Kiosk Davenstedter Straße

Kiosktag und Ausstellung Kioskkult(ur)

Eine gemischte bunte Tüte Kioskkult(ur) – zugreifen erwünscht

Einen Tag lang die rund 230 Kioske Hannovers in ihrer ganzen Vielfalt feiern: Dazu lädt der gemeinsame Kiosktag von Hannoverscher Allgemeiner Zeitung und Landeshauptstadt Hannover mit dem Kulturbüro, dem Historischen Museum und dem Kulturhauptstadtbüro am 28. Juli (Sonnabend) ein. Zusammen mit der Privatbrauerei Herrenhausen als Partner und Sponsor werden die städtischen Kioske für einen Tag ein Ort, an dem sich auf kleinstem Raum das kulturelle Leben tummelt.

„Wer sich auf den Weg macht, hat am Kiosktag buchstäblich eine bunte Tüte Kultur zur Auswahl – das Angebot reicht von einer Ausstellung über Lesungen, Konzerte, Filme und Verkostungen“, kündigt Dr. Benedikt Poensgen, Leiter des Kulturbüros, an. HAZ-Redakteur Jan Sedelies ergänzt: „Das Programm, das bis jetzt feststeht, hat es schon in sich, aber bis zum Kiosktag sind Kioskbetreibende und Künstlerinnen und Künstler aufgerufen, sich mit ihren Ideen am Kiosktag zu beteiligen und Aktionen einzubringen – ob Brettspielabende, Chorauftritte, Single-Partys, Hannover-96-Fantreffen oder Miniflohmärkte – die Kioske werden als Bühnen für die Ideen ihres Publikums fungieren.“ Wer dem Aufruf folgen möchte, ist eingeladen, sich per Mail an jan.sedelies@haz.de zu wenden.

Ideenschmiede für den Kiosktag war das von Hannoverscher Allgemeinen und Historischem Museum organisierte HAZ-Forum zum „Kiosk im Wandel“. „Hier haben wir die Kioskszene unter die Lupe genommen und Kioskbetreibende zu Wort kommen lassen, die von den täglichen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen vor und in ihren ‚Buden‘ erzählt haben“, berichtet Katharina Rünger, Historisches Museum Hannover. Beteiligte auf dem Podium war auch Anna Morawek, die ihre Bachelorarbeit zum Thema Kioske vorgestellt hat. „Aus diesem Abend heraus entstand die Idee, die Ergebnisse in einer Installation erlebbar zu machen und den ersten Kiosktag zu veranstalten“, so Rünger weiter.

Die Ausstellung Kioskkult(ur) von Anna Morawek, Muthesius Kunsthochschule Kiel, und Laura Kettler, Leibniz Universität Hannover, wird am 28. und 29. Juli zeitgleich auf zwei Plätzen im öffentlichen Raum zu sehen und für jeden kostenlos zugänglich sein. „Die Ausstellung Kioskkult(ur) veranschaulicht, dass Hannovers Kioskszene etwas Besonderes ist. Die beiden Standorte befinden sich in den ‚Kiosk-Hotspots‘ Hannovers: Linden und Nordstadt“, erläutert Morawek. „Am Küchengarten gibt eine großflächige Fotoinstallation, die alle Kioske aus Hannovers zentralen Stadtteilen zusammenbringt. An der Lutherkirche werden die Kioske symbolisch als ‚zweites Wohnzimmer‘ nach draußen geholt. Hier erzählen Kioskbetreibende aus Hannover in einer Video-Installation Geschichten aus ihrem Alltag – und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund.“

Mit mehr als nur dem Hauptsponsoring der Ausstellung „Kioskkult(ur)“ ist die Privatbrauerei Herrenhausen an Bord. Zum Auftakt ihrer Kioskkonzert-Serie lädt sie am Kiosktag im Rahmen ihres 150-jährigen Jubiläums zum ersten Kioskkonzert mit der Studenten-Kult-Band Liedfett ein – um 20 Uhr am Pfarrlandkiosk, Pfarrlandplatz 1. „Wir wollen unser Jubiläum gebührend mit den Fans feiern und veranstalten daher in diesem Jahre eine Reihe von Kioskkonzerten“, sagt Axel Schulz-Hausbrandt, geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Herrenhausen. „Mit unserer Konzertreihe möchten wir einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der Kioskkultur in Hannover leisten und freuen uns sehr, dass wir damit ein offizieller Teil der UNESCO City of Music sind“, ergänzt Christian Schulz-Hausbrandt, geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Herrenhausen.

Die hannoverschen Kioske sind Kult und beleben durch ihren persönlichen Charakter die Nachbarschaften. Sie sind Treffpunkte für Jung und Alt und Menschen aus jeder Gesellschaftsschicht. Daran knüpft Melanie Botzki, Leiterin des Kulturhauptstadtbüros, an: „Zum Thema Nachbarschaft, unserem Arbeitsthema für die Kulturhauptstadtbewerbung 2025, gehören Kioske natürlich dazu. Sie sind ein zentrales Merkmal der Nachbarschaften in Hannover und in keiner anderen Stadt so zahlreich zu finden. Wir wollen Nachbarschaft deswegen nicht nur inhaltlich als Arbeitsthema begreifen, sondern auch strukturell. Der Beteiligungsprozess zur Kulturhauptstadt, den wir aktuell planen und der Anfang Herbst starten wird, wird die Kioskstruktur aufgreifen. Vorher präsentieren wir zum Kiosktag bereits einen eigenen, partizipativen Kulturhauptstadtkiosk.“

Die Aktionen am Kiosktag im Überblick:

Lesung und Konzert in der Pro Bier Bude, Limmerstraße 105
Beim Kiosktag am 28. Juli laden Jan Fischer und Martin Spieß zur Lesung und Konzert. Die Künstler präsentieren um 20 Uhr witzige, gewagte und mitunter andächtige Geschichten. Fischer liest aus der halbautobiographischen Erzählung „Audrey und Ariane. Eine Disneyland-Vampirgeschichte“, Spieß trägt aus seinem Short-Story-Band „Ich dreh mich lieber noch mal um und bin weit, weit weg“ und aus seinem Wendland-Roman „Und bis es soweit ist, gibt es Eiscreme.“ vor. Dazu stellt Spieß das Indierock-Soloprojekt Vorband vor. Künstler Fischer schreibt zum ungewöhnlichen Kioskkulturabend: „Kioske sind magische Orte, in denen es alles gibt und die uns mehr als einmal durch die Nacht geholfen haben.“

Konzert der Band Liedfett, Pfarrlandkiosk, Pfarrlandplatz 1
Auftakt der Kioskkonzert-Serie der Privatbrauerei Herrenhausen um 20 Uhr mit der Studenten-Kult-Band Liedfett. Mit ihrem vierten Album „Phoenix aus der Flasche“ stieg die Hamburger Akustik-Punkband auf Anhieb auf Platz 24 der Charts. Dieses Album stellt damit die höchste Platzierung der Bandgeschichte dar. Der Erfolg der Musiker fußt auf der einmaligen Mischung aus Punkt, Akustik-Pop und Sprechgesang.

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https://www.youtube.com/watch?v=steddPly7Ck

Slam City-Das Poetry Slam Festival, Zur Bettfedernfabrik 3
Beim Festival auf dem Kulturzentrum Faust gibt es eine Kulturkioskbühne – benannt nach der Reihe Kulturkiosk, die mehr als zehn Jahre bei Faust lief und stets Literatur und Musik verbunden hat. Auf der Bühne laufen am Sonnabend die Vorrunde der ersten Hannoverschen Stadtmeisterschaft (16.30 und 17.45 Uhr).

Anschließend spielen der Indie-Folk-Künstler Tom Klose aus Hamburg (19 Uhr), die Elektro-Punk-Band Prada Meinhoff aus Berlin (20 Uhr) und der Slam-Autor Sven Kamin aus Wedel (21).

Kioskliebe: Liane und Christian Korbach
Kioskliebe: Liane und Christian Korbach

Erzählcafé mit Liane Korbach bei köschk am Herrenhäuser Markt 9
Liane Korbach hat mehr als 40 Jahre im Kiosk direkt am Herrenhäuser Markt gearbeitet – und viele Geschichten über Kunden und Kioskkultur gesammelt – sie hat sogar ihren Mann Christian am Kiosk selbst kennengelernt. Zum Kiosktag lädt sie um 12.30 Uhr zu einem Erzählcafé ein und wird ein wenig mit den Zuhörern in Erinnerung schwelgen.

Apollo-Kino, Limmer Straße 50
Das Apollo-Kino an der Limmerstraße zeigt zum Kiosktag den Film „Neben den Gleisen“. Um 18 Uhr geht es um Boizenburg, eine kleine Elbestadt in Mecklenburg-Vorpommern. Mitten auf dem Bahnhofsvorplatz steht ein in die Jahre gekommener Kiosk, der von 5 Uhr bis 22 Uhr geöffnet hat. Er dient aber auch als Stammkneipe für Schichtarbeiter aus den Schlachthöfen, Arbeitslose, Taxifahrer und Rentner. Ende 2015 kommen am Bahnhof Tausende Flüchtlinge an, die ins nahe gelegene Erstaufnahmelager wollen. Die Stammgäste, die normalerweise hier Bier trinken und Fußball schauen, fangen an, über Politik zu diskutieren und ihre eigene Situation zu reflektieren. Wir treffen auf einen besonderen Moment, wo sie uns Einblicke in ihren Lebensalltag gewähren und über ihre Frustrationen und Hoffnungen reden.
R: Dieter Schumann, D 2017, 85 Min., FSK 12 J.

Lodderbast, Berliner Allee 56
Das Lodderbast versteht sich als Kulturkiosk und lädt zum Kiosktag von 13.30 bis 17 Uhr zum Open House ein. Dazu gibt es um 14 Uhr, 15 Uhr, und 16 Uhr Kurzfilme bei freiem Eintritt. Um 20 Uhr läuft dann Godards „Alphaville“ (1967). Der Musiker Malte Hollmann begleitet den Science-Fiction Film von Jean-Luc Godard mit elektronischen Klängen. Ein absolutes Muss!
FR/IT 1967 | R: J. – L. Godard| Mit deutschen Untertiteln | 89 Min. | FSK ab 16; Eintritt 15 Euro

Kunst und Kuchen im Kiosk, Sonnenweg 1-3
Der Kulturtreff Plantage hat seit April 2018 eine zeitlich begrenzte Außenstelle – die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nutzen einen ehemaligen Kiosk in Hannover-Ahlem, Sonnenweg 1-3, und bieten dort ein buntes Kulturprogramm. Der Titel lautet: „Atelier auf Zeit – Kulturtreff im Kiosk“. Künstlerinnen und Künstler aus dem Stadtbezirk sind eingeladen, ihre Werke zur Schau zu stellen und zum Verkauf anzubieten. Zu sehen und zu erwerben sind Bilder, Skulpturen, Kunsthandwerk. Dazu gibt es Kuchen.

Mehr Informationen zum Programm sind auf Hannover.de unter www.hannover.de/kioskkultur zu finden. Hier wird das Programm fortlaufend aktualisiert.

 

 

Rundgang mit Günter Müller

Günter Müller am 16. Juni wieder auf den Spuren von Adam Seide – „Es ist nur eine Reise“

Rundgang mit Günter Müller
Rundgang mit Günter Müller

Mit dem Rundgang am 16. Juni 2018 setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS in Linden ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe „Linden – eine Reise durch Raum und Zeit“ fort. „Es ist nur eine Reise“ lautet denn auch das Motto des literarischen Erkundungsganges mit dem Lindener Autor Günter Müller – auf den Spuren von Adam Seide und seinem alter ego „Lampenschirm“ aus seinem letzten Roman in Linden.

Ein Projekt, gefördert vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.

Treffpunkt ist am Alten Rathaus Linden um 14 Uhr. Von dort, dem Standort der ehemaligen Galerie Seide aus geht es entlang der Orte des Romans auf den Lindener Berg. Unterwegs liest Günter Müller aus dem Roman „…es ist nur eine Reise…“ und aus eigenen Texten zu Adam Seide. Seinen Abschluss findet der Spaziergang in Küchengartenpavillon mit weiteren Texten von und über Adam Seide sowie beim Austausch im „Lindener Turm“

Günter Müller – „Es ist nur eine Reise“
Treffpunkt: 16.06.18, 14 Uhr
Altes Rathaus Linden, Ecke Deisterstraße – Auestraße
Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 40 68 67 oder E-Mail: g.mueller@htp-tel.de

www.lebensraum-linden.de

Public Viewing auf dem Lindener Markt

Offener Brief gegen das inzwischen Verlegte Public Viewing

Public Viewing auf dem Lindener Markt
Public Viewing auf dem Lindener Markt
Offener Brief zur Übergabe der Unterschriftenlisten gegen das geplante Public Viewing zur WM 2018 auf dem Küchengartenplatz in Hannover

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schostok,

wie ich am 01.06.2018 der HAZ entnehmen konnte, wird das Public Viewing nun doch nicht auf dem Küchengartenplatz stattfinden. Ich überreiche Ihnen aber dennoch diese Unterschriftenlisten, um unsere Forderung nach einer Absage der Veranstaltung zu betonen und darauf aufmerksam zu machen, wie viele Bürger und Bürgerinnen im Stadtteil Linden durch den Ihnen sicher bekannten Partytourismus mittlerweile gegenüber potentiell lärmträchtigen Veranstaltungen sensibel geworden sind:

In einer relativ kurzen Zeitspanne von 5 Tagen habe ich mehr als 130 Unterschriften gesammelt, die meisten durch persönlichen Kontakt an der Haustür.
Die zahlreichen Gespräche die ich in dieser Zeit geführt habe, zeigten mir deutlich, wie viele Familien mit Kindern sowie auch Singles mittlerweile unter den nächtlichen Ruhestörungen durch laute Musik im Freien, Gegröle, Feuerwerk, Flaschenzerschmeißen auf Autos, freiem urinieren überall u.v.a. mehr zu leiden haben! Die meisten Nachbarn befürchteten durch das Public Viewing eine Potenzierung der nächtlichen Ruhestörungen und waren entsetzt über die Aussicht auf eine derartige Großveranstaltung mitten im Wohngebiet.

Es ist keinesfalls so, dass wir etwas gegen Veranstaltungen und einen lebendigen, kulturell vielfältigen Stadtteil haben! Wohl aber gegen das Klischee, in Linden sei alles möglich!
Zweifellos ist dieser Stadtteil geprägt durch Offenheit und Toleranz. Nicht ohne Grund lebe ich hier seit über 30 Jahren! Aber schlafen wollen wir hier auch Mal! Bei fehlender Nachtruhe geht irgendwann jeder mal auf die Barrikaden! Lärm macht bekanntlich krank.

Der Küchengartenplatz und umliegende Flächen haben sich bei schönem Wetter für die Anwohner zu einem Problem entwickelt. Hier wird – ohne Rücksicht auf Verluste – gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Wir sind verzweifelt, weil wir nachts nicht mehr schlafen können! Viele Anwohner haben keine Ausweichmöglichkeit, da nur Küche und Bad zum Hinterhof liegen.
Da bin ich nicht die Einzige, die überlegt, in der Küche zu schlafen! Genauso unerträglich ist die Situation für viele Anwohner in Linden-Nord! Bisher bleibt leider nur die Möglichkeit, die Polizei anzurufen. Der Bezirksrat Linden-Limmer hat bereits ein Nachtkonzept für den Stadtteil beantragt. Ich bitte Sie von daher dringend, sich für unsere Probleme einzusetzen und dieses Konzept zu unterstützen, damit endlich und sehr bald wieder Ruhe im Stadtteil herrscht – zumindest Nachts!

Ich bitte Sie auch darauf einzuwirken von weiteren Großveranstaltungen im Stadtteil abzusehen! Bitte verhindern Sie ein zweites Public Viewing an der Fährmannswiese!
Das ist in meinen Augen eine Problemverlagerung in’s Grüne – auf Kosten der Anwohner Lindens und zum Wohle eines einzelnen Wirtes. Ein größeres Pulic Viewing am Lindener Marktplatz ist genug! Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass unser Stadtteil lebenswert bleibt!

Mit freundlichen Grüßen
Susanne Maeter

Offener Brief Public Viewing

Ausstellungsplakat Männer, Blumen und ein durchschaubares Mädchen

Ausstellung: Ulrike Enders – „Männer, Blumen und ein durchschaubares Mädchen“

Ausstellungsplakat Männer, Blumen und ein durchschaubares MädchenAusstellung im Küchengartenpavillon vom 3. Juni bis 31. Juli 2018 mit Plastiken und Zeichnungen von Ulrike Enders.

Die Eröffnung ist am Sonntag, den 3. Juni um 11: 00 Uhr, Die Einführung spricht Matthias Riemann. Ein weiterer Termin ist das Künstlergespräch am 24. Juni um 17:00 Uhr. Die Ausstellung geht bis zum 31. Juli.

Ulrike Enders hat in München und an der HdK Berlin „Freie Kunst“ studiert. Bei einem Wettbewerb hat sie den Zuschlag für ihre erste Plastik im öffentlichen Raum auf dem Stöckener Marktplatz bekommen und realisieren können. Das war 1980.

In den folgenden Jahren sind ihre Skulpturen in Hannover und Umgebung auf über zehn Stück gewachsen. In Linden, in der Minister-Stüwe-Straße, hockt der „Lindener Butcher“ auf einem Gestell. Die bekanntesten Figuren von ihr sind in Bronze gegossen, wie das Regenschirmpärchen in der Innenstadt, nahe dem Kröpke und die „Momo“ am Michael-Ende-Platz. Im Küchengartenpavillon wird Ulrike Enders kleinere Arbeiten aus Polyester und Holz ausstellen. Dazu einige Zeichnungen, meist Portraits, die nebenbei auf Reisen entstanden sind. Oft hat sie hierbei in Windeseile den Gesichtsausdruck einer Person gegenüber meisterlich eingefangen. Sie lebt und arbeitet in Hannover, Ricklingen.

Public Viewing auf dem Küchengarten?

Fußballparties ja, Dauerlärm nein

Public Viewing auf dem Küchengarten?
Public Viewing auf dem Küchengarten?
Fußballübertragungen auf dem Lindener Markt und dem Küchengartenplatz

Linden freut sich sehr auf die Fußball-WM. Überall wird die WM übertragen, in Gaststätten, auf Hinterhöfen, in Gärten, an und auf Plätzen in Linden. Das war die letzten Weltmeisterschaften so und wird auch in diesem Sommer so sein.

Jetzt will die Stadt neben dem Lindener Marktplatz auch den Küchengarten-Platz für das Public-Viewing freigeben. Einen anderen Platz hatte sie in Hannover nicht gefunden, weil Anwohner sich beschwerten. Daniel Gardemin, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtbezirksrat Linden-Limmer dazu: „Jetzt zwei Plätze nebeneinander in Linden bespielen zu wollen, hat einen faden Beigeschmack. Zumal weder Bezirksbürgermeister noch Bezirksrat informiert wurden. Erst sucht die Stadt wochenlang wie Sauerbier einen zentralen Public-Viewing-Platz und entscheidet dann plötzlich über die Köpfe hinweg, die Fußballfans in die Wohnquartiere Lindens zu schicken.“

Der Stadtbezirk Linden-Limmer hat im Frühjahr die Verwaltung mit großer Mehrheit aufgefordert, ein Nachtkonzept zur Beruhigung der Partyzonen im Stadtbezirk zu erarbeiten. Dazu gehört die Forderung, nachts Streetworker und Ordnungskräfte deeskalierend auf die Partygäste einwirken zu lassen, so dass der nächtliche Geräuschpegel für die Anwohner/innen erträglicher wird. Daniel Gardemin dazu: „Wir sind sehr verwundert, dass die Stadt der Diskussion um Lärm in Linden keine Rechnung getragen hat.“

Wir – die Grünen im Stadtbezirk Linden-Limmern – fordern die Stadt vor dem Hintergrund des Public-Viewings auf, andere Standorte zu prüfen oder zumindest zwei Teams von Ordnungskräften und Streetworkern für die gesamte WM zusammenzustellen, die bei und nach den Abendspielen von 20 Uhr bis 2 Uhr morgens zwischen Lindener Markt und Limmer Straße für Deeskalation sorgen und als Ansprechpartner für die Anwohner/innen zur Verfügung stehen. Wir müssen ja davon ausgehen, dass die Fußball-Fans nach den Abendspielen nicht sofort ruhig und besonnen wieder nach Hause gehen werden. Und das mehr oder weniger bei über 50 Spielen, die gezeigt werden sollen.

https://linden-limmer.gruene-hannover.de/

Pressemitteilung Die Grünen Linden-Limmer

Mechanische Weberei

Mein Quartier Linden

Lindener Rathaus
Lindener Rathaus

Quartier e.V. und Freizeitheim Linden stellen in Vorträgen und Rundgängen Linden vor.

Dabei richtet sich das Angebot an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenexpert*innen.

Reihe „Linden für Anfänger*innen“

in zwei Vorträgen und drei Rundgängen:

Vortrag: „Linden von den Anfängen bis 1920“
Donnerstag, 19. April, 19:00 Uhr

Vortrag: „Linden von 1920 bis heute“
Donnerstag, 3. Mai, 19:00 Uhr

In den ca. einstündigen Vorträgen mit zahlreichen Bildern wird ein Überblick über die Lindener Geschichte gegeben. Von den Anfängen als kleines Bauerndorf, den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg, den Anlagen des Küchengartens und von-Platen-Gartens bis zum schönsten Dorf im Königreich Hannover geht die bewegte Geschichte. Dann folgt die Industrialisierung mit der Errichtung zahlreicher riesiger Fabriken und dem Zubauen Lindens mit Arbeiterwohnungen. 1885 wird Linden Stadt, hat 1900 schon 50.000 Einwohner*innen und bei der Vereinigung mit Hannover 1920 sogar über 80.000. Aus dem Bauerndorf ist das „rote Linden“, eine Hochburg der Arbeiterbewegung, geworden.

In der Weimarer Zeit, der Zeit des Nationalsozialismus und den Weltkriegen leidet Linden wie andere Stadtteile Hannovers auch. Vom Krieg glücklicherweise nicht so stark zerstört wie Hannover, finden weitere große Veränderungen durch die städtebauliche Sanierung ab den 1970er Jahren und die wirtschaftliche Aufgabe zahlreicher Großbetriebe sowie vieler kleiner Geschäfte statt. Nach Linden ziehen viele arme Menschen ausländischer Herkunft und dann auch viele Studierende. In den letzten Jahren ist aus dem armen, ehemaligen Arbeiterquartier, erst ein Multi-Kulti-Viertel und heute ein lebendiger, schicker Stadtteil auch für Besserverdienende geworden.

Ort: im historischen Stadtteil-Archiv im Keller des Freizeitheims Jonny Peter (Quartier e.V.)

Mechanische Weberei
Mechanische Weberei

Ergänzt wird „Linden für Anfänger*innen“ um die Reihe „Linden für Entdecker*innen“:

Nach den Vorträgen zur Einführung in die Lindener Geschichte bieten die Rundgänge durch das Quartier  Einblicke direkt vor Ort zur jeweiligen Entwicklung der drei Lindenen Stadtteile:

Rundgang: „Linden-Mitte“
Samstag, 26. Mai, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Platz am Küchengarten; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang: „Linden-Süd“
Samstag, 2. Juni, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Lindener Markt; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang: „Linden-Nord“
Samstag, 23. Juni, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Platz am Küchengarten; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang über den Lindener Berg
Samstag, 14. April, 14:00 Uhr
Dieser Rundgang findet als „MixTour“ im Rahmen des städtischen Programms „Grünes Hannover“ statt.
Treffpunkt: St. Martinskirche; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang Fössefeldfriedhof:
Samstag, 12. Mai, 14:00 Uhr
Dieser Rundgang über den Fössefeldfriedhof/Limmer findet im Rahmen des Programms „Grünes
Hannover“ statt.
Treffpunkt: Eingang Friedhofstraße, Jonny Peter (Quartier e.V.)

Zur Geschichte der Juden in Linden
Sonntag, 24. Juni,
10:00-13:00 Uhr (mit Kaffeepause)
Eine Führung zu den Grabstätten Lindener Juden auf dem Alten Jüdischen Friedhof und dem jüdischen Friedhof An der Strangriede (Nordstadt). Männliche Besucher sollten eine Kopfbedeckung tragen.
Treffpunkt: Nordstadt/ Oberstraße Friedhofseingang
Kosten 5,00 EUR
Dr. Peter Schulze (Quartier e.V.)

Alle Rundgänge „Linden für Anfänger*innen“, ca. 90 Minuten
Kontakt: Quartier e.V. /Küchengartenpavillon, Am Lindener Berge 44, verein@quartier-ev.de, Tel.: 0160-96754410
Nach den Sommerferien wird die Reihe mit Rundgängen und Vorträgen fortgesetzt!

www.quartier-ev.de

Mittwoch:Theater & Jazz Club

MixTour – Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Lindener Berg

Mittwoch:Theater & Jazz Club
Mittwoch:Theater & Jazz Club

Samstag, 14.04.2018 um 14 Uhr an der St. Martinskirche

In ca. eineinhalb Stunden führt der Verein Quartier e.V. über den Lindener Berg und zeigt die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Natur, Kultur und Geschichte: etwa Linden 07, Wasserhochbehälter, Villa Osmers, Jazz-Club und Mittwochtheater, Lindener Turm und die Kleingärten. Abschluss des Rundgangs ist der Lindener Bergfriedhof mit dem Küchengartenpavillon.

Führung: Jonny Peter, Quartier e.V.
Treffpunkt: St. Martinskirche, Kirchstraße 19, Hannover-Linden
Anmeldung: Nicht erforderlich

Lindenspiegel 04-2018

Lindenspiegel April 2018

Titelthema:
Workshop zum Außenbereich des Fössebads: Bürgerbeteiligung ohne Bürger?

Es bewegt sich wieder was beim Fössebad: die Stadt lädt zu einem „zweiten“ öffentlichen Workshop zu dem Thema. „Außenbereiche Fössebad“ ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 5. April, von 18.30 Uhr bis 21 Uhr in der Albert-Schweitzer-Grundschule, Liepmannstraße 6, gegenüber dem Fössebad statt. So steht es in einem noch nicht veröffentlichten Programmentwurf der Firma KoRiS – Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, die viele runde Tische und Diskussionsveranstaltungen im Auftrag der Stadt und der Region organisiert.

weiterlesen im aktuellen Lindenspiegel …

Weitere Themen:

  • Karfreitag: Is Jesus a Dancer?
  • Frühling: GreenUp in der Deisterstraße
  • 1.-Mai-Demo: Start diesmal vom Küchengarten

Sibirischer Blaustern

Scillablütenfest 2018

So blau wird die Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof wohl erst am Osterwochenende zu sehen sein
So blau wird die Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof wohl erst am Osterwochenende zu sehen sein

„Erst hatten wir kein Glück, dann kam noch Pech dazu!“ Irgendwie passend dieses Jahr dieser kuriose Spruch.

Gerade war der 25.3. als Termin für das Scillablütenfest festgelegt und die „Maschinerie“ angeschmissen, da kamen die Wetterberichte mit der erneuten „Zwischeneiszeit“.

Trotzdem findet das Scillablütenfest auf dem Lindener Berg am Sonntag, den 25.3.2018 von 12 – 18 Uhr statt.

Der Sibirische Blaustern (Scilla Siberica) wird dann nach dem erneuten Wintereinbruch erst ganz am Anfang der Blüte sein. Aber es gibt ein reichhaltiges Programm sowie zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten, sodass ein Besuch auf dem Berg ohnehin lohnt.

Zum Scillablütenfest bietet Quartier e.V. wieder ein Kulturprogramm auf dem Lindener Bergfriedhof an.

Die Projekte des Lindener Berges (Lindener Gipfeltreffen) beteiligen sich mit Besichtigungen, Gastronomie und Kulturprogramm. Es sind über zehn Vereine/ Projekte beteiligt.

Beginn des Programms i.d.R. um 12 Uhr (bis 18 Uhr)

Vor dem Wasserhochbehälter werden wir einen zentralen Informationsstand haben, in dem auch die Programmhinweise zum Fest und Materialien über den Lindener Berg erhältlich sind. Das zentrale Telefon für Informationen ist: Tel. 0160-96754410.

Wir bitten die Gäste zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen. Parkplätze für Autos gibt es an der Überfahrt am Westschnellweg, am Steinbruch, am Christel-Keppler-Weg und vor allem an der Badenstedter Straße.

Die Straße Am Lindener Berge wird am Sonntag, den 25.3.2018 von 10 bis 18 Uhr ab Parkplatz bei SV Linden 07 bis Christel-Keppler-Weg für den Autoverkehr gesperrt.

Wir bitten die Gäste die Würde des Friedhofs zu wahren. Außerdem möchten wir sie bitten, auf den Wegen zu bleiben und nicht die Wiesen zu betreten, da sonst die Blausterne zertrampelt werden.

Die Scilla Siberica (Sibirischer Blaustern) blüht auf dem Lindener Bergfriedhof.

Eintritt wird nicht erhoben.

Programm von Quartier e.V.

(Änderungen noch möglich, Stand 18.3.2018 weitere Infos unter www.quartier-ev.de)

  • Zentraler Infostand vor dem Wasserhochbehälter mit großem Display des Küchengartenpavillons (geplant)
Ausstellung im Küchengartenpavillon
Ausstellung im Küchengartenpavillon

Im Küchengartenpavillon

geöffnet ab 11 Uhr:

  • Ausstellung : „Scherenschnitt“ von Harriet Sablatnik ab 12 Uhr, Vernissage
  • Ausstellung zur Geschichte des Küchengartenpavillons

Friedhofskapelle:

  • Ausstellung von Quartier zur Geschichte des Küchengartens
  • Lesungen von Günter Müller:
    13.30 Uhr und 14.30 Uhr: „Waaste agentlich wie se ßpräöchen?“ Ein literarischer Sprachkurs über den fast vergessenen Lindener Dialekt, auch zum Mitmachen.

Friedhofsbrunnen:

  • 15 Uhr Glockseechor u.a. mit Lindenliedern

Auf dem Friedhof:

  • „Lyrik am Wegesrand“ Texttafeln auf dem Friedhof mit von Marie Dettmer ausgewählter Literatur
  • 14.00 und 15.00 Uhr vor dem Küchengartenpavillon: Duo RabRubin (Katja Arff und Andreas Baum) spielen ausgewählte Traditionals
  • Walking Act: 15.30 und 16.30 Uhr: Duo Carsten Bethmann (Saxofon) und Sigga Giltz (Percussion)

Das weitere Programm auf dem Lindener Berg:

Programm auf dem Lindener Berg:

  • Blaue Luftballons weisen den Weg (Aktion vom Lindener Turm und Anwohner*innen)
  • Zentraler Info-Pavillon von Quartier e.V. vor dem Wasserhochbehälter im Wagen des „Lindenspiegel“ und von „Linden entdecken“
  • Beteiligt sein am Programm auf dem Berg werden: St. Martinskirche, SV Linden 07 mit Gastronomie Lindener Bergterrasse, Getränke und Gegrilltes, Villa Osmers, Jazz-Club Hannover mit Live-Jazz, Mittwoch-Theater mit Lesungen und Führungen, Sternwarte/ Auf dem Wasserhochbehälter mit Besichtigungen und Ausblick vom Wasserhochbehälter, Lindener Turm mit Gastronomie, Kleingärtnerverein Linden/ Kolonie Lindener Alpenmit Gastronomie, Botanischer Schulgarten und Imkerei Angela Vogel im Botanischen Schulgarten, Kindermuseum Zinnober sowie Quartier e.V. im Küchengartenpavillon

Lindener Turm:

  • Gastronomie
St. Martinskirche
St. Martinskirche

St. Martinskirche:

  • 14 bis 17 Uhr: Kirchen- und Turmöffnung,
  • 15 Uhr: Orgelführung: Ott-Orgel und Truhenorgel werden vorgestellt
  • 15:30 Uhr Kirchenführung: Erläuterungen zum Oesterlen-Bau und zur Restaurierung der Buntglasfenster

Linden 07:

  • Infostand und Stand mit selbstgebastelten Sachen auf der Grünfläche am Weg An der Sternwarte sowie mit Gastronomie Lindener Bergterrasse, Getränke und Gegrilltes

Sternwarte/ Wasserhochbehälter:

  • 14-17 Ausguck vom Wasserhochbehälter
  • Sonnenbeobachtung

Villa Osmers:

  • Infostand

Jazz-Club Hannover:

  • Geöffnet von 12 – 18:00. Getränke, Kaffee und Kuchen.
  • Von 13 – 17:00 Live Jazz-Musik. Frisco Five spielen Jazz Klassiker
Sternwarte auf dem Lindener Berg
Sternwarte auf dem Lindener Berg

Mittwoch-Theater:

  • Das Theatercafé in der 1. Etage ist von 14 – 17h geöffnet
  • „Waffeln “ gibt es in der Waffelbäckerei im Hof oder bei schlechtem Wetter im Erdgeschoss des  Theaters.
  • Rüdiger Preusse liest für Erwachsene aus : Manfred Kyber, UNTER TIEREN um 14.30h, 15.30h und 16.30h  im Theatersaal
  • Lea Kons liest für Kinder  von 6 – 10 Jahren aus: Gio Conda Belli, DIE WERKSTATT DER SCHMETTERLINGE um 14h,15h und 16h unter der Kastanie im Hof oder bei schlechtem Wetter im Theatersaal. Anschließend können die ZuhörerInnen malen oder sich bemalen lassen
  • Jörg Lange führt Gruppen (bis 8 Pers.) um 14h, 14.15h.15h, 15.15h ,16h und 16,15h durch die Räume des Theaters.

Kleingärtnerverein Linden:

  • Gastronomie im Kolonieheim Lindener Alpen
Schulgarten
Schulgarten

Botanischer Schulgarten und Imkerei Angela Vogel im Botanischen Schulgarten

Schulgarten geöffnet von 11-17 Uhr

  • 13 bis 17 Uhr: Imkerei Angela Vogel geöffnet mit Informationen zur Stadtimkerei und kleinen Bastelarbeiten

Kindermuseum Zinnober

  • „Das klingt bunt!“ – Musik und Kunst mit Kindern.
  • In Farben schwelgen – Blaue Bilder malen. Workshop 11:30 bis 13:00
Buslinie 120

Buslinie 120: Umleitung zwischen Am Küchengarten und Humboldtstraße

Buslinie 120
Buslinie 120
Auf Grund von Bauarbeiten muss die Linie 120 von Montag, 19.03.2018, ca. 9 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 29.03.2018 zwischen Am Küchengarten und Humboldtstraße in Fahrtrichtung Aegidientorplatz umgeleitet werden.

Die Linie 120 fährt ab der Haltestelle Kötnerholzweg zur Ersatz-Haltestelle Am Küchengarten (in der Fössestraße). Von dort aus fährt die Linie 120 weiter über die Ersatzhaltestelle Goetheplatz (Haltestelle der Linie 700 vor der Berufsschule) zur Ersatz-Haltestelle Humboldtstraße (am Beginn der Calenberger Straße) und dann weiter wie gewohnt.

Die Haltestellen Lindener Marktplatz und Schwarzer Bär können von der Linie 120 in Fahrtrichtung Aegidientorplatz nicht bedient werden und entfallen.

In Fahrtrichtung Ahlem fährt die Linie 120 weiter wie gewohnt.

Fahrgäste mit Zu- oder Ausstiegswunsch an den Haltestellen Lindener Marktplatz und Schwarzer Bär nutzen bitte ersatzweise die Linien 9, 100 oder 200.

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