Kindermusical - Die kostbare Perle

Kindermusical „Die kostbare Perle“

Kindermusical - Die kostbare PerleDer Kinderliedermacher Uwe Lal gestaltet mit Kindern das Kindermusical „Die kostbare Perle“

Samstag, 28.10.2017 von 10-17 Uhr im Gemeindehaus, St. Godehard, Posthornstr. 21

Das Stück wird im Rahmen des Gottesdienstes am 29.10. um 10.30 Uhr in der St. Godehardkirche aufgeführt.

Im Singspiel ‚Die kostbare Perle‘ begegnen die Kinder einem Kaufmann, der eine besonders wertvolle Perle entdeckt und dafür alles andere, was ihm vorher so wichtig erschien, voll Freude aufgeben kann, um diese Perle für immer bei sich zu haben.

Mit viel Fantasie, Requisiten und Kostümen, mit Humor und Aktionen und natürlich auch mit vielen Mitsing- und Bewegungsliedern wird die Geschichte aus der Bibel für die Kinder lebendig.
Gesucht werden viele Kinder, die gern singen, tanzen oder kreativ sind.

Am Samstag, 28. Oktober proben wir das Singspiel von 10 – 17 Uhr zusammen mit dem Liedermacher Uwe Lal. Aufgeführt wird das Singspiel am Sonntag, 29. Oktober um 10.30 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes in St. Godehard.

Kinderliedermacher Uwe Lal, der in der Nähe von Lüdenscheid lebt, ist gelernter Erzieher und hat jahrelang hauptamtlich kirchliche Jugendarbeit mitgestaltet. Jetzt widmet er sich nur noch seiner Konzertarbeit und gestaltet als Musiker jährlich circa 130 Konzerte für Kinder und Erwachsene im ganzen Bundesgebiet. Dabei kann er auf eine reiche Erfahrung aus etwa 2500 Mitmachkonzerten zurückgreifen.

Kosten entstehen keine. Dies ist möglich, weil uns die LindenLimmerStiftung und die Darlehnskasse Münster unterstützen.

Anmeldung unter: info@st-godehard-hannover.de oder Tel. 0511/44 13 87

Cinespañol

Cinespañol

CinespañolDie spanischsprachige Filmtournee in Hannover – mit spanischen Schulkinotagen

Cinespañol 2017 vom 19.-25.10.17 mit vier spanisch-sprachigen Filmen – deutsch untertitelt! In diesem Jahr besteht die Mischung aus einem Film über eines der wunderbarsten Essen der Welt, einer ebenso wunderbaren Sommerkomödie die auf der Insel Menorca spielt, einer schwarzen Komödie aus Kolumbien und einem Jugendlichen, der versucht in den Strassen von Havanna zu überleben.

„Cinespañol 3 präsentiert neue Filme aus Lateinamerika und Spanien, deren Blick auf Menschen anders ist als der amerikanisch-europäische. Die unterschiedlichen Regiekonzepte, auf die Cinespañol nun bereits zum dritten Mal den Blick lenkt, setzen dem (fertigen europäischen Kinobild) den Geist der Anarchie und Empörung entgegen: Wo kein Frieden ist, muss die Freiheit siegen“. (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.01.14). Inzwischen wird die Filmtournee zum 6. mal angeboten!

Im Apollokino:

  • Donnerstag, 19.10.2017 um 17:45 Uhr – EL RAY DE LA HABANA
  • Freitag, 20.10.2017 um 18:00 Uhr – Ceviche, mein Lieblingsgericht aus Peru
  • Samstag, 21.10.2017 um 18:00 Uhr – El Soborno del Cielo – Der Hochmuth des Himmels
  • Sonntag, 22.10.2017 um 18:00 Uhr – ISLA BONITA

Alle Termine und Infos unter:
https://www.filmkunstkinos-hannover.de/de/specials/cinespanol.php

UNDERGANG

UNDERGANG

Montag, 16. Oktober 2017 – Béi Chéz Heinz

UNDERGANG´s Veröffentlichungen zeichnen neben einer unglaublichen rohen Energie auch eine ungeheure Klangdichte aus. Deswegen geht man davon aus, es handele es sich hier um eine Band. Aber weit gefehlt! UNDERGANG ist eine Person!

Cédric ist gleichzeitig Bassist, Gitarrist, Schlagzeuger, Sänger und Scratcher, . . .und das Ganze live!! Jungle Rock trifft auf die Revolution des Punk, die Energie des Break Beats und das Fieber des Drum´n ´Bass. Man findet in seinen Alben die pure Energie, die seinen Bühnenshows ausmachen: Drum´n´Bass, Rock und Rap zusammen gemixt in eine wirklich ungewöhnliche, aber immer tanzbare Art. Aber sein Universum expandiert weiter. Die Instrumente sind noch präsenter, die Breaks melodischer, manchmal melancholisch, aber immer ohne Zugeständnisse.

Béi Chéz Heinz e.V.
Veranstaltungszentrum Hannover
Verein für Jugend- und Kulturinteressen
Liepmannstraße 7b
30453 Hannover
www.beichezheinz.de

Bildungspolitisches Forum Linden-Limmer

Welche Erwartungen und Hoffnungen haben Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, pädagogische Fachkräfte, InklusionsbegleiterInnen und in der Integration tätige Ehrenamtliche für die Fortsetzung der Bildungspolitik einer rotgrünen Landesregierung?

Die Veranstaltung steht unter dem Slogan: Wir hören zu, wir haben verstanden und wollen dann auch entsprechend handeln.

Die langjährige Bundestagsabgeordnete Edelgard Bulmahn führt durch das Programm. Der langjährige Leiter der IGS Linden Christoph Walther erläutert den schulpolitischen Teil des Landes-Wahlprogramms der SPD Niedersachsen und spricht über die positiven Änderungen und Erfolge in der vergangenen Legislaturperiode. Christoph Walther spricht auch über die Perspektiven im SPD-Wahlprogramm und die nach Meinung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD sinnvollen und notwendigen nächsten Schritte in der Bildungspolitik der Landesregierung.

Engagierte aus Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen im Stadtbezirk sollen zu Wort kommen und ihre Wünsche und Forderungen einbringen.

Abschließend werde ich als SPD-Landtagskandidatin für den Stadtbezirk Linden-Limmer formulieren, welchen Auftrag ich für die nächste Legislaturperiode im Niedersächsischen Landtag mitnehmen werde.
Das Bildungspolitische Forum Linden-Limmer findet statt

am Montag 9.10.17 | 19.30 Uhr | Gemeindesaal St. Martin, Niemeyerstr. 16, 30449 Hannover

Programm

• Bildung hat Vorrang – Programm der SPD in Niedersachsen (Christoph Walther, AfB)

• Wie ist die Lage? Unsere Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen aus Linden-Limmer berichten.

• Fazit: Dr. Thela Wernstedt, MdL

Moderation: Edelgard Bulmahn

Veranstalter: SPD Linden-Limmer, Limmerstraße 23, 30451 Hannover | AfB-Region Hannover

Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017In diesem Jahr stand das „Limmerstraßenfest“ auf der Kippe, da zunächst nicht genügend Händler und Gastronomen das Fest unterstützen wollten. Doch mittlerweile machen 60 Geschäftsleute mit. Zudem ist durch Sponsoren und Spender ein Geldbetrag im Gegenwert von 30 Läden zusammengekommen. Die Finanzierung ist somit gesichert.

So wird am kommenden Samstag, 2. September die Limmerstraße noch bunter und belebter als sonst sein: Zum „Limmerstraßenfest“ werden wieder bis zu 15.000 Besucher erwartet, die von 12 bis 21 Uhr über die autofreie Hauptstraße in Linden-Nord bummeln, die Spezialitäten der Gastronomen genießen, in den Angeboten der Einzelhändler stöbern und sich am vielfältigen Kulturprogramm erfreuen.

Parallel findet wie immer das Lindener Schützenfest statt. Zu den Highlights gehört der traditionelle Festumzug der Vereine der Interessen-Gemeinschaft Lindener Schützen. Begleitet vom Fanfarenkorps Hannover, dem Spielmannszug Lühnde und dem Trompeter-Showcorps Leinegarde marschieren die Schützen gegen 16 Uhr über die Limmerstraße.

Der 12. Volkslauf des TSV Limmer e.V. beginnt um 12 Uhr mit dem Schnupperlauf für Kinder an der Pfarrlandstraße. Um 13 Uhr starten die Läufer und Nordic Walker.

Viele Vereine, Initiativen und Parteien präsentieren sich auf der Limmerstraße. In der Offensteinstraße lädt der TSV Victoria Linden e.V. zu Rugby, Bier und Kaffee ein. Der Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V. feiert das 25-jährige Bestehen seines Standorts in der Viktoriastraße mit einem Tag der offenen Tür von 14 bis 18 Uhr sowie einem Café und vielen Ständen befreundeter Vereine und Initiativen.

Im Karree Pfarrlandstraße/Offensteinstraße wird für Kinder viel geboten, zum Beispiel Bungee-Trampolin, Karussell und Wasserbälle, Schminktische, Basteln und Fische fangen. Mit dabei sind die GFA Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher e.V., das Spielhaus des Caritasverbandes Hannover e.V., der Fährmanns Kinderfest Verein e.V., das Kulturbüro des Freizeitheim Lindens und viele andere. Bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. an der Pfarrlandstraße kann das Behinderten-WC genutzt werden und die Handicap-Lotsen des Fährmannsfestes stehen zur Verfügung.

Entlang der Limmerstraße gibt es sechs Musikszenen, die für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.

Auf der Béi Chéz Heinz-Bühne in der Nähe des Küchengartenplatzes treten Chango Square (15 Uhr, Rock), UrSolar (16 Uhr, Alternative, Funk), Tintengraben (17 Uhr, Folk, Pop) und Joe Electric (18 Uhr, Rock) auf. Im Anschluss laden Karaoke-Kid Karl & Engelgert zu ihrer mittlerweile fast legendären Schnauzbartkaraokeshow ein. Bei Jaqueline wird zum DJ-Set getafelt und mit vielen Bekannten gefeiert.

Zwischen Rossmann und der Andreas Apotheke hat die Faust-Bühne ihren Standort. Ihr Programm beginnt um 13 Uhr mit der Peace Development Crew (Reggae/Dancehall), gefolgt von Yunus (14:30 Uhr, Bratschen-Rap), Kofi Obonu (16 Uhr, African Dance & Drumming), Mickey‘s Candy (17 Uhr, Soul und Funk) und René Wermke (19:30 Uhr, One Man Blues Band).

Bei der Henri Backstube Langrehr vis-à-vis vom Lindenblatt spielt im Bier- und Kaffeegarten das Duo Die Hellblauen Schlagermusik für Jung und Alt.

Eliseneck BühneAuf Hardys Bühne an der Albertstraße treten ab 14 Uhr im Zweistundenrhythmus The Daisies (Rock-Punk-Cover), Fabricio And His Famous Family (Hits der 50er bis 70er als Punk ‘n‘ Roll) und The Automatic Heroes (Funk) auf. Danach legt DJ Dag auf.

An der Nedderfeldstraße unterhält die Red Six Live Band von 16 bis 21 Uhr auf der Frosch-Bühne mit Rock, Pop und Soul. Tanzen kann man an der Leinaustraße bei den Trionauten mit DJ-Sets vom Weidendamm.

Vor der Kreuzung Köthnerholzweg steht die Fährmanns-Bühne, wo Siawa (14:30 Uhr, Hip-Hop/Rap), Leif Libero (17 Uhr, Rock-Pop) und The Bigos (19 Uhr, Rock-Pop) auftreten. Zwischendurch legen die DJs des „Hannover tanzt draußen“-Kollektivs auf: Dirty Frequenz (13 Uhr), Ericson (15:30 Uhr), Alex von Asow (18 Uhr) und Tommy San (20:30 Uhr).

Polizei nimmt zwei Jugendliche nach Farbschmierereien fest

Samstagabend, 19.08.2017, gegen 20:30 Uhr, haben Beamte der Polizeiinspektion West zwei Jungs (beide 14 Jahre) festgenommen. Sie stehen im Verdacht mit weiteren Jugendlichen, auf einem Spielplatz an der Herbartstraße (Linden-Nord) Graffiti gesprüht zu haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein Anwohner durch ein geöffnetes Fenster in seiner Wohnung typische Geräusche von Spraydosen gehört.

Bei seiner Nachschau bemerkte er auf dem Spielplatz mehrere junge Männer, die offenbar gerade Graffiti sprühten und alarmierte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten flüchtete die Gruppe zu Fuß vom Spielplatz. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern führte zum Erfolg und zur vorläufigen Festnahme von den beiden 14-Jährigen.

Darüber hinaus stellten die Ermittler am Zugang des Spielplatzes zwei mutmaßlich gestohlene Fahrräder sowie zwei frisch gesprühte Graffiti fest.

Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Eltern übergeben. Sie müssen sich nun – mit ihren vermeintlichen Mittätern – wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie des Fahrraddiebstahls verantworten und gegebenenfalls die Kosten für die Entfernung der Graffitis tragen. /pu, wei

Mechanische Weberei, um 1880

Veranstaltungsreihe „Arbeiterleben in Linden“ – von September bis November

Mechanische Weberei, um 1880
Mechanische Weberei, um 1880

Im September setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS in Linden ihre gemeinsamen Literatur-Veranstaltungen fort. 2017 werden sechs Veranstaltungen angeboten, die das Leben im Linden der letzten 200 Jahre, also im Industriezeitalter beleuchten. Ein Schwerpunkt liegt im Oktober – mit drei Veranstaltungen in zwei Wochen. Die Lesungen in der Buchhandlung DECIUS finden jeweils donnerstags um 19:30 Uhr, die Veranstaltungen mit Günter Müller am Wochenende statt. Hier eine kurze Vorschau, alle sechs Veranstaltungen sind auch auf zu finden:

  • 14. September Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden
  • 16. September Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang in Linden-Nord
  • 12. Oktober Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert
  • 15. Oktober Günter Müller, DGB-Chor & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
  • 26. Oktober Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag
  • 23. November Horst Bohne: Die Schwanenburg

Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden – eine fast hundertjährige, unglaubliche Geschichte

Lesung am Donnerstag, den 14.09.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Den Beginn der Veranstaltungsreihe bildet eine Übersicht über rund hundert Jahre Lokalgeschichte, von 1820 bis 1920. Diese begann zwar am 24. Mai 1817 mit einer Denkschrift aus Hannover, aber die Vereinigung der Städte Hannover und Linden wurde lange von hannoverscher Seite abgewiesen, nicht zuletzt wegen der finanziellen Hilfsbedürftigkeit mancher Lindener Arbeiter. Erst am 1. Januar 1920 trat das Gesetz zur Vereinigung der Städte Hannover und Linden vom 15. Dezember 1919 in Kraft. Diese „fast unendlichen Geschichte“ wird in Wort und Bild von Horst Deuker nacherzählt. Der Referent wurde 1931 in Linden-Süd geboren, seine Großeltern wohnten noch in der Werkssiedlung „Klein-Rumänien“.

Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang „Orte einer Lindener Kindheit“

Treffpunkt: 16.09.17, 14 Uhr
am Café Doppelkorn, Limmerstraße 58, 30451 Hannover
Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 40 68 67 oder E-Mail: g.mueller@htp-tel.de

Der Lindener Autor liest aus seinem Buch „Unvollständige Rückkehr an vergangene Orte“ über die Schule, das Fußballspielen auf Höfen, Straßen und im Verein, das Träumen von einer fremden Frau und fernen Ländern, von Filmvorstellungen im Apollo-Kino der 1950er Jahre und einen Mann, der kein Vater war. Die Veranstaltung wird vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover unterstützt. Auszüge des Rundgangs als digitale „Tour“ auf www.lebensraum-linden.de

Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert

Lesung am Donnerstag, den 12.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Heidi Rosenbaums korrigierte 1992 mit ihrer Untersuchung „Proletarische Familien“ das in den Sozialwissenschaften lange tradierte Bild der Arbeiterfamilien und -väter. Selbst im sozial recht homogenen, als sozialdemokratische Hochburg geltenden Untersuchungsort Linden ließen sich verschiedene proletarische Milieus und Orientierungen identifizieren. Welche Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben, berichtet Frau Rosenbaum, die bis zu ihrer Pensionierung 2006 als Professorin für das Fach Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen tätig war. Seit 1999 war sie Leiterin des Projekts „Kinderalltag im Nationalsozialismus“.

Günter Müller, DGB-Chor Hannover & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
„Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“

Lesungen und Gesang am Sonntag, den 15.10.17 um 11.00 Uhr
im ehem. Kesselhaus der Bettfedernfabrik „Werner & Ehlers“ (FAUST-Gelände)

Eintritt frei
Das Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers ist ein wichtiges Wahrzeichen der Industrialisierung in Linden. Als einer der letzten Zeugen erinnert es an eine Industriekultur, die diesen Stadtteil rund 150 Jahre lang geprägt hat. Bei einer Sonntagsmatinee steht der Standort im Mittelpunkt, der Arbeitstitel „Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“ deutet den Spannungsbogen an, der geschlagen werden soll. Spielen mit Worten und Tönen in der alten Lindener Fabrik, ein „Kammerkonzert“ der Worte und Klänge. In Kooperation mit dem Kulturzentrum FAUST e.V., der FAUST-Stiftung, der Kesselhaus-Initiative, dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer, der Linden-Limmer-Stiftung und der Hannoverschen Volksbank

Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag

Lesung und Vortrag am Donnerstag, den 26.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Harri Weigelt, geboren am 22. Oktober 1922 und aufgewachsen im Arbeiterviertel Linden-Nord, ist einer der ältesten und letzten Zeitzeugen des hiesigen Arbeiterlebens. Er verbrachte Kindheit und Jugend vor allem in der Kochstraße, auf der Straße und schon früh beim Rugby (sprich: „Röbgi“). Er erlebte die Auseinandersetzungen zwischen Arbeiterfamilien aus der sozialdemokratisch orientierten Kochstraße und der kommunistisch orientierten Fannystraße. Seinen Beruf als Dreher erlernte er in einem Betrieb auf dem Gelände der ehemaligen Mittelland-Gummiwerke (Stärke-/ Ecke Walter-Ballhause-Straße). Nach dem Krieg – ohne eigenen Kampfeinsatz – war er Mitglied der vielleicht besten Rugby-Mannschaft aller Zeiten von Victoria Linden. Für seine langjährige Jugendarbeit in diesem Verein und ebenfalls langjährige Tätigkeit im Betriebsrat von Westinghouse (heute: WABCO) wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. An diesem Abend wird die DVD eines Gesprächs von Manfred Wassmann mit Harri Weigelt – hoffentlich im Beisein des Protagonisten – vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Linden.

Horst Bohne: Die Schwanenburg

Lesung am Donnerstag, den 23.11.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Horst Bohne erzählt in Wort und Bild die Geschichte der „Schwanenburg“ in Limmer. Deren Name ist inzwischen in einem Gastronomie- und Veranstaltungsort an der Wunstorfer Straße wiederaufgelebt, ansonsten den Autofahrern durch die gleichnamige Kreuzung an der Ecke Westschnellweg / Bremer Damm geläufig. Die Bedeutung der Schwanenburg wuchs, als im Jahre 1896 der Unternehmer Max Rüdenberg den gesamten Komplex erwarb. Die wunderschöne Lage am Leineufer und die großzügigen Parkanlagen mit Kaffeegarten, Musikpavillon, Gast- und Konzertsälen entwickelten sich schnell zu einem beliebten Anziehungspunkt nicht nur für Limmeraner und Lindener, sondern für ganz Hannover. Im Ersten Weltkrieg wurden die beiden Konzertsäle als Schul-Reservelazarett eingerichtet und bis 1920 als solches genutzt. Max und Margarethe Rüdenberg waren jüdischer Abstammung, auch an ihr Wirken und ihr Sterben im Nationalsozialismus wird Horst Bohne erinnern.

www.lebensraum-linden.de

So geht Linden baden!

So geht Linden baden!

So geht Linden baden!Kein Freibad, kein Bei Chez Heinz
Nur noch Wasserschlacht im Planschbecken

Aktionstag am Samstag, 12. August 2017
11:30 Uhr bis 13:30 Uhr / Limmerstraße

Kein Freibad und kein Chez Heinz mehr!?

So sehen jedenfalls die Pläne der Stadt Hannover und der politischen Mehrheit aus.

Im Mai 2017 hat die Stadt ihre Pläne zum Fössebad vorgestellt: Neubau ohne Frei­bad, aber mit 50 m Wettkampfbahn und Tribüne. Keine Zukunft für das Béi Chéz Heinz. Teile der Liegewiese sollen verkauft werden.

Ursprünglich ging es mal um die Sanierung des Freibades im Fössebad. Heraus­ gekommen ist ein 20 Mio. Projekt ohne Freibad und ohne Béi Chéz Heinz. Linden und Limmer sollen zufrieden sein, mit dem was sie bekommen – „ein Freibad befindet sich ja am Rande vom Limmer“ – nur ist dieses Freibad inzwischen auch sanierungsbedürftig und bei Hochwasser nicht nutzbar, wie in den letzten Tagen.
Ein kleines Hallenbad, wie das derzeitige, mit Freibad, wie von den Menschen in Linden und Limmer gewünscht, hätte nur 16,5 Mio. gekostet. Allein um etwa 3.500m2 Bauland für ca. 750.000 € verkaufen zu können muss das alte Gebäude abgerissen werden. Der Kostenpunkt hierfür liegt ungefähr bei 500.000 €. Für diese 250.000 € „Ersparnis“ muss dann auf das Freibad und das Béi Chéz Heinz verzichtet werden. Wohnbebauung und Freibad bzw. Béi Chéz Heinz schließen sich aufgrund der Lärmimmissionen aus.

Das Béi Chéz Heinz wird ohne Subventionen betrieben. Die bisherige Betreiber­ gesellschaft des Fössebads hat jährlich ca. 450.000€ erhalten. In Zukunft würde das neue Bad ca. 1. Mio. jährlich kosten.

WAS IST DAS FÜR EINE POLITIK!?!

Wir fordern, dass die Landeshauptstadt Hannover das Veranstaltungszentrum Béi Chéz Heinz am jetzigen Standort erhält und den Neubau des Fössebads als Familienbad mit Freibad für Kleinkinder und Jugendliche errichtet.

Am besten wäre, das alte Fössebadgebäude zu erhalten, mit dem Béi Chéz Heinz und viel Raum für Kultur & Musik. Das wäre ein Vorzeigeobjekt für Hannover als zukünftige Kulturhauptstadt Europas.

Am Samstag, den 12.08.2017 von 11.30 bis 13.30 Uhr sammeln wir Unterschriften auf der ganzen Limmerstraße. Überall dort, wo sich ein Planschbecken befindet.

Für Planschbecken, Wasser und Unterschriftlisten ist gesorgt.
Kinder, Wasserspielzeug und gute Laune mitbringen.

Wohn- und Lebensbedingungen gut – Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche schlecht

Neue Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017

Die Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen in Hannover (Frage: „Wenn Sie einmal alles zusammen nehmen: Wie gern leben Sie in Hannover?“) liegt seit vielen Jahren auf einem hohen Niveau, im Jahr 2015 geben 91 Prozent aller Befragten an, „sehr gern“ oder „gern“ in Hannover zu leben. Gegenüber der letzten, im Jahr 2011 durchgeführten Repräsentativerhebung hat sich die Zahl derjenigen, die „sehr gern“ oder „gern“ in Hannover leben, nochmals um zwei Prozentpunkte erhöht.

Bei den „Wohn- und Lebensbedingungen im eigenen Stadtteil fällt vorrangig Linden-Süd negativ auf. Dazu trägt sicherlich auch die Frage nach Grün- und Erholungsflächen im eigenen Stadtteil bei. Nachvollziehbar ist das negative Ergebnis hier nicht so recht. Der Von-Alten-Garten, das Ihmeufer und auch der Lindener Berg liegen direkt am Stadtteilrand. Auch bei Spielplätzen hat Linden-Süd nicht gut abgeschnitten.

Nicht verwunderlich ist hingegen das die Frage nach Wochenmärkten in Linden-Süd und Limmer kein gutes Ergebnis hinterlässt. Wo nichts ist kann man auch nichts schönreden. Dafür leigen Linden-Mitte und Nord mit ihren Wochenmärkten weit über dem Durchschnitt. Die Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil wurden allgemein gut bewertet. In Linden-Nord ist mit 99% „sehr zufrieden“ und „zufrieden“ kaum noch Luft nach oben. So schlecht scheint der Branchenmix auf der Limmerstraße also doch nicht zu sein.

Interessant ist die Frage nach Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche im eigenen Stadtteil. Auch wenn hier Linden-Nord mit 56% weit über dem Durchschnitt in Hannover liegt ist das irgendwie nicht befriedigend das nur knapp über die Hälfte mit den Möglichkteiten zufrieden sind. Ganz zu schweigen von den anderen Stadtteilen.

Beim Thema Sicherheit gibt es in Linden einen deutlichen Tag/Nacht-abfall. Warum hier Linden-Nord und Süd eher schlecht abschneiden aber das dazwischen liegende Mitte nicht ist dann wieder Seltsam.

Nord Mitte Süd Limmer Hannover
Lebensbedingungen in Hannover insgesamt
90 86 89 89 91
Wohn- und Lebensbedingungen im eigenen Stadtteil insgesamt
85 91 66 76 84
derzeit bewohnten Wohnung
77 78 74 71 85
Grün- und Erholungsflächen im eigenen Stadtteil
88 84 68 80 83
Einkaufsmöglichkeiten im eigenen Stadtteil
99 92 83 73 83
Schulen im eigenen Stadtteil 74 80 70 63 75
Spielplätzen und Spielmöglichkeiten im eigenen Stadtteil 80 75 54 66 68
Kinderbetreuungsangeboten im eigenen Stadtteil 64 57 65 61 64
Wochenmärkten im eigenen Stadtteil 81 95 64 23 61
Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche im eigenen Stadtteil 56 32 18 23 31
Sicherheit in der derzeitigen Wohngegend – tagsüber 97 95 86 97 95
Sicherheit in der derzeitigen Wohngegend – abends 66 73 50 72 74

Was hat Halim Dener mit Linden zu tun?

Ein Sommerloch-Thema findet kein Ende …

Mir stellt sich bei dem Thema zuerst die Frage „Warum gerade einen Platz in Linden nach Halim Dener benennen?“. Was hat der Velvetplatz damit zu tun? Das Unglück geschah am Steintor. Wenn man wenigstens auf die Idee gekommen wäre den Teil der Kornstraße vor dem gleichnamigen Jugendzentrum umzubenennen. Dort ist man schon seit Jahren für die kurdische Sache aktiv. So kommt bei mir immer mehr der Gedanke auf das die Platzbenennung nur als politische Machtprobe zwischen Bezirksrat und Stadtrat missbraucht werden sollte. Die Benennung von Straßen ist die einzige Sache, in der die Bezirksräte wirkliche Entscheidungsgewalt haben. Das dies nun in diesem Fall von der Stadt blockiert wird war abzusehen. Warum legt man es dann trotzdem darauf an?

Jetzt ist die Diskussion um die Umbenennung des Platzes an der Pfarrlandstraße voll entbrannt. 4000 Unterschriften von türkischer Seite dagegen, 400 kurdische Demonstranten dafür und Politik, Verwaltung und Presse stürzen sich mit aller Macht auf das Thema. Vielleicht ist das auch nur Kalkül um von den wirklich wichtigen Themen in Hannover abzulenken, oder sie auf die hinteren Seiten der Lokalpresse zu verbannen. Ihmezentrum, das seit Jahren konzeptlose Freizeitheim, der Treffpunkt Allerweg, die Hochbahnsteige auf der Linie 9 und 10 und vieles mehr wird von zwei oder drei anzubringenden Straßenschildern in den Schatten gestellt.

Auch für die kurdische Sache macht ein Halim-Dener-Platz keinen Sinn. Einen Platz in Hannover nach einem Vorfall vor 23 Jahren zu benennen wird das Anliegen der Kurden keinen Meter weiter bringen. Auch die von der türkischen Seite vorgebrachten Argumente das man keinen Platz nach einem Anhänger der Terrororganisation PKK benennen sollte gehen weit über das Ziel hinaus. Ein 16 jähriger Bengel, der es wahrscheinlich einfach nur cool fand, Plakate zu kleben ist dadurch noch lange kein Terrorist.

Einzig die lokale Presse profitiert davon und kann das Thema mit allerlei populistischen Artikeln anfachen und für die eigenen Interessen ausschlachten.

Fazit: Wenn schon ein Gedenken für Halim Dener, dann am richtigen Ort und in angemessener Form.

ab

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