Wunder Wandel Weihnachtsmarkt

Wunder Wandel Weihnachtsmarkt

Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit stehen vom 14. bis 16. Dezember beim „Wunder Wandel Weihnachtsmarkt“ im Ihme-Zentrum im Mittelpunkt

Wunder Wandel Weihnachtsmarkt

Mit einem ungewöhnlichen Programm findet vom 14. bis 16. Dezember zum dritten Mal der Lindener „Wunder Wandel Weihnachtsmarkt“ statt. Kunst, Kultur, Nachhaltigkeit, Veganes – die Veranstaltung im Ihme-Zentrum, genauer: in den „Küchengärten Linden“ im ersten Obergeschoss, direkt gegenüber des Küchengartens, ist eine alternative Ergänzung zu den gewöhnlichen Weihnachtsmärkten.

Das musikalische Programm verteilt sich über alle drei Veranstaltungstage. Am Freitag wird es von dem noch jungen Nordstädter und Lindener Hiphop-Label „Ausgehakt“ der Rapper Ranios & Rayk und Bizy organisiert, am Samstag sind die Jungs von Junkyard dran mit feinstem Tech-House. Der Bühnenhost für Sonntag ist das Snntg Festival e.V.

Öffnungszeiten:
Freitag 17:00 – 22:00 Uhr
Samstag 12:00 – 22:00 Uhr
Sonntag 12:00 – 20:00 Uhr

3 Tage Bühnenprogramm

Freitag: das hannoveraner
Hip-Hop Label Ausgehakt –
Ranios & Rayk und Bizy

Samstag: Techno und House
von Junkyard

Sonntag: Bühnenprogramm by SNNTG das Festival

Theater

Samstag und Sonntag jeweils um 18 Uhr Auftritt des junges Schauspiel vom Staatstheater Hannover

Kunst

Künstler bekommen die Möglichkeit sich in der Open-Galerie zu präsentieren dazu Beteiligung der ansäßigen Galerie „Brutal“

Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum

Ausstellung des Londoner Künstlers Richard Walker

Nachhaltige Workshops für Kinder

mit der Künsterlin Ombeni Agatha Ngonyani

Veganes Essen und Getränke

von den Klugbeissern und dem ältesten vegetarischen – mittlerweile – veganen Restaurant Hiller

www.wunderwandelweihnachtsmarkt.de

Lindenkalender 2019

„LindenKalender 2019“ von Quartier e.V.

Lindenkalender 2019

Der neue „LindenKalender 2019“ von Quartier e.V. ist da. Er kostet 15 Euro und folgt diesmal dem Motto „Öffentliche Räume in Linden“.

Bei unserem Foto-Rundgang zum LindenKalender 2019 geht es durch den Stadtteil Linden-Nord, aber auch ins angrenzende Linden-Mitte und Linden-Süd. Neben bekannten Motiven, die aber nicht unbedingt typisch abgelichtet sind, überraschen auch Kleinigkeiten oder Perspektiven, die nicht Jeder und Jedem immer sofort auffallen. Aber diese Vielfältigkeit macht ja auch den Reiz unseres Quartiers aus.

Auf dem Titel ist der Küchengartenpavillon auf dem Lindener Bergfriedhof zu sehen. Von den weiteren klassischen Linden-Motiven sind u.a. vertreten der Lindener Turm, das Heizkraftwerk, der Platz am Küchengarten und die Dornröschenbrücke mit (entwidmeter) Gerhard-Uhlhorn-Kirche. Blühender Blaustern (Scilla) ist dieses Mal, außer mit einem Augenzwinkern auf dem Titel, nicht zu sehen. Dafür gibt es überraschende Einblicke ins Innere von Freizeitheim Linden und vom Faust-Kesselhaus. Auch diese sind öffentliche Räume im Sinne unseres Mottos. In diesen Zusammenhang gehören auch Kiosk und Biergarten. An die große Zeit der Industriebetriebe in Linden erinnern wir beispielhaft mit einem Bild vom Lindener Hafen. Ansichten von Fassaden und Plätzen ergänzen die Kalendermotive.

Die Fotos sind von G. Stock und J. Peter.

Der Kalender ist im A3-Format gedruckt und kostet 15 Euro. Er ist im Küchengartenpavillon dienstags, freitags und sonntags zwischen 14 und 16 Uhr erhältlich sowie in der Lindener Buchhandlung, Limmerstraße 47 und der Buchhandlung Decius, Falkenstraße 10.

Schwere Körperverletzung auf der Limmerstraße um 15 Uhr!

Update:

11.10.2018 – 40-Jähriger nach Auseinandersetzung an der Limmerstraße verstorben

Der am Montagnachmittag (08.10.2018) bei einer Auseinandersetzung an der Limmerstraße im Stadtteil Linden-Nord lebensgefährlich verletzte Mann aus Laatzen ist heute Nachmittag in einer Klinik seinen Verletzungen erlegen. /now, pu

10.10.2018 – Polizei und StA ermitteln nach Auseinandersetzung an der Limmerstraße wegen eines versuchten Tötungsdelikts

Am Montagnachmittag (08.10.2018) kam es an der Limmerstraße im Stadtteil Linden-Nord zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 28 Jahre alten Mann sowie einem 40-jährigen Fußgänger. Vorausgegangen war dabei ein Konflikt zwischen den beiden, da der 28-jährige Fahrradfahrer offenbar dem die Straße überquerenden Fußgänger ausweichen musste. Im weiteren Verlauf schlug der Zweiradfahrer mehrfach auf den Mann ein und fügte ihm lebensgefährliche Verletzungen zu. Der Zustand des 40-Jährigen ist weiterhin kritisch (wir haben berichtet).

Aufgrund weitergehender Untersuchungen ermitteln StA und Polizei nun gegen den 28 Jahre alten Hannoveraner wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Beamte nahmen den Tatverdächtigen Mittwochvormittag an seiner Wohnanschrift im Stadtteil Linden-Nord fest.

Auf Antrag der StA Hannover wurde er heute einem Richter vorgeführt – dieser erließ Haftbefehl. /now, st


40-Jähriger schwebt nach gefährlicher Körperverletzung in Lebensgefahr

Montagnachmittag (08.10.2018) ist es an der Limmerstraße im Stadtteil Linden-Nord zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (28 und 40 Jahre alt) gekommen. Dabei hat der ältere Kontrahent lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 28 Jahre alte Hannoveraner kurz nach 15:00 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Limmerstraße in Richtung Küchengarten unterwegs. Zeitgleich überquerte der 40-jährige Fußgänger die Limmerstraße in Höhe der Nedderfeldstraße, weshalb der Zweiradfahrer offenbar ausweichen musste. Im weiteren Verlauf kam es zwischen den beiden Männern zu einer Rangelei. Anschließend trennten sich die Kontrahenten, um wenige Meter entfernt erneut aufeinander zu treffen. Dabei schlug der 28-Jährige mehrfach auf den Fußgänger ein, der dadurch stürzte und sich lebensgefährliche Verletzungen zuzog. Eine alarmierte Polizistin sowie ein Passant leisteten bis zum Eintreffen eines Rettungswagens Erste Hilfe. Anschließend wurde der 40 Jahre alte Laatzener unter notärztlicher Begleitung in eine Klinik transportiert – sein Zustand ist derzeit kritisch.

Gegen den Angreifer – er wurde vor Ort vorläufig festgenommen – ermitteln die Beamten nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover konnte er die Wache aufgrund fehlender Haftgründe wieder verlassen. /now

Altes Holz von Edith Meyfarth

Ausstellungseröffnung „Altes Holz – Aquarelle von Edith Meyfarth und Assemblagen von plabilio“

Altes Holz von Edith Meyfarth
Altes Holz von Edith Meyfarth
In der sechsten Ausstellung des Jahres sind die Aquarellistin Edith Meyfarth und der Objektkünstler plabilio mit einem gemeinsamen Projekt zu Gast im r2k Raum für Kunst und Kommunikation in Hannover-Linden. Sie widmen sich in ihren jeweiligen spezifischen Blickwinkeln und künstlerischen Ausdrucksformen dem Thema „Altes Holz“.

Die mittlerweile 84-jährige Edith Meyfarth, die sich seit vielen Jahren intensiv mit dem „Naturwissenschaftlichen Zeichnen“ beschäftigt und ihr Können seit 1998 auch in Wochenendseminaren und in einer Zeichengruppe am Niedersächsischen Landesmuseum an Interessierte weitergibt, steht mit ihren beeindruckenden Naturdarstellungen ganz in der Tradition der Maria Sybilla Merian und der englischen Watercolor Artists. In Linden ist sie nach diversen Ausstellungen u.a. im Küchengartenpavillon keine Unbekannte. Bereits 2015 hat sie unter dem Titel „!Drachen! – fröhlich, frech und liebenswert“ auch schon gemeinsam mit plabilio ausgestellt.

Der hannoversche Objektkünstler plabilio war schon mehrfach mit seinen Assemblagen zu Gast im r2k. Dieses Mal belebt er das eigentlich tote alte Holz mit den verschiedensten bunten Papierwesen, die er wieder in seiner unnachahmlichen Weise als filigrane Aufsichtfiguren gestaltet hat.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, 6. Oktober 2018 um 14:00 Uhr statt. Anschließend werden die Arbeiten bis zum 28. Oktober 2018 zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind Do und Fr 16-19 Uhr sowie Sa und So 13 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

r2k – Raum für Kunst und Kommunikation
Kötnerholzweg 4
30451 Hannover
www.r2k-linden.de

Geschichts-Kabinett zur Arbeiter Kulturbewegung

Reihe „Mein Quartier Linden “ geht weiter

Quartier e.V. und Freizeitheim stellen in Vorträgen und Rundgängen Linden vor.

Dabei richtet sich das Angebot vor allem an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenexpert*innen.

Programm in der Zeit vom 23.9. 27.9.2018:

Mauer an der Wachsbleiche mit vielen Fossilien
Mauer an der Wachsbleiche mit vielen Fossilien

Freitag, den 21.09.2018, 15.00 Uhr
Geologische Führung durch Linden: Linden On The Rocks

Stationen sind u.a.: Küchengartenpavillon, Von Alten-Mauer, St. Martin-Kirche, Ihme-Schule, Post am Lindener Markt und Marktplatz.

Führung durch Dr. Annette Richter. Startpunkt: Küchengartenpavillon. Dauer: ca. 2 Stunden. Teilnehmer*innenzahl begrenzt, Anmeldung erforderlich: verein@quartier-ev.de

Sonntag, den 23.9.2018, 15 Uhr:
Finissage: Fotografien von Birgit Wehmhoyer im Küchengartenpavillon.

„Was Birkenwälder und abgebrannte Waschanlagen gemeinsam haben ..“

Dienstag, 25.9.2018, 19.00 Uhr
Politisches Versagen und Zusammenbruch (1930-1933)
1918: Novemberrevolution in Hannover!?
Fragen zur Geschichte der hannoverschen Arbeiterbewegung

Vor hundert Jahren, im Herbst 1918, bricht angesichts der militärischen Niederlage im Weltkrieg die politische Herrschaft von Adel, Militär und Wirtschaft in Deutschland zusammen. Als Folge der „Novemberrevolution“ bilden SPD und USPD die erste Regierung der neuen Republik. Die im Januar 1919 gewählte Nationalversammlung begründet eine bürgerlich-parlamentarische Demokratie. SPD und Gewerkschaften hoffen auf Mehrheiten für soziale Reformen, verlieren aber bald an Einfluss. Schrittweise werden die Institutionen der Republik von Gegnern der Demokratie erobert.

Die Geschichte der SPD und der Freien Gewerkschaften in Hannover, ihre Haltung zum „Burgfrieden“ während des Weltkriegs, ihr politisches Handeln in der Zeit der „Novemberrevolution“ und ihr Eintreten für den Bestand der Weimarer Republik stehen im Mittelpunkt von drei Vorträgen des Historikers Dr. Peter Schulze im Küchengartenpavillon:

Geschichts-Kabinett zur Arbeiter Kulturbewegung
Geschichts-Kabinett zur Arbeiter Kulturbewegung

Am Donnerstag, den 27.9.2018 um 19 Uhr im Freizeitheim Linden:
Vortrag: „Linden von 1920 bis heute“

In der Reihe „Linden für Anfänger*innen“ präsentiert Jonny Peter (Quartier e.V.) im historischen Stadtteil-Archiv im Keller des Freizeitheims in Vorträgen die Geschichte und Entwicklung Lindens.

Nach dem 2. Weltkrieg finden weitere große Veränderungen durch die städtebauliche Sanierung ab den 1970er Jahren und die wirtschaftliche Aufgabe zahlreicher Großbetriebe sowie vieler kleiner Geschäfte statt. Nach Linden ziehen viele arme Menschen ausländischer Herkunft und dann auch viele Studierende. In den letzten Jahren ist aus dem armen, ehemaligen Arbeiterquartier dann ein Multi-Kulti-Viertel und heute ein lebendiger, z.T. schicker Stadtteil geworden.

Quartier e.V.
Küchengartenpavillon
Am Lindener Berge 44
www.quartier-ev.de

Tor zum Bergfriedhof

Quartier e.V. und Freizeitheim stellen in Vorträgen und Rundgängen Linden vor

Tor zum Bergfriedhof
Tor zum Bergfriedhof
Dabei richtet sich das Angebot vor allem an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenkenner*innen.

Donnerstag, den 6.9.2018 um 19 Uhr
„Das ist unser Haus“. Zehn Jahre Hausbesetzungen in Linden, List und anderswo (1971-81)
Vom praktischen Handeln und utopistischen Zielen.
Vortrag Dr. Sid Auffarth, Freizeitheim Linden, Stadtteilarchiv

Samstag, den 8.9.2018, 14 Uhr
Rundgang über den Lindener Berg
Dieser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten des Lindener Berges findet im Rahmen des städtischen Programms „Grünes Hannover“ statt.
Führung durch Jonny Peter (Quartier e.V.). Treffpunkt: Haupteingang Stadtfriedhof Lindener Berg. Dauer ca. 90 Minuten.

Dienstag, 11.9.2018, 19.00 Uhr
SPD und Gewerkschaften in Hannover als Ordnungsmacht (1918-1920)
Fragen zur Geschichte der hannoverschen Arbeiterbewegung
Vortrag Dr. Peter Schulze, Küchengartenpavillon/ Am Lindener Berge 44

Weitere Infos unter: www.quartier-ev.de

Lindenspiegel 09-2018

Lindenspiegel September 2018

Lindenspiegel 09-2018
Titelthema
Dieses Jahr kein Limmerstraßenfest: Lindens größte Straßenparty macht Pause

Man hatte sich schon daran gewöhnt: Zu Beginn des Septembers – zusammen mit dem Lindener Volksund Schützenfest – verwandelte sich die Limmerstraße in eine riesige Partymeile, die selbst von den Stadtbahnen gemieden und stattdessen mit Bussen umfahren wurde. In den vergangenen sechs Jahren hatte die Firma Linden Outdoor von Fährmannsfest-Veranstalter Peter Holik das Straßenfest zusammen mit der Standortgemeinschaft Aktion Limmerstraße organisiert.
Hier bahnt sich nun ein Generationswechsel an. Damit geht auch eine andere Unternehmerkultur einher. Das einst von Peter Holik beabsichtigte Gemeinschaftsgefühl, das „Wir sind Linden“, scheint mehr in den Hintergrund zu treten, der Blick für die Allgemeinheit mehr dem Focus auf die Einzelinteressen zu weichen. Holik nennt das „Den Blick nur auf die Tageskasse richten statt auf die Imagepflege des Stadtteils“. Er selbst betont, er habe sich immer als Mediator zwischen den einzelnen Interessengruppen bei den Standortmitgliedern gesehen.

weiterlesen im aktuellen Lindenspiegel …

Die weiteren Themen:

  • Wohnen: Kein Privileg nur für Reiche
  • Schützen feiern: Party auf dem Küchengarten Seite
  • Daheimtipps: Entdeckertag in der Region

Kein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße

Diskussionen um Hochbahnsteige auf der Limmerstraße reissen nicht ab

Hannover wehrt sich - Kein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße
Hannover wehrt sich – Kein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße

Seit mindestens 2009 wird über den Ausbau der Hochbahnsteige in der Limmerstraße für die D-Linie diskutiert. Hochflur- oder Niederflur, Tunnel oder Oberirdisch waren seitdem die Fragen. Einige Entscheidungen sind inzwischen gefallen und in Beton gefasst worden. Die Region hat sich gegen die Niederflurlösung und auch gegen einen Tunnel entschieden.

Niederflurvariante

Das Ergebnis war, dass beide Systeme grundsätzlich machbar sind. Insgesamt bewertete der Arbeitskreis das Hochflursystem aufgrund der Wirtschaftlichkeit, der verkehrlichen Flexibilität sowie anhand der schnelleren Realisierbarkeit als sinnvollere Lösung für Hannover. Die politischen Gremien folgten schließlich dem Ergebnis des Arbeitskreis. Die Regionsversammlung entschied schließlich mit Drucksache Nr. 371 (III) BDs am 18.06.2012, die Strecke im Hochflursystem auszubauen.

weitere Details siehe: https://www.infra-hannover.de/zehnsiebzehn/#toggle-id-6

Eine schnellere Realisierbarkeit für das Hochflursystem. Ein interessantes Argument. Wenn man bedenkt das man für Niederflur nur neue Bahnen anschaffen muss und innerhalb kürzester Zeit eine fast barrierefreie Variante gahabt hätte.

Tunnellösung

Die von Region und Stadt vorgeschlagene oberirdische Lösung für die neue D-Linie ist die kostengünstigste und wirtschaftlichste Variante. Der Bau eines Tunnels würde mindestens 130 Mio. Euro kosten, auf Grund der geringeren Wirtschaftlichkeit ist eine Förderung durch Bund und Land nicht sichergestellt. Ein Tunnel würde nur zwei unterirdische Stationen erhalten (Steintor und Raschplatz), der Bereich Ernst-August-Platz würde vom Stadtbahnnetz abgehängt.

weitere Details siehe: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Mobilit%C3%A4t/Bus-Bahn/Aktuelle-Meldungen/Fragen-und-Antworten-zur-neuen-D-Linie

Stand der Dinge

Seit 2015 werden die Pläne für die Innenstadt in Beton gegossen. Dabei kam es schon jetzt zu diversen Ungereimtheiten und Planungsfehlern. Auch BIU und VCD befassten sich mit dem Thema und kamen zu interessanten Lösungen.

Interessant für die weiteren Planungen auf der Limmerstraße ist zum Beispiel die Aussage, dass ein Hochbahnsteig auf dem Ernst-August-Platz aus städtebaulichen Gründen nicht möglich ist.

Das es auf der neuen Streckenführung in Richtung Raschplatz zu Verkehrsproblemen vor der Ernst-August-Galerie kommen könnte sollte den Planern bekannt gewesen sein. Trotzdem wurde diese Streckenführung umgesetzt. Was dies für Konsequenzen hat, konnte bereits mehrfach beobachtet werden, als die Linie 10 durch den A-Tunnel fahren musste, weil das Verkehrsaufkommen an dieser Stelle zum Beispiel im Weihnachtsgeschäft zu groß wurde.

Diskussion um die Hochbahnsteige Limmerstraße

Ich mache Platz für die Hochbahnsteige Limmerstraße
Ich mache Platz für die Hochbahnsteige Limmerstraße

Bereits 2010 zeigten die Grünen während des Limmerstraßenfestes mit einem Hochbahnsteig auf Probe, welche Konsequenzen dies vor Ort hat. Mehrere Runde Tische und viele Diskussionen in Bezirksrat und anderen Gremien folgten. Letztlich entschied die Region sich für eine Variante, die so nicht von der Mehrheit der an den Diskussionen Beteiligten gewollt ist.

Alternativen

Die Niederflurbahnen sind vom Tisch seit in der City Strecke mit Hochbahnsteigen zubetoniert wird. Eine Tunnellösung, die bis zum Westschnellweg reicht, wie sie von einigen Initiativen gefordert wird, ist doch sehr unrealistisch. Das es einen barrierefreien Ausbau geben muss steht außer Frage. Es gibt aber auch Ausbauvarianten, die die Limmerstraße nicht so verschandeln.

Die Visualisierungen aus 2012 zeigen eine Haltestelle Küchengarten für die die Fläche der ehemaligen Rampe zur Fußgängerbrücke genutzt wird und eine Haltestelle Kötnerholzweg die ein Stück in Richtung stadtauswärts wandert.

Warum die politischen Entscheider sich jetzt für eine andere Ausbauvariante entschieden haben, bleibt unklar. So ist die Entscheidung für den Standort des Stadtbahn-Hochbahnsteiges an der Leinaustraße von der sPD einhellig begrüßt worden.

Achim Brandau

Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten

Die Lindener Schützen feiern ihr 50. Lindener Schützen- und Volksfest

Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten
Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten

Das 50. Schützen- und Volksfest der Interessen-Gemeinschaft Lindener Schützen e.V. findet in der Zeit vom 31.08. bis zum 02.09.2018 auf dem Areal „Am Küchengarten“ in Hannover-Linden statt.

Wir haben wieder versucht, ein attraktives und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Besonderes Highlight wird auch in diesem Jahr wieder der Ausmarsch am Samstag, den 01.09.2018, sein.

Die Eröffnung ist am Freitag, den 31.08.2018 um 19:30 Uhr in unserem Festzelt mit Bieranstich. Im Anschluss an die Eröffnung werden die Lindener Könige 2017 proklamiert.

Unser Festumzug findet am Sonnabend, 01.09.2018 ab 16:00 Uhr statt. Unter anderem werden wir musikalisch wieder von einigen hervorragenden Musikvereinen aus nah und fern unterstützt:

  • Trompeter-Showcorps Leinegarde
  • Fanfarencorps Vahrenheide von 1983 e.V.
  • Fanfarenkorps Hannover von 1973 e.V.
  • Musikzug Velbert

Wir bitten Gastvereine (nach Voranmeldung bis zum 29.08.2018), sich auf dem Festplatz „Am Küchengarten“ bis spätestens um 15:00 Uhr einzufinden, damit unsere Festleitung die Gastvereine und Gruppen in die Zugfolge einordnen kann. Die Zugaufstellung wird vor Beginn des Festmarsches von unserer Festleitung ausgehändigt.

Festprogramm

Lindener Volks- und Schützenfest
Lindener Volks- und Schützenfest

Freitag – 31.08.2018

14:00 Uhr Beginn des Familientages, ermäßigte Preise
16:00 Uhr Aktivitäten im Festzelt und Rundgang über den Festplatz mit den Kindern
17:00 Uhr Treffen der Lindener Schützen auf dem Festplatz
19:30 Uhr Eröffnung des Festes im Festzelt
Proklamation der Lindener Könige
Ausgabe der Ehrenpreise vom Mannschaftsschießen
21:00 Uhr Unterhaltungsprogramm mit Anne Farl
„Helene Fischer und Andrea Berg“-Double-Show

Tanz im Festzelt bis ??? Uhr mit DJ Gutschi

Samstag – 01.09.2018 14:30 Uhr

Festmarsch durch Linden
Festmarsch durch Linden

Treffen der Vereine und Gastvereine auf dem Festplatz

16:00 Uhr Festmarsch durch Linden u. a. mit:
– Fanfarencorps Vahrenheide
– Fanfarenkorps Hannover
– Musikzug Velbert
– Trompeter-Showcorps Leinegarde

anschl. Spiel der Musikzüge im Zelt

Tanz im Festzelt bis ??? Uhr mit DJ Gutschi

Sonntag – 02.09.2018 12:00 Uhr
Frühschoppen

12:00 Uhr Gästeschießen
12:30 Uhr Treffen der Teilnehmer zum Festessen
12:45 Uhr Festessen im Festzelt
Ausgabe der Ehrenpreise vom Gäste- und Pokalschießen
16:00 Uhr Unterhaltungsprogramm
gemeinsame Kaffeetafel der Damen und Herren der Lindener Vereine und Gäste
18:00 Uhr Treffen der Lindener Schützen zum Ausklang

Tanz im Festzelt bis ??? Uhr mit DJ Gutschi

Räumung der Limmerstraße 98 im Juni 2011

Mein Quartier Linden

Quartier e.V. und Freizeitheim stellen unter dem Motto „Mein Quartier Linden“ in Vorträgen und Rundgängen Linden vor.
Dabei richtet sich das Angebot vor allem an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenexpert*innen.

Die nächsten Veranstaltungen:

Mauer an der Wachsbleiche mit vielen Fossilien
Mauer an der Wachsbleiche mit vielen Fossilien

Donnerstag, den 23.08.2018, 17.00 Uhr
Besichtigung: Fossilienfunde vom Lindener Berg und Umgebung (geowissenschaftliche Sammlungen)
Einführung in die „Sammlung Struckmann“ und ihrem Oberjura-Schwerpunkt, also 155 Millionen Jahre alten Fossilien vom „Westrand Hannovers (Linden, Ahlem, u.a.)“:
Vor etwa 155 Millionen Jahren im Oberen Jura erstreckte sich in Niedersachsen ein warmes, tropisches Flachmeer, dessen Überbleibsel in Form von mächtigen Kalksteinablagerungen im späten 19. Jahrhundert am Westrand von Hannover abgebaut wurden. Der Landwirtschafts-Assessor und Privatsammler Carl Struckmann sammelte in dieser Zeit eifrig die Fossilien dieser Gesteine, die noch heute beredt Zeugnis dieser Zeit ablegen. So finden sich darin Reste von fossilen Riff-Fischen ebenso wie von großen Meereskrokodilen, zahlreiche Muscheln, Schnecken, Seeigel und Brachiopoden sowie natürlich die Korallen der kleinen Riffe.
Der Großteil des Struckmann’schen Sammlungskonvoluts wird vom Niedersächsischen Landesmuseum Hannover verwahrt, das in Linden eine Liegenschaft unterhält. In der anderthalbstündigen Führung direkt im Magazin der geowissenschaftlichen Sektion zeigt die Fachbereichsleiterin und Geologin Dr. Annette Richter persönlich einige dieser fossilen Schätze und erläutert ihre Bedeutung für die Paläontologie.
Leitung Dr. Annette Richter. Ort: Fössestraße 99. Dauer: ca. 90 Minuten
Teilnehmer*innenzahl begrenzt, Anmeldung erforderlich: verein@quartier-ev.de

Dienstag, 28.8.2018, 19.00 Uhr
Die hannoversche Arbeiterbewegung im Weltkrieg (1914-1918)
1918: Novemberrevolution in Hannover!?

Fragen zur Geschichte der hannoverschen Arbeiterbewegung
Vor hundert Jahren, im Herbst 1918, bricht angesichts der militärischen Niederlage im Weltkrieg die politische Herrschaft von Adel, Militär und Wirtschaft in Deutschland zusammen. Als Folge der „Novemberrevolution“ bilden SPD und USPD die erste Regierung der neuen Republik. Die im Januar 1919 gewählte Nationalversammlung begründet eine bürgerlich-parlamentarische Demokratie. SPD und Gewerkschaften hoffen auf Mehrheiten für soziale Reformen, verlieren aber bald an Einfluss. Schrittweise werden die Institutionen der Republik von Gegnern der Demokratie erobert.
Die Geschichte der SPD und der Freien Gewerkschaften in Hannover, ihre Haltung zum „Burgfrieden“ während des Weltkriegs, ihr politisches Handeln in der Zeit der „Novemberrevolution“ und ihr Eintreten für den Bestand der Weimarer Republik stehen im Mittelpunkt von drei Vorträgen des Historikers Dr. Peter Schulze im Küchengartenpavillon.

Räumung der Limmerstraße 98 im Juni 2011
Räumung der Limmerstraße 98 im Juni 2011

Freitag, den 31.8.2018 um 17 Uhr
Linden – von unten bis oben
Rundgang von der Leineniederung zum Lindener Berg: Industrien und Mietshäuser, Abrisse und Sanierungen, Steinernes und Grünes.
Führung mit Dr. Sid Auffarth. Treffpunkt Dornröschenbrücke, Dauer ca. 2 bis 2,5 Std.

Donnerstag, den 6.9.2018 um 19 Uhr
„Das ist unser Haus“. Zehn Jahre Hausbesetzungen in Linden, List und anderswo (1971-81)
Vom praktischen Handeln und utopistischen Zielen.
Vortrag Dr. Sid Auffarth, Freizeitheim Linden, Stadtteilarchiv

Weitere Informationen finden Sie auf der Internet-Seite des Vereins unter www.quartier-ev.de.