Wasserstadt Limmer

Wie wollen die zukünftigen Bewohner der Wasserstadt Limmer wohnen?

Rundgang über das Wasserstadt Gelände
Rundgang über das Wasserstadt Gelände

Die Internet-Umfrage fand vom 05.03.2014 – 12.04.2014 statt. Sie wurde bekannt gemacht über lokale Internet-Portale für Linden und Limmer, deren Druckableger, die Internetseite www.wasserstadt-limmer.org, Hinweise auf Facebook, das hannoversche Wochenblatt und die HAZ.
Die Teilnahme an der Befragung zur Wasserstadt Limmer war ohne namentliche Registrierung möglich, aber viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben im Anschluss an die Teilnahme freiwillig ihre E-Mail Adresse für weitere Informationen über Beteiligungsmöglichkeiten hinterlassen.

Eine Auswertung

Viele potentielle Bewohner sind noch flexibel, ob sie als Eigentümer oder Mieter auf die Wasserstadt ziehen wollen (36,0 %). Bei denen, die sich schon stärker festgelegt haben, sind die Eigentumsinteressierten (36,6 %) etwas zahlreicher als die Mietinteressierten (27 %).

Bei dem bevorzugten Haustyp gibt es eher kleinere Gruppen, die sich am ehesten in einem Reihenhaus (13,1 %) oder freistehenden Einfamilienhaus (12,0 %) sehen, während ein großes Drittel (35,4 %) sich am ehesten in einem Mehrfamilienhaus oder Ähnlichem wiederfindet. Die größte Teilgruppe ist nicht prinzipiell auf einen Haustyp festgelegt (39,4 %) und macht seine Entscheidung von der inneren und äußeren Ausgestaltung abhängig.

Bei den Geschossen sind das EG und das 1.OG, wie zu erwarten, die beliebtesten Geschosse. Drei Viertel aller Wunschnennungen entfallen auf das Wohnen in den ersten 4 Geschossen (EG bis zum 3. OG zusammen 74,5 % aller Nennungen). Das 4. – 6. Obergeschoss sind unbeliebt (zusammen 16, 6 % aller Nennungen), während im 7 OG. einige Nennungen mehr vorkamen (8,9 % aller Nennungen).

Die Barrierefreiheit der Wohnung / des Wohnhauses spielt bei mehr als der Hälfte der Umfrage- Teilnehmer eine Rolle (57,7 %), wobei eine Teilgruppe davon (21,1 % aller Teilnehmer) auch in eine nicht barrierefreie / rollstuhlgerechte Wohnung ziehen würden, wenn sie bei Bedarf innerhalb der Wasserstadt in eine barrierefreie oder rollstuhlgerechte Wohnung umziehen könnten.

Besonders auffällig war das insgesamt große Interesse der TeilnehmerInnen an gemeinschaftlichen Aspekten und gemeinschaftlich nutzbaren Einrichtungen und auch die Bereitschaft, diese Einrichtungen finanziell auf die ein oder andere Weise mitzutragen. Großes allgemeines Interesse und / oder eine größere Bereitschaft zur regelmäßigen monatlichen Mitfinanzierung konnten zum Beispiel folgende gemeinschaftliche Einrichtungen auf sich vereinen: 1. Fahrradabstellanlage (Dach + Bügel), Garten 2. Multifunktionsraum (Veranstaltung, Party, Versammlung,..), Selbsthilfewerkstatt, Gästezimmer 3. Trockenraum, Waschküche 4. Terrasse, Balkon 5. Parkplatz Wer sich für die Schaffung eines Wohnvorhabens mit gemeinschaftlichen Aspekten interessiert, sollte sich die zahlreichen Angaben im Einzelnen, auch in dem Freitextfeld unter Frage 11. genauer ansehen.

Für diejenigen mit Interesse an der Idee des ‚existenzminimalistischen‘ Wohnens könnten die Antworten auf Frage 8. und 9. interessant sein. Knapp 60 % der Umfrageteilnehmer könnten sich bei einem für sie passenden Angebot an Gemeinschaftseinrichtungen vorstellen, die Ansprüche an die Größe ihres nur privat nutzbaren Wohnraums zu verringern.

Wasserstadt Limmer
Wasserstadt Limmer

62,9 % der Teilnehmer haben Aussagen zur den qm/pro Kopf gemacht, die sie auch bei einem passenden Angebot an Gemeinschaftseinrichtungen mindestens als nur privat nutzbaren Wohnraum zur Verfügung haben wollen. Ungefähr ein Drittel dieser Teilnehmer wären mit 30 qm/pro Kopf (oder weniger) zufrieden, das sind ca. 15 qm / pro Kopf weniger, als der aktuelle bundesdeutsche Durchschnitt. Knapp zwei Drittel wären mit 40 qm / Kopf (oder weniger) zufrieden. Mehr als ein Drittel möchten jedoch trotz passender Gemeinschaftseinrichtungen mindestens 45 qm oder 50 qm /Kopf zur Verfügung haben.

Auf die Frage, wie viele Personen sich maximal einen Hauseingang teilen sollten, damit Anonymität nicht automatisch zum Problem wird, antworten die Hälfte der TeilnehmerInnen mit maximal 10 (22,9 %) oder 20 Personen (26,3 %). Ein Drittel glaubt, dass Anonymität nicht vorrangig von der Zahl der Personen abhängt, die sich einen Hauseingang teilen.

Zur Frage, wie viele Einwohner gut gemeinsam auf der Fläche der Wasserstadt leben könnten oder sollten, können oder wollen 17,7 % der Befragten keine Einschätzung abgeben. Bei denen, die eine Einschätzung abgeben, gibt es einen klaren Pik bei der Auswahl ‚bis zu 1500 Einwohner‘ (31 % derer, die eine Einschätzung abgeben). Gut 70 % von denen, die eine Einschätzung abgegeben haben, wählen Kategorien bis zu (oder weniger) als 2500 Einwohner.

In den Antworten zur Frage 11. ‚Was ich sonst noch zur Wasserstadt zu sagen hätte‘ finden sich sehr viele weitergehende Anregungen und Wünsche zur Gestaltung der Wasserstadt, die über die Kategorien der vorherigen 10 Fragen hinausgehen. Sehr oft wird das Thema Stadtbahnanschluss und Verkehr angesprochen, die Einbindung und Anpassung an das bestehende Limmer, die Ablehnung einer von innen zum Rand hin ansteigenden sowie engen und schattigen Bebauung, der Wunsch nach sozialer und gestalterischer Vielfalt, mehr Bezug zum Wasser, eine gute Infrastruktur und die Einrichtung einer IGS statt eines Gymnasiums. Hier sollte man sich einfach mal die Zeit zum Lesen nehmen.

Tobias Kunze live (Palma)

1. hannoversche internationale Slam Poetry-Tage

Tobias Kunze live (Palma)
Tobias Kunze live

Die 1. Hannoverschen Internationalen Slam Poetry-Tage laden 10 Poetinnen und Poeten aus 8 EU-Ländern für 5 Tage ein, um in Hannover an einer Reihe von Live-Events, an Poetry Slams, Lesungen und Performances, Workshops und einer offenen Bühne teilzunehmen. Die unterschiedlichen Veranstaltungen des Poesie-Festivals sind auf 5 Orte über die Stadt verteilt, um ein breites Publikum zu erreichen, im wahrsten Sinne des Wortes: anzusprechen und – nicht nur bei den Workshops! – zum Mitmachen und Lernen anzuregen. Denn Poetry Slams sind ein sehr zugangsoffenes Format: der Austausch, der Dialog, die interkulturelle Begegnung und das Interesse und Erleben an und von vielsprachiger Live-Literatur stehen im Vordergrund dieser Reihe.

Nicht nur das. Performance Poesie, international »Spoken Word« genannt, ist ein Darbietungsformat für sich, angesiedelt zwischen Lesung, Performance und Schauspiel. Die Dichterinnen und Dichter »lesen« ihre Texte nicht nur, sie »leben« sie. Durch Betonung, Gestik, Mimik und andere Stilmittel wie Sprachrhythmus, Geräusche, teils auch musikalischer und visueller Untermalung wird internationale Poesie erlebbar, fühlbar, greifbar.
Die Texte werden zusätzlich bei den meisten der 5 Veranstaltungen per Untertitel-Projektion via Beamer übersetzt (dies geschieht in der Jugendkirche, im Anderen Kino und im Pavillon).

Dabei sind insgesamt 11 profilierte Poetry Slam- und Spoken Word-Künstler. Unter anderem dabei sind der estnische Lautpoet Luluur, der schwedische Spoken Word-Künstler Oskar Hanska, die polnische Dichterin Veronika Lewandowska, der spanische Poet Marçal Font i Espí, die aus Belgien stammende türkische Autorin Çiğdem y Tirol, der vielsprachige italienische Slammer Sergio Garau und der aus London stammende Poetry Slam-Weltmeister Harry Baker.

Initiator dieses Projektes ist Tobias Kunze, der selbst schon auf einigen internationalen Poesie-Festivals in zahlreichen Ländern wie Finnland, Russland, Italien, Frankreich, Luxemburg, Spanien und Estland seine Poesie zum Besten geben durfte – teils übersetzt, teils mit Untertitel-Projektionen während der Performance, teils auch ohne Übersetzung. Ausgerüstet mit dieser Erfahrung ist er sich sicher, dass dies auch in Hannover mindestens funktionieren und ganz bestimmt auch begeistern wird. Es ist Zeit, der anhaltenden Begeisterung für das Poetry Slam-Format (siehe die stets ausverkauften »regulären« Poetry Slams in Opern- und Schauspielhaus) einen Blick über den Tellerrand sprachlicher und kultureller Grenzen anzubieten.

Wittgenstein sagte, »die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt«.
Dem setzen wir internationale Dichtung entgegen.
Und es gilt: »If you don’t understand the poem – feel the poem«.

Daten der 1. hannoversche internationale Slam Poetry-Tage:

Mittwoch 30. April:
Auftakt der Reihe bildet der Poetry Slam »Altstadtschnack« im Club 3Raum (im Ballhof). Dort gibt es zur Eröffnung der 1. hannoverschen internationalen Slam-Poetry-Tage ein »International Special«: Die internationalen Künstler werden sich in Kurzperformances – international gelten beim Slam üblicherweise strenge drei Minuten Auftrittszeit, mit diesem Zeitlimit korrespondieren durchaus auch die Textwerk-Längen der Gäste – über zwei Runden die Klinke des Mikrofons in die Hand geben, aber auch freie Startplätze für lokale Dichter stellen den Bezug und den erwünschten Kontakt zum lokalen Slamgeschehen her. Moderiert wird, wie immer, von Tobias Kunze.
Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn ist 20.30 Uhr, Ende um 23 Uhr. Anschließend wird mit dem clubeigenen DJ-Team »die funky Frauenversteher« in den Mai getanzt!

Donnerstag 1. Mai:
Am 1. Mai findet bei Faust das alljährliche interkulturelle 1.Mai-Fest statt und bietet den passenden internationalen Rahmen für die Vorstellung und Performances der Gäste. Auf der Hofbühne geben sie sich in zwei Shows von 16-17 und von 18-19 Uhr ein Stelldichein unter der Moderation von Tobias Kunze.

Freitag 2. Mai:
In der Jugendkirche (Lutherkirche / Nordstadt) werden ganztägig Workshops angeboten: von 12 bis 17 Uhr werden das Dichten und ab 19 Uhr das Präsentieren der entstandenen Texte erprobt. Dies geschieht in bis zu 6 offenen und bilingualen Schreib-Gruppen zu je bis zu 10 Teilnehmer unter Expertise und Anleitung von Teams aus je zwei der internationalen Gäste. Am Abend erfolgen die Präsentationen der Ergebnisse der Workshops-Teilnehmer in Form von Auftritten gemeinsam mit den Gästen. Die Texte werden dabei live per Beamer mit Untertiteln versehen.
Teilnehmer bitte unter TobiOne@gmx.de melden!
Die Workshops richten sich an Jugendliche von 13 bis 21 Jahren, die in zwei Altersgruppen – 13-16-jährige und 17-21-jährige – und je nach Fremdsprachen-Vorliebe(n) anschließend den einzelnen Teams zugeteilt werden. In erster Linie wird erfahrungsgemäß englisch gesprochen, doch andere Fremdsprachen sollen nicht zu kurz kommen. Mehrsprachiges Kommunizieren und Dichten verselbstständigt sich – die Teilnehmer konzentrieren sich beim Schreiben jeweils auf ihre favorisierte Sprache, selbst wenn die Anleitung in englisch oder einer anderen Sprache erfolgt.
Schwerpunkte der Fremdsprachen sind Englisch, Französisch und Spanisch, aber möglich sind auch Polnisch, Türkisch, Italienisch und Schwedisch.

Samstag, 3. Mai
Die Internationale Offene Bühne im »Anderen Kino« in Lehrte ruft zum Mitmachen in Sachen Kultur, Literatur und Musik auf. Die größte Offene Bühne der Region Hannover gibt es seit über zehn Jahren. Mehrmals im Jahr wagen sich im Lichtspielsaal des Fachwerk-Kinos zahlreiche Amateurkünstler nebst Profis auf die Bühne; auch hier steht der Austausch im Vordergrund.
Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr, der Eintritt ist frei, um Spende für den Anderen Kino e.V. wird gebeten

Sonntag 4. Mai
Am 4. 5. finden die internationalen Slam Poetry-Tage ihren großen Abschluss in Form einer gemeinsamen, abendfüllenden Show der Künstler im Pavillon unter Einsatz der dortigen technischen Möglichkeiten. Hierbei wird Poesie in aller Bandbreite, begleitet und unterlegt von Musik, Sound und Projektionen sowie mit Übersetzungen gezeigt.

Zeitplan:

Datum Einlass/Beginn/bzw. Dauer Ort Veranstaltung / Name Eintritt
30.4. 20 Uhr / 20.30 Uhr 3Raum/Ballhof Poetry Slam Altstadtschnack »international special« 5 €
1.5. 16-17 Uhr und 18-19 Uhr Kulturzentrum Faust interkulturelles 1.-Mai-Fest / internationale Poetry Bühne im Hof frei
2.5. 12-17 Uhr Jugendkirche Lutherkirche Poetry Slam-Workshop frei
2.5. 19 Uhr Jugendkirche Lutherkirche Poetry Slam Präsentation 5 €
3.5. 19 Uhr / 20 Uhr Das Andere Kino Lehrte Offene Bühne frei, Spende
4.5. 19 Uhr / 20 Uhr Pavillon Internationale Poetry Slam Show VVK 12 € inkl. Gebühr / AK 12 €, ermäßigt 8 €

Die 1. Hannoverschen Internationalen Slam Poetry-Tage werden vom Kulturkontor Hannover e.V. ausgerichtet und gefördert vom Kulturbüro der Stadt Hannover.

Biografien der Teilnehmer:

Jaan Malin alias LuulurJaan Malin alias Luulur, *1960, ist Poet, Autor und Künstler aus Tartu / Estland. Auf der Bühne experimentiert er vor allem mit dem Klang seiner Stimme, angelehnt an die Dada-Lautpoesie mit (Phantasie-)Worten und ihrer Betonung, in Zusammenspiel mit der Erwartungshaltung des Publikums. Ausdrucksvoll verarbeitet er das rollende, auch rumpelnde aber stets klangvolle Estnisch, das zum Finno-Ugrischen Sprachraum gehört. Acht Veröffentlichungen sammeln seine Gedichte, darunter »To You. Occasional Poems That Never Occured (Sulle. Juhtumata juhuluulet, 2003)« und »Always Sharp / Always Different (Alati vahe, 2010)«. 2010 veröffentlichte er seine Lautpoesie-CD »ON«. 2009 gewann er die Poetry Slams in Viljandi und Tallinn mit Lautdichtung und erreichte den 3. Platz in Berlin bei den European Poetry Slam Days. Seine Gedichte sind übersetzt in Englisch, Holländisch, Lithauisch, Slowenisch, Russian, Rumänisch, Serbisch, Finnisch und Schwedisch. Er folgte Einladungen zu Auftritten nach Lettland, Lithauen, Rumänien, Österreich, Ungarn, Slovenien, Deutschland, Dänemark, Belgien, Finnland, Frankreich, Ukraine und in die USA.

Sergio Garau (Foto: Bohdan Gola)Sergio Garau ist echter Sarde (geboren auf Sardinien) und studierte in Turin und Berlin. Seit 2001 tritt er auf Poetry-Slams, Poesie-Festivals, Biennalen und anderen Live-Literatur-Veranstaltungen in ganz Europa auf (unter anderem auf der inoffiziellen Slam-Weltmeisterschaft »Coupe du Monde de Slam Poésie« in Paris 2007, auf der SLAM!Revue in Berlin 2008, auf den deutschen Slammeisterschaften im Ruhrgebiet 2010, auf dem Edinburgh Fringe Festival 2011, dem Festival de Poesía de La Habana auf Kuba 2012 und auf dem Gran Slam Barcelona 2013) und veröffentlicht seine Gedichte auf DVDs, CDs, in Anthologien, Zeitschriften und im Netz. Er veranstaltet zahlreiche Festivals, Lesebühnen, Slams und Slamworkshops in Italien und im Ausland, kuratiert die Zeitschrift »Atti Impuri« (»beste Literatur-Zeitschrift Italiens«, meint die nationale Zeitung Il Fatto Quotidiano), tourt mit seinem Musik-Video-SpokenWord-Solo-Show »IO game over« und ist Mitglied der Turiner Schreibgruppe »sparajurij«.

Marçal Font i EspíMarçal Font i Espí (Badalona, Barcelona, *1980) ist Antiquar, Literurwissenschaftler und Performance-Poet. Er ist spanischer Poetry Slam-Meister (2011, Finalist der Meisterschaften 2012), und mehrfacher Titel-Gewinner, unter anderem bei den Internationalen Poetry Slams in Barcelona 2011, 2012 und in Palma 2013. Beim »World Cup of Poetry Slam« in Paris im Mai 2012 erreichte er das Halbfinale. Seit 1999 tritt er mit eigener Dichtung auf und war Teilnehmer zahlreicher Poesie-Festivals in ganz Spanien, in Frankreich, Portugal, Italien, Ungarn und Guatemala. Er arbeitete in vielen Projekten mit Dichtung, Musik und visueller Kommunikation.

Im Oktober 2013 erschienen seine Gedichte als Buch und CD »Frutos del Desguace« (Ed. Ya lo dijo Casimiro Parker, Madrid), auf letzterer als Studioaufnahmen zusammen mit der Free Jazz Band »bLow«. Seine Arbeiten sind in diversen spanischen und katalanischen Magazinen und Anthologien erschienen, Übersetzungen seiner Texte in Englisch, Portugiesisch, Französisch und Deutsch, in Literaturmagazinen von Schottland über Frankreich bis Slowenien. Mit einem Abschluss in Literarurwissenschaften und Komparatistik an der Universität Barcelona spezialisiert er sich derzeit auf mittelalterliche und barocke Manuskripte.

Annalisa PegrumAnnalisa Pegrum ist Poetin und Spoken Word-Künstlerin. Geboren in Spanien in einen englischsprachigen Haushalt, wuchs Annalisa bilingual auf. 2010 gewann sie den Mallorquinische Poetry Slam-Wettbewerb und wurde 2011 Dritte bei den Spanischen Poetry Slam-Meisterschaften. Sie ist, zusammen mit Irene La Sen, Mitbegründerin des regelmäßigen Poetry Slams auf Mallorca. Sie ist Organisatorin, unter anderem des »Live on Març« Poesie-Festivals und des ersten Internationalen Poetry Slams in Palma. In den letzten Jahren lebte sie von der Planung und Durchführung diverser Festivals und Workshops, letztere führten sie bis nach Indien.

Sebastièn Gavignet alias SaibanSebastièn Gavignet alias Saiban ist Gründer und langjähriger Aktivposten der in Reims ansässigen Gruppe »Slam Tribu« und federführend verantwortlich für das alljährliche Festival »Reims Slam d‘Europe«, das zuverlässig stets die besten Sprechdichter Europas einlädt. Sein Schreiben verbindet weise Wortwahl mit kraftvoller, direkter Sprache, um sein Publikum bei seinem Vortrag überrascht den Atem anhalten zu lassen; lexikalische Sichtflüge, die niemanden gleich und nichts unverändert lassen. Er war Finalist bei den französischen Poetry Slam-Meisterschaften 2013, Gast der Internationalen Poetry Slams in Madrid 2013, Palma 2013 und der arte-Produktion »Paris en toutes lettres« 2009. Seine Poesie-Reisen führten ihn nach China, Budapest, Armenien und in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Brice Verdure alias Mr. BBrice Verdure alias Mr. B ist Musiker und Dichter. Als Gitarrist ist er Teil mehrerer Bands, deren Stil von keltischer Musik über Afro-Groove bis Spoken Word-Begleitung reicht. Er entdeckte Poetry Slam im Jahre 2010 für sich, dank des »Reims Slam d‘Europe«-Festivals. 2011 wurde er Teil des Slam Tribu-Kollektivs, Autor, Moderator und Leiter von Schreibwerkstätten. 2012 war er Teilnehmer der Französischen Slam-Meisterschaften. Sein Musik ist beeinflusst von Jazz und Blues, aber auch von der Beat Generation und anderen zeitgenössischen Künstlern, speziell von John Keats.

Mark Vanicatte alias DarekaMark Vanicatte alias Dareka steht seit 2005 mit eigenen Dichtungen auf der Bühne, wo immer seine Füße landen. Sein Durst nach Dichtung treibt ihn über den gesamten Globus. Er war zwei Jahre lang Gastgeber des populären Pariser Poesie-Clubs »Slam au Downtown«, daneben führte er eine experimentelle Fusion/Punk/Jazz/Spoken Word-Band namens »La Bête Aveugle«. Seine Gedichte lassen sich mit metamorphierenden Tieren vergleichen, deren Zoowärter der Hölle er ist; seine Zeilen sind Bäume und Bauten, kleine, im Mondlicht tanzende Gebeine, in urbanen Labyrinthen verlorene Kinder, Nadeln steckend in gebrechlichen Herzen. Sie sind ein Strudel und Sog aus Reimen, klares Wasser für trunken taumelnde Nachtbar-Besucher, sie sind du, sie sind er, sie sind Leben und Tod, die sich binnen eines Zwinkerns küssen, aber das ist eigentlich gar nicht so wichtig.

Harry BakerHarry Baker aus London ist ein heiß gehandelter Poet mit einer unglaublich steilen Bühnenkarriere: 2011 wird er Londoner Poetry Slam-Meister, dann englischer Slam-Champion, 2012 gewinnt er den European Slam und wird im selben Jahr schließlich zum Poetry Slam-Weltmeister beim »World Cup of Poetry Slam« in Paris gekürt. Seine hochverdichteten, untereinander verstrickten Reime, Bilder, Vergleiche und Wortspiele machen ihn zu einem Hörgenuss. Er liebt Poesie und die Welt. Er studiert Mathematik in Bristol und derzeit, im Rahmen des Erasmus-Austausches an der Universität der Partnerstadt Hannover. Und er lernt derzeit fast genug Deutsch um mindestens eine unfassbare Biographie – und erste Texte auf Deutsch! – zu schreiben.

Oskar Hanska (Foto: John Wennerberg)Oskar Hanska ist preisgekrönter Spoken Word Poet aus Götheborg / Schweden. Im Frühjahr 2013 veröffentlichte er sein Debüt -Album »Krokodiltränen«, auf dem seine Spoken Word-Texte über kantige, schnelle und melodiöse Elektro- und Trip Hop-Beats zu hören sind. 2005 versagte ihm noch abrupt seine Stimme, als er zum ersten Mal Gedichte auf einem lokalen Poetry Slam vortrug. Acht Jahre später hat er kreatives Schreiben, Medien, Wissenschaft und Film / Drehbuchautor studiert, ist mehrere Male schwedische Meister im Poetry Slam geworden, wurde Skandinavischer Slam-Meister im Jahr 2010 und beim vierten Welt-Cup in Paris im selben Jahr immerhin bester europäischer Dichter. Seine Reisen führten ihn nach Deutschland, Frankreich, England, Belgien, Norwegen, Dänemark und sogar auf die Bühne des legendären Bowery Poetry Club in New York. Auch zur »Lyrik Afrika« in Durban (Südafrika) wurde er eingeladen. In Schweden tritt er auf Kulturfestivals, an Schulen, in Bibliotheken und auf den größten Musikfestivals des Landes auf.

Weronika M. Lewandowska (Foto: Agata Banas)Weronika M. Lewandowska kommt aus Warschau. Ihre Verse schweben über jede Sprachbarriere hinweg. Dies bewies sie eindrucksvoll bei der Internationalen Slam!Revue in Berlin 2006, als sie ein internationales Publikum vollkommen hypnotisierte. Seitdem präsentierte sie ihre melodiöse, slawische Poesie in Warschau, London, Düsseldorf, Augsburg, Brünn, Paris, Reims, Turin, Madrid, Kiew und Peking. Weronika war Teil mehrerer »artists in residence«-Programme, beim European Slam Meeting in Berlin 2009 und bei »Connect« in Düsseldorf 2008. Sie arbeitet mit dem audiovisuellen Projekt »plan.kton« zusammen. Darüber hinaus experimentiert sie mit visuellen Formen ihrer Poesie, die sie auf ihrem Blog veröffentlicht (www.weronika-lewandowska.tumblr.com), auf der Online-Galerie www.galeriawdomu.pl. und während ihrer Soloauftritte zeigt. Auch mit Tänzern, DJs und Videokünstlern verbindet sie ihre Lyrik. Zurzeit ist Weronika Lewandowska Teil des internationalen Theaterprojektes »Syntax Error« in Zusammenarbeit mit Amy Everhart und dem Theater »Kurage« in Götheborg. An der Universität Warschau legt sie Ihre Doktorarbeit zum Thema Immersive Erfahrungen in darstellenden Kunstperformances ab.

Çiğdem y MirolÇiğdem y Mirol ist eine türkische Autorin aus Belgien. Ihr derzeitiges Projekt nennt sich »Bookperformance«. Ihr erstes Buch »MyFace Book« ist auf englisch und türkisch erhältlich. Zu Beginn fragt sie in Briefform »Sollen wir die Liebe neu erfinden? (Shall we reinvent love?)« und schließt mit dem »Bookpeformance Manifesto« ab, welches ihre Bookperformance erklärt – eine Rückbesinnung auf analoge Echtheit. An der Universität Ghent legt sie ihren Doktor der Philosophie zum Thema »Autorenschaft als Performance« ab. Theporetisch und Praktisch vertritt Mirol, wo immer es sie hin verschlägt, ob als Akademikerin, Autorin oder Künstlerin, ihre Bookperformance. Aber dennoch ebenfalls virtuell: www.cigdemymirol.net

Tobias Kunze (Foto: Daniel Jeschke)Tobias Kunze, *1981 in Hannover, ist Gastgeber und Organisator der ersten internationalen Slam Tage, einer der profiliertesten Performance-Poeten der deutschen Slamszene und häufig auch über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus unterwegs. Seit 2001 ist er literarisch auf der Bühne tätig. Ob mit der Rap-Band BIG TUNE oder solo, er folgte Einladungen nach Finnland, Russland, Estland, Frankreich, Spanien, Italien, Weißrussland, Serbien, Polen, Luxemburg. In Hannover ist er bekannt als Slampoet, Moderator und Mitglied des Lesebühnen-Ensembles »Nachtbarden« (www.nachtbarden.de, monatlich im Theater Am Küchengarten). Er ist Moderator des Altstadtschnack-Poetry Slams im 3Raum und Comoderator der MACHT WORTE-Slams bei Faust.

Jean Coppong

Dr. Sketchy’s Anti Art School RELOADED

Jean Coppong
Jean Coppong
Model Heute: Jean Coppong

Sonntag, 13.04.2014 um 18:00 Uhr im Kulturpalast Linden, Deisterstraße

Ein Liebling der Hannoveraner Kulturszene ist zurück. Im neuen Gewand, in einer neuen Location und unter neuer Flagge. Dr. Sketchy ist anders, aufsehenerregend, aufregend. Denn hier trifft Zeichenkurs auf Cabaret. Zeichenbegeisterten stehen hier atemberaubende Persönlichkeiten Modell. Von der Burlesquetänzerin bis zu Draque-Queen, vielfältigste Künstler, ausgefallene Schönheiten und schillernde Charaktere posieren und performen hier. Doch Dr. Sketchy ist kein steriler Zeichenkurs. Dr. Sketchy ist Spaß mit schrägen Zeichenwettbewerben und unglaublichen Modellen in extravaganten Kostümen. In loungiger Atmosphäre, einem guten Drink in der Hand und zu stimmiger Musik wird hier eine außergewöhnliche Kunstform betrieben.

Musikbühne beim Fährmannsfest 2013

Fährmannsfest 2014: Das Programm füllt sich – Kultbands, Klassiker und Durchstarter

Musikbühne beim Fährmannsfest 2013
Musikbühne beim Fährmannsfest 2013

Traditionell vielfältig ist das Programm des Fährmannsfestes, das in diesem Jahr vom 1. bis 3. August in Hannover am Zusammenfluss von Leine und Ihme stattfindet. So konnte die eigentlich aufgelöste Punkrock-Kultband Die Schröders für einen Auftritt auf der Fährmannsinsel gewonnen werden, Folk-Pop bringen Torpus & The Art Directors auf die Musikbühne und das Damen-Quartett The Black Sheep wird mit Pop-Rock begeistern. Zu den neu bestätigten Bands gehören außerdem Freunde der Familie und Jared Cares. Bereits Klassiker sind der „Macht Worte!“-Open-Air-Poetry-Slam und die Hannoversche-Werkstätten-Band Die Eisbrecher auf der Kulturbühne. Für das Programm auf der Fährmannsinsel ist das Festivalticket für 18 Euro zuzüglich Gebühren an allen Vorverkaufsstellen und als eTicket unter www.faehrmannsfest.de erhältlich.

Außerdem sind fürs Fährmannsfest 2014 bereits fix:
The Intersphere, Dritte Wahl, Halfway Decent, Ducs

Preise für das Fährmannfest 2014
Festivalticket nur im Vorverkauf für 18 Euro zzgl. Gebühren
Freitag, 01.08., Einlass 16:00 Uhr, Beginn 16:30 Uhr
Samstag, 02.08., Einlass 14:30 Uhr, Beginn 15:30 Uhr
Sonntag, 03.08., Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:00 Uhr

Für die Kulturbühne und das Kinderfest auf der Faust-Wiese an allen drei Tagen sowie für die Musikbühne am Sonntag ist der Eintritt traditionell frei.

Die SchrödersDie Schröders
Sensationell! Das gibt’s nur einmal, das kommt wohl so auch nie wieder. Fünf Jahre nach ihrer Auflösung kehren Die Schröders für wenige, ausgewählte Termine auf die Bühne zurück – und zu den Auserwählten gehört das Fährmannsfest! Das unverhoffte Wiedersehen könnte eine Punkrock-Show der nostalgischen Extraklasse werden. Der Legende nach vor 25 Jahren in einer Telefonzelle gegründet, zeichnen die Schröders für Klassiker wie „Lass uns schmutzig Liebe machen“, „Frau Schmidt“ oder „Das Leben ist kein Ponyhof“ verantwortlich. Keine Frage: Die Schröders sind eine der humorvollsten Punkrock-Bands aus deutschen Landen überhaupt.

Torpus & The Art DirectorsTorpus & The Art Directors
Norddeutsche Gelassenheit spiegelt sich bei Torpus & The Art Directors in warmem Folk-Pop wider, geprägt von Country-Einflüssen und mit fünfstimmigem Chorgesang, der so harmonisch klingt, dass es schon fast unverschämt ist. Instrumente wie Mandoline, Banjo, Harmonium, Trompete und Kontrabass kommen zum Einsatz. Mal erinnert das an Mumford & Sons und die Fleet Foxes, manchmal an Arcade Fire. Folglich klingt ihr Album „From Lost Home To Hope“ überhaupt nicht deutsch – aber irgendwie selbstverständlich gut.

The Black SheepThe Black Sheep
Vier Frauen, viel Power, volle Sympathie. The Black Sheep haben bereits in der Schulzeit Feuer gefangen und seitdem nichts an Bühnenerfahrung ausgelassen. Ihr zweites Album „Politics“ macht eingängig und extravagant deutlich: Wirklich guter Pop-Rock kommt nicht zwangsweise aus Schweden. Ihre musikalischen Ausflüge mit anderen Projekten in völlig andere Genres sorgen dabei für abwechslungsreiche Sounds und unterschiedlichste Emotionen.

Freunde der FamilieFreunde Der Familie
Das Quartett Freunde der Familie vereint deutsche Texte mit Gitarrenklängen zur Musik des Soul, Rap, Reggae und Pop. Das Projekt steht für entspannten Sound und einprägsame Melodien, gepaart mit deutschen Texten voller Wortspiele. Seit 2008 haben die Freunde der Familie bereits in zahlreichen Locations gespielt und ihre Message verbreitet – um ihre wachsenden Fangemeinde auch weiterhin mit Akustik, Soul & Rap zu begeistern.

Jared CaresJared Cares
Jared Cares schätzen die kleinen Momente. Das kann ein tanzendes Publikum, ein neuer Song oder der erste Schluck kühlen Biers nach einer Show sein. Das Ziel der vier Jungs aus Hannover ist es, die besten Songs zu schreiben – und das heißt kein Runterspielen von langweiligem Gedudel oder das Kopieren von Vorbildern der Szene, sondern etwas Spannendes und Interessantes zu schaffen. Ob das Melodic-, Pop-, Hardcore-, Emo- oder Was-auch-immer-Punkrock ist, ist letztendlich egal.

Macht Worte„Macht Worte!“-Open-Air-Poetry-Slam
Hannovers größte Live-Literaturveranstaltung „Macht Worte!“ zieht erneut ins Freie. Wie schon in den letzten fünf Jahren wird es auch diesmal einen Open-Air-Poetry-Slam auf der Kulturbühne des Fährmannsfestes geben. Bei der Dichterschlacht unter freiem Himmel kämpfen zehn Literaten aus ganz Deutschland mit selbstverfassten Texten um die Gunst die Publikums. Sie präsentieren in jeweils sieben Minuten Rap-Lyrik, Dada-Poesie, Kurzgeschichten und Blümchen-Prosa. Das Publikum darf Experten-Jury spielen und wählt den Slam-Champion des Fährmannsfest 2014.

Die EisbrecherDie Eisbrecher
Sie sind längst Tradition auf dem Fährmannsfest: Die Eisbrecher. Ein dumpfes Bass-Wummern dringt aus dem gut gedämmten Probenraum in den Hannoverschen Werkstätten, wenn die Musiker der Band der Kleefelder Einrichtung für behinderte Menschen für ihre nächsten Auftritte proben. Hier wird echter erdiger Rock und Blues gespielt. Zwischendurch ergänzt schon einmal ein Pop-Stück oder ein Schlager das Programm, doch natürlich in rockiger Eisbrecher-Interpretation.

Warnstreik bei der Üstra

Verdi Warnstreik am Dienstag und Mittwoch

Warnstreik bei der Üstra
Warnstreik bei der Üstra

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die 2,1 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ist ohne Ergebnis geblieben. „Die Gespräche waren konstruktiv und es gab an einigen Punkten Annäherungen. In wichtigen Fragen sind die Positionen aber noch deutlich auseinander“, sagte der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske, nach zwei Verhandlungstagen in Potsdam.

In der kommenden Woche werden deshalb die Warnstreiks wieder aufgenommen. Am Dienstag, dem 25. März wird es in Niedersachsen und Bremen zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen von Beschäftigten im öffentlichen Dienst kommen. Bürgerinnen und Bürger müssen sich teilweise auf Einschränkungen im Öffentlichen Personennahverkehr sowie bei Kindertagesstätten einrichten. Geschlossen bleiben die städtischen Kitas in Hannover sowie ein Großteil der Kitas in Bremen und Braunschweig. Auch an anderen Orten kann es zu Schließungen kommen.

Einbezogen in den Warnstreik werden ebenfalls die Beschäftigten des Nahverkehrs. Busse und Bahnen der üstra in Hannover, der Braunschweiger Verkehrsbetriebe, des Stadtverkehrs Hildesheim sowie der Göttinger Verkehrsbetriebe werden sowohl am Dienstag (25. März) als auch am Mittwoch (26. März) in den Depots bleiben. Die Beschäftigten des Stadtbus Goslar werden am Dienstag, die der kommunalen Verkehrsbetriebe in Osnabrück und Wilhelmshaven werden nur am Mittwoch zum Streik aufgerufen. Außer im Personennahverkehr wird es am Mittwoch jedoch zu keinen Warnstreiks in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes kommen.

ver.di fordert eine Grunderhöhung der Entgelte um 100 Euro plus 3,5 Prozent, eine Erhöhung der
Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Außerdem
verhandelt ver.di mit den Arbeitgebern über einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen für alle und den Ausschluss sachgrundloser Befristungen. Das Tarifergebnis soll zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden.

Die Verhandlungen werden am 31. März und 1. April 2014 in Potsdam fortgesetzt.

Hier kannst Du ein blaues Wunder erleben

Programm zum Scilla-Blütenfest 2014

Hier kannst Du ein blaues Wunder erleben
Hier kannst Du ein
blaues Wunder erleben

Auf dem Lindener Berg weisen am 23.3.2014 von 12 – 18 Uhr blaue Luftballons den Weg. (Eine Aktion vom Lindener Turm)

Kleiner Tipp: Die Geschäfte in Linden haben am 23. März nicht geöffnet. Das Fest findet ausschließlich auf dem Lindener Berg statt!

Quartier e.V./ Lindener Gipfeltreffen: neu „Stempelaktion für Kinder“
Unter dem Motto „Werde Bergstempler – hol Dir den Stempelpass!“ werden während des diesjährigen Scillablütenfestes in der „Stempelzentrale“ am Haupteingang des Bergfriedhofs Stempelpässe ausgegeben. Kinder, die sich beteiligen möchten, können dann an sieben Stationen auf dem Berg insgesamt zehn verschieden Motive selber in ihre Pässe stempeln – alle Stempelmotive wurden von Künstlern extra für diesen Zweck entworfen und dann von Quartier produziert. Wer zum Schluss alle Stempelmotive im Pass vorweisen kann, erhält eine kleine Belohnung. Die Aktion läuft zwischen 14:00 und 16:00 Uhr.

Eva Schröter – guck:schmuck! und eveshome
Tag der offenen Tür in der Niemeyerstr. 11, mit dabei Mucks Kinderpuschen aus Leder + große Filztaschen zum Umhängen + neue Röcke

St. Martin Kirche
14 bis 17 Uhr: Kirchen- und Turmöffnung, 16 Uhr: Orgel- und Kirchenführung, Kaffee und Kuchen

Linden 07:
Rock-Musik mit den Hangover Dox

Jazz-Club Hannover & Mittwoch-Theater:
Öffnung von 12:00 – 18:00, Live-Jazz von 13 – 17:00 Uhr. Getränke, kleine Snacks und Kuchen.

Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof
Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof

Sternwarte
13 – 16 Uhr Besichtigung, Ausblick vom Wasserhochbehälter, evtl. Musik zum Mitsingen mit Imke Axmann

Lindener Turm: Gastronomie

Kleingärtnerverein Linden/ Kolonie Lindener Alpen
Am Kolonieheim Lindener Alpen: Infos, Gastronomie (Bratwürste!!)

Quartier e.V./Küchengartenpavillon:
Ausstellung von Frank Popp: Scilla und Charybdis – Blüten des Bösen – Natur zwischen Freud und Leid
Die Ausstellung zeigt vorwiegend Arbeiten, die aus dem Weggeworfenen, Gefundenen entstanden sind. Strände und Müllplätze bedeuten die Schatz-Orte für Frank Popp, deren „Rohstoffe“ er künstlerisch zu recyceln sucht. Aus dem tausendfachen Fundus läßt er „neue Wesen wachsen“, wie die Blumen des Bösen aus farbigen Kunststofffragmenten, die Muranoglasien aus Venezianischem Bruchglas und die in Gläsern „gezüchteten“ Homunkuli

Neu: Aktion „Schönste Bilder vom Küchengartenpavillon gesucht“

Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof
Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof

Bergfriedhof:
Lyrik am Wegesrand (Marie Dettmer)
ABM-Musik am Haupteingang:
Musik auf dem Bergfriedhof: 3 walk acts (u.a. Saxophon, Trompete)

Musik am Brunnen:
Voraussichtlich: Posaunenchor der St. Martin Kirche
Voraussichtlich. Barber´s Spirit Chor

Friedhofskapelle:
13 und 15 Uhr Lesung mit Günter Müller: „Waaste aagentlich wie se ßpräöchen?“ – Eine Erinnerung an die fast vergessene Sprechweise, durchaus zum Mitmachen geeignet –
Durchgängig: Ausstellung von Quartier e.V. zum Lindener Seifenkistenrennen

Stand 11.3.2014
http://www.quartier-ev.de/?id=Programm

Kinderbetreuung: Stadt und Region richten Notfallsystem ein

So etwas kommt vor: Die Kita muss kurzfristig schließen; die Tagespflegemutter hat Grippe; Eltern müssen ins Krankenhaus, unaufschiebbar und überraschend auf Dienstreise oder sind nur für kurze Zeit beruflich in Hannover. Wenn dann kein Netzwerk aus Familie, Freunden, Nachbarn zur Verfügung steht, kommt die eingespielte Routine der Kinderbetreuung schnell an ihre Grenzen, und Eltern stehen vor großen Problemen.

Die Stadt legt den Ratsgremien ein Konzept vor, wonach ab September in solchen Fällen auf ein Notfallbetreuungssystem zurückgegriffen werden kann. Stadt und Region Hannover werden auf dieser Basis dann das auf zunächst fünf Jahre angelegte Projekt der „Hannoverschen Notfallbetreuung“ starten.

„Die ‚Hannoversche Notfallbetreuung‘ richtet sich an Eltern, die nicht auf ein familiäres oder soziales Netzwerk zurückgreifen können, wenn ein unvorhergesehener Betreuungsengpass entsteht“, erklärt Sozialdezernent Thomas Walter. „Es ist ein Notfallsystem, kein Instrument, um die zeitliche Verfügbarkeit von Eltern im Arbeitsalltag unbegrenzt auszudehnen. Wir wollen in Notfällen helfen, aber nicht eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung einleiten“ stellt Walter fest.

Kern der „Hannoverschen Notfallbetreuung“ ist eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle, die über einen Pool qualifizierter Betreuungspersonen verfügt. Sie wird telefonisch und per E-Mail werktags rund um die Uhr erreichbar sein. Den Kontakt können Eltern selbst, aber auch Unternehmen zur Unterstützung der Eltern aufnehmen.

Die „Hannoversche Notfallbetreuung“ steht allen Eltern unabhängig vom Beschäftigungsverhältnis zur Verfügung. Die Gebühr für die Eltern soll auch mit geringem Einkommen finanzierbar sein. Die Abrechnung erfolgt stundenweise bei Inanspruchnahme der Betreuung.

Familienbewusste Betriebe können mit einem monatlichen Pauschalbetrag einen Rahmenvertrag mit Ermäßigungen für ihre Belegschaft abschließen. Hier setzen Stadt und Region mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf eine gute Akzeptanz bei den Arbeitgebern.

In Hannover steht das System ab dem 1. September zur Verfügung. Kommunen aus der Region können sich anschließen.

Die
„Hannoversche Notfallbetreuung“ soll zunächst in einer Pilotphase bis zum 30. Juni 2019 erprobt werden. Dabei soll sie ab 2016 auch auf die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger ausgeweitet werden.

Das gemeinsame Konzept des Fachbereichs Jugend und Familie der Stadt und der Wirtschaftsförderung der Region Hannover geht unter anderem auf Impulse aus der Wirtschaft, dem Netzwerk Alleinerziehende sowie von Jobcenter und Arbeitsagentur zurück.

Die Koordinierungsstelle ist beim Familienmanagement der Landeshauptstadt Hannover angesiedelt.

Wer als pädagogisch qualifizierte Betreuungsperson Interesse hat, bei der „Hannoverschen Notfallbetreuung“ Bereitschaftsdienste abzudecken, kann sich an Sabine Schrader wenden, Telefon 0511/168-41916, E-Mail: familienmanagement@hannover-stadt.de.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Kommunaler Seniorenservice (KSH)

Zu Gast im Ihmesalon: Martin Kind

In loser Reihenfolge stellen sich im „Ihme-Salon“ des Kommunalen Seniorenservices Hannover (KSH) interessante Menschen nicht nur aus Hannover vor. Der nächste Gast ist Martin Kind. Der Chef der KIND Unternehmensgruppe und Geschäftsführer und Präsident von Hannover 96 berichtet aus seinem zweifachen Arbeitsleben am Mittwoch, 19. März, 15 bis 16.30 Uhr im Veranstaltungszentrum des KSH, Ihmepassage 5.

Kind, Jahrgang 1944, hat seit 1970 die KIND Unternehmensgruppe mit über 650 Fachgeschäften und mehr als 2.500 MitarbeiterInnen in Deutschland sowie in 13 weiteren Ländern aufgebaut. Als Marktführer in Deutschland befasst sich das Unternehmen vorrangig mit Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Hörgeräten.

Mit einem Jahr Unterbrechung ist Martin Kind seit 1997 Präsident und Geschäftsführer von Hannover 96 und hat den Verein 2002 in die 1. Bundesliga geführt.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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e-up im Test

Gewerbebetriebe fahren e-up!

Die gemeinsam mit dem Autohaus Gessner + Jacobi ausgelobte Testaktion „Ich fahre e-up!“ geht mit Gewerbebetrieben in die zweite Runde. Nach der vergangenen ersten Testwoche mit zwei ausgewählten Privatkunden gehen die beiden VW e-up! ab Donnerstag, 13. März 2014, für eine Woche „auf Arbeit“. Zwei Gewerbebetriebe werden testen, wie sich deren Mobilitätsanforderungen mit einem Elektroauto bewältigen lassen.

e-up im Teste-up im Test

Die beiden VW e-up! werden nun von einem Druckhaus und einem Sicherheitsunternehmen in Hannover dem betrieblichen Alltagseinsatz unterzogen. Jens Werner, Assistent der Geschäftsführung von der HRD Reprodienst GmbH, freut sich auf die anstehende Testwoche: „Wir werden den Elektroflitzer für unsere vielen täglichen Kurierfahrten zwischen unserem Standort und verschiedenen Kunden in und um Hannover nutzen. Das bedeutet täglich wechselnde Anforderungen und Wegelängen.“ Jörg Echternach, Prokurist der Niedersächsischen Wach- u. Schliessgesellschaft Eggeling + Schorling KG, erwartet einen zuverlässigen Dauereinsatz für eine ganze Nachtschicht: „Ich bin sehr gespannt, ob unsere innerstädtischen Kontrollfahrten mit einer Akku-Ladung möglich sind, denn ein Lade-Stopp ist bei unserer Tätigkeit nicht drin“.

Bisher waren im Februar und März 2014 zwei Medienvertreter und zwei Privatkunden mit dem Elektroauto für jeweils eine Woche im Raum Hannover unterwegs und sammelten Einsatzerfahrungen in ihrem jeweiligen Alltag. Monika Sprengel pendelte täglich mit ihrem Pkw vom Wohnort Hannover-Bothfeld zur Arbeit ins Rathaus nach Sehnde und nahm Außentermine wahr. Darüber hinaus benutzte sie das Auto für vielfältige Fahrten zu Sport und Fitness, zur Chorprobe in der Südstadt oder zu kulturellen Veranstaltungen. Sie gab den Wagen nur ungern zurück: „Wir haben den Wagen absolut lieb gewonnen. Das abendliche Stromtanken gehörte bereits schnell zum Tagesablauf dazu. Der wendige und spritzige Wagen wird uns fehlen.“

Ulf Endewardt kam täglich aus Ronnenberg in sein Büro nach Linden. Als selbstständiger Innovationsberater nutzte er das Elektroauto auch für Kundenbesuche nutzen. In der Familie wurde es ebenso getestet wie für Freizeitfahrten zum Sport. Er schätzt die Vorzüge des Flitzers für den innerstädtischen Verkehr: „Weil er so kompakt ist, gibt es überall Parkplätze und mit den Sensoren geht auch noch die kleinste Lücke. Und es gibt bei Kurzstreckenfahrten kein schlechtes Gefühl, dass der Motor gar nicht richtig auf Temperatur kommt. Wunderbar!“

Generell ließ sich in der ersten Testwoche feststellen, dass die Reichweiteangaben zum Fahrzeug in der Realität doch unten hin abweichen, was den kommenden Gewerbeeinsatz besonders spannend macht. Die Tester sind im Großen und Ganzen mit dem E-Auto zufrieden, auch wenn die Reichweite eingeschränkt ist und zum durchdachten Planen hinsichtlich Fahrstrecke und Lademöglichkeiten zwingen. Die kurzen Alltagsfahrten in der Stadt funktionieren durchgängig einwandfrei.

Fast unmittelbar lassen sich die Erfahrungen der Tester auf der facebook-Seite der Autohausmitarbeiterin Carola Hennig mitverfolgen, wo Eindrücke, Erlebnisse sowie Fotos zu den Testfahrten kurzfristig gepostet werden: https://www.facebook.com/carola.hennig.56

Weitere Informationen zur Elektromobilität finden Sie unter www.enercity.de/emobility

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Spenden für die Stiftung jetzt auch im Euro Cent

2014: Gelungener Start der LindenLimmerStiftung

Spenden für die Stiftung jetzt auch im Euro Cent
Spenden für die Stiftung jetzt
auch im Euro Cent

Eine großzügige Spende der GBH-MSV zur Abdeckung von anfallenden Verwaltungskosten, versetzt uns in die Lage, jede eingehende Spende in vollem Umfang der Projektförderung bzw. dem Vermögensaufbau zur Verfügung zu stellen. Herzlichen Dank!

Eine prima Idee hatte auch Dirk Janßen, der von ihm ausgerichtete Weinproben zum Anlaß nahm, um Spenden für unsere Stiftung zu bitten. Wir können uns über 250 EUR freuen.Ein Mitmachzirkusprojekt an der GS Egestorffschule für 226 SchülerInnen haben wir mit 500 EUR unterstützen können.

Ebenso hat sich der Kinderladen „Lindener Zwerge“ in der Eleonorenstr. über den Zuschuß für eine neue Küche gefreut.  Dort werden  22 Kinder im Alter zwischen 22 Monaten und sechs Jahren mit Frühstück und Mittagessen versorgt.

Im Euro Cent Laden in der Limmerstr. 1  befindet sich nun auch eine Spendenbüchse der LindenLimmerStiftung. Dank an Hakim Amini und Alireza Rahmani sowie an Andreas Bodamer-Harig.

Die Stadtverwaltung hat einen neuen „Wegweiser zu Stiftungen in Hannover“ aufgelegt (www.stiftungen-hannover.de), in dem wir vertreten sind (siehe Anhang).

Und schließlich (schon mal notieren): Am Montag, den 5. Mai findet unsere diesjährige Stiftungsversammlung im GBH-Wohncafe, Pfarrlandstr. 5 um 18:30 Uhr statt, wie immer öffentlich!