Freizeitheim Linden

Online-Angebote werden immer beliebter – die Stadtbibliothek Hannover wandelt sich

Der Wandel könnte auch daran liegen das es vor Ort kein Angebot mehr gibt!
Der Wandel könnte auch daran liegen das es vor Ort kein Angebot mehr gibt!

Auch 2016 konnte die Stadtbibliothek Hannover als erfolgreiches Jahr verbuchen: Die Zahl der Entleihungen und Downloads konnte gesteigert werden, die Stadtbibliothek bleibt die am meisten besuchte städtische Kultureinrichtung, sie verzeichnet 13.000 Neuanmeldungen, sie organisiert zahlreiche Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Kultureinrichtungen, sie leistet wichtige Kinder- und Jugendbildung und unterstützt die frühe Sprach- und Leseförderung und sie bietet integrative Veranstaltungen mit und für MigrantInnen. Und nicht zuletzt können StadtbibliothekarInnen nicht nur sagen, was in 2016 die Ausleihrenner waren, sie haben auch ein gutes Gespür für die zukünftigen Entwicklungen auf dem Buch- und Medienmarkt.

Im Einzelnen:

Entleihungen und downloads

Die Zahl der Entleihungen und Downloads ist gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent auf 4.319.470 gestiegen. 21 Prozent der Entleihungen entfallen auf Sachbücher für Erwachsene, zwölf Prozent auf Belletristik für Erwachsene, 14 Prozent auf Hörbücher, 22 Prozent auf Kinder- und Jugendbücher, 25 Prozent auf audio-visuelle Medien für alle Altersgruppen und sechs Prozent auf elektronische Medien (E-Books, E-Zeitschriften usw.).

Auffällig ist die steigende Nutzung der elektronischen Angebote: Allein über 225.000 „Entleihungen“ entfielen auf E-Books, E-Zeitschriften (2017: 19 Titel), E-Musik und Co. Dazu kommen rund 120.000 Downloads aus Presse- und Informationsdatenbanken. Mit diesen Angeboten ist die Stadtbibliothek rund um die Uhr erreichbar. Unabhängig von Öffnungszeiten können BibliothekskundInnen von zuhause oder unterwegs aus im Angebot digitaler Medien stöbern und herunterladen, was sie lesen oder hören wollen.

1.469.775 Besuche

Ebenso erfreulich hat sich die Zahl der Besuche entwickelt und zeigt, dass das Vor-Ort-Angebot der 19 Einrichtungen der Stadtbibliothek trotz der gestiegenen Nachfrage nach digitalen Medien eine hohe Attraktivität hat. Mit 1.469.775 Besuchen ist die Bibliothek Spitzenreiterin im Kreise der hannoverschen Kultureinrichtungen, auch wenn sie 2016 bedingt durch umbaubedingte Schließungen von Stadtteilbibliotheken Einbußen hinnehmen musste (minus 80.000 Besuche).

Neuanmeldungen

Stolz ist die Stadtbibliothek, dass erneut mehr als 13.000 Neuanmeldungen verbucht werden konnten. Ein Teil dieser NeukundInnen wurde im Rahmen von Vermittlungsangeboten gewonnen: Seien es Einführungen in die Bibliotheksbenutzung, die Recherche und Informationsbewertung für Schulklassen, Sprachkurse und andere Lerngruppen oder auch öffentliche Veranstaltungen. Allein rund 2.500 Veranstaltungen für Gruppen zur Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz wurden organisiert. Zusätzlich wurden 950 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche (vom Bilderbuchkino bis zum Wii- oder Minecraft-Workshop) angeboten und 450 altersübergreifende Veranstaltungen für Erwachsene (unter anderem Vorträge, Lesungen, Gesprächskreise oder Konzerte).

Vernetzung mit anderen Kultureinrichtungen

Vernetzung wird im Veranstaltungsbereich großgeschrieben: Als Traditionshaus beteiligt sich die Stadtbibliothek regelmäßig an der Nacht der Museen, kooperiert beim Krimifest, organisiert Lesungen zum nationalen Vorlesetag und kleine musikalische Veranstaltungen zum Hausmusiktag „Heimvorteil“ und unterstützt den Vorlesewettbewerb des Buchhandels. Die erfolgreichen Vortragsreihen für Literatur- und BuchliebhaberInnen, „Erfahren, woher wir kommen – Große Romane der Weltliteratur“ und „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ werden fortgesetzt.

Kinder- und Jugendbildung

Neue Kindersoftware auszutesten und einer Praxiserprobung zu unterziehen, ist Aufgabe der jeweils im August/September arbeitenden Kinderjury. Ihre Bewertungen flossen ein in die auf der Frankfurter Buchmesse vergebene Auszeichnung für empfehlenswerte Kindersoftware (TOMMI, der Deutsche Kindersoftwarepreis). TOMMI hat sich als Beteiligungsformat bewährt, bei dem die Kinder ernst genommen werden, das der Bibliothek Erkenntnisse verschafft, welche Qualitätskriterien für Kinder wichtig sind und was ihnen gefällt, und die den Entwicklern wertvolle Kontakte zu ihrer Zielgruppe ermöglicht.

Außerdem werden Rechercheschulungen mit Tablets und Leseförderung mit Apps erprobt: Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Lesen macht stark“, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, führt die Stadtbibliothek ein Projekt zum Einsatz von Tablets und Apps zur Förderung des Lesens und der Lesefreude durch. Und natürlich ist auch das beliebte Bilderbuchkino digital geworden. Gleichwohl besitzen die alten Dias für Kinder auch einen großen Reiz, genauso wie das „analoge“ Kamishibai, ein kleines Papiertheater in Tischgröße, das zum Geschichtenerzählen eingesetzt wird.

Bei der Literaturvermittlung für SchülerInnen ist die zentrale Jugendbuchwoche eine wichtige Säule, um Schulen und Eltern gleichermaßen zu erreichen. Jeden Herbst erschaffen die BibliothekarInnen im Künstlerhaus eine neue thematische Bücherwelt, die dann auf Reisen geht. Sie wurde in den Folgemonaten von der Stadtbibliothek in 25 verschiedenen Schulen vorgestellt und bietet so Eltern, LehrerInnen und mehr als 10.000 Kindern die Möglichkeit, sich über neue Buchtitel zu informieren und Lesefreude auszuleben. In den Sommerferien regt der Julius-Club („Jugend liest und schreibt“) die 11- bis 15-Jährigen an, exklusiv für sie ausgewählte und reservierte Bücher zu lesen und zu bewerten. Erneut haben 650 Jugendliche teilgenommen, über 2.600 Bücher gelesen und mehr als 1.000 schriftlich bewertet. In diesem Rahmen fand auch als besonderes Angebot für die JulianerInnen gemeinsam mit einer Sprachlernklasse der Anna-Siemsen-Schule in Hannover eine kulinarische Reise um die Welt statt, die den Deutsch lernenden Migrantinnen genauso viel Spaß gemacht hat wie den Jugendlichen.

Frühe Sprach- und Leseförderung

Im Bereich der frühen Sprach- und Leseförderung sind die „Babys in der Bibliothek“ mit 3.600 Babys und Eltern ein genauso viel besuchtes Format wie der jährliche Bilderbuchsonntag.

Integrationsarbeit mit MigrantInnen

Der Nachfrage in Hannover lebender MigrantInnen, Deutsch besser zu lernen und vor allem auch zu sprechen, hat auch 2016 die Aktivitäten und das Medienangebot stark beeinflusst. Kurze Bibliotheksinformationen auf Arabisch, Englisch, Französisch, Farsi, Russisch, Türkisch erleichtern seit 2016 auch den des Deutschen nicht so mächtigen Menschen Schritte in die Stadtbibliotheken. Sprachlernwerke, Wörterbücher und einfach zu lesende Texte sind weiter gut nachgefragt. Der vom Verein der Freunde der Stadtbibliothek Hannover initiierte Gesprächskreis an jedem Dienstagnachmittag ist eine feste Größe im Kalender der Zentralbibliothek.

Räumlichkeiten passend zum Nutzungsverhalten

Zunehmend stärker wird die Nachfrage ebenso nach Plätzen und Räumen, in denen kleinere Selbstlerngruppen zusammen arbeiten können, wie nach Einzelarbeitstischen. Die Stadtbibliothek erlebt eine Renaissance als Arbeits- und Studienort, der mit Laptop, Schreibblock und Übungsmaterialien zum gemeinsamen oder einsamen Lernen aufgesucht wird. Das in den Bibliothekseinrichtungen zur Verfügung stehende WLAN ist gerade für diese NutzerInnen hilfreich. Entsprechend dem veränderten Nutzungsverhalten, der Nachfrageentwicklung und dem Wandel im Medienangebot hat sich die Stadtbibliothek Hannover von einem Hort der Bücher, den die Menschen fast ausschließlich zum Ausleihen aufsuchten, hin zu einem Lernort und zu einem Ort kultureller und Bildungsvermittlung verändert. Bei Neumöblierungen werden entsprechend mehr Einzel- und Gruppenarbeitsplätze eingeplant und auf Flexibilität geachtet.

Neue Räume

Nach einer längeren Neubauphase konnte Ende November die Stadt- und Schulbibliothek Mühlenberg an der Leonore-Goldschmidt-Schule / IGS Mühlenberg in hellen Räumen und vom Mühlenberger Markt her gut sichtbar wieder in Betrieb gehen.

Jubiläen

Als zweitälteste Einrichtung hat die Stadtteilbibliothek Misburg 2016 ihr 90-jähriges Jubiläum gefeiert. Weitere Jubiläen konnten auch in den Stadtteilbibliotheken Badenstedt (25 Jahre) und Herrenhausen (50 Jahre am aktuellen Standort) begangen werden. Alle drei Bibliotheken sind fest in ihren Stadtteilen verwurzelt und werden auch als kulturelle Zentren wahrgenommen.

Medienangebot und Ausleihrenner 2016

Von den BibliothekarInnen, die das Medienangebot auswählen, wird ein gutes Gespür für Entwicklungen auf dem Buch- und Medienmarkt und für thematische Trends verlangt. Der Markt und die Nachfrage werden immer kurzlebiger. Solange neue Titel in der Diskussion oder auf den Bestsellerlisten stehen, ist die Nachfrage auch in der Stadtbibliothek extrem hoch und potenzielle LeserInnen warten monatelang trotz Mehrfachkaufs auf die von ihnen vorgemerkten Titel. Doch zum Teil nicht einmal ein Jahr später flacht der Hype ab und Mehrfachexemplare stehen in den Regalen – und dabei ist es egal, ob es sich um Romane oder Sachbücher handelt. Hier mit Fingerspitzengefühl ausgewogen und trotzdem schnell Neues in der richtigen Anzahl zu kaufen, ist eine große Herausforderung, zumal dann noch zu entscheiden ist, ob ein Titel als gedrucktes Buch, als E-Book und/oder als Hörbuch das Bibliotheksangebot bereichern soll.

Im Sachmedienbereich sind Selbermachen (von Stricken bis Imkern), aber auch Geldanlage („Intelligent investieren“), Ernährung/Kochen, Gesundheit, Wohnen und Garten die beherrschenden Themen. Der Trend „Simplify your Life“ hat seine Fortsetzung in „Magic Cleaning“ gefunden. Aber auch Bücher zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen (Flüchtlinge, Islam, Terrorismus) werden gerade aus der Zentralbibliothek viel entliehen. Und auch die kritische Edition von „Mein Kampf“ wurde im vergangenen Jahr stark nachgefragt, genauso wie Biographien. Für 2017 ist eine rege Nachfrage nach Lutherbiographien und Reformationsdarstellungen absehbar. Hohe Ausleihzahlen erzielen weiterhin die Fächer Medizin, Psychologie, Sprache (hier vor allem Deutsch als Fremdsprache), Hörbücher und Spielfilme.

Romane

Die Krimi- und Thriller-Leselust ist weiter ungebrochen. Marc Elsberg („Helix“ / „Zero“), Simon Becket („Totenfang“) oder Volker Klüpfels Kluftinger Krimis erfreuen sich großer Beliebtheit. Eine (traurige) Renaissance erlebten die Titel von Henning Mankell. Jojo Moyes Liebesgeschichten liefen sowohl als Taschenbuch, gebunden als auch als Hörbuch in allen Einrichtungen sehr gut. Ein weiterer Trend geht zu autobiografischen Romanen, wie zum Beispiel Matthias Brandts „Raumpatrouille“, der sich 15 Wochen auf der Bestsellerliste hielt und in der Stadtbibliothek an den Erfolg von Joachim Meyerhoffs „Alle Toten fliegen hoch“-Trilogie anknüpfte.

Nicht nur die Kindheit in den 1970ern (Matthias Brandt) auch das musikalische Leben war mit Biografien von Udo Lindenberg „Panikherz“, Bruce Springsteen „Born to run“ und Phil Collins „Da kommt noch was“ von großem Interesse.

Filme

Spielfilme wie das Weltraumabenteuer „Gravity“ wurden ebenso stark nachgefragt wie Familienfilme wie „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ und wie die verschiedenen Teile der „Ich – Einfach unverbesserlich“-Reihe. In den Zweigstellen wurden Disneyfilme wie „Frozen“ (die Eiskönigin), aber auch unbekanntere wie „Das Geheimnis der Feenflügel“ oft ausgeliehen. Ebenso oft entliehen wurden aber auch moderne Jugendbuchverfilmungen wie zum Beispiel die „Tribute von Panem“-Trilogie, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Die Bücherdiebin“ – interessant, dass bei den Blu-Rays-Hitlisten Kinderfilme klar dominieren („Jack und das Kuckucksuhrherz“, „Die Croods 3D“ etc.)

Musik

Hier geht der Trend zu deutscher Musik: Deichkind, Clueso und Cro waren die Ausleihrenner. Überall laufen sehr gut Sampler, mit denen die KundInnen die beliebtesten Titel des Jahres / eines Genres erhalten.

Zeitschriften

Ähnlich wie im letzten Jahr dominieren die Wissenszeitschriften Test („Warentest“, „Ökotest“, „Finanztest“) neben populären Wissenschaftsmagazinen wie „Psychologie Heute“ und praktischen Themen wie Inneneinrichtung („Wohnidee“, „Schöner Wohnen“, „Living at Home“) oder Lifestyle („Yoga aktuell“, „Burda Style“, „Brigitte“).

Im Jugendbereich spielen weiterhin Greggs Tagebücher (inzwischen Bd 11) eine wichtige Rolle. Der neue Harry Potter hat die Nachfrage nach den älteren Bänden stark belebt. Auch Ingo Siegners „Drache Kokosnuss“ bewegt sich weiter im Ausleihhoch. Stark nachgefragt sind Tip-Toi-Bücher und Kinder-CDs mit Liedern. Während die Mädchen gut mit Geschichten versorgt werden, sind die Leseinteressen der Jungen schwerer zu erfüllen: Gerade für die Sechs- bis Achtjährigen werden in den Bibliotheken mehr Sachbücher zu gefragten Themen benötigt als die Verlage bieten.

Sehr stark entliehen werden die Serien „Lego Ninjago“, „Lego Friends“, „Lego Elves“ und „Lego Nexoknights. Hier bietet die Stadtbibliothek Filme, Hörbücher und Bücher (Spielebücher und Geschichten), die auch bei Jungen sehr beliebt sind. Außerdem beliebt sind natürlich die Klassiker-Serien „Was ist Was“ und „Memo“ (früher „Sehen Staunen Wissen“).

Neue Medienangebote

Kontinuierlich ausgebaut wird das Angebot fremdsprachiger Medien. Die Internationale Bibliothek in der Oststadtbibliothek spiegelt die kulturelle Vielfalt der Stadt Hannover wider. Das Angebot umfasst etwa 12.000 Kinder- und Erwachsenenmedien in 13 Sprachen. Neben Englisch und Französisch stehen Bestände in Arabisch, Persisch, Russisch etc. auch in den anderen Bibliotheken zur Verfügung. International sind auch die digitalen Angebote: Attraktiv ist die mehrere tausend Titel in 50 Sprachen umfassende Zeitungsdatenbank. Im Laufe des Jahres 2017 sollen neu digitale Sprachkurse zur Nutzung angeboten werden.

Seit Dezember 2016 gibt es ein erweitertes Angebot an Konsolenspielen auf ausdrücklichen Publikumswunsch, der sich in den Anschaffungsvorschlägen der letzten Monate widerspiegelt. Seit Jahren gibt es eine konstant hohe Nachfrage in den Bibliotheken an Spielen für Nintendo WII und WII U. Gerade Kinder (sechs bis zwölf Jahren) fragen oft nach Nintendo DS / 3DS und Playstation-3-Spielen. Besonders beliebt sind Spieleserien wie die Sportspiele „Fifa“, „Madden“, aber auch Adventures wie „Legend of Zelda“ oder Action wie „Pokemon Rumble“. Das Angebot wird laufend aktualisiert.

Auch das E-Book-Angebot wird sukzessive weiter ausgebaut. Dem Problem, dass E-Books in den Bibliotheken nicht sichtbar sind, weil sie nicht in den Regalen ausliegen können und vor Ort nicht zum Stöbern animieren, begegnet die Stadtbibliothek in der Zentrale und in der Oststadt mit einem neuen, attraktiven Download-Tischgerät, das auf komfortable Weise das virtuelle Angebot transparenter machen soll.

Ausblick

Die Baumaßnahmen für die Jugend- und Stadtbibliothek List dauern an. Mit einer Wiedereröffnung ist nicht vor Sommer zu rechnen. Hier soll erstmals ein neues Zusatzangebot erprobt werden: Bibliotheksöffnung auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten wie es in skandinavischen Bibliotheken, aber auch in Hamburg bereits umgesetzt wurde („open library“).

Weitere baubedingte Bibliotheksschließungen sind – soweit heute absehbar – für 2017 nicht geplant.

Bücherbus, Ausleihautomat und Provenienz

Der in diesem Jahr 30 Jahre alte Bus der Fahrbibliothek soll 2017 durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden.

Außerdem soll eine kleine Automaten-Ausleihstation getestet werden, die das Ausleihen physischer Medien außerhalb der Bibliotheksgebäude erlaubt. Organisatorische und Standortfragen sind noch in der Klärung.

Auch die Stadtbibliothek wird ihre Bestände auf zweifelhafte Provenienzen hin untersuchen. Das Deutsche Zentrum für Kulturgutverlust hat einen entsprechenden Förderantrag bewilligt.

Compagnie Fredewess

dancing KIEZ

Du hast Spaß am Tanzen und möchtest einmal gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen unter Anleitung von Profi-Tänzern auf der Bühne stehen? Eigene Moves zeigen und neue Moves lernen, eigene Musik mitbringen und neue Musik hören – aus allen Ideen werden spannende Choreografien erarbeitet, die vor den Osterferien zur Aufführung kommen.

Für Kinder ab 8 Jahren
Gesucht werden zusätzlich 6 Jugendliche ab 14 Jahren als Teamer*innen!

Linden-Nord Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4
Termine Ab 15. Februar 2017 immer Mittwochs, 17.00-19.00 Uhr
Abschlussvorstellung Mittwoch, 05. April 2017 um 18.00 Uhr

Linden-Süd Tanzhaus im AhrbergViertel, Ilse-ter-Meer-Weg 7
Termine Ab 16. Februar 2017 immer Donnerstags, 17.00-19.00 Uhr
Abschlussvorstellung Donnerstag, 06. April 2017 um 18.00 Uhr

Einen Zeitplan mit allen Probenterminen findest du hier: Zeitplan dancing KIEZ

Anmeldung unter www.compagnie-fredewess.de

Kerzenziehen

Alle Jahre wieder: „Licht im Dunkeln“ – Kerzenziehen

Kerzenziehen
Kerzenziehen

Manche Traditionen sind einfach gut. Das meinen wir auch, wenn wir vom Kerzenziehen sprechen. Unsere Aktion „Licht im Dunkeln“ – Kerzenziehen findet in diesem Jahr statt vom bis 02. bis 13. November, täglich von 10 bis 20 Uhr, an Sonntagen von 11.30 bis 20 Uhr.

In den Vorjahren haben Erwachsene und Kinder die Möglichkeit genutzt, auf unserem Parkplatz vor dem Gemeindehaus in einem Zelt hochwertige Kerzen aus Bienenwachs selber herzustellen.

Kerzenziehen macht auch in der Gruppe Spaß und ist für jedes Alter geeignet. Wenn ihr mit den Gruppen etwas Kreatives unternehmen wollt, das nicht alltäglich ist, dann kommt in das Kerzenzieh-Zelt. Schulklassen, Kindergarten-, Jungschar-, Pfadfinder- und Frauengruppen sowie Jugend- und Seniorenkreise waren schon bei uns zu Gast und haben ganz individuelle Kerzen gezogen. Vielleicht eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk.

Erfahrungsgemäß ist der Besucherandrang in der 2. Woche sehr groß. Nutzen Sie die ersten Tage, Sie können dann in Ruhe Kerzen ziehen.

Kerzen im Verkauf
Kerzen im Verkauf

Die Kerzen werden nach Gewicht bezahlt.
Mit dem Erlös unterstützen wir seit 16 Jahren das MASA Projekt, das Sozialzentrum (ehemals Kindertagesstätte) in Diadema São Paulo in Brasilien. Diadema ist eine Tagesstätte für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren. Ca. 250 Kinder und Jugendliche erhalten hier zwei warme Mahlzeiten am Tag und umfassende sozialpädagogische Betreuung. Dafür werden pro Tag und Kind 2,50 EUR benötigt. Mit unserem Erlös 2015 konnten wir 17 Kinder ein Jahr lang unterstützen.

Lothar Willam nimmt Anmeldungen für Gruppen entgegen. Tel. 0511-498357 (16-18 Uhr).

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hannover-Linden
Hohe Straße 14
30449 Hannover
www.baptisten-linden.de

Esther Mujawayo und zwei ihrer Töchter bei den Women’s World Awards 2009 in der Wiener Stadthalle (Foto: Manfred Werner - Wikipedia)

Lesung: „Ein Leben mehr“

 Esther Mujawayo und zwei ihrer Töchter bei den Women’s World Awards 2009 in der Wiener Stadthalle (Foto: Manfred Werner - Wikipedia)
Esther Mujawayo und zwei ihrer Töchter bei den Women’s World Awards 2009 in der Wiener Stadthalle (Foto: Manfred Werner – Wikipedia)

Lesung und Vortrag von Esther Mujawayo mit anschließender Fragerunde

Esther Mujawayo liest aus ihrem Buch über den Völkermord in Ruanda und berichtet über ihre Arbeit mit schwer traumatisierten Flüchtlingen im Psychosozialen Zentrum Düsseldorf.

Termin: 22. Oktober 2016 – 18:30 Uhr
Ort: Café Allerlei, Allerweg 7, 30449 Hannover-Linden
Veranstalter: Allerweltsladen e. V. in Kooperation mit Asyl e. V. Hannover und Café Allerlei

Eintritt frei

Esther Mujawayo, Soziologin und Traumatherapeutin, hat 1994 in Ruanda den Völkermord überlebt. In ihrem Buch „Ein Leben mehr“ berichtet die Autorin, geboren 1958 in Ruanda, über ihre Kindheit und Jugend in Ruanda. Sie be-schreibt, wie sie den Genozid erlebte und überlebte. Ebenso berichtet sie darüber, wer den Bedrohten half, wer die Hilfe verweigerte. Sie zeigt die Geschichte früherer Diskriminie-rungen, Vertreibungen und Pogrome auf und verdeutlicht, dass der Völkermord 1994 von langer Hand vorbereitet und von politisch einflussreichen Kreisen gesteuert war.
Esther Mujawayo gründete nach dem Genozid gemeinsam mit anderen Witwen die Organisation AVEGA und wurde deren Vizepräsidentin. Sie hielt Vorträge und Lesungen auf zahlreichen internationalen Kongressen, Veranstaltungen und Konferenzen. Seit 1999 lebt sie in Deutschland. Heute arbeitet sie im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düs-seldorf mit schwer traumatisierten Flüchtlingen.

Weitere Infos unter: www.allerweltsladen.de

Foto: Manfred Werner – Tsui, Esther Mujawayo-Keiner, Women’s World Awards 2009 a, CC BY 3.0

Radfahrer bei Unfall am Deisterplatz schwer verletzt

Vermutlich ein Rotlichtverstoß durch den 60 Jahre alten Fahrer eines Opel ist die Ursache für einen Unfall, bei dem Samstag gegen 19:10 an der Deisterstraße, kurz hinter dem Deisterplatz, ein 16 Jahre alter Radfahrer schwere Verletzungen erlitten hat.

Nach bisherigen Ermittlungen war der Opelfahrer vom Deisterplatz in die Deisterstraße abgebogen.

Unmittelbar danach übersah er offenbar das für ihn geltende Rotlicht an einer Rad-/Fußgängerfurt und kollidierte mit dem aus seiner Sicht von links kommenden, 16-jährigen Radler.

Dieser wurde bei dem Unfall zu Boden geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Der Jugendliche kam in einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 3 500 Euro./schie

Faire Woche 2016

Faire Woche 2016

Faire Woche 2016Das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover gestaltet auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Allerweltsladen, dem Wissenschaftsladen Hannover, Janun Region Hannover und vielen weiteren AkteurInnen ein buntes Programm zur Fairen Woche 2016.Viele der Aktivitäten finden auch wieder in Linden statt.

Die bundesweite Faire Woche findet in diesem Jahr vom 16. bis 30. September statt und steht unter dem Motto „Fairer Handel wirkt“. Ob Poetry-Slam, fairer Brunch, Mitkochaktionen, Infoabende oder Angebote für Schulen – immer mehr Organisationen beteiligen sich an der Fairen Woche und bieten Veranstaltungen rund um das Thema Fairer Handel an.

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr neben dem Fairen Brunch auf dem Kröpcke auch die Titelerneuerung zur „Fairtrade Stadt“ im Rahmen der Kampagne „Fairtrade Towns“ am 16. September. Bereits seit 2010 trägt die Stadt Hannover diesen Titel, der in regelmäßigen Abständen erneuert werden muss.

Das Programm in der Übersicht:

12. September, 19.30 Uhr, Leuenhagen & Paris, Lister Meile 39
FAIRreisen
Ein informativer Abend mit Frank Herrmann
Im Vorfeld der Fairen Woche in Hannover stellt Frank Herrmann sein neues Buch vor und widmet sich der Frage, wie verreisen „fair“ sein kann.
Veranstalter: Wissenschaftsladen Hannover e.V.

16. September, 11 bis 14 Uhr, Kröpcke
Faire Woche in Hannover: Fairer Brunch und Wiederauszeichnung Fairtrade Town
Auftakt zur Fairen Woche mit AkteurInnen der Fairtrade Stadt Hannover, den Fairtrade Schools und Fairtrade Scouts. Gleichzeitig feiert Hannover die Titelerneuerung im Rahmen der Kampagne „Fairtrade Towns“.
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro, Allerweltsladen, JANUN e.V. Region Hannover und Wissenschaftsladen Hannover e.V. in Kooperation mit Slow Food Convivium Hannover, Viva con Agua, Wildwuchs e.V., BBS Handel, Waldorfschule, Wilhelm-Schade-Schule, Maximilian-Kolbe-Schule, Fairtrade Scouts der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in der Pfarrei zu den Heiligen Engeln, Frauen für Agenda 21.

16. bis 30. September, Rathaus, Trammplatz 2
Faire Woche in Hannover: Das Rathaus isst fair!
Der Gartensaal bietet wieder täglich ein Tagesgericht mit fair gehandelten Zutaten an. Auch die Rathauskantine beteiligt sich mit leckeren Desserts.
Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover.

16. bis 30. September, Ausbildungsrestaurant Café Nanas im Haus der Jugend, Maschstraße 22-24
Faire Woche in Hannover: Malawi küsst Kolumbien
Bilder und Filme zu den Produkten und dem Leben der Kleinbauern aus Malawi und Kolumbien
Veranstalter: Freundeskreis Malawi und Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre e.V.,
aware&fair – gerechter Handeln in der Einen Welt e.V. und Pro Beruf GmbH.

Lindener Rathaus
Lindener Rathaus

17. September, 14. bis 17 Uhr, Lindener Rathaus, Lindener Marktplatz 1
Faire Woche in Hannover: Fair-vegane Kochweltreise. Kochkurs
Aus fair gehandelten, veganen Zutaten schmackhafte Mahlzeiten zubereiten. Teilnahmebeitrag: 27,50 Euro. Anmeldung unter: vhs-kuechen@hannover-stadt.de.
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro und Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover in Kooperation mit Janun e.V. Region Hannover.

Kulturzentrum Faust
Kulturzentrum Faust

17. September, 18.30 Uhr, Kulturzentrum Faust – Warenannahme, Zur Bettfedernfabrik 3
Faire Woche in Hannover: Fairer Handel wirkt – Produzentenrundreise
Mona Bouazza von der Fairhandels-Organisation „Fair Trade Lebanon“ berichtet über die Erfahrungen im Libanon.
Veranstalter: Allerweltsladen e. V., Fachgeschäft für Fairen Handel

22. September, 20 Uhr, Kulturzentrum Faust – Warenannahme, Zur Bettfedernfabrik 3
Faire Woche in Hannover: Fair wirken statt verwirken – Der Poetry Slam zur Fairen Woche
Die PoetInnen stellen sich einem Thema, das zum Nachdenken und Handeln animiert: „Fair wirken, statt verwirken“. Eintritt: neun Euro, ermäßigt sieben Euro.
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit Macht Worte! – der hannoversche Poetry Slam, langeleine.de – das Online-Journal für Hannover

28. September, 19 Uhr, Eleonorenstraße 18
Faire Woche in Hannover: Share Economy
Wie können die Ressourcen der Erde effektiv und nachhaltig durch faires Handeln genutzt werden?
Veranstalter: Viva con Agua Hannover

28. September, 19 Uhr, Kreuzkirchhof 1-3
Faire Woche in Hannover: Textilien und sozialverträgliche Standards?
Zwei Ansätze zur Verbesserung von Umwelt- und Sozialstandards in der textilen Lieferkette werden genauer vorgestellt. Anmeldung unter der Telefonnummer 0511 35 37 49 31
oder info@ked-niedersachsen.de.
Veranstalter: Kirchlicher Entwicklungsdienst der ev.-luth. Landeskirchen in Braunschweig und Hannover (KED)

29. September, 17.30 bis 21.15 Uhr, Lindener Rathaus, Lindener Marktplatz 1
Faire Woche in Hannover: 5 x Kürbis. VHS-Kochkurs
Teilnahmebeitrag: 38,50 Euro. Anmeldung unter: vhs-kuechen@hannover-stadt.de.
Veranstalter: Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover

Weitere Termine unter www.faire-woche.de

Jazz Club Hannover

50 Jahre Jazz Club Hannover

Jazz Club HannoverTHE SPIRIT OF NEW ORLEANS
Irvin Mayfield Quintet – Amber Matthews – Lothar Krist Hannover Big Band

Termin: Samstag, 27.08.2016 um 18:00
Ort: NDR Hannover – Großer Sendesaal, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22, 30169 Hannover

There are two kinds of music. Good music, and the other kind. Ein gewitztes Bonmont von Duke Ellington, das auch als Motivation des Jazz Club Hannover durchgehen könnte. Denn das, was 1966 die Jazz Club Gründung inspirierte, hält den Club auch heute noch lebendig: Die Förderung des Jazz als wesentlicher Aspekt einer lebendigen Musik- und Kulturszene. Die erfolgreiche Bewerbung zur Unesco City Of Music bündelte diese Qualitäten und brachte Hannover die illustre Mitgliedschaft im Netzwerk der durch die Unesco ausgezeichneten kreativen Metropolen. Weltoffenheit, das war immer schon die Quintessenz des Jazz, Ausstrahlung des Clubs und sicher ein unverzichtbares Element der zukünftigen Urbanität.

50 Jahre Jazz Club Hannover sind eine wunderbare Gelegenheit, sich auf die Vita zu besinnen: auf die langjährigen Vorsitzenden Mike Gehrke und Bernd Strauch, die ehrenamtliche Arbeit der Clubmitglieder und die zahlreichen Gäste und Förderer, die den Club, sei es materiell oder immateriell, stetig unterstützt haben. 50 Jahre Jazz Club Hannover hinterlassen auch Spuren, eine besonders schöne war die Verleihung des „Stadtkulturpreis 2013“ durch den Freundeskreis Hannover e.V. Und einen sehr guten Grund zum gemeinsamen Feiern bietet das Jubiläum auch!

The Spirit Of New Orleans lautet das Motto des besonderen Jubiläumskonzertes, das der Jazz Club Hannover am Samstag, 27.08.2016 im Großen Sendesaal des NDR veranstaltet. New Orleans, dieser beinahe mythische Ort der Jazzgeschichte und Schmelztiegel der Kulturen, ist auch heute wieder, nach der Zäsur durch den Hurricane Kathrina, eine Metropole des Jazz. Charakteristisch für die Musik in New Orleans ist die Verbindung bekannter Jazz-Sounds mit aktuellen Strömungen aus Pop, Rock, Latin und auch Klassik.

Irvin Mayfield, Trompeter, sechsfacher Grammy-Preisträger und Billboard-Award Winner, ist die prägende Figur in dieser spannenden Erneuerung. Mit seinen 38 Jahren hat sich ein wahres Füllhorn an Preisen und akademischen Ehren über ihn ergossen. Das sollte einen aber nicht verleiten, ihn mit einem gediegenen Jazzmusiker zu verwechseln. Charisma und Ausstrahlung hat er reichlich, was sicher auch an der Vita liegt, die ihn zu einem authentischer Ambassodor des New Orleans Spirit macht: der Vater, war Drill Seargant, Boxer und Musiker. Mit acht Geschwistern wuchs er in New Orleans auf und wählte die Trompete, wie er sich lächelnd erinnert, wegen des jugendlichen Erfolges bei den Frauen. Ende der neunziger Jahre war er Mitbegründer der Band Los Hombres Calientes und fusionierte Afro-Cuban Jazz mit Rhythm & Blues. 2002 initiierte er das Institute Of Jazz Culture an der Dillard University. Im gleichen Jahr fand er dann seine wahre Mission und gründete das New Orleans Jazz Orchestra. Weit mehr als eine Bigband, bietet diese international renommierte Institution jungen Musikern Raum für Entwicklung, Kommunikation und eine großartige Infrastruktur. In Irvin Mayfields eigenem Club, dem Playhouse im French Quarter, spielen täglich junge Musiker und beleben den New Orleans Spirit.

Für das Jubiläumskonzert hat Irvin Mayfield neue Stücke komponiert, die sein Quintett und die Sängerin Amber Metthews um den orchestralen Sound der Lothar Krist Hannover Big Band erweitern. Ein spannendes Konzept, das er hier zum ersten Mal außerhalb von New Orleans präsentiert. Die Bigband um den Saxophonisten und Komponisten Lothar Krist hat viele Crossover-Projekte verwirklicht: die Sacred Concerts von Duke Ellington mit dem Freiburger Jazz Chor, Suiten für Big Band und Sinfonieorchester mit Gunter Schuller und der Radio Philharmonie des NDR, aber auch Konzerte mit Max Mutzke, Marquess oder MayBeBop.

Ein weiteres Ellington – Bonmont gefällig? If it sounds good and feels good, then it IS good!

DAS PROGRAMM

18.00: Einlass (Achim Kück – Piano, Lulu White Marching Band)
19.00: The Irvin Mayfield Quartet feat. Amber Metthwes
20.00-20.30: Pause
20.30-21.30: Lothar Krist Hannover Big Band feat. Irvin Mayfield
22.00: After Show Party – Groove & Chill with DJ Tiga Schwope

Karten zum Preis: 20,- €, erm. 15,- € erhalten Sie über den Voverkauf:
NDR Ticketshop & Eventim ( https://www.ndrticketshop.de/klassik-jazz/493-the-spirit-of-new-orleans-50-jahre-jazz-club-hannover )

Cannabis - Rauschmittel oder Medizin

„Cannabis“ – Rauschmittel oder Medizin? Podiumsdiskussion zur Legalisierungsdebatte

Cannabis - Rauschmittel oder MedizinDie Diskussion ist in aller Munde: Soll Cannabis legalisiert werden?

Nach Jahren der Prohibition und des „Krieg gegen Drogen“ findet nun auch in Deutschland ein Umschwung statt. Legalisierungen in den Vereinigten Staaten und anderswo auf der Welt heitzen die Debatte bei uns an.
Das Bundes-Gesundheitsministerium richtet aktuell eine „Cannabis-Agentur“ ein, um Schwerkranken den Zugang zu Cannbis als Medizin zu erleichtern – eine Legalisierung als Genussmittel wird aber abgelehnt.

Welche Chancen und Risiken bietet Cannabis – sowohl in der Medizin, als auch als Droge? Wie sieht es hier in Hannover aus? Effektiver Jugendschutz? Kriminialität? Suchtprävention?

Viele Fragen, viele Antworten. Daher laden wir GRÜNE Linden-Limmer zur Diskussion im Freizeitheim Linden ein. Am 25.08. ab 18.30 Uhr wollen wir uns der Diskussion mit Ihnen und einigen Gästen stellen.

Als Referent*innen haben zugesagt:

  • Frau Dr. Lautenschlager, praktizierende Ärztin aus Hannover Linden, die uns einen Einblick in die medizinischen Aspekte und den Umgang mit Cannabis als Medikament geben wird.
  • Marcel Duda, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen.
  • Harry Schulz, aus der Sucht- und Drogenberatung in Hannover.
  • Frau Folberth-Seibel, Kriminaldirektorin der Polizei Hannover.

Die Moderation übernimmt Katrin Langensiepen.

Sommercampus für Kinder 2016 startet durch – noch freie Plätze in der zweiten und dritten Woche

Freizeitheim Linden
Freizeitheim Linden

Beim Sommercampus vom 27. Juni bis zum 15. Juli, wochentags von 9 bis 15 Uhr, haben Kinder von sechs bis zwölf Jahren die Möglichkeit, wie echte Studierende Kurse zu belegen. Die Kurse werden immer wochenweise angeboten: Los geht es vom 27. Juni bis zum 1. Juli im Stadtteilzentrum KroKuS und KinderTheaterHaus. Vom 4. bis 8. Juli zieht der Sommercampus ins Freizeitheim Vahrenwald, Stadtteilzentrum Ricklingen, in den workshop hannover e.V. und ins Sprengel Museum Hannover. Vom 11. bis 15. Juli gibt es Kurse im Freizeitheim Linden und Kindermuseum Zinnober e.V.. Am 15. Juli beginnt um 15 Uhr die Abschlussfeier und Diplomübergabe im Freizeitheim Linden. In der zweiten und dritten Woche gibt es noch freie Plätze.

Themen:

Vier Themen bestimmen den diesjährigen Campus: WasserforscherInnen, Dipl. ErfinderInnen, ReiseforscherInnen und ErlebnisforscherInnen. Die vielen kleinen und größeren Studierenden sammeln praktische Erfahrungen, besuchen „theoretische“ Vorlesungen und Seminare zu spannenden Fragen des Lebens und bekommen Einblicke in diese Bereiche. Mittags werden die Teilnehmenden in einer Mensa essen oder sie werden mit Lunchpaketen versorgt.

Teilnahmegebühr

Die Wochenkarte kostet 25 Euro inklusive Mittagessen, mit Feriencard 20 Euro pro Woche, mit HannoverAktivPass fünf Euro pro Woche.

Anmeldung

Anmelden können sich die Kinder über die Webseite sommercampus-hannover.de oder in einem der teilnehmenden Freizeitheime.

Dozenten

Die DozentInnen kommen aus den Sparten Schauspiel, Zirkus, Tanz, Kunst, Film, Fotografie, Philosophie, Musik, Naturwissenschaft und Geschichte. Sie sind Experten ihres Fachs und haben viel Spaß daran, ihr Wissen anschaulich und mit Lust und Energie an Kinder und jugendliche Laien weiterzugeben.

Allgemeines

Der Sommercampus ermöglicht den Teilnehmenden, sich mit Kunst, Kultur und Alltag fantasievoll auseinander zu setzen. Hier wird das Interesse und die Freude in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, elektronische Medien, Musik, Rhythmik, Spiel, Tanz, Sport und Video gefördert.

Veranstalter

Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Kultur, Stadtteilkultur Kulturelle Kinder- und Jugendbildung in Kooperation mit Freizeitheim Linden, Stadtteilzentrum Krokus, Freizeitheim Vahrenwald, KinderTheaterHaus Hannover, Workshop Hannover e.V., Sprengel Museum Hannover, Freizeitheim Ricklingen, Kindermuseum Zinnober e.V. und die Feriencard Hannover.

Gefördert von der Stiftung Help e.V..

Online-Informationen

Kontakt

Franziska Schmidt, Kulturelle Kinder- und Jugendbildung der Stadtteilkultur, Friedrichswall 15, 30159 Hannover, Telefonnummer 168-45784.

Sommercampus 2016 im Freizeitheim Linden

Freizeitheim Linden
Freizeitheim Linden

Ein Kinderkultursommer für alle Forscher und Forscherinnen ab sechs Jahren im Freizeitheim Linden in der Woche vom 11. bis 15. Juli 2016

Wer sagt denn, dass Lernen keinen Spaß macht? Sind es nicht die Umstände, die plötzlich dafür sorgen, dass die Neugierde geweckt wird und der Wissensdrang zum Vorschein kommt?

Das gibt es zu erforschen:

  • ReiseforscherInnen – Reisebüro für ungewöhnliche Reisen, Koffer packen, Reisespiele, Ankommen und Weggehen, Sprachspiele, andere Länder- andere Sitten, Reisen im Kopf, Reisegefährten, Reisegefahren …
  • ErlebnisforscherInnen – ungewöhnliche Sportarten, Abenteuer Großstadt, Hoch hinaus, witzige Erlebnisse, das hab ich nie vergessen …
  • WasserforscherInnen – Wasser marsch, Wasserspiele, Tiere im Wasser, Unterwasserfilme, Wassergedichte, Wasserbilder …
  • ErfindungsforscherInnen – ErfinderInnen der Vergangenheit, wer sucht der findet? Was sind gute Ideen? Erfindungen für die Zukunft, Erfinderwerkstatt, Besuch bei Erfindern, Spiele erfinden …

Die Angebote von 9 Uhr bis 15 Uhr sind frei wählbar.
Sommercampus

Weitere Informationen unter www.sommercampus-hannover.de

Termin(e):
11.07.2016 bis 15.07.2016
von 08:30 bis 15:00 Uhr

Ort:
Freizeitheim Linden
Windheimstraße 4
30451 Hannover

Preise:
Teilnahmegebühr pro Woche incl. Mittagessen 25,00 €
mit FerienCard pro Woche incl. Mittagessen 20,00 €
mit HannoverAktivPass pro Woche incl. Mittagessen 20,00 €
Tageskarten sind auch erhältlich

Ermäßigung: bitte den HannoverAktivPass oder die Feriencard zur Anmeldung mitbringen!
Anmeldungen und Infos ab 15.05.2016 über www.sommercampus-hannover.de und in den beteiligten Freizeitheimen möglich.

Weitere Infos unter Bereich Stadtteilkultur, Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Franziska Schmidt, Franziska.schmidt@hannover-stadt.de, Tel.: 16845784 oder www.kinderkultur-stadt-hannover.de