Urban Touch

Ausstellungseröffung: Urban Touch

Ein Internationales Kunstprojekt in der Kunsthalle Faust und im öffentlichen Raum

Am Samstag, dem 8. Oktober, eröffnet um 18 Uhr in der Kunsthalle Faust die neue Ausstellung „Urban Touch“ – ein internationales Kunstprojekt des Kunstvereins Kunsthalle Hannover, das in der Kunsthalle Faust, der ehemaligen Gerhard-Uhlhorn-Kirche und im öffentlicher Raum gezeigt wird und in einer Kooperation mit der Ostrale 2016 – Zentrum für zeitgenössische Kunst Dresden und in Anbindung an die Mediations Biennale Poznan in Polen 25 künstlerische Positionen zu urbanen Phänomenen präsentiert.

VERNISSAGE: Samstag, 8. Oktober, 18 Uhr
AUSSTELLUNGSDAUER: bis 6. November 2016
ÖFFNUNGSZEITEN: Do bis Fr 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr
EINTRITT: 3 Euro / Erm.: 2 Euro
ORT: FAUST Kunsthalle und öffentlicher Raum

Die Welt erlebt eine Verschiebung in Richtung Urbanisierung. Unsere Städte werden heute durch enorme architektonische, soziale und stadtpolitische Veränderungsprozesse geprägt. Das multimediale Kunstprojekt *Urban Touch* untersucht Transformationsprozesse in der Kontaktzone zwischen unkultiviertem Hinterland und seiner sozioökonomischen und architektonischen Besitznahme. Es wird mittels performativer, partizipativer und projektiver Strategien den Umbrüchen, Ausbreitungs- und Rückzugsphänomenen im städtischen Raum nachspüren. Insbesondere gibt das Projekt über eine Auswahl internationaler Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die kritische, künstlerische Auseinandersetzung zum Thema, zu urbanen Interventionen und Performances, wie sie sich in den Ballungszentren „entwicklungspolitischer Schwellenländer“ beobachten lassen.

Das künstlerische Spektrum der Ausstellung wird ergänzt durch europäische und insbesondere durch niedersächsische Positionen und eröffnet damit zwei Blickrichtungen: Zum einen weist *Urban Touch* überwiegend dokumentarisch auf die Randbereiche und das Umland von Mega-Cities, wo als Folge einer Anspruchshaltung urbanen Denkens die Ausbreitung permanenten Raubbaus von Natur-Ressourcen und die Verarmung sämtlicher Lebensgrundlagen voranschreitet. Zum anderen lenkt die Ausstellung den Blick ins Zentrum der Stadtgesellschaft, reflektiert überwiegend mit performativen und partizipatorischen Aktionen Umstrukturierungen und Wertewandel und untersucht so den Handlungsspielraum der „Öffentlichen Sache“.

Welchen Einfluss und welche Strategien hat die zeitgenössische Kunst, hat Kunst im öffentlichen Raum angesichts dieser Umwandlungen, im Kontext einer heutigen „res publica“ und in welcher Verfassung – als Gradmesser von Demokratisierungsprozessen – befindet sich diese? Die Folgen städtischer Fehlplanungen könnten dabei ebenso wie Initiativen gelungener Bürgerbeteiligung thematisiert werden oder die temporäre, mitunter utopische Aneignung „urbaner Wildnis“. Die Einbindung künstlerischer Strategien im öffentlichen Raum eröffnet dem Projekt über den Ausstellungsraum hinaus ein Experimentierfeld im Echtzeitraum, in dem Künstlerinnen und Künstler nicht nur die Grenze zwischen Leben und Arbeiten, Privatheit und Öffentlichkeit ausloten, sondern auch temporär die Entregelung und Umwidmung öffentlichen Raums betreiben („Shared Space“, Ben Hamilton-Baillie).

So implantiert *Urban Touch* die Auseinandersetzung internationaler und lokaler Künstlerinnen und Künstler mit dem urbanen Wandel raumgreifend, mobil im Stadtteil und stationär in der Kunsthalle Faust und in der ehemaligen Gerhard-Uhlhorn-Kirche in Kooperation mit der Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung Hannover. Die Kooperation mit der OSTRALE O’16 in Dresden und der Mediations Biennale in Poznan ermöglicht zudem eine Auswahl spezifischer Arbeiten zur urbanen Thematik in Hannover und schafft zusätzlich Synergien bezüglich Transport und Gesamtdokumentation. Zudem entwickelt der Kunstverein Kunsthalle Hannover ein separat finanziertes Kunstvermittlungs-Programm aus Vorträgen, Diskussionsforen, Workshops und Performance.

Weiter Termine:

Gesprächsrunde mit Künstlerinnen und Künstlern der Ausstellung
Sonntag, 9. Oktober, 15 Uhr
Ort: ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche (Salzmannstr.13b in 30451 Hannover)

Performance von Risa Takita
Sonntag, 9. Oktober, 17 Uhr
Ort: ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche (Salzmannstr.13b in 30451 Hannover)

Workshop: Kunst und Kommunikation im öffentlichen Raum
Freitag, 14. Oktober, 11-18 Uhr – Teilnahme kostenfrei.
Treffpunkt: Kunsthalle Faust (Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Performance von Christiane Oppermann und Ilka Theurich
Sonntag, 30. Oktober, 15 Uhr
Ort: ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche, Salzmannstr. 13b in 30451 Hannover

“Wörterbuch Klimadebatte” – Buchvorstellung und Diskussion mit Herausgeberin Sybille Bauriedl
Freitag, 4. November, 19:00 Uhr – Eintritt frei.
Ort: ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche, Salzmannstr. 13b in 30451 Hannover

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Jude Anogwih (Nigeria), Emmannuelle Tanaïs Aupest (Deutschland), Yosef Joseph Dadoune (Israel), Grzegorz Drozs (Polen), Monika Drozynska (Polen), Victor Ehikhamenor (Nigeria), Patricija Gilyte (Litauen/Deutschland), Sebastian Hertrich (Deutschland), Wei-Ming Ho (Taiwan), Daniel Kiczales (Israel), Katerina Meißner (Russland/Deutschland), Fatmi Mounir (Marokko), Christiane Oppermann (Deutschland), Tom Otto (Deutschland), Ray Piwi (Kenia), Andita Purnama Sari (Indien), Wibke Rahn (Deutschland), Marcus Shahar (Israel), Risa Takita (Japan/Niederlande), Ilka Theurich (Deutschland), Emeka Udemba (Nigeria/Deutschland), Mao Wei-xin & JI Wen-yu (China), Li Xiaofei (China/USA)

Forum Linden-Nord am 26. September

Forum Linden-NordEinladung zum Forum Linden-Nord am Montag, den 26. September 2016 um 19.00 Uhr im Freizeitheim Linden (Geschichtskabinett)

Tagesordnung

1. Moderner Wohnungsbau

Seltsam. Wir leben auf einer Kugel und sind total vernarrt in Würfel. Manfred M. Strasser (1964) … und nun gibt es demnächst ein „ Haus im Haus“.
Die ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche bekommt neue Bewohner. Ein weiteres Wohnprojekt für gemeinschaftliches Wohnen im Stadtteil wird beheimatet.

  • Wir wird das „Haus im Haus“ aussehen?
  • Vorstellung des neuen Wohnkonzeptes für gemeinschaftliches studentisches Wohnen
  • Gibt es ein Wirken in den Stadtteil?

Gesprächspartner*in: Dirk Felsmann und Carina Desens von Dr. Meinhof und Felsmann GBS GmbH & Co KG / neue Eigentümer des ehemaligen Kirchengebäudes

2, Gerüchte, Wahrheiten und Verschiedenes

  • Austausch und Neues aus Vereinen und Einrichtungen
  • Termine
  • …….
Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 18.05.2016

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Gremium:Stadtbezirksrat Linden-Limmer
Sitzungsdatum:18.05.2016
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn:19:00 Uhr

Statischer Link: Dauerhafte Internetadresse dieses Dokuments

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Genehmigung des Protokolls ggf. über die Sitzung am 25.11.2015
3. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
3.1. Treffpunkt Allerweg, Sanierung Familienzentrum (Drucks. Nr. /2016)
3.2. Umstrukturierung einer Kindergartengruppe mit Einzelintegration im Familienzentrum St. Vinzenz in eine Integrationsgruppe
3.3. Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren Nr. 240, 2. Änderung – Ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche Aufstellungsbeschluss, Verzicht auf die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, Auslegungsbeschluss (Drucks. Nr. 1016/2016 mit 3 Anlagen)
3.4. Städtebaulicher Vertrag zum Bebauungsplan Nr. 240, 2. Änderung – Ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche – (Drucks. Nr. 1008/2016 mit 1 Anlage)
3.5. Fortführung der Förderung des Innovativen Modellprojektes an der Egestorffschule in Trägerschaft des Diakonischen Werkes (Drucks. Nr. 0803/2016)
3.6. Fortführung des Innovativen Modellprojektes des Elternvereins „Salz und Pfeffer“ (Drucks. Nr. 0802/2016)
3.7. Schulergänzende Betreuungsmaßnahme an der Grundschule Albert-Schweitzer-Schule
4. I N T E G R A T I O N S B E I R A T
4.1. Bericht über die Sitzung des Integrationsbeirates Linden-Limmer
4.2. Zuwendungen auf Vorschlag des Integrationsbeirates Linden-Limmer (Drucks. Nr. 15- /2016
5. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
6. A N T R Ä G E
6.1. Interfraktionell
6.1.1. Sonderprogramm ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Spielplätzen (Drucks. Nr. 15-0962/2016)
6.2. Gemeinsam von Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Bezirksratsherrn Schimke
6.2.1. Zweckentfremdung von Wohnraum unterbinden um Verschärfung des Wohnungsmangels zu vermeiden (Drucks. Nr. 15-1032/2016)
6.3. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
6.3.1. Anbringung eines Baumschutzes am Straßenbaum Konkordiastr. 14. (Drucks. Nr. 15-1027/2016)
6.3.2. „Ein Spielplatz für alle Kinder“ (Drucks. Nr. 15-1028/2016)
6.3.3. Ausweitung der Umweltzone auf Limmer und den Westschnellweg (Drucks. Nr. 15-1029/2016)
6.3.4. Planung Wasserstadt Limmer – Weiterführung der Anwaltsplanung (Drucks. Nr. 15-1030/2016)
6.3.5. Querungsverbesserung an Fußgängerschutzanlagen (sogenannte „Bettelampeln“) (Drucks. Nr. 15-1031/2016 mit 1 Anlage)
6.4. der SPD-Fraktion
6.4.1. Maßnahmen zur Verhinderung der Zweckentfremdung von Wohnraum (Drucks. Nr. 15-1020/2016)
6.4.2. Schwarzer Bär, Rückbau der ehemaligen Haltestelle (Drucks. Nr. 15-1022/2016)
6.4.3. Freizeitheim Linden, Großer Saal, Bühne (Drucks. Nr. 15-1024/2016)
7. A N F R A G E N
7.1. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
7.1.1. Ordnungswidriges Parken in Linden/Hannover, insbesondere Dauer-Falschparker im Fußgängerzonenbereich Lindener Marktplatz (Drucks. Nr. 15-1026/2016)
7.2. der SPD-Fraktion
7.2.1. Grundschule Kastanienhof, Sanierung und Anbau (Drucks. Nr. 15-1025/2016)
7.3. von Bezirksratsherrn Schimke
7.3.1. Parteienwerbung in der Ratspost (Drucks. Nr. 15-1033/2016)
8. Informationen über Bauvorhaben
9. Bericht des Stadtbezirksmanagements
10. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunktes
Gerhard-Uhlhorn-Kirche

Gerhard-Uhlhorn-Kirche wird zu Studentenwohnheim

Gerhard-Uhlhorn-Kirche
Gerhard-Uhlhorn-Kirche

Die Kirchengemeinde Linden-Nord hat endlich einen Käufer gefunden. Die Projektentwickler Dirk Felsmann und Gert Meinhof wollen in das Gebäude Studentenzimmer und Wohngemeinschaften einbauen. Die Lage zur UNI bietet dies an. Es soll Platz für insgesamt 40 Studierende geschaffen werden. Der Kirchsaal soll dabei trotzdem erhalten bleiben und als Gemeinschaftsraum genutzt werden.

Radtouren durch Linden – Route 2

Ausgangspunkt: Linden-MitteInfoschildTreff: Fössestraße/Fösseweg(neben Auffahrt zum Westschnellweg)WasserkunstFösseweg durch die Grünanlagen – ab Liepmannstraße ist links der Fössebach. An der Kreuzung Limmerstraße ist gerade kein Zebrastreifen, deshalb erst rechts, dann überweg der Limmerstraße benutzen, links und hinter den Schnellwegauffahrten wieder rechts auf den Fahrrad-/Fußweg. Folgt man diesem Weg, kommt man an einen schönen Spielplatz mit großen Rasenflächen vorbei. Hier macht das Ballspielen Spaß! Der Weg führt dann an die Stelle, wo die Fösse in die Leine fließt, gleichzeitig mündet hier der Leineabstiegskanal, ein Zweigkanal des Mittellandkanals. Erkennt Ihr, welches der Kanal ist und welches die Leine (der Kanal fließt nicht!)?Weiter geht es entlang des Kanals, dann rechts über die Brücke. Hier kann man das Wehr und die alte Schleuse sehen. Dann muss man einige Treppen hinuntersteigen und kommt zur „Wasserkunst“.1864 wurde hier von der Egestorffschen Maschinenfabrik in Linden das Pumpwerk gebaut, um die Fontänen in den Herrenhäuser Gärten mit Wasser zu versorgen (es finden auch Führungen statt).Jetzt hält man sich rechts immer an der Leine entlang. Auf dem Weg liegt ein Gartenlokal „Dornröschen“. Setzt man sich rechts vom Weg auf die Bänke an der Leine, kann man oft die Wasserskisportler beobachten, die hier ihren Verein haben. Die nächste Leinebrücke (Dornröschenbrücke) überqueren, rechts ist die Gerhard-Uhlhorn-Kirche.Wilhelm Bluhm StraßeGeradeaus, dann rechts in die Wilhelm-Bluhm-Straße an der Ecke Bennostraße hängt ein Schild, das über Wilhelm Bluhm Auskunft gibt: Er war Lindener und hat gegen Hitler und die Nazis gekämpft. Im KZ (Konzentrationslager) ist er gestorben. Welcher Widerstandsorganisation gehörte er an?Die Bennostraße entlang kommt man zur St. Benno Kirche. Hier wurde zwischen 1933 und 1945 gegen den Nationalsozialismus gepredigt. Pfarrer Offenstein hatte keine Angst vor Hitler und klärte seine Gemeinde über die unmenschliche Politik der Nazis auf. Die Nazis rächten sich: Er durfte keine Studenten mehr ausbilden. Die Querstraße ist nach ihm benannt.Werner BlumenbergLinks sieht man ein Seniorenheim, Pfarrlandstraße 1. Es heißt „Werner-Blumenberg-Haus“. Auch dieser Mann kam aus Linden und war ein aktiver Kämpfer gegen den Nationalsozialismus. Am Eingang findet Ihr eine Tafel. Welche Organisation leitete er? Fragt auch Eure Eltern, Großeltern und Lehrer, wie es zur Hitler-Zeit in Hannover zuging. Wir finden es jedenfalls gut, das es mutige Leute gab, die die Ausländerhetze, Judenverfolgung und den Krieg nicht mitmachen wollten! Den Spielplatz auf dem Pfarrlandplatz kann man jetzt uneingeschränkt empfehlen. Im Buch „Kids in Linden“ wird davon noch abgeraten und auf die baldige Verschönerung verwiesen. Die Erneuerung des Spielplatzes ist in zwischen vorgenommen worden und sehr gelungen.Auf der Limmerstraße kann man einen Bummel machen: Geschäfte, Straßencafés, Apollokino…Dann Kötnerholzweg links, rechts in die Fröbelstraße.SchuleDie inzwischen ehemalige Albert-Schweizer-Schule (Grundschule) war früher (bis 1933) eine „weltliche Schule“; das war etwas Besonderes: Alle anderen Schulen waren entweder evangelisch oder katholisch, Jungen und Mädchen wurden getrennt unterrichtet und wenn sie nicht artig waren, gab es Prügel. In der “ weltlichen Schule“ war alles anders: Keine Religion, gemischte Klassen und keine Schläge. Die Nazis haben die Schule dann 1933 verboten.Freizeitheim LindenGeradeaus kommt man auf die Windheimstraße. Jetzt seht Ihr das Freizeitheim. (Die im Buch beschriebe Skateboardrampe ist jetzt unter dem Schnellweg zwischen Bethlehem-Kirche und Liepmannstraße). Lindener Butjer Im Freizeitheim Linden ist auch die Bücherei zu finden. Wenn Ihr Lust habt, geht rein und seht nach, was es Neues gibt! Vom Kindertheater über Bilderbuchkino bis zur Arbeiterwohnküche im Keller wird hier immer was geboten. Oder Ihr stöbern einfach mal in den neuen Kinder- und Jugendbüchern der Bücherei.Lindener ButjerSkateboardDann durch die Grünanlagen zurück, durch den Tunnel unter dem Schnellweg und man ist wieder auf dem Fösseweg. Links, dann kommt man wieder zum Ausgangspunkt.

Lindener Rathaus um 1900

Zeittafel Lindener Geschichte

Jeder kann dazu beitragen die Lindener Geschichte zu vervollständigen. Ist etwas vergessen worden oder vielleicht falsch? Gibt es zu einem Ereigniss der Lindener Geschichte ein Bild? Einfach eine E-Mail an info@linden-entdecken.de schicken. Ich bin über jede Info dankbar.

Die Anfänge Lindens

Die Geschichte Lindens beginnt mit der ersten bekannten Urkunde ausgestellt zwischen 1115 und 1119 – in loco Linden – dem Gerichtssitzes des Grafen Wittekind oder Widukind von Schwalenberg.

1130 üben die Grafen von Roden-Limmer Herrschaft und Gericht in Linden aus.

1280 erhielt die Familie von Alten die ersten Lehen in Linden. Bis auf die Zeit zwischen 1688 und 1816 als die Reichsgrafen von Platen-Hallermund an ihre Stelle getreten waren, ging an der Familie von Alten kein Weg vorbei in Linden.

1285 wird die Martinskirche am Lindener Berg als sonntäglicher Versammlungsort erwähnt.

 

1392 ist es wahrscheinlich, als der Lindener Wartturm auf dem Lindener Berg erbaut wird.

1413 soll es gewesen sein, wenn man den Inschriften des Brüningsteins am Eingang des Von-Alten-Gartens glauben mag, dass der edle Herr Brüning im Streit um einen Jagdfalken getötet wurde.

 

Bis 1869 war die einzige Brücke über die Ihme am alten Verkehrsknoten des Schwarzen Bären. Seit wann es hier eine Brücke gibt ist nicht geklärt. Zuerst wurde die Ihme hier wahrscheinlich nur durch eine flache Furt durchquert, aber schon 1493 wird von Ausbesserungsarbeiten an einer Brücke über die Ihme berichtet.

 

1100 – 1532 gibt es das Reichs der Inka.

1119 wird der Templerorden gegründet.

 

1150 wird erstmals der Vicus Hanovere (vicus: Marktflecken) im Hildesheimer „Miracula Sancti Bernwardi“ erwähnt.

1241 erhält Hannover das Stadtprivileg.

1248 erfolgt der Baubeginn des Kölner Doms.

Ab 1250 werden große Teile der hanoverschen Stadtmauer aus den Kalksteinen des Lindener Berges gebaut. Darunter auch der Beginenturm (1357).

1271 bricht Marco Polo nach China auf.

1337 – 1453 Hundertjähriger Krieg zwischen Frankreich und England

Um 1352 wütet ein Pestepidemie in Europa.

1356 wird die Hanse gegründet.

Am 15. Juli 1410 fand die Schlacht bei Tannenberg statt.

1427 – 1521 herrschte das Aztekenreich.

Im Mai 1429 rettet Jeanne d’Arc Frankreich.

1435 hat Hannover 5.000 Einwohner

1450 – 1456 wird die Gutenbergbibel gedruckt.

1492 wird Granada zurück erobert und die Reconquista ist damit abgeschlossen. Im selben Jahr entdeckt Christoph Kolumbus Amerika.

Im 14. und 15. Jahrhundert streitet sich der Adel um Besitz- und Hoheitsrechte für Linden. Auf dem Lindener Berg sind schon Steingruben und Kalksteinbrüche in Betrieb.

1523 verpfänden die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg das ganze Dorf Linden an den Bürgermeister und Rat von Hannover.

1538 führt man die Reformation in Linden ein.

 

1595 wird der Familie von Alten nach jahrelangem Zwist die niedere Gerichtsbarkeit zugestanden. Die hohe und geistliche Gerichtsbarkeit übt das Amt Calenberg aus.

1600 ist der Gutsherr von Alten der bedeutenste Grundherr in Linden. Die Dorfbewohner sind abgabepflichtig. Zu dieser Zeit besteht Linden aus sechs Meierhöfen, fünf Halbspännerhöfen und 29 Kötnerstellen.

 

1625 plant Tilly im Dreißigjährigen Krieg vom Lindener Berg aus die Eroberung Hannovers. Die Einwohner Lindens litten nicht nur unter den Kaiserlichen, sondern auch unter den Dänen, Schweden und auch den eigenen Truppen des Welfenherzogs. In dieser Zeit gehen viele Höfe in Flammen auf. Am Ende des 30jährigen Krieges ist das Dorf stark zerstört und völlig verarmt.

 

1646 wird der erste Vorläufer der Gaststätte „Zum Schwarzer Bären“ der „Hengstmannsche Hof“ gegründet.

1650 ist die Ihme ein schiffbar durch die Anlage des Schnellen Grabens als Verbindung zwischen Leine und Ihme.

1652 ist die Windmühle auf dem Lindener Berg nach holländischer Art fertiggestellt. Sie wird zur Zwangsmühle für Linden und die umliegenden Dörfer.
Der in Hannover residierende Herzog Georg von Braunschweig und Lüneburg legt in Linden einen 30 Morgen großen Lust- und Küchengarten an. Linden lag damals im wesentlichen an der Falkenstraße und der Davenstedter Straße. Es zog sich Richtung Martinskirche den Berg hinauf. Conrad Buno zeichnete vom Lindener Berg aus die Residenzstadt Hannover. Die Zeichnung diente als Vorlage für den zwei Jahre später veröffentlichten Merian Kupferstich. Darauf ist im Vordergrund Linden mit seiner Kirche und der Brücke über die Ihme am heutigen Schwarzen Bären zu sehen.

 

1688 wird Linden Adelssitz: der Oberhofmarschall von Platen übernimmt das verpfändete Gut der Familie von Alten. Der Graf baut hier sein Schloß im Mittelpunkt eines 77 Hektar großen Barockgartens. Der heutige Von-Alten-Garten umfasst nur noch einen kleinen Teil des ehemaligen Gartens.

1689 entwickelte sich Linden mit 454 Einwohnern zum größten Dorf des Fürstentums Calenberg.

 

1519 sticht der portugiesische Entdecker Fernão de Magalhães zur ersten Weltumsegelung in See.

 

1534 begründet Heinrich VIII. die anglikanische Staatskirche.

1564 – 1616 lebte William Shakespeare.

1588 unterlag die spanischen Armada der englische Flotte.

 

 

1606 – 1770 entdeckten die Europäer Australien.

Um 1610 führt Galileo Galilei erste Beobachtungen mit dem Teleskop durch.

1618 – 1648 Dreißigjähriger Krieg

1636 wird Hannover zur Residenz des Herzog Georg von Calenberg. Als Residenzstadt erlebte Hannover in den folgenden 80 Jahren eine erneute Blütezeit. Die Bauten dieser Epoche der Geschichte Hannovers setzten nachhaltige Akzente im Stadtbild. Hierzu zählen unter anderem das Stadtschloss, die Sommerresidenz Herrenhausen, die Calenberger Neustadt und die Oper.

1632 – 1648 wird die Grabanlage Taj Mahal erbaut.

1646 – 1716 wirkte Gottfried Wilhelm von Leibniz, der letzte Universalgelehrte, der diesen Titel verdient. Als Mathematiker und Physiker, als Historiker und Sprachwissenschaftler, u.v.m. stand er an der Spitze der Wissenschaften seiner Zeit. Leibniz starb in Hannover am 14. November 1716 und liegt in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis begraben.

 

 

 

1683 belagern die Osmanen Wien. Unterdessen rückt ein deutsch-polnisches Entsatzheer unter dem polnischen König Johann III. Sobieski an und fügt den Osmanen am 12. September 1683 in der Schlacht am Kahlenberg bei Wien eine entscheidende Niederlage zu.

1687 entdeckt Isaac Newton das Gesetz der Schwerkraft.

Um 1700 errichtet der Graf von Platen eine Leinewebersiedlung, ferner eine Schmiede, Bierbrauerei, Branntweinbrennerei und eine Wachsbleicherei. Auch das Schloß im Von-Alten-Garten wurde etwa 1700 fertiggestellt.

1718 wird um den Graf-von-Platen-Garten (Von-Alten-Garten) eine 3-4 Meter hohe Schutzmauer erichtet. Teile davon sind an der Wachsbleiche erhalten geblieben.

1727 wird die Martinskirche zum ersten Mal umgebaut und durch eine Barocke Saalkirche ersetzt. Bis auf den Turm fiel sie dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer.

1757 lagert die 50 bis 60 Tausend Mann starke Truppe des Feldmarschall Herzog von Richelieu für 10 Tage zwischen Linden und Ricklingen. Der Herzog hat sein Quartier im Schloss des Grafen von Platen aufgeschlagen.

1761 befestigt man den Lindener Berg rund um die Mühle mit einer Sternschanze. Den Planungen nach sollte diese Georgen-Schanze den ganzen Berg einnehmen. Gebaut wurde aber nur der innere Ring um die Mühle.

1766 hat Linden 1177 Einwohner. Die Entwicklung von Handel und Gewerbe wird durch den Vorrat an Bodenschätzen, den Ausbau der Leineschifffahrt und die Nähe des hannoverschen Absatzmarktes vorrangetrieben.

Etwa 1780 wird der Von-Alten-Garten in einen Landschaftsgarten nach englischem Vorbild umgestaltet.

Auf dem Weg zur Industrialisierung

Um 1800 ist Linden ein Garten- und Villenvorort von Hannover.

1803 übernimmt Johann Egestorff die gräfliche Kalkbrennerei am Lindener Berg. Er wird in den folgenden Jahren zum wichtigsten Gewerbetreibenden in Linden. Ein Jahrzehnt später hatte er schon 32 Brennöfen in Betrieb. Im Volksmund wurde er dadurch als „Kalkjohann“ bekannt.

1816 muss die Familie von Platen Linden verlassen, da die Familie von Alten ihr Wiederkaufsrecht nach langwierigen Prozessen durchsetzt. Damit übt sie wieder die unmittelbare politische Macht in Linden aus.

 

1825 baut Georg Ludwig Friedrich Laves im Auftrag von Johann Egestorff ein Berggasthaus im Villenstil auf dem Lindener Berg. Es stand bis 1877 und musste dann dem Wasserhochbehälter weichen.

Die Industrialisierung

1830-40 werden alle Rechte der Guts- und Grundherren abgelöst. Die Vollendung der Agrarreform führt zu einer neuen Verkopplung und Teilung der Feldmark Linden. Damit sind Vorentscheidungen über den zukünftigen städtebaulichen Grundriss Lindens getroffen. Grund und Boden kann nun frei erworben werden. Auf dem Gelände der heutigen Hautklinik entsteht das Städtische Krankenhaus Linden.

1834 stirbt Johann Egestorff. Er hinterlässt zahlreiche gutgehende Unternehmen mit 400 Arbeitern.

1835 gründet sein Sohn Georg Egestorff eine Eisengießerei und Maschinenfabrik und wird damit zum Begründer der Lindener Industrialisierung.

1837 gründet Adolph Meyer die Mechanische Weberei. Die Textilindustrie entwickelt sich zeitweise zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor Lindens.

1845 steigt das Egestorffsche Unternehmen in den Lokomotivbau ein. Der wirtschaftliche Aufschwung zieht immer mehr Arbeitskräfte nach Linden. In Linden-Süd wird deshalb der Grundstein einer ersten Arbeitersiedlung gelegt.

 

1714 besteigt der Kurfürst Georg Ludwig als Georg I. den englischen Thron. Bis 1837 werden die Königreiche Großbritannien und Hannover in Personalunion regiert.

 

 

 

1740 – 1786 lebte Friedrich der Große. Unter ihm steigt Preußen in den Kreis der europäischen Großmächte auf.

1756 – 1763 wird in Europa der Siebenjährige Krieg zwischen Preußen unter Friedrich dem Großen und Großbritannien auf der einen, österreich, Frankreich, Russland, Spanien und Schweden auf der anderen ausgetragen.

 

 

 

1766 hat Hannover 11.874 Einwohner

1769 wird in Ajaccio auf Korsika Napoleon Bonaparte geboren.

Am 04. Juli 1776 verabschiedet der Zweite Kontinentalkongress die Unabhängigkeitserklärung. Das ist die Gründungsstunde der USA.

 

 

Von 1803-1813 steht Hannover unter Fremdherrschaft der Franzosen.

1810 eröffnet das erste Oktoberfest in München.

1812 erleidet die Grande Armee in Russland eine verheerende Niederlage.

1814 wird Hannover zum Königreich

Am 18. Juni 1815 endet mit der Schlacht bei Waterloo die Herrschaft Napoleons endgültig.

1820 hat Hannover 24.000 Einwohner.

1824 komponiert Beethoven seine 9. Sinfonie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1837 erfinden Samuel F. B. Morse und der britische Physiker Sir Charles Wheatstone unabhängig voneinander den ersten elektromagnetischen Telegraphen.

 

 

 

1847 wird die Ernst-August-Stadt (Bezirk Vorort) nach Hannover eingemeindet.

Bis 1850 entstehen auch viele kleinere Unternehmen, unter anderem eine Asphalt-, Leder-, Essig-, Tapeten-, Stärke- und Ultramarinfabrik.

1850 entsteht die Brauerei Brande & Meyer, die später zur Lindener Brauerei und dann zur Lindener Gilde-Bräu AG wird.

1852 hat Linden etwa 5.000 Einwohner. Eine lebhafte Siedlungstätigkeit ist die Folge, trotzdem herrscht Wohnungsnot.
Zwischen Linden und Hannover wird eine Pferdebuslinie eingerichtet.

1853 gründet Adolph Meyer die Hannoversche Baumwoll-Spinnerei und Weberei.

1854 entsteht gegenüber der Spinnerei die Arbeiterkolonie Fannystraße. Linden erhält eine Gasbeleuchtung.

1856 werden die Dörfer Alt- und Neu-Linden zu einer einheitlichen Landgemeinde zusammengefasst. Die Verwaltung übernimmt ein Vorsteher mit fünf Beigeordneten.

Bis 1858 hat das ehemals dörfliche Linden den Sprung zur Großindustrie vollzogen.

1861 hat Linden ca. 10.000 Einwohner.

1862 schenkt Georg Egestorff der Kirchengemeinde zwei Morgen Land auf dem Lindener Berg, dort wird der Lindener Bergfriedhof angelegt.

1863 wird Lindens erstes Gemeindehaus in der Posthornstraße gebaut. Johann Egestorff (Georgs Bruder) ist Vorsteher für die nächsten 16 Jahre.

1866 beantragt die ständig anwachsende Gemeinde ihre Eingemeindung in den Stadtbezirk Hannover – vergebens.

1868 stirbt Georg Egestorff. Die Maschinenfabrik übernimmt der „Eisenbahnkönig“ Strousberg, unter dem das Unternehmen zum größten Lokomotivwerk Deutschlands avanciert.

Linden – ein Ort der Zuwanderung

1869 wird die Gewerbefreiheit eingeführt, ein wirtschaftlicher Aufschwung durch Fabrikgründungen folgt. Der Strom heranziehender Arbeiter reißt nicht ab. Die Verwaltung der Gemeinde wird immer problematischer, ebenso die hygienischen Lebensbedingungen der Bevölkerung.
Strousberg baut auf dem Werksgelände für seine Arbeiter die Siedlung „Klein-Rumänien“. Ihre Straßen heißen bezeichnenderweise Zirkelstraße, Hammerstraße und Feilenstraße, bis sie im Jahre 1937 einer Erweiterung der Hanomag weichen mussten.

1869 -72 wird eine zweite Brücke über die Ihme gebaut, die Eisenbahnbrücke Altenbekener Damm, Ohedamm westlich des Maschsees. Am 13. April 1872 fuhr hier der erste Zug.

1871 hat Linden 16.617 Einwohner. Die von Georg Egestorff gegründete Fabrik wird zur Hannoverschen Maschinenbau-Aktien-Gesellschaft vormals Georg Egestorff in Linden vor Hannover, abgekürzt Hanomag.

1872 entsteht die Webersiedlung an der Velvet- und Pfarrlandstraße. Benannt nach dem Haupterzeugnis Velvet-Samt. Aus dieser Zeit stammen auch die Viktoriastraße und Albertstraße, benannt nach dem englischen Königshaus aufgrund der vielen englischen Arbeiter in der Weberei. Auch die Hannoversche Baumwoll-Spinnerei und Weberei baut werkseigene Häuser an der Mathildenstraße.
Linden erhält zwei Bahnhöfe: den Güterbahnhof Küchengarten und den Bahnhof Fischerhof.

1874 ist Lindens erste katholische Kirche St. Godehard fertiggestellt.

1875 hat Linden 21.000 Einwohner.

1876 entsteht am Bauweg eine Arbeitersiedlung der hannoverschen Baugesellschaft. Der erste Freiwillige Feuerwehr Verein Lindens gründet sich.

1878 kann der Trinkwasserhochbehälter der Wasserwerke Hannover seinen Betrieb aufnehmen. Linden wird zunächst nicht mitversorgt. Das berühmte Berggasthaus mußte dafür leider weichen.

1879 wird die erste Lindener Kirche in Martinskirche umbenannt und zwar zur Unterscheidung von der damals errichteten Zionskirche, der heutigen Erlöserkirche.

1880 stellt Linden erneut einen Antrag auf Eingemeindung – wieder vergebens.

1883 kann eine übergangslösung erreicht werden: die Gemeinde erhält das Recht, einen Bürgermeister zu wählen, es wird Senator Georg Lichtenberg.

1884 baut Linden sein erstes Rathaus an der Deisterstraße. Die Volksschule an der Davenstedter Straße, die heutige Grundschule Lindener Markt, stammt ebenfalls aus diesem Jahr.

Die Stadt Linden

1885 am 1. April feiert Linden den übergang zur städtischen Verfassung. Georg Lichtenberg wird als Bürgermeister in seinem Amt bestätigt.
Linden hat 25.000 Einwohner, 69 Straßen (zum Teil kanalisiert) und 209 Gaslaternen.

1886 scheidet Linden aus dem Verband des Landkreises aus und bildet nun einen eigenen Stadtkreis.

1888 entsteht ein Stadtbauamt mit Theodor Krüger als Leiter. Unter seiner Führung vollzieht Linden seine weitere räumliche Entwicklung. In diesem „Dreikaiserjahr“ wurde vom Gemeindevorsteher Conrad Friedrich Schnabel mit mehreren Freunden eine Brauerei gegründet, die Kaiserbrauerei. Nachdem sie im Jahre 1970 von der Holsten-Brauerei übernommen wurde, stellte man den Betrieb 1978 endgültig ein. Heute kann man hier im Kaiser-Center nach dem Sport noch ein leckeres Bier trinken.

1889 bekommt die Stadt Linden die Genehmigung, ein eigens Wappen zu führen. Für die Feuerwache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover wird das Spritzenhaus am Lichtenbergplatz gebaut. Heute ist dort die Freiwillige Feuerwehr Lindens untergebracht, nachdem die Berufsfeuerwehr 1967 zur Nenndorfer Chaussee umgezogen ist.

1890 sind fast alle Straßen gepflastert und mit Straßenkanälen versehen. Es gibt eine regelmäßige Müllabfuhr. Die dritte Ihmebrücke von der hannoverschen Vorstadt Glocksee zum Küchengarten wird gebaut. Sie bekommt zunächst nach der hier ansässigen Baumwoll-Spinnerei den Namen Spinnereibrücke. Heute heißt sie nach Robert Leinert, dem Oberbürgermeister Hannovers, der Hannover mit Linden vereinigte. Die Bettfedernfabrik Werner & Ehlers zieht auf das heutige FAUST Gelände um.
Das Wachstum der Industrie hält weiter an. Das führt schon bald zu Klagen über die Umweltbelastungen.

1892 wird ein botanischer Schulgarten an der Göttinger Chaussee eingerichtet.

1894 wird der Marktplatz für das neue Ortszentrum angelegt. Repräsentative Straße und Wohnviertel für den bürgerlichen Mittelstand entstehen.

1895 hat Linden 35.851 Einwohner. Fast 80 Prozent der Bevölkerung gehören zur Arbeiterklasse.

1896 wird der Nachtwächter auf dem Lindener Markt im September eingeweiht. Eigentlich sollte die Figur des Bildhauers Dammann auf dem hannoverschen Holzmarkt aufgestellt werden. Dort entschied man sich aber noch für ein anderes Modell. Kurzentschlossen erwarb der Magistrat von Linden die Figur für die Brunnenanlage auf dem Lindener Markt.
Der Vorgänger des Krankenhauses Siloah, eine Poliklinik in der Falkenstraße, wird gegründet. Fritz Ahrberg eröffnet sein erstes Fleisch- und Wurstwarengeschäft.

 

1899 ist das neue Rathaus am Marktplatz fertiggestellt und wird einweiht. Gleich gegenüber an der Ecke Niemeyerstraße und Posthornstraße entsteht das Gebäude des Kaiserlichen Postamtes. Im Zweiten Weltkrieg wird das Rathaus teilweise zerstört und nur vereinfacht wieder aufgebaut. Auch die Post wurde beschädigt und wie einige andere schöne Bauwerke 1960 leider durch ein modernes Gebäude ersetzt.
Die Klinik „Siloah“ wird mit 10 Betten in der Jacobsstraße eingerichtet. Später erhält das Haus einen Neubau an der Petristraße mit 70 Betten.

 

Von 1854 – 1874 entsteht die Opern-Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner. Bestehend aus „Das Rheingold“ (1869), „Die Walküre“ (1870), „Siegfried“ (1876) und „Götterdämmerung“ (1876). Mit seinem Konzept des musikdramatischen Gesamtkunstwerks, das heisst seiner neuartigen Verbindung von Drama und Musik, bei der alle Elemente – auch die Musik – im Sinne der dramatischen Erfordernisse der Handlung funktionalisiert werden, revolutioniert Wagner die Opernkunst des 19. Jahrhunderts.

 

 

 

 

 

 

 

1859 veröffentlicht der britische Naturforscher Charles Darwin die Evolutionstheorie (über den Ursprung der Arten). Etwa zeitgleich entwickelt ein anderer britischer Naturforscher, Alfred Russel Wallace, eine vergleichbare Theorie.

 

 

 

 

1866 wird Hannover mit der von Preußen erzwungenen Kapitulation des Königreichs Hannover zur Hauptstadt einer gleichnamigen preußischen Provinz.

 

 

 

1869 wird die Vorstadt Ohe-Glocksee von Hannover eingemeindet.

 

 

 

1870-1871 erklärt Frankreich Preußen den Krieg und verliert das Kräftemessen. Frankreich wird dazu verpflichtet, Elsass-Lothringen abzutreten, was in der Folgezeit immer wieder zu heftigen Spannungen zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich führt.

1871 hat Hannover 89.465 Einwohner.

Am 18. Januar 1871 wird im Spiegelsaal des Versailler Schlosses König Wilhelm I. von Preußen zum deutschen Kaiser gekrönt. Damit ist die vor allem von Otto von Bismarck vorangetriebene Vereinigung der deutschen Staaten (mit Ausnahme österreichs) zu einem einheitlichen Staatswesen abgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

1877 läßt der Maschinenbauer Nikolaus A. Otto den Ottomotor nach dem Viertaktprinzip patentieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

1884 wird der Nullmeridian, also der Meridian der geographischen Länge 0 Grad, festgelegt. Er führt durch das Observatorium von Greenwich im Osten von London. Damit gab es erstmals eine international anerkannte und verbindliche Basis für die Längengradmessung und die Einteilung der Zeitzonen.

 

1886 wird die Freiheitsstatue im Hafen von New York von Präsident Grover Cleveland feierlich eingeweiht. Die Kolossalstatue, ein Geschenk der französischen Regierung, symbolisiert das Streben nach Unabhängigkeit und erinnert an die britisch-französischen Kriege um die Kolonien.

 

 

 

 

 

 

 

1889 entsteht zum 100. Jahrestag der Französischen Revolution nach Plänen des Ingenieurs Gustave Eiffel der Eiffelturm. Als Wahrzeichen der Weltausstellung in Paris. Die Eisenkonstruktion, eine Meisterleistung der Ingenieurkunst, ist zu seiner Zeit mit 301,7 Metern das höchste Bauwerk der Welt.

1891 führt Otto Lilienthal seinen ersten Gleitflug von einem aufgeschütteten Hügel in Lichterfelde (Berlin) durch. Ab 1896 arbeitet Karl Jatho in Hannover daran, einen motorbetriebenen Fluggleiter zu bauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

1896 finden auf Initiative des französischen Pädagogen Baron Pierre de Coubertin in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Grundgedanken dieses sportlichen Großereignisses sind die Idee der Völkerverständigung, des Internationalismus und des Athletismus.

1897 wird in Berlin erstmals die Internationale Automobilausstellung (IAA) veranstaltet, bei der acht Automobile präsentiert werden. Später wird die IAA nach Frankfurt/Main verlegt.

Von 1899 bis 1904 wird auch Beethovenstraße angelegt, die zu den besseren Wohnvierteln Lindens zählt.

Lindener Rathaus um 1900
Lindener Rathaus um 1900

1900 hat Linden 50.628 Einwohner. Linden versucht den industriellen und proletarischen Ruf der Stadt loszuwerden. Die Fleischwarenfabrik Ahrberg am Deisterplatz wird gegründet.

1901 bekommt Linden mit der St. Benno Kirche sein zweites katholisches Gotteshaus und Hermann Lodemann wird Bürgermeister.

1902 wird die Gaststätte „Zum Schwarzen Bären“, die dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer fiel, als ein repräsentatives Jugendstilhaus neugebaut.

1904 wird am Himmelfahrtstag der Grundstein für die Bethlehemkirche gelegt.

 

1907 und 1908 macht Linden wieder einen Versuch der Eingemeindung in Hannover – immer noch vergebens.

1908 flimmern die ersten Filme im ältesten Lichtspieltheater Norddeutschlands, dem Apollokino, über die Leinwand.

Anmerkungen zur Geschichte Limmers

1909 werden Limmer, Badenstedt, Davenstedt und Bornum in die Stadt Linden eingemeindet. Dort hatten sich schon viele Unternehmen aus Hannover angesiedelt, unter anderem Körting, Stichweh und Sichel.

1910 hat Linden 73.400 Einwohner und ist nach Hannover das wichtigste städtische Zentrum des Landes.

1910-12 wird die Höhere Mädchenschule an der Badenstedter Straße erbaut. Zwischenzeitlich hieß sie Friederikenschule und heute Ihmeschule.

1913 wird auch Ricklingen eingemeindet und die Stadt Linden übernimmt das Krankenhaus „Siloah“. Das Jahr gilt auch als Gründungsjahr von Wassersport Hannover-Linden (Waspo).

1914 wird der Küchengarten-Pavillon auf den Lindener Bergfriedhof umgesetzt. Vorher stand der um 1750 erbaute Pavillon an der Hauptachse des Kurfürstlichen Küchengartens. Auch der Nachtwächter-Brunnen wird an seinen heutigen Platz versetzt.

1917 am 18. April beginnt der Betrieb am Lindener Hafen, einem Abzweig des Mittellandkanals.

1918 ist die Geburtstunde der Geha Schreibwaren als Buchhandlung Gebrüder Hartmann am Schwarzen Bären Nr.7 .

 

Eingemeindung, Weimarer Zeit und Nationalsozialismus

1919 muss der Botanische Schulgarten, der zunächst an der Göttinger Chaussee lag, einer Erweiterung der Hanomag weichen und findet seinen neuen Platz am Nordhang des Lindener Berges.

1920 ist es dann soweit: Linden wird mit inzwischen schon 83.000 Einwohnern von Hannover eingemeindet. Das rote Linden zieht in das hannoversche Rathaus ein.
Das im 19. Jahrhundert zur Industriestadt gewachsene Linden behält seinen Charakter auch nach der Eingemeindung weitestgehend bei.

1922 läuft die 10.000ste Lokomotive in der Hanomag vom Band.

1924 kommt der Hanomag, ein Klein-Automobil, auf den Markt. Es wird im Volksmund als „Kommissbrot“ bekannt.

Ab 1925 werden immer wieder Teile des Von-Alten-Gartens für Bauprojekte abgezweigt. Unter anderem führt heute der Westschnellweg eigentlich mitten durch den Garten.

1927 werden die Städtischen Bäder am Küchengarten erbaut. Sie dienten neben dem Wohnraum als öffentliches Bad, von dem man einen kleinen Teil im heutigen Theater am Küchengarten erhalten hat.

1928 entsteht in den ehemaligen Kalksteinbrüchen des Lindener Berges das Lindener Stadion.

1931 wird die Produktion von Lokomotiven in der Hanomag mit dem 10.765 Exemplar eingestellt.

1933 bleibt der Widerstandsgeist in Linden auch nach der nationalsozialistischen Machtübernahme stark. Es bilden sich mehrere Widerstandsgruppen der KPD, des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (einer Abspaltung der SPD) und die größte örtliche Widerstandsgruppe die Sozialistischen Front.

1935 werden große Teile der Sozialistischen Front in Linden von der Gestapo verhaftet.

1937 gelingt durch die Unterstützung aus Berlin und einem Gestapospitzel die Enttarnung der Organisationsspitze der Sozialistischen Front. Werner Blumenberg kann sich in letzter Minute nach Holland absetzten. An ihn erinnert heute das Werner-Blumenberg-Haus am Pfarrlandplatz. Es werden etwa 300 Personen verhaftet und nach mehrjährigen Gefängnisstrafen entweder in die Schutzhaft der Konzentrationslager genommen oder in die Bewährungsbataillione gesteckt, mindestens jedoch unter Polizeiaufsicht genommen.

1937 werden die nächsten Brücken über die Ihme gebaut. Zunächst die Legionsbrücke und kurz darauf die Stadionbrücke.

 

1943 zerstören Bombenangriffe viele Gebäude in Linden, unter anderem die Martinskirche. Eines der wenigen Erinnerungsstücke aus der alten Lindener Kirche ist der Taufstein von 1647. Auch der Unterbau des Turms stammt noch von der Dorfkirche, die auf dem Merian-Stich von 1654 zu sehen ist. Die Zionskirche wird auf Druck des NS-Regimes in Erlöserkirche umbenannt.

Auch 1945, im letzten Kriegsjahr, wird noch vieles durch Bombenangriffe zerstört. Vom Schloß im Von-Alten-Garten blieben außer einigen Steinquadern, die noch heute im Garten zu finden sind, nur einige Gemälde erhalten, die im Historischen Museum zu sehen sind.

 

1900 tritt am 1. Januar das für das gesamte Deutsche Reich erlassene Bürgerliche Gesetzbuch in Kraft. In ihm wird der überwiegende Teil des allgemeinen Privatrechts geregelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

1903 hatten die Experimente von Karl Jatho endlich Erfolg. Ihm gelang der erste Motorflug der Welt in der „Vahrenwalder Heide“.

 

 

1905 veröffentlicht der deutsch-amerikanische Physiker Albert Einstein in der Fachzeitschrift „Annalen der Physik“ (Nr. 17, S. 891-912) unter dem Titel „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ die spezielle Relativitätstheorie.

 

 

 

 

 

 

1911 erreicht der norwegische Polarforscher Roald Amundsen als erster Mensch den Südpol. Damit kommt er einer britischen Expedition unter der Leitung von Robert Falcon Scott zuvor.

 

 

Am 28. Juli 1914 löst das Attentat von Sarajevo den 1. Weltkrieg aus. österreich-Ungarn erklärt mit Rückendeckung des Deutschen Reiches am 28. Juli 1914 Serbien den Krieg. Am 1. August erklärt das Deutsche Reich Russland und am 3. August Frankreich den Krieg; am 4. August folgt die Kriegserklärung Großbritanniens an das Deutsche Reich. Der 1. Weltkrieg hat begonnen.

1917 stürzen die Bolschewiki in der „Oktoberrevolution“ unter der Führung von Wladimir I. Lenin und Lew D. Trotzkij die bürgerliche „Provisorische Regierung“ unter Aleksandr F. Kerenskij, und am folgenden Tag konstituiert sich der bolschewistische „Rat der Volkskommissare“ mit Lenin an der Spitze als neue Regierung.

 

 

 

 

1919 hat Hannover 310.431 Einwohner.

 

 

 

 

 

 

1925 hat Hannover 422.745 Einwohner.

 

 

 

 

 

 

1929-1941 lösen die massiven Kurseinbrüche an der New Yorker Börse am 25. Oktober 1929, der als „Schwarzer Freitag“ in die Geschichte eingeht, eine Weltwirtschaftskrise aus, sie führt vor allem in den USA und in Deutschland zu Massenarbeitslosigkeit.

 

 

1933 entwickelt sich unter der Führung Adolf Hitlers die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) zur organisierten Partei. 1932 wird die NSDAP stärkste Partei im Reichstag; am 30. Januar 1933 ernennt Reichspräsident Paul von Hindenburg auf Druck konservativer Kräfte Hitler zum Reichskanzler.

 

 

1937 zeigen die Nationalsozialisten die Schmähausstellung „Entartete Kunst“ in München mit 650 der insgesamt 16 000 aus deutschen Museen konfiszierten Gemälde, Graphiken und Skulpturen, die dem geforderten ästhetischen Ideal „arisch-rassischer Größe“ nicht entsprechen. Fast alle Künstler der klassischen Moderne sind vertreten.

 

1939 beginnt mit dem Angriff auf Polen der 2. Weltkrieg.

1941 erfolgt mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor der Kriegseintritt der Vereinigten Staaten von Amerika.

Am 06. Juni 1944 landen die Allierten Truppen in der Normandie. Die „Operation Overlord“, so der Codename der Invasion, ist die größte militärische Landeoperation, die je unternommen wurde.

1945 treiben SS-Leute drei Kolonnen ausländische Häftlinge, darunter Frauen und Kinder, auf den Seelhorster Friedhof und bringen kurz vor Kriegsende 154 Menschen um.

Am 06. August 1945 fällt die erste Atombombe auf Hiroshima, heute eine der Partnerstädte Hannovers. Drei Tage später fällt eine zweite Atombombe auf Nagasaki. Danach kapituliert Japan und der 2. Weltkrieg ist beendet.

Die Nachkriegszeit

1945-46 hat Kurt Schumacher sein Büro in der Jacobstraße 10 und gründet hier die Nachkriegs SPD.

 

1955 wird die Hautklinik neu erbaut und die Gerhard-Uhlhorn-Gemeinde gegründet.

1956/57 entsteht das Fössebad.

 

1958 bekommt die St. Martinskirche die markante St. Martinsfigur vom Bildhauer Kurt Lehmann.

1961 wird das Freizeitheim als erstes seiner Art feierlich eingeweiht. Es sollte die Lücke schließen, die der im Krieg zerstörte Saalbau Sander hinterlassen hatte, zu Zeiten der Weimarer Republik ein wichtiger Treffpunkt.

1962 wird das Schulzentrum Fössefeld eröffnet.

1963/64 wird auf dem Gelände der ehemaligen Baumwoll-Spinnerei und Weberei das Heizkraftwerk gebaut.

1965 verbindet die nächste Brücke Linden und Hannover: die markante Lodemann-Brücke. Benannt nach Lindens letztem Oberbürgermeister, überspannt sie die Ihme zwischen Sportpark und Ritter-Brüning-Straße.

1967 benennt man in Anlehnung an die Brauerei die neue Trogstrecke zur Göttinger Chaussee „Kaiser-Gabel“.

1968 wird die Volkssternwarte gegründet. Seit 1986 heißt sie offiziell zum Gedenken an zwei international bedeutende Astronomen aus Hannover „Volkssternwarte Geschwister Herschel“. Friedrich Wilhelm Herschel entdeckte den Planeten Uranus und Karoline Herschel machte sich durch die Entdeckung von acht Kometen einen Namen.

1969 ereignete sich am Bahnhof Linden Fischerhof ein schweres Zugunglück. Am 22. Juni um 8:05 Uhr explodierte ein in Brand geratener Güterwagen mit Munition für die Bundeswehr. 12 Menschen starben, 30 weitere wurden – zum Teil schwer – verletzt. Auch noch in weiterer Entfernung wurden tausende von Fensterscheiben zertrümmert und zahlreiche Dächer abgedeckt. Der Sachschaden betrug etwa 40 Millionen DM.

1971 wird die Integrierte Gesamtschule Linden als erste Schule dieser Art in Hannover gegründet.

 

1971-76 entsteht das damals größte innerstädtische Bauprojekt der Bundesrepublik, das Ihmezentrum.

 

1972/73 verschwindet mit dem Neubau des Werner-Blumenberg-Hauses, einer Altenwohneinrichtung mit 92 Wohnungen, eine der letzten traditionellen Werksiedlungen des 19. Jahrhunderts.

1973 beginnt die Sanierung Lindens. Zuerst wird Linden-Süd dann Linden-Nord zum Sanierungsgebiet erklärt. Aktionen der Lindener Bürgerinitiativen verhinderten den undifferenzierten Abriss und setzten viele Bürgerwünsche gegen die Stadtverwaltung durch.

1973-75 gibt es ein weiteres Beispiel von rücksichtsloser Flächensanierung: ein Versicherungskonzern hat die kleinen Reihenhäuser der Arbeiterkolonie in der Fanny- und Mathildenstraße aufgekauft und dort den sogenannten Tobleronebau hingestellt.

1974 ist nach der Eingemeindung des Kronsbergs ist der Lindener Berg nicht mehr der höchste Berg Hannovers. Heute wird auch der von den Müllbergen in Altwarmbüchen übertroffen.

1975 gründet sich die „Aktion Limmerstaße“. Der Spielpark Linden im Von-Alten-Garten wird eröffnet.

1979 wird die Pferdetränke von Max Sauk mit den beiden bronzenen Pferdeköpfen mit anschließender Kutsche und dem marmornen Brunnenbecken an der Ecke von Kötnerholzweg und Limmerstraße aufgestellt.

Seit 1982 plätschert der Ernstbrunnen am Eingang des Von-Alten-Gartens. Von Bernd Schlender erschaffen symbolisiert er, mit seinen zwei stilisierten Bäumen Kraft und Ausdauer, Natur und Geduld.

1983 findet das erste Fährmannsfest am Weddingenufer statt. Den Namen hat das Festival aufgrund der Tatsache bekommen das hier früher eine Fähre zwischen Linden und Hannover verkehrte.

1984 geht die Hanomag in Konkurs, nachdem sich diverse Konzerne die Rosinen aus dem Bestand der Hanomag heraus gepickt haben.

1985 feiert man am 1. April Lindens 100jähriges Jubiläum seit der Verleihung der Stadtrechte. Linden hat nun 43.085 Einwohner und die Altersgruppe der 18- bis 30jährigen ist überproportional vertreten.

 

1990 feiert die Lindener Volksbank ihre Einhundertjahrfeier. Aus diesem Anlaß wurde der „Lindener Butjer“ von Ulrike Enders vor der Zentrale der Lindener Volksbank in der Minister-Stüve-Straße aufgestellt.

1991 wird das soziokulturelle Kulturzentrum FAUST auf der ehemaligen Bettfederfabrik Werner & Ehlers gegründet.

1993 wird Waspo Deutscher Meister im Wasserball.

 

1997 nimmt Radio Flora im Rahmen eines Modellversuches den Sendebetrieb auf. Die änderung des Landesrundfunkgesetzes ermöglichte erstmals den Betrieb von nichtkommerziellen Lokalradios. Im Rahmen des EXPO-Projektes „Stadt als Garten“ kauft die Stadt Hannover den bisher unzugänglichen 1,5 Hektar großen Teil des Von-Alten-Gartens.

1997-2001 entsteht das heutige Ahrberg-Viertel.

2000 wird die Lindener Brauerei komplett abgerissen. Es entstehen diverse Pläne für die nun leerstehende Fläche im Zentrum von Linden. Die Palette reicht vom Park bis zum Einkaufszentrum. Nach mehreren Jahren Brache bekommt die Ostland Wohnungsbaugenossenschaft den Zuschlag für einen Mix aus Einfamilienhäusern, Geschosswohnungen und Verwaltungsgebäuden.

2001 der 1997 gekaufte Teil des Von-Alten-Gartens wird der öffentlichkeit übergeben und der Eingangsbereich an der Posthornstraße wird im Rahmen des Projekts „Hannover schafft Platz“ umgestaltet.

2003 erfolgt der erste Spatenstich für das Gilde-Carre.

2004 wird der im Volksmund schon lange so bekannte „Pariser Platz“ auch offiziell so benannt.

Ende 2004 kommt das Stadtteilportal www.linden-entdecken.de in das World Wide Web.

2006 das Ihmezentrum soll zum Linden-Park Fachmarktzentrum umgebaut werden. Die Eröffnung war für den Herbst 2007 geplant. Die Fußgängerbrücke zwischen Ihmezentrum und Calenberger Neustadt wird nach Ida Arenhold der Gründerin des Friederikenstiftes benannt.

2008 die Bauarbeiten an der Benno-Ohnesorg-Brücke beginnen (geplant für 3 Jahre)

2009 die Diskussion um Hochbahnsteige auf der Limmerstraße entbrennt. Nach unendlich langen Diskussionen wird die von vielen gewünschte Niederflurlösung aus Kostengründen von der Region abgelehnt.
Das Grab der Heuschrecke“ titelt die TAZ nach der Insolvenz des US-Finanzinvestors Carlyle Europe Real Estate die das Ihmezentrum wiederbeleben wollten. Jahrelange Bauruinenatmospähre ist die Folge.

2010 die drei warmen Brüder sind eine Zeit lang nur zu zweit. Im Heizkraftwerk Linden wird die zweite GUD-Anlage eingebaut.
Der erste Lindemann Krimi „Lindentod“ erscheint.
Hannovers erste Snowboard-Meisterschaft wird auch am Lindener Berg ausgetragen.

2011 nach der Kommunalwahl im September ist die SPD nicht mehr die stärkste Partei im roten Linden und Rainer Jörg Grube wird erster grüner Bezirksbürgermeister.
Die runderneuerte Bethlehemkirche kann wieder ihrem Zweck dienen.
In der Limmerstraße 98 wird nach lager Zeit wieder mal ein Haus besetzt aber auch nach kurzer Zeit von der Polizei wieder geräumt.
Unter dem Motto „strebt vorwärts“ wird im Juni eine ganze Hauswand in der Velberstraße zu einer Kurt Schwitters Homage gemacht.
Die Polizeiinspektion West zieht von der Gartenallee nach Limmer um.
Der TSV Limmer unterliegt den Profis von Hannover 96 mit 0:21.

2012 das Freibadebecken des Fössebades wird vom Gesundheitsamt geschlossen.
Am Haus Limmerstraße 3-5 entbrennt die Gentrifizierungsdebatte. Kleine Läden müssen ausziehen um einer Filiale von Denn’s Platz zu machen.
Der Neubau des Klinikums Mitte (Siloah) feiert am 22. März 2012 Richtfest.
Am 18.11.2012 wird die Gerhard-Uhlhorn-Kirche entwidmet. Mehrere Initiativen wollen das Kirchengebäude kaufen und zum Beispiel als Zirkusspielort oder Kletterhalle nutzen.

2013 die Gedenkstätte deutscher Widerstand widmet der „Sozialistischen Front“, einer SPD nahen Widerstandsorganisation gegen das NS-Regime eine Webseite unter www.sozialistische-front.de.
Im Juni wird die Bücherei im Freizeitheim Linden geschlossen.
Das Fährmannsfest feiert seinen 30. Geburtstag.

Die Lindener Geschichte wird fortgesetzt: 2015 feiert Linden seinen 900. Geburtstag.

 

 

1946/47 überschwemmt ein Hochwasser große Teile Hannovers an Ihme und Leine.

1947 findet die erste „Exportmesse in Hannover“ statt. Auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Gustav Bratke wird in Konkurrenz zur Leipziger Messe der Messeplatzes Hannover etabliert.

Am 4. Oktober 1957 startet der russische Satellit Sputnik 1 in eine Erdumlaufbahn. Der 83 Kilogramm schwere Satellit ist das erste von Menschenhand geschaffene Objekt im All. Für die Erdumrundung benötigt Sputnik 96,2 Minuten.

1962 erreichte die Einwohnerzahl der Stadt Hannover mit 574.754 ihren historischen Höchststand.

 

 

 

 

1965 veröffentlichen The Rolling Stones mit der Hitsingle „I Can’t Get No Satisfaction“, einen Song, der in der Folge zur Hymne einer ganzen Generation wird.

 

1967 gipfelt der arabisch-israelische Konflikt im Sechstagekrieg. Er endet mit dem Sieg Israels, das sein Territorium erheblich erweitert.

 

Um 1971 schägt die Stunde der ersten PCs. Der Techniker John von Blankenbacher konstruiert den Kenbak-1, einen Mikrocomputer mit einem Arbeitsspeicher von 256 Bytes. Der Kenbak-1 wird 1986 von einer Jury am Computermuseum in Boston zum ersten PC der Welt gekürt. Ebenfalls PCs der ersten Stunde sind der Alto (1973), der Altair 8800 (Edward Roberts, 1974) sowie der Sol (1976).In der kanadischen Stadt Vancouver wird die Umweltorganisation Greenpeace gegründet.

1972-2006 ist Dr. h.c. Herbert Schmalstieg Oberbürgermeister Hannovers.

 

 

1973-1974 löst der für die arabischen Staaten erfolglose Jom-Kippur-Krieg eine ölkrise aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1976 entstehen Punk und New Wave. Zu den wichtigsten Bands der kurzen ära gehören unter anderem The Sex Pistols, The Clash, The Damned und The Ramones. Einige Elemente des Punk werden in der sich nahtlos anschließenden New-Wave-Musik fortgeführt. Einflussreiche Vertreter dieser Richtung sind The Talking Heads, The B-52’s, Joy Division und The Human League.

 

 

 

 

 

 

 

1986 eröffnet die erste CeBIT als erfolgreicher Ableger der Hannover-Messe ihre Pforten.

Am 26. April 1986 gerät im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl ein Reaktorblock außer Kontrolle und löst den bisher folgenschwersten Reaktorunfall aus. Durch den Fallout werden Teile von Russland, Weißrussland, der Ukraine und des übrigen Europa unterschiedlich stark belastet.

Am Abend des 9. November 1989 verkündet das Politbüromitglied Günther Schabowski vor der Presse, dass ab sofort für die Bürger der DDR Reisefreiheit gelte.

 

 

 

 

1994-1996 wird für Anfang August anläßich der Chaos-Tage wiederholt dazu aufgerufen Hannover in Schutt und Asche zu legen.

 

1999 bewohnen sechs Milliarden Menschen die Erde.

2000 findet in Hannover die Weltausstellung EXPO statt. Jens König aus Hannover wird Deutscher Meister im Tipp-Kick.

 

Am 11. September 2001 verüben islamistische Attentäter mit drei entführten Verkehrsflugzeugen Selbstmordanschläge auf das World Trade Center in New York und auf das Pentagon bei Washington. Die Zwillingstürme des World Trade Center stürzen ein und begraben Tausende von Menschen unter sich.

 

 

2002 wird der Euro eingeführt. Zum Jahreswechsel führen zwölf Länder der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) Euromünzen und -scheine ein. Bis zum 30. Juni 2002 darf noch mit nationalen Währungen bezahlt werden. Ab dem 1. Juli 2002 ist nur noch der Euro gültig.

 

 

2005 hat Hannover 515.729 Einwohner.

Quellen: Die Literatur über Linden, Wikipedia, www.hannover.de, die Broschüren vom Quartier e.V., Microsofts Encarta und Meyers großes Taschenlexikon in 25 Bänden.

Gerhard-Uhlhorn-Kirche

1955 wurde die Bethlehemgemeinde geteilt und eine neue Gemeinde in Linden-Nord gegründet. Die Gerhard-Uhlhorn-Gemeinde wurde nach dem Abt von Loccum und Oberkonsistorialrat Uhlhorn (1826 – 1901) benannt. Zu seinen zahlreichen Verdiensten gehört die Gründung von 13 neuen Gemeinden, vor allem für die ständig wachsende arbeitende Bevölkerung in den industrialisierten Vorstädten.

Der Bau der Gerhard-Uhlhorn-Kirche wurde 1963 vollendet. Der Entwurf stammt vom Architekten Reinhard Riemerschmid (1914 – 1996)der durch mehrere Kirchbauten bekannt geworden ist. Die in typisch eigenwilliger Bauweise der 60er Jahre gestaltete Halle mit durchbrochenen Strukturbetonwänden trägt ein steiles, offenes Walmdach mit Kupferdeckung. Ein freistehender, schlanker Glockenturm kennzeichnet den Bau von außen als Kirche und verleiht ihm Fernwirkung. Inmitten historischer Bebauung und Grünflächen idyllisch am Leineufer gelegen, ist die Gerhard-Uhlhorn-Kirche ein Denkmal aus künstlerischen und städtebaulichen Gründen, auch wenn dies noch nicht offiziell bescheinigt wurde. Die Gerhard-Uhlhorn-Gemeinde wurde 2009 mit der Bethlehemgemeinde zur ev.-luth. Kirchengemeinde Linden-Nord fusioniert. Vier Jahre später 2013 endet die Geschichte der Gerhard-Uhlhorn-Kirche mit der Entwidmung des Gebäudes.

Stadtplan

Blick auf Linden-Nord

Linden-Nord

Limmerstraße
Limmerstraße

Am lebhaftesten ist es in Linden-Nord rund um die Limmerstraße, der Hauptachse des Stadtteils. Entlang der Straße gibt es viele Kneipen, Cafés, Läden und Kioske sowie das 1908 gegründete Apollokino der Familie ter Horst – das älteste Vorstadtkino Deutschlands. In ihm entdeckte der spätere Cinemaxx-Gründer Hans-Joachim Flebbe zunächst sein Hobby und begann als Filmvorführer seine Karriere. Des Weiteren gibt es in Linden-Nord das Kulturzentrum FAUST mit dem Bürgerfunk radio flora.

Der Stadtteil Linden-Nord ist multikulturell geprägt. Neben Migranten der ersten, zweiten und dritten Generation, häufig aus der Türkei, leben hier wegen der Nähe zur Universität und Fachhochschule viele Studierende.

Freizeitheim Linden
Freizeitheim Linden

Das Freizeitheim Linden ist kultureller Mittelpunkt der im Stadtteil geborenen „Alt-Lindener“. Arbeitervereinigungen und Interessenverbände ehemaliger Werker tauschen sich hier aus und feiern jährliche Stadtteilfeste. Im Seitengebäude befindet sich die beliebte und geräumige Stadtteilbibliothek mit großer Kinder- und Jugendabteilung, die auch die Literaturversorgung Limmers, Ahlems, Davenstedts etc. sichert. Bethlehemkirche und Gerhard-Uhlhorn-Kirche gehören zur Ev.-luth. Kirchengemeinde Linden-Nord, die St.-Benno-Kirche zur katholischen Gemeinde. In der Fössestraße befindet sich eine Moschee des Türkischen Kulturzentrums.

Seit August 1983 findet alljährlich am Mündungsufer der Ihme das Fährmannsfest statt, ein Kinder- und Kulturfest. Das Fest ist nach der Fähre benannt, die einst Linden mit Hannover verband. Auf der Dornröschenbrücke, die den Stadtteil mit der angrenzenden Nordstadt verbindet, findet jährlich eine Gemüseschlacht statt.

Beleuchtetes Heizkraftwerk Linden
Beleuchtetes Heizkraftwerk Linden

Im August 1962 ging das von den Stadtwerken Hannover betriebene Heizkraftwerk Linden ans Netz. Das Kraftwerk arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und stellt über die Stromerzeugung hinaus die Ausgangsbasis für das rund 280 Kilometer umfassende Fernwärmenetz Hannovers dar (Stand: 2007). Die als Primärenergie benötigte Kohle wurde bis 1990 per Bahn vom Lindener Hafen bezogen. Ab dem Verladeterminal in der Fössestraße gelangte sie auf unterirdischen Förderbändern in das Kraftwerk. Sporadisch wurde auch Öl verfeuert, das über die Verbindung Mittellandkanal–Leine–Ihme angeliefert wurde. Im Jahr 1990 wurde das Kraftwerk auf Erdgasfeuerung umgestellt. Wegen der drei Kesselhäuser mit den hohen Schornsteinen hat das Werk den Spitznamen „Die drei warmen Brüder von Linden“. Nach Abschluss von Entkernungs- und Modernisierungsmaßnahmen wurde im Jahr 1998 eine Gas- und Dampf-(GuD)-Turbinenanlage in Betrieb genommen.

In Linden-Nord wurde eine der ersten Fahrradstraßen Hannovers eingerichtet.

Spendenaufruf für eine Zirkuskirche in Linden

Planungen für die Zirkuskirche

Planungen für die Zirkuskirche

Wir, das CircO Hannover, haben einen Traum: eine Zirkuskirche in Hannover!

Ein Ort, an dem Menschen zusammen kommen, trainineren, vorführen, Zirkus und Miteinander leben können. In England, Kanada und den USA gibt es bereits Beispiele für Kirchen, die zu Orten für Zirkus wurden. In Deutschland wäre dies bislang einmalig. Wir wären Modellprojekt. Hinzu kommt unser bereits lange gehegter Traum einer Zirkus-Akademie, die unsere bisherige Breitenförderung um die Spitzenförderung ergänzt und mit formaler Bildung zusammenbringt. Zudem entstünde im Stadtteil Linden ein neues soziokulturelles Zentrum mit großer Strahlkraft für die Stadt. Gemeinsam mit unseren Partnern und Freunden wie der Stadt Hannover, dem GOP, dem Kleinen Fest im Großen Garten, der Landesarbeitsgemeinschaft Zirkus wären wir ein bundesweit bisher einmaliges Modell-Projekt in Deutschland, welches Vorbildcharakter haben könnte für ähnliche Projekte in anderen Städten!
…der vielleicht Wirklichkeit werden kann…?

Planungen für die Zirkuskirche

Planungen für die Zirkuskirche

Die Gerhard-Uhlhorn-Kirche an der Leine in Hannover-Lindensteht zum Verkauf. Wir haben bereits einegroße Unterstützerschaft und viele viele ehrenamtliche Helfer,die gemeinsam helfen an diesem Traum zu arbeiten.Mit dem Kauf würden wir das Grundstück und dasdarauf befindliche Gebäude erwerben und könntensofort beginnen, unseren Traum Wirklichkeit werden zu lassen.Auch wenn der Kauf nur ein erster Schritt ist (das Gebäudemuss danach grundlegend saniert und umgebaut werden, auchdafür suchen wir Unterstützung), so ist es ein sehr wichtigerund großer!

Das Problem: Uns fehlen im Moment (Stand: 21.03.2013) knapp 70.000€ für den Kauf. Die Zeitdrängt!

Wir haben bereits einen Spendenaufruf gestartet und an die uns zur Verfügung stehendenVerteiler gesendet. Bereits jetzt haben wir Spendenzusagen! Das macht Mut!Doch wir brauchen weiter Hilfe. Unseren Spendenformular finden Sie unter folgendem Link: https://docs.google.com/file/d/0B7r2fI22TzlHRnBrdGg2ZnVZVlE/edit?pli=1

Jede dort gesammelte Spende wird nur dann abgerufen, wenn wir tatsächlich den Zuschlagerhalten für die Kirche.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn dank ihrer Hilfe, Hannover ein weiteres kulturellesHighlight zu bieten hat.Vielen Dank.

www.circo-hannover.de

VorOrt Nr. 71 für November – Januar erschienen

Die neue Ausgabe des gemeindeübergreifenden Kirchenmagazins VorOrt ist jetzt verfügbar. Mit der Ausgabe Nr. 70 wurde die Auflagenhäufigkeit geändert. Die VorOrt erscheint nun nur noch 4 mal im Jahr.

VorOrt Ausgabe 71

Die Themen der Ausgabe 71 für November 2012 bis Januar 2013:

  • Neubeginn – Vorwort von Carsten Wedemeyer
  • Abschied von Barbara Mann und Dorothea Brinckmeier
  • Abschied von Pastor Dr. Ernst-Friedrich Heider
  • Wer nicht streicht zur rechten Zeit … – Ein Kirchenkabarett
  • Wintercafé am 25.11.2012
  • Power Konfis 2012–2013
  • Weihnachtsmarkt
  • traditionelle Laternenumzüge am 11.11.
  • Neues aus den Kitas
  • Erzählcafe: Nach dem Krieg war in Linden immer Theater
  • Stern über Bethlehem – Adventsandachten auf der Limmerstraße
  • Entwidmung der Gerhard-Uhlhorn-Kirche
  • Konzerte im Advent in der Bethlehemkirche
  • Neues Projekt 2013 im Gospelchor Hannover
  • Neuer Kurs für ehrenamtliche Sterbebegleiter/innen
  • Ökumenischer Kongress 2013 in Hannover
  • Motto der Friedenslichtaktion 2012
  • Rückblick: Linden sind wir

 Download der VorOrt Ausgabe 71 als PDF

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