Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017In diesem Jahr stand das „Limmerstraßenfest“ auf der Kippe, da zunächst nicht genügend Händler und Gastronomen das Fest unterstützen wollten. Doch mittlerweile machen 60 Geschäftsleute mit. Zudem ist durch Sponsoren und Spender ein Geldbetrag im Gegenwert von 30 Läden zusammengekommen. Die Finanzierung ist somit gesichert.

So wird am kommenden Samstag, 2. September die Limmerstraße noch bunter und belebter als sonst sein: Zum „Limmerstraßenfest“ werden wieder bis zu 15.000 Besucher erwartet, die von 12 bis 21 Uhr über die autofreie Hauptstraße in Linden-Nord bummeln, die Spezialitäten der Gastronomen genießen, in den Angeboten der Einzelhändler stöbern und sich am vielfältigen Kulturprogramm erfreuen.

Parallel findet wie immer das Lindener Schützenfest statt. Zu den Highlights gehört der traditionelle Festumzug der Vereine der Interessen-Gemeinschaft Lindener Schützen. Begleitet vom Fanfarenkorps Hannover, dem Spielmannszug Lühnde und dem Trompeter-Showcorps Leinegarde marschieren die Schützen gegen 16 Uhr über die Limmerstraße.

Der 12. Volkslauf des TSV Limmer e.V. beginnt um 12 Uhr mit dem Schnupperlauf für Kinder an der Pfarrlandstraße. Um 13 Uhr starten die Läufer und Nordic Walker.

Viele Vereine, Initiativen und Parteien präsentieren sich auf der Limmerstraße. In der Offensteinstraße lädt der TSV Victoria Linden e.V. zu Rugby, Bier und Kaffee ein. Der Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V. feiert das 25-jährige Bestehen seines Standorts in der Viktoriastraße mit einem Tag der offenen Tür von 14 bis 18 Uhr sowie einem Café und vielen Ständen befreundeter Vereine und Initiativen.

Im Karree Pfarrlandstraße/Offensteinstraße wird für Kinder viel geboten, zum Beispiel Bungee-Trampolin, Karussell und Wasserbälle, Schminktische, Basteln und Fische fangen. Mit dabei sind die GFA Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher e.V., das Spielhaus des Caritasverbandes Hannover e.V., der Fährmanns Kinderfest Verein e.V., das Kulturbüro des Freizeitheim Lindens und viele andere. Bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. an der Pfarrlandstraße kann das Behinderten-WC genutzt werden und die Handicap-Lotsen des Fährmannsfestes stehen zur Verfügung.

Entlang der Limmerstraße gibt es sechs Musikszenen, die für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.

Auf der Béi Chéz Heinz-Bühne in der Nähe des Küchengartenplatzes treten Chango Square (15 Uhr, Rock), UrSolar (16 Uhr, Alternative, Funk), Tintengraben (17 Uhr, Folk, Pop) und Joe Electric (18 Uhr, Rock) auf. Im Anschluss laden Karaoke-Kid Karl & Engelgert zu ihrer mittlerweile fast legendären Schnauzbartkaraokeshow ein. Bei Jaqueline wird zum DJ-Set getafelt und mit vielen Bekannten gefeiert.

Zwischen Rossmann und der Andreas Apotheke hat die Faust-Bühne ihren Standort. Ihr Programm beginnt um 13 Uhr mit der Peace Development Crew (Reggae/Dancehall), gefolgt von Yunus (14:30 Uhr, Bratschen-Rap), Kofi Obonu (16 Uhr, African Dance & Drumming), Mickey‘s Candy (17 Uhr, Soul und Funk) und René Wermke (19:30 Uhr, One Man Blues Band).

Bei der Henri Backstube Langrehr vis-à-vis vom Lindenblatt spielt im Bier- und Kaffeegarten das Duo Die Hellblauen Schlagermusik für Jung und Alt.

Eliseneck BühneAuf Hardys Bühne an der Albertstraße treten ab 14 Uhr im Zweistundenrhythmus The Daisies (Rock-Punk-Cover), Fabricio And His Famous Family (Hits der 50er bis 70er als Punk ‘n‘ Roll) und The Automatic Heroes (Funk) auf. Danach legt DJ Dag auf.

An der Nedderfeldstraße unterhält die Red Six Live Band von 16 bis 21 Uhr auf der Frosch-Bühne mit Rock, Pop und Soul. Tanzen kann man an der Leinaustraße bei den Trionauten mit DJ-Sets vom Weidendamm.

Vor der Kreuzung Köthnerholzweg steht die Fährmanns-Bühne, wo Siawa (14:30 Uhr, Hip-Hop/Rap), Leif Libero (17 Uhr, Rock-Pop) und The Bigos (19 Uhr, Rock-Pop) auftreten. Zwischendurch legen die DJs des „Hannover tanzt draußen“-Kollektivs auf: Dirty Frequenz (13 Uhr), Ericson (15:30 Uhr), Alex von Asow (18 Uhr) und Tommy San (20:30 Uhr).

Polizei nimmt zwei Jugendliche nach Farbschmierereien fest

Samstagabend, 19.08.2017, gegen 20:30 Uhr, haben Beamte der Polizeiinspektion West zwei Jungs (beide 14 Jahre) festgenommen. Sie stehen im Verdacht mit weiteren Jugendlichen, auf einem Spielplatz an der Herbartstraße (Linden-Nord) Graffiti gesprüht zu haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein Anwohner durch ein geöffnetes Fenster in seiner Wohnung typische Geräusche von Spraydosen gehört.

Bei seiner Nachschau bemerkte er auf dem Spielplatz mehrere junge Männer, die offenbar gerade Graffiti sprühten und alarmierte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten flüchtete die Gruppe zu Fuß vom Spielplatz. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern führte zum Erfolg und zur vorläufigen Festnahme von den beiden 14-Jährigen.

Darüber hinaus stellten die Ermittler am Zugang des Spielplatzes zwei mutmaßlich gestohlene Fahrräder sowie zwei frisch gesprühte Graffiti fest.

Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Eltern übergeben. Sie müssen sich nun – mit ihren vermeintlichen Mittätern – wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie des Fahrraddiebstahls verantworten und gegebenenfalls die Kosten für die Entfernung der Graffitis tragen. /pu, wei

Mechanische Weberei, um 1880

Veranstaltungsreihe „Arbeiterleben in Linden“ – von September bis November

Mechanische Weberei, um 1880
Mechanische Weberei, um 1880

Im September setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS in Linden ihre gemeinsamen Literatur-Veranstaltungen fort. 2017 werden sechs Veranstaltungen angeboten, die das Leben im Linden der letzten 200 Jahre, also im Industriezeitalter beleuchten. Ein Schwerpunkt liegt im Oktober – mit drei Veranstaltungen in zwei Wochen. Die Lesungen in der Buchhandlung DECIUS finden jeweils donnerstags um 19:30 Uhr, die Veranstaltungen mit Günter Müller am Wochenende statt. Hier eine kurze Vorschau, alle sechs Veranstaltungen sind auch auf zu finden:

  • 14. September Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden
  • 16. September Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang in Linden-Nord
  • 12. Oktober Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert
  • 15. Oktober Günter Müller, DGB-Chor & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
  • 26. Oktober Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag
  • 23. November Horst Bohne: Die Schwanenburg

Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden – eine fast hundertjährige, unglaubliche Geschichte

Lesung am Donnerstag, den 14.09.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Den Beginn der Veranstaltungsreihe bildet eine Übersicht über rund hundert Jahre Lokalgeschichte, von 1820 bis 1920. Diese begann zwar am 24. Mai 1817 mit einer Denkschrift aus Hannover, aber die Vereinigung der Städte Hannover und Linden wurde lange von hannoverscher Seite abgewiesen, nicht zuletzt wegen der finanziellen Hilfsbedürftigkeit mancher Lindener Arbeiter. Erst am 1. Januar 1920 trat das Gesetz zur Vereinigung der Städte Hannover und Linden vom 15. Dezember 1919 in Kraft. Diese „fast unendlichen Geschichte“ wird in Wort und Bild von Horst Deuker nacherzählt. Der Referent wurde 1931 in Linden-Süd geboren, seine Großeltern wohnten noch in der Werkssiedlung „Klein-Rumänien“.

Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang „Orte einer Lindener Kindheit“

Treffpunkt: 16.09.17, 14 Uhr
am Café Doppelkorn, Limmerstraße 58, 30451 Hannover
Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 40 68 67 oder E-Mail: g.mueller@htp-tel.de

Der Lindener Autor liest aus seinem Buch „Unvollständige Rückkehr an vergangene Orte“ über die Schule, das Fußballspielen auf Höfen, Straßen und im Verein, das Träumen von einer fremden Frau und fernen Ländern, von Filmvorstellungen im Apollo-Kino der 1950er Jahre und einen Mann, der kein Vater war. Die Veranstaltung wird vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover unterstützt. Auszüge des Rundgangs als digitale „Tour“ auf www.lebensraum-linden.de

Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert

Lesung am Donnerstag, den 12.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Heidi Rosenbaums korrigierte 1992 mit ihrer Untersuchung „Proletarische Familien“ das in den Sozialwissenschaften lange tradierte Bild der Arbeiterfamilien und -väter. Selbst im sozial recht homogenen, als sozialdemokratische Hochburg geltenden Untersuchungsort Linden ließen sich verschiedene proletarische Milieus und Orientierungen identifizieren. Welche Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben, berichtet Frau Rosenbaum, die bis zu ihrer Pensionierung 2006 als Professorin für das Fach Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen tätig war. Seit 1999 war sie Leiterin des Projekts „Kinderalltag im Nationalsozialismus“.

Günter Müller, DGB-Chor Hannover & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
„Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“

Lesungen und Gesang am Sonntag, den 15.10.17 um 11.00 Uhr
im ehem. Kesselhaus der Bettfedernfabrik „Werner & Ehlers“ (FAUST-Gelände)

Eintritt frei
Das Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers ist ein wichtiges Wahrzeichen der Industrialisierung in Linden. Als einer der letzten Zeugen erinnert es an eine Industriekultur, die diesen Stadtteil rund 150 Jahre lang geprägt hat. Bei einer Sonntagsmatinee steht der Standort im Mittelpunkt, der Arbeitstitel „Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“ deutet den Spannungsbogen an, der geschlagen werden soll. Spielen mit Worten und Tönen in der alten Lindener Fabrik, ein „Kammerkonzert“ der Worte und Klänge. In Kooperation mit dem Kulturzentrum FAUST e.V., der FAUST-Stiftung, der Kesselhaus-Initiative, dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer, der Linden-Limmer-Stiftung und der Hannoverschen Volksbank

Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag

Lesung und Vortrag am Donnerstag, den 26.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Harri Weigelt, geboren am 22. Oktober 1922 und aufgewachsen im Arbeiterviertel Linden-Nord, ist einer der ältesten und letzten Zeitzeugen des hiesigen Arbeiterlebens. Er verbrachte Kindheit und Jugend vor allem in der Kochstraße, auf der Straße und schon früh beim Rugby (sprich: „Röbgi“). Er erlebte die Auseinandersetzungen zwischen Arbeiterfamilien aus der sozialdemokratisch orientierten Kochstraße und der kommunistisch orientierten Fannystraße. Seinen Beruf als Dreher erlernte er in einem Betrieb auf dem Gelände der ehemaligen Mittelland-Gummiwerke (Stärke-/ Ecke Walter-Ballhause-Straße). Nach dem Krieg – ohne eigenen Kampfeinsatz – war er Mitglied der vielleicht besten Rugby-Mannschaft aller Zeiten von Victoria Linden. Für seine langjährige Jugendarbeit in diesem Verein und ebenfalls langjährige Tätigkeit im Betriebsrat von Westinghouse (heute: WABCO) wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. An diesem Abend wird die DVD eines Gesprächs von Manfred Wassmann mit Harri Weigelt – hoffentlich im Beisein des Protagonisten – vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Linden.

Horst Bohne: Die Schwanenburg

Lesung am Donnerstag, den 23.11.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Horst Bohne erzählt in Wort und Bild die Geschichte der „Schwanenburg“ in Limmer. Deren Name ist inzwischen in einem Gastronomie- und Veranstaltungsort an der Wunstorfer Straße wiederaufgelebt, ansonsten den Autofahrern durch die gleichnamige Kreuzung an der Ecke Westschnellweg / Bremer Damm geläufig. Die Bedeutung der Schwanenburg wuchs, als im Jahre 1896 der Unternehmer Max Rüdenberg den gesamten Komplex erwarb. Die wunderschöne Lage am Leineufer und die großzügigen Parkanlagen mit Kaffeegarten, Musikpavillon, Gast- und Konzertsälen entwickelten sich schnell zu einem beliebten Anziehungspunkt nicht nur für Limmeraner und Lindener, sondern für ganz Hannover. Im Ersten Weltkrieg wurden die beiden Konzertsäle als Schul-Reservelazarett eingerichtet und bis 1920 als solches genutzt. Max und Margarethe Rüdenberg waren jüdischer Abstammung, auch an ihr Wirken und ihr Sterben im Nationalsozialismus wird Horst Bohne erinnern.

www.lebensraum-linden.de

So geht Linden baden!

So geht Linden baden!

So geht Linden baden!Kein Freibad, kein Bei Chez Heinz
Nur noch Wasserschlacht im Planschbecken

Aktionstag am Samstag, 12. August 2017
11:30 Uhr bis 13:30 Uhr / Limmerstraße

Kein Freibad und kein Chez Heinz mehr!?

So sehen jedenfalls die Pläne der Stadt Hannover und der politischen Mehrheit aus.

Im Mai 2017 hat die Stadt ihre Pläne zum Fössebad vorgestellt: Neubau ohne Frei­bad, aber mit 50 m Wettkampfbahn und Tribüne. Keine Zukunft für das Béi Chéz Heinz. Teile der Liegewiese sollen verkauft werden.

Ursprünglich ging es mal um die Sanierung des Freibades im Fössebad. Heraus­ gekommen ist ein 20 Mio. Projekt ohne Freibad und ohne Béi Chéz Heinz. Linden und Limmer sollen zufrieden sein, mit dem was sie bekommen – „ein Freibad befindet sich ja am Rande vom Limmer“ – nur ist dieses Freibad inzwischen auch sanierungsbedürftig und bei Hochwasser nicht nutzbar, wie in den letzten Tagen.
Ein kleines Hallenbad, wie das derzeitige, mit Freibad, wie von den Menschen in Linden und Limmer gewünscht, hätte nur 16,5 Mio. gekostet. Allein um etwa 3.500m2 Bauland für ca. 750.000 € verkaufen zu können muss das alte Gebäude abgerissen werden. Der Kostenpunkt hierfür liegt ungefähr bei 500.000 €. Für diese 250.000 € „Ersparnis“ muss dann auf das Freibad und das Béi Chéz Heinz verzichtet werden. Wohnbebauung und Freibad bzw. Béi Chéz Heinz schließen sich aufgrund der Lärmimmissionen aus.

Das Béi Chéz Heinz wird ohne Subventionen betrieben. Die bisherige Betreiber­ gesellschaft des Fössebads hat jährlich ca. 450.000€ erhalten. In Zukunft würde das neue Bad ca. 1. Mio. jährlich kosten.

WAS IST DAS FÜR EINE POLITIK!?!

Wir fordern, dass die Landeshauptstadt Hannover das Veranstaltungszentrum Béi Chéz Heinz am jetzigen Standort erhält und den Neubau des Fössebads als Familienbad mit Freibad für Kleinkinder und Jugendliche errichtet.

Am besten wäre, das alte Fössebadgebäude zu erhalten, mit dem Béi Chéz Heinz und viel Raum für Kultur & Musik. Das wäre ein Vorzeigeobjekt für Hannover als zukünftige Kulturhauptstadt Europas.

Am Samstag, den 12.08.2017 von 11.30 bis 13.30 Uhr sammeln wir Unterschriften auf der ganzen Limmerstraße. Überall dort, wo sich ein Planschbecken befindet.

Für Planschbecken, Wasser und Unterschriftlisten ist gesorgt.
Kinder, Wasserspielzeug und gute Laune mitbringen.

Wohn- und Lebensbedingungen gut – Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche schlecht

Neue Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017

Die Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen in Hannover (Frage: „Wenn Sie einmal alles zusammen nehmen: Wie gern leben Sie in Hannover?“) liegt seit vielen Jahren auf einem hohen Niveau, im Jahr 2015 geben 91 Prozent aller Befragten an, „sehr gern“ oder „gern“ in Hannover zu leben. Gegenüber der letzten, im Jahr 2011 durchgeführten Repräsentativerhebung hat sich die Zahl derjenigen, die „sehr gern“ oder „gern“ in Hannover leben, nochmals um zwei Prozentpunkte erhöht.

Bei den „Wohn- und Lebensbedingungen im eigenen Stadtteil fällt vorrangig Linden-Süd negativ auf. Dazu trägt sicherlich auch die Frage nach Grün- und Erholungsflächen im eigenen Stadtteil bei. Nachvollziehbar ist das negative Ergebnis hier nicht so recht. Der Von-Alten-Garten, das Ihmeufer und auch der Lindener Berg liegen direkt am Stadtteilrand. Auch bei Spielplätzen hat Linden-Süd nicht gut abgeschnitten.

Nicht verwunderlich ist hingegen das die Frage nach Wochenmärkten in Linden-Süd und Limmer kein gutes Ergebnis hinterlässt. Wo nichts ist kann man auch nichts schönreden. Dafür leigen Linden-Mitte und Nord mit ihren Wochenmärkten weit über dem Durchschnitt. Die Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil wurden allgemein gut bewertet. In Linden-Nord ist mit 99% „sehr zufrieden“ und „zufrieden“ kaum noch Luft nach oben. So schlecht scheint der Branchenmix auf der Limmerstraße also doch nicht zu sein.

Interessant ist die Frage nach Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche im eigenen Stadtteil. Auch wenn hier Linden-Nord mit 56% weit über dem Durchschnitt in Hannover liegt ist das irgendwie nicht befriedigend das nur knapp über die Hälfte mit den Möglichkteiten zufrieden sind. Ganz zu schweigen von den anderen Stadtteilen.

Beim Thema Sicherheit gibt es in Linden einen deutlichen Tag/Nacht-abfall. Warum hier Linden-Nord und Süd eher schlecht abschneiden aber das dazwischen liegende Mitte nicht ist dann wieder Seltsam.

Nord Mitte Süd Limmer Hannover
Lebensbedingungen in Hannover insgesamt
90 86 89 89 91
Wohn- und Lebensbedingungen im eigenen Stadtteil insgesamt
85 91 66 76 84
derzeit bewohnten Wohnung
77 78 74 71 85
Grün- und Erholungsflächen im eigenen Stadtteil
88 84 68 80 83
Einkaufsmöglichkeiten im eigenen Stadtteil
99 92 83 73 83
Schulen im eigenen Stadtteil 74 80 70 63 75
Spielplätzen und Spielmöglichkeiten im eigenen Stadtteil 80 75 54 66 68
Kinderbetreuungsangeboten im eigenen Stadtteil 64 57 65 61 64
Wochenmärkten im eigenen Stadtteil 81 95 64 23 61
Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche im eigenen Stadtteil 56 32 18 23 31
Sicherheit in der derzeitigen Wohngegend – tagsüber 97 95 86 97 95
Sicherheit in der derzeitigen Wohngegend – abends 66 73 50 72 74

Was hat Halim Dener mit Linden zu tun?

Ein Sommerloch-Thema findet kein Ende …

Mir stellt sich bei dem Thema zuerst die Frage „Warum gerade einen Platz in Linden nach Halim Dener benennen?“. Was hat der Velvetplatz damit zu tun? Das Unglück geschah am Steintor. Wenn man wenigstens auf die Idee gekommen wäre den Teil der Kornstraße vor dem gleichnamigen Jugendzentrum umzubenennen. Dort ist man schon seit Jahren für die kurdische Sache aktiv. So kommt bei mir immer mehr der Gedanke auf das die Platzbenennung nur als politische Machtprobe zwischen Bezirksrat und Stadtrat missbraucht werden sollte. Die Benennung von Straßen ist die einzige Sache, in der die Bezirksräte wirkliche Entscheidungsgewalt haben. Das dies nun in diesem Fall von der Stadt blockiert wird war abzusehen. Warum legt man es dann trotzdem darauf an?

Jetzt ist die Diskussion um die Umbenennung des Platzes an der Pfarrlandstraße voll entbrannt. 4000 Unterschriften von türkischer Seite dagegen, 400 kurdische Demonstranten dafür und Politik, Verwaltung und Presse stürzen sich mit aller Macht auf das Thema. Vielleicht ist das auch nur Kalkül um von den wirklich wichtigen Themen in Hannover abzulenken, oder sie auf die hinteren Seiten der Lokalpresse zu verbannen. Ihmezentrum, das seit Jahren konzeptlose Freizeitheim, der Treffpunkt Allerweg, die Hochbahnsteige auf der Linie 9 und 10 und vieles mehr wird von zwei oder drei anzubringenden Straßenschildern in den Schatten gestellt.

Auch für die kurdische Sache macht ein Halim-Dener-Platz keinen Sinn. Einen Platz in Hannover nach einem Vorfall vor 23 Jahren zu benennen wird das Anliegen der Kurden keinen Meter weiter bringen. Auch die von der türkischen Seite vorgebrachten Argumente das man keinen Platz nach einem Anhänger der Terrororganisation PKK benennen sollte gehen weit über das Ziel hinaus. Ein 16 jähriger Bengel, der es wahrscheinlich einfach nur cool fand, Plakate zu kleben ist dadurch noch lange kein Terrorist.

Einzig die lokale Presse profitiert davon und kann das Thema mit allerlei populistischen Artikeln anfachen und für die eigenen Interessen ausschlachten.

Fazit: Wenn schon ein Gedenken für Halim Dener, dann am richtigen Ort und in angemessener Form.

ab

Sport im Park

Sport im Park

Sport im ParkGanz Hannover ist ein Sportraum für alle

Sie möchten unverbindlich und ohne Anmeldung Sport machen? Sie wollen beim Sport mit anderen Menschen zusammenkommen und das am besten draußen im Grünen? Dann ist „Sport im Park“ genau das Richtige für Sie! In diesem Aktionsheft sind verschiedene Sportangebote für Jung und Alt aufgeführt, die zum Mitmachen einladen.

Sport im öffentlichen Raum gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit der neuen Maßnahme „Sport im Park – Ganz Hannover ist ein Sportraum für alle“ möchte die Landeshauptstadt Hannover im Rahmen der Sportentwicklungsplanung neue Wege gehen, um das Sportengagement in der Stadt zu steigern. Wer den Sommer sportlich erlebt, wird belohnt! Über die Bonuskarte haben wir einen kleinen Anreiz geschaffen, regelmäßig am Sport im Park teilzunehmen. Für jede absolvierte Übungseinheit bekommen Sie einen Bonuspunkt und erhalten gestaffelt nach 7, 10 und 12 Teilnahmen einen attraktiven sportlichen Preis.

Angebote in Linden

  • Capoeira für Kinder und Jugendliche – 12.–19.06.2017 & 07.–21.08.2017, jew. 17.30–18.30 Uhr Wiese an der Rampenstraße
  • Cheerleading – 25.07.2017–22.08.2017, jew. 17.30–19.00 Uhr im Von-Alten-Garten
  • Capoeira – Samstag, 03.–24.06.2017, jew. 11.00–13.00 Uhr auf dem Küchengartenplatz
  • Fußball und Tischtennis – Samstag, 10.06.2017–26.08.2017, jew. 17.00–19.00 Uhr Salzmannstraße neben der Salzmannschule

Programmflyer

Sporterlebniswoche

Sporterlebniswoche Herrenhausen-Stöcken mit der SG 74

SporterlebniswocheDas JugendSportNetzwerk verspricht eine spannende Woche in den Sommerferien
Anmeldeschluss am 22. Juni

In der ersten Sommerferienwoche findet erneut eine Sporterlebniswoche in Herrenhausen-Stöcken statt. Eine bewegte, spannende Woche mit Gleichaltrigen und vielen verschiedenen Sportarten verspricht das JugendSportNetzwerk (JSN). Anmeldung bis zum 22. Juni 2017 und Informationen unter Tel. 1268-5304, jsn@ssb-hannover.de oder bei Horst Grimpe (SG 74) horst.grimpe@googlemail.com

25 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren haben vom 26.-30. Juni täglich zwischen 9 und 16 Uhr die Möglichkeit, Sportarten wie Tennis oder Rugby auszuprobieren, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen oder mit der Feuerwehr einen Parcours zu durchlaufen. Jeden Tag ist ein anderer Sportverein aus dem Stadtbezirk für das Schnupperangebot auf seinem Vereinsgelände zuständig. So z. B. Am 28. Juni die SG 74.

Zusätzlich kümmern sich Betreuer des JSN die ganze Woche über um das Wohl der Kinder. Im Preis von 30 € (15 € mit Aktivpass) sind alle Sportangebote, täglich ein warmes Mittagessen sowie Obst und Getränke enthalten.
Das genaue Programm erhalten Sie unter www.ssb-hannover.de/jugendsportnetzwerk.html ,

www.sg74.de

Heinz bleibt Heinz

Planungen des Bei Chez Heinz Teams

Ist das Veranstaltungszentrum Bei Chez Heinz noch erwünscht?

Im Zusammenhang mit dem Neubaus Fössebad gibt es auch unmittelbare Auswirkungen auf das Bei Chez Heinz Veranstaltungszentrum.

Bei den derzeitigen Planungen ist das Bei Chez Heinz nicht mehr an diesem Standort vorgesehen.

Das Bei Chez Heinz Veranstaltungszentrum ist in den Kellerräumen, und auf einer Außenfläche im Fössebad seit Mai 1995 beheimatet.

Bei der Diskussion zum Fössebad wurde die Folgewirkung auf das Bei Chez Heinz Veranstaltungszentrum lange Zeit komplett außer Acht gelassen.

Insgesamt ist die Beurteilung durch die Landeshauptstadt Hannover zu den Nutzergruppen im Fössebad nur suboptimal berücksichtigt.

Das Bei Chez Heinz

Das Bei Chez Heinz Veranstaltungszentrum wird getragen von einem Verein und dessen Vorstand.

Der Veranstaltungsbetrieb wird organisiert von einem Geschäftsführer, vier Teilzeitarbeitern, zwei Auszubildenden, 30 überwiegend studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie von zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Das Bei Chez Heinz versteht sich als Ort für Subkultur, um jenseits des Mainstreams Platz und Raum für Kreativität in der musikalischen und künstlerischen Szene zu schaffen.
In diesem Sinne hat sich das Bei Chez Heinz immer als eine offene Begegnungsstätte für verschiedene Szenen und subkulturelle Strömungen verstanden. Das Veranstaltungsspektrum war und ist dabei sehr vielfältig und bunt, aber keineswegs beliebig.

Vielleicht ist das Bei Chez Heinz somit auch ein Nachfolger der wenigen, übriggeblieben Jugendzentren der Jugendzentrumsbewegung aus den 70er Jahren.

Was findet im Bei Chez Heinz statt?

Im Jahr 2015 fanden in den beiden Veranstaltungsräumen und dem Hof fast 400 Veranstaltungen /Vermietungen mit ca. 80.000 Besucherinnen und Besuchern statt. Dabei reicht das Spektrum dieser Musikspielstätte von Konzerten international renommierter Künstler über Lesungen bis zur Nachwuchsförderung und der Unterstützung von lokalen Bands und Bühnenkünstlern. Einige Konzerte wurden in

Kooperation mit anderen Spielstätten wie z.B. dem Pavillon Hannover durchgeführt. Teilweise finden im Saal täglich bis zu drei Veranstaltungen statt. (Fußballübertragung, Livemusik-Veranstaltung, Party)

Wer kann etwas im Bei Chez Heinz machen?

Grundsätzlich kann jede Frau und jeder Mann, jeder Verein, jede Institution, jede Fachschaft, jede Schulklasse, jede Band, jeder Künstler usw. etwas im Bei Chez Heinz Veranstaltungszentrum machen.

Dieses Angebot wird in verschiedenen Formen angenommen, sei es, dass unsere Räume gemietet werden oder in Kooperation Veranstaltungen durchgeführt werden.
Für uns ist es wichtig, dass Menschen selbst die „Sache in die Hand nehmen“. Soll heißen, Menschen, die selbst etwas organisieren möchten oder eine Idee haben, finden bei uns immer offene Ohren.
Wie finanziert sich das eigentlich?

Das Bei Chez Heinz finanziert sich überwiegend aus selbst erwirtschafteten Einnahmen. Wir hängen nicht am Subventionstropf der öffentlichen Hand und darauf sind auch sehr stolz. Der Jahresumsatz beträgt rund 600.000 €.

Von den erwirtschafteten Finanzmitteln finanzieren wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Auszubildenden, die studentischen Mitarbeiter, das Musikprogramm und alles, was zu solch einem Betrieb gehört.

Aus Eigenmitteln haben wir den nackten Keller des Fössebades in ein Veranstaltungszentrum nach dem Versammlungsstätten-Gesetz verwandelt. Dieser Bau wurde ohne Subventionen geschaffen!
Seit seinem Bestehen hat das Bei Chez Heinz noch keinen Insolvenz-Antrag gestellt, war nicht Gegenstand von Zolluntersuchungen, hat immer seine Sozialversicherungsbeiträge entrichtet und bezahlt selbstverständlich ohne Interpretationen den Mindestlohn.

Auch ist das Bei Chez Heinz Steuerzahler. Neben Umsatzsteuer entrichten wir Grundsteuer an die Landeshauptstadt Hannover, Vergnügungssteuer und in vielen Jahren auch Körperschaftssteuer mit Solidaritätszuschlag und entsprechender Gewerbesteuer an die LHH.

Nicht zuletzt entrichten wir einen ordentlichen Beitrag von rund 30.000 € als Pacht für einen Keller zur Finanzierung des Fössebades.

Was möchte das Bei Chez Heinz?

Wir möchten adäquat und gleichberechtigt an der Diskussion beteiligt werden, um den Bestand des Bei Chez Heinz zu sichern.

Es kann nicht ernsthaft im Sinne von funktionierenden Gemeinwesen sein, dass eine subventionsfreie und funktionierende Kultureinrichtung nahezu grundlos geopfert wird.

Zumal wir in Zeiten von notorisch knappen öffentlichen Kassen leben und die Landeshauptstadt Hannover mit kultureller und musikalischer Vielfalt wirbt und sich voller Stolz als „UNESCO City of Music“ bezeichnet.

Einen anderen Standort zu finden für das Bei Chez Heinz halten wir für fast ausweglos.

Anforderung Standort Bei Chez Heinz

  • Stadtteile Linden-Nord oder östliches Limmer
  • Am besten entlang der Stadtbahnlinie 10 / Wohnortnähe
  • Ca. 1.200 Besucher pro Woche
  • Konzerte von Punk bis Metall über Pop und Ska
  • Partys bis in Morgen von Elektro bis Schlager
  • Studentische Erstsemesterpartys
  • Kleinkunst von Lesungen über Zauberei bis Comedy
  • Fläche mindestens 600m2, derzeit 666, 11 m2
  • Außenfläche mindestens 400m2
  • Die Räumlichkeiten müssen als Versammlungsstätte zugelassen sein und für
    400 Personen ausreichen
  • Eine LKW Anlieferung muss möglich sein
  • Stadtbahnanschluss in der Nähe
  • Stellplatz für Bus (Nightliner)
  • 40 PKW Stellplätze
  • 100 Fahrradplätze
  • Die Immobilie muss geeignet sein, den Schall von Konzerten und Partys so zu
    absorbieren, dass die Anwohner nicht gestört werden.
  • Die Anwohner sollten aber so tolerant sein, dass vorbeiziehende Gäste als
    Ausdruck von Fröhlichkeit und Partylaune toleriert werden.

Welchen Lösungsansatz schlagen wir vor

Bei einem Teilerhalt des Fössebades könnte das Bei Chez Heinz nicht nur – wie bisher – das Kellergeschoss nutzen, sondern auch die Räumlichkeiten des Erdgeschosses. Durch diese räumliche Vergrößerung und die dadurch entstehenden Möglichkeiten der Programmgestaltung entstünde ein attraktives, kostenneutrales Kulturzentrum für den wachsenden Stadtteil Limmer.

Potenzial Teilerhalt Fössebad

  • Erhalt Bei Chez Heinz
  • Neue Räumlichkeiten für Kulturarbeit
  • Musikschulräume
  • Cafe für Schwimmbadbesucher und andere Gäste
  • Erhalt Gymnastikraum
  • Außenbewirtung
  • Freibad Gastronomie
  • Musikübungsräume im Keller
    Keine Wohnungsbebauung

Bei dem Teilerhalt wären jeweils ca. 1.000m2 Fläche im Kellergeschoss und Erdgeschoss.

Keine Wohnbebauung auf einem Teil des Fössebad-Areals

Keine Wohnbebauung bedeutet einen Verzicht von 800.000€ zur Finanzierung des Neubaus Schwimmbad.

Dieser Vorschlag ist kostenneutral

Wir schlagen vor, auf einen Verkauf der Fläche zu verzichten und stattdessen auf dieser eine Kindertagesstätte zu bauen. Da Kindergartenplätze dringend gebraucht werden, müsste sonst an anderer Stelle gesucht, investiert und ggf. gebaut werden.

Umsetzung

Die Stadt verpachtet das Restgebäude an das Bei Chez Heinz für einen symbolischen Betrag.

Wirtschaftliche Verantwortung liegt beim Bei Chez Heinz, von Baugenehmigung bis zur Umsetzung der Investition.

Wie soll das Finanziert werden

  • Kapitalisierung der Miet-, Pacht und Mehreinnahmen
  • Wegfall Pacht 30.000€
  • Mieteinnahme Übungsräume 12.000€
  • Erträge Gymnastikraum 2.000€
  • Mieteinnahme Musikschulräume 7.500€
  • Mehrerträge Gastronomie 8.500€
  • Summe 60.000C pro Jahr / 750.000 bis 900.000€

Wie könnten die nächsten Schritte aussehen

  • Die Stadt signalisiert grundsätzliche Bereitschaft, diesen Weg zu gehen.
  • Die Zeit bis zu Inbetriebnahme des neuen Fössebades wird genutzt, um einen Bauantrag für das Restgebäude mit Umnutzung zu stellen.
  • Alle Problembereichewerden sorgsam untersucht. Insbesondere
    • Brandschutz
    • Energieeinsparverordnung
    • Hausanschlüsse / Ver- und Entsorgung
    • Elektroinstallation
    • Barrierefreiheit
    • Heizung- und Heizungstechnik
    • Schlüssiges Konzept sowohl inhaltlich als auch finanziell
Heinz bleibt Heinz

Petition Nr. 2: Béi Chéz Heinz und Freibad müssen bleiben!

Heinz bleibt HeinzNach der Petition ist vor der Petition.

Der Aufruf des Fördervereins Fössebad hat bereits fast 3300 Unterstützer für den Erhalt des Fössebades mit einem Freibad auf den Plan gerufen. Eine der Forderungen der Petition ist unter anderem auch das kein Bauland zur Refinanzierung des Bades verkauft wird. Dies ist ein erster wichtiger Schritt für die Erhaltung des Béi Chéz Heinz am jetzigen Standort.

Der Keller unseres Vertrauens hat nun die Petition für den Erhalt des Béi Chéz Heinz auf den Weg gebracht. Viele werden sagen warum doppelt gemoppelt, aber wir können jetzt bereits nächste Woche vor der Ratsversammlung die erste Petition als Entscheidungshilfe vorlegen. Alle die noch nicht Abgestimmt haben können das bis Sonntag noch tun und im Anschluss greift dann sozusagen der Plan B mit der Petition des Béi Chéz Heinz.

Zitat aus dem Petitionstext:

Wir begrüßen den Vorschlag der Landeshauptstadt Hannover, das Hallenbad (Fössebad) neu zu bauen und erkennen auch an, dass dies eine große Investition für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt bedeutet. Wir akzeptieren in diesem Kontext jedoch nicht, dass sowohl das Veranstaltungszentrum Béi Chéz Heinz als auch das Freibad geopfert werden sollen.

Wir fordern, dass die Landeshauptstadt Hannover das Veranstaltungszentrum Béi Chéz Heinz am jetzigen Standort erhält und den Neubau des Fössebads als Familienbad mit Freibad für Kleinkinder und Jugendliche errichtet.

Wir können nicht nachvollziehen, wie mit der Institution Béi Chéz Heinz umgegangen wird. Wir fordern die Verantwortlichen der Landeshauptstadt Hannover an dieser Stelle auf, sich für den Erhalt des Béi Chéz Heinz einzusetzen!

Also bitte alle, frei nach dem Motto einmal ist keinmal, die Petition des Béi Chéz Heinz auch noch unterzeichenen:
https://www.openpetition.de/petition/online/bei-chez-heinz-und-freibad-muessen-bleiben

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