Limmerstraßenfest

Limmerstrassenfest 2018 fällt aus

Seit 2001 veranstaltet die Aktion Limmerstr. e.V. mit großem Erfolg das jährliche Limmerstrassenfest. Vom ursprünglichen „Marktfest Limmerstrasse“ der ansässigen Einzelhandelsbetriebe entwickelte es sich zu einer beliebten Party für Jung und Alt.

Weiterhin im Vordergrund steht die Belebung unseres Stadtteils Linden-Limmer sowie des Quartiers Linden-Nord. Die Werbung für unser Viertel sowie die Steigerung des Grads der Bekanntheit gerade der kleineren Geschäfte im Einzelhandel wurde durch das Fest gefördert.

Dieser Charakter ging durch die Veränderung des Fests in den letzten Jahren leider etwas verloren. Durch steigende Besucherzahlen und immer mehr Party profitierte die Gastronomie, weniger die kleinen EinzelhändlerInnen. Außerdem war das größer werdende Fest mit höherem kulturellen Anteil immer schwerer zu finanzieren.

Die Aktion Limmerstrasse macht daher in diesem Jahr eine Pause. Die Auszeit werden wir nutzen um neue Konzepte für ein Fest in Linden-Nord zu erarbeiten. Mit neuen Ideen können wir dann nächstes Jahr wieder starten.

Alle Geschäftsleute in Linden-Nord wollen wir begeistern sich unserer Aktion anzuschließen, Mitglied der Aktion Limmerstr. zu werden und sich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen.

Pressemitteilung der Aktion Limmerstraße

Rundgang mit Günter Müller

Günter Müller am 26. Mai wieder auf Literarischem Rundgang

Rundgang mit Günter Müller
Rundgang mit Günter Müller
Mit dem Rundgang setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS in Linden ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe „Linden – eine Reise durch Raum und Zeit“ fort.

Der Lindener Autor Günter Müller liest aus seinem Buch „Unvollständige Rückkehr an vergangene Orte“ über die Schule, das Fußballspielen auf Höfen, Straßen und im Verein, das Träumen von einer fremden Frau und fernen Ländern, von Filmvorstellungen im Apollo-Kino der 1950er Jahre und einen Mann, der kein Vater war.

Start- und Ziel des Literarischen Rundgangs ist am Café Doppelkorn, das Müllers Eltern in den 1950er Jahren als Bäckerei betrieben.

Die Veranstaltung wird vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover unterstützt. Auszüge des Rundgangs finden sich als digitale „Tour“ auf www.lebensraum-linden.de

Günter Müller: Literarischer Rundgang „Orte einer Lindener Kindheit“
Treffpunkt: 12.05.18, 14 Uhr
am Café Doppelkorn, Limmerstraße 58, 30451 Hannover

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 40 68 67 oder E-Mail: g.mueller@htp-tel.de

www.lebensraum-linden.de

Umleitung Leineradweg

Leine-Radweg in Linden wird saniert

Der Lindener Teil des Radwegs an der Leine wird ab Montag (23. April) saniert. Es handelt sich um den Abschnitt am südlichen Ufer, der zwischen dem Zusammenfluss von Ihme und Leine im Osten sowie der Fössemündung in Limmer (im Westen) verläuft. Der Radweg erhält eine durchgängige neue Asphaltdeckschicht. Die Schlaglöcher und Baumverwerfungen werden beseitigt. In Bereichen, in denen es der Baumbestand zulässt, werden der Radweg auf 3,50 Meter und die Mischflächen auf 5,50 Meter verbreitert. Auch die Beschilderung wird überarbeitet.

Umleitung LeineradwegWährend der Arbeiten ist der Radweg in beiden Richtungen gesperrt. Eine Umleitung durch das Wohngebiet ist ausgeschildert (Leinaustraße, Wilhelm-Bluhm-Straße, Röttgerstraße, Stockmannstraße, Steigertahlstraße, Limmerstraße, Zur Schwanenburg – und entsprechend umgekehrt). Voraussichtlich am Sonnabend (28. April) ist der Radweg wieder regulär nutzbar. Im Herbst werden noch die Strauchpflanzungen in den Einmündungsbereichen zurückgeschnitten, um die Einsehbarkeit an den Kreuzungspunkten zum Quartier zu verbessern.

Die Sanierungsmaßnahme, die die Fachbereiche Tiefbau sowie Umwelt und Stadtgrün durchführen, umfasst ein Volumen von rund 140.000 Euro.

Lindenspiegel 03-2018

Lindenspiegel März 2018

Lindenspiegel 03-2018Titelthema:

LINKSFRAKTION im Rat Hannover: Zweierlei Maß bei Entscheidungen über den Bau von Hochbahnsteigen

Bei den in Hannover geplanten Hochbahnsteigen in Hannover- Linden und am Hannover Congress Centrum (HCC) deutet sich von Seiten der Stadtverwaltung eine Bauentscheidung mit zweierlei Maß an. Während die umstrittene Standortentscheidung für den Hochbahnsteig Leinaustraße/ Limmerstraße in Hannover/Linden (Drcks.nr. 1297/2017), trotz mehrheitlicher Ablehnung im Bezirksrat Linden/Limmer und bei den Bürgern, quasi entschiedene Sache ist, steht der geplante barrierefreie Hochbahnsteig am Hannover Congress Centrum (HCC) aus Gründen des Denkmalschutzes an seiner geplanten Lage zur Disposition. Anwohner und Bürger haben sich vermehrt gegen den Hochbahnsteig an besagtem Ort ausgesprochen, da dieser, laut einer breiten Bevölkerungsmehrheit am Hannover Congress Centrum optisch nicht in das Bild passt.

weiterlesen im aktuellen Lindenspiegel

Weitere Themen:

  • Problemzonen: Hannovers Hochbahnsteige
  • Projekt: „Heimat – worin noch niemand war?“
  • Prägend: Die Mietergruppe Linden-Nord

Planungen für den Hochbahnsteig Leinaustraße

SPD zum Hochbahnsteig Leinaustraße

Planungen für den Hochbahnsteig Leinaustraße
Planungen für den Hochbahnsteig Leinaustraße
„Ein wichtiger Schritt zur vollständigen Barrierefreiheit“: SPD in Region und Rat begrüßt Standortentscheidung für den Hochbahnsteig Leinaustraße

Die Entscheidung für den Standort des Stadtbahn-Hochbahnsteiges an der Leinaustraße ist von der SPD einhellig begrüßt worden. Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Regionsfraktion, Frank Straßburger, und der baupolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Lars Kelich, erklärten übereinstimmend:
„Mit der Standortentscheidung erhalten wir endlich Planungssicherheit und gehen einen wichtigen Schritt vorwärts zur kompletten Barrierefreiheit der Stadtbahn in Hannover.“

Der Standort für den Hochbahnsteig Leinaustraße war bereits im Jahr 2011 einstimmig vom Runden Tisch gefordert worden. Diese Entscheidung entsprach dem Wunsch der Bürgerbeteiligung, die Fußgängerzone in der Limmerstraße räumlich nicht durch einen Hochbahnsteig zu trennen. „Dieses städtebauliche Ziel wird nun erreicht“, meint Lars Kelich.

Frank Straßburger erläutert: „Damit ist auch der Pflock eingeschlagen, zügig in die Planungen für die Hochbahnsteige am Küchengarten und vor dem Freizeitheim Linden einsteigen zu können.“ Damit werde die Stadtbahn durch Linden-Nord endlich auch bald barrierefrei. Dies hatte u.a. der Seniorenbeirat wiederholt gefordert, auch mit Blick auf das Seniorenheim in der Pfarrlandstraße.

Hintergrund:
Der Verwaltungsausschuss des Rates der Landeshauptstadt Hannover entscheidet heute über die Planung für den Hochbahnsteig Leinaustraße auf der Limmerstraße. Die Region hatte bereits am Ende letzten Jahres für den vorgesehenen Standort gestimmt.

PM: SPD-Fraktionen in der Regionsversammlung der Region Hannover und im Rat der Landeshauptstadt Hannover

Nachbarschaftsinitiave Linden-Nord

Maßnahmenvorschlag der Nachbarschaftsinitiave Linden-Nord (NIL) zum Thema Partytourismus

Bereits vor der Anhörung zum Thema Partytourismus in Linden-Nord bei der letzten Sitzung des Bezirksrates Linden-Limmer hat die Nachbarschaftsinitiave Linden-Nord (NIL) einen Vorschlag für einen Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Vorschläge für Maßnahmen

Nachbarschaftsinitiave Linden-NordWir appellieren an die Stadt, den Anwohnern zu helfen ihr gesetzlich verankertes Recht auf Nachtruhe und Sonntagsruhe* durchzusetzen, sowie tagsüber mehr Ruhe zu bekommen, um deren Gesundheit zu schützen. Lärm macht nachweislich krank. **

Im Bebauungsplan ist Linden als Wohnviertel ausgewiesen. Hier wohnen Menschen, die zum größten Teil arbeiten, Steuern zahlen und wählen. Zum Arbeiten muss man ausgeruht sein, sonst ist
man nicht leistungsfähig. Und um ausgeruht zu sein, muss man nachts schlafen können.

Viele Partygänger sehen Linden aber als eine einzige ständige Partyzone, mit den entsprechenden
Folgen, die unsere Lebensqualität immer stärker einschränken.
Das können und müssen wir nicht länger aushalten.
Wir bitten die Stadt, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen.

Das hauptsächlich betroffene und von uns mit der Unterschriftenaktion abgedeckte Gebiet erstreckt sich von der Limmerstraße bis zur FAUST, dem nördlichen Ihme- und Leineufer, westlich
bis zur Pfarrlandstraße/Dornröschenbrücke und östlich bis zur Kochstraße. Die „Haupteinflugschneise“ für die Partygäste der FAUST ist die Nedderfeldstraße, aber auch die
Parallelstraßen werden reichlich mit Lärm versorgt.

Folgende Maßnahmen erscheinen uns nach jahrelanger Erfahrung mit unzulänglichen Versuchen, die Lage in den Griff zu bekommen, erforderlich:

1. Von der Stadt eingesetzte Ordnungskräfte müssen auf die lärmende Klientel in diesem Gebiet einwirken. Das gilt auch für private Outdoor-Parties am Ihme-/Leineufer bis unter
dem Bremer Damm (Nähe Sport-Uni).

Die Arbeit der Polizei war in den letzten Jahren wenig effektiv (langfristiger Personalmangel,
Straftaten und Unfälle gehen vor Ordnungswidrigkeiten, teilweise mangelnde Sachkenntnis und
mangelndes Verständnis der Beamten für die Problematik) und es ist keine Besserung in Sicht.

2. Partygänger, die sich nicht leise unterhalten, grölen, Flaschen und Böller werfen, in Hauseingänge urinieren und Müll hinterlassen, müssen angesprochen und verwarnt werden,
bei Wiederholung müssen Personalien festgestellt werden und je nach Sachverhalt Platzverweise und/oder Anzeigen folgen. Es wäre sinnvoll, die Ordnungskräfte mit Fahrrädern auszustatten, damit sie mehr Runden drehen und in dem relativ großen Gebiet die Lärmgruppen schneller erreichen können. ***

3. Tage und Zeiten für Ordnungskräfte:
Im Sommer ist (außer vielleicht bei starkem Unwetter) an allen Wochentagen tagsüber und nachts mit erheblichem Lärm zu rechnen. Gebraucht werden die Ordnungskräfte daher auf jeden Fall im Sommer täglich von 16.00-8.00 Uhr und im Winter grundsätzlich in allen Nächten, in denen FAUST-Parties stattfinden (regelmäßig jeden Freitag, Samstag und Mittwoch, gelegentlich auch an anderen Wochentagen (z.B. Erstsemester-Parties am Donnerstag, 19.10., Halloween-Parties am Montag 30.10., jeweils ab 23.00 Uhr) Die FAUST-Parties dauern von 23.00 oder 24.00 Uhr bis 6.00 oder sogar 8.00 Uhr morgens. Outdoor-Parties an Ihme und Leine waren auch schon bei nur 10 Grad noch zu vernehmen.

4. Generelles Verbot der Nutzung von aufgestellten und tragbaren elektronischen Musikanlagen und von Trommeln im Outdoor-Bereich.
Mehrfache Verwarnungen (Bässe raus, leiser) haben seit Jahren nichts gebracht und nur zu stundenlangen Verzögerungen und noch mehr Polizeieinsätzen geführt. Private Outdoor-Parties mit elektronischen Musikanlagen müssen daher sofort nach Sichtung aufgelöst werden. Aber auch Geräte von Einzelpersonen können nicht geduldet werden. Das Verbot muss auch kleine tragbare Musikanlagen umfassen, denn die neueren Modelle haben auch schon eine erstaunliche Reichweite (vor allem die Bässe) und sind in letzter Zeit immer häufiger anzutreffen.
Auch vor 22.00 Uhr können Bässe und laute Musik extrem belastend sein. Die Parks und Wiesen sollten zur Naherholung und nicht für Parties/Musikbeschallung dienen. Es muss nach ca. 15 Minuten nochmal überprüft werden, ob die Musikanlage wirklich aus ist, sonst muss sie konfisziert werden. Personalien müssen aufgenommen werden, um Wiederholungstäter festzustellen und ggf. spürbare Ordnungsgelder verhängen zu können.

5. An der Ecke Nedderfeldstraße/Walter-Ballhause-Straße müssen während der Parties der FAUST Ordnungskräfte stationiert sein.

6. Große Schilder an den meistfrequentierten Punkten
Um z.B. die Limmernden und die FAUST-Gäste auf das Recht der Anwohner auf Nachtruhe aufmerksam zu machen und um auf die Illegalität der privaten Techno-Parties und das Verbot aller Musikanlagen und Trommeln hinzuweisen sollen ergänzend zu anderen Maßnahmen entsprechende großflächige Schilder aufgestellt werden.
1. auf der Limmerstraße,
2. an der Ecke Nedderfeldstraße/Walter-Ballhause-Straße
3. an der Ecke Nedderfeldstraße/Elisenstraße
4. am nördlichen Ihmeufer in der Nähe vom Strandleben und dem Glockseebahnhof
5. auf der nördlichen Uferseite der Leine gegenüber vom Gretchen, dem Biergarten der FAUST,
6. an der Dornröschenbrücke

7. Jährlich nur drei Outdoor-Großveranstaltungen
In Zukunft sollen nur das Fährmannsfest, das 1. Mai-Fest der FAUST und das Limmerstraßenfest genehmigt werden. Für diese sollte es anwohnerfreundliche Auflagen geben, deren Einhaltung dann auch überprüft wird. Das Limmerstraßenfest sollte nur bis 19.00 Uhr gehen und weniger Bühnen haben, da es von Jahr zu Jahr lauter wird.
Es sollten keine zusätzlichen Outdoor-Veranstaltungen auf der FAUST-Wiese und im Außenbereich des FAUST-Geländes genehmigt werden, wenn sie mit Lärm (z.B. durch elektronisch verstärkte
Musik, Trommeln) einhergehen. ****

8. Auflage an die FAUST durch wirksame bauliche Veränderungen sicherzustellen, dass keine Musik, insbesondere keine Bässe mehr nach außen dringen.

9. Offenlegung der Öffnungszeiten, Auflagen (z.B. bezüglich der Anzahl der Toiletten) etc. von FAUST, Kneipen und Kiosken mit offiziellen und inoffizellen Außenflächen und die
Überprüfung der Einhaltung der Auflagen.
Die Offenlegung hilft den Anwohnern, ein eventuelles Fehlverhalten der Betreiber zu beurteilen.

10. Konzept zur Reinigung und Müllentsorgung am Wochenende
Die Stadt muss in Zusammenarbeit mit aha ein Konzept zur Reinigung und Müllentsorgung am Wochenende (Samstags- und Sonntagsreinigung) erarbeiten, damit nicht die Anwohner und Ladenbesitzer den Müll und die Exkremente der Lärmtouristen beseitigen müssen. Auf der Limmerstraße und auch an anderen Stellen werden größere Mülleimer mit Deckel benötigt. *****

11. Es muss grundsätzliche spürbare und nachhaltige Veränderungen geben, die von der Stadt öffentlich in den Medien angekündigt und vertreten werden, damit sie allen bekannt sind und ernst genommen werden. Die Partygänger dürfen nicht mehr glauben, dass man in Linden jederzeit machen kann, was man will und, dass die Anwohner wegziehen müssen, wenn ihnen das
nicht gefällt.

12. Die Stadt soll keine weitere Werbung für den Lärmtourismus in Linden machen, z.B. in eventueller Kooperation mit Presse und Reiseführern.

13. Die Stadt soll den AStA auffordern, bei den Einführungsveranstaltungen für Erstsemester die Studierenden nicht mehr explizit durch Linden zu führen.

14. Wir brauchen einen festen Ansprechpartner bei der Stadt (und eine Vertretung für Krankheit und Urlaub), für Fragen bei Problemen, der ggf. das Anliegen an die entsprechende Stelle weiterleitet, damit wir nicht jedes Mal erst herausfinden müssen, wer wofür zuständig ist. Des weiteren ist eine Telefonnummer notwendig, unter der ein „Lärmbeauftragter“ der Stadt
(oder ggf. von einer Security-Firma) auch nachts und an den Wochenenden erreichbar ist, um Hinweise auf Lärmereignisse entgegenzunehmen.

15. Fristsetzung zur Überprüfung und Evaluierung der Maßnahmen:
Wenn innerhalb einer noch festzulegenden Frist keine spürbare Besserung eintreten sollte, müssen weitere verstärkte Maßnahmen erfolgen, wie z.B. Einschränkungen der Kneipen- und KioskÖffnungszeiten, der Zeiten des Alkoholausschanks und der Partyzeiten in der FAUST.
Ein geeignetes Instrument zur Evaluierung muss noch gefunden werden. ******

16. Bei der Besprechung der Art und Durchführung geeigneter Maßnahmen soll die NIL mit eingebunden werden.
Wir werden durch den Partytourismus gezwungen sehr viel Zeit und Kraft zu investieren, die wir lieber anderweitig nutzen würden. Das machen wir ganz sicher nicht aus Langeweile, sondern aus Verzweiflung. Wir erwarten, dass unser Anliegen endlich ernst genommen wird und die Stadt geeignete nachhaltige Maßnahmen ergreift. Argumente im Sinne von „das ist nun mal so in Linden“ und „das muss man aushalten oder wegziehen“ lehnen wir ab.

Wir haben ein Recht auf Nachtruhe und werden uns nicht mehr beschwichtigen oder entmutigen lassen. Es ist nicht einzusehen, warum hunderte Anwohner ihre Gesundheit für den „Spaß“ einiger rücksichtsloser Partygänger opfern sollen.


Ergänzende Anmerkungen zu den Vorschlägen der NIL:

*Neben der Nachtruhe ab 22.00 Uhr gibt es auch noch die Sonntagsruhe. Rasenmähen ist am Sonntag nicht erlaubt, aber den Lindenern werden an Sonntagen häufige laute Musikveranstaltungen zugemutet. Am Wochenende arbeiten zwar die meisten Menschen nicht, aber sie müssen sich am Wochenende von der Arbeit erholen können. Gleiches gilt für Schulkinder. Es wäre auch schön, wenn z.B. die Senioren aus der Wohnanlage am Ihme-Ufer wieder wenigstens sonntags in Ruhe auf ihren Balkonen sitzen oder in den Grünanlagen spazierengehen könnten, ohne von Bassanlagen bedröhnt zu werden. Für Viele ist es das einzige erreichbare Naherholungsgebiet, in dem sie sich aber leider kaum noch erholen können.

**Herz- und Kreislaufaktivitäten verstärken sich bei Lärm, auch wenn der Betroffene schläft. Schlafmangel beeinträchtigt das Immunsystem und fördert dadurch Krankheiten. Dass der damit verbundene Stress gesundheitsgefährdend ist, versteht sich von selbst.
Die tiefen Bässe, die eine Reichweite von bis zu 800 Metern haben, sind besonders belastend, selbst wenn sie nicht übermäßig laut sind. Die Resonanzen im Körper, die bei tiefen Frequenzen auftreten, sind auch mit Ohrstöpseln nicht zu eliminieren.
Auch durch häufige Böller verursachte Schocks sind sehr belastend, ganz besonders für Senioren in der Wohnanlage und im Pflegeheim, aber auch für Kinder und Haustiere.
Es ist auch sicher nicht gesundheitsfördernd, dass die Anwohner sich ständig selbst um die Lärmbekämpfung kümmern müssen, speziell mitten in der Nacht, und man drei bis fünf Mal in stündlichen Abständen bei der Polizei anrufen muss, bevor – wenn man Glück hat – in den frühen Morgenstunden etwas Ruhe einkehrt. Es ist nicht zumutbar, dass die Anwohner erst schwierige Bedingungen erfüllen müssen, bevor ihnen geholfen wird. So sollen sie z.B. mitten in der Nacht, wenn sie geweckt werden, Lärmprotokolle schreiben, bei der Polizei anrufen, genau sagen, wo der Lärm herkommt, von der Polizei nachts unzweckmäßiger Weise Besuch bekommen usw..
Die oft geforderten Messungen in Dezibel machen auch nur in der Nähe der Lärmquelle Sinn. Wenn es um die Bässe geht, kann der Dezibelwert noch im Rahmen sein, der stetige dumpfe Rhythmus wird aber noch hunderte Meter weiter gehört bzw. gefühlt.

***Die Ordnungskräfte sollten zu Fuß oder besser noch mit dem Fahrrad unterwegs sein, da Polizeibeamte z.B. private Outdoor-Parties oft nicht gefunden haben, weil sie immer erst an jeder Straßenecke den Wagen ausstellen und aussteigen müssten um die Lärmquelle zu orten. Das dauert zu lange. Außerdem fallen die Ordnungskräfte zu Fuß oder auf dem Fahrrad nicht so schnell auf wie ein Streifenwagen, z.B. auch wenn Partygänger Flaschen und Böller werfen.

****Falls ein besonderes kulturelles Interesse besteht, kann man auch mal andere, lärmunterversorgte Stadtteile damit beglücken. Es muss ja nicht alles in einem dicht besiedelten Wohngebiet und noch dazu in der Nähe einer Seniorenwohnanlage mit angeschlossenem Pflegeheim stattfinden.

***** Wenn es am Wochenende mal etwas weniger Dreck gibt, liegt es daran, dass Anwohner am Wochenende im Stadtteil Müll sammeln gehen. Das ist lobenswert, aber auf Dauer keine Lösung und den Anwohnern nicht zumutbar.

******Die im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum neuen Sicherheitskonzept angedachten Formate Bürgerpanel, Online-Dialog und Diskussionsveranstaltungen werden wahrscheinlich überwiegend von Jüngeren wahrgenommen und sicher auch von vielen Partygängern, Gastronomen etc.. Die Ergebnisse bilden dann möglicherweise hauptsächlich denjenigen Teil der Anwohnerschaft ab, der ein Interesse an der Fortsetzung des Lärms hat und/oder daran verdient und nicht den Teil der Anwohnerschaft, der sich gestört fühlt. Daher sehen wir diese o. g. Formate als kritisch an.

Unbekannte Täter zerstören Scheiben am neuen REWE Markt Limmerstraße

Wer kann Hinweise geben?

In der Nacht zu Dienstag, 06.02.2018, haben bislang unbekannte Täter die Glasfront eines Supermarktes an der Limmerstraße (Linden-Nord) zerstört. Die Polizei sucht Zeugen.

Eine Anwohnerin verständigte die Polizei, nachdem sie am Dienstag, kurz vor 03:00 Uhr, wegen Lärms aufgewacht war und verdächtige Beobachtungen am Supermarkt gemacht hatte. Die alarmierten Beamten stellten wenig später fest, dass die Scheiben des Einkaufsmarktes über eine Gesamtlänge von zirka 50 Metern zerstört worden waren. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden in der Nähe des Marktes zwei oder drei mit dunkeln Kapuzenpullis bekleidete, schlanke junge Männer (zirka 20 bis 25 Jahre alt) beobachtet, die dann in Richtung Limmerstraße/Selmastraße davonliefen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und geht von einer politischen Motivation aus.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen. /st

Die Polizei schreitet bei einer Party auf dem Küchengarten ein (2014)

Anhörung Partytourismus oder viel Lärm um nichts

Bezirksrat Linden-Limmer
Bezirksrat Linden-Limmer

Am gestrigen Mittwoch fand die monatliche Sitzung des Bezirksrates Linden Limmer im Freizeitheim statt. Der Haupttagesordnungspunkt war eine Anhörung mit dem Thema „Partytourismus im Stadtteil Linden-Nord – Bilanz 2017 und mögliche Verbesserungsmaßnahmen 2018.

Einladung: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/TM/20180131_STBR10

Als Gäste waren dazu eingeladen Harm Baxmann (Vertreter der Aktion Limmerstraße), Hans Michael Krüger (Geschäftsführer von FAUST), drei Vertreter des Karl Lemmermann Hauses (Straßensozialarbeit auf der Limmerstraße), Guido v. Cyrson (Leiter der Polizeiinspektion West) und ein Vertreter der Asta (Uni Hannover).

Sowohl Harm Baxmann, der zwei Gastronomiebetriebe im Stadtteil betreibt und auch dort wohnt, als auch Hans Michael Krüger sehen die Entwicklung des Stadtteils eher positiv. Die Limmerstraße soll seit ca. 2005 einen Aufschwung erlebt haben, was sich bei der Gastronomie und den Ladengeschäften ersehen lässt. Das sich dadurch auch der Lärm durch höhere Besucherzahlen im Stadtteil gestiegen stellen sie nicht infrage. Auch die Fäkalienproblematik ist bekannt. Das Kulturzentrum Faust hat eine Reihe von Maßnahmen erarbeitet um diese Problematik abzumildern. Das reicht von einer besseren Beleuchtung am Ihmeufer um die Besucherströme, vielleicht auch in Richtung einer neuen Haltestelle Ihmezentrum, umzuleiten über eine Beschilderung auf den Haupteinfallsrouten bis hin zu Gesprächen mit Kiosken und dem Rewe-Markt über den Verkauf von Alkohol.

Die Vertreter des Karl Lemmermann Hauses schilderten, dass sie nicht für die Party-Touristen zuständig sind, sondern sich als Sozialarbeiter um die sogenannte Trinkerszene kümmern. Dies hat zum großen Teil auch Erfolg gehabt. Inzwischen konnten die Stunden von 10 auf nur noch 4 pro Woche gekürzt werden. Die Mitarbeiter sind im Stadtteil allerdings nur bis 18:00 Uhr aktiv.

Die Polizei schreitet bei einer Party auf dem Küchengarten ein (2014)
Die Polizei schreitet bei einer Party auf dem Küchengarten ein (2014)

Der Leiter der PI West Guido v. Cyrson gab einen ausführlichen Überblick über die Arbeit der Polizei im Stadtbezirk. Bei 44000 Soforteinsätzen im Jahr spielen bei der Polizei die etwas über 1000 Ruhestörungen nur eine untergeordnete Rolle. Vorrangig kümmert sich die Polizei um die Bekämpfung von Straftaten insbesondere Drogenkriminalität, Körperverletzungen und Sexualdelikte sind im Stadtteil problematisch. Subjektiver Eindruck der Polizei ist das sich die Tolleranz gegenüber Lärmbelästigung verändert hat und der Alkoholkonsum eine stärkere Rolle bei Sachbeschädigungen und auch beim Auftreten gegen über der Polizei spielt. Die führt auch dazu das Einsatzfahrten lieber einen Bogen um die Limmerstraße machen um dort nicht schon problematische Situationen zu provozieren die weitere Polizeikräfte binden können.

Der Vertreter der Asta könnte nur sehr wenig zur Problematik im Stadtteil sagen. Für die Erstsemester gibt es nur eine Veranstaltung, in der Regel im UJZ Glocksee, die von der Asta zentral organisiert wird. Die Studi-Touren über die Limmerstraße werden von den Fachschaften organisiert. Diese sollen nun auf die Problematik hingewiesen werden.

Nach dieser Vorstellung kamen dann die Einwohner zu Wort. Berichtet wurde von der Situation am Küchengarten, der Dornröschenbrücke, der Limmerstraße und auf den Zuwegen zur FAUST. Gemeinsamer Nenner war wie nicht anders zu erwarten, dass die Situation inzwischen nicht mehr erträglich für die Anwohner ist und etwas getan werden muss. Sicherlich kann auch jeder Bewohner selbst seinen Beitrag dazu leisten, wie Bezirksbürgermeister Grube ausführte, aber dies geht nur mit den Ansprechpartner der örtlichen Gastronomie und nicht bei den Verursachern der Lärmbelästigung.

Eine konkrete Lösung gab es bei der Bezirksratssitzung nicht. Eigentlich müsste vonseiten der Stadt dazu eigentlich schon längst ein Konzept vorliegen. Das Problem ist nicht neu, sondern beschäftigt den Stadtteil schon mehrere Jahre. Wenn man bedenkt, welche Maßnahmen man am Raschplatz schon unternommen hat, könnte man denken das Linden eben mal wieder nur an zweiter bis dritter Stelle rangiert.

Der neue Ordnungsdienst der Stadt Hannover hilft in der bisher beschlossenen Form dem Stadtteil nicht. Eine Dienstzeit von 8 – 22 Uhr, wie im letzten Lindenspiegel zu lesen war, ist gelinde gesagt weltfremd.

Letztlich kann man der Situation nur Herr werden, wenn die verschiedenen Maßnahmen koordiniert werden. Der Sicherheitsdienst des Kulturzentrums FAUST, die Sicherheitsstreife auf der Limmerstraße und auch der neue Ordnungsdienst der Stadt (sofern die Zeiten ausgeweitet werden) müssten unter einer zentralen Nummer erreichbar sein die als Ansprechpartner für die nächtliche Problematik dient. Bei massiven Verstößen, wobei die Verursacher oft noch nicht mal ein Unrechtsbewusstsein haben, sollten auch entsprechend abschreckende Strafen verhängt werden. Kein normal denkender Mensch kommt auf die Idee auf einem Platz in einem Wohngebiet mitten in der Nacht ein Konzert mit Schlagzeug und Verstärker zu geben. Zitat: „Wir wollen den Leuten doch nur eine Freude machen“.

Leider werden wohl auch in diesem Sommer noch einige Anwohner das finale Argument zu hören bekommen.

Das hier ist Linden, zieh doch weg!

Ergänzung:

Die NIL (Nachbarschaftsinittiative Linden-Nord) hat dem Bezirksrat einen ausführlichen Katalog mit Maßnahmenvorschlägen übergeben und bittet als Betroffene und gleichzeitig Experten bei der weiteren Entwicklung von Maßnahmen beteiligt zu werden.

siehe auch:

Die NIL (Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord) hat 272 Unterschriften an OB Schostok übergeben

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Die Gartenallee - Eine der begehrtesten Wohnlagen in Linden-Mitte

Auf Wohnungssuche in Hannover-Linden

Die Gartenallee - Eine der begehrtesten Wohnlagen in Linden-Mitte
Die Gartenallee – Eine der begehrtesten Wohnlagen in Linden-Mitte

Eine Wohnung ist die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen, die in ihrer Gesamtheit so beschaffen sein müssen, dass die Führung eines selbstständigen Haushalts möglich ist. So steht es bei Wikipedia. Eine Wohnung ist aber auch ein Zuhause, das nicht unwesentlich von seiner Umgebung abhängig ist.

Beliebt besonders bei Studenten und anderen jungen Leuten ist dabei der Stadtbezirk Linden-Limmer in Hannover. Hier ist die urbane Subkultur in der Landeshauptstadt am ausgeprägtesten. Es gibt vielfältige Ausgehmöglichkeiten aber auch noch einen sehr nachbarschaftlichen Charakter.

Das Herz von Linden schlägt auf der Limmerstraße mit ihren vielen Läden und Cafés. Hier trifft man sich bei schönem Wetter am Abend zum „Limmern“. Auch hier hat der Lindener sich seine eigene Wortschöpfung, für dass, was andernorts „Cornern“ genannte wird, geschaffen. Gerade diese kleinen Besonderheiten machen das Leben in Linden so charmant.

Wenn man sich nun auf Wohnungssuche befindet stellt man schnell fest das der Immobilienmarkt im angesagten Stadtteil ziemlich angespannt ist. Eine Wohnung mieten kann hier schon zum Problemfall werden. Immerhin ist die Landeshauptstadt Hannover einer der fünf umsatzstärksten Handelsstandorte Deutschlands. Dem entsprechend sind gute Wohn- und auch Gewerbeimmobilien sehr begehrt.

Mit einigen Bauprojekten soll der Immobilienmarkt der Landeshauptstadt nun entlastet werden. Größtes Beispiel dafür ist die Wasserstadt in Limmer die fast 5000 Menschen ein neues Heim bieten soll. Auch in anderen Stadtteilen werden immer mehr Baulücken geschlossen und dort neuer Wohnraum geschaffen. Viele dieser einzelnen Projekte findet man im Konzept Hannover City 2020+. Unter diesem Titel wurde ab 2008 ein Dialog mit der Stadtbevölkerung zur Entwicklung der hannoverschen Innenstadt und ihrer Verflechtungsbereiche durchgeführt, der im Jahr 2010 in ein städtebauliches Workshop- oder Wettbewerbsverfahren mündete.
All diese Neubauprojekte werden dazu beitragen, dass die Wohnungssituation in Hannover sich in den nächsten Jahren wieder etwas entspannen wird. Damit sollte sich auch der Wohnungsmarkt im Stadtteil Linden wieder etwas positiver für den Mieter zeigen. Fakt bleibt natürlich das nicht nur das Angebot, sondern in diesem Fall auch die Nachfrage den Preis bestimmt. Und der beliebteste Stadtteil in Hannover wird auch in Zukunft seinen Preis haben.

Die Wohnungssuche ist und bleibt eine große Herausforderung. Um eine Wohnung zu finden die zu 100 Prozent den eigenen Vorstellungen entspricht kann man zum Glück heutzutage auf das Internet zurückgreifen. Auf Immobilienportalen findet man eine Vielzahl von möglichen Wohnträumen und kann ganz einfach nach seinen Prioritäten filtern. Mit einer Checkliste, die viele Anbieter auf ihren Seiten haben, lässt sich die Wohnungssuche sehr leicht konkret eingrenzen.

Es ist also doch nicht unmöglich sich den Traum von der perfekten Wohnung zu erfüllen.

Planungen für den Hochbahnsteig Leinaustraße

Hochbahnsteige auf der Limmerstraße beschlossen

Der Verkehrsausschuss der Region hat am Donnerstag den Plänen zugestimmt.

Die Haltestelle Küchengarten bleibt in etwa da wo sie jetzt ist. Der Hochbahnsteig an der Leinaustraße rückt ein Stück weiter Stadtauswärts zwischen Sparkasse und Edeka. Auch die Haltestelle Ungerstraße wird weiter in Richtung Schnellweg verlegt und rückt damit näher an das Freizeitheim Linden.

Haltestelle Küchengarten

Die Planungsgrafik zeigt sehr gut wo die Engstellen in Zukunft lauern. Vor „Bei Jaqueline“ bleiben knapp 4,30 Meter zwischen Haus und Gleisen. Auch vor der Backfactory wird es sehr eng.

Zitat aus der Beschlussdrucksache: Im Gesamtvergleich zeigt sich, dass der bestandsorientierte Standort „Am Küchengarten“ außer der Einengung der Fußgängerzone keine weiteren wesentlichen Nachteile aufweist. Daher soll dieser Standort in weiteren Planungen vertieft und realisiert werden.

Planung für den Hochbahnsteig Küchengarten
Planung für den Hochbahnsteig Küchengarten

 

Haltestelle Leinaustraße

Knackpunkt hier ist die Einmündung der Pfarrlandstraße. Dort endet die Fahrradstraße aus der Nordstadt in Zukunft direkt vor dem Hochbahnsteig.

Planungen für den Hochbahnsteig Leinaustraße
Planungen für den Hochbahnsteig Leinaustraße

 

Haltestelle Ungerstraße

Aus dem Meinungsbild des „Runden Tisches“ ergibt sich ein hoher Bedarf für eine unweit des Freizeitheims Linden gelegene barrierefreie Haltestelle, die gleichzeitig auch eine Erschließung des nordwestlichen Bereiches von Linden-Nord mit kurzen Fußwegen sicherstellt. Daraus leitet sich ab, dass die Limmerstraße mit insgesamt drei Haltestellen erschlossen werden muss, um die Haltestellenabstände nicht zu groß werden zu lassen.

In der Machbarkeitsuntersuchung von 2011 hat sich ein Standort für die heutige Haltestelle Ungerstraße zwischen der Röttgerstraße und dem Beginn des Gleisbogens in Richtung Westen als günstig erwiesen (Standort „Freizeitheim“). Hier weitet sich die Limmerstraße deutlich auf. Dieser Standort soll in weiteren Planungen vertieft und realisiert werden. (Auszug aus der Beschlussdrucksache)

Zeitplan?

Für den barrierefreien Ausbau der Stadtbahnhaltestellen Ungerstraße, Leinaustraße und Am Küchengarten plant die infra ab Mai 2018 bei der LNVG die Finanzierungsanträge zur Förderung durch das Land Niedersachsen nach dem Entflechtungsgesetz zu stellen.

Im Jahr 2018 wird hiervon als erstes die Haltestelle Wunstorfer Straße barrierefrei ausgebaut. Anschließend sollen die Haltestellen in der Limmerstraße Hochbahnsteige erhalten.

Wie lange das Ganze dann noch dauern wird kann jeder selber am Beispiel Steintor/Kurt-Schumacher-Straße abschätzen.

Weitere Informationen bzw. Quellen:

  • http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/to010.asp?SILFDNR=1006002
  • http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/___tmp/tmp/45081036850647669/850647669/01133147/47.pdf
  • http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/___tmp/tmp/45081036850647669/850647669/01148433/33.pdf
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