St. Martin an der Martinskirche

„Ich bin ein Fremder gewesen …“ – Themengottesdienst in St. Martin

St. Martinskirche
St. Martinskirche

Einen Zugang zu finden zu dem Gefühl des Sich-fremd-Fühlens, und daraus eine Empathie zu entwickeln für Menschen, die aktuell in unserer Stadt und in unserem Stadtteil fremd sind.
Der erste von drei Themengottesdiensten im Gemeindehaus der St. Martinskirche widmet sich am Sonntag, 23. März diesem Thema.
Wir hören verschiedene Flucht- und Flüchtlingsgeschichten aus unterschiedlichen Zeiten. Wir feiern Gottesdienst und kommen zusammen, um zu essen und zu trinken und eine kleine Bastelei gemeinsam zu erstellen. Mehr wird nicht verraten – nur soviel, dass wir das „Rad nicht neu erfinden“ brauchen, um uns später an diesen Sonntag zu erinnern!
11 Uhr am Sonntag, 23. März 2014, Gemeindehaus, Niemeyerstr. 16
Anschließend dann natürlich zum Scillablütenfest auf dem Lindener Berg! Kirchturmbesteigung möglich, es gibt Kaffee und Kuchen.

Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof

Scilla-Blütenfest auf dem Lindener Berg am Sonntag, den 23.3.2014!

Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof
Scillablüte auf dem
Lindener Bergfriedhof

Der Verein Quartier e.V., der zusammen mit dem sogenannten Lindener Gipfeltreffen seit 2004 das Scilla-Blütenfest auf dem Lindener Berg organisiert, hat sich am Wochenende auf einen Termin für das Fest in diesem Jahr festgelegt:

Dieses Jahr werden wir aufgrund des milden Winters früh zum Scilla-Blütenfest einladen können. Die ersten Blausternchen (Scilla siberica) sind auf dem Lindener Bergfriedhof schon zu sehen. Wir werden unser Fest deshalb am Sonntag, den 23.3.2014 in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr durchführen.

Zur Blüte des Sibirischen Blausterns auf dem Lindener Bergfriedhof wird es dort und im Küchengartenpavillon am 23.3. zwischen 12 und 18 Uhr kulturelle Veranstaltungen geben. Das Programm wird unter www.quartier-ev.de bekannt gegeben.

Im Mittelpunkt steht die Scilla, das kleine „blaue Wunder“, die dann wahrscheinlich gut in Blüte stehen wird.
Die Projekte des Lindener Berges werden sich wieder mit einem Programm beteiligen: Jazz-Club, Mittwoch-Theater, Sternwarte, Lindener Turm, Kleingärtnerverein Linden bzw. Kolonie Lindener Alpen, St. Martinskirche, Linden 07 sowie Quartier e.V./ Küchengartenpavillon.

Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof Sibirischer Blaustern

Hinweis an die BesucherInnen:
Der Lindener Berg wird am 23.3.2014 dann auf der Straße Am Lindener Berge zwischen Parkplatz bei Linden 07/ Ecke Am Spielfelde bis zum Christel-Keppler-Weg für den Autoverkehr gesperrt. Kommen Sie bitte möglichst nicht mit dem PKW. Parkplätze sind nur begrenzt vorhanden.

Gehen Sie bitte nicht auf die Blumenwiesen (auch nicht zum Fotografieren!) und wahren Sie bitte die Würde des Friedhofs.

Erste Scilla auf dem Lindener Bergfriedhof

Ausstellung im Küchengartenpavillon: Annäherungen an Linden

Erste Scilla auf dem Lindener Bergfriedhof
Erste Scilla auf dem Lindener Bergfriedhof

Die Ausstellung bietet einen persönlichen Einblick in einen ungewöhnlichen Stadtteil.

Jona ist seit einem Jahr eng verbunden mit dem Lindener Berg. Von hier aus hat sie Ausflüge zum Fotografieren nach Linden gestartet. Linden ist für Jona wie ein verzauberter Ort, wie eine andere Welt.

  • Wenn ich auf dem Land bin, bin ich auf dem Land.
  • Wenn ich in der Stadt bin, bin ich in der Stadt.
  • Wenn ich in Linden bin, bin ich überall.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15.03.2014 zu sehen.
Der Küchengartenpavillon ist von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Die ersten Scilla-Blüten auf dem Lindener Bergfriedhof sind übrigens auch schon zu finden!

Hannover Linden

Lebensart Linden

Lebensart LindenLinden ist ein Stadtteil von Hannover. Aber Linden ist anders. Kein anderer Stadtteil der Landeshauptstadt hat sich ein so individuelles Image bewahrt wie die ehemalige Stadt Linden. Viele „Einheimische“ fühlen sich auch heute eher als Lindener denn als Hannoveraner. Wobei es nicht weiter schwer ist dazuzugehören. In manchem Dorf muss man schon mal mehrere Generationen ansässig sein, um als Einheimischer akzeptiert zu werden. In Linden reicht es schon aus sich mit dem Stadtteil zu identifizieren, um dazuzugehören. Lebensart Linden eben.

Jeder mag nach seinem Geschmack Leben und glücklich sein. Das klappt auch in Zeiten der sogenannten Gentrifizierung immer noch ganz gut. Hier Leben Familien, Studierte, Migranten, Lebenskünstler und auch Arbeitslose weitgehend friedlich nebeneinander her. Gerade diese Mischung macht den Stadtteil lebenswert und das kulturelle Leben so Vielfältig.

Limmern = Lebensart Linden

Sind im Sommer die Straßen in der Südstadt oder der List am Abend wie ausgestorben, kommt man auf der Limmerstraße im Herzen von Linden in eine ganz andere Welt. Dort pulsiert fast rund um die Uhr das Leben. Nicht immer zur Freude der Anwohner vielleicht aber trotzdem viel schöner als die menschenleeren Straßen in anderen Stadtteilen. Auch dieses Phänomen des Limmerns gehört zur Lebensart Linden. Das dies auch Auswärtige anzieht ist bringt zwar auch Probleme mit sich wird aber dafür gerne in Kauf genommen.

Der Berg ruft

Neben der Limmerstraße geht der Lindener auch gerne auf den Berg. Mit 89 Metern über N.N. ist der Lindener Berg zwar nicht mehr die höchste aber wohl die schönste Erhebung im Stadtgebiet. Neben den Kleingärten, dem Jazzclub und dem Mittwoch:Theater lockt im Frühjahr die Scillablüte oder an lauen Sommerabenden der Turmbiergarten. Der Berg ruft eben!

Seien Sie also herzlich Eingeladen den schönsten Stadtteil der Welt zu erkunden. Auf eigene Faust bieten sich dafür zum Beispiel verschiedene Stadtrundgänge an. Kommen Sie einfach mal vorbei und entdecken Sie für sich die Lebensart Linden.

2. Saatgutbörse

2. Saatgutbörse der Initiative „Vermehrungsgarten Hannover“

2. Saatgutbörse
2. Saatgutbörse

Sonntag, den 9. Februar 2014 von 11 bis 15 Uhr im Ernst-Winter-Heim, Am Lindener Berge 39, Hannover

Einlochbohnen, Butterkohl, glatte Petersilie, Perilla, Gewürztagetes – es gibt eine unglaubliche Vielfalt in der Kräuter- und Gemüsewelt, die darauf wartet entdeckt, angebaut und erhalten zu werden.

Im Handel ist vieles nicht zu bekommen, aber hier:
Saatgut von Tomaten und Chilis in allen Formen, Farben und Schärfegraden, ausgefallene Käuter, die große Vielfalt an Gemüse für‘s Beet und für den Topf, Informationen zum Anbau und Erhalt. Rechtzeitig vor Beginn der neuen Gartensaison laden wir Haus-, Klein- und BlumentopfgärtnerInnen ein und bieten einen Markt mit Saatgut von alten, samenfesten Gemüsesorten. Hier gibt es Saatgut von privaten Erhaltern und weitere Angebote für den Bio-Garten, eine Ausstellung zu Vielfalt im Nutzpflanzenbereich, Snacks, Kaffee und Kuchen runden den Markt ab. Kuchenspenden nehmen wir gern an.

Organisiert wird der Markt von der Transition-Town-Hannover-Initiative „Vermehrungsgarten Hannover“.

Wir freuen uns auf ihren Besuch!
Säen Sie sich das mal an !

www.tthannover.de

900 Jahre Linden

1914

1914 wird der Küchengarten-Pavillon auf den Lindener Bergfriedhof umgesetzt. Vorher stand der um 1750 erbaute Pavillon an der Hauptachse des Kurfürstlichen Küchengartens. Auch der Nachtwächter-Brunnen wird an seinen heutigen Platz versetzt.

Am 28. Juli 1914 löst das Attentat von Sarajevo den 1. Weltkrieg aus. österreich-Ungarn erklärt mit Rückendeckung des Deutschen Reiches am 28. Juli 1914 Serbien den Krieg. Am 1. August erklärt das Deutsche Reich Russland und am 3. August Frankreich den Krieg; am 4. August folgt die Kriegserklärung Großbritanniens an das Deutsche Reich. Der 1. Weltkrieg hat begonnen.

900 Jahre Linden

1862

1862 schenkt Georg Egestorff der Kirchengemeinde zwei Morgen Land auf dem Lindener Berg, dort wird der Lindener Bergfriedhof angelegt.

1859 veröffentlicht der britische Naturforscher Charles Darwin die Evolutionstheorie (über den Ursprung der Arten). Etwa zeitgleich entwickelt ein anderer britischer Naturforscher, Alfred Russel Wallace, eine vergleichbare Theorie.

900 Jahre Linden

1803

1803 übernimmt Johann Egestorff die gräfliche Kalkbrennerei am Lindener Berg. Er wird in den folgenden Jahren zum wichtigsten Gewerbetreibenden in Linden. Ein Jahrzehnt später hatte er schon 32 Brennöfen in Betrieb. Im Volksmund wurde er dadurch als “Kalkjohann” bekannt.

1810 eröffnet das erste Oktoberfest in München. 1812 erleidet die Grande Armee in Russland eine verheerende Niederlage.

900 Jahre Linden

1652

1652 ist die Windmühle auf dem Lindener Berg nach holländischer Art fertiggestellt. Sie wird zur Zwangsmühle für Linden und die umliegenden Dörfer. Der in Hannover residierende Herzog Georg von Braunschweig und Lüneburg legt in Linden einen 30 Morgen großen Lust- und Küchengarten an.

1683 belagern die Osmanen Wien. Unterdessen rückt ein deutsch-polnisches Entsatzheer unter dem polnischen König Johann III. Sobieski an und fügt den Osmanen am 12. September 1683 in der Schlacht am Kahlenberg bei Wien eine entscheidende Niederlage zu.

900 Jahre Linden

1625

1625 plant Tilly im Dreißigjährigen Krieg vom Lindener Berg aus die Eroberung Hannovers. Die Einwohner Lindens litten nicht nur unter den Kaiserlichen, sondern auch unter den Dänen, Schweden und auch den eigenen Truppen des Welfenherzogs. In dieser Zeit gehen viele Höfe in Flammen auf. Am Ende des 30jährigen Krieges ist das Dorf stark zerstört und völlig verarmt.

1618 – 1648 Dreißigjähriger Krieg. 1636 wird Hannover zur Residenz des Herzog Georg von Calenberg. Als Residenzstadt erlebte Hannover in den folgenden 80 Jahren eine erneute Blütezeit.