Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten

DIE PARTEI macht eine Party zur Demo und verhöhnt damit die Anwohner

Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten
Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten

Auszug aus dem aktuellen Lindenspiegel:
Die Partei Die PARTEI solidaristiert sich mit der betroffenen Bevölkerung: Für ein exzessbefreites, ordentliches und vor allem ruhiges Linden

Im Zuge des Kampfes gegen die andauernde Lärmbelästigung, veranstaltete der Kreisverband Region Hannover der Partei Die PARTEI am Samstag, dem 11. August, erneut eine Demo gegen Ruhestörung, um unüberhörbar auf diese Problematik im Stadtteil Linden aufmerksam zu machen.

„Wo andere Parteien nur unentwegt reden, da geben wir, was die Bewohner Lindens wirklich wollen: Stille“, so die ersten Worte der Eröffnungsrede von Cathi Gutwerk, Vorstandsmitglied für Agit- Prop, die damit auch die Forderungen der Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord (NIL) aufgreift.

Danach startete der Demozug aus gut 50 Personen, untermalt von ätzender Musik und unterstützt von Tuba und Saxophone, über die Limmerstraße. Irritierenderweise wurden die lärmenden Forderungen nach „Ruhe! Ruhe! Ruhe!“ und „NIL wieder Partys!“ oft von noch mehr Lärm seitens der Anwohner und Partyterroristen begleitet, was natürlich gar nicht im Sinne der eigentlichen Demo war. Schockiert über diese Reaktionen macht Jasmin Grobleben, Vertreterin im Stadtbezirksrat Linden-Limmer, deutlich: „Es ist frappierend zu sehen, wie viele AnwohnerInnen uns anfeuerten, lauter zu werden, anstatt sich des eigentlichen Problems bewusst zu werden. Doch auch wenn große Teile der Lindener Bevölkerung scheinbar kein Problem mit Lärm haben, stellt das unser Vorhaben nicht in Frage. Wir werden ein ruhiges Linden durchsetzen!“

Am Béi Chéz Heinz angekommen, das als Wahrzeichen ausufernder Lärmbelästigung bekannt ist, berichtet der Vorstandsvorsitzende Julian Klippert darüber, welche Maßnahmen im Kampf für die Ruhe geplant sind: „Abschreckende Bilder beispielsweise funktionieren doch auch auf Zigarettenschachteln sehr gut. Die Welt muss sehen, was Lärm den Lindenern antut, um zu verstehen, was es bedeutet ein übermüdeter Anwohner zu sein.“ Das ist allerdings nur ein Ausschnitt aus einem ganzen Katalog, der ruhige Nächte garantieren soll.

So oder so: Der Stadtteil muss sich endlich wieder zum Guten wandeln, und die PARTEI wird sich auch weiterhin für ein exzessbefreites, ordentliches und vor allem ruhiges Linden stark machen!


Fazit:

Eigentlich hatte DIE PARTEI bei mir einige Sympathiepunkte gesammelt. Zum Beispiel als es um den Erhalt des Fössefreibades ging. Bei dem Thema nahm es die Satirepartei Ernst, was der Bürger vor Ort sich wünscht. Scheinbar wohl doch leider nur eine Eintagsfliege. Mit der jetzt bereits zweiten Spaßdemo hat DIE PARTEI wohl auch einige Anwohner in Linden verprellt. Die Kluft zwischen Anwohnern und feiernden Besuchern im Stadtteil wird durch derartige Aktionen sicherlich auch nicht kleiner. Schade um eine politische Alternative im Stadtteil!

Achim Brandau

Lindenspiegel 09-2018

Lindenspiegel September 2018

Lindenspiegel 09-2018
Titelthema
Dieses Jahr kein Limmerstraßenfest: Lindens größte Straßenparty macht Pause

Man hatte sich schon daran gewöhnt: Zu Beginn des Septembers – zusammen mit dem Lindener Volksund Schützenfest – verwandelte sich die Limmerstraße in eine riesige Partymeile, die selbst von den Stadtbahnen gemieden und stattdessen mit Bussen umfahren wurde. In den vergangenen sechs Jahren hatte die Firma Linden Outdoor von Fährmannsfest-Veranstalter Peter Holik das Straßenfest zusammen mit der Standortgemeinschaft Aktion Limmerstraße organisiert.
Hier bahnt sich nun ein Generationswechsel an. Damit geht auch eine andere Unternehmerkultur einher. Das einst von Peter Holik beabsichtigte Gemeinschaftsgefühl, das „Wir sind Linden“, scheint mehr in den Hintergrund zu treten, der Blick für die Allgemeinheit mehr dem Focus auf die Einzelinteressen zu weichen. Holik nennt das „Den Blick nur auf die Tageskasse richten statt auf die Imagepflege des Stadtteils“. Er selbst betont, er habe sich immer als Mediator zwischen den einzelnen Interessengruppen bei den Standortmitgliedern gesehen.

weiterlesen im aktuellen Lindenspiegel …

Die weiteren Themen:

  • Wohnen: Kein Privileg nur für Reiche
  • Schützen feiern: Party auf dem Küchengarten Seite
  • Daheimtipps: Entdeckertag in der Region

Kein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße

Diskussionen um Hochbahnsteige auf der Limmerstraße reissen nicht ab

Hannover wehrt sich - Kein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße
Hannover wehrt sich – Kein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße

Seit mindestens 2009 wird über den Ausbau der Hochbahnsteige in der Limmerstraße für die D-Linie diskutiert. Hochflur- oder Niederflur, Tunnel oder Oberirdisch waren seitdem die Fragen. Einige Entscheidungen sind inzwischen gefallen und in Beton gefasst worden. Die Region hat sich gegen die Niederflurlösung und auch gegen einen Tunnel entschieden.

Niederflurvariante

Das Ergebnis war, dass beide Systeme grundsätzlich machbar sind. Insgesamt bewertete der Arbeitskreis das Hochflursystem aufgrund der Wirtschaftlichkeit, der verkehrlichen Flexibilität sowie anhand der schnelleren Realisierbarkeit als sinnvollere Lösung für Hannover. Die politischen Gremien folgten schließlich dem Ergebnis des Arbeitskreis. Die Regionsversammlung entschied schließlich mit Drucksache Nr. 371 (III) BDs am 18.06.2012, die Strecke im Hochflursystem auszubauen.

weitere Details siehe: https://www.infra-hannover.de/zehnsiebzehn/#toggle-id-6

Eine schnellere Realisierbarkeit für das Hochflursystem. Ein interessantes Argument. Wenn man bedenkt das man für Niederflur nur neue Bahnen anschaffen muss und innerhalb kürzester Zeit eine fast barrierefreie Variante gahabt hätte.

Tunnellösung

Die von Region und Stadt vorgeschlagene oberirdische Lösung für die neue D-Linie ist die kostengünstigste und wirtschaftlichste Variante. Der Bau eines Tunnels würde mindestens 130 Mio. Euro kosten, auf Grund der geringeren Wirtschaftlichkeit ist eine Förderung durch Bund und Land nicht sichergestellt. Ein Tunnel würde nur zwei unterirdische Stationen erhalten (Steintor und Raschplatz), der Bereich Ernst-August-Platz würde vom Stadtbahnnetz abgehängt.

weitere Details siehe: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Mobilit%C3%A4t/Bus-Bahn/Aktuelle-Meldungen/Fragen-und-Antworten-zur-neuen-D-Linie

Stand der Dinge

Seit 2015 werden die Pläne für die Innenstadt in Beton gegossen. Dabei kam es schon jetzt zu diversen Ungereimtheiten und Planungsfehlern. Auch BIU und VCD befassten sich mit dem Thema und kamen zu interessanten Lösungen.

Interessant für die weiteren Planungen auf der Limmerstraße ist zum Beispiel die Aussage, dass ein Hochbahnsteig auf dem Ernst-August-Platz aus städtebaulichen Gründen nicht möglich ist.

Das es auf der neuen Streckenführung in Richtung Raschplatz zu Verkehrsproblemen vor der Ernst-August-Galerie kommen könnte sollte den Planern bekannt gewesen sein. Trotzdem wurde diese Streckenführung umgesetzt. Was dies für Konsequenzen hat, konnte bereits mehrfach beobachtet werden, als die Linie 10 durch den A-Tunnel fahren musste, weil das Verkehrsaufkommen an dieser Stelle zum Beispiel im Weihnachtsgeschäft zu groß wurde.

Diskussion um die Hochbahnsteige Limmerstraße

Ich mache Platz für die Hochbahnsteige Limmerstraße
Ich mache Platz für die Hochbahnsteige Limmerstraße

Bereits 2010 zeigten die Grünen während des Limmerstraßenfestes mit einem Hochbahnsteig auf Probe, welche Konsequenzen dies vor Ort hat. Mehrere Runde Tische und viele Diskussionen in Bezirksrat und anderen Gremien folgten. Letztlich entschied die Region sich für eine Variante, die so nicht von der Mehrheit der an den Diskussionen Beteiligten gewollt ist.

Alternativen

Die Niederflurbahnen sind vom Tisch seit in der City Strecke mit Hochbahnsteigen zubetoniert wird. Eine Tunnellösung, die bis zum Westschnellweg reicht, wie sie von einigen Initiativen gefordert wird, ist doch sehr unrealistisch. Das es einen barrierefreien Ausbau geben muss steht außer Frage. Es gibt aber auch Ausbauvarianten, die die Limmerstraße nicht so verschandeln.

Die Visualisierungen aus 2012 zeigen eine Haltestelle Küchengarten für die die Fläche der ehemaligen Rampe zur Fußgängerbrücke genutzt wird und eine Haltestelle Kötnerholzweg die ein Stück in Richtung stadtauswärts wandert.

Warum die politischen Entscheider sich jetzt für eine andere Ausbauvariante entschieden haben, bleibt unklar. So ist die Entscheidung für den Standort des Stadtbahn-Hochbahnsteiges an der Leinaustraße von der sPD einhellig begrüßt worden.

Achim Brandau

Räumung der Limmerstraße 98 im Juni 2011

Mein Quartier Linden

Quartier e.V. und Freizeitheim stellen unter dem Motto „Mein Quartier Linden“ in Vorträgen und Rundgängen Linden vor.
Dabei richtet sich das Angebot vor allem an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenexpert*innen.

Die nächsten Veranstaltungen:

Mauer an der Wachsbleiche mit vielen Fossilien
Mauer an der Wachsbleiche mit vielen Fossilien

Donnerstag, den 23.08.2018, 17.00 Uhr
Besichtigung: Fossilienfunde vom Lindener Berg und Umgebung (geowissenschaftliche Sammlungen)
Einführung in die „Sammlung Struckmann“ und ihrem Oberjura-Schwerpunkt, also 155 Millionen Jahre alten Fossilien vom „Westrand Hannovers (Linden, Ahlem, u.a.)“:
Vor etwa 155 Millionen Jahren im Oberen Jura erstreckte sich in Niedersachsen ein warmes, tropisches Flachmeer, dessen Überbleibsel in Form von mächtigen Kalksteinablagerungen im späten 19. Jahrhundert am Westrand von Hannover abgebaut wurden. Der Landwirtschafts-Assessor und Privatsammler Carl Struckmann sammelte in dieser Zeit eifrig die Fossilien dieser Gesteine, die noch heute beredt Zeugnis dieser Zeit ablegen. So finden sich darin Reste von fossilen Riff-Fischen ebenso wie von großen Meereskrokodilen, zahlreiche Muscheln, Schnecken, Seeigel und Brachiopoden sowie natürlich die Korallen der kleinen Riffe.
Der Großteil des Struckmann’schen Sammlungskonvoluts wird vom Niedersächsischen Landesmuseum Hannover verwahrt, das in Linden eine Liegenschaft unterhält. In der anderthalbstündigen Führung direkt im Magazin der geowissenschaftlichen Sektion zeigt die Fachbereichsleiterin und Geologin Dr. Annette Richter persönlich einige dieser fossilen Schätze und erläutert ihre Bedeutung für die Paläontologie.
Leitung Dr. Annette Richter. Ort: Fössestraße 99. Dauer: ca. 90 Minuten
Teilnehmer*innenzahl begrenzt, Anmeldung erforderlich: verein@quartier-ev.de

Dienstag, 28.8.2018, 19.00 Uhr
Die hannoversche Arbeiterbewegung im Weltkrieg (1914-1918)
1918: Novemberrevolution in Hannover!?

Fragen zur Geschichte der hannoverschen Arbeiterbewegung
Vor hundert Jahren, im Herbst 1918, bricht angesichts der militärischen Niederlage im Weltkrieg die politische Herrschaft von Adel, Militär und Wirtschaft in Deutschland zusammen. Als Folge der „Novemberrevolution“ bilden SPD und USPD die erste Regierung der neuen Republik. Die im Januar 1919 gewählte Nationalversammlung begründet eine bürgerlich-parlamentarische Demokratie. SPD und Gewerkschaften hoffen auf Mehrheiten für soziale Reformen, verlieren aber bald an Einfluss. Schrittweise werden die Institutionen der Republik von Gegnern der Demokratie erobert.
Die Geschichte der SPD und der Freien Gewerkschaften in Hannover, ihre Haltung zum „Burgfrieden“ während des Weltkriegs, ihr politisches Handeln in der Zeit der „Novemberrevolution“ und ihr Eintreten für den Bestand der Weimarer Republik stehen im Mittelpunkt von drei Vorträgen des Historikers Dr. Peter Schulze im Küchengartenpavillon.

Räumung der Limmerstraße 98 im Juni 2011
Räumung der Limmerstraße 98 im Juni 2011

Freitag, den 31.8.2018 um 17 Uhr
Linden – von unten bis oben
Rundgang von der Leineniederung zum Lindener Berg: Industrien und Mietshäuser, Abrisse und Sanierungen, Steinernes und Grünes.
Führung mit Dr. Sid Auffarth. Treffpunkt Dornröschenbrücke, Dauer ca. 2 bis 2,5 Std.

Donnerstag, den 6.9.2018 um 19 Uhr
„Das ist unser Haus“. Zehn Jahre Hausbesetzungen in Linden, List und anderswo (1971-81)
Vom praktischen Handeln und utopistischen Zielen.
Vortrag Dr. Sid Auffarth, Freizeitheim Linden, Stadtteilarchiv

Weitere Informationen finden Sie auf der Internet-Seite des Vereins unter www.quartier-ev.de.

Mehr als 2 Monate ohne Telefon

Umzugsdrama: O2 strapaziert Nerven von Lindenerin

Mehr als 2 Monate ohne Telefon
Mehr als 2 Monate ohne Telefon

O2 ist in den letzten Monaten immer wieder wegen einem schlechten Kundenservice in der Kritik. Offenbar leider zurecht, wie eine Kundin aus Linden feststellen musste. Ein einfacher Umzug entwickelte sich im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Kommunikationsdebakel.

Das Szenario: Offenbar kein Anschluss möglich …

Claudia D. (Name von der Redaktion geändert) ist Kundin von O2. Sie hat dort einen Festnetz- und einen Handyvertrag auch im O2 Mobilfunknetz. Als Sie vor einigen Wochen eine neue Wohnung in Linden bezog, teilte sie das rechtzeitig dem Unternehmen mit. Anfang Mai sollte sie den neuen Anschluss nutzen können. Doch es kam anders. Mehrere Termine kamen nicht zustande, die Hotline war nur schwer erreichbar, alles andere als freundlich und zeigte sich immer wieder vom Thema überfordert. Es entwickelte sich ein regelrechtes Drama über zwei Monate, in denen Claudia D. nicht telefonieren und surfen konnte.

Erschwerend kam hinzu, dass über einen längeren Zeitraum drei Mobilfunkmasten von O2 in und um Linden herum wegen technischer Arbeiten außer Betrieb waren. Daher konnte die Kundin nur unregelmäßig auf das instabile Mobilfunknetz ausweichen. Diese technischen Schwierigkeiten hatte das Unternehmen gegenüber dem Online-Magazin telespiegel aus Linden bestätigt.

O2: Neue Runde, neues Glück – oder Pech?

Es kam jedoch noch härter: Beim nächsten Termin stellte der Techniker fest, dass ein Kabel defekt war. Ein anderer Kollege müsse eines legen. Da Claudia D. diesen kaum erreichen konnte und keine kurzfristigen Termine frei waren, ließ sie das Kabel auf eigene Kosten von einem Elektriker legen. Dennoch musste ein Techniker von O2 dieses danach anschließen.

Nun entwickelte sich ein teilweise grotesk anmutender Verlauf. Immer wieder kamen Technikertermine nicht zustande. Diese ignorierten offenbar die erforderliche Anwesenheit vor Ort und stellten die Leistung per Fernwartung anbieterseitig bereit. Somit war die Leitung für O2 funktionsfähig, obwohl der Anschluss nicht installiert war.

Als Claudia D. aus Frust den O2-Shop auf der Limmerstraße aufsuchte, wurde sie zu den Kollegen am Kröpke verwiesen, denn in Linden seien nach Aussage des dortigen Mitarbeiters nur Neuverträge möglich. In der City hatte sie mehr Glück. Ein Mitarbeiter zeigte sich trotz seiner Nichtzuständigkeit hilfsbereit und unterstützte sie. Dennoch dauerte der Fall weitere Wochen und viele nervenaufreibende Anrufe, in denen Mitarbeiter teilweise behaupteten, der Anschluss sei fehlerfrei oder sie müsse den Router neu starten, oder einfach genervt auflegten. Parallel platzten weitere Termine. Service sieht anders aus.

Am Ende gibt es eine Gutschrift

Nach mehr als zwei Monaten war es dann endlich soweit. Der Techniker erschien und konnte in wenigen Minuten das vollbringen, was Claudia D. sich wünschte: Er legte einen funktionsfähigen Anschluss. Als der telespiegel kritische Fragen an O2 richtete, zeigte sich das Unternehmen nach dem desolaten Kundenservice doch noch etwas &Kulanz&: Es ersetzte nicht nur die abgebuchte Gebühr für den nicht gelegten Anschluss, sondern packte die gleiche Summe noch einmal als Gutschrift oben drauf. Warum der einfache Anschluss eines Kabels aber so viele Nerven kostet und satter zwei Monate dauert, bleibt ein Geheimnis von O2.

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Biobäckerei Doppelkorn

Doppelkorn sucht neue Räumlichkeiten

Biobäckerei DoppelkornNach der gelungenen Rettung steht der Biobäckerei Doppelkorn jetzt die nächste Hürde vor der Nase. Der langjährige Mietvertrag für den Laden auf der Limmerstraße wurde gekündigt. Jetzt sucht das Team nach neuen Räumlichkeiten.

Infoflyer:

Wir brauchen deine Hilfe!

Im letzten Jahr ging die traditionsreiche Vollkornbäckerei Doppelkorn unter äußerst dubiosen Umständen in die Insolvenz. Der Betrieb ruhte: drei Monate lang Ungewissheit und kein Geld für die Mitarbeiter/-innen, keine Backwaren für Linden und ganz Hannover.

Aber gleichzeitig erfuhren wir eine unglaubliche Verbundenheit unserer vielen Kunden und Freunde, die wir in zahlreichen Solidaritätsbekundungen und Hilfsangeboten erleben konnten.
Dann schließlich die Rettung. Der Betrieb wurde von Friedrich Dieter übernommen und wieder an den Start gebracht. Erleichterung, Übernahme aller Beschäftigten, Sicherheit, Neuanfang, Sachverstand, Wiederaufbau.

Seit Oktober backen wir also wieder. In der alten, 2009 bezogenen Backstube in Laatzen-Rethen unsere Klassiker wie das Korn-an‘-Korn oder das Dinkelsaftbrot. Natürlich in Handarbeit, natürlich Bio. Wie früher, aber mit neuer Ökokontrolle und mit neuer Bioland-Zertifizierung. Und seither verkaufen wir wieder.

Aber schon bald vielleicht nicht mehr in Linden!

Hier in der Limmerstraße hat 1984 alles mit Doppelkorn angefangen. Alle Höhen und Tiefen der alternativen Ökobäckerei hat die Besitzerin dieser Immobilie begleitet. Mit Sachverstand für die Backbranche, Sinn für Tradition und Verbundenheit zu den langjährigen Mitarbeitern. Doch jetzt hat sie unseren Mietvertrag zu Ende September gekündigt, einem neuen Pächter den Zuschlag gegeben und setzt uns vor die Tür.

Liegt’s am Geld des neuen Pächters, liegt’s am zu unspektakulären, zu langsamen Wiederaufbau? Daran, dass noch nicht alle geliebten Produkte wieder da und dringend gesuchte Mitarbeiter/-innen gefunden sind?

Wir finden Tradition und Verbundenheit sieht anders aus. Und wir finden, Doppelkorn muss in Linden bleiben.

Deshalb bitten wir dich um deine Hilfe. Wir brauchen dringend ein neues Ladengeschäft im Stadtteil, damit Doppelkorn in Linden nicht verschwindet.

Bitte melde dich mit deinem Hinweis, deinem Tipp oder Deinem Angebot. Gleich hier im Laden oder über info@doppelkorn-biobaeckerei.de.

Wir finden, Doppelkorn gehört zu Linden!

Dein Team von Doppelkorn

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Gleisbauarbeiten Linie 10: Ersatzverkehr ab „Wunstorfer Straße“

Zwischen Samstag, 30. Juni, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 8. Juli, Betriebsschluss, fährt die Linie 10 wegen Gleisbauarbeiten nur bis zur neu eingerichteten Ersatzhaltestelle in der Limmerstraße (vor dem Freizeitheim Linden). Zwischen dieser Ersatzhaltestelle und dem Endpunkt „Ahlem“ wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Der SEV bedient alle regulären Haltestellen der Linie 10.

Zwei Haltestellen werden jedoch verlegt:
Die Haltestelle „Wunstorfer Straße“ wird in der Zimmermannstraße an der RegioBus-Haltestelle Linie 700 eingerichtet, die Haltestelle „Harenberger Straße“ Richtung Ahlem befindet sich in der Harenberger Straße vor der Spangenbergstraße.

Kiosk Davenstedter Straße

Kiosktag und Ausstellung Kioskkult(ur)

Eine gemischte bunte Tüte Kioskkult(ur) – zugreifen erwünscht

Einen Tag lang die rund 230 Kioske Hannovers in ihrer ganzen Vielfalt feiern: Dazu lädt der gemeinsame Kiosktag von Hannoverscher Allgemeiner Zeitung und Landeshauptstadt Hannover mit dem Kulturbüro, dem Historischen Museum und dem Kulturhauptstadtbüro am 28. Juli (Sonnabend) ein. Zusammen mit der Privatbrauerei Herrenhausen als Partner und Sponsor werden die städtischen Kioske für einen Tag ein Ort, an dem sich auf kleinstem Raum das kulturelle Leben tummelt.

„Wer sich auf den Weg macht, hat am Kiosktag buchstäblich eine bunte Tüte Kultur zur Auswahl – das Angebot reicht von einer Ausstellung über Lesungen, Konzerte, Filme und Verkostungen“, kündigt Dr. Benedikt Poensgen, Leiter des Kulturbüros, an. HAZ-Redakteur Jan Sedelies ergänzt: „Das Programm, das bis jetzt feststeht, hat es schon in sich, aber bis zum Kiosktag sind Kioskbetreibende und Künstlerinnen und Künstler aufgerufen, sich mit ihren Ideen am Kiosktag zu beteiligen und Aktionen einzubringen – ob Brettspielabende, Chorauftritte, Single-Partys, Hannover-96-Fantreffen oder Miniflohmärkte – die Kioske werden als Bühnen für die Ideen ihres Publikums fungieren.“ Wer dem Aufruf folgen möchte, ist eingeladen, sich per Mail an jan.sedelies@haz.de zu wenden.

Ideenschmiede für den Kiosktag war das von Hannoverscher Allgemeinen und Historischem Museum organisierte HAZ-Forum zum „Kiosk im Wandel“. „Hier haben wir die Kioskszene unter die Lupe genommen und Kioskbetreibende zu Wort kommen lassen, die von den täglichen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen vor und in ihren ‚Buden‘ erzählt haben“, berichtet Katharina Rünger, Historisches Museum Hannover. Beteiligte auf dem Podium war auch Anna Morawek, die ihre Bachelorarbeit zum Thema Kioske vorgestellt hat. „Aus diesem Abend heraus entstand die Idee, die Ergebnisse in einer Installation erlebbar zu machen und den ersten Kiosktag zu veranstalten“, so Rünger weiter.

Die Ausstellung Kioskkult(ur) von Anna Morawek, Muthesius Kunsthochschule Kiel, und Laura Kettler, Leibniz Universität Hannover, wird am 28. und 29. Juli zeitgleich auf zwei Plätzen im öffentlichen Raum zu sehen und für jeden kostenlos zugänglich sein. „Die Ausstellung Kioskkult(ur) veranschaulicht, dass Hannovers Kioskszene etwas Besonderes ist. Die beiden Standorte befinden sich in den ‚Kiosk-Hotspots‘ Hannovers: Linden und Nordstadt“, erläutert Morawek. „Am Küchengarten gibt eine großflächige Fotoinstallation, die alle Kioske aus Hannovers zentralen Stadtteilen zusammenbringt. An der Lutherkirche werden die Kioske symbolisch als ‚zweites Wohnzimmer‘ nach draußen geholt. Hier erzählen Kioskbetreibende aus Hannover in einer Video-Installation Geschichten aus ihrem Alltag – und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund.“

Mit mehr als nur dem Hauptsponsoring der Ausstellung „Kioskkult(ur)“ ist die Privatbrauerei Herrenhausen an Bord. Zum Auftakt ihrer Kioskkonzert-Serie lädt sie am Kiosktag im Rahmen ihres 150-jährigen Jubiläums zum ersten Kioskkonzert mit der Studenten-Kult-Band Liedfett ein – um 20 Uhr am Pfarrlandkiosk, Pfarrlandplatz 1. „Wir wollen unser Jubiläum gebührend mit den Fans feiern und veranstalten daher in diesem Jahre eine Reihe von Kioskkonzerten“, sagt Axel Schulz-Hausbrandt, geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Herrenhausen. „Mit unserer Konzertreihe möchten wir einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der Kioskkultur in Hannover leisten und freuen uns sehr, dass wir damit ein offizieller Teil der UNESCO City of Music sind“, ergänzt Christian Schulz-Hausbrandt, geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Herrenhausen.

Die hannoverschen Kioske sind Kult und beleben durch ihren persönlichen Charakter die Nachbarschaften. Sie sind Treffpunkte für Jung und Alt und Menschen aus jeder Gesellschaftsschicht. Daran knüpft Melanie Botzki, Leiterin des Kulturhauptstadtbüros, an: „Zum Thema Nachbarschaft, unserem Arbeitsthema für die Kulturhauptstadtbewerbung 2025, gehören Kioske natürlich dazu. Sie sind ein zentrales Merkmal der Nachbarschaften in Hannover und in keiner anderen Stadt so zahlreich zu finden. Wir wollen Nachbarschaft deswegen nicht nur inhaltlich als Arbeitsthema begreifen, sondern auch strukturell. Der Beteiligungsprozess zur Kulturhauptstadt, den wir aktuell planen und der Anfang Herbst starten wird, wird die Kioskstruktur aufgreifen. Vorher präsentieren wir zum Kiosktag bereits einen eigenen, partizipativen Kulturhauptstadtkiosk.“

Die Aktionen am Kiosktag im Überblick:

Lesung und Konzert in der Pro Bier Bude, Limmerstraße 105
Beim Kiosktag am 28. Juli laden Jan Fischer und Martin Spieß zur Lesung und Konzert. Die Künstler präsentieren um 20 Uhr witzige, gewagte und mitunter andächtige Geschichten. Fischer liest aus der halbautobiographischen Erzählung „Audrey und Ariane. Eine Disneyland-Vampirgeschichte“, Spieß trägt aus seinem Short-Story-Band „Ich dreh mich lieber noch mal um und bin weit, weit weg“ und aus seinem Wendland-Roman „Und bis es soweit ist, gibt es Eiscreme.“ vor. Dazu stellt Spieß das Indierock-Soloprojekt Vorband vor. Künstler Fischer schreibt zum ungewöhnlichen Kioskkulturabend: „Kioske sind magische Orte, in denen es alles gibt und die uns mehr als einmal durch die Nacht geholfen haben.“

Konzert der Band Liedfett, Pfarrlandkiosk, Pfarrlandplatz 1
Auftakt der Kioskkonzert-Serie der Privatbrauerei Herrenhausen um 20 Uhr mit der Studenten-Kult-Band Liedfett. Mit ihrem vierten Album „Phoenix aus der Flasche“ stieg die Hamburger Akustik-Punkband auf Anhieb auf Platz 24 der Charts. Dieses Album stellt damit die höchste Platzierung der Bandgeschichte dar. Der Erfolg der Musiker fußt auf der einmaligen Mischung aus Punkt, Akustik-Pop und Sprechgesang.

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https://www.youtube.com/watch?v=steddPly7Ck

Slam City-Das Poetry Slam Festival, Zur Bettfedernfabrik 3
Beim Festival auf dem Kulturzentrum Faust gibt es eine Kulturkioskbühne – benannt nach der Reihe Kulturkiosk, die mehr als zehn Jahre bei Faust lief und stets Literatur und Musik verbunden hat. Auf der Bühne laufen am Sonnabend die Vorrunde der ersten Hannoverschen Stadtmeisterschaft (16.30 und 17.45 Uhr).

Anschließend spielen der Indie-Folk-Künstler Tom Klose aus Hamburg (19 Uhr), die Elektro-Punk-Band Prada Meinhoff aus Berlin (20 Uhr) und der Slam-Autor Sven Kamin aus Wedel (21).

Kioskliebe: Liane und Christian Korbach
Kioskliebe: Liane und Christian Korbach

Erzählcafé mit Liane Korbach bei köschk am Herrenhäuser Markt 9
Liane Korbach hat mehr als 40 Jahre im Kiosk direkt am Herrenhäuser Markt gearbeitet – und viele Geschichten über Kunden und Kioskkultur gesammelt – sie hat sogar ihren Mann Christian am Kiosk selbst kennengelernt. Zum Kiosktag lädt sie um 12.30 Uhr zu einem Erzählcafé ein und wird ein wenig mit den Zuhörern in Erinnerung schwelgen.

Apollo-Kino, Limmer Straße 50
Das Apollo-Kino an der Limmerstraße zeigt zum Kiosktag den Film „Neben den Gleisen“. Um 18 Uhr geht es um Boizenburg, eine kleine Elbestadt in Mecklenburg-Vorpommern. Mitten auf dem Bahnhofsvorplatz steht ein in die Jahre gekommener Kiosk, der von 5 Uhr bis 22 Uhr geöffnet hat. Er dient aber auch als Stammkneipe für Schichtarbeiter aus den Schlachthöfen, Arbeitslose, Taxifahrer und Rentner. Ende 2015 kommen am Bahnhof Tausende Flüchtlinge an, die ins nahe gelegene Erstaufnahmelager wollen. Die Stammgäste, die normalerweise hier Bier trinken und Fußball schauen, fangen an, über Politik zu diskutieren und ihre eigene Situation zu reflektieren. Wir treffen auf einen besonderen Moment, wo sie uns Einblicke in ihren Lebensalltag gewähren und über ihre Frustrationen und Hoffnungen reden.
R: Dieter Schumann, D 2017, 85 Min., FSK 12 J.

Lodderbast, Berliner Allee 56
Das Lodderbast versteht sich als Kulturkiosk und lädt zum Kiosktag von 13.30 bis 17 Uhr zum Open House ein. Dazu gibt es um 14 Uhr, 15 Uhr, und 16 Uhr Kurzfilme bei freiem Eintritt. Um 20 Uhr läuft dann Godards „Alphaville“ (1967). Der Musiker Malte Hollmann begleitet den Science-Fiction Film von Jean-Luc Godard mit elektronischen Klängen. Ein absolutes Muss!
FR/IT 1967 | R: J. – L. Godard| Mit deutschen Untertiteln | 89 Min. | FSK ab 16; Eintritt 15 Euro

Kunst und Kuchen im Kiosk, Sonnenweg 1-3
Der Kulturtreff Plantage hat seit April 2018 eine zeitlich begrenzte Außenstelle – die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nutzen einen ehemaligen Kiosk in Hannover-Ahlem, Sonnenweg 1-3, und bieten dort ein buntes Kulturprogramm. Der Titel lautet: „Atelier auf Zeit – Kulturtreff im Kiosk“. Künstlerinnen und Künstler aus dem Stadtbezirk sind eingeladen, ihre Werke zur Schau zu stellen und zum Verkauf anzubieten. Zu sehen und zu erwerben sind Bilder, Skulpturen, Kunsthandwerk. Dazu gibt es Kuchen.

Mehr Informationen zum Programm sind auf Hannover.de unter www.hannover.de/kioskkultur zu finden. Hier wird das Programm fortlaufend aktualisiert.

 

 

Schienenersatzverkehr (SEV)

Leserfest am Steintor und Gleisbau in Linden: Ersatzbusse und Umleitungen auf der Linie 10

Auf der Linie 10 fahren am Wochenende Ersatzbusse
Auf der Linie 10 fahren am Wochenende Ersatzbusse
Zwischen Samstag, 16. Juni, ca. 1 Uhr, bis Montag, 18. Juni, ca. 3 Uhr, ändert sich der Betriebsablauf auf der Linie 10.

Leserfest am Steintor: Linie 10 fährt durch den Tunnel
Wegen des Leserfests zum Jubiläum der Madsack-Mediengruppe, hat die Stadt den Bereich Steintor für den gesamten Verkehr gesperrt. Deshalb fährt die Linie 10 ab Samstag, 16. Juni, ca. 1 Uhr, bis Sonntagmorgen, 17. Juni, ca. 5 Uhr, durch den Tunnel. Nach der Haltestelle „Glocksee“, geht es wie im Nachtsternverkehr über die Haltestellen „Goetheplatz“ (Tiefbahnsteig), „Humboldtstraße“, „Waterloo“, „Markthalle“ und „Kröpcke“ zum „Hauptbahnhof“. Die im Innenstadtbereich liegenden Haltestellen „Clevertor“, „Steintor“, „Hauptbahnhof/Rosenstraße“ und „Hauptbahnhof/ZOB“ entfallen.
Die Linie 17 endet an der Haltestelle „Glocksee“. An der „Humboldtstraße“ besteht die Möglichkeit in die Linie 10 in Richtung Innenstadt umzusteigen.

Ersatzbusse für die Linie 10 in Linden
Ab Samstag, 16. Juni, ca. 21 Uhr, bis Montag, 18. Juni, ca. 3 Uhr, wird auf der Limmerstraße im Bereich Westschnellweg an den Gleisen gearbeitet. Deswegen fahren die Bahnen der Linie 10 nur bis zur Haltestelle „Glocksee“. Zwischen „Glocksee“ und „Ahlem“ wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Zu den Zeiten, in denen die Linie 10 stündlich verkehrt, fahren die Ersatzbusse aus Ahlem drei Minuten früher los, um die Anschlüsse in der Innenstadt zu sichern.

Die Fahrgäste werden mit Anzeigen, Aushängen und Durchsagen informiert. Aufgrund des SEVs empfiehlt die ÜSTRA etwas mehr Zeit einzuplanen.

Kurvenradius der geplanten Stadtbahn am Schwarzer Bär (Quelle: Google)

Linie 12 der neue Stadtbahnwitz für Linden

Immer wenn man denkt bei Region, Üstra, Infra, usw. ist der größte Unsinn erreicht setzt man dort noch ein weiteres Ausrufezeichen.

Nach einem Bericht der Neuen Presse (Nov. 2017) gibt es in der Region interessante Konzepte, wie man die Wasserstadt Limmer an das Stadtbahnnetz anbinden kann. Dabei enthalten auch eine neue Linie 12 die von der Limmerstraße kommend geradeaus in die Blumenauer Straße und dann über den Schwarzen Bär in den vorhandenen Tunnel in der Gustav-Bratke-Allee fahren soll.

Hört sich erst mal gut an. Scheinbar war aber noch nie jemand von der Region am Schwarzen Bär.

Kurvenradius der geplanten Stadtbahn am Schwarzer Bär (Quelle: Google)
Kurvenradius der geplanten Stadtbahn am Schwarzer Bär (Quelle: Google)

Bei der vorhandenen Streckenführung wurde immer kommuniziert, dass es zu erhöhter Lärmentwicklung kommen kann, weil der Kurvenradius am Schwarzen Bär sehr gering ist. Daher einfach mal die beiden vorhandenen Kurven auf die neu geplante Stracke übertragen. Sehe das nur ich so oder kann es sein das die Bahn dann direkt durch das Haus fahren muss.

Aber in Ordnung, ich bin kein Fachmann, was Bahngleise angeht. Aber doch Fußgänger und Radfahrer, der früher sehr häufig den Schwarzen Bär gekreuzt hat. Wenn dort eine weitere Straßenbahn um die Kurve fährt, kann die Stadt auch gleich noch Wartebänke für Fußgänger an den Ampeln aufstellen. Und wir können uns alle glücklich schätzen, wenn dort niemand verhungert.

Übrigens wurde diese neue bahnbrechende Idee in etwas anderer Form schon im Bezirksrat als Lindener Nord-Süd-Verbindung mehrfach diskutiert. Dabei sollte die Bahn allerdings aus der Limmerstraße kommend über Blumenauer Straße in Richtung Ricklingen weiter geführt werden.

Achim Brandau

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