Applaus-Gewinner aus Hannover 2017

APPLAUS 2017: Drei Auszeichnungen für Linden

Applaus-Gewinner aus Hannover 2017
Applaus-Gewinner aus Hannover 2017

Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt die Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters Clubbetreiber* und Veranstalter für ihre herausragenden Livemusikprogramme. In den drei Hauptkategorien werden 86 Auszeichnungen vergeben. Die Preisträger erhalten von der Initiative Musik Fördergelder in einer Gesamthöhe von 1,8 Millionen Euro. Damit ist APPLAUS erneut der höchstdotierte Bundesmusikpreis. Ausgezeichnet werden Clubbetreiber und Veranstalter für ihre Programme aus allen Genres der Popularmusik, wie zum Beispiel Rock, HipHop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz.

  • Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters: „Mit dem APPLAUS wollen wir dieses wichtige kulturelle Engagement honorieren und weitere Anreize geben, in musikalische Programme zu investieren.“
  • höchstdotierter Bundesmusikpreis für unabhängige Musikclubs und Veranstaltungsreihen wird bereits zum fünften Mal verliehen
  • 86 Musikclubs und Veranstaltungsreihen werden in Dresden prämiert und mit insgesamt 1,8 Millionen Euro gefördert
  • In Linden wurden der Kulturpalast, Feinkost Lampe und der Jazz Club ausgezeichnet

Die feierliche Preisverleihung findet am Mittwoch, den 25. Oktober 2017, im Alten Schlachthof in Dresden statt. Mit ihren Konzerten prägen und bereichern die Musikclubs unser Kulturleben, sowohl in den Metropolen als auch im ländlichen Raum. Neben der konkreten finanziellen Unterstützung schafft der Programmpreis mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Belange der Programmmacher und ihre Konzertangebote.

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters: „Dass der APPLAUS in diesem Jahr bereits zum fünften Mal verliehen wird, macht einmal mehr deutlich, wie wichtig diese Auszeichnung für die Musik- und Clublandschaft in Deutschland inzwischen ist. Es sind neben den großen Bühnen vor allem die vielen kleineren Clubs im ganzen Land, denen es gelingt, das Publikum mit ihren Livemusik-Programmen zu begeistern und dabei jungen, noch unbekannten Musikerinnen und Musikern eine Bühne zu bieten. Mit dem APPLAUS wollen wir dieses wichtige kulturelle Engagement honorieren und weitere Anreize geben, in musikalische Programme zu investieren.“

Die APPLAUS-Programmpreise werden in drei Kategorien vergeben:

  • Kategorie I für Musikclubs mit mindestens 104 Konzerten im Jahr 2016 – 23 Preisträger erhalten jeweils 40.000 Euro, insgesamt 920.000 Euro
  • Kategorie II für Musikclubs mit mindestens 52 Konzerten im Jahr 2016 – 32 Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro, insgesamt 640.000 Euro.
  • Kategorie für Veranstaltungsreihen und Clubs mit mindestens 10 Veranstaltungen im Jahr 2016 – 31 Preisträger erhalten jeweils 7.500 Euro, insgesamt 232.500 Euro

Allein die ausgezeichneten 86 Programme bei APPLAUS 2017 stehen für circa 8.000 Konzerte im letzten Jahr, also im Schnitt circa 22 Konzerte pro Tag. Die APPLAUS-Jury hat die Preisträger aus fast 320 Bewerbungen ausgewählt. Prof. Dieter Gorny, Aufsichtsratsvorsitzender der Initiative Musik, übernahm auch in diesem Jahr den Vorsitz der APPLAUS-Jury: „Ein Ziel der Initiative Musik ist es, bundesweit den Nährboden für künstlerische Kreativität für Musikerinnen und Musiker der unterschiedlichsten Musikgenres von Pop bis Jazz zu erhalten und auszubauen. Die APPLAUS-Auszeichnungen sind dabei ein wichtiger Bestandteil unserer Förderinstrumente, denn gerade die kleinen und mittleren Clubs sind Kulturorte, die eine Strahlkraft in alle Szenen der Musik hinein besitzen. Unser Dank geht an die Kulturstaatsministerin und das Parlament, die es uns in diesem Jahr sogar ermöglichen, dass wir bei APPLAUS 2017 über 80 Auszeichnungen für hervorragende Programmarbeit vergeben können.“

Mit APPLAUS werden die kleinen bis mittleren Clubs, sowie Veranstalterinnen und Veranstalter nicht nur finanziell unterstützt, um ihre hochwertigen Livemusikprogramme weiterzuentwickeln. Der bundesweit ausgelobte Preis erhöht die öffentliche Aufmerksamkeit auf die strukturellen Herausforderungen von unabhängigen Musikclubs.

Ausgezeichnet wurden:

  • Feinkost Lampe
  • Kulturpalast Linden
  • Jazz Club Hannover

Die Initiative Musik realisiert den Programmpreis APPLAUS bereits zum fünften Mal mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen, sowie die Landeshauptstadt Dresden unterstützen die Preisverleihung. Als beratende Fachpartner wirken die Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) und die LiveMusikKommission, Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (LiveKomm), mit. Die Initiative Musik wird finanziell unterstützt von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA).

Entdecke den Süden - Songwriter Festival in Linden

Entdecke den Süden – Songwriter Festival in Linden

Entdecke den Süden - Songwriter Festival in LindenDas Festival findet an verschieden Plätzen und Läden in ganz Linden Süd statt.
Unsere liebevoll ausgesuchten Singer Songwriter werden in ganz Linden Süd zu hören sein.

Also Ohren gespitzt !!!!

Umrahmt wir es von kulturell geführten Stadtteil Spaziergängen, wo es noch mal Hintergrund Geschichten zu hören gibt.
Die Stadtteil Spaziergänge besuchen mit euch die bunt gemischten, verschiedenen Auftrittsorte.

Lasst euch von Linden Süd und unseren Songwritern verzaubern.

Wenn ihr Lust habt noch mit dabei zu sein meldet euch unter:

Kulturpalast-Linden
Simone Mobil: 0171 1445908 kulturpalast@googlemail.com
Leila Döring: 0176 60800808 leilabookt@gmail.com

Deisterstraße 24
30449 Hannover
KulturPalast-Hannover.de
kulturpalast@googlemail.com

Pagalàti - „Wir vier“

Pagalàti – „Wir vier“

Die Band Pagalàti präsentiert das Musikvideo zu „Wir vier“, einem Song vom aktuellen Album „Wer groß ist, muss nicht klein anfangen“.

Hierzu wurde im Lindener Kulturpalast und an anderen Orten in Linden gedreht. Das Ergebnis ist nicht nur ein Video über die Band, sondern auch als Hommage an den Stadtteil zu verstehen. Für alle Lindener gibt es bei Minute 2:14 einen kleinen, aber feinen Scherz zu sehen: Wie viele warme Brüder gibt es noch einmal?

„Wir vier“ ist auf dem Album „Wer groß ist, muss nicht klein anfangen“ erschienen.
Das Album könnt ihr als CD direkt bei Pagalàti per Mail unter info@pagalati.eu bestellen.

www.pagalati.eu

Scillablüte auf dem Lindener Berg

Scillablütenfest Hannover 2017

Scillablüte auf dem Lindener Berg
Scillablüte auf dem Lindener Berg

Scillablüten-Fest auf dem Lindener Berg findet am Sonntag, den 02.04.2017 statt

Es wird wieder ein buntes Programm aller Initiativen auf dem Berg geben. Auch rund um den Lindener Markt bis hin zur Deisterstraße und Limmerstraße haben viele Geschäfte geöffnet. In Linden-Mitte ist ein kulturelles Rahmenprogrammm geplant.

Die Scilla siberica, der Sibirische Blaustern, fängt jetzt schon an einigen Stellen auf dem Lindener Bergfriedhof an zu blühen und wird in den nächsten Tagen täglich mehr werden.

Die „Bergleute“ vom Lindener Berg laden am 02.04.2017 von 12-18 Uhr zum Scillablüten-Fest ein, das zusammen mit einem Tag der offenen Tür auf dem Lindener Berg gefeiert wird.

Ein Kultur-Programm veranstaltet der Verein Quartier im Küchengartenpavillon und auf dem Bergfriedhof. Zudem lädt das „Gipfeltreffen“ mit der Martinskirche, Linden 07, Villa Osmers, Jazz-Club Hannover, Mittwoch-Theater, Sternwarte, Lindener Turm, Botanischer Schulgarten und dem Kindermuseum zum Tag der offenen Tür ein. Auch hier werden neben Besichtigungen auch Führungen und ein Kulturprogramm angeboten.

Programm des Scillablütenfestes auf dem Lindener Berg am 02.04.2017

Auf dem Lindener Berg: Blaue Luftballons weisen den Weg (Aktion vom Lindener Turm)

Zentraler Info-Stand von Quartier e.V.: vor dem Wasserhochbehälter im Wagen des Lindenspiegel und von Linden entdecken

Ausblick vom Turm der Martinskirche
Ausblick vom Turm der Martinskirche

St. Martinskirche:
14 bis 17 Uhr: Kirche und Turm geöffnet
Kaffee & Kuchen
15 Uhr Kirchenführung

SV Linden 07:
Gastronomie Lindener Bergterrasse, Getränke und Gegrilltes.
Stand mit Waffeln und Infos über Vereine sowie ein kleiner Basar

Villa Osmers:
13 bis 17 Uhr: Die Zahnarztpraxis veranstaltet einen Tag der offenen Tür für Jung und Alt mit Zähne basteln, Zähne bemalen, einem Glücksrad für Kinder und Informationen für Erwachsene

Jazz-Club Hannover:
Von 12 bis 17 Uhr geöffnet
Live-Jazz von 13 bis 17 Uhr mit Emigrant Acoustic Band
Getränke, Kaffee und Kuchen.

Mittwoch-Theater:
Theatercafé von 14 bis 17 Uhr geöffnet
Waffelbacken, Kinderschminken
14, 15 und 16 Uhr Lesung: Kindlich, tiefgründig, weise, verschmitzt. Texte von Christian Morgenstern (Gerd Zietlow) Führungen durch das Theater

Teleskop in der Sternwarte
Teleskop in der Sternwarte

Sternwarte / Auf dem Wasserhochbehälter:
14 bis 16 Uhr Besichtigung, Sonnenbeobachtung, Ausblick vom Wasserhochbehälter

Die Sternwarte hat zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr zur Sonnenbeobachtung geöffnet.

Alle Besucher sind dazu eingeladen, vom höchsten natürlichen Punkt Hannovers aus die Stadt und das Umland zu überblicken. Bei guter Sicht lässt sich sogar der Brocken in über 80 Kilometern Entfernung am Horizont entdecken!

Bei klarem Himmel mit Sonnenschein können alle Besucher außerdem einen einmaligen Blick auf den uns nächsten Stern, die Sonne, werfen. Unsere Teleskope sind mit Spezialfiltern ausgestattet, die Ihnen die Sonne in einem ganz neuen Licht zeigen werden.

Ausblick von der Sternwarte
Ausblick von der Sternwarte

Dieses Jahr gibt es auf dem Wasserhochbehälter, der die Sternwarte beherbergt, außerdem eine Ausstellung des Quartier e.V. zur Lindener Geschichte bis 1920.

Malerei von Ulrich Barth im KüchengartenpavillonLindener Turm:
ab 11 Uhr Gastronomie

Bergfriedhof:
Der Blaustern blüht auf den meisten Flächen des Bergfriedhofs
Lyrik am Wegesrand (Tafeln mit Texten, ausgesucht von Marie Dettmer)

Küchengartenpavillon / Quartier e.V.:
Geöffnet von 11 bis 18 Uhr
Ausstellung von Uli Barth, um 14 Eröffnung
Infos zur Geschichte des Küchengartens und Küchengartenpavillons

Kapelle
Kapelle

Friedhofskapelle:
Ausstellung von Quartier e.V. zur Geschichte des Küchengartens und Küchengartenpavillons
Lesungen von Günter Müller:
13.30 Uhr: Von unsaanen & wenanders. Was war da los in der Zeit als die Limmer noch der Brodwech war?
14.30 Uhr: Waaste agentlich wie se ßpräöchen? Ein literarischer Sprachkurs über den fast vergessenen Lindener Dialekt, auch zum Mitmachen.

Friedhofsbrunnen/ Friedhof:
13 Uhr: Posaunenchor der St.Martinskirche
15 und 16 Uhr: Duo Carsten Bethmann (Saxofon) und Sigga Giltz (Percussion), Walking Act
15.30 und 16.30 Uhr: Duo RabRubin (Katja Arff und Andreas Baum) spielen ausgewählte Traditionals

Botanischer Schulgarten:
Geöffnet von 12 bis 17 Uhr, Infos und Beratung
12 bis 17 Uhr: Imkerei Angela Vogel im Botanischen Schulgarten, Informationen rund um die Honigbiene und Stadtimkerei, kleine Bastelarbeiten

Achtung anziehend - geheimnisvolle KräfteKindermuseum Zinnober (Badenstedter Straße 48):
geöffnet von 11 bis 17 Uhr, Infos und Ausstellung „Achtung anziehend – geheimnisvolle Kräfte“

Anfahrt und Parkplätze:

Bitte kommen Sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • mit der Stadtbahn Linie 9, Haltestelle Lindener Markt oder Nieschlagstraße
  • oder mit Bus Linie 200 (Gegenrichtung: 100), Haltestelle St. Martinskirche oder Zur Sternwarte

Auf dem oberen Lindener Berg wird die Straße Am Lindener Berge am Sonntag, den 2.4.2017 von 12 bis 18 Uhr ab dem Parkplatz bei SV Linden 07 bis zum Christel-Keppler-Weg für den Autoverkehr gesperrt!

Parkplätze für Autos gibt es an der Überfahrt am Westschnellweg, am Steinbruch, am Christel-Keppler-Weg und vor allem an der Badenstedter Straße.

Hinweis für die Gäste:

Bitte wahren Sie beim Rundgang über den Bergfriedhof die Würde des Friedhofs! Bleiben Sie außerdem bitte auf den Wegen und betreten Sie bitte nicht die Wiesen, Sie zerstören sonst die Blausterne!

Quartier e.V. und Lindener Gipfeltreffen sind erreichbar unter Tel. 0160-96754410.
www.quartier-ev.de


„Das blaue Wunder“ – das Lindener Stadtfest zur Scillablüte
Sonntag, 2. April 2017 von 13 bis 20 Uhr
und verkaufsoffener Sonntag mit geöffneten Geschäften von 13 bis 18 Uhr

Das blaue Wunder - Küchengarten
Das blaue Wunder – Küchengarten

In diesem Jahr ist erstmalig der Bürgerverein Lebendiges Linden e.V. der Veranstalter des Festes „Das blaue Wunder“, das am Sonntag, den 2. April in der Zeit von 13 bis 20 Uhr stattfinden wird. Der Quartier e.V. wird, so hoffen die Veranstalter, zeitgleich, wie im vergangen Jahr, zum „Scillablütenfest“ einladen, so der Frühling rechtzeitig die Scilla Sibirica blühen lässt.

Dazu werden viele Einzelhandels- und Lebensmittelgeschäfte in ganz Linden zum verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben, die von den drei Lindener Standortgemeinschaften Aktion Limmerstraße e.V., LindenGut e.V. und DeisterKiez e.V. vertreten werden.

Das blaue Wunder“ ist das große Stadtfest Lindens, das entlang der Lindener Einkaufsstraßen und auf den schönen Plätzen mit zahlreichen Kulturspots aufwartet:

Emanuel Nicolas
Emanuel Nicolas

In der Limmerstraße beim „Lindenstübchen“ treten unter anderem The Bigos (Cover) und Betriebsblind (Hip-Hop) auf, beim „Stubenwechsel“ wird eine Bluessession stattfinden und beim „Fischers“ werden die Singer/Songwriter Emanuel Nicolas und Shaniqua spielen. Das UJZ Glocksee verkauft in der Nähe der Andrea Apotheke Muffins und bringt eine Buttonmaschine mit, Tänzer vom Swing Salon Linden laden zum Mitmachen beim Lindy Hop ein und DJ Drecka legt auf.

Am Küchengartenplatz wird das Kinder- und Blumenfest gefeiert. Auf die jungen Besucher warten Bungeetrampolin, Wasserbälle und ein Irrgarten während die Erwachsenen sich an Blumendekorationen und den Straßenmusikanten Crepes Sucette erfreuen können.

PlatzDa Aktion
PlatzDa Aktion

Zum ersten Mal ist die Stephanusstraße autofrei. Statt Fahrzeugen haben amüsante Kunst-Happenings des Projekts PlatzDa! an der Kreuzung Gartenallee/Stephanusstraße Vorfahrt. Die Zukunftswerkstatt Ihmezentrum, die Bauteilbörse Glocksee und das Partei Bündnis Grundeinkommen präsentieren sich auf der Straße und das Kundalini Yoga Zentrum Bliss bietet einen Meditationsperformance unter freiem Himmel an.

Beim Blauen Wunder, dem verkaufsoffenen Sonntag in Linden am 02.04.2017, ist die Stephanusstraße und der Lindener Markt FUSSGÄNGERZONE. Die PlatzDa!-Initiative fragt sich: WARUM bleibt das eigentlich nicht den ganzen Sommer über so und lädt ein zu Das Wunder beim Wunder: Auf die Straßen, fertig, los.

Auf der Hauptbühne am Lindener Markt werden die Reggae-Band Peace Development Crew, die Akustik-Cover-Combo Brittpop und die Rock-Coverband Hard ‘n‘ Blue auftreten sowie Keyboarder Lutz Krajenski mit Sänger und Percussionist Robbie Smith.

Lutz Krajenski
Lutz Krajenski

Über die Egestroffstraße kommt man zum Pariser Platz, der seinem Namen alle Ehre machen soll, denn hier ist Mode und Kunst zu sehen. Auf der kleinen Bühne gibt es Straßenmusik, Grooviges, Bluesiges und Hip-Hop mit Hangdrum, Lindener Groove Orchester, Frank Zappa  Tribute und Ranios & Rayk.

In der Falkenstraße zeigt die „Galerie Falkenberg“ Bilder ihrer Künstler, bei der Gaststätte  „Falkeneck“ geben die DJs El Batos, Sonder und Flood ihre Livesets zum Besten.

Am Schwarzen Bär werden Freunde von Electrobeats von den DJs KaramK und Psytek unterhalten werden. Um die Ecke im Medienhaus Hannover werden unter anderem Kurzfilme von Hildesheimer Studenten und der Kultfilm „Lindenlied“ gezeigt. In der benachbarten „Galerie BOHAI“ es gibt „offene Wände“ und es werden Singer/Songwriter zu hören sein.

Tom Vieth
Tom Vieth

In der Deisterstraße 13 hat die „ADAD Galerie“ geöffnet und im „Kulturpalast“ tritt das Jazz-Duo Däubler-Bernsmann auf.

Der Blues Corner in der Weberstraße beweist: Mississippi liegt mitten in Linden. Heartburn Billy & The Burning Harz sowie Tom Vieth & Friends spielen originellen Hillbilly beziehungsweise feinsten Chicago Blues. Um die Bühne herum bieten Foodtrucks und Bierstände kulinarische Genüsse.

Ein außergewöhnliches Kunstprojekt wird der Graffiti-Parcours werden: Sechs Graffitikünstler, die jeweils nur eine Sprayfarbe zur Verfügung haben, besprühen sechs große Leinwände. Nach 20 Minuten wechseln die Künstler zur nächsten Leinwand und führen das Werk des Vorgängers fort.

Mit dem Wettbewerb „Das blauste Schaufenster“ sollen die schönsten Schaufensterdekorationen prämiert werden. Besucher des Stadtfestes können Fotos ihres Lieblingsschaufensters einsenden und fürs Mitmachen bei der Abstimmung ebenfalls Preise gewinnen.

Wer alle Kulturspots besuchen möchte, folgt am besten dem „Fanfarenzug Alt-Linden von 1964“, der an dem Tag zweimal durch Linden ziehen wird.

Leckere Speisen und Getränke erwarten die Besucher überall, denn jede Bühne und jeder Kulturspot hat einen Gastronomiepartner, der für das leibliche Wohl sorgt.

Linden spielt auf

Das soziokulturelle Stadtteil-Kulturfest „Linden spielt auf“ ist im Jahr 2015 Teil der Feierlichkeiten zum 900-jährigen Jubiläum von Hannovers Szene-Kiez Linden. Angeregt von der jährlich in Hmaburg-Altona stattfindenden Altonale umfassen die Aktivitäten musikalische Darstellungen, Lesungen, Theater und Bildende Künste. Mitbürgerinnen und Mitbürger aller Coleur sind eingeladen, ihre künstlerischen und kreativen Repertoires in kleinen, aber feinen Formaten zu präsentieren: Amateure, semi-professionelle und künstlerisch tätige Menschen, die in Linden beheimatet sind. In einem Stadtteil, in dem 40 Prozent der Menschen einen migrantischen Hintergrund haben, sollen deren kulturelle Einrichtungen, Kioske und Vereinslokale besonders mit eingebunden werden. Die verschiedenen Gruppen und Künstler finden Beratung, Unterstützung und Übungsmöglichkeiten in den Räumlichkeiten des Kulturpalastes Linden. Die Umsetzung des Projektes erfolgt mit Hilfe von vier künstlerischen Betreuern aus Linden, von denen zwei einen migrantischen Hintergrund haben.

Linden spielt aufLinden spielt auf

Zu den Zielen des Projektes gehören die Etablierung des Veranstaltungsformates, die Chance, Bewohnerinnen und Bewohnern, Vereinen und Bürgergruppen einen Rahmen für eigene kleine Konzerte, Lesungen und Aufführungen zu bieten, und gleichzeitig allen Menschen in Linden die einzigartige Möglichkeit zu geben, einen Blick auf die kreative Vielfalt im Quartier und in Hinterhöfe, Garagen, Gärten, Dachböden und Wohnzimmer zu werfen. All dies soll der Förderung der Gemeinschaft innerhalb der Nachbarschaft dienen und die Straße als Treffpunkt kulturellen Kennenlernens, Austauschs und gemeinsamer Aktionen zu fördern.

Alle Infos unter: www.lindenspieltauf.de

Jean Coppong

Dr. Sketchy’s Anti Art School RELOADED

Jean Coppong
Jean Coppong
Model Heute: Jean Coppong

Sonntag, 13.04.2014 um 18:00 Uhr im Kulturpalast Linden, Deisterstraße

Ein Liebling der Hannoveraner Kulturszene ist zurück. Im neuen Gewand, in einer neuen Location und unter neuer Flagge. Dr. Sketchy ist anders, aufsehenerregend, aufregend. Denn hier trifft Zeichenkurs auf Cabaret. Zeichenbegeisterten stehen hier atemberaubende Persönlichkeiten Modell. Von der Burlesquetänzerin bis zu Draque-Queen, vielfältigste Künstler, ausgefallene Schönheiten und schillernde Charaktere posieren und performen hier. Doch Dr. Sketchy ist kein steriler Zeichenkurs. Dr. Sketchy ist Spaß mit schrägen Zeichenwettbewerben und unglaublichen Modellen in extravaganten Kostümen. In loungiger Atmosphäre, einem guten Drink in der Hand und zu stimmiger Musik wird hier eine außergewöhnliche Kunstform betrieben.

Jordi Kuragari

Live im Kulturpalast: Jordi Kuragari & Martiste

Jordi Kuragari
Jordi Kuragari

Jordi Kuragari (Progressive Rock/ Berlin)
Martiste (Alternative-Indie/Hannover)

Donnerstag, 03.04.2014 um 20:00 Uhr im Kulturpalast Linden, Deisterstraße

Kuragari (japanisch für Dunkelheit) ist sicherlich einer von vielen Begriffen, um die von sphärischen Gitarren getragenen Kompositionen und Klangwelten von Jordi Kuragari zu beschreiben. Dabei zeigt er sowohl als Songwriter wie auch als Komponist und Produzent seine Stärken und Vorlieben: Neben Rock und Alternative sind vor allem Progressive Rock und Soundtracks wichtige Inspirationen für seine Musik.

In seinem Repertoire finden sich sowohl Rock- und Popsongs eines Songwriters, als auch komplexere Kompositionen, meistens getragen vom charakteristischen Gitarrenspiel und einer großen Vielfalt von Klängen aus aller Welt. Der aus Berlin stammende Multi-Instrumentalist spielt neben Gitarre auch Keyboards, Bass und gelegentlich Schlagzeug, außerdem entstehen eine Reihe von Stücken für klassische Gitarre.

Nach seinem ersten Solo-Album “traveller” von 2012, entsteht gerade sein zweites Album “why wait”, welches für Herbst 2014 angekündigt ist. Neben den Mitgliedern seiner Tourband werden verschiedene Weggefährten und Gastmusiker aus der ganzen Welt ihren Beitrag leisten. Außerdem arbeitet er als Gitarrist und Produzent für verschiedene Projekte. Dabei wechselt er zwischen so unterschiedlichen Stilen wie z. B. Rock-Chanson mit „GENERAT“, härterem Deutschrock mit „Mike Nuhn“ oder Ambient mit „Biinds“. Außerdem arbeitet er mit dem Team vom recordingloft in Berlin um Vernon D. Hill und Kollegen.

Twofold Bases

Twofold Bases & Cologne Blues Club

Twofold Bases
Twofold Bases

Datum: 25.03.2014 | Zeit: 20:00 | Ort: Kulturpalast Linden

Twofold Bases (Blues/Hannover)
Twofold Bases, das sind Wolfgang Scholz (Gitarre, Gesang) und René Wermke (Blues Harp, Gesang, Foot Percussion). Am letzten Sonntag spielten sie bereits beim diesjährigen Scillablütenfest auf dem Lindener Berg. Wem es also gefallen hat dem sei ein Besuch im Kulturpalast empfohlen.

Wir lernten uns bei einer der zahlreichen Sessions in Hannover kennen. Sofort wurde klar, dass man musikalisch auf einer Wellenlänge liegt auch wenn einige Jahre an Lebenserfahrung zwischen uns liegen. Vielleicht ist es aber auch gerade das, was den Sound von Twofold Bases ausmacht. Als Mundharmonikaspieler brauchst du einen Gitarristen, der es versteht eine feine Abstimmung zwischen Harp, Gesang und Gitarre umzusetzen. Als Gitarrist in einem Bluesduo braucht man einen Harpspieler, der das Instrument nicht nur als Effekt nutzt, sondern als vollwertigen Gegenpart zur Gitarre. Mit diesen Grundlagen war es also nur eine Frage der Zeit bis wir das erste mal gemeinsam im Proberaum saßen. Mittlerweile haben wir ein Programm von mehr als 2 Stunden und spielen in Kneipen, Biergärten auf privaten Feiern und freuen uns immer wieder aufs neue festezustellen, dass der Blues hier in Hannover ein breites Publikum hat.

Cologne Blues Club (Blues/Köln)
Am 25.02.2011 erscheint „Our Streets“ bei pepper cake. Neben sechs Coversongs von ausgesuchten Künstlern wie Delbert MC Clinton, Boz Scaggs und Leo Nocentelli, finden sich auf der CD auch sechs Eigenkompositionen. „Our Streets“ ist für die Band eine erste Standortbestimmung, ein wichtiger Schritt auf ihrem musikalischen Weg. Die Musiker wollen ihren eigenen, unverwechselbaren Sound, ihre eigene Art den Blues zu spielen, weiter verfeinern. Sie bezeichnen ihn als „Finest Groovin Blues“, urban, songorientiert und gradlinig. Der Cologne Blues Club wird die Songs von „Our Streets“ in den nächsten Monaten auch Live in den Clubs in Deutschland und dem angrenzenden Ausland vorstellen. Die Band liebt die Bühne, hat sich deshalb auch innerhalb kürzester Zeit den Ruf als überzeugende Live-Band erspielt.

 

Der Rest

Kulturpalast: Der Rest (Postpunk, Chanson/ Hamburg)

Der Rest
Der Rest

Freitag, 28.03.2014 / 20.00 Uhr / Kulturpalast Linden, Deisterstraße 24

Der Rest: Das ist die Band von Phil Taraz, einem Musiker, Filmemacher und Produzenten, einem weithin kreativen Kopf, einem urbanen Menschen mit weiten Gedanken. Mit einem Gespür für Stimmungen und Schwingungen. Mit einem künstlerischen Antrieb, von dem er sich leiten lässt. Entwicklungen entstehen intuitiv, niemals strategisch. Veränderungen sind die Folge seines Bedürfnisses, nicht stehen zu bleiben. Und Der Rest verändert sich stetig, bleibt zugleich immer Der Rest. Bleibt Phil Taraz, auch wenn Der Rest stets eine feste Band ist. Die sich jedoch ebenso verändern kann wie der Blickwinkel, aus der man diese Musik und ihre Texte betrachtet. Von bittersüß bis nachtschwarz, von sehnsuchtsvoll bis tief ergründend.

Der Rest ist Der Rest. „Damit machen wir es uns nicht einfach“, sagt Phil, „denn schon beim Debüt hatten manche gewisse Schwierigkeiten, uns einzuordnen.“ Aber ist es nicht das, was Kunst leisten sollte: uns herausfordern? Aufwühlen und anregen, besänftigen und auch einmal anstrengen? Denn ja: Manche wahrhaftigen Gedanken sind anstrengend, müssen es sein. Und der Rest ist Wahrhaftigkeit pur. Ohne Schminke oder Filter, sondern geboren aus der unbedingten Leidenschaft, Ungehörtes zu erzeugen.

Felidae Trick

Kulturpalast: Felidae Trick (Indie, New Wave/Tel Aviv)

Felidae Trick
Felidae Trick
Dienstag, 18.03.2014 / 20 Uhr / Kulturpalast Linden, Deisterstraße 24

„Offenheit ist die wichtigste Lektion, die mich das Leben in Tel Aviv gelehrt hat“, sagt Omer Liechtenstein. Seit 2011 lebt der israelische Sänger in Berlin, jetzt setzt seine Band Felidae Trick zum großen Sprung an: Mit dem Album „Patrimony“ 12 Songs, die offen sind für alles zwischen Indie-Rock und New Wave, Arctic Monkeys und The Cure, Beatles und The Smiths.

„Patrimony“ ist nicht das erste Lebenszeichen von Felidae Trick. „Aber es ist unser erste Bandalbum“, betont Omer Lichtenstein. Das 2011 veröffentlichte Debüt „The Felidae Trick“ und die im Frühjahr 2013 erschienene EP „She Goes Away“ (Peter Walsh produzierte) waren Livesessions mit angeheuerten Musikern. Auf „Patrimony“ entfalten Felidae Trick erstmals die kreative Kraft einer echten Band, deren Mitglieder zu einem organischen Kollektiv mit Ecken, Kanten und einem feinen Händchen für tanzbare Grooves verwachsen sind. Aufgenommen in den Berliner Trixx Studios mit Produzent Zare Pak entfaltet „Patrimony“ Song für Song einen stärker werdenden Sog in Richtung Dancefloor. Zum Beispiel mit „Left My Home“, das Funk und melodische Funken sprüht und diesen speziellen, fast magischen Felidae-Trick-Flow entwickelt.

Neblige New-Wave-Effekte legen sich wie tiefhängende Wolken über eine unwiderstehliche Hookline, die den Song vom ersten Takt an heftig vibrieren lässt. Oder mit der hypnotischen Dauerschleife aus Gitarren und Groove, in die Felidae Trick „At The Backyard“ gepackt haben. Über allem schwebt Omer Liechtensteins warme Stimme, die jeder Silbe etwas Unergründliches gibt.Tiefer Westen oder naher Osten, späte Sechziger- oder frühe Achtzigerjahre, arabische Kurzhalslaute oder E-Gitarre: Ort, Zeit und Klangraum spielen für Felidae Trick keine entscheidende Rolle. Das Gefühl muss stimmen, für die Menschen und für die Musik. Mit den weltumarmenden Melodien, die sich wie glühendrote Fäden durch „Patrimony“ ziehen, sind Felidae Trick auf dem richtigen Weg. Wohin der führen wird? Das ist – weil es einfach so sein muss – völlig offen.

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