Wieder Brandstiftung am Lindener Berg – Zwei Lauben brennen

Zeugenaufruf!

Eine Gartenlaube an der Straße Am Ihlpohl (Kolonie Tiefland) ist am Mittwochvormittag (21.06.2017) in Brand geraten und dabei vollständig zerstört worden. Personen sind bei dem Feuer nicht verletzt worden. Eine weitere Laube an der Straße Am Ihlpohl ist bereits gestern (20.06.2017) durch Flammen beschädigt worden.

Angaben einer 58-jährigen Zeugin entsprechend, hatte diese das Feuer an einer benachbarten Laube gegen 09:00 Uhr bemerkt und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Die Berufsfeuerwehr Hannover konnte die Flammen zwar löschen, allerdings brannte die Gartenhütte vollständig nieder. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf zirka 20 000 Euro.

Darüber hinaus war gestern, 20.06.2017, gegen 10:50 Uhr, eine weitere Laube in der benachbarten Kleingartenkolonie Langenfelde (Am Ihlpohl) in Brand geraten. Dort konnte die Feuerwehr die Flammen zügig löschen und eine größere Beschädigung verhindern. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 5 000 Euro.

Heute haben Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes beide Lauben untersucht – in beiden Fällen ermitteln die Beamten nun wegen Brandstiftung. Zeugen, die auffällige Personen in den Kolonien bemerkt haben, werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /has, zim

Schlechtes Freibad

Partnerschaft von Rot-Grün-Gelb stimmt Neubau Fössebad zu und legt Änderungsantrag mit wichtigen Punkten vor

„Wir stimmen dem Neubau des Fössebades und der damit verbundenen Investition von rund 20 Millionen Euro zu. Mit dem von uns initiierten Änderungsantrag tragen wir zur Schärfung des Badprofils bei“, sind sich Christine Kastning, Dr. Freya Markowis und Wilfried Engelke einig. „Das Familien-, Schul- und Vereinsbad wird insbesondere durch eine familienfreundliche und kindgerechte Gestaltung und Ausstattung – im Einklang mit dem Vereinsbadbetrieb – attraktiver gemacht“, so Kastning, Markowis und Engelke.

„Wir wollen, dass das Außengelände im Sommer von den Badegästen bestmöglich genutzt werden kann. Eine großzügige Öffnung der Front des Hallenbades zur Liegewiese soll deshalb geprüft werden“, sagt Kastning.

Kleine Entscheidungshilfe

Gutes Freibad, schlechtes Freibad, ganz schlechtes Freibad …

4020 (plus) Unterschriften für ein Freibad
4020 (plus) Unterschriften für ein Freibad
Die 4.300 Unterstüzer werden das sicherlich bei der nächsten Wahl berücksichtigen!

Heinz bleibt HeinzUnd nicht vergessen die zweite Petition läuft bereits (Stand 12.06.: 2.590 Unterstützer).
https://www.openpetition.de/petition/online/bei-chez-heinz-und-freibad-muessen-bleiben

„Das Thema Freibad wird für die Zukunft nicht verbaut“, sagt Markowis. „Die Planung des Neubaus soll die Option erhalten, dass zukünftig ein Außenbecken gebaut werden kann.“

„Die Ausgestaltung des Außengeländes soll unter Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer erfolgen, denn sie können am besten vermitteln, welche Wasserspiele oder Spielfelder am ehesten angenommen werden“, sagt Engelke.

Die Punkte aus dem Rot-Grün-Gelben Änderungsantrag zum Fössebad im Einzelnen:

1. Die familienfreundliche und kindgerechte Gestaltung und Ausstattung des Bades im Einklang mit dem Sportbadbetrieb.
2. Das Becken erhält einen ein und drei Meter Sprungturm.
3. Die Variante einer großzügigen Öffnung der Front des Hallenbades zur Liegewiese wird geprüft.
4. Für die Ausgestaltung des Außengeländes erfolgt eine Beteiligung der NutzerInnengruppen.
5. Die ZuschauerInnentribüne ist multifunktional zu gestalten.
6. Die Verwaltung prüft den Einsatz regenerativer Energien und die für deren Betrieb notwendigen Ausschreibungen.
7. Für eine weitere Nutzung durch den Hochschulsport werden Gespräche mit dem Land Niedersachsen aufgenommen, um eine Beteiligung an den Betriebskosten zu erreichen.
8. Die Planung des Fössebades muss die Option erhalten, dass zukünftig ein Außenbecken gebaut werden kann (mit ca. 500 qm Wasserfläche sowie dazugehöriger Rasenfläche).
9. Von Seiten der Verwaltung werden die Gespräche mit den BetreiberInnen des Béi Chéz Heinz fortgeführt.
10. Die Verwaltung wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den betroffenen Bezirksräten weiterhin geeignete öffentliche Informationen zu den Bauprojekten Fössebad und Misburger Bad zur Verfügung zu stellen (Flyer, Broschüren, Veranstaltungen o.ä.), um die Bezirksräte und interessierte BürgerInnen über den Baufortschritt zu informieren.

Hintergrund:
Die Ratsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP haben sich auf einen Änderungsantrag zur DS 1220/2017 Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer geeinigt. Die Beschlussdrucksache wird im heutigen (12.06.2017) Sportausschuss beraten.

SPD-Ratsfraktion
Christine Kastning, Fraktionsvorsitzende

Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Dr. Freya Markowis, Fraktionsvorsitzende

FDP-Ratsfraktion
Wilfried Engelke, Fraktionsvorsitzender

Street Art Spurensuche

Ty?!sch Hannover, im Rahmen dieser Sonderausstellung des Historischen Museums, führt Heike Rhein Interessierte durch Lindens Straßen um am Wegesrand Kleines und Großes aus der Street Art zu entdecken. Dabei möchte sie die verschiedenen Ausdrucksformen der KünstlerInnen einem breiten Publikum zugängig machen.

Treffpunkt ist am 11.06.2017 um 15 Uhr vor dem TAK am Küchengarten.
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

www.kulturtaeschchen.de

Chili & Barbecue Festival 2017

Chili & Barbecue Festival 2017

Chili & Barbecue Festival 2017Ein Event für Chili Liebhaber und Grillfreunde!

Unter dem Motto „Feuer und Flamme für guten Geschmack“, lädt das Chili & Barbecue Festival am 10. und 11. Juni 2017 erneut zu einer kulinarischen Reise in das Fössebad in Hannover Linden ein.

Es wird wieder heiß hergehen, wenn sich am 10. Juni 2017 die Türen für die Besucher des Chili & Barbecue Festivals öffnen. Unsere einzigartige Mischung aus Food Event, Sommerfest, Grillparty und Chili-Spezialitätenmarkt zieht mittlerweile ganze Familien an und ist in jedem Fall ein echtes Highlight für jeden Chili und Barbecue Freund.

Warum Chili als Hauptthema eines Events?

Die Antwort liegt für eingefleischte Chili Freunde auf der Hand: Chili ist lecker, Chili ist unglaublich vielfältig, scharfes Essen ist in vielerlei Hinsicht besonders gesund und die würzigen scharfen Küchen dieser Welt sind hierzulande ganz klar auf dem Vormarsch.Wer nun denkt, das kann doch alles nicht wahr sein, Chili ist doch einfach nur scharf, sollte sich erst recht ins Fössebad begeben, damit wir ihn eines Besseren belehren können.

Feurige Produkte

Eine besonders breite Auswahl an leckeren Kreationen von ausgesuchten Manufakturen aus dem In- und Ausland wird vor allem unseren Schärfe freudigen Besuchern ungeahnte Freude bereiten. Wie üblich, werden die Aussteller den Großteil ihres Sortiments zur Verkostung anbieten. Neugierige Besucher können sich also ausführlich beraten lassen und über das Probierte mit den Ausstellern ausgiebig philosophieren.

Exotische Speisen

Neben diversen Barbecue Spezialitäten, welche natürlich gerne mit der ein oder anderen Hot Sauce verschärft werden dürfen, werden auch traditionelle Küchen aus einigen Teilen der Welt vertreten sein, in denen Chili und Gewürze etwas großzügiger verwendet werden als hierzulande. Auch 2017 wird das Angebot sehr vielfältig und es warten echte Gaumenfreuden auf unsere hungrigen Gäste.

Barbecue & Grillen

Das gastronomische Angebot bietet neben deftigen Grill-Spezialitäten natürlich auch vegane und vegetarische Köstlichkeiten. Dazu gibt es exotisch-scharfe Gerichte, beispielsweise „Jamaican Jerk Chicken“, zu entdecken und überraschendes wie Chili-Eis oder Crêpes in scharfen Variationen.

In der BBQ Corner können neugierige Grillfreunde ihren Horizont erweitern. Hier geben sich die Grill-Chefs „die Grillzange in die Hand“ und zeigen ihr Können, unter anderem bei verschiedenen Grill-Shows, live auf der Marktbühne. An beiden Tagen werden regelmäßig kleine Kostproben gereicht, wobei die anwesenden Grillmeister gerne für einen fachlichen Plausch zur Verfügung stehen.

Musik

Wie gewohnt wird es neben dem Staunen, Probieren, Futtern und Informieren ein vielseitiges musikalisches Rahmenprogramm geben. Der Morgen wird mit einer Trommlergruppe und afrikanischen Klängen von „African Tam Tam“ eingeläutet, ein wenig Soul/R´n´B werdet ihr von der Stuttgarterin „Mareeya“ genießen können. Am Samstagabend geht es dann fetzig weiter mit der Rock/Rap/Funk-Band „Transit FM“. Mit ganzen 8 Bandmitgliedern inklusive Bläsern, wie man es bei guten Ska/Dancehall gewohnt ist, starten die Bands „Pantano Soundsystem“ sowie „Rumba Santa“ durch den Sonntagnachmittag.

Der krönenden Abschluss gebührt der funkigen Band „Makia“, bei der noch ein letztes Mal richtig abgerockt werden kann, bevor alle glücklich, zufrieden und gesättigt mit vielen scharfen Produkten im Gepäck nach Hause gehen können.

Programm

Sa. 10.06.2017

11:00 Uhr Einlass
11:30 Uhr Trommlergruppe
12:30 Uhr African Tam Tam
15:00 Uhr Pfefferhaus Chili Challenge
16:15 Uhr Noam Bar
19:00 Uhr Mareeya
20:45 Uhr Transit FM

So. 11.06.2017

11:00 Uhr Einlass
11:30 Uhr Trommlergruppe
12:30 Uhr African Tam Tam
14:00 Uhr Pantano Soundsystem
15:30 Uhr Pfefferhaus Chili Challenge
16:45 Uhr Rumba Santa
18:45 Uhr Makia

Kinderprogramm und weitere Attraktionen

Das Chili & Barbecue Festival bietet nicht nur Attraktionen für Erwachsene. Neben einem reichhaltigen Angebot an Essen und Trinken für Alt und Jung, das natürlich auch unverzichtbare Klassiker wie Crepes und Eis umfasst, haben wir ein echtes Kinderprogramm auf die Beine gestellt. Also scheut Euch nicht die ganze Familie mit zum Festival zu nehmen, hier wird garantiert niemandem langweilig.

Aussteller & Gastronomen
Hier geht´s zur Ausstellerliste: www.chili-bbq-festival.de/aussteller
Hier geht´s zu unseren Gastronomen: www.chili-bbq-festival.de/festessen
Hier geht´s zur BBQ Corner: www.chili-bbq-festival.de/barbecue

Der Veranstaltungsort: Fössebad Hannover

Die Location liegt mitten im Herzen von Hannover und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Haltestelle „Wunstorfer Str.“), sowie auch mit dem Fahrrad bestens zu erreichen.

Petition für das Fössebad: Keine Fösse ohne Freibad!

Weitere Infos unter: www.foessebad.de

Linie 10 Kinofest Hannover

Kinofestplakat4 Kinos – eine Linie! 4 Kinos – ein Fest!

Sonntag, 21. Mai 2017 – 11 Uhr bis in die Nacht

Vier Arthouse-Kinos in Hannover verbindet (noch!) die Linie 10 der Stadtbahn: Das Apollo-Kino in Linden/Leinaustraße – die Hochhaus-Lichtspiele an der Station Steintor – das Kino am Raschplatz gleich am Bahnhof – und das Kino im Künstlerhaus, Station Thielenplatz.

Vier Kinos feiern gemeinsam den Film und seine Orte! Filme in Hannover, aus Hannover, in Hannover entstanden. Mit Gästen aus Regie, Produktion, Schauspiel und vieles mehr. Mit Gesprächen, Gaumenfreuden – und zum Schluss mit Musik! Herzlich willkommen zum Kino-Marathon!

Das Programm:
11 Uhr Apollo – „Plötzlich Türke“
14 Uhr Hochhaus-Lichtspiele – „Familie Verpflichtet“
17 Uhr Kino am Raschplatz – „23“
20 Uhr Kino im Künstlerhaus – Kurzfilme und Abschlußfeier
Zwischen den Filmen ist Zeit eingeplant, um mit der Stadtbahn Linie 10 zum nächsten Kino zu fahren.

Die Kinos:
Apollo Kino, Limmerstraße 50, Reservierung: 0511-452538, www.apollokino.de
Hochhaus-Lichtspiele, Goseriede 8, Reservierung: 0511-14454, www.hochhaus-lichtspiele.de
Kino am Raschplatz, Raschplatz 5, Reservierung: 0511-317802, www.kinoamraschplatz.de
Kino im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, Reservierung: 0511-16845522, www.koki-hannover.de

Eintritt:
Das Kinofestticket 16,00 € – darin enthalten: Eintritt alle vier Filme und eine Tüte Popcorn. Erhältlich demnächst bei allen beteiligten Kinos – VVK noch nicht gestartet!
Einzeltickets natürlich erhältlich zum normalen Kinopreis zwischen 6,50 – 9,-€

Die Filme – das Programm:

Plötzlich Türke11 Uhr – Apollo Kino: PLÖTZLICH TÜRKE – Hannover Premiere

Deutschland 2016, Regie: Isabel Braak, Produzenten: Marco Del Bianco (Hannover), Ulrich Stiehm, Darst.: Oliver Konietzny, Nikola Kastner, Vedat Erincin, Nina Petri, u.a., 85min.

Für den jungen Musiker Jim aus Hannover könnte es gerade nicht besser laufen: Seine Freundin Jule erwartet ein Baby, das Paar hat eine tolle neue Wohnung gefunden und mit seiner Band steht er kurz davor, einen Vertrag mit einer Plattenfirma in England zu unterschreiben. Doch nach einem Besuch auf dem Amt steht Jims Welt plötzlich Kopf: Er sei Türke, seine deutschen Papiere seien damit ungültig. Jim glaubt an ein Versehen und begibt sich auf eine immer absurder werdende Odyssee durch diverse Dienstzimmer. Regisseurin Isabel Braak inszenierte die auf wahren Erlebnissen von Cem Fertig beruhende Geschichte als eine temporeich erzählte, berührende Komödie über Behördenirrsinn, Familie und Identität.

Gedreht u.a. in Linden, Kleefeld, Zooviertel, Maschsee, Nord LB

Gäste: ev Team, Produzent Marco del Bianco (Hannover), Regisseurin Isabel Braak und Autor Cem Fertig angefragt

FAMILIE VERPFLICHTET14 Uhr – Hochhaus-Lichtspiele: FAMILIE VERPFLICHTET!

Deutschland 2015, Regie: Hanno Olderdissen, Produzenten: Sebastian Weyland, Knut Jäger, Darst.: Max von Pufendorf, Omar El-Saeidi, Maren Kroymann, Ramin Yazdani, 85min.

Das in Hannover glücklich lebende Schwulenpärchen David und Khaled würde nur zu gerne öffentlich heiraten – wären da nicht Khaleds arabischstämmige Familie – insbesondere sein homophober Vater Aledrissi – sowie Davids pseudofrömmelnde Mutter Lea. Als plötzlich auch noch die schwangere Sarah vor der Tür des Paares steht und behauptet, das Kind sei von David, droht alles außer Kontrolle zu geraten. Missverständnisse, Outing-Ängste und das Versteckspiel um Vaterschaftsanerkennung und Galerieinsolvenz treiben die gar nicht so gegensätzlichen Familien ins emotionale Chaos und über ihre Grenzen hinaus.

Gedreht u.a. List, Kleefeld, Nordstadt, Südstadt, Bemerode, Döhren

Gäste: Produzent Sebastian Weyland

23 - Nichts ist so wie es scheint17 Uhr – Kino am Raschplatz: 23 – NICHTS IST SO WIE ES SCHEINT

Deutschland 1998, Regie: Hans-Christian Schmid, Darst.: August Diehl, Fabian Busch, Dieter Landuris, Jan-Gregor Kremp, u.a., 99min.

Hannover 1986. Der 19-jährige Karl Koch, Sohn eines konservativen Hannoveraner Zeitungsredakteurs, will sich nicht anpassen. Fasziniert von der fiktiven Romanfigur Hagbard Celine aus „Illuminatus!“ macht sich der sensible junge Mann auf die Suche nach den Hintergründen politischer Mechanismen und entdeckt Dinge, die ihn an eine weltweite Verschwörung glauben lassen. Karls Begabung, sich in globale Datennetze einzuklinken, und sein unerschütterlicher Glaube an die Gerechtigkeit, treiben ihn in die Arme des KGBs. Abhängig von Pillen und Koks leidet er zunehmend unter Wahnvorstellungen. Die Mächte des Bösen scheinen schon weltweit vernetzt. Karl verliert auf seiner tragischen Odyssee die Kontrolle über sein Leben.

Auszeichnungen: Deutscher Filmpreis in Silber für den Besten Film, Bayerischer Filmpreis für den Besten Nachwuchsdarsteller an August Diehl, Deutscher Filmpreis für den Besten Darsteller an August Diehl, Hypo Bank-Regie-Förderpreis 1998

Gedreht u.a. Linden, Nordstadt, Parkhaus Lister Tor, Aegi-Hochbrücke!

Gäste: Location Scout Pamela Müller sowie Sylwia Jankowski und Andreas Utta, die als Statisten beim Dreh mit dabei waren.

20 Uhr – Kino im Künstlerhaus: Hannover-Kurzfilm-Special und Linie 10-Abschlussparty

Ein Programm mit kurzen Filmen, Filmemachern und Medienszene – zusammen mit dem Filmfest UND BITTE! und dem up and coming film festival Hannover. Motte Jansen führt durch einen kurzweiligen Abend.
Und zum Abschluss gibt es Loungiges und Tanzbares im Kino-Foyer! Chriz The Wiz bekannt aus der Cumberlandschen Galerie spielt allerwunderbarste Tanzmusik aus aller Welt. Als Resident der Calamari Moon Suite bringt er regelmäßig das Publikum mit seiner Mischung aus Soul, Funk, Hip-Hop, House und Global Beats zum Schwitzen.

Ausstellungseröffnung „Kunst unter’m Radar

Gemeinschaftsausstellung unbekannter Hannoverscher KünstlerInnen

Der r2k Raum für Kunst und Kommunikation präsentiert vom 6. Mai bis 25. Juni 2017 die Ausstellung Kunst unter‘m Radar. Die in der Gemeinschaftsausstellung mit insgesamt 15 Werke vertretenen fünf KünstlerInnen zeigen Arbeiten, die thematisch Figur und Mensch in den Mittelpunkt stellen und in ihrer Materialauswahl einen Bogen von der Ölmalerei über Acryl- und Pastell-Techniken bis zu filigranen Assemblagen schlagen.

Die Künstlerinnen verbindet ihr autodidaktischer Zugang zur Kunst und ihre berufliche Unabhängigkeit, die es ihnen ermöglicht, ihre Kunst frei vom Blick auf Mainstream, Galeristenerwartungen oder Vermarktungsanforderungen auszuüben, sich aber gleichzeitig trotzdem einen hohen eigenen Anspruch an Qualität und Umsetzung zu stellen. Die gezeigten Arbeiten sind alle grundsätzlich dem Gegenständlichen verbunden, zeigen aber in ihrer Gegenüberstellung facettenreich die individuellen und wiedererkennbaren Hand-schriften und Umsetzungswege, die jeder der ausstellenden KünstlerInnen für sich in Laufe der Jahre entwickelt und gefestigt hat.

Der provokante Untertitel der Ausstellung „Zu ungebildet, zu unprofessionell und kaum wahrgenommen“ zeigt aber auch auf ein Dilemma im (hannoverschen) Kunstbetrieb hin, der in den Selektionskriterien zur Zulassung von Künstlern zu Angeboten der kommunalen Kulturförderung manchmal fast wilhelminische Züge aufweist. Nur tritt hier an die Stelle der Hauptmann von Köpenickschen Frage „Haben Sie gedient?“ die Frage „Haben Sie studiert?“ und „Machen Sie das hauptberuflich?“ Mit der klaren Ansage seitens der kommunalen Kulturverantwortlichen, man wolle bewusst keine Teilnahme von Hobbykünstlern an geförderten Angeboten wie beispielsweise dem jährlich stattfindenden Atelierspaziergang* oder dem Kunstlauf Zinnober werden eine Vielzahl qualitativ durchaus beachtenswerte Kunstschaffende ausgegrenzt und die Kulturförderung wird eher zu einer Wirtschaftsför-derung mit Schwerpunkt der Unterstützung der akademisch gebildeten Kunstproduktion.

Die unter dem Titel Kunst unter’m Radar ausstellenden Künstler wollen den BesucherInnen Gelegenheit geben, einen Blick auf Ergebnisse des freien Kunstschaffens zwischen akademischem Kunstbetrieb und Volkshochschulkursen zu werfen und sich selbst ein Bild davon zu machen, ob Qualität auch jenseits formaler Selektionskriterien entstehen kann.

Die Ausstellung ist donnerstags bis sonntags von 15 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Lindener Hafen im Winter

100 Jahre Lindener Hafen

Lindener Hafen im Winter
Lindener Hafen im Winter

Ein bedeutendes hannoversches Industrie- und Gewerbegebiet im Wandel der Zeit

Am 18. April 1917 wurde im damals neu gebauten Lindener Hafen erstmals ein Schiff entladen. Fast auf den Tag genau 100 Jahre ist das nun her. Anlass für die Städtischen Häfen für einen historischen Rückblick und einen kleinen Ausblick. Gefeiert wird das Jubiläum im Juni.

„Poseidon“ hieß das 400-Tonnen-Motorschiff, das als erstes die Limmer-Schleuse passierte und seine Ladung löschte. Vier Jahre waren zuvor vergangen, seit die damals noch eigenständige Stadt Linden im Jahr 1913 den Bau des Hafens beschlossen hatte. Von 1914 bis 1916 wurden die 1,2 Kilometer lange Anlage sowie der Stichkanal erstellt. Der Lindener Hafen war eine der ersten größeren Umschlaganlagen zwischen Elbe und Weser. „Im ersten Betriebsjahr wurden beachtliche 718 Schiffe mit rund 500.000 Tonnen Kohle entladen“, betont Jörn Ohm, heutiger Leiter der Städtischen Häfen Hannover.

Die Stadt Linden war der großen Nachbarstadt um ein Jahr voraus. Erst 1918 wurde der Nordhafen am Mittellandkanal eröffnet. Anfang 1920 wurde die Stadt Linden nach Hannover eingemeindet, der Lindener Hafeninspektor August Wolf übernahm die Leitung der Städtischen Häfen.

Beginn der Schifffahrt

Ein Schiff verlässt den Lindener Hafen
Ein Schiff verlässt den Lindener Hafen

„Die Geschichte der hannoverschen Schifffahrt geht ins 14. Jahrhundert zurück, in dem die Städte Bremen und Hannover sich über die Nutzung des Wasserwegs verständigt haben“, erläutert Jörn Ohm und führt weiter aus: „Im Jahr 1740 kam etwa der Schiffer Jost Wolf mit einer Ladung Wein, Butter, Tran etc. nach Hannover.“ Durch den Ausbau der Schleusen bei Herrenhausen und Neustadt im 18. Jahrhundert wurde die Wasserstraße zu einem festen Bestandteil der Transporte, zum Beispiel von Bergwerkserzeugnissen aus dem Harz.

Im 19. Jahrhundert mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie von Hannover nach Bremen (1847) schlief die Schifffahrt fast vollständig wieder ein. Theoretisch bestand die Wasserstraße zwischen Bremen und Hannover weiterhin, alle Versuche, die Leineschifffahrt zu reaktivieren, scheiterten jedoch an den hohen Kosten des Ausbaus und dem niedrigen Wasserpegel. Erst mit dem 1905 verkündeten „Preußischen Wasserstraßengesetz“, das den Anschluss des Zweigkanals nach Linden an den „Ems-Weser-Elbe-Kanal“ über Bückeburg und Minden (dem heutigen Mittellandkanal) vorsah, wurde eine Reaktivierung der Schifffahrt eingeleitet.

Nach Start des Betriebs 1917 begünstigte die vorteilhafte Lage des Hafens am Rand der Lindener Industriegebiete eine zügige Entwicklung. Die Hafenbahn stellte die Verbindung zum Küchengarten und zum Netz der Reichsbahn her.

Starke Entwicklung des Hafens nach dem Krieg

In den 1960er Jahren wurde das Westufer des Lindener Hafens erschlossen. 1962 ging das Heizkraftwerk in Linden in Betrieb. Die benötigte Kohle wurde im Lindener Hafen gelöscht und per Bahn zum Küchengarten gefahren. Das unterirdische Becherwerk zum Heizkraftwerk besteht noch heute. Am 14. Juni 1990 fuhr der letzte Kohlentransport. Damit entfiel ein Großteil der Schiffsverkehre im Lindener Hafen. Auf den frei gewordenen Flächen siedelten sich metallverarbeitende Firmen, Schrott- und Recyclingunternehmen sowie Speditionen an.

Entsprechend wandelte sich auch der Schiffsverkehr im Hafen. Waren es im Anfangsjahr 1917/1918 718 Schiffe mit 501.560 Tonnen Ladung, wuchs diese Zahl bis 1969 auf 4.225 Schiffe und 1,07 Millionen Tonnen jährlich an. Im Jahr 2016 wurden 119.770 Tonnen Ladung auf 149 Schiffen transportiert.

Mit der Inbetriebnahme der Umschlaganlage für den kombinierten Ladungsverkehr im Jahr 1991 baute der Lindener Hafen seine Position als Güterverkehrszentrum weiter aus, die mit der Erschließung des Westufers und die nachfolgende Ansiedlung bedeutender Speditions- und Logistikunternehmen eingeleitet worden war. Der Ausbau des Hafens für die Großmotorgüterschifffahrt wurde Mitte der 90er Jahre mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen abgeschlossen und war eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Hafens zum Logistikzentrum Binnenhafen Hannover.

„Hannovers Häfen, zu denen der Lindener Hafen gehört, haben in den Jahren ihres Bestehens einen maßgeblichen Anteil zur Ansiedlung und Entwicklung der hannoverschen Industrien geleistet und sind darüber hinaus bedeutende Umschlagorte für die gesamte Region“, unterstreicht Jörn Ohm.

„Trimodalität“ ist das Schlagwort – der Lindener Hafen heute

Schiffe legen heute vorwiegend für den Gas-, Schrott- und Weizentransport an. Wie bei vielen anderen Häfen liegt auch in Linden das künftige Potenzial aber vor allem im kombinierten Ladungsverkehr. Der Lindener Hafen mit einer Fläche von rund 165 Hektar hat sich inzwischen zu einem kompakten Gewerbegebiet mit 40 Unternehmen entwickelt, von denen nicht alle den Wasserzugang benötigen. „Dieser trimodale Standort hat weiterhin große Zukunft“, betont Hafendirektor Ohm und untermauert dies mit Zahlen: „Mehr als 1,2 Millionen Tonnen Umschlag durch den Eisenbahnverkehr mit 22.900 Waggons in 2016, über 20.000 per Bahn beförderte Lkw-Einheiten, rund 150 Schiffe mit 120.000 Tonnen Ladung, 3.000 Beschäftigte sowie fehlende freie Flächen zeigen uns, dass der Lindener Hafen ein bedeutsamer Gewerbestandort für Hannover ist.“

Zur Hafengruppe Hannover gehören neben dem Lindener Hafen der Nordhafen, der Brinker Hafen und der Misburger Hafen.

Feierlichkeiten im Juni

Das 100-jährige Jubiläum wird im Juni gefeiert. Einem Empfang mit geladenen Gästen am 11. Juni folgt am 14. Juni eine öffentliche Ausstellungseröffnung im Freizeitheim Linden. Auf 25 Bannern wird die Geschichte dargestellt (100 Jahre – 100 Fotos). Die Ausstellung wird vom 14. Juni bis Ende Juli im Freizeitheim Linden und im Lindener Rathaus zu sehen sein.

Protected-Bike-Lane auf der Falkenstraße (hannovercyclechic)

Kundenfreundliche und umsatzstarke Falkenstraße? Die Umsetzung!

Protected-Bike-Lane auf der Falkenstraße (hannovercyclechic)
Protected-Bike-Lane auf der Falkenstraße (hannovercyclechic)

Nach dem Beitrag #1 Kundenfreundliche und umsatzstarke Falkenstraße? DIE IDEE hier der Vorschlag für DIE UMSETZUNG: 

Die Parkplätze werden auf beiden Seiten der Straße in Protected Bike Lanes umgewidmet. Die frei werdende Fläche wird asphaltiert, durchgängig rot eingefärbt und mit Pollern, Bordsteinen o. ä. baulich vom motorisierten Verkehr getrennt.

Das bedeutet für alle Radfahrer mehr Raum, weniger Gefährdung  der Fußgänger, ein schnelleres Vorankommen auf dem Rad und insbesondere mehr Sicherheit für Kinder, Senioren und ungeübte Radfahrer.

weiterlesen unter hannovercyclechic.wordpress.com

Kasimir Effekt

Kasimir Effekt

Kasimir Effekt ist eine Elektro-Formation aus Hannover. Ausgehend vom Vakuum der Stille entwickelt die Band einen Mikrokosmos der fluktuierenden Beats, technoiden Improvisationen und loungigen Klangminiaturen. Die drei Musiker servieren bei Livekonzerten an Kontrabass, Schlagzeug und Fender Rhodes handgemachten Analogsound mit absolut tanzbarer Attitude.

Die Band Kasimir Effekt wird an diesem Abend die Pfade ihres regulären Programms verlassen. Die Idee ist Liveremixe von eigenen Stücken mit spontanen Jamssessions und neuen Songstrukturen zu kombinieren. Das bedeutet für den geneigten Zuhörer einen kurzweiligen Abend mit frischer live komponierter Tanzmusik!

Elementarteilchen aufgepasst: Reduktion = Reaktion.
Willkommen im Kasimir Effekt.

Julius Martinek: Fender Rhodes / Elektronik
Johannes Keller: Kontrabass / Elektronik
Tobias Decker: Schlagzeug

Mittwoch, 15.03.2017
EINLASS: 20:00 Uhr
BEGINN: 21:00 Uhr
EINTRITT FREI
Der Zauberhut freut sich über Spenden für die Musiker!

Bronco’s
Schwarzer Bär 7
30449 Hannover

Lindenspiegel 03-2017

Lindenspiegel März 2017

Lindenspiegel 03-2017Top-Themen:
DKP Hannover: Sparkassen-Schließungen verhindern, Infrastruktur erhalten
Filialen in Linden-Limmer bedroht

Nach den Plänen von Sparkassenchef Jagau sowie des Verwaltungsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Schostok, sollen die westlichen Stadtteile Limmer, Linden-Süd, Calenberger Neustadt und Davenstedt künftig ohne eigene Sparkasse auskommen.
Begründet werden diese aus Sicht der DKP bürgerfeindlichen Einschränkungen, die mit dem langfristigen Abbau von 200 Arbeitsplätzen verbunden sind, mit schwindenden Zinsgewinnen, verändertem Verbraucherverhalten, sowie dem zunehmenden Online-Banking.

Hochbahnsteige auf der Limmerstraße sollen zügig realisiert werden:
Zeitplan für Stadtbahnausbau bestätigt

Angesichts der Diskussion um die Fertigstellungstermine beim Bau der Hochbahnsteige auf der Limmerstraße stellen die Landeshauptstadt und die Region Hannover klar, dass beide Hochbahnsteige ohne Verzögerungen realisiert werden sollen. Ziel sei eine Inbetriebnahme in den Jahren 2020 und 2021, erklärten Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau.

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