Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Fössebad: Affront der Verwaltung beim Bezirksrat

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brenntKeine Fragen, keine Antworten und auch keine Zeit. Das ist die Kurzfassung der Anhörung zum Thema Fössebad am gestrigen Mittwoch in der Bezirksratssitzung im Freizeitheim Linden.

Die Sitzung begann aufgrund der ellenlangen Tagesordnung bereits eine Stunde früher als normal üblich. Zunächst mussten ein paar Interna geregelt werden. Wegen des Ausscheidens von Ingrid Wadepohl musste ein neues Bezirksratsmitglied verpflichtet werden und auch die Stelle des Stellvertreters für den Bezirksbürgermeister neu besetzt werden. Trotz eines Zickenalarms ging dies alles erfreulich schnell über die Bühne.

Damit kam nun schon die Verwaltung an die Reihe und durfte die „tollen“ Pläne für das neue Fössebad vorstellen. Kein Freibad, keine Sauna, kein Béi Chéz Heinz, dafür aber ein für internationale Wettkämpfe taugliches 50m-Becken. Damit man das Ganze als Familienbad verkaufen kann, wurde die Planung nach der Bürgerbeteiligung noch um ein Plantschbecken ergänzt. Mein Sohn und ganz viele Andere in der Altersgruppe zwischen 6 und 18 Jahren werden sicherlich total begeistert von dieser Änderung sein. Haben Verwaltungsangestellte eigentlich keine Kinder oder gibt es irgendwo ein städtisches Spaßbad nur für Funktionäre? Interessanterweise hatte man gerade zur Bürgerbeteiligung noch die genaue Zahl der Teilnehmer parat. Es waren nämlich nur sehr wenige interessierte Bürger aus dem Stadtteil gekommen. Könnte daran gelegen haben das an einem heißen Tag in das ebenfalls seit Jahren auf der Sanierungsliste ganz oben stehenden und gut klimatisierten Freizeitheim eingeladen war.

Wer diese Planung noch nicht kennt findet sie hier.

Anschließend folgten die Fragen des Bezirksrates an die Verwaltung. Gefühlt wurde nichts aber auch gar nichts beantwortet. Man wies darauf hin das wir uns gerade mal am Anfang eines langen Prozesses befinden und doch eigentlich glücklich sein müssten jetzt schon eingebunden zu werden. Nur noch mal zur Info: Die Zukunft des Fössebades wird seit 30 Jahren diskutiert, seit 2012 ist das Freibad geschlossen und wir sind am Anfang eines Prozesses. Problem dabei ist aber das bereits in vier Wochen auf der Sondersitzung des Bezirksrates am 07.06.2017 eben über diese schwammigen Pläne abgestimmt werden soll. Sprich man kauft ein Schwimmbad und im Laufe der Zeit erfahren wir dann, wie groß es wird ob es ein auffahrbares Dach bekommt, eine öffenbare Fensterfront oder doch nur eine Fluchttür zur Grünfläche. Möglich auch das dies die einzige Option ist, da man den größten Teil des Geländes für neue Wohnungen verkauft hat. Alles was von Verwaltungsseite als Beruhigungspillen in Sachen Familienbad genannt wurden, sind noch nicht endgültig beschlossen. Es wird geprüft, man wird mal sehen.

Fragen gab es sowohl von den Mitgliedern des Bezirksrates als auch aus dem Publikum reichlich. Nur konnte oder wollte diese Fragen keiner aus der Verwaltung beantworten.

Als dann nach nur drei Wortbeiträgen in der Einwohnerfragestunde vonseiten der Verwaltung darauf hingewiesen wurde das man doch eigentlich schon in Misburg sein müsste, lief das Fass über. Bezirksbürgermeister Rainer Grube fand sehr passende Worte für dieses unglaubliche Verhalten. Wie kann man in der Stadtverwaltung glauben ein völlig am Bedarf vorbei geplantes Projekt mal eben schnell in Linden durchschieben zu können. Noch dazu gibt es sicherlich in der Verwaltung noch mehr Mitarbeiter, die man nach Misburg hätte schicken können. So bleibt der Eindruck bestehen, dass es die Stadtverwaltung einen Dreck schert, was die Bürger in Linden wollen. Hauptsache man kann sich wieder mal mit prestigeträchtigen internationalen Wettkämpfen schmücken. Der Bürger stört bei diesen Veranstaltungen sowieso nur.

Die konsequenteste Lösung trug in der Einwohnerfragestunde Jörg Schimke, seines Zeichens Fössebad-Rettungslobbyist, vor. Die wirtschaftlichste Lösung ist nicht ein Fössebad ohne Freibad. Nein, die mit Abstand wirtschaftlichste Lösung ist kein Fössebad. Mit den jetzigen Plänen kann das neue Bad auch am Kronsberg gebaut werden, das würde für Linden auch keinen Unterschied mehr machen.

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Kein Wasser da? Linden brennt!

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brenntRettet die Fösse

Am 8. Mai 2017 hat die Stadt ihre Pläne zum Fössebad vorgestellt: Neubau des Fössebades ohne Freibad, aber mit 50 m Wettkampfbahn. Keine Zukunft für das Béi Chéz Heinz. Teile der Liegewiese sollen verscherbelt werden.

Online Petition:

Unser Fössebad muss Kombibad für alle bleiben

Wir fordern den Neubau des Fössebades familientauglich, mit Außenbecken (Freibad) und Sauna! Wir wollen eine solidarische Lösung, bei der Schwimmsport und Allgemeinheit nicht gegeneinander ausgespielt werden.

https://www.openpetition.de/petition/online/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben

Unterschriftenliste zum Download: https://www.openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben (Volle Listen können bei limetrees, Posthornstraße 31 abgegeben werden)

 

Heinz bleibt HeinzTermine

  • 07. Juni 2017 Sondersitzung des Bezirksrates um 18:00 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4
  • 08. Juni 2017 Gibt es eine Zukunft für das Chéz Heinz? um 19:00 Uhr Béi Chéz Heinz, Liepmannstraße 7b
  • 10. Juni 2017 Einwohnerversammlung um 16:00 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4

Die Fakten:

  • Neubau mit 50m-Meter-Becken für internationale Wettkämpfe
  • Kein Außenbecken
  • Kein Saunabereich
  • Keine Zukunft für das Chéz Heinz
  • Teile des Geländes werden für Wohnbebauung verscherbelt

Download:

Links:

 

 

1. Mai auf der Faustwiese

Wohin am 1. Mai?


Fest für Demokratie
Masala auf dem Trammplatz

Nach dem Marsch vom Freizeitheim Linden trifft man sich auf dem Trammplatz zum Fest für Demokratie des DGB-Kreisverband Region Hannover.

http://niedersachsen-mitte.dgb.de/termine/


Radrennen Lindener Berg 2ß17

Lindener Berg Kriterium

Wie in jedem Jahr gibt es beim Radrennen am Lindener Berg Radsport der Spitzenklasse zu sehen. Ausgerichtet vom Radsport-Verein Concordia von 1909 Hannover e.V. ein Sportevabt für die ganze Familie.

www.rv-concordia-hannover.de


Internationales 1. Mai-Fest
Internationales 1. Mai-Fest

Internationales 1. Mai-Fest auf der Faustwiese
Umsonst und draußen! Live mit Kalamata, Dreadnut Inc., I’m Not A Band, Youngblood, Radical Radio, Die Bilanz, Peace Development Crew, Yunus, Hound, Ego Super, Etelvina Zapata, Kofi Obonu, dem DGB-Chor Hannover und Kinderprogramm

Tradition hat es in sich: Seit vielen Jahren präsentiert Faust das Internationale 1. Mai-Fest. Es ist zu einer festen Größe unter den Mai-Feierlichkeiten unserer Heimatstadt geworden. Auch in diesem Jahr ist wieder ein buntes Programm zusammengekommen, das es in sich hat: Neben einem hochkarätigen Musikprogramm mit Künstlern aus allen Genres und dem obligatorischen Kinder- und Kulturprogramm werden auf der Faust-Wiese internationale Speisen, Getränke, Infostände und vieles mehr angeboten.

http://www.kulturzentrum-faust.de/veranstaltungen/mai/01-05-17-internationales-1-mai-fest.html

 

Lindener Hafen im Winter

100 Jahre Lindener Hafen

Lindener Hafen im Winter
Lindener Hafen im Winter

Ein bedeutendes hannoversches Industrie- und Gewerbegebiet im Wandel der Zeit

Am 18. April 1917 wurde im damals neu gebauten Lindener Hafen erstmals ein Schiff entladen. Fast auf den Tag genau 100 Jahre ist das nun her. Anlass für die Städtischen Häfen für einen historischen Rückblick und einen kleinen Ausblick. Gefeiert wird das Jubiläum im Juni.

„Poseidon“ hieß das 400-Tonnen-Motorschiff, das als erstes die Limmer-Schleuse passierte und seine Ladung löschte. Vier Jahre waren zuvor vergangen, seit die damals noch eigenständige Stadt Linden im Jahr 1913 den Bau des Hafens beschlossen hatte. Von 1914 bis 1916 wurden die 1,2 Kilometer lange Anlage sowie der Stichkanal erstellt. Der Lindener Hafen war eine der ersten größeren Umschlaganlagen zwischen Elbe und Weser. „Im ersten Betriebsjahr wurden beachtliche 718 Schiffe mit rund 500.000 Tonnen Kohle entladen“, betont Jörn Ohm, heutiger Leiter der Städtischen Häfen Hannover.

Die Stadt Linden war der großen Nachbarstadt um ein Jahr voraus. Erst 1918 wurde der Nordhafen am Mittellandkanal eröffnet. Anfang 1920 wurde die Stadt Linden nach Hannover eingemeindet, der Lindener Hafeninspektor August Wolf übernahm die Leitung der Städtischen Häfen.

Beginn der Schifffahrt

Ein Schiff verlässt den Lindener Hafen
Ein Schiff verlässt den Lindener Hafen

„Die Geschichte der hannoverschen Schifffahrt geht ins 14. Jahrhundert zurück, in dem die Städte Bremen und Hannover sich über die Nutzung des Wasserwegs verständigt haben“, erläutert Jörn Ohm und führt weiter aus: „Im Jahr 1740 kam etwa der Schiffer Jost Wolf mit einer Ladung Wein, Butter, Tran etc. nach Hannover.“ Durch den Ausbau der Schleusen bei Herrenhausen und Neustadt im 18. Jahrhundert wurde die Wasserstraße zu einem festen Bestandteil der Transporte, zum Beispiel von Bergwerkserzeugnissen aus dem Harz.

Im 19. Jahrhundert mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie von Hannover nach Bremen (1847) schlief die Schifffahrt fast vollständig wieder ein. Theoretisch bestand die Wasserstraße zwischen Bremen und Hannover weiterhin, alle Versuche, die Leineschifffahrt zu reaktivieren, scheiterten jedoch an den hohen Kosten des Ausbaus und dem niedrigen Wasserpegel. Erst mit dem 1905 verkündeten „Preußischen Wasserstraßengesetz“, das den Anschluss des Zweigkanals nach Linden an den „Ems-Weser-Elbe-Kanal“ über Bückeburg und Minden (dem heutigen Mittellandkanal) vorsah, wurde eine Reaktivierung der Schifffahrt eingeleitet.

Nach Start des Betriebs 1917 begünstigte die vorteilhafte Lage des Hafens am Rand der Lindener Industriegebiete eine zügige Entwicklung. Die Hafenbahn stellte die Verbindung zum Küchengarten und zum Netz der Reichsbahn her.

Starke Entwicklung des Hafens nach dem Krieg

In den 1960er Jahren wurde das Westufer des Lindener Hafens erschlossen. 1962 ging das Heizkraftwerk in Linden in Betrieb. Die benötigte Kohle wurde im Lindener Hafen gelöscht und per Bahn zum Küchengarten gefahren. Das unterirdische Becherwerk zum Heizkraftwerk besteht noch heute. Am 14. Juni 1990 fuhr der letzte Kohlentransport. Damit entfiel ein Großteil der Schiffsverkehre im Lindener Hafen. Auf den frei gewordenen Flächen siedelten sich metallverarbeitende Firmen, Schrott- und Recyclingunternehmen sowie Speditionen an.

Entsprechend wandelte sich auch der Schiffsverkehr im Hafen. Waren es im Anfangsjahr 1917/1918 718 Schiffe mit 501.560 Tonnen Ladung, wuchs diese Zahl bis 1969 auf 4.225 Schiffe und 1,07 Millionen Tonnen jährlich an. Im Jahr 2016 wurden 119.770 Tonnen Ladung auf 149 Schiffen transportiert.

Mit der Inbetriebnahme der Umschlaganlage für den kombinierten Ladungsverkehr im Jahr 1991 baute der Lindener Hafen seine Position als Güterverkehrszentrum weiter aus, die mit der Erschließung des Westufers und die nachfolgende Ansiedlung bedeutender Speditions- und Logistikunternehmen eingeleitet worden war. Der Ausbau des Hafens für die Großmotorgüterschifffahrt wurde Mitte der 90er Jahre mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen abgeschlossen und war eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Hafens zum Logistikzentrum Binnenhafen Hannover.

„Hannovers Häfen, zu denen der Lindener Hafen gehört, haben in den Jahren ihres Bestehens einen maßgeblichen Anteil zur Ansiedlung und Entwicklung der hannoverschen Industrien geleistet und sind darüber hinaus bedeutende Umschlagorte für die gesamte Region“, unterstreicht Jörn Ohm.

„Trimodalität“ ist das Schlagwort – der Lindener Hafen heute

Schiffe legen heute vorwiegend für den Gas-, Schrott- und Weizentransport an. Wie bei vielen anderen Häfen liegt auch in Linden das künftige Potenzial aber vor allem im kombinierten Ladungsverkehr. Der Lindener Hafen mit einer Fläche von rund 165 Hektar hat sich inzwischen zu einem kompakten Gewerbegebiet mit 40 Unternehmen entwickelt, von denen nicht alle den Wasserzugang benötigen. „Dieser trimodale Standort hat weiterhin große Zukunft“, betont Hafendirektor Ohm und untermauert dies mit Zahlen: „Mehr als 1,2 Millionen Tonnen Umschlag durch den Eisenbahnverkehr mit 22.900 Waggons in 2016, über 20.000 per Bahn beförderte Lkw-Einheiten, rund 150 Schiffe mit 120.000 Tonnen Ladung, 3.000 Beschäftigte sowie fehlende freie Flächen zeigen uns, dass der Lindener Hafen ein bedeutsamer Gewerbestandort für Hannover ist.“

Zur Hafengruppe Hannover gehören neben dem Lindener Hafen der Nordhafen, der Brinker Hafen und der Misburger Hafen.

Feierlichkeiten im Juni

Das 100-jährige Jubiläum wird im Juni gefeiert. Einem Empfang mit geladenen Gästen am 11. Juni folgt am 14. Juni eine öffentliche Ausstellungseröffnung im Freizeitheim Linden. Auf 25 Bannern wird die Geschichte dargestellt (100 Jahre – 100 Fotos). Die Ausstellung wird vom 14. Juni bis Ende Juli im Freizeitheim Linden und im Lindener Rathaus zu sehen sein.

Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

„Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“

Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)
Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)

Die Initiative „Lebensraum Linden“ lädt gemeinsam mit dem Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. und dem Kulturzentrum FAUST e.V. sowie den örtlichen Veranstaltern zur Veranstaltungsreihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“ ein. In der Zeit zwischen dem 24. März und dem 26. April werden an vier Abenden die Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer zurückverfolgt. Dabei wird auch heutiges Engagement gegen Krieg und Diskriminierung vorgestellt. Begleitet werden die Veranstaltungen mit Bildervorträgen und durch eine Ausstellung im Lindener Rathaus, wo auch am 24. März die Eröffnung erfolgt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Freitag, 24. März, 19 Uhr, Foyer des Lindener Rathauses
Eröffnung der Ausstellung „Besiegte Menschheit“ der Friedensbibliothek Berlin, Ausstellungsdauer bis zum 27. April. Grußwort: Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube. Gesangsbeitrag: DGB-Chor Hannover. Vorausschau auf die folgenden Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Donnerstag, 30. März, 19 Uhr, Freizeitheim Linden
Themenschwerpunkt „Versorgungsnot, Industrieproduktion und der Einsatz von Kriegsgefangenen“, in Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Dienstag, 4. April, 19 Uhr, Schwanenburg Limmer
Themenschwerpunkt „Lazarette, Kriegsgräber und Gedenkarbeit“, In Zusammenarbeit mit der Schwanenburg GmbH. Mit einem Gastbeitrag über die internationale Tätigkeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Mittwoch, 26. April, 19 Uhr, Stadtbibliothek Linden
„Die Toten der Novemberrevolution 1918 – Eine Personenrecherche“. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Linden

Veranstaltungsflyer: Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

Forum Linden-Nord am 30. Januar 2017

Forum Linden-NordEinladung zum Forum Linden-Nord am Montag, den 30. Januar 2017 um 19.00 Uhr im Freizeitheim Linden (Geschichtskabinett)

Tagesordnung

1. Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt an und handelt.
Dante Alighieri (italienischer Philosoph um 1300)
Wertewandel und Upcycling – Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr
Wiederverwendung, Dingen ein neues Gesicht geben, Ressourcen sinnvoll nutzen.
Der Verein Glocksee Bauhaus stellt sich vor.

  • Glocksee Bauhaus e.V., Konzept und Ziele
  • Vorstellung von neuen Nutzungsideen
  • Neuigkeiten zur Ausstellung für Nutzungsinnovationen
    im Freizeitheim Linden (Nov. 2016/Januar 2017)
  • KooperationspartnerInnen gesucht: Schneiderei und Retten von Getränkeverpackungen
  • Schöne Schätze in der Nachbarschaft: Lager für gebrauchte Gebäudebauteile
  • Großes beginnt im Kleinen – Wie kann jeder/jede anfangen nachhaltig zu handeln

Gesprächspartner*in:
Gert Schmidt, Glocksee Bauhaus e.V.
N.N.

2. Sozial-Center Linden

  • Neuer Standort
  • Personalwechsel / Abschied Barbara Mann

3. Gerüchte, Wahrheiten und Verschiedenes

  • Austausch und Neues aus Vereinen und Einrichtungen
  • Termine
  • …….
Gib Kindern eine Zukunft

Benefiz-Konzert der UNICEF-AG Hannover

Gib Kindern eine ZukunftInklusive umfassendem Informationsteil zu Krisengebieten

Anlässlich der Kampagne “Letzte Chance für eine Kindheit” lädt die UNICEF-AG Hannover zu einem Benefiz-Konzert am 21.01.2017 um 15 Uhr in das Freizeitheim Linden ein.

Musikalischer Leiter ist der Cellist und Musikschullehrer Roland Baumgarte. Mit seinem Ensemble möchte er die Hannoveraner an diesem Januarwochenende abholen und in ferne Welten begleiten, die viel zu oft von Krisen heimgesucht werden. Auf dem Programm stehen Klänge aus dem nahen und fernen Osten sowie musikalische Einlagen aus Klassik, Filmmusik und Jazz.
UNICEF-Mitarbeter liefern ergänzende Berichte zu einer Reise in ein Flüchtlingscamp in Jordanien und anderen Krisenherden. Exklusive Fotos und Erfahrungsberichte versprechen einen Einblick in die Arbeit von UNICEF, den die wenigsten so aus den Medien kennen.

Einlass ist ab 14.30. Der Eintritt ist frei! Um eine Spende für Kinder in Not wird freundlich gebeten. Die Einnahmen werden vollständig dem Projekt „Letzte Chance für eine Kindheit“ zukommen. Im Rahmen dieses Projektes setzt sich UNICEF für Bildung und Sicherheit für Kinder ein.

Mehr zum Projekt “Letzte Chance für eine Kindheit” unter https://www.unicef.de/kindheit.

Compagnie Fredewess

dancing KIEZ

Du hast Spaß am Tanzen und möchtest einmal gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen unter Anleitung von Profi-Tänzern auf der Bühne stehen? Eigene Moves zeigen und neue Moves lernen, eigene Musik mitbringen und neue Musik hören – aus allen Ideen werden spannende Choreografien erarbeitet, die vor den Osterferien zur Aufführung kommen.

Für Kinder ab 8 Jahren
Gesucht werden zusätzlich 6 Jugendliche ab 14 Jahren als Teamer*innen!

Linden-Nord Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4
Termine Ab 15. Februar 2017 immer Mittwochs, 17.00-19.00 Uhr
Abschlussvorstellung Mittwoch, 05. April 2017 um 18.00 Uhr

Linden-Süd Tanzhaus im AhrbergViertel, Ilse-ter-Meer-Weg 7
Termine Ab 16. Februar 2017 immer Donnerstags, 17.00-19.00 Uhr
Abschlussvorstellung Donnerstag, 06. April 2017 um 18.00 Uhr

Einen Zeitplan mit allen Probenterminen findest du hier: Zeitplan dancing KIEZ

Anmeldung unter www.compagnie-fredewess.de

KreativZone

„Kreative weihnachtliche Filzanhänger“ basteln bei „Mach mit!“ in der KREATIVzone im Lindener Rathaus

„Kreative weihnachtliche Filzanhänger“ basteln bietet Petra Beyer am Sonnabend (10. Dezember) um 10 Uhr bei „Mach mit!“ in der KREATIVzone im Glasfoyer des Lindener Rathauses an.

Immer sonnabends zur besten Marktzeit laden Lindener Kreativschaffende ins Lindener Rathaus zu bunten Aktionen ein.

Kreativschaffende aus allen künstlerischen Richtungen, die Ideen haben, einen solchen Vormittag im Glasfoyer zu gestalten, können sich im Freizeitheim Linden unter der E-Mail-Adresse fzh-linden@hannover-stadt.de oder unter der Telefonnummer 168-44895 anmelden.

Mülli

Fröhliche Abfallwesen für den Umweltschutz

Mülli
Mülli

KreativZone im Rathaus ließ Mülli-Gesichter entstehen

Einen kreativen Ansatz zum Umweltschutz erlebten Besucher des Lindener Rathauses am 26.11.2016: Schwarmkunst mit Abfällen, anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung (19. – 27.11.2016).
Inspiriert von der Fotoausstellung „Müllis – aus Müll geboren“, der Upcyclingbörse Hannover und dem Freizeitheim Linden nutzten rund 30 Kinder und Erwachsene die KreativZone während der Marktzeit, um ihren persönlichen Mülli zum Leben zu erwecken.

Das Schwarmkunstprojekt bestand aus fünf Schritten. Jede Handlung diente der Annäherung am Kreativitätsprozess, das Bewusstsein für Abfälle schärfend:

Müll sammeln

TeilnehmerInnen nutzten vorbereitete Materialien oder sammelten im Umfeld des Rathauses Wohlstandsabfälle aus der Umwelt.

Müll sortieren

Nutzbares wurde von Unbrauchbarem getrennt. Straßen-Abfälle wurden aufgrund ihrer oft unbekannten Herkunft als Restmüll eingestuft.

Müll reinigen

Damit sich die Abfälle nutzen ließen, mussten sie gereinigt werden. In einer Waschstraße erhielten Kleinteile ein ansehnliches Äußeres.

Müll arrangieren

Angemessen vorbereitet, konnte nun der schöpferische Teil beginnen: Die Müllis wurden durch Zusammenstecken oder Kleben zum Leben erweckt.

Kreativer Ansatz zum Umweltschutz
Kreativer Ansatz zum Umweltschutz

Müllis fotografieren

Die TeilnehmerInnen suchten den besten Ort für ihren Mülli, um ihn fotografieren zu lassen. So ergänzten die neuen Mülli-Fotos die seit 2015 aufgebaute Fotosammlung – zusammengesucht in verschiedenen Stadtteilen in Hannover und Langenhagen. Das Erstellen des Fotos und Hochladen bei Facebook bildete den freudigen Abschluß des Prozesses. Gestaltete Müllis und vom Kreativ-Team des Freizeitheims ausgedruckte Fotos nahmen die TeilnehmerInnen als Andenken mit nach Hause.

Hintergrund

Das Projekt Müllis – aus Müll geboren kommt auf den ersten Blick niedlich daher. Aber im Kern geht es um Mitweltzerstörung durch herumliegende, nicht kompostierfähige Kunststoffe, z.B. zerstörerischer PVC-Sondermüll mit hormonell wirkenden Weichmachern & Co. Kleine Kunststoffteile gelangen über Wind und Oberflächenwasser in die Flüsse und dann ins Meer. Dort werden sie als „Nahrung“ von Tieren aufgenommen, was sie verhungern lässt oder Gene aufgrund hormonell wirksamer Substanzen verändert.

„Wir benötigen eine Kultur der Achtsamkeit gegenüber Lebensräumen, die auch nachfolgenden Generationen zur Verfügung stehen“, betonte Gert Schmidt, Geschäftsführer der Upcyclingbörse Hannover und ergänzte: „Die Beschäftigung mit Abfällen trägt zur Bewusstseinsbildung bei – und das braucht kreative Lösungen. Mit den Müllis als Sympathieträger bei Kindern und Erwachsenen klappt das wunderbar!“

Deshalb wünschen sich die Initiatoren viele weitere Mülli-Bilder aus anderen Städten, sogar weltweit – als Schwarmkunst per Facebook miteinander vernetzt.

Anfragen an Upcyclingbörse Hannover c/o Glocksee Bauhaus e.V.

Gert Schmidt, 0511-64216481, gs@upcyclingboerse-hannover.de

KooperationspartnerInnen für die Lindener Müllis im November 2016:

Fotos: Gert Schmidt

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