Beleuchtetes Heizkraftwerk Linden

Heizkraftwerk Linden

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Die drei warmen Brüder

Effizienz hat Zukunft …
… auch dieses vertraute Wahrzeichen der Stadt steht dafür. Mit dem Heizkraftwerk Linden nahm die effiziente Kraft-Wärme-Kopplung in Hannover ihren Anfang. Heute ist es mit seiner Gas- und Dampfturbinen-Anlage eines der modernsten Kraftwerke Europas. Deren hoher elektrischer Wirkungsgrad und die Fernwärmeauskopplung sorgen für höchste Nutzung der eingesetzten Primärenergie.

Wer kennt sie nicht, die „drei warmen Brüder“ aus Linden? Ihre Geschichte beginnt Ende der 50er Jahre. Unter dem Einfluß steigenden Stromverbrauchs, der den Bau neuer Kraftwerksanlagen notwendig machte, begann Anfang der 50er Jahre in Deutschland die verstärkte Nutzung von Kraftwerken zur Erzeugung von Fernwärme.

In den folgenden Jahrzehnten erlangte der Bau von Heizkraftwerken unter dem Aspekt der verbesserten Ausnutzung von Primärenergie immer größere Bedeutung. Neu war dieses Prinzip nicht, schon im Jahre 1888 führte eine 300 m lange Dampfrohrleitung vom ersten Hamburger Elektrizitätswerk zu dem im Bau befindlichen neuen Rathaus.

 

Küchengarten 1956 (1)
Küchengarten 1956 (1)
Luftbild vor dem Bau
Luftbild vor dem Bau
Hof der Asphaltfabrik (2)
Hof der Asphaltfabrik (2)

In Hannover erfolgte am 4. Februar 1959 der Beschluß, ein notwendiges neues Kraftwerk für die Stromversorgung zusätzlich zur Versorgung mit Fernwärme zu nutzen. Beim Bau des Kraftwerks, mit dem 1960 begonnen wurde, waren unterschiedliche Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Das Werk sollte zentral gelegen sein, somit in bebautem Gebiet. Da man hier schwerlich Platz für große Kühltürme haben würde, kam nur ein Standort an einem Fluß in Frage. Dieser wurde zwischen der Kochstraße und der Spinnereistraße gefunden.

Stadtplan (2)
Stadtplan (2)

Auf dem Gelände befanden sich zwei im Krieg zerstörte Fabrikanlagen:
einmal die 1856 gegründete Ultramarinfabrik direkt am Ihmeufer. Die von August Egestorff gegründetete Firma war die Herstellung von Ultramarinblau spezialisiert. Der Betrieb beschäftigte um die Jahrhundertwende 160 Arbeiter und verfügte über eine 200pferdige starke Dampfmaschine.
Zum anderen hatte die „The United Limmer and Vorwhole Rock Asphalt Company Ltd.“ ihr Firmengelände daneben bis zur Limmerstraße. Die Elisenstraße endete damals kurz hinter der Kochstraße und wurde erst nach dem Bau des Heizkraftwerkes bis zu Spinnereistraße verlängert. Die Asphaltfabrik wurde 1871 von D. H. Henning & Egestorff gegründet. Die erste Fabrik befand sich in Limmer, daher der Name Limmer Asphalt. Eine Firma mit Weltruf und großen Asphalt-Bergwerken in Ahlem, Braunschweig und Sizilien. Millionen von Quadratmeter des Asphalts der Gesellschaft sind in allen Teilen der Welt verlegt worden (2).

Der Rates der Stadt Hannover stellte harte Bedingungen auf:

  • Die Industriebebauung Lindens mußte auch mit dem neuen Industriebau bereinigt werden.
  • Das Werk durfte nicht durch hohe Schornsteine äußerlich als Industriebau gekennzeichnet sein.
  • Es durfte keine Lärmbelästigung auftreten.
  • Die Gesamtgestaltung mußte bei der Planung besonders berücksichtigt werden.
  • Das Kraftwerk durfte die geplante Grünzone an der Ihme weder einengen noch stören oder sperren.

Baubeginn

Gebaut wurde schließlich in Stahlbauweise mit Ziegelsteinausfachung, die Kesseltürme erhielten eine grau-blaue Polycolor-Verglasung im Aluminiumraster. Das Heizkraftwerk war in seiner maschinentechnischen Auslegung mit einem Kondensationskraftwerk identisch. In einer technischen Beschreibung der Anlage heißt es: „Zur Abgabe von Fernwärme wird aus der Stufe der Turbine, die einen Dampfdruck von etwa einer Atmosphäre und eine Dampftemperatur von 100° C – durch Anstau des Druckes an der Entnahmestelle bis 125°C – aufweist, ein Teil des Dampfes für einen Wärmetauscher entnommen, in dem er das Umlaufwasser des Fernheiznetzes aufheizt. Die erste Ausgangsbasis für das inzwischen rund 280 Kilometer umfassende Fernwärmenetz Hannovers.

Bauphase 1961
Bauphase 1961
Heizkraftwerk im Bau
Heizkraftwerk im Bau

Im Unterschied zu einem herkömmlichen Kohlekraftwerk mit einer Brennstoffausnutzung von damals ca. 35 % konnten und können mit dem Heizkraftwerk im Idealfall Werte von 60 – 70% erreicht werden. Bei Inbetriebnahme bestand das Werk aus drei Kraftwerksblöcken im gleichen Aufbau von je 55 000 kW, bzw. 52 000 kW bei maximaler Heizleistung. Das Kraftwerk wurde mit Steinkohlenstaub und mit Heizöl, ab 1972 auch mit Erdgas befeuert.

In technischer Hinsicht bietet die Fernwärmeversorgung den Vorteil die Brennstoffenergie zur gleichzeitigen Strom- und Wärmeerzeugung zu nutzen, wodurch eine erhebliche Primärenergie-Einsparung möglich wird. Daraus resultieren Energieeinsparungen und Verringerung des Schadstoffausstoßes. Das Fernheizwasser gelangt mittels Umwälzpumpen durch die Vorlaufleitung des Fernheiznetzes zu den Heizkörpern der Abnehmeranlage. Nach Abnahme der Heizwärme fließt das Wasser über die Rücklaufleitung zurück. Das Heizkraftwerk Linden verfügte bei Inbetriebnahme über drei Hauptleitungen. Mit der Leistung des Kraftwerks von 200 MW konnten 20 000 Wohnungen beheizt werden.

Ihmezentrum

Noch ohne die markanten Schornsteine
Noch ohne die markanten Schornsteine

Mit dem Bau des Ihmezentrums in den 70er Jahren kam der erste Umbau auf das Heizkraftwerkes zu. Jetzt musste doch die Ästetik der Funktionalität weichen. Die „drei warmen Brüder“ enstanden. Damit die Abgase nicht direkt in die Wohnungen des Ihmezentrums wehten, wurden die drei markanten Schornsteine auf die Kesselhäuser gesetzt. Mit 125 Metern waren die Kesselhäuser mit Schornstein die höchsten Gebäude der Landeshauptstadt. Heute ist der Telemax mit 282 Metern absoluter Spitzenreiter.

Kohlebahn

Kohlebahn
Kohlebahn

Die als Primärenergie benötigte Kohle wurde bis 1990 per Bahn vom Lindener Hafen bezogen. Die Gleise führen entlang des Hafens bis zur Davenstedter Straße, weiter Richtung Linden-Nord queren die Gleise die Straße „Am Lindener Hafen“ zwischen Fössestraße und Davenstedter Straße. Hinter dem Realmarkt wird der eine oder andere schon mal über die Schienen gefahren sein; denn der Realmarkt nutzt sie als Zufahrt. Das letzte Stück geht durch die Grünanlage an der Rampenstraße. Ab dem Verladeterminal an der Fössestraße gelangte die Kohle auf unterirdischen Förderbändern in das Kraftwerk. Sporadisch wurde auch Öl verfeuert, das über die Verbindung Mittellandkanal-Leine-Ihme angeliefert wurde. Später wurde dann auch Erdgas eingesetzt.

Bau des Kohletunnels
Bau des Kohletunnels
Lindener Hafen mit Kohleschiff
Lindener Hafen
Entladeterminal Fössestraße
Entladeterminal
Bekohlungstunnel
Bekohlungstunnel

In den 80er Jahren wurden die drei Kraftwerksblöcke mit einer Rauchgas-Entstickungsanlage nachgerüstet, um den Schadstoffausstoß weiter zu reduzieren. Anfang der 90er Jahre wurde der Betrieb komplett auf Erdgas umgestellt, so dass die Kohlebahn vom Lindener Hafen über die Rampenstraße und der Tunnel von dort bis zum Kraftwerk stillgelegt werden konnten.

GuD-Anlage

Erster Umbau
Erster Umbau

Kurz vor der Jahrtausendwende wird die Technik auf den neuesten Stand gebracht. Die beiden Kraftwerksblöcke 2 und 3 werden durch eine moderne Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Anlage mit einer elektrischen Leistung von bis zu 110 MW (Fernwärme 95 MW) ersetzt. Diese Gas- und Dampfturbinen-Anlage hat bei der Befeuerung mit Erdgas einen elektrischen Wirkungsgrad von über 50 Prozent und eine Gesamt-Brennstoffausnutzung von bis zu 85 Prozent (im Jahresmittel über 70 Prozent).

Alle drei bis vier Jahre steht eine Große Revision im Kraftwerk Linden an. Eine umfangreiche technische Wartung sorgt dafür, dass der optimale Wirkungsgrad erreicht wird und die Versorgungssicherheit gewährleistet ist. Im Jahr 2008 lies dabei die Turbine ihre Hüllen fallen. Wo sonst heiße Verbrennungsgase Wasser zu Dampf erhitzen, krochen Techniker durch die rund 1,40 Meter große Trommel des Abhitzekessels. Die Turbine wurde komplett freigelegt, um die rund 390 Heißgasschaufeln auszutauschen. Die Schaufeln müssen Verbrennungsgasen mit 17 bar Druck und rund 1.200 Grad Celsius standhalten und sind nach etwa 25.000 Betriebsstunden abgenutzt. Die einzelne Schaufeln kosten übrigens so viel wie ein Kleinwagen! Die Wartung ist sehr intensiv und dauert etwa fünf Wochen. Aber der Aufwand lohnte sich, durch die Revision konnte die Leistung der Gasturbine um etwa 1,5 Megawatt verbessert werden und der Wirkungsgrad stieg um 0,5 Prozent. Die Gesamtkosten betrugen rund vier Millionen Euro.

Turbinenschaufeln bei der Revision mit Harald Noske (Technischer Vorstand) und Wolfgang Klingebiel (Kraftwerksleiter)
Turbinenschaufeln bei der Revision
mit Harald Noske (Technischer Vorstand)
und Wolfgang Klingebiel (Kraftwerksleiter)

Im August 2003 wird der letzte alte Block des Heizkraftwerks in Linden stillgelegt. Die alte Kraftwerkstechnik wird ausgebaut und je nach Material recycelt oder entsorgt. Dieser bereits 1960 in Betrieb gegangene Block lässt sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben, auch im Hinblick auf die Anforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes ist er veraltet. Der elektrische Wirkungsgrad beträgt nur 37 Prozent.
2004 nutzt die Staatsoper Hannover den entkernten Kraftwerksblock für eine ganz besondere Aufführung. Die „zeitoper notstrom“ – eine Krimi-Oper nutzt die einmalige Kulisse bis in extreme Höhen von 40m.
„Schmeißen Sie sich in warme Kleidung, lassen Sie die Stöckelschuhe für einmal zu Hause: Statt Fernsehkrimi Tatort enercity!“ hieß es in der Einladung.

Volle Kraft in Linden!

Immer ein Highlight im Heizkraftwerk sind die Tage der offenen Tür anläßlich des zehnten Geburtstages der Gas- und Dampfturbinenanlage im Jahr 2008 und zum 50. Geburtstages im Jahr 2013 fanden die letzten statt. Bei einem bunten Hoffest mit allerlei Lindener Stadtteilkultur konnten sich die Besucher die Technik ansehen, die sich hinter den Türme des Kraftwerks aus den 60er Jahren verbirgt. Im Jahr 2008 wurde das leer stehende Kesselhaus 1 mit seiner imposanten Höhe von gut 60 Metern wieder für Zirkusvorstellungen genutzt. Jetzt beherbergt es die zweite GUD-Anlage.

Großes Interesse
Großes Interesse
Besichtigung
Besichtigung
Hoffest
Hoffest
Leitwarte
Leitwarte

Havelka-Quartett, Konzert im Rahmen des „Tag der offenen Tür“ im Heizkraftwerk Hannover-Linden.
Video von: Tosh Leykum (www.tosh-leykum.de)

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https://www.youtube.com/watch?v=wCC_ixlZZ_o

Ausbau 2010

Vor dem zweiten Umbau
Vor dem zweiten Umbau

Im Herbst 2009 wird für den Einbau einer zweiten GUD Anlage der Schornstein von Block 1 demontiert. Bei großem Medieninteresse liefert der Abriss spektakuläre Bilder. Für rund ein Jahr fehlte einer der Kamine dem Stadtbild.

Der Einbau der zweiten Gasturbine erfordert einen neuen, dickeren Kamin auf dem zur Spinnereistraße gelegenen Kesselhaus 1 wie auf Kesselhaus 3 bereits vorhanden. Die erste große Bauphase ist daher die Demontage des Kamins mit einer Mündungshöhe von 125 Metern. Der mittlere der 1976 errichteten Kamine bleibt in seiner ursprünglichen Form erhalten.

Pressetermin zum Baubeginn
Pressetermin zum Baubeginn

Harald Noske, Technischer Direktor der Stadtwerke Hannover AG, erläutert: „Diese sichtbare Maßnahme stellt den Auftakt für ein gute zwei Jahre dauerndes Kraftwerksmodernisierungsprojekt dar. Ziel ist die Modernisierung verbunden mit einer Leistungssteigerung der bestehenden Anlage um rund 130 MWe] auf 230 MWe, bei der Stromproduktion. Die Fernwärmeleistung wird ebenfalls nennenswert von 90 auf 180 MWth erhöht. Damit bekennen wir uns klar zur Kraft-Wärme-Kopplung und Fernwärmeversorgung für Hannover. Durch höchste Wirkungsgrade und durch Verwendung von Erdgas als Brennstoff werden CO2-Einsparungen von über 200.000 Tonnen pro Jahr erreicht. Damit ist der Umbau im Heizkraftwerk Linden die derzeit wirksamste Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzaktionsprogramms mit der Landeshauptstadt Hannover.“

Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009Umbau 2009

Am Montag, dem 20.09.2010, sind die ersten Teile für den neuen Kamin am Heizkraftwerk Linden im Lindener Hafen angekommen. Über Nacht lieferten zwei LKW-Schwerlasttransporte mit Polizeibegleitung je ein 20 Meter langes Teilstück des Kamins mit 5,40 Meter Durchmesser und einem Gewicht von fast 40 Tonnen im Heizkraftwerk an. Bei schönem Wetter und ruhigen Windverhältnissen konnten die Montagearbeiten für das Heben der 40 Tonnen-Teile mit einem über 190 Meter hoch reichenden Kran sofort beginnen.

Anlieferung des neuen SchornsteinsAnlieferung des neuen SchornsteinsAnlieferung des neuen SchornsteinsAnlieferung des neuen SchornsteinsAnlieferung des neuen SchornsteinsAnlieferung des neuen SchornsteinsAnlieferung des neuen SchornsteinsAnlieferung des neuen SchornsteinsAnlieferung des neuen SchornsteinsAnlieferung des neuen Schornsteins

Bis zum Ende der Woche konnten die Stahlbauarbeiten auf dem Kesselhausdach so gut wie beendet werden. Mit diesem Arbeitsschritt schließt enercity die temporäre „Zahnlücke“ in Hannovers Skyline. Das seit den 70er Jahren bestehende Erscheinungsbild mit den drei bis 125 Meter Höhe reichenden Kaminen ist wieder hergestellt.

Jeder Schuss des Kamins misst rund 20 Meter und das Kaminrohr hat einen Durchmesser von rund 5 Metern. Das Gewicht eines Schusses beträgt fast 40 Tonnen. Gemäß Angaben des Herstellers Siegle in Schwäbisch Gmünd ist dies wohl der größte Doppelmantel-Stahlschornstein, der je in Deutschland, vielleicht sogar in Europa, gefertigt wurde.

Das Heben dieser Lasten geschieht mit einem riesigen Teleskopkran (Liebherr LTM 11200-9.1) der KVN Autokrane GmbH aus Osnabrück. Der Kran hat eine Tragkraft von bis zu 1.200 Tonnen. Seine Hubhöhe mit montiertem Gittermast reicht bis auf 192 Meter, um so auch den letzten Schuss des Kamins von oben aufsetzen zu können.

Die drei warmen Brüder sind wieder komplett – Zeitraffervideo von der HKW Webcam

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https://www.youtube.com/watch?v=FPkt-RrbhBM

Der neue Kamin wird im Kontext der Modernisierung des Heizkraftwerks Linden für die neue Gasturbine und den Abhitzekessel im Kesselhaus 1 (an der Spinnereistraßenseite) benötigt. Mit nun zwei Gasturbinen in den beiden jeweils außen gelegenen Kesselhäusern und den dickeren Kaminen ist die Silhouette des Heizkraftwerks wieder symmetrisch. In den folgenden Tagen werden die Schweißnähte sauber verarbeitet und der Stahlkamin bekommt seinen silberfarbenen Deckanstrich.

Führungen

Falls Sie den Tag der offenen Tür mal wieder verpasst haben sollten, schließen Sie sich doch einmal einer Füphrung durch das Kraftwerk an. Die moderne Technik ist nicht nur für „Lindener“ sehenswert.

enercity Logo

Ein Wahrzeichen liefert Energie …

Dauer der Führung: ca. zwei Stunden

Besuchergruppen: bis 15 Personen

Zielgruppen: alle Interessierten, Schüler/-innen der Sek. II, Auszubildende, Berufsschüler/-innen, Fachpublikum, Entscheidungsträger/-innen (aus Politik, Verwaltung usw.)

Besichtigung: Besuchsmöglichkeiten nach Vereinbarung

Adresse: Spinnereistraße 9, 30451 Hannover (Zufahrt über Elisenstraße)

www.enercity.de

Souvenirs aus Linden

Inzwischen sind die drei warmen Brüder des Heizkraftwerkes nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Dies macht sich auch auf allerlei Fanartikeln bemerkbar. Vom T-Shirts über Aufkleber, CD-Cover und Veranstaltungsflyern bis hin zum BUM-Bier dessen Etiketten die drei Türme des Heizkraftwerkes schmücken.

Einiges davon kann gleich Online unter www.limetrees.de bestellt werden.

Aussicht vom neuen Schornstein

In einer Höhe von ca. 70 Metern über dem Boden kann man die neuen Schornsteine auf einer Gitterroste umrunden. Diese Arbeitsplattform lässt sich übrigens auch am Schornstein nach oben fahren. Bei der Aufnahme der Bilder wurde darauf lieber verzichtet.

GlockseeLinden-NordKüchengartenIhmeOttenstraßeLimmerstraßeBlick Richtung HannoverFaustgelände

Impressionen

Küchengarten mit FußgängerbrückeNachtstimmungAbendstimmungSeeseite

Mehr Bilder

Weitere Infos

Ballonfahrt über Linden

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https://www.youtube.com/watch?v=FdO1cg1QRzQ

Video von: Dietmar Janowski
(Video in voller Länge)

Der Küchengarten

Küchengarten mit Fußgängerbrücke
Küchengarten mit Fußgängerbrücke
Küchengarten ohne Fußgängerbrücke
Küchengarten ohne Fußgängerbrücke

Die Geschichte des Küchengarten und der Platzumbau.

Quellen:

  • (1) Bild: © Historisches Museum Hannover
  • (2) Wir aus der Kochstraße – © Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden
  • (3) Linden – Ein Führer für Fremde und Einheimische von 1906
  • Diverse Bilder von den Stadtwerken Hannover AG
  • Video „Ballonfahrt“ von Dietmar Janowski
  • Video „Das Modell“ von Tosh Leykum
  • Chronik der Stadtwerke Hannover AG von 1991
  • Diverse Pressemeldungen der Stadtwerke Hannover

Stadtplan

Überwachungsfreie Zone Limmerstraße

Silke Stokar (MdB) informiert überDatenschutz am Grünen Infostand Limmerstraße vor dem Apollo Kino.Termin: Samstag 26.09.09 ab 11 Uhr.

Aktuell warnt der Bundesdatenschutz-Beauftragte vor der dramatischzunehmenden Telefonüberwachung. Aktuell auch die Berichte aus England -den "Weltmeistern der Videoüberwachung": Die Unfreiheit wächst, dieUnsicherheit auch.

Bericht in der Tagesschau hierzu.

AlsMahnung vor dem wachsenden Überwachungsstaat und zur Verteidigung vonFreiheit und Bürgerrechten wird Silke Stokar (MdB) am Samstag, 26.09.09um 11 Uhr am Grünen Infostand eine "Überwachungsfreie Zone" einrichtenund über Grüne Initiativen informieren.

Diese Aktion ist derHöhepunkt des 24-Stunden-Wahlkampfstandes, den die Grüne JugendNiedersachsen und die Grünen Linden-Limmer in der Zeit von Freitag,25.09. 16 Uhr bis Samstag, 26.09. 16 Uhr organisieren.

"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren."
Benjamin Franklin

www.gruene-hannover.de

PM: BüNDNIS 90/DIE GRüNEN Regionsverband Hannover

 

 

Bücherei Limmerstraße durch Bundestagskandidaten gerettet?!

Nachfolgend der Beitrag der Bürgerinitiative:

“Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren,
mein Name ist Matthias Wietzer. Ich wohne in Linden-Nord in derLimmerstraße, besuche seit über 18 Jahren gemeinsam mit meiner Tochterdie dortige Bücherei und möchte, dass künftige Generationen aus Linden,Limmer und Ahlem das auch noch tun können.
Deshalb engagiere ich mich in der “Bürgerinitiative gegen dieSchließung der Stadtbibliothek Limmerstraße”, die über 25.000Unterschriften für den Erhalt dieser wichtigen Einrichtung gesammelthat.

Bevor wir zu unseren Fragen kommen, möchten wir Ihnen die höchsterfreuliche Mitteilung machen, dass die Bücherei Limmerstraße gerettetist und nicht geschlossen wird. So erscheint es zumindest.Ermöglicht wurde das dankenswerterweise durch folgende Aussagen.

So betont die SPD: “Soziale Gerechtigkeit braucht guteBildungschancen für alle. Deshalb wollen wir kein Kind zurücklassen”.Frau Bulmahn setzt sich in Zeitungsanzeigen für mehr Chancengleichheitin der Bildung ein.

Die Grünen fordern in ihrem Bundestagswahlprogramm: “…wichtigeInfrastruktur für Kinder – wie Schwimmhallen und Bibliotheken – dürfennicht schließen”. Sie sind für “Soziale Teilhabe für alle”. “Wer grünwählt, stärkt die kulturelle Bildung”, heißt es.

Toll, dass die FDP “mehr Investitionen in Bildung” fordert. Wirkönnen zustimmen: “Bildung ist ein Bürgerrecht”. “Wer FDP wählt, stärktBildung”, erklären Herr Westerwelle und Herr Döring.

Zu unseren Fragen:
1. Vertreten auch Sie die Positionen Ihrer potentiellen Bundestagsabgeordneten bzw. Ihrer Wahlprogramme?
2. Welchen Beitrag leisten Sie um den Erhalt der Bücherei Limmerstraßezu gewährleisten und den Forderungen der 25.000 Unterzeichnerinnen undUnterzeichnern nachzukommen?

Die in der Kulturausschusssitzung Angesprochen beantworteten dieFragen nicht und zeichneten sich durch Sprachlosigkeit aus. Im Verlaufder weiteren Sitzung wurde mit einer Mehrheit aus SPD, Grünen und FDPder Antrag der “Hannoverschen Linken” für den Erhalt der Büchereiabgelehnt!

Initiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße
c/o Matthias Wietzer
Limmerstraße 31
30451 Hannover
Tel.: 0511 / 4582694

Nie wieder Limmerstraßenfest?

Darf man sich die Sache so einfach machen?

Die alsArgument eingeführten Pläne stammen aus dem letzten Jahrhundert. ImErnst: Niemand will den damals Verantwortlichen Fehlplanung zur Lastlegen. Aber wenn sich die Situation und die Möglichkeiten seit derdamaligen Planung erheblich verändert haben, dann muss die alte Planungjetzt auf den neuesten Stand gebracht werden. So wusste damals bei derPlanung noch niemand, dass die Limmerstraße heute eine sehr lebendigeFußgängerzone und auch wichtiger Wirtschaftsfaktor sein würde. Ebensohaben sich die Technik, das Angebot und die Preise bei Niederflurbahnenseit damals dramatisch verbessert. Nicht umsonst wird heute europaweitauf Niederflurbahnen gesetzt.

Wer in der Limmerstraße Hochbahnsteige baut, der baut neue Barrieren auf

Hochbahnsteigein der Limmerstraße bedeuten 100 m lange und etwa 80 cm hohe (evtl.plus Geländer) "Straßensperren". Auf einem Drittel der gesamtenStraßenlänge! Das baut keine Barrieren ab, das baut neue Barrieren auf.Diesmal allerdings für alle Bürgerinnen und Bürger. Obendrein würdendie Bahnen dann soviel von der Straßenbreite verbrauchen, dass für denStraßenbetrieb der Geschäfte und Cafés kein Platz mehr bliebe. Das wäreauch das Ende des Limmerstraßenfestes. Bahnen statt Bürger?

Mitder Unterschriftensammlung soll klar werden, welche Lösung unserStadtbezirk erwartet. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich Parteiübergreifend beteiligen. Vereine, Organisationen und Initiativen sindeingeladen, bei ihren Mitgliedern Unterschriften und Unterstützung füreine bürgerfreundliche Niederflur-Lösung zu sammeln.Unterschriftenliste runterladen, ausdrucken und los geht's!

Auf Anfrage sind auch neutrale Unterschriftenlisten erhältlich.

www.gruene-hannover.de

PM: BüNDNIS 90/DIE GRüNEN Regionsverband Hannover

 

Die Linke: Bürgersprechstunde auf der Limmerstraße

Die Fraktionen der LINKEN im Stadtbezirksrat Linden-Limmer und im Rat der Landeshauptstadt bieten am Freitag, dem 11. September 2009, eine Öffentliche Bürgersprechstunde in Linden an.Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr stehen für Gespräche und einen Meinungsaustausch wieder die Ratsherren Michael Höntsch und Oliver Förste sowie die Bezirksratsmitglieder Kathrin Rose und Harry Meyer zur Verfügung.

Termin: Freitag, 11. SeptemberUhrzeit: 15.00 – 17.00 Uhr
Ort: Limmerstr. 4; vor dem REWE-Markt

 

Niederflur – ein Fest für die Limmerstraße

Die Anhörung im Bezirksrat zum Standort desHochbahnsteiges am Küchengarten hat gezeigt, welche Gefahren nicht nurauf die Limmerstraße zukommen. Jetzt heißt es handeln und dieAlternative klar machen: Keine Hürden für die Limmerstraße!

Pünktlich zum Limmerstraßenfest starten die Grünen Linden-Limmer dieUnterschriftensammlung für eine Niederflur-Lösung auf der Linie 10.Denn schon die Anhörung zum Hochbahnsteig Küchengarten hat gezeigt,welche Probleme auf Linden und ganz besonders die Limmerstraßezukommen: Ein Drittel der Limmerstraße würde zu einerHochbahnsteig-Haltestelle verkommen. Die Lebensader in Linden-Nordwürde zu einem Flaschenhals mit drei Korken.

Die Alternativeheißt Niederflurbahn. In nüchterner Abwägung überwiegen ihre Pluspunktedie Nachteile bei weitem. Ganz zu schweigen im Vergleich zuHochbahnsteigen.

Mit der Unterschriftensammlung soll klarwerden, welche Lösung unser Stadtbezirk erwartet. Alle Bürgerinnen undBürger können sich Partei übergreifend beteiligen. Vereine,Oganisationen und Initiativen sind eingeladen, bei ihren MitgliedernUnterschriften und Unterstützung für eine bürgerfreundlicheNiederflur-Lösung einzusammeln. Unterschriftenliste runterladen,ausdrucken und los geht's!

Auf Anfrage sind auch neutrale Unterschriftenlisten erhältlich.

pdf Unterschriftenliste (pdf)

www.gruene-hannover.de

PM: BüNDNIS 90/DIE GRüNEN Regionsverband Hannover

 

Großes Fest auf der Limmerstraße

Am Samstag, den 5. September findet von 11:00 bis 20:00 Uhr das 9.Limmerstraßenfest statt. Fast alle Geschäfte vom Kötnerholzweg bis zumKüchengarten, viele Lindener Vereine und Organisationen sowie diepolitischen Parteien beteiligen sich und bieten vielfältige Aktionen wieTombola, Kinderschminken und Walking Acts an. Für das leibliche Wohl sorgtdie umfangreiche Gastronomie der Limmerstraße.

Live-Musik gibt es auf drei Bühnen. Im Bereich Pfarrlandstraße/Limmerstraße treten Der Schulz (14 Uhr, Singer/Songwriter), Die Hemden (16 Uhr, Pop-Punk) und Tush (17:30 Uhr, AC/DC-Cover) auf. Das Banjo und Klarinetten Duo The LimmerStreet Paraders spielt auf der Bühne Ecke Leinaustraße und ist als Walking Act unterwegs. Skiffle vom Feinsten gibt es an der Einmündung Albertstraße vom Lindener Skiffle Orchestra zu hören.

Unter dem Motto „Mehr Leben, mehr Aktivitäten, mehr Kunden für dieLimmerstraße“ will die Aktion Limmerstraße e. V. mit dem 9.Limmerstraßenfest positive Akzente für das Image der Straße setzen.

Neu auf der Limmerstraße: SonarPlexus.hörbar

sonar-plexus2Am 9. Mai hat in der Limmerstraße 46 die SonarPlexus.hörbar eröffnet. Vielen ist der Laden vielleicht schon aus der Mittelstraße in der Calenberger Neustadt bekannt. Das Konzept hat sich ein wenig geändert es ist eine Mischung aus Cafè-Bar, Platten- und Klamottenladen. 

sonar-plexus1Öffnungszeiten:
Montags geschlossen
Di – Sa: 9 – 20 Uhr

SonarPlexus.hörbar
Limmerstrasse 46
30451 Hannover

www.sonarplexus.de  

Zwei Phaeton führen zu Missverständnis auf der Limmerstraße

Ein 37-jähriger Mann ist gestern Nachmittag, gegen 15:45 Uhr von einem 26-Jährigen an der Limmerstraße festgehalten worden, als dieser dessen Phaeton besteigen wollte. Die alarmierten Polizeibeamten konnten ein Missverständnis aufklären.Der 26-jährige Besitzer eines silbernen Phaeton bemerkte an der Limmerstraße, wie der 37-Jährige diesen öffnete und Gegenstände auf dem Rücksitz verstaute. In der Annahme, dass sein PKW gerade entwendet werden soll, hielt er den vermeintlichen Dieb fest und alarmierte die Polizei. Den überraschten Beamten konnte der vermeintlich Autoaufbrecher die Geschichte aber schlüssig erklären.Ein Freund von ihm sei der Besitzer eines Phaeton. Gemeinsam habe manam Vorabend gefeiert. Da der 36-jährige Autobesitzer nicht mehr fahrtüchtig war, bat er seinen Bekannten den Phaeton, der an der Limmerstraße geparkt wurde, am nächsten Tag zu ihm zu fahren und gab ihm einen Schlüssel. Der 37-Jährige begab sich deshalb gestern zu demangegebenen Parkplatz. Hier sah er den grünen Phaeton, konnte diesen aber nicht mit dem Schlüssel öffnen. Daraufhin bemerkte er wenige Meter weiter den silbernen Phaeton. Nun vermutete er, dass es sich hierbei um das Fahrzeug seines Freundes handeln würde. Er öffnete diehintere Tür und verstaute seine Gegenstände im PKW. In diesem Moment wurde er von dem Eigentümer bemerkt und festgehalten. Die Beamten überprüften daraufhin den vermeintlichen Fahrzeugschlüssel und stellten fest, dass es sich um den Schlüssel für die Standheizung desgrünen Phaeton handelt. Weitere Überprüfungen untermauerten die Aussagen des vermeintlichen Diebes. Offensichtlich hatte der 26-Jährige vergessen seinen PKW abzuschließen. Nachdem das Missverständnis geklärt war, konnten beide Phaetonbesitzer wieder mitihren Fahrzeugen weiterfahren.

PM: Polizeidirektion Hannover