Pedelec-Fahrer verletzt sich am Lindener Berg schwer

Am Mittwoch, 12.10.2016, gegen 10:30 Uhr, ist ein 74-Jähriger mit seinem Elektrorad in Linden-Süd verunglückt und hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der Senior heute Morgen mit seinem E-Bike auf der abschüssigen Straße Am Spielfeld in Richtung Bornumer Straße unterwegs. An der Ecke der Straße Wachsbleiche geriet der 74-Jährige dann aus bislang unbekannten Gründen mit seinem Elektrorad in einer Rechtskurve gegen die rechte Bordsteinkante, verlor die Kontrolle über seine Hercules und stürzte nach links auf die Fahrbahn. Hierbei wurde der Senior schwer verletzt und kam zur stationären Aufnahme in eine Klinik./st, now

Küchengartenpavillon

Neue Ausstellung im Küchengartenpavillon: Steinhart und Federleicht

Quartier e.V. zeigt eine neue Ausstellung im Küchengartenpavillon:
Zeichengruppe „Museum auf dem Burghof“: „Steinhart und Federleicht“

vom 18.9.2016 – 28.10.2016

Edith Meyfarth, bekannt durch zahlreiche Ausstellungen in Hannover und dem Umland, leitet einen Zeichenkurs mit 14 Teilnehmern in Springe im Museum auf dem Burghof. Die Gruppe zeichnet und aquarelliert nach der Natur und nutzt die unerschöpflichen Möglichkeiten von Flora und Fauna. Mit dieser Ausstellung präsentiert die Gruppe ihre Arbeiten unter dem Motto „Steinhart und Federleicht“.

Quartier e.V./ Küchengartenpavillon, Am Lindener Berge 44, 30449 Hannover.
Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag und Sonntag von 15 – 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Mittwoch:Theater & Jazz Club

Mittwoch:Theater – Spielplan 2016/2017

Die nächste Premiere von „Frida Kahlo“ ist am 19.11.2016.

Frida Kahlo

„Picasso feierte sie, Breton führte sie ins Pariser Kunstleben ein, Trotzki liebte in ihr nicht nur die Revolutionärin, Henri Ford und Rockefeller lagen ihr zu Füßen. Ob in Mexico City, New York oder Paris: Frida Kahlo, die große Künstlerin und Ehefrau von Diego Rivera, wirkte wie ein feuriger Magnet und war zugleich eine der ersten Frauen, die sich kraft ihrer Persönlichkeit wirklich emanzipierte.“ (Hayden Herrera, „Frida Kahlo. Ein leidenschaftliches Leben.“)

Die Idee zur Erarbeitung und Realisierung eines Theaterstücks über dieses Leben voller Leid und Leidenschaft wurde am 01. Januar 2015 geboren. Wir sind tief in die Biographie von Frida Kahlo eingetaucht; haben die Malerin, die Muse, die Märtyrerin, den Krüppel und den Mythos kennengelernt. Diese Frau fasziniert. Unter Verwendung von Originalzitaten aus ihrem gemalten Tagebuch und ihren diversen Briefen sowie inspiriert von zahlreicher Sekundärliteratur haben wir in unzähligen Stunden eine Bühnenfassung über ihr Leben erarbeitet. Kreativ reizvoll und herausfordernd zugleich war es dabei, erst auf den Proben und mit Hilfe des Ensembles die zentralen Aussagen dieses Stückes zu erarbeiten. Es ist ein Geschenk und zugleich eine Bürde, nur mit einem leeren Blatt Papier beginnen zu dürfen.

Der großen und stets wachsenden Fangemeinde von Frida Kahlo ist wahrscheinlich die Filmadaption mit Salma Hayek in der Hauptrolle gut in Erinnerung. Zeigt sie eventuell etwas zu sehr eine Kahlo, die für Hollywood geeignet sein mußte?

Frida Kahlos Hoffnung war ihre Kunst und ihre Kunst ihr Himmel. Das Ganze aber eingebettet in einer irdischen Hölle aus Schmerzen, Unglück, Zweifel und Krankheit. Wir zeigen eine Kahlo, deren unbändiger Lebenswille ansteckend ist und Mut macht. Wir zeigen aber auch eine Kahlo, die brüchig ist und unausstehlich sein kann, die betrogen wird und selbst betrügt, die trinkt, raucht, schreit und verzweifelt. An die Heldin, die trotz aller Schicksalsschläge stets stark, schön und strahlend war, mögen wir nicht so recht glauben. Und dadurch wird sie uns – gerade – einmal mehr sympathisch und greifbarer. „Viva la vida“ bekennt Frida Kahlo noch kurz vor ihrem Tod, gleichzeitig formuliert sie ihre Hoffnung, niemals zurückzukehren. Und natürlich muß man über so eine Frau ein Theaterstück schreiben.

Auf der Bühne: Sarah Arends, Janet Doant, Anette Fessler, Miriam Gruenke, Heidi Hoffmann, Natascha Krutyakova, Kordula Mitschke; Till Büthe, Joachim Jahn, Jonas Mai, Joachim Meyer, Andreas Sedlag
Akustik-Gitarre: Hawkar Hawa
Kostüme: Natalia Beinert, Katharina Fitz-Özer (Hochschule Hannover; Design und Medien)
Bühne: Hartmut Laumert, Joachim Meyer
Texte: Sarah Arends, Barbara Gerlach, Oliver Gruenke, Kordula Mitschke
Souffleusen: Barbara Gerlach, Barbara Matschke
Bewegungstraining: Gerd Zietlow
Licht: Justin Heindorf, Julian Jungfels, Maxim Urschumzew, Till Büthe
Regieassistenz: Kordula Mitschke, Natascha Yakovina
Idee & Regie: Oliver Gruenke
Copyright der Originaltexte: 2016 Banco de México Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust, Mexico City

Premiere: 19.11.2016; weitere Termine in 2016 am 23.11., 26.11., 30.11., 03.12., 07.12., 14.12.

Ab April 2017 zeigt das Mittwoch:Theater dann „Terror“ von Ferdinand von Schirach in einer Inszenierung von Till Büthe.

Die Szene: Ein Gericht. Das Publikum: Die Schöffen.

Major Lars Koch, Pilot eines Kampfjets der Bundeswehr, Typ Eurofighter, hat sich seinem Urteil zu stellen. Hat er richtig gehandelt, an jenem Tag, an dem er den Befehl erhielt, einen von Terroristen gekaperten Lufthansa-Airbus vom Kurs abzudrängen? An Bord von Flug LH 2047 von Berlin-Tegel nach München sind 164 Menschen. Nun nimmt die Maschine Kurs auf die Allianz-Arena. Dort findet an diesem Abend vor 70.000 Zuschauern das ausverkaufte Länderspiel Deutschland gegen England statt. Major Lars Koch muss reagieren. Wie lauten seine Befehle? Soll er, darf er die Passagiermaschine abschießen, wenn die Terroristen nicht einlenken? Die Uhr tickt und Lars Koch trifft eine Entscheidung.

Ferdinand von Schirach stellt in seinem ersten Theaterstück die Frage nach der Würde des Menschen. Darf Leben gegen Leben, gleich in welcher Zahl, abgewogen werden? Welche Gründe kann es geben, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren? Und wer sind die Verantwortlichen? Oder ist es Lars Koch allein, der hier vor Gericht steht? Die Schöffen haben zu entscheiden.

Ab September 2017 folgt „Das Abschiedsdinner“ von Delaporte & Patellière. Regie führt Heinrich Baxmann.

Während Ehen hier wie anderswo in der Regel sauber und eindeutig geschieden werden, ist dies bei zu Ende gehenden Freundschaften hingegen nicht der Fall. Diesem Umstand wollen Pierre und Chlotilde entgegentreten und veranstalten ein Abschiedsdinner, bei dem sie sich heimlich, im Stillen und ohne Kenntnis der zu verabschiedenden Gäste von einem scheinbar lästig gewordenen Ehepaar auf immer trennen möchten. Das schafft zumindest für die Gastgeber klare Verhältnisse, die sich besonders Chlotilde wünscht. Das geladene Paar kommt in Form von Antoine jedoch nur zur Hälfte und als dieser merkt, was Sache ist, beginnt er um seine Freundschaft zu kämpfen.

Dem durch „Der Vorname“ auch in Hannover bekannt gewordenen Autorenduo Delaporte und Patelliere gelingt in ihrem neuen Stück ein fulminanter Schlagabtausch zwischen eingespielten Teams, ein Konversationsfeuerwerk der Extraklasse, das ganz nebenbei essentielle Fragen an unsere Gesellschaft aufwirft: Wieviel Zeit bleibt neben zahlreicher Verpflichtungen einem Ehepaar für sich selbst eigentlich noch übrig? Und: Welchen Wert hat heutzutage noch eine bedingungslose Freundschaft?

Mittwoch:Theater
Privattheater seit 1970
Am Lindener Berge 38
30449 Hannover – Linden
Kartenhotline: 0511 – 456 205
Internet: www.mittwochtheater.de

Ölmalerei von Hans-Jürgen Zimmermann

„ICH UND DAS ANDERE“ – Ölmalereien, Radierung, Kreisezeichnung und Skulptur

Ölmalerei von Hans-Jürgen Zimmermann
Ölmalerei von Hans-Jürgen Zimmermann
Der 1947 in Hannover geborene Maler und Bildhauer Hans-Jürgen Zimmermann ist ein über die Grenzen Hannovers hinaus bekannter Künstler. Vom 21.8. bis 16.9.2016 stellt er im Küchengartenpavillon auf dem Lindener Berg Ölmalereien, Kreidezeichnung, Radierungen und eine Skulptur aus. Hans-Jürgen Zimmermann ist der Küchengartenpavillon nicht unbekannt: Ende der 1970er Jahre bis Ende der 1990er Jahre hatte er hier sein Atelier. Seit 2002 ist der Verein Quartier hier ansässig. Umso mehr freut es den Veranstalter Quartier, dass hier ein kleiner Überblick über die Werke von Hans-Jürgen Zimmermann gezeigt werden kann.

Die Vernissage ist am Sonntag, den 21.8.2016 um 14 Uhr im Küchengartenpavillon, Am Lindener Berge 44, 30449 Hannover.
Der Künstler wird aufgrund einer schweren Erkrankung nicht zugegen sein können.

Ausstellungsdauer: 21. August bis 16. September 2016
Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag und Sonntag von 15-17 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Der Eintritt ist frei.

Unsere Sonne (Foto: NASA Goddard Space Flight Center, Coronal mass ejection erupts on the Sun, 31 August 2012, CC BY 2.0)

Sonnenbeobachtung am 24. Juli 2016

Unsere Sonne (Foto: NASA Goddard Space Flight Center, Coronal mass ejection erupts on the Sun, 31 August 2012, CC BY 2.0)
Unsere Sonne (Foto: NASA Goddard Space Flight Center, Coronal mass ejection erupts on the Sun, 31 August 2012, CC BY 2.0)

An diesem Sonntag (24. Juli 2016) bietet die Volkssternwarte am Nachmittag die angeleitete Beobachtung der Sonne durch die sicheren Spezialteleskope der Einrichtung an.

Besuchen Sie uns zwischen 15 und 17 Uhr, der Eintritt ist frei und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Blick auf unser Tagesgestirn lohnt sich immer. Neben den Sonnenflecken werden Sie auch einige sogenannte „Protuberanzen“ (Materieauswürfe am Rand der Sonne) sehen können.

Volkssternwarte Geschwister Herschel Hannover e. V.
Am Lindener Berge 27
30449 Hannover

www.sternwarte-hannover.de

Foto: NASA Goddard Space Flight Center, Coronal mass ejection erupts on the Sun, 31 August 2012, CC BY 2.0

Lindener Bierlauf

Lindener Bierlauf 2016

Lindener Bierlauf
Lindener Bierlauf

Auch in diesem Jahr findet wieder der traditionelle Lindener Bierlauf statt. Am Samstag, den 20. August 2016 geht es für die Athleten auf die Runden über den Lindener Berg.

Letzte Möglichkeit der persönlichen Anmeldung: nur noch in der Kneipe „Debakel“ am Dienstag, 18. Juli, ab 21 Uhr. Wer sich einen Startplatz sichern möchte sollte nicht zu lange zögern, Anmeldeformulare und Laufregeln gibt es zudem noch über die Redaktion des Lindenspiegels (redaktion@lindenspiegel.eu).

Laufregelwerk

1. Der Lindenspiegel richtet am Samstag, den 20. August 2016 den diesjährigen Lindener Bierlauf auf unserem einzigen Berg aus. Der Start erfolgt um 17:30 Uhr.

2. Jede Person ab 21 Jahren darf an dem Bierlauf teilnehmen. Die Teilnahme ist auf eigene Gefahr. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt.

Lindener Bierlauf
Lindener Bierlauf

3. Die Teilnehmerinnen müssen sich bis zum 21. 6. 2016 mit einem unterschriebenen Anmeldeformular angemeldet haben. Das Startgeld von 15,- Euro sollte spätestens persönlich an diesem Dienstag ab 21:00 in der Lindener Kneipe „Debakel“ gezahlt werden. Das ist in der Limmerstraße, Ecke Erderstraße. Es geht allerdings auch schon früher.

4. Der Lindener Bierlauf findet in Kooperation mit dem Quartier e.V. im Küchengartenpavillon, dem T-Shirt-Shop am Köthenerholzweg und der Kneipe Debakel statt. Die Laufstrecke umkreist wie im letzten Jahr die Kuppe des Lindener Berges und ist drei Kilometer lang. Start-Ziel ist vor der Eingangspforte des Lindener Bergfriedhofes.

5. Wer die Strecke noch nicht kennt, sollte sie vor dem Start einmal ablaufen haben, sie ist ausgewiesen.

6. Jede/r Mitwirkende sollte eine Stunde vor dem Start seine/ihre Startnummer entgegen nehmen, andernfalls würden noch Läuferinnen nachrücken, die sich verspätet gemeldet haben oder noch auf der Liste stehen.

7. Es wird einzeln gestartet, im Abstand von zwei Minuten. Der/die Schnellste werden ermittelt. Es müssen auf der gesamten Strecke fünf Glas Herrenhäuser a 0,3l getrunken werden, die an dafür vorgesehenen Kontroll-Stationen gereicht werden. Jedes geleerte Glas muss mit einer Unterschrift bestätigt werden. Nicht vollständig geleerte Gläser werden mit Strafminuten belegt.

Lindener Bierlauf
Lindener Bierlauf

8. Läuferinnen, die vor dem Start offensichtlich gedopt sind, werden zum Start nicht zugelassen; d.h. kein Alkohol vor dem Start. Während des Laufes sind zusätzliche alkoholische Getränke verboten.

9. Während des gesamten Laufes werden die Teilnehmerinnen beobachtet. Verkürzen von Streckenabschnitten, Ausspucken von Bier, sowie sich Übergeben, was schlimmstenfalls sogar mutwillig hervorgerufen wird, wird mit Strafzeiten bis zu 30 Minuten belegt. Nach dem Zieleinlauf kommt jeder Läufer und jede Läuferin für 20 Minuten in Quarantäne, zur Beobachtung.

10. Wie beim letzten Lauf wird für Rentner und ähnliche veraltete AntiathletInnen ein „Spaziergang“ unter sonst gleichen Bedingungen angeboten. Für diesen erleichterten Rundgang konnten wir erneut Herrn Pastor Sauerbier und Weberwolfgang gewinnen, unter dessen Leitung ein kulturell informativer Austausch über Linden unter den Gehenden stattfinden wird. Dank dieser Gruppe wurden früher schon ermüdete und desorientierte Läufer aufgegriffen und somit völlig unbeschadet zum Zieleinlauf gebracht.

Lindener Bierlauf
Lindener Bierlauf

11. Nach dem Einlauf des letzten Läufers wird es wieder eine Siegerehrung und etwas zu Essen geben. Um die aufgeregten Gemüter mit ihren neuen Erfahrungen etwas zu beruhigen, werden wir den weiteren Abend noch gesellig vor dem Friedhofeigang zusammen sitzen.

12. Der Veranstalter geht davon aus, dass jeder Teilnehmer die Regeln mit einer gerechten Großzügigkeit wahr nimmt und im Sinne des sportlichen Vergnügens aller, akzeptiert. Mit dem Anmeldebogen wird bestätigt, dass die Teilnahme auf eigene Gefahr geschieht. Wir wollen gesund starten und die Veranstaltung gesund wieder verlassen. Außerdem wollen wir den optimalen Startplatz für jede/n Teilnehmer nach ihrer/seiner Leistungsfähigkeit und Verfassung festlegen, deswegen sind die Fragebögen etwas ausführlicher gestaltet.

Viel Spaß …
Ulrich Barth
Linden, im März 2016

Günter Müller liest (Foto: Manfred Wassmann)

„Es ist nur eine Reise“ – Literarischer Spaziergang auf den Spuren von Adam Seide

Günter Müller liest (Foto: Manfred Wassmann)
Günter Müller liest (Foto: Manfred Wassmann)
Auf die Spur von Adam Seide und seinem alter ego „Lampenschirm“ aus seinem letzten Roman in Linden begibt sich die Initiative „Lebensraum Linden“ am 18. Juni. Unter dem Motto „Es ist nur eine Reise“ steht der literarische Erkundungsgang mit dem Lindener Autor Günter Müller. Vom Alten Rathaus, dem Standort der ehemaligen Galerie Seide aus geht es entlang der Orte des Romans über Großkopfstraße, Deisterplatz und Von-Alten-Garten auf den Lindener Berg. Unterwegs liest Günter Müller aus dem Roman „…es ist nur eine Reise…“ und aus eigenen Texten zu Adam Seide. Seinen Abschluss findet der Spaziergang in Küchengartenpavillon mit weiteren Texten von und über Adam Seide.sowie im „Lindener Turm“ bei einem Klönschnack.

Termin: 18. Juni, 14 Uhr
Ort: Altes Rathaus Linden, Ecke Deisterstraße – Auestraße

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung bei Günter Müller: Tel.: 0511/406867, mail:g.mueller@htp-tel.de sinnvoll.

Ein Projekt der Initiative „Lebensraum Linden“, des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover und der Hannoverschen Volksbank

(Adam Seide (1929 – 2004) war weit über Hannover hinaus bekannt als Autor, Kunst- und Theaterkritiker, Herausgeber und Galerist. Geboren 1929 in Linden, eröffnete er 1958 im Alten Lindener Rathaus eine der ersten privaten Galerien in Hannover, die als Treffpunkt der damaligen Kunstszene galt. Parallel dazu entstanden die „Schriften aus der Galerie Seide“. 1974 fand seine berühmte „lange Tafel“ zum Altstadtfest in Hannover statt. 2000 erschien der erste Band „…es ist nur eine Reise…“ seiner unvollendeten Lindener Trilogie „Drei alte Maler“.)

Dietmar Drangmeister

Linden in der Landschaft – Landschaft in Linden

Dietmar Drangmeister
Dietmar Drangmeister

Lesereihe „Aus Linden in die Welt“ geht weiter

Am 9. Juni setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS ihre gemeinsame Lesereihe „Aus Linden in die Welt“ fort, die vielfältigen Bezüge Lindens zur Welt und Umwelt sind wieder Thema am Donnerstag um 19.30 Uhr. Am 9. Juni präsentiert Dietmar Drangmeister unter dem Motto „Linden in der Landschaft – Landschaft in Linden“ Bilder und Texte aus seinem äußerst lebendigen Naturführer für die Region Hannover „An der Schwelle“.

Linden ist ein Teil der Stadtlandschaft, für die besondere ökologische Bedingungen gelten. Aber die Mittelgebirgsschwelle in Gestalt des Deisters ist nicht weit, Linden liegt an der Nahtstelle von Börde und Geest, am Rand des Leine- bzw. Ihmetals. Die verschiedenen Naturräume werden ebenso vorgestellt wie die die „landschaftlichen“ Elemente innerhalb Lindens bzw. der westlichen Stadtteile, mit ihren charakteristischen Tieren und Pflanzen.

Lindener Berg (Foto: Manfred Wassmann)
Lindener Berg (Foto: Manfred Wassmann)

Dietmar Drangmeister ist in Hannover tätig als selbständiger Landschaftsplaner und -architekt, sein 2015 erschienenes Buch ist hilfreiche und spannende Begleitung beim Entdecken und Erkunden der heimatlichen Natur und Umgebung.

Veranstaltung am 9. Juni, 19.30 Uhr in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10
Eintritt frei, um telefonische Voranmeldung wird gebeten unter Tel. 0511/441893.

www.lebensraum-linden.de

Bunte Faustwiese

1. Mai in Linden

Alle Jahre wieder trifft man sich in Linden auf dem Lindener Berg beim traditionellen Radrennen oder auf der Faustwiese beim internationalen 1. Mai Fest. Auch in diesem Jahr spielte das Wetter wieder mit. Die Faustregel für Lindener: 1. Mai = 1. Sonnenbrand. Dafür hat es diesmal wohl nicht ganz gereicht aber nach dem Scillablütenfest war der 1. Mai gefühlt der zweite Frühlingstag in diesem Jahr.

Neues vom Mittwoch:Theater

Liebes Theaterpublikum,

es sind bewegte Zeiten auf dem Lindener Berg. Es sind gute Zeiten. Vor gut einer Woche haben wir mit der Last Night von „Die Grönholm-Methode“ eine sehr erfolgreiche, stets ausverkaufte und überaus spannende Produktion in den Ruhestand geschickt. Regisseur Jörg Lange und sein blendend aufgelegtes Ensemble hätten wahrscheinlich noch weitere Monate vor vollen Rängen spielen können – und natürlich fiel uns der Abschied schwer. Wir sagen „Danke“ an unser Publikum für 100 % Auslastung, Stimmung, Komplimente und einen stets krachenden Applaus. Schöner geht es eigentlich nicht.

Das kunstseidene MädchenWas können sie in 2016 weiter von uns erwarten? Die Probenbühne ächzt unter unserem Tatendrang (fast jeden Wochentag wird gearbeitet), denn wir bereiten den Boden für die Ankunft von zwei starken Frauen.

Am 04. Mai feiern wir Premiere für die Wiederaufnahme von „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun. Mehr als 50 Vorstellungen im MT, diverse Gastspiele im hannoverschen Umland sowie in Chicago haben dieses sprachliche und anrührende Meisterwerk in der Regie von Till Büthe zur erfolgreichsten Produktion unserer 46jährigen Theatergeschichte werden lassen. Grund genug, dieses Plädoyer für die Liebe an weiteren acht Abenden zu halten.

Deutschland 1931. Doris, 18 Jahre jung, arbeitet in einem Anwaltsbüro an der Schreibmaschine und ist mit ihrem Leben unzufrieden. Sie möchte dem kleinbürgerlichen Milieu entkommen und will im pulsierenden Leben Berlins „ein Glanz“ werden; ihr Traum von Liebe, Luxus und Karriere. Dagegen erwartet sie der glanzlose Alltag mit Massenarbeitslosigkeit, Kriminalität und oberflächlichen Männerbekanntschaften. In den Beziehungen, die Doris eingeht, erlebt sie den Abstieg in die Halbwelt, aber auch Momente des Glücks und der Hoffnung.

Termine: 04. und 21. Mai, 01. und 15. Juni, 14. und 28. September, 26. Oktober, 05. November. Es spielt: Miriam Gruenke.

Frida KahloAm 28. Mai steht dann die 15. Lange Nacht der Theater auf unserem Programm. Diesen von uns geliebten Theatermarathon bestreiten wir in 30minütigen Sequenzen mit folgenden Produktionen:
18.00 Uhr   „Das kunstseidene Mädchen“
19.00 Uhr   „Das kunstseidene Mädchen“
20.00 Uhr   „Frida Kahlo“ (Probenausschnitte)
21.00 Uhr   „Frida Kahlo“ (Probenausschnitte)
22.00 Uhr   „Frida Kahlo“ (Probenausschnitte)

Der Vorverkauf erfolgt über das Staatstheater Hannover und Sie haben dort Gelegenheit, zwei Vorstellungen im voraus fest zu buchen. Pilgern Sie zum „Berg“; wir freuen uns auf Sie.

Stichwort „Frida Kahlo“: Ab 19. November 2016 betritt Malerin, Muse, Mythos, Krüppel und Ikone Frida Kahlo unsere Bühne. In diesem Leben voller Leid und Leidenschaft sind persönliches Schicksal und künstlerisches Werk untrennbar verbunden. Ihre Hoffnung war ihre Kust und ihre Kunst ihr Himmel. Und trotz der eigenen irdischen Hölle bekennt sie bis zum Schluß: „Viva la vida“.

Seit Monaten schon ist unser Regie-Team tief in die Biographie der mexikanischen Malerin eingetaucht und komponiert ein vielschichtiges Portrait auf Basis ihrer Tagebücher und Briefe. Wir arbeiten uns durch Festmeter von Sekundärliteratur, analysieren ihre Vita und die Stationen ihres Lebens auf einer beschriebenen und 5 Meter langen Tapetenrolle und der Regisseur hatte sogar Gelegenheit, ihr Geburts- und Sterbehaus in Coyoacan, Mexico, zu besuchen. Gänsehaut pur. Diese Frau fesselt, diese Frau läßt uns nicht los. Ab November möchten wir und unser 12köpfiges Ensemble Ihnen ihr Leben erzählen.

Die Kostüme werden gestaltet von der Hochschule Hannover, an der Akustik-Gitarre begleitet Hawkar Hawa.

Texte: Oliver Gruenke, Kordula Mitschke, Sarah Arends, Barbara Gerlach
Regieassistenz: Kordula Mitschke
Regie: Oliver Gruenke

Also: Viel Freiraum für Emotion in unserem Spielplan. Wir hoffen, es werden bewegende, ereignisreiche und weiterhin gute Zeiten im Mittwoch:Theater. Doch dafür sorgen letztendlich Sie. Danke für Ihr Vertrauen – und bleiben Sie uns gewogen.

Übrigens: Besuchen Sie uns doch einmal auf Facebook. Hier bekommen Sie aktuell und bildhaft Informationen über alles, was uns bewegt und wichtig ist.

Herzliche Grüße von Hannovers höchstem Punkt

Ihr
Oliver Gruenke

Mittwoch:Theater
Privattheater seit 1970
Am Lindener Berge 38
30449 Hannover – Linden
Kartenhotline: 0511 – 456 205
Internet: www.mittwochtheater.de