang zur Partyzone: Schwarzer Bär
Eingang zur Partyzone: Schwarzer Bär

Partyzone Hannover Linden

Natürlich lädt der Stadtteil zum Feiern ein. Hannover-Linden ist die erste Adresse der Landeshauptstadt für eine alternative Club, Bar und Kneipenszene. Neben dem Faustgelände gibt es besonders am Schwarzen Bär, Lindener Markt und rund um das Béi Chéz Heinz am Fössebad regelmäßig klagen der Anwohner wegen lautstarker Partygänger. Einige Probleme, wie zum Beispiel der berühmt berüchtigte Prosecco-Donnerstag am Lindener Marktplatz, sind sicherlich hausgemacht. Es gibt aber auch Initiativen, um dem entgegen zu wirken. Sei es mit Appellen wie „Bitte nehmt Rücksicht auf die Nachbarn!“ oder einer Sicherheitsstreife auf der Limmerstraße.

Heinz bleibt HeinzHeinz bleibt Heinz, oder lieber nicht?

Der negative Eindruck bleibt trotz aller Bemühungen. Fragt man nach einer Petition für den Erhalt des Béi Chéz Heinz erhält man fast durchweg positive Reaktionen, außer es handelt sich um direkte Anwohner der Wege zum Club.

Das daran nicht der Betreiber schuld ist sehen die Meisten ein. Auch das mit der Schließung des Chéz Heinz das Problem nur verlagert wird ist klar. Mir den Kneipen und Clubs hat man zumindest einen Ansprechpartner, wenn es um Lärmbelästigung geht.

Limmern ohne Regeln!

Das sieht beim Limmern anders aus. Hier bleibt dem genervten Anwohner, wenn nicht gerade mal der angesprochene Sicherheitsdienst für Ruhe sorgt, nur der Anruf bei der Polizei. Eine direkte Ansprache führt häufig nur zu Gesprächen die mit dem Tenor enden: „Das ist doch Linden hier, zieh doch weg“! Nicht wenige haben das inzwischen auch gemacht. Beim Stammtisch im Lorberg haben wir letztens festgestellt, dass keiner am Tisch mehr in Linden wohnt.

Trotz dieser Problematik steigen die Immobilienpreise stetig. Für Verkäufer natürlich eine gute Sache, ist man auf Wohnungssuche sieht das komplett anders aus. Es stellt sich die Frage wieviel Gentrifizierung verträgt der Stadtteil, bis das besondere Flair verschwunden ist.

Limmerstraßenfest 2017 - Das Stadtteilfest in Hannover Linden
Limmerstraßenfest 2017 – Das Stadtteilfest in Hannover Linden

Höher, schneller, weiter …

Wie soll es weiter gehen? Deisterstraßenfest, Limmerstraßenfest, Fährmannsfest, Limmer Live, Weihnachtsmarkt, Ahrbergfest, Scillablütenfest, … Immer mehr und größere Events?

Ob ein Etat von 30.000 € für das nächste Limmerstraßenfest um noch mehr Besucher anzulocken wirklich sinnvoll ist? Gleichzeitig klagt der Veranstalter über mangelnde Unterstützung und noch dazu wird wer nicht mitmachen will als Schmarotzer bezeichnet, wie bei der HAZ nachzulesen ist. Gute Lindener Kultur ist das nicht! Das Limmerstraßenfest war mal ein Fest in Linden für Linden. Man flanierte die Einkaufsmeile entlang und traf sich hier mit vielen Bekannten an den Ständen der Vereine. Dazu zwei bis drei Bühnen mit Musik und ein paar Würstchen und Bierbuden. Wer mehr Aktion wollte, ging zum Schützenfest auf dem Küchengarten. Braucht es wirklich solche Besuchermassen wie in den letzten Jahren? Profitieren die Geschäfte davon oder verdient nur die Gastronomie? Wäre nicht vielleicht weniger wieder mehr?

Weihnachtsdorf auf dem Lindener Berg
Weihnachtsdorf auf dem Lindener Berg

Ein positives Beispiel gefällig? Weihnachtsmarkt auf dem Lindener Berg! Eine einmalige Atmosphäre mit wenig Aufwand vom Lindener Turmbiergarten organisiert. Dafür werden die kleinen Blockhütten auf dem Gelände an soziale Einrichtungen vergeben, die sich dort vorstellen und ihren Etat aufbessern können. Etwas Kleinkunst und weihnachtliche Musik dazu und fertig ist die vorweihnachtliche gemütliche Stimmung.

Wohin soll also die Reise gehen? Immer größere Events und den Linden-Hype auf die Spitze treiben oder lieber wieder an alte Lindener Traditionen anknüpfen? Ist die Stadt gefordert ein Nachtkonzept für Linden nach dem Vorbild des Raschplatzes zu entwickeln?

Banküberfall in Linden

Bank-ÜBERFALL am Lindener Markt!

Am vergangenen Wochenende staunten die Menschen in Linden nicht schlecht. Es gab einen Bank-ÜBERFALL. Allerdings nicht so wie ihr denkt… Es wurde keine Bank überfallen, sondern – wie sollen wir sagen – eher irgendwie und irgendwann eine Bank „fallen gelassen“.

mehr zu der Aktion unter: hannovercyclechic.wordpress.com

Post am Lindener Markt

Was wird aus der Post am Lindener Markt?

Post am Lindener Markt
Post am Lindener Markt
Das Gebäude der Post am Lindener Marktplatz wird zur Zeit von der Firma Henschel Immobilien zum Kauf angeboten.

Der Mietvertrag mit der Post ist gekündigt, so dass dann die Erdgeschoßfläche entkernt wird und nach den individuellen Vorstellungen des zukünftigen Nutzers umgebaut wird. Die gesamte Erdgeschoßfläche mit ca. 1.330 m² wird in zwei Ladeneinheiten unterteilt – 500 m² und 800 m². Im Rahmen dieser Umbaumaßnahmen werden auch die Fassade und die Fensterflächen umgestaltet.

Nachzulesen unter:
http://portal.immobilienscout24.de/expose/98663330/99108943/4/1?sid=gmus8rne8k7hag7l4tdqug28v6

Centrum am Lindener Marktplatz

Außenbewirtschaftung des „Centrum“ in Hannover-Linden nach 22.00 Uhr bleibt verboten

Centrum am Lindener Marktplatz
Centrum am Lindener Marktplatz

Betreiber hat keinen Erfolg mit Eilantrag gegen Sperrzeitanordnung der Stadt

Die Antragstellerin betreibt seit Beginn des Jahres die im Erdgeschoss des Gebäudes Lindener Marktplatz 3 in Hannover gelegene Gaststätte Centrum, zu der eine im Hochsommer max. 135 m² große bewirtschaftete Außenfläche gehört. Für die Gaststättennutzung im Gebäude erteilte die Antragsgegnerin im Jahr 2008 eine Baugenehmigung, nach der ein Gaststättenbetrieb von 8:00 bis 22:00 Uhr genehmigt ist. Für die Bewirtschaftung der auf der öffentlichen Verkehrsfläche des Lindener Marktplatzes gelegenen Außenfläche erteilt die Antragsgegnerin jährlich Sondernutzungserlaubnisse; zuletzt unter dem 29.05.17 für den Zeitraum vom 01.04. bis 30.09.17 für Flächen zwischen 15 und 135 m². Der dem Rechtsvorgänger der Antragstellerin im Jahr 2010 erteilten Gaststättenerlaubnis war aus Lärmschutzgründen eine Sperrzeitauflage für die Freifläche von täglich 22:00 bis 6:00 Uhr beigefügt, die nach Inkrafttreten des Niedersächsischen Gaststättengesetzes zunächst fort galt. Auf Lärmbeschwerden einiger Anwohner führte die Antragsgegnerin bereits im Jahr 2016 an mehreren Tagen Kontrollen durch. Dabei stellte sie fest, dass im Eingangsbereich des Centrum und am Nachtwächterbrunnen auch nach 22:00 Uhr noch zahlreiche Partygäste lauthals feierten, die sich mit Flaschenbier, aber auch mit im Centrum ausgeschenktem Bier und Prosecco versorgt hatten. Auch nach dem Betreiberwechsel – der Geschäftsführer blieb derselbe – zu Anfang dieses Jahres kam es zu Lärmbeschwerden der Anwohner. Bei Kontrollen am 15.05., am 14.06. und am 19.06. saßen noch weit nach 22:00 Uhr zwischen 18 und 41 Personen an den Außentischen des Centrum.

Mit Verfügung vom 26.06.17 untersagte die Antragsgegnerin der Antragstellerin daraufhin unter Anordnung der sofortigen Vollziehung und Androhung eines Zwangsgeldes, ihre Freifläche zwischen 22:00 und 6:00 Uhr zu bewirtschaften, und ordnete an, die Möblierung der Freifläche bis spätestens 22:15 Uhr von der Freifläche zu entfernen und so zu sichern, dass sie von Unbefugten nicht auf die Verkehrsfläche verbracht werden kann.

Den dagegen gerichteten Antrag auf vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutz hat die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts mit Beschluss vom heutigen Tage abgelehnt. Es sei bereits das Rechtsschutzbedürfnis zweifelhaft. Denn die im Jahr 2008 erteilte Baugenehmigung ermögliche ohnehin nur einen Tagesbetrieb der Gaststätte bis 22:00 Uhr. Ein über 22:00 Uhr hinaus weitergehender Betrieb der Gaststätte sei 2008 und auch später nicht zur Genehmigung gestellt worden. An dieser durch den Rechtsvorgänger der Antragstellerin erfolgten eingeschränkten Angabe des Nutzungsumfangs müsse sich die Antragstellerin festhalten lassen. Diese sei nach der auch für sie geltenden Baugenehmigung daher nicht berechtigt, die Gaststätte Centrum noch nach 22:00 Uhr zu betreiben und zwar weder in den Innenräumen noch auf der Außenbewirtschaftungsfläche.

Im Übrigen sei die von der Antragsgegnerin gemäß §§ 24, 22 Abs. 1 BImSchG erlassene Sperrzeitanordnung rechtmäßig. Diese Normen seien neben dem Nds. Gaststättengesetz anwendbar. Der von den Gästen der Außenbewirtschaftung nach 22:00 Uhr verursachte Lärm sei nach summarischer Prüfung als schädliche Umwelteinwirkung i. S. d. § 3 Abs. 1 und 2 BImSchG einzustufen. Denn er sei in der von der Antragsgegnerin gemessenen bzw. errechneten Lautstärke geeignet, zumindest erhebliche Belästigungen für die Nachbarschaft des Lindener Marktplatzes herbeizuführen. Die Umgebung der Außenbewirtschaftung sei als faktisches allgemeines Wohngebiet einzustufen. Nach Nr. 6.1 d) TA-Lärm liege der Nachtrichtwert somit grundsätzlich bei 40 dB(A). Dieser Wert könne nach einer Prognoseberechnung der Antragsgegnerin bereits nicht eingehalten werden, wenn sich in 25 m Entfernung nur 10 Personen „gehoben“ unterhielten. Die Außengastronomie der Antragstellerin biete jedoch weitaus mehr Personen Platz und sei auch tatsächlich stärker frequentiert. Zu beachten sei zudem, dass nach allgemeiner Lebenserfahrung mit steigendem Alkoholpegel die Lautstärke der geführten Gespräche die einer „gehobenen“ Unterhaltung weit übersteigen dürfte. Der Vortrag der Antragstellerin, das Verzehren von Getränken verursache keinen Lärm, es sei denn man „schlürfe laut“, und ihre Gäste unterhielten sich stets nur in Zimmerlautstärke, sei lebensfremd, wenn nicht gar absurd. Weiter ins Gewicht falle die besondere Lästigkeit und Störeignung des nachts von einer Außenbewirtschaftung ausgehenden Lärms, weil er wesentlich vom Verhalten der Gäste abhänge, das vom Gaststättenbetreiber nicht verlässlich gesteuert werden könne. Es handele sich nicht um gleichförmigen Lärm, sondern um Geräusche, die – wenn auch möglicherweise ohne Informationsgehalt – unterschiedlich, wechselnd in ihrer Höhe und Intensität, mit signifikanten Spitzen, impulshaltig und plötzlich zu hören sein können. Der nächtliche Lärm der Außenbewirtschaftung ab 22:00 Uhr werde von der ohnehin vorhandenen Lärmbelastung nicht verdeckt. Um diese Nachtzeit sei die Verkehrsbelastung längst zurückgegangen, die Läden seien geschlossen und auch Märkte fänden nicht mehr statt. Der Lärm der Außengastronomie gehe damit kaum mehr unter und belaste gerade die Zeiträume, zu denen die Nachbarschaft ein besonderes Bedürfnis nach Ruhe und Erholung habe. Ermessensfehler seien nicht ersichtlich. Zwar sei die Außenbewirtschaftung der Antragstellerin nicht die einzige nächtliche Lärmquelle auf dem Lindener Marktplatz. Die gegenüber der Antragstellerin ausgesprochene Anordnung sei jedoch geeignet, entscheidend zur Lärmminderung beizutragen, und verstoße nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz.

Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.
Az. 4 B 6199/17

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