Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 18.05.2016

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Gremium:Stadtbezirksrat Linden-Limmer
Sitzungsdatum:18.05.2016
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn:19:00 Uhr

Statischer Link: Dauerhafte Internetadresse dieses Dokuments

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Genehmigung des Protokolls ggf. über die Sitzung am 25.11.2015
3. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
3.1. Treffpunkt Allerweg, Sanierung Familienzentrum (Drucks. Nr. /2016)
3.2. Umstrukturierung einer Kindergartengruppe mit Einzelintegration im Familienzentrum St. Vinzenz in eine Integrationsgruppe
3.3. Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren Nr. 240, 2. Änderung – Ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche Aufstellungsbeschluss, Verzicht auf die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, Auslegungsbeschluss (Drucks. Nr. 1016/2016 mit 3 Anlagen)
3.4. Städtebaulicher Vertrag zum Bebauungsplan Nr. 240, 2. Änderung – Ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche – (Drucks. Nr. 1008/2016 mit 1 Anlage)
3.5. Fortführung der Förderung des Innovativen Modellprojektes an der Egestorffschule in Trägerschaft des Diakonischen Werkes (Drucks. Nr. 0803/2016)
3.6. Fortführung des Innovativen Modellprojektes des Elternvereins „Salz und Pfeffer“ (Drucks. Nr. 0802/2016)
3.7. Schulergänzende Betreuungsmaßnahme an der Grundschule Albert-Schweitzer-Schule
4. I N T E G R A T I O N S B E I R A T
4.1. Bericht über die Sitzung des Integrationsbeirates Linden-Limmer
4.2. Zuwendungen auf Vorschlag des Integrationsbeirates Linden-Limmer (Drucks. Nr. 15- /2016
5. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
6. A N T R Ä G E
6.1. Interfraktionell
6.1.1. Sonderprogramm ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Spielplätzen (Drucks. Nr. 15-0962/2016)
6.2. Gemeinsam von Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Bezirksratsherrn Schimke
6.2.1. Zweckentfremdung von Wohnraum unterbinden um Verschärfung des Wohnungsmangels zu vermeiden (Drucks. Nr. 15-1032/2016)
6.3. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
6.3.1. Anbringung eines Baumschutzes am Straßenbaum Konkordiastr. 14. (Drucks. Nr. 15-1027/2016)
6.3.2. „Ein Spielplatz für alle Kinder“ (Drucks. Nr. 15-1028/2016)
6.3.3. Ausweitung der Umweltzone auf Limmer und den Westschnellweg (Drucks. Nr. 15-1029/2016)
6.3.4. Planung Wasserstadt Limmer – Weiterführung der Anwaltsplanung (Drucks. Nr. 15-1030/2016)
6.3.5. Querungsverbesserung an Fußgängerschutzanlagen (sogenannte „Bettelampeln“) (Drucks. Nr. 15-1031/2016 mit 1 Anlage)
6.4. der SPD-Fraktion
6.4.1. Maßnahmen zur Verhinderung der Zweckentfremdung von Wohnraum (Drucks. Nr. 15-1020/2016)
6.4.2. Schwarzer Bär, Rückbau der ehemaligen Haltestelle (Drucks. Nr. 15-1022/2016)
6.4.3. Freizeitheim Linden, Großer Saal, Bühne (Drucks. Nr. 15-1024/2016)
7. A N F R A G E N
7.1. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
7.1.1. Ordnungswidriges Parken in Linden/Hannover, insbesondere Dauer-Falschparker im Fußgängerzonenbereich Lindener Marktplatz (Drucks. Nr. 15-1026/2016)
7.2. der SPD-Fraktion
7.2.1. Grundschule Kastanienhof, Sanierung und Anbau (Drucks. Nr. 15-1025/2016)
7.3. von Bezirksratsherrn Schimke
7.3.1. Parteienwerbung in der Ratspost (Drucks. Nr. 15-1033/2016)
8. Informationen über Bauvorhaben
9. Bericht des Stadtbezirksmanagements
10. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunktes
Historische Bahn mit dem Friedenslicht auf der Limmerstraße

Das Friedenslicht aus Bethlehem kommt wieder nach Linden

Pfadfinder mit dem Friedenslicht
Pfadfinder mit dem Friedenslicht

Am 13.12.2015 (3. Advent) wird in der Pfarrgemeinde St. Franziskus in Vahrenheide die diesjährige Aussendefeier stattfinden. Sie beginnt um 16.00 Uhr. Gastgeber sind der VCP Bezirk Hannover (Verband Christlicher PfadfinderInnen) und der Hannoverbezirk der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) die zu dem feierlichen Gottesdienst mehrere Hundert Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der Region Hannover und zentrales Niedersachsen erwarten.

Die Veranstaltung wird in diesem Jahr unter dem Motto „Hoffnung Schenken – Frieden Finden“ stehen und damit an die gerade sehr aktuellen gesellschaftlichen Fragen in unserer Stadt anknüpfen. Wie können wir denen, die in diesen Monaten bei uns Frieden suchen, gerecht werden und Anlass für Hoffnungen geben?

„Wir glauben, dass dieses Thema genau den Nerv der Zeit trifft, wo auch in Hannover über Menschenrechte und Würde von allen Menschen gesprochen wird “ sagt der Geschäftsführer des VCP Hannover, Wilfried Duckstein. Die Feier soll auch die Kontakte aufnehmen, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu muslimischen Jugendorganisationen aufgebaut haben. Zwei muslimische Gruppen von Jugendlichen haben angekündigt, an der Feier teilzunehmen . Auch sie werden das Licht in ihre Gemeinden und Gruppen tragen.
Der Gottesdienst wurde von einer Gruppe von Ehrenamtlichen aus VCP und DPSG vorbereitet, den liturgischen Teil gestalten Stadtjugendpastor Torsten Pappert und als Kurat der DPSG Pfarrer Christoph Lindner.

Eine Projektband aus Mitgliedern des VCP wird den Gottesdienst musikalisch gestalten.

Die Wirkung des Lichtes verbreitert sich ständig

Danach wird das Licht von historischen Straßenbahnen in der ganzen Stadt verteilt. Die Üstra und die „IG historische Straßenbahnen“ hat den Pfadfinderinnen und Pfadfindern eine großartige Unterstützung angeboten. Sie lädt die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein , das Licht aus den Oldtimern heraus zu verteilen und an die Bevölkerung weiter zu geben. Der genaue Fahrplan für den Abend wird in diesen Tagen von der Üstra erarbeitet.

Historische Bahn mit dem Friedenslicht auf der Limmerstraße
Historische Bahn mit dem Friedenslicht auf der Limmerstraße

Hier der Fahrplan der Strassenbahnen

17:00 Papenwinkel
17:30 Pressetermin am HCC, Zusammentreffen mit den 2 Oldtimern, 1. Öffentliche Übergabemöglichkeit am HCC
18:17 KG St. Marien, Fenskestraße Tw129
18:27 Garbsener Gemeinden und 2. Öffentliche Übergabemöglichkeit am Endpunkt Garbsen (Ankunft) Tw6001
18:30 3. Öffentliche Übergabemöglichkeit am alten Betriebshof Buchholz Sutelstraße Tw239
18:53 Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz, Seelhorster Friedhof, Tw129
18:53 4. Öffentliche Übergabemöglichkeit an der Bedarfshaltestelle in der Fuhsestraße, Tw6001
19:00 Kita St. Petri Döhren und Auferstehung Döhren, Peiner Straße und 5. Öffentliche Übergabemöglichkeit, Tw129
19:07 KG Linden Nord, Leinaustraße, Tw239
19:38 KG Ricklingen, Schünemannplatz Tw239
20:00 Martinsgemeinde, Lindener Marktplatz, Tw 239

Nach der Verteilung innerhalb des Gottesdienstes an Pfadfinderinnen und Pfadfinder wird das Licht dann in den Tagen danach an hannoversche Kirchengemeinden, an öffentliche Einrichtungen, Schulen und die Bevölkerung unserer Stadt verteilt.

So werden zum Beispiel Gruppen aus dem Ganztagsschulprojekt des VCP in der Grundschule Kastanienhof in der Woche nach dem dritten Advent das Licht zu Kirchengemeinden, Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen und Familienzentren in Limmer bringen

Das Licht wird einen weiten Weg zurückgelegt haben, ehe es zu uns kommt

Das Licht wird in diesen Tagen in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündet und vom einem österreichischen Kind abgeholt. Mit dem Flugzeug kommt es nach Wien, wo es am Abend vor dem dritten Advent von Pfadfinderinnen aus ganz Europa übernommen wird. In einer Schneeballstafette wird es in den Fernzügen nach Deutschland gebracht und erreicht am Morgen des dritten Advents die meisten Grasstädte in Deutschland.

In Hannover wird es aus dem ICE heraus im Empfang genommen und dann zur St. Franziskus-Kirche gebracht In der folgenden Woche werden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder es in ihren Orten und Gemeinden weiter verteilen, auch OB Schostok (14.12., 17.15 Uhr) hat darum gebeten, das Licht zu erhalten.

In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (evangelischer Stadtjugenddienst, Am Steinbruch 12 , 30449 Hannover , Wiedereintrittstelle in der Buchhandlung an der Marktkirche Tabor – katholische Jugendkirche, Hildesheimerstraße) abgeholt werden. Neu hinzugekommen ist das „Haus Kirchlicher Dienst„ in der Archivstraße. Auf Vermittlung des Landesjugendpfarramtes wird das Licht auch dort leuchten.

ehem. Albert-Schweitzer-Schule

Sporthallen in der Fröbelstraße auch als Notunterkunft vorgesehen

ehem. Albert-Schweitzer-Schule
ehem. Albert-Schweitzer-Schule

Die beiden Sporthallen der ehemaligen Albert-.Schweitzer-Schule wurden jetzt von der Stadt Hannover als Notunterkunft für Flüchtlinge bestimmt. Diesmal vielleicht eine bessere Wahl vonseiten der Stadt. Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung das es möglich sein muss Flüchtlinge auch kurzfristig besser unterzubringen. Eine Google-Suche zeigt gleich als ersten Treffer „190 Hotels in Hannover“. Da sollten eigentlich keine Notunterkünfte mehr von Nöten sein.

In der zweiten Jahreshälfte sollen dann endlich die Modulcontainer beim Siloah zur Verfügung stehen. Leider hat die Bürokratie da wieder einmal zu langsam gearbeiten.

So wird aber erst mal die bewegte Geschichte der Schule in der Fröbelstraße um ein Kapitel reicher.

Die 1897 erbaute Schule wurde zunächst als Bürgerschule mit Jungen- und Mädchenflügel genutzt. 1927 wurde die Schule in eine sogenannte weltliche Schule umgewandelt. Hier wurden Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet und das frei von kirchlichen und staatlichen Weltanschauungen. Dies widerstrebte selbstverständlich der nationalsozialistischen Weltanschauung sodas die Schule bereits kurz nach der Machtergreifung 1933 geschlossen wurde. Während des Krieges waren hier bis zu 400 ZwangsarbeiterInnen untergebracht. Nach dem Krieg wurde die Schule wieder bis 2012 als Grundschule genutzt. Mit dem Umzug der Albert-Schweitzer-Schule in das Fössefeld konnte der Verein Stadtteilleben Linden e.V. das Gebäude für ihr Projekt erwerben. Ziel ist es individualisierten Mietwohnraum mit sozialem Rückhalt zu schaffen. Der Verein ist mit seinen vielfältigen Gruppen ein idealer Nachbar für die Flüchtlingsunterkunft.

www.stadtteilleben.org


Pressemitteilung der Stadt Hannover:

Erneut Sporthalle für Flüchtlinge benötigt – Stadt wählt weitere Sporthallen vorsorglich als Notunterkünfte aus – Einvernehmen mit Stadtsportbund

Angesichts des Bedarfs von zusätzlichen Notunterkünften für Flüchtlinge hat die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Stadtsportbund weitere Sporthallen ausgewählt. Diese werden nach und nach für eine vorübergehende Aufnahme von Flüchtlingen eingerichtet.

Für die Sportaktivitäten sollen geeignete Alternativen in anderen Sporthallen gesucht werden. Kurzfristig wird bereits in dieser Woche die kleinere der beiden Sporthallen an der Grundschule Kestnerstraße ab diesen Donnerstag (2. Juli) für rund 40 Flüchtlinge vorbereitet, die kommenden Montag (6. Juli) in Hannover erwartet werden.

Konstruktive Gespräche mit Stadtsportbund

„Wir haben sehr konstruktiv und einvernehmlich über die Herausforderungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen gesprochen. Wir sind uns einig, dass der Großteil der städtischen Sporthallen dafür nicht geeignet ist“, stellen Oberbürgermeister Stefan Schostok und die Präsidentin des Stadtsportbundes, Rita Girschikofsky, einvernehmlich fest.

„Mit der Festlegung auf einige Sporthallen als mögliche Notunterkünfte können wir etwas mehr Planungssicherheit für Schulen und Vereine gewährleisten. Die Stadt versucht zudem, für Schulsport und Vereinssport möglichst ausreichende Ersatzzeiten in anderen Hallen zu finden. Den Vereinen sollen keine zusätzlichen Mietkosten entstehen. Uns ist bewusst, dass mit jeder für den Sport geschlossenen Halle die Suche nach Ersatzzeiten schwieriger wird“, erläutern Schostok und Girschikofsky.

Kriterien für Sporthallenauswahl

Für die Auswahl einzelner Sporthallen als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft ist eine Reihe von Kriterien maßgebend.

  • Die Sporthalle muss über einen eigenen Zugang verfügen, der räumlich klar getrennt von einer angrenzenden Schule sein muss.
  • Die sanitären Anlagen müssen ebenfalls nur der Sporthalle zur Verfügung stehen.
  • Ersatzangebote in anderen Hallen für Schul- und Vereinssport müssen in vertretbarer Entfernung möglich sein.

Nach diesen Kriterien scheidet eine Vielzahl an städtischen Sporthallen als Notunterkunft für Flüchtlinge aus, wie Stadtverwaltung und Stadtsportbund einvernehmlich feststellen.

Sporthallen Kestnerstraße und Fröbelstraße als Notunterkunft vorgesehen

Neben der kurzfristigen Nutzung der Sporthalle Kestnerstraße sind darüber hinaus ebenfalls für Flüchtlinge vorgesehen die beiden Sporthallen in der Fröbelstraße, die von der Eichendorff-Grundschule und Vereinen genutzt werden. Schulleitungen, Vereine und Bezirksbürgermeister sind unterrichtet. Erste Ersatzplanungen sind bereits angelaufen. Bei der Suche nach Ersatzzeiten für die anderen geschlossenen Hallen werden auch Stadtteileinrichtungen und private Vereinssporthallen einbezogen. Zusätzliche Mietkosten für Vereine würden von der Stadt getragen.

Mangels ausreichender anderer Unterkünfte und weil geplante Modulgebäude erst ab Herbst zur Verfügung stehen, musste die Stadtverwaltung bereits mehrere Sporthallen zu Notunterkünften umwidmen: Zunächst am ehemaligen Schulzentrum in Ahlem, dann an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Büssingweg. Zuletzt waren in die Sporthallen Kastanienhof sowie an diesem Montag in der Halle Voltmerstraße Flüchtlinge eingezogen. Die Halle in Ahlem wird – wie bereits vor einigen Wochen von der Stadt zugesagt – nach den Sommerferien wieder für den Schul- und Vereinssport zu Verfügung stehen.

Eine leichte Entspannung erwartet die Stadtverwaltung bei der Unterbringung von Flüchtlingen durch die erst vorige Woche mit der Region Hannover vereinbarte Nutzung der Modulgebäude am Krankenhaus Siloah. Die rund 200 Plätze dort sollen in der zweiten Juli-Hälfte zur Verfügung stehen. Etwa zwei Monate später die ersten neuen Modulbauten für Flüchtlinge fertiggestellt sein.

Vorsorge bis Jahresende

Vorsorglich werden die Sporthallen an IGS Büssingweg, an der Grundschule Kastanienhof und in der Voltmerstraße auch über die Herbstferien hinaus zunächst bis Jahresende nicht für den Sport genutzt, sondern als Notunterkünfte für Flüchtlinge bereitgehalten. Damit soll vermieden werden, dass bei kurzfristigem Bedarf an Notunterkünften stets sehr kurzfristig eine Sporthalle freigemacht werden muss. Mitte Juli kommen Stadtverwaltung und Stadtsportbund wieder zusammen, um die Situation bei der Flüchtlingsunterbringung in Sporthallen erneut zu beraten.

Aktuell knapp 2.700 Flüchtlinge in Hannover untergebracht

In der Landeshauptstadt sind aktuell knapp 2.700 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften untergebracht, davon gut 1.000 in Wohnheimen, ebenfalls gut 1.000 in Notunterkünften wie dem ehemaligen Oststadtkrankenhaus oder Turnhallen, sowie gut 600 in Wohnungen und Wohnprojekten. In den kommenden Monaten werden weitere Flüchtlinge erwartet. Von der aktuellen geltenden Zuweisungsquote des Landes Niedersachsen für Hannover von Januar bis September 2015 mit 2.600 Flüchtlingen sind der Landeshauptstadt bislang rund die Hälfte zugeteilt worden.

Grundschule Kastanienhof

Eine Sporthalle als Flüchtlingsunterkunft?

Grundschule Kastanienhof
Grundschule Kastanienhof

Liebe Stadt Hannover, geht es noch? Flüchtlinge in einer Sporthalle unterbringen zu wollen ist auch unter Idealbedingungen schon ein Armutszeugnis. Dies aber auch noch in einer in Betrieb befindlichen Grundschule zu tun setzt dem Ganzen die Krone auf. Wenn man bedenkt, wie viele Hotelzimmer im Stadtgebiet nur bedingt ausgelastet sind oder das am anderen Ende vom Stadtbezirk ein ganzes Krankenhaus leer steht schüttelt man nur noch mit dem Kopf. Aber das eine ist eben zu teuer und das andere gehört der Region Hannover. Man fragt sich was als Nächstes kommt. Werden jetzt Zelte angeschafft oder gibt es nur noch eine Zeitung für die Parkbank.

Nichtsdestotrotz werden die Flüchtlinge im Stadtteil gerne willkommen sein.

ab


Presseinformation des Bezirksbürgermeisters Linden-Limmer

Die besondere Herausforderung bei der Flüchtlingsunterbringung in der Sporthalle der GS Kastanienhof besteht sowohl in der Vereinbarkeit der Einrichtung einer Flüchtlingsnotunterkunft mit dem Ganztagsbetrieb einer Grundschule, wie auch in der menschenwürdigen Gestaltung der Unterkunft für die betroffenen Flüchtlinge! – Nach den bisherigen Infos und Besuch der Schule am heutigen Nachmittag ergibt sich folgende Zusammenfassung der derzeitigen Situation:

Grundsätzliches:

  • Es werden ca. 30 Personen in der Turnhalle untergebracht, die Halle wird dafür derzeit hergerichtet und ausgestattet,
  • Es sollen nur alleinstehende männliche Flüchtlinge untergebracht werden (Herkunft derzeit noch unbekannt, „vermutlich Balkan, ex Jugoslawien“)
  • Auf die Nennung eines Zeitraums will sich niemand festlegen („aber wir sind bemüht diese Unterbringungsform so kurz wie möglich zu halten“), kann aber auch längere Zeit heißen,
  • Die Schule hat heute die Elternschaft durch einen Elternbrief über die Planungen und Hintergründe informiert,
  • Die Schule hat heute die SchülerInnen durch pädagogische Unterrichtseinheiten zum Thema Flucht auf die bevorstehenden Gäste vorbereitet,
  • Die Schule bereitet mit der Schülerschaft Willkommensaktionen für den Empfang vor,

Die Wünsche der Schule wurden durch die LHH (weitgehend) berücksichtigt:

  • Es wird einen eigenen Zugang geben, die Flüchtlinge müssen die Halle also nicht durch das Schulgebäude betreten,
  • Die sanitären Einrichtungen sind zwar turnhallengemäß, aber (nach persönlicher Inaugenscheinnahme) bei 30 Personen und nur einem Geschlecht zumutbar,
  • Es gibt keinen eigenen Außenbereich, so wird durch einen Bauzaun mit Sichtschutz ein Streifen vom Schulhof abgetrennt, der eine mindestnotwenige gegenseitige Privatsphäre & Distanzraum bildet (der Schulhof wird von der Schule im Ganztagsbetrieb genutzt und auch während der Schulferien im Ganztagsbetrieb bespielt),
  • Da keine Kochmöglichkeit besteht, wird das Essen angeliefert und kann in einem kleinen Gemeinschaftsbereich verzehrt werden,
  • Eine (typische & bekannte) Betreuung erfolgt durch das Rote Kreuz (sowohl der Sicherheitsdienst (24/7) & durch SozialarbeiterInnen),

Weiteres Vorgehen:

Der Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube wird zeitnah gemeinsam mit der Schulleitung der GS Kastanienhof zu einer Infoveranstaltung breit einladen in der alle Betroffenen zu Wort kommen können und die Stadt Hannover zu Aussprache und Hintergrundinfos eine Teilnahme zugesagt hat; ferner soll dort auch das formulierte Interesse an der Bildung eines Freundeskreises aufgegriffen werden.

Eingeladen werden alle Interessierten, besonders die Nachbarn, die Elternschaft, die betroffenen Sportvereine und alle an der Bildung eines Freundeskreises interessierten.

Der konkrete Termin wird derzeit abgestimmt und in den nächsten Tagen veröffentlicht!

Der Stadtbezirk Linden-Limmer ist für seine langandauernde Migrationsgeschichte und Integrationsfähigkeit und -bereitschaft bekannt und wird sich auch hier entsprechend gastfreundlich zeigen!


Pressemitteilung Stadt Hannover:

Grundschule Kastanienhof: Große Sporthalle wird Notunterkunft für Flüchtlinge

Die große Sporthalle an der Grundschule Kastanienhof im Stadtteil Limmer muss ab Donnerstag (18. Juni) vorübergehend als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt werden. Schulleitung und Sportvereine sind bereits darüber informiert. Grund hierfür ist die kontinuierliche Steigerung der wöchentlichen Zuweisungsrate des Landes Niedersachsen und der geringe Vorlauf. Der Landeshauptstadt Hannover (LHH) wurden in dieser Woche rund sechzig Menschen zugewiesen, rund dreißig davon sollen zunächst in der großen Sporthalle untergebracht werden. Die hohen Standards der LHH für die sozialfürsorgerische Betreuung gelten auch für diese Notunterkunft. SozialarbeiterInnen des Deutschen Roten Kreuzes sind vor Ort.

Derzeit leben rund 2.650 Flüchtlinge in den Unterkünften der LHH, die dezentral im gesamten Stadtgebiet verteilt sind. Die Stadt lotet alle Möglichkeiten zur Unterbringung von Flüchtlingen aus. Zusätzlich arbeitet die LHH weiterhin an der Umsetzung des vom Rat beschlossenen Leitbildes.


Pressemitteilung DIE LINKE:

Willkommenskultur sieht anders aus!

Mit der Einquartierung von Flüchtlingen in die Turnhalle der Grundschule Kastanienhof stellt sich die Stadt erneut ein Armutszeugnis aus.

„Als ob die Flüchtlinge völlig überraschend nach Hannover kommen würden“, so Dirk Machentanz, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bezirksrat Linden-Limmer.

„Eine menschenwürdige Unterbringung in der Turnhalle Kastanienhof ist nicht möglich. Die Stadt Hannover will anscheinend auf Kosten der Flüchtlinge sparen. Der Aufbau eines Containerdorfes auf dem brachliegenden Conti-Parkplatz ist der Stadt wohl zu teuer. Offensichtlich sieht der Bauunternehmer Papenburg wohl seine und die Pläne von Rotgrün für eine schöne und teure Wasserstadt durch ein solches Containerdorf gefährdet“, so Machentanz weiter.

„Gleichzeitig kann in der Grundschule Kastanienhof nun für die dortigen Schülerinnen und Schüler, sowie für die Kinder aus den ansässigen Kitas kein Sportunterricht mehr stattfinden.“
Limmer wird damit zu sportfreien Zone. Bekanntlich ist auch der Freibadbereich vom Fössebad nicht zugänglich.

„Die LINKE fordert umgehend den Bau eines Containerdorfes auf dem ehemaligen Gelände des Conti-Parkplatzes als Übergang. Es gibt sicherlich Wege und Möglichkeiten Herrn Papenburg zu zwingen sein brachliegendes Gelände für die Unterkunft von Flüchtlingen zu nutzen. Außerdem wäre es angebracht, wenn sowohl Herr Papenburg als auch die Rotgrüne Mehrheit im Rat der Stadt noch den Hauch eines sozialen Gewissens hätten“, sagt Dirk Machentanz.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Machentanz
Fraktionsvorsitzender

Wasserstadt Limmer

Nächste Termine: Themenwerkstatt Wasserstadt

Wasserstadt Limmer
Wasserstadt Limmer

Themenwerkstatt 4 „Prozess“ mit der Fragestellung „Wie entsteht ein attraktives Neubaugebiet?“ am Donnerstag, den 29.01.2015. von 18:00 bis 21:00 Uhr in der Grundschule Kastanienhof (Harenberger Straße 31). Hier geht es auch darum, Ideen für den weiteren Beteiligungsprozess zu entwickeln.

Die verschobene Themenwerkstatt 3 „Mobilität“ findet am Montag, den 09.02.2015 von 18:00 bis 21:00 Uhr im Gemeindehaus St. Nikolai (Sackmannstraße 27) statt. Hier werden wir über die innere Erschließung und die äußere Anbindung der Wasserstadt diskutieren.

Auch für Themenwerkstatt 5 gibt es jetzt einen Termin. Am Montag, den 16.02.2015 veranstalten wir in der Zeit von 18:00 bis 21:00 Uhr einen Entwurfsworkshop im Gemeindehaus St. Nikolai (Sackmannstraße 27).

Zusätzlich zu den Themenwerkstätten können Sie auch online unter www.wasserstadt-dialog.info Ihre Meinung einbringen, Fragen stellen sowie Ihre Ideen und Wünsche formulieren.

Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 21.01.2015

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Sitzungsdatum: 21.01.2015
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn: 19:00 Uhr

Alle Sitzungsunterlagen herunterladen:
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Tagesordnung:

Informationssymbol
I.
Ö F F E N T L I C H E R T E I L
Informationssymbol
1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Informationssymbol
2.
Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 26.11.2014
Informationssymbol
3.
V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
Informationssymbol
3.1.
Umgestaltung Stadtteilpark Linden-Süd, 1. Bauabschnitt (Drucks. Nr. 2853/2014 mit 4 Anlagen)
Informationssymbol
3.2.
Änderung der Öffnungszeit des Schulhofes der Grundschule (GS) Kastanienhof (Drucks. Nr. 15-2653/2014)
Informationssymbol
3.3.
Bäderkonzept für die Landeshauptstadt Hannover (Drucks. Nr. 2741/2014 mit 3 Anlagen)
Informationssymbol
4.
EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
Informationssymbol
5.
A N T R Ä G E
Informationssymbol
5.1.
Interfraktionell
Informationssymbol
5.1.1.
Bei der Planung weiterer Hochbahnsteige im Verlauf der Linie A-West ist die Machbarkeit bei allen heutigen Haltestellenstandorten frühzeitig sicher zu stellen (Drucks. Nr. 15-0037/2015)
Informationssymbol
5.2.
der SPD-Fraktion
Informationssymbol
5.2.1.
Hanomagstraße wird Sackgasse (Drucks. Nr. 15-2517/2014)
Informationssymbol
5.2.1.1.
Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Drucks. Nr.15-2517/2014 Hanomagstraße wird Sackgasse (Drucks. Nr. 15-0029/2015)
Informationssymbol
5.2.2.
Beleuchtung und Wege-Markierung Unterführung Schnellweg-Brücke Heinrich Kollmannweg/ Zur Schwanenburg (Drucks. Nr. 15-2845/2014)
Informationssymbol
5.3.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Informationssymbol
5.3.1.
Geschwindigkeitsbegrenzung in der Fußgängerzone auf der Limmerstraße (Drucks. Nr. 15-2519/2014)
Informationssymbol
5.3.1.1.
Änderungsantrag von Bezirksratsherrn Schimke zur Drucks. Nr. 15-2519/2014 Geschwindigkeitsbegrenzung in der Fußgängerzone auf der Limmerstraße (Drucks. Nr. 15-2699/2014)
Informationssymbol
5.3.2.
Erhalt einer stadtteilnahen Geburtshilfe – Kein weiterer Abbau von Infrastruktur in den westlichen Stadtteilen (Drucks. Nr. 15-0036/2015)
Informationssymbol
5.4.
der Fraktion DIE LINKE.
Informationssymbol
5.4.1.
Saarbrücker-4-Punkte-Modell (Drucks. Nr. 15-2523/2014)
Informationssymbol
5.4.2.
Anhörung zur Zukunft des Fössebades (Drucks. Nr. 15-2524/2014)
Informationssymbol
5.5.
der CDU-Fraktion
Informationssymbol
5.5.1.
Sicherung des Rad- und Fußwegs Ecke Von-Alten-Allee/Deisterstraße (Drucks. Nr. 15-0027/2015)
Informationssymbol
5.5.2.
Anbindung der Wasserstadt an den ÖPNV (Drucks. Nr. 15-0028/2015)
Informationssymbol
5.6.
von Bezirksratsherrn Schimke (Einzelvertreter)
Informationssymbol
5.6.1.
Poller für mehr Fußgängersicherheit Kreuzung Kochstraße, Limmerstraße, Mathildenstraße (Drucks. Nr. 15-0024/2015)
Informationssymbol
6.
A N F R A G E N
Informationssymbol
6.1.
der SPD-Fraktion
Informationssymbol
6.1.1.
Sanierung und Erweiterung der Grundschule Kastanienhof in Limmer (Drucks. Nr. 15-2847/2014)
Informationssymbol
6.1.2.
Stromabschaltungen/Saarbrücker -4-Punkte Modell; Bezug: Drucks. Nr.15-2523/2014, Antrag der Fraktion DIE LINKE (Drucks. Nr. 15-2848/2014)
Informationssymbol
6.2.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Informationssymbol
6.2.1.
Qualität des Grundschulessens (Drucks. Nr. 15-0032/2015)
Informationssymbol
6.2.2.
Umnutzung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes in der Hanomagstr. 8 (Drucks. Nr. 15-0033/2015)
Informationssymbol
6.2.3.
Anzahl Zwangsräumungen im Stadtbezirk Linden-Limmer (Drucks. Nr. 15-0035/2015)
Informationssymbol
7.
EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE gegen 20.00 Uhr nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunktes
Informationssymbol
8.
Informationen über Bauvorhaben
Informationssymbol
9.
Bericht des Stadtbezirksmanagements
Verbotssymbol
II. ff.
Nichtöffentliche Tagesordnungspunkte

Planungen zur Wasserstadt: Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Mobilität wird aufgrund der Demonstrationen verschoben

Aufgrund der für Montag (12. Januar) angekündigten Demonstrationen wird die geplante Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Mobilität verschoben. Neuer Termin: Montag (9. Februar), 18 Uhr, Gemeindehaus St. Nikolai-Kirche, Sackmannstraße 27.

Das Büro plan zwei um Dr. Klaus Habermann-Nieße organisiert das Verfahren, mit dem die Leitlinien und Planungsgrundsätze für die Wasserstadt zwischen der Verwaltung und den BürgerInnen abgestimmt werden sollen. Dies betrifft beispielsweise die angestrebte Bebauungsdichte, den Verkehr aber auch qualitative Anforderungen an die Wohnangebote.

Weitere Informationen zu den laufenden Veranstaltungen stehen Interessierten im Internet unter www.wasserstadt-dialog.info und www.hannover.de/wasserstadt zur Verfügung.

Die nächste Veranstaltung zum Planungsprozess findet am Donnerstag (29. Januar), 18 Uhr, in der Grundschule Kastanienhof, Harenberger Straße 31, statt.

Pfadfinder mit dem Friedenslicht

Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt

Historische Bahn mit dem Friedenslicht auf der Limmerstraße
Historische Bahn mit
dem Friedenslicht
auf der Limmerstraße

Auch Muslimische Jugendliche beteiligten sich an der Verteilung in einer Sternfahrt von vier Üstra-Oldtimern

In der letzten Advendswoche kommt das Friedenslicht auch in die Grundschule Kastanienhof nach Limmer.

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Hannover. In einer bewegenden Aussendefeier in der Marienkirche Hannoverr Hainholz über 200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der gesamten Region Zentrales Niedersachsen entgegennehmen können. Sie werden es in den nächsten Tagen an Kirchengemeinden und öffentliche Einrichtungen verteilen.

Die Feier stand wie das gesamt Friedenslicht-Geschehen in diesem Jahr unter dem Motto „Friede sei mit Dir – Shalom – Salam“ und nahm damit die Friedesnwünsche der drei abrahamitischen Religionen auf. Ein besonderer Akzent entstand dadurch , dass die entsprechenden Koranstellen von Jugend lichen der muslimischen Gemeinschaft „Jamaat Un Nur“, mit der der VCP im Dialog steht, auf arabisch und deutsch vorgetragen wurden.
Stadtjugendpastor Torsten Pappert nahm das Thema ebenfalls auf und riet zu Kooperation und gemeinsamen Erlebnissen.

Das Licht selbst ist noch nicht der Frieden, das Symbol, wird mit sehr grossen Mühen und Anstrengungen von vielen jungen und alten Menschen durch die Welt getragen. In ganz Deutschland haben gestern über 500 Aussendefeiern mit mehreren Zehntausend Teilnehmenden stattgefunden. Überall dort mahnt das Licht auch zu realem Friedenshandeln, das über Symbole weit hinaus gehen muss.

Pfadfinder mit dem Friedenslicht
Pfadfinder mit dem Friedenslicht

Einen weiteren Höhepunkt bildete am Sonntag Abend die Sternfahrt von vier Üstra – Oldtimern, die das Licht in der Stadt an Kirchengemeinden und die Bevölkerung verteilten. Dies ging auf eine Initiative der Üstra zurück und war ein phantastische Unterstützung der Pfadfinderbewegung. Mehrere hundert Bürger und Bürgerinnen der Stadt bekamen so noch das Licht. Desöfteren hörte man auf den Bahnsteigen die Worte, dass es jetzt auch Nachbarn weiter geben werdfen sollte. „Wir freuen uns sehr über diese inititive“ erklärte der Geschäftsführer der christlichen PfadfinderInnen noch am Sonntag – Abend.

Das Licht ist jetzt auf seinem Weg durch die Stadt, Pfadfinderinnen werden es in der Zeit bis zum Heiligen Abend an Gemeinden, Senioreneinrichtungen, Schulen und öffentliche Stellen verteilen. Am Mittwoch, 17.12. um 17.00 Uhr bekommt es der Oberbürgermeister stellvertretend für die ganze Stadt. Das Friedenslicht aus Bethlehem symbolisiert die Weihnachtsbotschaft und damit die Hoffnung, dass immer mehr Menschen für den Frieden aktiv werden. Es war vor zwei Wochen in Bethlehem entzündet worden und hat Mitteleuropa in einer Schneeball-Stafette erreicht. In den Tagen bis Weihnachten bzw bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (evangelischer Stadtjugenddienst, Wiedereintrittstelle an der Marktkirche, Jugendkirche Tabor)abgeholt werden.

Der VCP vertritt in der Region Hannover 900 PfadfinderInnen, bundesweit sind es 47.000. Weitere Infos unter: www.vcphannover.de

Gemeinsames Essen

Limmern am Limmer-Brunnen

Gemeinsames Essen
Gemeinsames Essen

Kinder aus den VCP-Einrichtungen verbringen unbeschwerte Woche auf dem Gelände des TSV Limmer

Genauso schön wie sonst „weit weg“.

„Limmern“ ist im allgemeinen Sprachgebrauch das kreative „Rumhängen“ auf der Limmerstraße. Etwas anders meinten es die Christlichen PfadfinderInnen des VCP, als sie ihrem diesjährigen Sommer-Zeltlager am Limmer-Brunnen das Motto „wir limmern“ gaben.

Für fast 30 Kinder und ihre BetreuerInnen aus dem Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad und dem Ganztagsprojekt des VCP in der Grundschule Kastanienhof Hannover-Limmer bedeutete dies: eine Woche Zusammenleben nach PfadfinderInnenart.

Das Programm ergab sich im Zusammenleben und wurde von Kindern und Betreuern gemeinsam entwickelt.

Nachdem am Montag die typischen schwarzen Pfadfinderzelte aufgebaut waren, wurde zusammen gekocht und danach am Lagerfeuer gesungen. Dies wiederholte sich dann an jedem Abend.
In den nächsten Tagen wurden eine Cocktailbar und ein Pool gebaut, aus der Poolidee entstanden selbst entwickelte Wasserspiele. Die Cocktailbar wurde als Kiosk dann an den anderen tagen von den Kiondern weiter betrieben.

Die TeilnehmerInnen beschäftigten sich mit mit Diabolo, anderen Jonglagegeräten und Spielzeugen und enttwickleten daraus eine kleine Zirkusvorstellung. Donnerstagnachmittag wurde ein Bootsrennen mit selbstgebauten Papierschiffen auf dem Kanal bei der Conti durchgeführt.
Filmabende und Diskussionsrunden ergaben sich abends in der großen Jurtenrunde im Kerzenschein nach Einbruch der Dunkelheit.

Nach dem Besuch eines Reporters wurde mit den älteren Kindern und Jugendlichen auch darüber gesprochen, dass derartige Veranstaltungen gefährdet sein könnten, wenn die Streichungspläne der Politiker umgesetzt werden. Das fanden die Kinder „doof und traurig“.

Aus ihrer Sicht haben sie nicht nur Spaß gehabt, sondern sich in einer Gemeinschaf sehr verschiedener kleiner und großer Menschen wohl und geborgen gefühlt.

Alle frreuen sich auf weiteren Erlebnis in den Einrichtungen und Gruppen des VCP

Jukimob im Einsatz

Getestet und für gut befunden – das neue JuKIMob-Fahrzeug des VCP wird eingeweiht

Jukimob im Einsatz
Jukimob im Einsatz

Am 04. April 2014 findet von 13.00 – 16.00 Uhr die Einweihung des neuen JuKiMob-Fahrzeugs auf dem Schulhof der Grundschule Kastanienhof statt (Harenberger Str. 31, Hannover-Limmer).

Nachdem Ende September vergangenen Jahres das alte Fahrzeug des Jugend- und Kindermobils des VCP mit einem Motorschaden ausgefallen war, konnte zum Ende des Jahres mit Unterstützung des Bezirksrates Linden-Limmer ein neues Fahrzeug angeschafft werden. Dieses ist seit Februar im Einsatz in den Stadtteilen, jetzt soll es auch offiziell eingeweiht und getauft werden. Bei einem kleinen Fest haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit, sich das neue Mobil anzuschauen und die vielen Spielmöglichkeiten auszuprobieren. Darüber hinaus wird es Stockbrot am Lagerfeuer und heißen Tee geben, eine Rallye und verschiedene Bastelangebote runden den Nachmittag ab. Um 15.00 Uhr wird das neue JuKiMob offiziell getauft – mit Wasserbomben von den Kindern.

Auch Stadtjugendpastor Pappert wird zugegen sein, um das Fahrzeug unter den Segen zu stellen.

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