Planungen für den Hochbahnsteig Leinaustraße

Hochbahnsteige auf der Limmerstraße beschlossen

Der Verkehrsausschuss der Region hat am Donnerstag den Plänen zugestimmt.

Die Haltestelle Küchengarten bleibt in etwa da wo sie jetzt ist. Der Hochbahnsteig an der Leinaustraße rückt ein Stück weiter Stadtauswärts zwischen Sparkasse und Edeka. Auch die Haltestelle Ungerstraße wird weiter in Richtung Schnellweg verlegt und rückt damit näher an das Freizeitheim Linden.

Haltestelle Küchengarten

Die Planungsgrafik zeigt sehr gut wo die Engstellen in Zukunft lauern. Vor „Bei Jaqueline“ bleiben knapp 4,30 Meter zwischen Haus und Gleisen. Auch vor der Backfactory wird es sehr eng.

Zitat aus der Beschlussdrucksache: Im Gesamtvergleich zeigt sich, dass der bestandsorientierte Standort „Am Küchengarten“ außer der Einengung der Fußgängerzone keine weiteren wesentlichen Nachteile aufweist. Daher soll dieser Standort in weiteren Planungen vertieft und realisiert werden.

Planung für den Hochbahnsteig Küchengarten
Planung für den Hochbahnsteig Küchengarten

 

Haltestelle Leinaustraße

Knackpunkt hier ist die Einmündung der Pfarrlandstraße. Dort endet die Fahrradstraße aus der Nordstadt in Zukunft direkt vor dem Hochbahnsteig.

Planungen für den Hochbahnsteig Leinaustraße
Planungen für den Hochbahnsteig Leinaustraße

 

Haltestelle Ungerstraße

Aus dem Meinungsbild des „Runden Tisches“ ergibt sich ein hoher Bedarf für eine unweit des Freizeitheims Linden gelegene barrierefreie Haltestelle, die gleichzeitig auch eine Erschließung des nordwestlichen Bereiches von Linden-Nord mit kurzen Fußwegen sicherstellt. Daraus leitet sich ab, dass die Limmerstraße mit insgesamt drei Haltestellen erschlossen werden muss, um die Haltestellenabstände nicht zu groß werden zu lassen.

In der Machbarkeitsuntersuchung von 2011 hat sich ein Standort für die heutige Haltestelle Ungerstraße zwischen der Röttgerstraße und dem Beginn des Gleisbogens in Richtung Westen als günstig erwiesen (Standort „Freizeitheim“). Hier weitet sich die Limmerstraße deutlich auf. Dieser Standort soll in weiteren Planungen vertieft und realisiert werden. (Auszug aus der Beschlussdrucksache)

Zeitplan?

Für den barrierefreien Ausbau der Stadtbahnhaltestellen Ungerstraße, Leinaustraße und Am Küchengarten plant die infra ab Mai 2018 bei der LNVG die Finanzierungsanträge zur Förderung durch das Land Niedersachsen nach dem Entflechtungsgesetz zu stellen.

Im Jahr 2018 wird hiervon als erstes die Haltestelle Wunstorfer Straße barrierefrei ausgebaut. Anschließend sollen die Haltestellen in der Limmerstraße Hochbahnsteige erhalten.

Wie lange das Ganze dann noch dauern wird kann jeder selber am Beispiel Steintor/Kurt-Schumacher-Straße abschätzen.

Weitere Informationen bzw. Quellen:

  • http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/to010.asp?SILFDNR=1006002
  • http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/___tmp/tmp/45081036850647669/850647669/01133147/47.pdf
  • http://regions-sitzungsinfo.hannit.de/bi/___tmp/tmp/45081036850647669/850647669/01148433/33.pdf
Blaue Stunde 2017

Blaue Stunde 2017 – Digital genial?!

Romantisch blau wie die Abenddämmerung – oder kurzwellig wie das Licht vom Handydisplay, das unseren Schlafrhythmus beeinflussen kann: Die blaue Stunde.

Aktionsräume an fünf Orten für die ganze Familie zum Ausprobieren und Mitmachen am Freitag, 24.11.2017 von 17:00 – 21:00 Uhr.

Das Freizeitheim Linden ist mit „Programmieren an Computermodulen“ dabei:

Kreativ sein – analog und digital. Programmieren – gar nicht so schwer

Von kinderleicht bis anspruchsvoll soll das Programmieren an Computermodulen zum Selbermachen gezeigt werden.

Dabei ist es nicht schwer, die Logik der Technik zu verstehen und selber kreativ zu werden. An unterschiedlichen Stationen zeigen wir, wie es geht, eine Wetterstation, eine Alarmanlage oder ein leuchtendes Armband herzustellen.

Zunächst wird gelötet, gesteckt und gestaltet und im Anschluss daran werden die Objekte von euch selbst programmiert mit den Funktionen, die ihr euch ausgedacht habt. Die gestalteten und programmierten Platinen können mitgenommen werden.

Alle gemeinsam wollen wir an einem großen Objekt bauen, was sich aus vielen kleinen Modulen zusammensetzt und eine Spur von jedem Einzelnen hinterlässt.

Weitere Angebote gibt es im Stadtteilzentrum Ricklingen, Kulturtreff Roderbruch, der Lernoase Vahrenwald und im Neuen Rathaus.

Alle Infos im Programmflyer.

Zwischen den Stationen wird ein Transport organisiert oder Sie bewegen sich mit dem eigenen Fahrrad oder Sie nutzen öffentliche Verkehrsmittel.

Die Angebote sind kostenfrei.

Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017In diesem Jahr stand das „Limmerstraßenfest“ auf der Kippe, da zunächst nicht genügend Händler und Gastronomen das Fest unterstützen wollten. Doch mittlerweile machen 60 Geschäftsleute mit. Zudem ist durch Sponsoren und Spender ein Geldbetrag im Gegenwert von 30 Läden zusammengekommen. Die Finanzierung ist somit gesichert.

So wird am kommenden Samstag, 2. September die Limmerstraße noch bunter und belebter als sonst sein: Zum „Limmerstraßenfest“ werden wieder bis zu 15.000 Besucher erwartet, die von 12 bis 21 Uhr über die autofreie Hauptstraße in Linden-Nord bummeln, die Spezialitäten der Gastronomen genießen, in den Angeboten der Einzelhändler stöbern und sich am vielfältigen Kulturprogramm erfreuen.

Parallel findet wie immer das Lindener Schützenfest statt. Zu den Highlights gehört der traditionelle Festumzug der Vereine der Interessen-Gemeinschaft Lindener Schützen. Begleitet vom Fanfarenkorps Hannover, dem Spielmannszug Lühnde und dem Trompeter-Showcorps Leinegarde marschieren die Schützen gegen 16 Uhr über die Limmerstraße.

Der 12. Volkslauf des TSV Limmer e.V. beginnt um 12 Uhr mit dem Schnupperlauf für Kinder an der Pfarrlandstraße. Um 13 Uhr starten die Läufer und Nordic Walker.

Viele Vereine, Initiativen und Parteien präsentieren sich auf der Limmerstraße. In der Offensteinstraße lädt der TSV Victoria Linden e.V. zu Rugby, Bier und Kaffee ein. Der Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V. feiert das 25-jährige Bestehen seines Standorts in der Viktoriastraße mit einem Tag der offenen Tür von 14 bis 18 Uhr sowie einem Café und vielen Ständen befreundeter Vereine und Initiativen.

Im Karree Pfarrlandstraße/Offensteinstraße wird für Kinder viel geboten, zum Beispiel Bungee-Trampolin, Karussell und Wasserbälle, Schminktische, Basteln und Fische fangen. Mit dabei sind die GFA Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher e.V., das Spielhaus des Caritasverbandes Hannover e.V., der Fährmanns Kinderfest Verein e.V., das Kulturbüro des Freizeitheim Lindens und viele andere. Bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. an der Pfarrlandstraße kann das Behinderten-WC genutzt werden und die Handicap-Lotsen des Fährmannsfestes stehen zur Verfügung.

Entlang der Limmerstraße gibt es sechs Musikszenen, die für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.

Auf der Béi Chéz Heinz-Bühne in der Nähe des Küchengartenplatzes treten Chango Square (15 Uhr, Rock), UrSolar (16 Uhr, Alternative, Funk), Tintengraben (17 Uhr, Folk, Pop) und Joe Electric (18 Uhr, Rock) auf. Im Anschluss laden Karaoke-Kid Karl & Engelgert zu ihrer mittlerweile fast legendären Schnauzbartkaraokeshow ein. Bei Jaqueline wird zum DJ-Set getafelt und mit vielen Bekannten gefeiert.

Zwischen Rossmann und der Andreas Apotheke hat die Faust-Bühne ihren Standort. Ihr Programm beginnt um 13 Uhr mit der Peace Development Crew (Reggae/Dancehall), gefolgt von Yunus (14:30 Uhr, Bratschen-Rap), Kofi Obonu (16 Uhr, African Dance & Drumming), Mickey‘s Candy (17 Uhr, Soul und Funk) und René Wermke (19:30 Uhr, One Man Blues Band).

Bei der Henri Backstube Langrehr vis-à-vis vom Lindenblatt spielt im Bier- und Kaffeegarten das Duo Die Hellblauen Schlagermusik für Jung und Alt.

Eliseneck BühneAuf Hardys Bühne an der Albertstraße treten ab 14 Uhr im Zweistundenrhythmus The Daisies (Rock-Punk-Cover), Fabricio And His Famous Family (Hits der 50er bis 70er als Punk ‘n‘ Roll) und The Automatic Heroes (Funk) auf. Danach legt DJ Dag auf.

An der Nedderfeldstraße unterhält die Red Six Live Band von 16 bis 21 Uhr auf der Frosch-Bühne mit Rock, Pop und Soul. Tanzen kann man an der Leinaustraße bei den Trionauten mit DJ-Sets vom Weidendamm.

Vor der Kreuzung Köthnerholzweg steht die Fährmanns-Bühne, wo Siawa (14:30 Uhr, Hip-Hop/Rap), Leif Libero (17 Uhr, Rock-Pop) und The Bigos (19 Uhr, Rock-Pop) auftreten. Zwischendurch legen die DJs des „Hannover tanzt draußen“-Kollektivs auf: Dirty Frequenz (13 Uhr), Ericson (15:30 Uhr), Alex von Asow (18 Uhr) und Tommy San (20:30 Uhr).

h1: Neue Zukunftsperspektiven für das Freizeitheim Linden

Freizeitheime sind doch ein bisschen aus der Mode gekommen. Umso wichtiger ist es, die alten Konzepte an neue Zeiten anzupassen. Was aus dem Lindener Freizeitheim werden soll, ist schon lange im Gespräch. Verschiedene Vorschläge für eine potentielle Zukunft des Standortes haben wir uns vor Ort angeschaut.

Die Ausstellung ist noch bis zum 13.07.2017 zu sehen. Also Morgen noch schnell mal im Freizeitheim vorbei schauen.

Kamera: Lukas Liedtke
Schnitt: Lukas Liedtke
Redaktion: Janna Remmers

www.h-eins.tv

Keine Fösse ohne Freibad!

Offener Brief zum Fössebad vom Förderverein

Offener Brief zum Fössebad an die politischen Fraktionen und den Oberbürgermeister Stefan Schostock im Rat der Landeshauptstadt Hannover

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie, im Interesse einer Verständigung beim Streit ums Fössebad einen Vorschlag aus der Einwohnerversammlung im Freizeitheim Linden vom 10. Juni 2017 aufzugreifen. Die Drucksache der Verwaltung sollte in ihrem unstrittigen Teil zum Neubau eines Sportbades mit einem 50m-Becken – allerdings ohne teures „Cabriodach“ – unverzüglich nach der Sommerpause verabschiedet werden. Jeder Zeitverzug wäre damit vermieden.

Bei folgenden strittigen Punkten

  • Freibad
  • Sauna
  • Trägerschaft
  • Teilverkauf des Grundstücks für Wohnbebauung

sollte zunächst die doppelte Chance für Kosteneinsparungen und Verständigung genutzt werden.

Insbesondere sehen wir keine Notwendigkeit, heute darüber zu beschließen, dass die Stadt nach Fertigstellung im Jahr 2022 den Betrieb des Fössebades übernimmt.. Dies wäre aus unserer Sicht eine ausgesprochen teure und dauerhaft kostentreibende Festlegung, die überdies schon heute den nächsten Rat in seiner Entscheidungsfreiheit einschränkt. Durch die beiden Gesellschafter WASPO 98 Hannover-Linden und Universitätssportclub der Gemeinnützigen Fössebad Betriebsgesellschaft mbH wird das Bad seit über zwei Jahrzehnten mit dem geringsten Kostenaufwand aller vergleichbaren hannoverschen Bäder betrieben. Der Jahreszuschuss der Stadt zum Fössebad beträgt weniger als ein Viertel des von der Stadt betriebenen Vahrenwalder Bades! Folglich spart die Gemeinnützige Fössebad-Betriebsgesellschaft der Stadt Jahr für Jahr weit über ein Million Euro. In der Summe hat unser Betreiber durch seine bisherige Arbeit die für den Neubau des Fössebades erforderlichen 20 Mio. Euro der Stadt so bereits gespart.

Grafik: verfügbarer ZuschussDie beiden Fälle Misburg und Fössebad sind hinsichtlich des privaten Betreibers nicht vergleichbar. So war die Skepsis gegenüber einem privaten Betreiber in Misburg berechtigt, ist es aber beim Fössebad nicht. Auch bei einer europaweiten Ausschreibung wäre eine Unterbietung durch gewinnorientierte Bieter des zwar privaten, aber auf zivilgesellschaftlichem Engagement basierenden gemeinnützigen Lindener-Modells unrealistisch. Auch im Punkt Zuverlässigkeit spricht alle Erfahrung für den langjährigen jetzigen Betreiber. Das von der Verwaltung behauptete Vergaberisiko existiert nicht.

Der Beschäftigungssicherungsvertrag der Stadt Hannover, der im Falle einer ÖPPMaßnahme gelten soll, läuft nach unserer Kenntnis nur bis zum Jahre 2021. Es ist auch zweifelhaft, ob für diesen Fall die Bezeichnung „ÖPP“ überhaupt angemessen ist, Grundstück und Gebäude bleiben in städtischem Eigentum. Eigentlich handelt es angesichts der von der Verwaltung beschriebenen Rahmenbedingungen eher um einen normalen Generalunternehmer-Auftrag. Und vor allem gibt es im Fössebad keine städtischen Beschäftigten, deren Arbeitsplätze durch einen Beschäftigungssicherungsvertrag geschützt werden könnten. Im Gegenteil: Viele der derzeit beschäftigten Sportstudenten verlören ihren Job.

Wenn man zudem den Vorschlag des Bezirksbürgermeisters von Linden-Limmer, Rainer Grube, berücksichtigt, das Misburger Bad mit einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) und stattdessen das Fössebad aus dem städtischen Investitionsfonds zu finanzieren, wäre das Thema Beschäftigungssicherungsvertrag völlig vom Tisch. Fazit: Ein Tausch der beiden Finanzierungslösungen in Kombination mit der Beibehaltung des bisherigen gemeinnützigen Betreibers beim Fössebad verspricht die größten Vorteile. Sinnvollerweise sollten dann Überlegungen, das 50m-Becken in Misburg statt in Limmer zu bauen, nicht weiterverfolgt werden. Die mit dieser Kombination zu erzielenden Einsparungen sorgen für weit mehr als nur den benötigten finanziellen Spielraum für eine Lösung bei den Themen Freibad und Sauna.

Es wäre interessant, im Rahmen einer Ratsanfrage zu den finanziellen Folgen die beiden Varianten – städtischer Betrieb oder Betrieb durch die bisherige gemeinnützige Betriebsgesellschaft – über einen Prognosezeitraum von weiteren 20 Jahren einander gegenüber zu stellen.

Eine finanzpolitisch verantwortliche und gleichermaßen soziale Politik, die mit den zweifellos begrenzten finanziellen Mitteln das Optimum für die Allgemeinheit und hier speziell für Kinder und Familien und den Schwimmsport möglich macht, sollte sich guten Argumenten und dem Bemühen um Verständigung nicht verschließen. Folgt die Politik dem hier skizzierten Lösungsweg, so sind auch mit Freibad und Sauna die Gesamtkosten weitaus niedriger als bei dem vorliegenden Verwaltungsvorschlag.

Wir geben auch zu bedenken, dass die bevorstehende Entscheidung in Linden-Limmer auch als Antwort für die Frage der Anerkennung oder als Absage an ein über Jahrzehnte andauendes hohes bürgerschaftliches Engagement im Interesse der Allgemeinheit verstanden wird.

Freundliche Grüße
Anne Barkhoff
Vorsitzende Förderverein Fössebad e.V.

Einwohnerversammlung im Freizeitheim Linden

Ratskoalition erntet auf Einwohnerversammlung Kritik für Pläne zum Fössebad

Einwohnerversammlung im Freizeitheim Linden
Einwohnerversammlung im Freizeitheim Linden

Streit um Fössebad geht weiter. Einwohnerversammlung findet Alternativen und Kompromissvorschläge

Einwohnerversammlung stellt klar: Keine Fösse ohne Freibad

Auf Einladung des Bezirksbürgermeisters und des Förderverein Fössebad trafen am Samstag Vertreter der Ratskoalition und Bürger aufeinander. Obwohl das Ampel-Bündnis die Öffentlichkeit noch am Morgen vor vollendete Tatsachen stellte und trotz verlockenden Sommerwetters war der große Saal des Freizeitheim Linden fast bis auf den letzten Platz gefüllt.

Der Saal ist trotz Fest nebenan voll
Der Saal ist trotz Fest nebenan voll

Erneut versuchte SPD Fraktionsvorsitzende Christine Kastning den Bürgern den Plan von Verwaltung und Rats-Ampel schmackhaft zu machen. Assistiert wurde sie dabei vom sportpolitischen Sprecher der SPD Angelo Alter und dem Grünen Patrick Drenske. Kastnings Erklärungsversuche provozierten beim Publikum jedoch zunehmend Widerspruch statt Zustimmung. In der hitziger werdenden Diskussion führte das zu Fragen nach dem Sinn des Gesprächs, wenn die Koalition sich schon festgelegt habe oder nach der Verlässlichkeit von Kastnings Aussagen, die überwiegend unverbindlich formuliert waren. Das Publikum konfrontierte Kastning auch mit früheren Wahlversprechen zum Erhalt des Fössebades.

Auf dem Podium die Ratspolitiker, der Förderverein und der Betreiber
Auf dem Podium die Ratspolitiker, der Förderverein und der Betreiber

Lösung für das Fössebad in Sicht

Der Vertreter des Fördervereins Ernst Barkhoff versuchte der Ratskoalition eine Brücke zu bauen. Barkhoff schlug vor, die Ratsvorlage auf den Beschluss zum Neubau des Fössebades mit 50m Becken zu beschränken. Damit könne sofort mit der Ausschreibung begonnen werden, ein Baubeginn wird nicht verzögert. Zugleich ist damit Zeit gewonnen, um für die strittigen Punkte eine allgemein akzeptierte Lösung zu finden. Über den Verzicht auf ein Freibadbecken, den Abriss des alten Gebäudes, die Wohnbebauung und die Kündigung des gemeinnützigen Fössebad-Betreibers, könnte dann neu verhandelt werden.

Auch in der Diskussion: Linden will sein Freibad wiederhaben
Auch in der Diskussion: Linden will sein Freibad wiederhaben

Nicht nur das Freibad, auch der Badbetreiber soll bleiben

Viel Lob erhielt der derzeitige Betreiber des Fössebades, die gemeinnützige Fössebad Betriebsgesellschaft gGmbH. Sie hat über die Jahre das Fössebad zum wirtschaftlichsten Bad in Hannover gemacht. Während das Fössebad mit 400.000 € Betriebskostenzuschuss auskommt, haben die städtisch geführten Bäder in Hannover Betriebskosten im siebenstelligen Bereich. Mit ihrer wirtschaftlichen Betriebsführung habe die gemeinnützige Gesellschaft im Grunde bereits die Investition für ein Außenbecken erwirtschaftet. Würde sie auch weiterhin das Fössebad führen, so könne das Fössebad auch als Kombibad das wirtschaftlichste Bad in Hannover bleiben. Die unterstellten höheren Betriebskosten eines Freibades würden vor allem durch die städtische Betriebsführung anfallen.

Kündigt sich eine politische Wende in Linden-Limmer an?

Während sich bei Kastnings Vortrag im Publikum kaum eine Hand regte, erhielt der CDU-Vertreter mehrfach offenen Szenenapplaus. Thomas Klapproth, stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses, kündigte an, keinem Plan ohne Freibad zustimmen zu wollen. Die CDU beabsichtigt die Ratsvorlage im Sportausschuss am Montag in die Fraktion zu ziehen. Damit entfällt auch die Abstimmung am Donnerstag in der Ratsversammlung. So bleibt die Diskussion noch einmal offen für neue Lösungswege.

Unterstützung auch von außerhalb

Ebenfalls zu Wort meldeten sich Anwohner aus dem benachbarten Ahlem, Badenstedt, Davenstedt. Auch sie zählen zum Einzugsgebiet des Fössebades. Würden die Pläne der Ratskoalition umgesetzt, wäre das heute schon überlaufene Volksbad Limmer das einzige Freibad in Hannovers Westen. Da die westlichen Stadtteile den stärksten Bevölkerungszuwachs erleben, u. a. durch die Wasserstadt, sei ein Verzicht auf das Freibad in der Fösse ein schwerer Verlust.

Wegweiser am Stichkanal zum Lindener Hafen

Ausstellung „100 Jahre Hafen Linden 1917 – 2017“

Lindener Hafen mit Kohleschiff
Lindener Hafen mit Kohleschiff
Durch den Bau des Mittellandkanals wurde Hannover zur Hafenstadt. Im April 1917 wurde der Hafen Linden erstmals in Betrieb genommen und stellt auch heute einen wichtigen Bestandteil des Wirtschaftslebens in der Region Hannover dar. Damit feiert der Lindener Hafen in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

In der Ausstellung „100 Jahre Hafen Linden 1917 – 2017“ im Freizeitheim Linden vom 14. Juni bis Ende Juli (während der normalen Öffnungszeiten des Freizeitheims) wird die Geschichte des Hafens in Linden auf großen Ausstellungsplakaten aufgearbeitet und bietet einen Einblick durch das Jahrhundert in die Arbeit im Hafen, die Firmen und Gewerke, die trimodale Verkehrs-Umschlagsanlage und den Nutzen für Hannover.

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Geht das Fössebad baden? Woche der Entscheidung!

Keine Fösse ohne Freibad!Es geht um die Zukunft des Fössebades und des Béi Chéz Heinz! Kommt und mischt euch ein!

Am Mittwoch, den 07.06.2017 tagt der Bezirksrat ab 18:00 Uhr im Freizeitheim Linden erneut zum Thema Fössebad.
Die Fronten sind klar. Die Verwaltung und die Stadtpolitik will ein Sportbad auf kosten von Béi Chéz Heinz und Freibad durchdrücken. Dazu soll noch ein Teil des Geländes für Wohnbebauuung verkauft werden. Die nächsten Konflikte sind vorprogramiert und die Kinder des Stadtteils bleiben auf der Strecke.

Heinz muss bleiben!Am Donnerstag, 08.06.2017 lädt das Béi Chéz Heinz ab 19:00 Uhr zur Info-Veranstaltung „Gibt es eine Zukunft für das Béi Chéz Heinz?“ ein.
Das Heinz Team will berichten und diskutieren, wie der Erhalt dieser Stätte am aktuellen Standort aussehen könnte. Kostengünstig durch den Erhalt bestehender Gebäude und/oder der Nutzung vorhandener Ressourcen, ohne im Konflikt mit dem neu geplanten Fössebad zu stehen. Präsentiert wird eine Konzept-Idee, die sowohl ein Béi Chéz Heinz beinhaltet, als auch für die wachsende Stadt Hannover dringend benötigte Kulturräume schafft, wie z.B. Musikschulräume, Gymnastikräume, Bandübungsräume usw. Am Standort Fössebad könnte etwas für die Stadtgesellschaft entstehen, wenn alle etwas mehr Mut, Eigenverantwortung und Bürger-Engagement wagen.

Am Samstag, 10.06.2017 lädt der Förderverein Fössebad um 16:00 Uhr in das Freizeitheim Linden zu einer Einwohnerversammlung ein.
Wie kann der Vereinssport der das 50m Becken als Ersatz und Ergänzung zum Stadionbad braucht mit den Interessen des Stadtteils unter einen Hut gebracht werden. Ohne ein Freibad sicherlich nicht. Nur mit einem Außenbecken steht das Fössebad zumindest im Sommer auch der Allgemeinheit während der Sportveranstaltungen zur Verfügung.

Kommt Zahlreich und unterstützt das Fössebad und das Béi Chéz Heinz. Es ist die letzte Chance die Pläne der Stadt noch zu kippen!

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Fössebad: Affront der Verwaltung beim Bezirksrat

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brenntKeine Fragen, keine Antworten und auch keine Zeit. Das ist die Kurzfassung der Anhörung zum Thema Fössebad am gestrigen Mittwoch in der Bezirksratssitzung im Freizeitheim Linden.

Die Sitzung begann aufgrund der ellenlangen Tagesordnung bereits eine Stunde früher als normal üblich. Zunächst mussten ein paar Interna geregelt werden. Wegen des Ausscheidens von Ingrid Wadepohl musste ein neues Bezirksratsmitglied verpflichtet werden und auch die Stelle des Stellvertreters für den Bezirksbürgermeister neu besetzt werden. Trotz eines Zickenalarms ging dies alles erfreulich schnell über die Bühne.

Damit kam nun schon die Verwaltung an die Reihe und durfte die „tollen“ Pläne für das neue Fössebad vorstellen. Kein Freibad, keine Sauna, kein Béi Chéz Heinz, dafür aber ein für internationale Wettkämpfe taugliches 50m-Becken. Damit man das Ganze als Familienbad verkaufen kann, wurde die Planung nach der Bürgerbeteiligung noch um ein Plantschbecken ergänzt. Mein Sohn und ganz viele Andere in der Altersgruppe zwischen 6 und 18 Jahren werden sicherlich total begeistert von dieser Änderung sein. Haben Verwaltungsangestellte eigentlich keine Kinder oder gibt es irgendwo ein städtisches Spaßbad nur für Funktionäre? Interessanterweise hatte man gerade zur Bürgerbeteiligung noch die genaue Zahl der Teilnehmer parat. Es waren nämlich nur sehr wenige interessierte Bürger aus dem Stadtteil gekommen. Könnte daran gelegen haben das an einem heißen Tag in das ebenfalls seit Jahren auf der Sanierungsliste ganz oben stehenden und gut klimatisierten Freizeitheim eingeladen war.

Wer diese Planung noch nicht kennt findet sie hier.

Anschließend folgten die Fragen des Bezirksrates an die Verwaltung. Gefühlt wurde nichts aber auch gar nichts beantwortet. Man wies darauf hin das wir uns gerade mal am Anfang eines langen Prozesses befinden und doch eigentlich glücklich sein müssten jetzt schon eingebunden zu werden. Nur noch mal zur Info: Die Zukunft des Fössebades wird seit 30 Jahren diskutiert, seit 2012 ist das Freibad geschlossen und wir sind am Anfang eines Prozesses. Problem dabei ist aber das bereits in vier Wochen auf der Sondersitzung des Bezirksrates am 07.06.2017 eben über diese schwammigen Pläne abgestimmt werden soll. Sprich man kauft ein Schwimmbad und im Laufe der Zeit erfahren wir dann, wie groß es wird ob es ein auffahrbares Dach bekommt, eine öffenbare Fensterfront oder doch nur eine Fluchttür zur Grünfläche. Möglich auch das dies die einzige Option ist, da man den größten Teil des Geländes für neue Wohnungen verkauft hat. Alles was von Verwaltungsseite als Beruhigungspillen in Sachen Familienbad genannt wurden, sind noch nicht endgültig beschlossen. Es wird geprüft, man wird mal sehen.

Fragen gab es sowohl von den Mitgliedern des Bezirksrates als auch aus dem Publikum reichlich. Nur konnte oder wollte diese Fragen keiner aus der Verwaltung beantworten.

Als dann nach nur drei Wortbeiträgen in der Einwohnerfragestunde vonseiten der Verwaltung darauf hingewiesen wurde das man doch eigentlich schon in Misburg sein müsste, lief das Fass über. Bezirksbürgermeister Rainer Grube fand sehr passende Worte für dieses unglaubliche Verhalten. Wie kann man in der Stadtverwaltung glauben ein völlig am Bedarf vorbei geplantes Projekt mal eben schnell in Linden durchschieben zu können. Noch dazu gibt es sicherlich in der Verwaltung noch mehr Mitarbeiter, die man nach Misburg hätte schicken können. So bleibt der Eindruck bestehen, dass es die Stadtverwaltung einen Dreck schert, was die Bürger in Linden wollen. Hauptsache man kann sich wieder mal mit prestigeträchtigen internationalen Wettkämpfen schmücken. Der Bürger stört bei diesen Veranstaltungen sowieso nur.

Die konsequenteste Lösung trug in der Einwohnerfragestunde Jörg Schimke, seines Zeichens Fössebad-Rettungslobbyist, vor. Die wirtschaftlichste Lösung ist nicht ein Fössebad ohne Freibad. Nein, die mit Abstand wirtschaftlichste Lösung ist kein Fössebad. Mit den jetzigen Plänen kann das neue Bad auch am Kronsberg gebaut werden, das würde für Linden auch keinen Unterschied mehr machen.

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Kein Wasser da? Linden brennt!

So geht Linden baden!Aktionstag: So geht Linden baden!

Kein Freibad, kein Bei Chez Heinz
Nur noch Wasserschlacht im Planschbecken

Aktionstag am Samstag, 12. August 2017
11:30 Uhr bis 13:30 Uhr / Limmerstraße

Für Planschbecken, Wasser und Unterschriftlisten ist gesorgt.
Kinder, Wasserspielzeug und gute Laune mitbringen.

Danke an Alle die bei der tollen Aktion dabei waren und die Fösse und das Béi Chéz Heinz mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben. In zwei Stunden über 750 Unterschriften sollten auch den letzten Stadtpolitiker wachrütteln!

Rettet die Fösse

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Am 8. Mai 2017 hat die Stadt ihre Pläne zum Fössebad vorgestellt: Neubau des Fössebades ohne Freibad, aber mit 50 m Wettkampfbahn. Keine Zukunft für das Béi Chéz Heinz. Teile der Liegewiese sollen verscherbelt werden.

Online Petition (Förderverein Fössebad):

Unser Fössebad muss Kombibad für alle bleiben

Wir fordern den Neubau des Fössebades familientauglich, mit Außenbecken (Freibad) und Sauna! Wir wollen eine solidarische Lösung, bei der Schwimmsport und Allgemeinheit nicht gegeneinander ausgespielt werden.

https://www.openpetition.de/petition/online/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben

Unterschriftenliste zum Download: https://www.openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben (Volle Listen können bei limetrees, Posthornstraße 31 abgegeben werden)

 

Online-Petiton 2 (Béi Chéz Heinz):

https://www.openpetition.de/petition/online/bei-chez-heinz-und-freibad-muessen-bleiben

Termine

Heinz bleibt Heinz

  • 14. August 2017 Sitzung des Sportausschusses der Stadt Hannover
  • 07. Juni 2017 Sondersitzung des Bezirksrates um 18:00 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4
  • 08. Juni 2017 Gibt es eine Zukunft für das Chéz Heinz? um 19:00 Uhr Béi Chéz Heinz, Liepmannstraße 7b
  • 10. Juni 2017 Einwohnerversammlung um 16:00 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4
  • 12. Juni 2017 Sportausschuss um 16:00 Uhr im Neuen Rathaus
  • 15. Juni 2017 Ratsversammlung um 15:00 Uhr im im Neuen Rathaus
  • 12. August 2017 Aktionstag: So geht Linden baden!

Die Fakten:

  • Neubau mit 50m-Meter-Becken für internationale Wettkämpfe
  • Kein Außenbecken
  • Kein Saunabereich
  • Keine Zukunft für das Chéz Heinz
  • Teile des Geländes werden für Wohnbebauung verscherbelt

Download & Infos:

Berichte:

Weitere Infos:

 

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