Ausstellungseröffnung: Der letzte Zeuge

Die Kesselhausinitiative lädt ein zur Ausstellungseröffung „Der letzte Zeuge – das Kesselhaus der Bettfedernfabrik Werner & Ehlers“ am Montag, den 13.4. 2015, um 18.00 Uhr, im Foyer des Rathauses Linden, Lindener Marktplatz 1.

Neben Bildern vom Kesselhaus der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers mit seiner einmaligen Kesselanlage aus dem Jahre 1927, werden auch erste Filmaufnahmen aus dem Inneren des heute nicht mehr zugänglichen Kesselhauses der Öffentlichkeit präsentiert. Es handelt sich um zwei Kurzfilme von Schülerinnen und Schülern der IGS Linden.

Die Kesselhaus-Initiative
Jörg Djuren • Walther Engel • Peter Hoffmann-Schoenborn • Hans-Michael Krüger • Jürgen Liedtke

Das Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers ist ein wichtiges Wahrzeichen der Industrialisierung in Linden. Als einer der letzten Zeugen erinnert es an eine vergangene Industriekultur, die diesen Stadtteil über mehr als 150 Jahre geprägt hat.

Davon ist entlang der Ihme kaum noch etwas sichtbar. Lediglich auf dem heutigen Faust-Gelände sind durch eine lebendige Umnutzung der alten Bettfedernfabrik die Umrisse einer Fabrik noch gut erkennbar. Aber das Herzstück der Fabrik – das Kesselhaus mit seiner einmaligen gewaltigen Kesselanlage – kann wegen der Asbestbelastung nicht betreten werden. Es verfällt immer weiter. Wenn nicht bald mit einer lebenserhaltenden Sanierung begonnen wird, könnte es zu spät sein.

Wir, die neue Kesselhaus-Initiative, setzen uns für eine Grundsanierung des Kesselhauses ein und bitten dafür um Ihre Unterstützung. Helfen Sie mit, einen Teil der Identität und Geschichte unseres Stadtteiles zu bewahren. Ziel ist es, das Kesselhaus am Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 wieder der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Für die weitere Nutzung soll dann gemeinsam mit interessierten Menschen aus dem Stadtteil ein Konzept entwickelt und umgesetzt werden.

Mehr Infos unter: www.linden-kesselhaus.de

Scheckübergabe im Allerweg (v.l.n.r. Claus-Peter Schiefer, Christine Vogt-Bünning und Petra Bliwert)

LindenLimmerStiftung hat schon 130 Projekte im Stadtbezirk Linden-Limmer gefördert

Scheckübergabe im Allerweg (v.l.n.r. Claus-Peter Schiefer, Christine Vogt-Bünning und  Petra Bliwert)
Scheckübergabe im Allerweg
(v.l.n.r. Claus-Peter Schiefer, Christine
Vogt-Bünning und Petra Bliwert)

Seit 2008 konnte die Stiftung bereits 130 Projekte im Stadtbezirk Linden-Limmer aus den Bereichen „Erziehung-Bildung-Soziales“ mit insgesamt 74.218.- Euro fördern.

Im November 2014 waren dies ein Musikseminar/Kinderkonzert der Kirchengemeinde St.Godehard, ein Projekt „Gewaltfreie Kommunikation“ an der Albert-Schweitzer-Schule und der gemeinnützige Verein „donum vitae“.

Der Leiterin im Allerweg 10, Frau Christine Vogt-Bünning, wurde ein (symbolischer) Scheck in Höhe von 1000 EURO, vom Stiftungsvorstand überreicht. donum vitae engagiert sich erfolgreich, mit spielerischen Mitteln 5. und 6. Klässler (z.B. an der IGS Linden) über körperliche Vorgänge aufzuklären, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Der Verein wird überwiegend aus Landesmitteln finanziert, führt auch die gesetzlich vorgesehene Schwangerschaftskonfliktberatung durch und erstellt die entsprechende Bescheinigung. Die Förderung durch die LindenLimmerStiftung soll vorrangig dazu dienen, eine männliche pädagogische Kraft für Projekte mit männlichen 9 – 12 jährigen zur Verfügung zu haben.

Stiftungsvorstand und Stiftungsrat wünschen viel Erfolg und danken den UnterstützerInnen der LindenLimmerStiftung, die dieses Projekt durch ihre Spenden erst ermöglichten.

Lindener Marktplatz

SchülerInnen gehen neue Wege bei der Abfallvermeidung

Stadtbibliothek Linden
Stadtbibliothek Linden
Kleine Bühnenszenen wie Modenschauen, Marionetten- und Maskentheater sowie Tanz- und Musikeinlagen – und das alles zum Thema Abfall! Dies ist das Ergebnis einer Projektwoche, in deren Verlauf sich in den vergangenen Tagen SchülerInnen des dritten Jahrgangs der Grundschule Am Lindener Markt und des fünften Jahrgangs der IGS Linden mit den Themen Abfall und Konsum auseinander gesetzt haben. Sie diskutierten Möglichkeiten der Abfallvermeidung und des Recyclings und entwickelten eigene Ideen für ein nachhaltiges Konsumverhalten. Die von den SchülerInnen erarbeiteten Ideen wurden in Kleingruppen künstlerisch umgesetzt und am 25. Juli in einer unterhaltsamen Show vor großem Publikum präsentiert. Die für den Auftritt verwendeten Requisiten bestanden aus in der Schule und zu Hause gesammeltem Abfall.

Das Projekt mit dem Titel „Abfall – Nein danke! Von der Abfalltrennung zum nachhaltigen Konsum“ wurde vom Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover und der Abfallwirtschaft Region Hannover initiiert. Angeleitet wurden die SchülerInnen von zwei Künstlern des Figurentheaterhauses Hannover THEATRIO gGmbH. Unterstützung erhielten sie von 70 angehenden ErzieherInnen und Lehrkräften von „Bethel im Norden Birkenhof Bildungszentrum Fachschule Sozialpädagogik“ in Kirchrode. Sie leiteten die Werkstätten an, in denen die SchülerInnen ihre künstlerischen Beiträge erarbeiten.

Die Projektwoche, die sechste dieser Art, fand im Rahmen des städtischen Projektes „Erfolgreich abfallarm“ statt, das die Beratung von Schulen hinsichtlich des Umgangs mit Abfall und Recyclingprodukten sowie Unterrichtsangebote beinhaltet. Im Vorfeld dieser Woche hatten die SchülerInnen bereits einen Ausflug zur Abfalldeponie in Lahe unternommen und an Werkstätten zu den Themen Recyclingpapier und Nachhaltiger Konsum teilgenommen. Im Nachgang erhalten die Schulen Beratungen zu den Themen Abfallvermeidung und -trennung sowie Nutzung von Recyclingpapier.

Die von den SchülerInnen erarbeiteten Objekte werden ab kommendem Dienstag (29. Juli) bis zum 23. September in der Stadtbibliothek Linden, Lindener Marktplatz 1, ausgestellt und können dann auch von der Öffentlichkeit in Augenschein genommen werden. Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Linden: montags und donnerstags 12 bis 19 Uhr, dienstags und freitags 11 bis 17 Uhr, sonnabends 10 bis 13 Uhr.

IGS Linden

Oberbürgermeister zeichnet Energiespar-Schulen aus

IGS Linden
IGS Linden

26 hannoversche Schulen dürfen sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Der Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt belohnt ihr Engagement in Sachen Energiesparen und Klimaschutz mit einer „Leistungsprämie“ in Höhe von 750 bis 3.000 Euro. Die Grundschule Beuthener Straße, die Realschule Misburg, das Schulzentrum Bothfeld und die Schillerschule belegen die ersten vier Plätze im erstmals durchgeführten Wettbewerb. Einen Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro erhält die IGS Mühlenberg für ihr langjähriges schulübergreifendes Engagement. Auch die IGS Linden und die Albert-Schweitzer-Schule sind unter den ersten 25 mit ihrem Engagement vertreten.

Die Leistungsprämie wird im Rahmen des Projekts „Gruppe schulinternes Energiemanagement (GSE) – Hannovers Schulen sparen Energie“ vergeben, das in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum feiert. Die Idee: SchülerInnen, Lehrkräfte und Schulhausmeister setzen sich, unterstützt von Energiefachleuten, gemeinsam für einen effizienten Umgang mit Energie ein. Rund 90 Prozent der Schulen nehmen an dem Projekt des Gebäudemanagements teil. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Pro Jahr sparen sie 650.000 Euro Energiekosten und vermeiden 2.300 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß. Die Stadt dankt es mit einem „Basis-Bonus“ von zwei Euro pro SchülerIn und Jahr. „Die Schulen sind wichtiger Teil unseres städtischen Lebens und damit auch der Klima-Allianz Hannover. Ihr Beitrag zum Erreichen unserer Klimaschutzziele ist beachtlich! Und er wirkt vorbildlich, über die reinen Zahlen hinaus, in die Stadtgesellschaft hinein“, betonte Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Mit der zusätzlichen Leistungsprämie werden auch in den kommenden Jahren Schulen ausgezeichnet, die sich über das klimabewusste Alltagsverhalten hinaus engagieren oder das Energiesparen besonders konsequent im Schulalltag verankert haben. In diesem Jahr überzeugte die Grundschule Beuthener Straße durch die vielseitige Vermittlung des Themas und die Eigeninitiative der SchülerInnen, die mit Flugblättern und Plakaten auch außerhalb der Schule fürs Energiesparen warben. Die Realschule Misburg punktete durch die besonders gelungene Interaktion aller Schulgruppen und ?gremien. Das Schulzentrum Bothfeld wusste durch die sehr konkrete, bodenständige Zusammenarbeit mit den SchülerInnen zu überzeugen, während die Schillerschule mit der konsequenten Ausrichtung ihrer Curricula an den Prinzipien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie einem Europaprojekt zum Thema „weniger Energie verbrauchen“ beeindruckte. Bei den eingesandten Wettbewerbsbeiträgen hatte das Preisgericht die Qual der Wahl: „Wir mussten uns zwischen einer Vielzahl hervorragender Bewerbungen entscheiden, die qualitativ sehr eng nebeneinander lagen. Von daher haben alle 34 Teilnehmer große Anerkennung verdient“, fasste Jury-Mitglied Anne Huse von proKlima die Situation zusammen.

Wer diesmal leer ausging, hat bald eine neue Chance: Die Leistungsprämie wird künftig jedes Jahr verliehen. Prinzipiell können alle am GSE-Projekt teilnehmenden Schulen einen Wettbewerbsbeitrag einreichen. Angesichts der je nach Schulform sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen und der vielen guten Beispiele setzt die Stadtverwaltung bewusst auf eine breite Streuung der Prämien. Deshalb wurden nicht nur vier Hauptpreise in Höhe von 3.000, 2.500, 2.000 und 1.500 Euro vergeben, sondern noch 21 weitere Preisträger mit jeweils 750 Euro belohnt. Insgesamt hatten sich 34 Schulen beworben.

Jury:

  • Dr. Regine Leo, Leiterin des Schulbiologiezentrums Hannover
  • Prof. Dr. Gerd Michelsen, Leuphana Universität Lüneburg
  • Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Region Hannover
  • Anne Huse, proKlima enercity-Fonds
  • Udo Büsing, Nachhaltigkeitsmanagement und -bildung im städtischen Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro
  • Regine Bethke-Wittke, Energiemanagement im städtischen Fachbereich Gebäudemanagement.

Liste der prämierten Schulen mit Jurybewertungen

Hauptpreise

1. Platz: Grundschule Beuthener Straße
An der Grundschule Beuthener Straße gehört das Energiesparen seit 1995 zum Schulalltag. Im Jahr 2013 haben „die kleinen KlimaschützerInnen“ der 3. und 4. Klasse das Thema mit viel Elan im gesamten Unterricht behandelt und nicht nur viel gelernt, sondern den Bildern nach viel Spaß dabei gehabt: Auf Exkursionen zu Wasser- und Windanlagen und durch naturkundliche Experimente sind die SchülerInnen der Frage nachgegangen, wie Energie erzeugt wird. Auch das eigene Schulgebäude wurde daraufhin untersucht, wo Energie herkommt und wie viel Energie durch einzelne Geräte verbraucht wird. Aus ihren Erkenntnissen haben sie eine Energie-Ausstellung für die eigene Schule entwickelt, um ihre MitschülerInnen von der Wichtigkeit des Energiesparens zu überzeugen. Besonders beeindruckt hat die Jury: Nachdem die Ausstellung in der eigenen Schule erfolgreich war, haben die SchülerInnen beschlossen, auch andere Menschen in ihrer Umgebung zu informieren. Dazu haben sie Plakate gemalt, Aufkleber gestaltet und einen Flyer mit Stromspartipps geschrieben, den sie vor einem Supermarkt verteilt haben – im Winter bei Schnee und Eis.

2. Platz: Realschule Misburg
Ausschlaggebend für den 2. Preis ist die konstante und – mit Blick auf die kleineren und größeren Mängel im Schulgebäude – besonders „hartnäckige“ Durchführung des Energiesparprojekts. Das Projekt wird in einer gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft mit dem Kurt-Schwitters-Gymnasium durchgeführt. Besonders gewürdigt wird die gelungene Einbeziehung der gesamten Realschule: Die Aktivitäten der AG werden über alle Schulgremien kommuniziert. Dazu gehören auch die „guten informellen Kanäle innerhalb der Schülerschaft“. Es gibt eine gute regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Schulhausmeister und auch die Schulleitung besucht regelmäßig Veranstaltungen der AG.

3. Platz: Schulzentrum Bothfeld (HS Ada-Lessing/RS Lotte-Kestner)
Das eigene Fazit der Lehrkräfte zum Projekt lautet: „Zu beobachten ist, dass die Schülerinnen und Schüler das Projekt nicht belächeln und ihm ablehnend gegenüber stehen, sondern weitgehend tatkräftig unterstützen und sensibilisiert sind. Zu verdanken ist dies u.a. der Arbeit der EnergiemanagerInnen und den sich aktiv einsetzenden Lehrkräften, die alle eine Multiplikatorfunktion wahrnehmen.“ Hinter dieser nüchternen Beschreibung steckt eine Menge Engagement und eine sehr konkrete, bodenständige Zusammenarbeit mit den SchülerInnen; in einem Umfeld, das nicht von vornherein dem Thema „Energiesparen“ aufgeschlossen ist.

4. Platz: Gymnasium Schillerschule
Die Schillerschule engagiert sich seit den 90er Jahren im Energiesparprojekt mit zahlreichen vorbildlichen Projekten. Ausschlaggebend für die Preisvergabe sind die Einbindung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Curricula der ganzen Schule im Sekundärbereich 1 und die aktuelle Durchführung des Comenius-Projekts zum Thema „Reduce energy consumption“ im Jahrgang 9.

Sonderpreis für die IGS Mühlenberg
Die IGS Mühlenberg ist allen Energiesparschulen in Hannover und darüber hinaus bestens bekannt. Das liegt daran, dass sie nicht nur das Energiesparprojekt seit 1995 vorbildlich durchführt, sondern auch andere Schulen mit dem Schul-LAB tatkräftig dabei unterstützt. Ausgehend von der Energienutzung im eigenen Schulgebäude haben die „MühlenbergerInnen“ mit viel Engagement hier eine Einrichtung geschaffen, in der auch SchülerInnen anderer Schulen zu allen Energiethemen Experimente durchführen können. Ganz viele Energiesparschulen nutzen dieses Angebot und erhalten wichtige Impulse für die eigene Projektgestaltung. Auch die Landeshauptstadt ist mit ihren Veranstaltungen zum Energiesparprojekt regelmäßig im Schul-LAB der IGS Mühlenberg zu Gast. Kurz: Durch die besonderen Leistungen des Schul-LAB lässt sich der Wettbewerbsbeitrag der IGS Mühlenberg nicht ohne Weiteres mit den anderen Schulen vergleichen. Um die herausragenden Verdienste für das GSE-Projekt zu würdigen, passend zu dessen 20- jährigem Jubiläum, erhält die IGS Mühlenberg einen Sonderpreis in Höhe des 1. Preises.

Preise 5 bis 25

2) Gruppe langjähriger Energiesparschulen mit anspruchsvoller Projektarbeit

Schulen, die das GSE-Projekt seit vielen Jahren beispielhaft durchführen, sich darüber hinaus mit den Themen Energie und Klimaschutz regelmäßig in eigenen Projekten auseinandersetzen und ihre Curricula an den Prinzipien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ausrichten.

IGS Linden
Die IGS Linden gehört zu den Gründerschulen des GSEProjekts. Es ist nach wie vor beeindruckend, wie die GSE-Gruppe das Energiesparprojekt durchführt: Angefangen über die Schulung der jüngeren SchülerInnen bis zur Projektverankerung im 9. und 10. Jahrgang. Besonders hervorzuheben sind die aus dem Energiesparprojekt entstandenen Projekte zur Solarenergienutzung, die von einem eigenen Förderverein betrieben werden.

Albert-Schweitzer-Schule
Albert-Schweitzer-Schule

3) Gruppe besonders engagierter Wiedereinsteiger

Schulen, die nach einer längeren Pause (z.B. nach dem Ausscheiden einer engagierten Schlüsselperson wie Lehrkraft oder Schulhausmeister oder aufgrund interner Umstrukturierungen) mit besonders viel Schwung, Eigeninitiative und guten Ideen wieder eingestiegen sind.

Albert-Schweitzer-Schule (GS)
Auch nach dem Umzug in das neue Gebäude in der Liepmannstraße führt die Albert-Schweitzer-Schule das Energiesparprojekt voller Elan weiter.

LindenLimmerStiftung

7. Stiftungsversammlung der LindenLimmerStiftung

Liebe Stifterinnen und Stifter,
liebe Spenderinnen und Spender,

hiermit lade ich Sie gemäß § 13 unserer Stiftungssatzung herzlich ein zu unserer

7. Stiftungsversammlung am Montag, den 5. Mai 2014 von 18.30 bis 20.00 Uhr im GBH-Wohncafé, Pfarrlandstr. 5, 30451 Hannover in Linden-Nord

Die Stiftungsversammlung wird musikalisch vom DGB Chor eröffnet!

Tagesordnung:

1. Bericht des Vorstandes
Tätigkeitsbericht 2013
Jahresabschluss 2013
Ausblick auf das Jahr 2014
2. Vorstellung des „Albatrosprojektes“ der IGS Linden durch Herrn Heise
3. Bericht des Stiftungsrates
4. Haushaltsplan 2014
5. Aktuelles

Zu dieser Stiftungsversammlung laden wir gemäß § 12 unserer Stiftungssatzung alle die Stifterinnen und Stifter ein, die gemäß des Beschlusses des Stiftungsvorstandes im Jahr 2013 eine Zustiftung vorgenommen oder den jährlichen Förderbeitrag gezahlt haben.
Weiterhin laden wir die Spenderinnen und Spender der LindenLimmerStiftung ein.
Auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Für das Jahr 2014 bitten wir insbesondere die Gründungsstifter wiederum um einen Förderbeitrag von mindestens 60,00 EUR, um gemäß Stiftungssatzung das Stimmrecht ausüben zu können.

Stiftungsvorstand und Stiftungsrat würden sich sehr freuen, Sie am 5. Mai 2014 begrüßen zu können. Für einen kleinen Imbiss und Getränke ist gesorgt.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann sprechen Sie uns bitte an!

Freundliche Grüße
gez. Petra Brodrück
(Vorsitzende des Stiftungsrates)
Tel.: 0511-168 44882

LindenLimmerStiftung

7. Stiftungsversammlung der LindenLimmerStiftung

Die LindenLimmerStiftung ist dank vieler Förderinnen und Förderer erfolgreich mit einem Stiftungskapital von 126.000 Euro in das Jahr 2014 gestartet!

Ausführliche Informationen zum Stiftungsvermögen und den Stiftungsaktivitäten des vergangenen Jahres werden auf der diesjährigen Stiftungsversammlung, am Montag, den 5. Mai 2014 bekannt gegeben.
Veranstaltungsort ist das GBH-Wohncafé in der Pfarrlandstraße 5 in Linden-Nord.
Gäste sind herzlich Willkommen, denn ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, da die Versammlung um 18:30 Uhr musikalisch mit einem Ständchen des DGB Chores Hannover eröffnet wird.
Im Anschluss daran wird, wie jedes Jahr, ein von der Stiftung gefördertes Projekt vorgestellt.
Dieses Jahr ist es das „Albatros-Projekt“ der IGS Linden. Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs produzieren alljährlich im Rahmen der Albatros Projektwoche Gebrauchsgegenstände aus Holz und Metall, die natürlich auch vermarktet werden wollen.
Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten. Schauen Sie einfach mal vorbei und verschaffen sich selbst, in gemütlicher Atmosphäre mit Getränken und einem kleinen Imbiss, einen Einblick in das Stiftungsgeschehen.

Zum Jahresbeginn 2014 standen Projektmittel in Höhe von ca. 5000 Euro zur Verfügung, so dass erste Projekte unterstützt werden konnten.
Dazu gehört der Mitmachzirkus der Grundschule Egestorff, außerdem hat der Kinderladen „Lindener Zwerge“ einen Zuschuss für eine neue Küche erhalten. Das Familienzentrum Linden hat sich über eine finanzielle Unterstützung für eine Mutter-Kind-Wochenendmaßnahme gefreut und die Medien-Werkstatt Linden e.V. über einen Beitrag für die Erstellung von fünf Lindener Kurzfilmen.

Die Stiftung fördert im Übrigen ausschließlich Projekte aus Limmer und den drei Lindener Stadtteilen die in Bezug zum „Nachbarschaftlichem Engagement“ stehen und an die Bereiche „Erziehung, Bildung oder Soziales“ anknüpfen.

Mehr Informationen zur Stiftung sowie Formulare für Projektanträge gibt es unter http://stiftung.linden-entdecken.de

CircO - Netzwerk für Zirkuskünste

Akrobatik Workshop bei CircO

CircO - Netzwerk für ZirkuskünsteIm Zuge der LAG Zirkus Mitgliederversammmlung (MV) bieten wir einen Fortbildungs-Workshop Akrobatik an. Er kann im Sinne der Anerkennung zum/zur Zirkuspädagog_in der BAG Zirkuspädagogik als Fortbildung für Punkte im jeweils unten genannten Bereich genutzt werden. Referent wird der weithin bekannte und beliebte Akrobat Fons Bennink sein.

Wer noch nie einen Workshop bei ihm besuchen konnte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!

Referent: Fons Bennink (Eindhoven)
Wann: 29. März 2014
Ort: Hannover im Pueblo/ kleine Turnhalle am CircO (alter Schulhof der IGS Linden)
Adresse: Badenstedter Str 35., 30449 Hannover

Die Workshop-Fortbildung teilen wir in zwei Module:
-> 10 – 13 Uhr Vormittag: Akrobatik Workshop für Fortgeschrittene incl. BAG Bescheinigung zum Bereich: „artistisches Können“.
-> 15 – 18 Uhr Nachmittag: Akrobatik Fortbildung für MV Teilnehmer & LAG Mitglieder incl. BAG Bescheinigung zu „Fortbildungen im zirkuspädagogischen Bereich“. Die Teilnehmer aus dem ersten Block können zusätzlich daran teilnehmen.

Kosten: 20,- € für den ersten Block. Der zweite Block ist im Zuge der MV für LAG-Mitglieder kostenfrei. Solltet ihr nur zum Workshop und nicht zur MV kommen, bitten wir um eine Spende für den Workshop. Generell freuen wir uns natürlich über jede weitere freiwillige Spende zur Kostendeckung des Workshops!

Für den Vormittag gilt: Alle Akrobaten die sich zu den Fortgeschrittenen zählen, sind eingeladen, bei Fons neue Tricks, Tipps und Kniffe zu erlernen.

Meldet euch bitte so zeitnah wie möglich bei Svenja Dunkel an, ihr Kontakt:
mobil:+ 49 172 645 96 30
email: dunkel@circo-hannover.de

Li- Scha in der Edelmetall Variante

Albatros Linden 2014: Betriebsimulation produziert seit heute Schreibschalen

Li- Scha in der Edelmetall Variante
Li- Scha in der Edelmetall Variante

In der Projektwoche der IGS Linden vom 17. bis 21. Februar gibt es wieder die „Albatros“-Betriebssimulation im 8. Jahrgang. In diesem Jahr wird eine Lindener Schreibschale in mehreren, interessanten Varianten produziert.

Die Produktplanungen reichen bereits bis in den Sommer zurück. Erste Idee war ein Vogelhaus das aber aus Kostengründen verworfen wurde. Im August wurde dann der erste Prototyp der Lindener Schreibschale vorgestellt.

Es gibt 5 Modelle der Schreibschale und alle bestehen hauptsächlich aus dem Material Holz. Das Holz wurde uns vom OBI Baumarkt gespendet und die Firma Continental hat uns Metall und Kunststoff zu Verfügung gestellt.

Als Sponsoren sind neben der bereits erwähnten Continental AG und dem OBI Baumarkt auch noch Pelikan, die Linden-Limmer-Stiftung, die Klosterkammer Hannover und die Gilde Brauerei engagiert.

Alle Infos zum Projekt gibt es im Albatros-Blog zum Projekt.

Kunst im Kulturcafé

Kunst zum Staunen aus dem 13. Jahrgang der IGS Linden zur Premiere des Kulturcafés

Kunst im Kulturcafé
Kunst im Kulturcafé

Erstaunlich, wie sich die Cafeteria in der Beethovenstraße verwandeln kann. Bei der Eröffnung des Kulturcafés (KC) am 6.2. erlebten die zahlreichen Besucher der Vernissage zwei Räume, die selbst zu einem „Environment“ wurden: Nicht die gewohnten Tische & Stühle luden zum Verweilen ein, sondern so etwas wie thematische Landschaften – bestehend aus jenen Objekten, die die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses von Anna Mutz (13. Jg.) ersonnen und geschaffen hatten (Impressionen vom Abend hier). Und hinter der Cafeteria-Theke lud Claudio zu Tapas, Wein und Kuchen ein.

Kunst im Kulturcafé
Kunst im Kulturcafé

Aus den Begrüßungsworten, vor allem jenen der Künstler/innen selber, wurde deutlich, mit welchem Interesse, welchem Engagement, vor allem aber auch welcher künstlerischen Freiheit und Vielfalt hier in den Abschlussjahrgängen 12 und 13 gearbeitet worden war – trotz (und vielleicht auch wegen) der vorgegebenen Rahmenthemen: „Flucht“, „Ich ist ein Anderer“, „Skulptur und Öffentlichkeit“, „Denk – mal für den Moment…“. Für den Betrachter war gerade die Unterschiedlichkeit der Objekte zu einem Oberthema anregend; denn vieles verwirrte beim ersten Hinsehen, machte stutzig, lud aber deshalb zu umso intensiverer Beschäftigung ein. Und gerne standen die kurz vor dem Abitur stehenden „Macher“ Rede und Antwort, wenn Fragen gestellt wurden. Dass sie übrigens, neben aller Ernsthaftigkeit, nicht eine verkrampft-gewollte Seriosität an den Tag legten, sondern auch selbstironisch-augenzwinkernd auf ihr Schaffen blickten, illustrierte eine aktuell gefertigte, schräge „S“-Plastik neben dem Veranstaltungsplakat (auf dem das zweite S von VERNISSAGE vergessen worden war)!

Kunst im Kulturcafé
Kunst im Kulturcafé

Vor allem Videoprojekte – auf einer großen Leinwand (alte Landkarte!) und in PC-„Kabinen“ – sowie Grafik & Malerei gab es im abgetrennten hinteren KC-Raum, dessen gedämpfte Beleuchtung eine Atmosphäre des Besonderen, Geheimnisvollen und Poetischen erzeugte. Auch einige merkwürdige Objekte gab es hier, auf dem Boden statt auf Tischen – und das skurrilste und am meisten bestaunte des Abends war waghalsig auf einem Stativ befestigt: Ohr, Herz und Zunge eines Schweins, vernäht, in einer Flüssigkeit, mit Zahnrädern kombiniert. Carlotta Oppermann musste ein ums andere Mal den staunenden Besuchern erklären, was sie da präpariert hatte. Und manch einem gruselte bei dem Gedanken, das große gläserne Gefäß könnte herunterfallen…

Mit zur „Ausstattung“ gehörten im Übrigen zwei Objekte mit quasi musealem Charakter: ein Billig-Plattenspieler samt LPs aus den 70er-Jahren, die man auflegen durfte und sollte, und eine klapprige Schreibmaschine aus der gleichen Zeit, an die sich dann auch einige berufene Vernissage-Besucher setzten, um – ungewohnt gänzlich undigital – mehr oder wenige kluge Sentenzen loszuwerden.

Und das waren die Künstlerinnen und Künstler des Abends: Gesa Fricke, Janne Bernhardt, Jasper Kurz, Joel Endemann, Dennis Enßlen, Elena Chromik, Roman Kaiser, Carlotta Oppermann, Franziska Wilhelm, Rana Voß, Adriana Mema, Inga Boye Vos, Laura Bertram, Leyla Akkaz, Anahit Golabian.

Oberstufenleiter Oliver Wolfskehl, Schulleiter Christoph Walther und die Initiatoren des KC waren angetan von dieser durch und durch kreativen Eröffnungsveranstaltung. Weitere Veranstaltungen unterschiedlicher Art sollen folgen – denen vor allem eine rege Beteiligung der Schülerinnen und Schüler zu wünschen ist.

www.igs-linden.de

(M.A. – IGS Linden)

Bunter Laternenumzug

Laternenumzug gegen Rechts

Bunter LaternenumzugIGS Linden ruft zu Demonstration am 23.11. auf:
LATERNENUMZUG gegen Rechts 23. November 2013 um 18:00 Uhr Lister Turm

Zum Laternenbasteln treffen wir uns am 15.11.2013 um 18:00 Uhr im Kulturzentrum Faust in der Warenannahme. Bei Interesse bitten wir um Anmeldung.

Wenn man jetzt rund um das Pelikanviertel unterwegs ist, merkt man, dass etwas anders ist. Eine Spannung liegt in der Luft. Die Leute wirken angespannt und versuchen einen großen Bogen um den neuen Laden in der Podbielskistraße 159 zu machen. Doch was ist passiert?
Seit Mitte September gibt es nun den neuen Laden Tønsberg in der List. Seitdem gibt es den Versuch, sowohl von den Verkäuferinnen als auch von Kundinnen, die Anwohner einzuschüchtern.
Wir möchten einen bunten Stadtteil in dem sich alle wohlfühlen und gerne leben, ohne Angst um seine Kinder und sich selber zu haben.
In der Vergangenheit sind diese/Läden einem Anlaufpunkt für die regionale und überregionale rechte Szene geworden. Genau das wollen wir verhindern. Durch einen konsequenten Protest wollen wir die Schließung des Ladens erreichen. Das können wir nur gemeinsam deshalb unterstütze auch du den Protest.

Kontakt:
gegenrechtenlifestyleinhannover@live.de
http://gegenrechtenlifestyleinhannover.blogsport.de/
https://www. facebook.com/gegenrechtenlifestyleinhannover/
V.i S.d.P: Michael Höntsch