Kirchenfenster

Gottesdienste zu Weihnachten

St. Nikolai Kirche
St. Nikolai Kirche

St. Nikolai Kirche

Gottesdienst für Ungeduldige
Mi, 24.12. 15 Uhr – P. Kampermann
Gottesdienst mit Krippenspiel
Mi, 24.12. 16.30 Uhr – P. Kampermann + Dn.Holtmann
Christvesper
Mi, 24.12. 18 Uhr  – P. Kampermann
Christnacht
Mi, 24.12. 23 Uhr – P. Kampermann und Kirchenchor
Gottesdienst am 1. Christfesttag mit Abendmahl
Do, 25.12. 11 Uhr – P.i.R. Kampermann
Regional-Gottesdienst am 2. Christfesttag
Fr, 26.12. 11 Uhr  – P. Kampermann

St. Martinskirche
St. Martinskirche

St. Martinskirche

Krippenspiel
Mittwoch, 24. Dezember 2014 (Heiligabend), 16 h, Pastorin Kerstin Häusler, Kantorin Samse und Krippenspielteam aus Kinder- und Jugendchor St. Martin
Christvesper
Mittwoch, 24. Dezember 2014 (Heiligabend), 18 h, Pastor Häusler. Posaunenchor St. Martin, Leitung: Hartmut Süß
Christmette
Mittwoch, 24. Dezember 2014 (Heiligabend), 23 h, Pastor Häusler. Kantorei St. Martin, Leitung: Annette Samse. Anschließend bei gutem Wetter: Turmblasen mit Bläsern vom Posaunenchor St. Martin, Leitung: Hartmut Süß.
Musikalischer Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl
Sonntag, 25. Dezember 2014 (1. Weihnachtstag), 10 h, Pastor Häusler. Blockflötenensemble St. Martin, Leitung: Annette Samse

Gospelkirche Hannover
Gospelkirche Hannover

Gospelkirche Hannover / Erlöserkirche

Musikgottesdienst
Hl. Abend, 24. Dezember 2014 um 16:00 Uhr – Tine Hamburger (Gesang) und Pastor Joachim Dierks (Gesang, Piano) feiern am Hl.-Abend-Nachmittag einen musikalisch gemischten Gottesdienst und freuen sich auf “groß” und “klein”.
Christnacht
Am 24. Dezember 2014 um 22.00 Uhr findet die schon zur Tradition gewordenen Christnacht als Gospel-Gottesdienst statt. Tine Hamburger (Gesang) und Pastor Joachim Dierks (Gesang, Piano, Gitarre) gestalten einen besonderen Gottesdienst mit thematisch ausgereiftem musikalischen Programm und stimmungsvollen Worten in weihnachtlicher Atmosphäre. Das ist mittlerweile in Hannover ein Geheimtipp für Menschen, die an Weihnachten spirituelle Besinnung außerhalb von Krippenspielen suchen.

Bethlehemkirche
Bethlehemkirche

Bethlehemkirche

Krippenspiel
24. Dezember um 15:00 Uhr mit Pastorin Blaffert
Christvesper mit Bethlehemchor
24. Dezember um 17:00 Uhr mit Pastorin Blaffert
Christmette
24. Dezember um 22:00 Uhr mit Pastorin Mordhorst- Mayer
Gottesdienst
25. Dezember um 10:00 Uhr mit Pastorin Mordhorst- Mayer

 

St. Godehard Kirche
St. Godehard Kirche

St. Godehard Kirche

Krippenfeier für Familien mit Kindern
24.12. um 16:00 Uhr
Christmette
24.12. um 22:00 Uhr
Hl. Messe
25.12. um 10:30 Uhr
Hl. Messe
26.12. um 10:30 Uhr

 

St. Benno Kirche
St. Benno Kirche

St. Benno Kirche

Krippenfeier für Familien mit Kindern
24.12. um 16:00 Uhr
Hl. Messe 
25.12. um 12:00 Uhr
Gottesdienst der Gruppe „Exodus“
26.12. um 19:00 Uhr

Wunschproduktionen Container auf dem Küchengarten

Ergebnisse des Wunschproduktionen Kongresses

Wunschproduktionen Container auf dem Küchengarten
Wunschproduktionen Container
auf dem Küchengarten

Vielen Dank an alle, die am 09.11.2014 mit uns Ideen, Wünsche und Visionen für das Zusammenleben im Stadtteil entwickelt haben. Und auch einen großen Dank an alle die vom 19.05.-23.06.2014 direkt vor Ort am Wunschcontainer am Küchengarten (Linden) mit uns diskutiert, visioniert oder einfach Wünsche notiert haben. Zu den Themen Mobilität, Grün in der Stadt, Gentrifizierung und Gemeinschaft wurde viel diskutiert und erste Bausteine für konkrete Projektideen entwickelt.

Das Projekt ist zwar formal nun abgeschlossen, aber es ist geplant an vielen Themen weiter zu arbeiten! Vor allem die Zukunft des Ihmezentrums hat viel Interesse hervorgerufen und wir planen deshalb eine Folgeveranstaltung in 2015. Für eine nachhaltige und fahrradfreundliche Mobilität ist bereits eine Arbeitsgruppe entstanden, die sich das nächste mal am 13.01.2015 um 18 Uhr im Umweltzentrum (Hausmannstraße 9, 30159 Hannover) trifft.

Franziska Lorenz
Projektkoordination
Wissenschaftsladen Hannover e.V.

Ergebnisse der Abschlussveranstaltung

Die Ergebnisse wurden bereits im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms „Hannover 2030“ an die Stadt weitergeleitet.

Grünfläche

…ist ein Ort, um sich treffen zu können
…ist ein Ort, er unkommerziell genutzt werden kann

Gerade in Linden ist durch die dichte Bebauung der Platz für kommunikative Orte im öffentlichen Raum begrenzt. Plätze und Grünanlagen werden daher stark genutzt, um miteinander in Kontakt zu treten. Dabei ist die Möglichkeit diese Orte kostenlos zu nutzen besonders wichtig. Sie ermöglicht egalitären Zugang, unabhängig der ökonomischen Situation. Die sozio-ökonomischen Grenzen der Kaufkraft sind hier zu einem großen Grad aufgehoben. Dadurch ist die Nutzung allen ökonomischen Schichten und sozialen Milieus möglich.

Verwilderte Areale ermöglichen Kindern und Jugendlichen „Abenteuer“ im Stadtteil zu erleben, die anders als die Spielplätze nicht durch Nutzungsregeln und –weisen vorgegeben sind. Auch bieten diese Grünflächen die Möglichkeit des Naturerlebens innerhalb der Großstadt.

Eine Forderung, dies sich daraus ableitet, ist, dass die Grünanlagen der Stadt unter sozialen Gesichtspunkten angelegt und gepflegt werden müssen. Eine Nutzung durch die BewohnerInnen der Stadtteile muss stets mitgedacht werden. Orte des Treffens durch Freiflächen oder Einrichtungen, wie gegenübergestellte Bänke und einfache Freizeiteinrichtungen müssen vermehrt Beachtung finden. Eine Einschränkung der unkommerziellen Nutzung des öffentlichen Raums muss stark begrenzt werden.

Wohnraum

BewohnerInnen sollen frühzeitig in Prozesse eingebunden werden – nicht einfach nur informiert werden.

Gerade im Bereich der Stadtplanung zeigt sich, dass BewohnerInnen ein starkes Interesse haben, sich an den konkreten Planungen bei Bebauungen zu beteiligen. Die Auseinandersetzungen um die Planung der Wasserstadt, die Diskussionen um Hochbahnsteige und D-Linie zeigen das hohe Konfliktpotential, welches Stadtplanung birgt. Dabei ist es wichtig, die BewohnerInnen tatsächlich in grundlegende Entscheidungen einzubinden, Planungen transparent zu machen und Entscheidungen nachvollziehbar zu kommunizieren. Dies gilt umso mehr auch für die Entscheidungen, die den Wohnraum betreffen.

„Nachbarschaft“

Ehrenamt braucht Hauptamt – finanzielle Förderung ermöglicht erst Strukturen und Orte nachhaltig zu etablieren

Ohne die unentgeltliche Arbeit von Ehrenamtlichen lassen sich viele Projekte niemals realisieren. Diese Arbeit benötigt, wie jede Arbeit, Ressourcen – sei es in Form von Geld für Räume und Materialien, sei es in Form von Zeit und Know-How der Ehrenamtlichen. Um diese Ressourcen effektiv zu nutzen, ist es notwendig, dass die ehrenamtliche Arbeit von Seiten der Stadt gefördert wird. Dies kann durch die Bereitstellung von Räumen geschehen.

Zunehmen ist aber auch eine Förderung von Hauptamtlichen Personen notwendig, die durch Methoden des Freiwilligenmanagments die knappe Ressource Zeit der Ehrenamtlichen optimal nutzbar machen. Gerade das Gefühl von Seiten der Ehrenamtlichen durch die immer größer werdende Hintergrundarbeit in Form von struktureller Arbeit (Verwaltung und Fundraising) nicht die eigentlich gewünschte Arbeit leisten zu können, führt zu starken Abnutzungserscheinungen. Auch die Abwälzung ehemals öffentlicher Aufgaben, gerade im sozialen Bereich, trägt dazu bei die vorhandenen Strukturen zu überlasten.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich das Engagement in den letzten Jahren stark verändert hat. Die Bindung an einen Verein, an ein Projekt nimmt stark ab. Die Projektorientierte Arbeit von Ehrenamtlichen nimmt stärker zu. Dadurch ist es zunehmend schwieriger Ehrenamtliche für die strukturelle und Verwaltungsarbeit zu finden, was die Kontinuität von ehrenamtlichen Strukturen vor neue Herausforderungen stellt.

Die ehrenamtliche Arbeit muss daher nicht nur ideell sondern auch finanziell gefördert werden.

PendlerInnen

Weniger Verkehr durch bessere Kombination – Park&Ride, Fahrradschnellwege, bessere ÖPNV-Anbindung

Eine Reduktion des Verkehrs durch PendlerInnen ist nur möglich, wenn eine gute Anbindung an den ÖPNV gegeben ist. Die verschiedenen Verkehrsmittel müssen dafür optimal getaktet werden, ausreichende Park & Ride-Parkplätze müssen bereitgestellt werden. Gerade angesichts der heute üblichen flexiblen Arbeitszeiten ist die Verdichtung von Angeboten auf Kernarbeitszeiten zu überdenken. Wartezeiten beim Umstieg zwischen Verkehrsmitteln und Linien müssen optimiert sein und dürfen nicht zu Verzögerungen führen.

Fahrradfreundlichkeit

Breitere Radwege (auch für Lastenfahrräder geeignet); Fahrradverleihe und mehr Stellplätze für Fahrräder

Um den Umstieg auf das Fahrrad zu erleichtern sind weitere Schritte notwendig. Fahrräder müssen nicht als gleichberechtigte, sondern zusammen mit dem ÖPNV, als vorrangige Verkehrsteilnehmer in der Planung berücksichtigt werden. Fahrräder dürfen weder zur Verkehrsberuhigung auf der Straße angesehen, noch als Teil des nichtmotorisierten Verkehrs auf einen Teil des Bürgersteigs verwiesen werden.

An verkehrsreichen Straßen müssen die Radwege so gestaltet werden, dass sie problemlos in zwei Richtungen genutzt werden können und dass Überholen möglich ist, ohne auf den Fußweg ausweichen zu müssen. Normale Radwege müssen so gestaltet sein, dass es problemlos möglich ist mit Lastenfahrrädern die Wege zu nutzen.

An allen öffentlichen Gebäuden und an wichtigen öffentlichen Plätzen ist die Anzahl der Fahrradstellplätze dem Bedarf anzupassen. Eine angemessene Aufnahme von Fahrradplätzen in die Bebauungsordnung (analog zu den vorgeschriebenen Autostellplätzen) muss erfolgen. Fahrradverleih muss einfach und kostengünstig gestaltet werden. Carsharing könnte hier als Vorbild dienen, insbesondere die Ausleihe von Lastenrädern und Anhängern muss einfach möglich sein. Ein Winterdienst ist auf allen Radwegen obligatorisch zu machen, so dass ein Ausweichen auf Fußweg oder Autostraße unnötig ist.

Autofreier Stadtteil

Einzelne Straßen zur Probe für Verkehr sperren; Seitenstraßen als Spielstraßen (Verkehrsberuhigte
Zonen) ausweisen

Straßen sind öffentlicher Raum, der bisher exklusiv Automobilen vorbehalten ist. Durch die Idee von Autofreien Stadtteilen kann dieser Raum wieder für die Kommunikation von Nachbarschaften geöffnet werden. Damit die BewohnerInnen durch die Umstellung nicht überfordert werden, ist eine schrittweise Heranführung sinnvoll. Seitenstraßen können zunächst Verkehrsberuhigt werden. Stellplätze an zentraleren Stellen (Stadtteilparkhäuser) können Raum für Grünanlagen schaffen, die baulich eine weitere Verkehrsberuhigung ermöglichen. Während verkehrsarmer Zeiten (Sommerferien) können verkehrsberuhigte Straßen ganz gesperrt werden, um so den AnwohnerInnen einen Eindruck von autofreien Stadtteilen zu vermitteln. Eine Einbindung der BewohnerInnen in alle Schritte ist dringend erforderlich, um eine möglichst breite Akzeptanz zu erreichen.

Ihmezentrum

Die Stadt muss sich in die Planung einmischen bzw. diese übernehmen
Ideen für die weitere Nutzung müssen vor einem Investor gefunden werden
Konzepte für die Nutzung müssen von BewohnerInnen und AnwohnerInnen entwickelt werden – das Ihmezentrum muss Teil von Linden werden.

Die Situation im Ihmezentrum ist seit Jahrzehnten unverändert. Problematisch ist, dass es von Seiten der Stadt keinen Willen gibt, hier im Rahmen von Bebauungsplänen gestalterisch tätig zu werden. Die ursprünglichen Planungen könnten so mit neuer Stadtplanung und den veränderten Anforderungen an Wohnen und Leben kombiniert werden.

Die BewohnerInnen müssen ebenso in Planung für die Nutzung eingebunden werden, wie die AnwohnerInnen. Eine Öffnung des Ihmezentrums nach Linden ist zwingend erforderlich. Diese Planungen müssen durchgeführt werden, bevor ein Investor mit eigenen Plänen entgegen den Willen der BewohnerInnen und der AnwohnerInnen handeln werden.

Eine Teilung der Immobilie ist sinnvoll, um so wenigsten Teile des Ihmezentrums eine Zukunft zu ermöglichen.

Pfadfinder mit dem Friedenslicht

Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt

Historische Bahn mit dem Friedenslicht auf der Limmerstraße
Historische Bahn mit
dem Friedenslicht
auf der Limmerstraße

Auch Muslimische Jugendliche beteiligten sich an der Verteilung in einer Sternfahrt von vier Üstra-Oldtimern

In der letzten Advendswoche kommt das Friedenslicht auch in die Grundschule Kastanienhof nach Limmer.

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Hannover. In einer bewegenden Aussendefeier in der Marienkirche Hannoverr Hainholz über 200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der gesamten Region Zentrales Niedersachsen entgegennehmen können. Sie werden es in den nächsten Tagen an Kirchengemeinden und öffentliche Einrichtungen verteilen.

Die Feier stand wie das gesamt Friedenslicht-Geschehen in diesem Jahr unter dem Motto „Friede sei mit Dir – Shalom – Salam“ und nahm damit die Friedesnwünsche der drei abrahamitischen Religionen auf. Ein besonderer Akzent entstand dadurch , dass die entsprechenden Koranstellen von Jugend lichen der muslimischen Gemeinschaft „Jamaat Un Nur“, mit der der VCP im Dialog steht, auf arabisch und deutsch vorgetragen wurden.
Stadtjugendpastor Torsten Pappert nahm das Thema ebenfalls auf und riet zu Kooperation und gemeinsamen Erlebnissen.

Das Licht selbst ist noch nicht der Frieden, das Symbol, wird mit sehr grossen Mühen und Anstrengungen von vielen jungen und alten Menschen durch die Welt getragen. In ganz Deutschland haben gestern über 500 Aussendefeiern mit mehreren Zehntausend Teilnehmenden stattgefunden. Überall dort mahnt das Licht auch zu realem Friedenshandeln, das über Symbole weit hinaus gehen muss.

Pfadfinder mit dem Friedenslicht
Pfadfinder mit dem Friedenslicht

Einen weiteren Höhepunkt bildete am Sonntag Abend die Sternfahrt von vier Üstra – Oldtimern, die das Licht in der Stadt an Kirchengemeinden und die Bevölkerung verteilten. Dies ging auf eine Initiative der Üstra zurück und war ein phantastische Unterstützung der Pfadfinderbewegung. Mehrere hundert Bürger und Bürgerinnen der Stadt bekamen so noch das Licht. Desöfteren hörte man auf den Bahnsteigen die Worte, dass es jetzt auch Nachbarn weiter geben werdfen sollte. „Wir freuen uns sehr über diese inititive“ erklärte der Geschäftsführer der christlichen PfadfinderInnen noch am Sonntag – Abend.

Das Licht ist jetzt auf seinem Weg durch die Stadt, Pfadfinderinnen werden es in der Zeit bis zum Heiligen Abend an Gemeinden, Senioreneinrichtungen, Schulen und öffentliche Stellen verteilen. Am Mittwoch, 17.12. um 17.00 Uhr bekommt es der Oberbürgermeister stellvertretend für die ganze Stadt. Das Friedenslicht aus Bethlehem symbolisiert die Weihnachtsbotschaft und damit die Hoffnung, dass immer mehr Menschen für den Frieden aktiv werden. Es war vor zwei Wochen in Bethlehem entzündet worden und hat Mitteleuropa in einer Schneeball-Stafette erreicht. In den Tagen bis Weihnachten bzw bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (evangelischer Stadtjugenddienst, Wiedereintrittstelle an der Marktkirche, Jugendkirche Tabor)abgeholt werden.

Der VCP vertritt in der Region Hannover 900 PfadfinderInnen, bundesweit sind es 47.000. Weitere Infos unter: www.vcphannover.de

Schwanenburg

FORUM Demokratie in Bewegung

FORUM Demokratie in BewegungUKRAINE: Maidan – Sehnsucht nach Demokratie

Taras Prokop und Bazar Tymoshchuk
Chernivtsy/Ukraine, Civil Network OPERA

Während auf der einen Seite die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern gegenwärtig immer stärker ausgehöhlt werden (CETA/TTIP, NSA, PRISM, Eurokrise), entstehen auf der anderen Seite vielerorts neue Bürgerbewegungen. Menschen gehen auf die Straße, organisieren sich in Nachbarschaften und Gemeinden und probieren neue Formen von horizontaler Beteiligung, Konsens orientierter und direkter Demokratie. Das gilt auch für Länder der ehemaligen Sowjetunion. Ein großer Teil der Maidan-Bewegung in der Ukraine forderte demokratische Beteiligung ein.

Kann sich die Ukraine zu einer Demokratie entwickeln, sich für mehr Partizipation und Konsensentscheidungen öffnen, Oligarchen und Korruption zurückdrängen, eine föderative Praxis durchsetzen und sich im Spannungsverhältnis mit Russland behaupten?

Darauf antworten die jungen Maidan-Aktivisten Taras Prokop und Nazar Tymoshchuck vom Civil Netzwerk OPORA. Taras und Nazar haben sich auf dem Maidan für einen grundlegenden demokratischen Wandel in der Ukraine eingesetzt. Sie arbeiten für gewaltfreie politische Aktionen und beteiligen sich an zahlreichen Projekten horizontaler Bewegungen in der Ukraine. Sie gehören zu unserem „Netzwerk Democracy in Motion Worldwide“. Im Februar 2014 haben wir sie beim Jugendkongress “Building Nonviolent Strategies in Europe” in Tiflis/Georgien als leidenschaftliche politische Köpfe kennen gelernt.

Die Gäste des Forums haben also Gelegenheit, junge, gut vernetzte Aktivisten aus der Ukraine kennen zu lernen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und künftig mit ihnen zusammen zu arbeiten.

Die politische Entwicklung der Ukraine ist seit über 100 Jahren auch von Deutschland beeinflusst. Taras und Nazar werden uns ein Bild der jungen Ukraine vermitteln, die von demokratischen Bewegungen geprägt ist, die gleichwohl aber in ihrer Wirksamkeit durch Krieg, Nationalismus und Rassismus bedroht werden.

Fotopräsentation:

Zu Beginn des Forums wird Robin Hinsch aktuelle Bilder seiner vergangenen Ukraine-Reisen 2010-2014 präsentieren. Sie zeigen einen künstlerisch dokumentarischen Blick auf die ukrainische Lebenswirklichkeit. Im Fokus liegen die Bilder der „Euromaidan-Revolution“ im vergangenen Februar.

Donnerstag, 04.12.2014, 19.00 Uhr, Schwanenburg (http://schwanenburg.net)
Abendkasse 5€ (ermäßigt 2€)
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auch über Ihre Anmeldung per E-Mail: KlausWindolph@t-online.de

BCH ROCK FEST!

29. November 2014 – 19:00 Uhr – 20.00 Euro

  • HERRENMAGAZIN (Indie, Hamburg)
  • MATULA (Indie/Punk, Hamburg)
  • DÜSENJÄGER (Punk/Rock, Osnabrück)
  • LAURA CARBONE (Alternativ, Mannheim/Sizilien)
  • KETTENFETT (Punk, Hannover)
  • LANDO (Postpunk, Hannover)

VVK unter www.beichezheinz.de

HERRENMAGAZIN…
gegründet in den Wirren des Winters 2004, um den üblichen Bandgründungsgründen wie tödlicher Langeweile, Dahinsiechen alter Bands, Herzbruch und ungerechtfertigtem Alkoholkonsum entgegenzuwirken. In Erstbesetzung: Deniz Jaspersen (verfressener Halbtürke), Philip Wildfang (isst noch mehr, ebenfalls Halbtürke) und Rasmus Engler (perspektivloser Depressionstrinker). Kurzfristige Rekrutierung eines Bassisten, der aufgrund seiner Zweitband noch vor dem ersten Auftritt wieder weggeht. Erzwingung des Einstieges des jugendlichen Paul Konopacka, dem somit wiederum der Einstieg in ein normales Leben verwehrt wurde. 2009 wird Herr Wildfang Papa, König Wilhelmsburg übernimmt die Leadgitarre. Er ist arrogant, fährt Mercedes A-Klasse, redet zu viel und manchmal auch einfach eine stabile Schulter und Vaterfigur für die gestrandeten Seelen dieser Band, wenn er nicht gerade masslos trinkt oder meckert.

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http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=qJrS5LQX-P4

MATULA…
Matula kommen ursprünglich aus Neumünster, alle Bandmitglieder wuchsen dort auf. Nach ersten Schritten und Konzerten in anderen Bandprojekten wurde 2004 dann Matula gegründet. Mittlerweile leben die Bandmitglieder in Hamburg und Kiel.

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http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ce-pwVNKBRU

DÜSENJÄGER…
FAHRTWIND, Bier trinken, Sambuca, Kaffee, Leute treffen, Musik hören und lesen. Und natürlich Kekse und Eis. Der eine mehr, der andere weniger.

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http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zDUpFcX0LQM

LAURA CARBONE…
Für Freunde von pj harvey, sisters of mercy, smashing pumpkins, florence and the machine, the breeders, chris isaak, the drums

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http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QnXIqK21yuo

KETTENFETT…
Kettenfett ist geboren. Ein dickes, stinkendes Kind, das herumbrüllt, dich anspuckt und seine dreckigen Finger an Omas Gardinen abwischt. Kann den mal jemand ruhigstellen?

LANDO…
Postpunk aus Hannover

Ich sehe was - und was siehst Du?

Mitmach-Ausstellung: „Ich sehe was – und was siehst du?“

Ich sehe was - und was siehst Du?
Ich sehe was – und was siehst Du?

Wechselspiele zwischen Kunst und Wissenschaft

Eröffnung: 09. November um 11:00 Uhr
Austellungsdauer: 09. November 2014 – 01. März 2015

Eine Ausstellung des Fachbereichs Bildung und Qualifizierung, Bereich Stadtteilkultur, Kulturelle Kinder und Jugendbildung in Zusammenarbeit mit Dr. Hermann Krekeler.

Was verbindet Kunst mit den Naturwissenschaften und der Mathematik?

Die Sicht auf die Welt mit ihren Beschreibungen und Deutungen ist etwas, das Naturwissenschaften und die Kunst gleichermaßen beschäftigt, schon seit Jahrhunderten.

Mitmach-Ausstellung: Ich sehe was - und was siehst du?Wissenschaftliche Erkenntnisse, Beobachtungen von Naturphänomenen, die Erforschung des Unbekannten und Fremden hatten seit jeher Einfluss auf die Phantasie des Menschen. Künstler waren und sind in vielerlei Hinsicht Archivare, Analytiker, Entwickler und Systematiker unserer Umwelt. Sie suchen nach Mustern, erfinden Regeln und Modelle.

Mache dir selbst Bilder von der Welt! – Suche Beziehungen, stelle Fragen und finde Gemeinsamkeiten und Unterschiede!

In dieser Ausstellung bieten wir allen großen und kleinen Forschern die Gelegenheit, Kunst einmal anders kennen zu lernen.

Ausstellung2Es gibt Vieles auszuprobieren, anregende Originalkunstwerke von hannoveraner Künstlern zu entdecken und mit Merkwürdigkeiten aus Natur, Wissenschaft und Kunst zu experimentieren.

Unter anderem mit dabei:

  • eine Geisterfeder
  • das wahre Gesicht der Mona Lisa
  • australische Stabheuschrecken
  • ein dunkler Vogel (den man erst einmal finden muss)
  • Dreiecke und Quadarate
  • optische Täuschungen
  • ein Perspektivkasten
  • fließende Sandbilder
  • das Alpenroulette

Für Kinder ab 5 Jahren

Ausstellung3Öffnungszeiten
Mo bis Fr von 9 bis 17 Uhr, So von 11 bis 17 Uhr
Sa nur nach Absprache für Kinderfeiern
Gruppen bitte anmelden
Eintrittspreise
Kinder 4 €, Erwachsene 5 €, Kinder mit Aktivpass frei,
Erwachsene mit Aktivpass 2,50 €, unter drei Jahren frei,
Gruppen pro Kind 3,50 €

Kindermuseum Zinnober
Badenstedter Straße 48, 30453 Hannover
Telefon 0511-897 334 66
www.kindermuseum-hannover.de

Jahresendausstellung

Kunst – Kaffee – Musik

JahresendausstellungDas Team der Galerie Falkenberg lädt ein zum offenen Sonntag mit musikalischer Begleitung von Manuel Hoge am 16.11.2014 von 11-19 Uhr.

Um 17 Uhr spielt die junge Musikerin Milena Hoge auf ihrer Harfe

Die Hemmingerin Milena Hoge wurde bereits durch mehrere Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und ein Stipendium der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet und studiert seit 2014 in der Harfenklasse der Musikhochschule Detmold.

Falkenberg
Galerie für neue Kunst
Falkenstr. 21 A
30449 Hannover
www.galerie-falkenberg.de

Via Linden

„Free Can“ – ein Projekt für Jugendliche mit Migrationshintergrund außerhalb konventioneller Zwänge

Via LindenDas Alter zwischen 13 und 18 Jahren bringt viele neue Herausforderungen für Jungen, Eltern und Lehrkräfte. Jungen sind in der Pubertät oft anstrengend, denn sie stehen im Übergang ins Erwachsenenleben vor vielen Veränderungen. Dazu gehört vor allem die Entwicklung von Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und sexueller Orientierung. Insbesondere Jungen mit Migrationshintergrund sind in dieser Phase vor besondere Herausforderungen gestellt. Sie befinden sich häufig im Spannungsfeld von familiären und gesellschaftlichen Erwartungen. Das Projekt Free Can von Via Linden e.V. – Verein für interkulturelle Arbeit setzt genau hier an und richtet sich an Jungen aus dem Stadtteil Linden. „Männlich und frei“ heißt das Credo, frei von einengenden, konventionellen Männerbildern und hin zu selbstbestimmtem Mann-Sein.

Das dreijährige Modellprojekt startete im April 2014 mit einer Qualifizierung von Männern aus sozialpädagogischen Berufen in der interkulturellen Männer- und Jungenpädagogik. Die Teilnehmer lernen, wie sie Jungen und das Jungenverhalten in der Pubertät verstehen können und mit Hintergrundwissen und Methoden ausgestattet werden. Insbesondere auf die Aspekte Interkultur und die zusätzlichen Faktoren der Migrationserfahrung, die auf die Jungen wirken, werden thematisiert. Via Linden e. V. möchte durch diese Fortbildung die Fachkräfte in der Jugendarbeit unterstützten , den Druck zu erkennen, dem Jungen durch Männlichkeitsanforderungen ausgesetzt sind, Jungen in ihrer Unterschiedlichkeit wahrzunehmen, problematische Verhaltensweisen zu verstehen und sinnvolle geschlechterreflektierte Angebote zu entwickeln.

Ab Januar 2015 beginnt die Arbeit mit Lindener Jungen mit Migrationshintergrund. Vorurteils- und diversitätsbewusstes Denken und Handeln stehen dabei im Mittelpunkt. In verschiedenen Themenblöcken werden die Projektmitarbeiter bisherige Ansätze der Jungenarbeit durch Einbezug interkultureller geschlechterreflektierender Perspektiven erweitern. Free Can bietet männlichen Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, zusätzliche soziale und pädagogische Kompetenzen zu erwerben, sondern eröffnet gleichzeitig den Blick für Berufsfelder, die nicht zu den ‚klassischen’ Männerberufen gehören. Über das Jahr verteilt werden die Seminare zu den Themen „Jungen und Männlichkeit“, „Jungen in Schule und Beruf“ sowie „Jungen und Radikalisierung, bzw. Rechtsextremismus“ angeboten. Darüber hinaus werden praktische Projekte und Freizeitangebote entwickelt, erprobt und gemeinsam bearbeitet.

Der Hintergrund für das Projekt „Free Can“ ist, dass spätestens seit PISA Jungen als Bildungsverlierer, gewalttätig und kriminell dargestellt werden. Aktuell werden insbesondere Jungen mit Migrationshintergrund mit der muslimisch verorteten Splittergruppe der Salafisten in Verbindung gebracht. Auch wenn die öffentlichen Debatten verkürzt sind, zeigen sie doch geschlechtsspezifische Phänomene für das Verhalten von Jungen, beispielsweise die Orientierung an idealisierten und überhöhten Männerbildern und die Suche nach Halt und Zugehörigkeit. Jungen stehen unter einem erheblichen Druck der eigenen Peer-Gruppe, sich wie ein „richtiger“ Junge verhalten zu müssen; also cool und stark zu sein, keine Schwächen zu zeigen und gegenüber Mädchen -sowie den anderen Jungen- überlegen sein zu müssen. Auf der anderen Seite sind Jungen selbst häufig Opfer von Gewalt und Diskriminierung. Free Can möchte die Jungen dabei unterstützen, die Gewaltspirale zu durchbrechen und Raum für alternative Männlichkeitsvorstellungen und eigene Wege bieten, wie sie als Junge oder Mann leben wollen. Das Projekt wird von Aktion Mensch gefördert und ist für die Teilnehmer kostenfrei.

Interessierte Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte können mit Via Linden e.V. (www.via-linden.de) Kontakt aufnehmen.

Kontaktbeamter Andreas Rohde

Sprechstunde des Kontaktbeamten Linden-Süd

Kontaktbeamter Andreas Rohde
Kontaktbeamter Andreas Rohde

Sprechstunde des Kontaktbeamten der Polizei Ricklingen
– Ab sofort in der Deisterstraße 66 –

Ab 21.10.2014 hält der Kontaktbeamte der Polizei Ricklingen Andreas Rohde, der für den Bereich von Linden-Süd (südlich des Allerwegs) und Bornum zuständig ist, eine Bürgersprechstunde in den Räumlichkeiten des Stadtteilforums Linden-Süd, 30449 Hannover, Deisterstraße 66, Tel. 0511-123-7775, ab.

Die Bürgersprechstunde findet jeden 1. und 3. Dienstag des Monats von 14.30 bis 15.30 Uhr statt. Senioren, die nicht persönlich zur Bürgersprechstunde erscheinen können, haben die Möglichkeit auch einen persönlichen Termin für einen „Hausbesuch“ zu vereinbaren.

Die Termine 2014 sind:
21. Okt., 04. Nov., 18. Nov., 02. Dez., 16. Dez. 2014

PD Hannover
PK Ricklingen
Kontaktbeamter
Tel. 0511-109-3027
Fax: 0511-109-3060

Andreas Rohde mit Kollegen zu Besuch auf dem Deisterstraßenfest
Andreas Rohde mit einem Kollegen
zu Besuch auf dem Deisterstraßenfest

Was macht ein Kontaktbeamter?

Der Kontaktbeamte nimmt sich der Sorgen der Bürger im Stadtteil an und versucht, auch bei zwischenmenschlichen Problemen aller Art, zu helfen bzw. zu vermitteln. Denn wenn es bereits zu einer Anzeige oder zur Beauftragung eines Rechtsanwaltes gekommen ist, ist es für die Einschaltung eines Kontaktbeamten meistens zu spät!

Sicherlich freut der Kontaktbeamte auch auf einen Klönschnack mit Senioren und interessierten Bürgern. Aber auch für die Belange der Kinder und Jugendlichen hat dieser immer ein offenes Ohr. Ihm sind viele Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil bekannt und man hat eine gutes Verhältnis. Die jahrelangen Schulsprechstunden in der Egestorffschule haben auf jeden Fall dazu beigetragen!

Der Kontaktbeamter es PK Ricklingen ist aber auch dankbar für allgemeine Hinweise aus dem Stadtteil Linden-Süd. Aufgrund des hervorragenden Netzwerkes im Stadtteil, kann so das eine oder andere Problem gemeinsam gelöst oder aber an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden! So kann zum Beispiel auch an den zuständigen Schiedsmann bzw. –frau.

Festival der Volxmusik (Foto: Anne Schelhaas)

Festival der Volxmusik

Festival der Volxmusik (Foto: Anne Schelhaas)
Festival der Volxmusik (Foto: Anne Schelhaas)
Abstürzende Brieftauben, Die Mimmis & Freunde. Fun Punk’s not dead!

TERMIN: Samstag, 18.10.2014
EINLASS / BEGINN: 19:00 Uhr / 20:00 Uhr
EINTRITT: VVK: 16,- Euro / AK: 20,- Euro
ORT: 60er-Jahre Halle

Manch einer wird sagen: “Das gibt es doch gar nicht!” und seine längst verstaubten Vinyl-Platten wieder rauskramen. Manch einem werden eine Menge Geschichten wieder einfallen, die sich vor genau 25 Jahren abgespielt haben. Und auch diejenigen, die zu jung sind und alles verpasst haben oder die, die die Platten von den Eltern durchstöbert haben, sind vielleicht hell erfreut. In jedem Fall gibt es wohl viele Anekdoten zu erzählen – um so schöner, dass es nun eine Fortsetzung gibt: 25 Jahre nach ihrem vielumjubelten “Festival der Volxmusik” gehen die Abstürzenden Brieftauben und Die Mimmis wieder gemeinsam auf Tour!

Unter dem Tour-Motto “Festival der Volxmusik” tourten beide Bands 1990 direkt nach dem Mauerfall quer durch die aufgewühlten Bundesländer. Die komplette Tournee war ausverkauft und Die Abstürzenden Brieftauben standen mit über 100.000 verkauften Alben “Im Zeichen des Blöden” über 13 Wochen in den Charts. Die Mimmis wiederum wurden von den Zuhörern des DDR-Jugendsender DT64 bereits 1988 mit dem Song “Gebt den Faschisten keine neue Chance” auf Platz 1 der Radio-Charts gewählt, obwohl es offiziell keinen einzigen Tonträger der Mimmis im Osten zu kaufen gab.
Und heute? Beide Bands waren auch von Schicksalsschlägen betroffen. Nach dem plötzlichen Tod von Brieftaube Konrad Kittner 2006 zog sich Micro Bogumil zurück und es brauchte lange Zeit, bis er die Gitarre wieder in die Hand nahm. 2013 fand er in Olli von der Band Olki Polki den geeigneten Partner an den Drums, der das Lebensgefühl von Fun Punk mit ihm musikalisch weiterleben kann. Die Mimmis gingen ebenfalls durch ein Tal der Gefühle und wurden durch familiäre Todesfälle immer wieder ausgebremst. Neben Sänger-Urgestein Fabsi gehören inzwischen drei Mitglieder der Band Slime – Gitarrist Elf, Bassist Nici und Drummer Alex – zu den Mimmis, die zum Tourstart im Oktober nach ein neues Album mit dem Titel “Fun Punk’s not dead” veröffentlichen. Für die dritte Volxmusikband Schliessmuskel, die dieses Mal leider nicht mit auf die Reise gehen kann, werden Wegbegleiter und Freunde einspringen und für Überraschungen sorgen.

www.diemimmis.eu
www.abstuerzendebrieftauben.de