Wahlergebnisse in Linden-Limmer

Landtagswahl 2017: Die Linke ist auch diesmal der Gewinner

Mit einem Plus von 11,6% gegenüber 2013 ist Die Linke der Gewinner im Stadtbezirk. Nach der Bundestagswahl der zweite Erfolg für die Linken.

Großer Verlierer sind die Grünen. Mit einem Minus von 11,4% (Landesweit nur -5%) büßen sie ein Drittel ihrer Stimmen in Linden-Limmer ein. Lag es an der Entscheidung zum Fössebad, an den Querelen um den Halim-Dener-Platz oder doch an der Bundes- bzw. Landespolitik?

Auch die SPD hat im Gegensatz zum Landestrent, wo sie um 4,3% zulegten, im Stadtbezirk Stimmen verloren. Zwar nur 0,4% aber 2003 und 2008 kam die SPD hier noch auf über 45%.

Die CDU, FDP und auch die Piraten verloren ebenfalls an Stimmen. Besonders die Zeit der Piraten scheint wieder vorbei zu sein. 2013 kratzten sie naoch an der 5% Hürde im Stadtbezirk. Diesmal bleiben sie mit 0,9% nur noch eine Randerscheinung.

Die Partei schnitt bei der Bundestagswahl besser ab. 3,9% waren es im September, diesmal nur noch 2,4%.

Ein kleiner Erfolg gegen den rechten Rand ist auch zu verzeichnen. Bei der Bundestagswahl kam die AfD noch auf 4,6%. Bei der Landtagswahl nur auf 3,4%.

Wahlergebnisse in Linden-Limmer
Wahlergebnisse in Linden-Limmer

 

Landtagswahlen 2003 2008 2013 2017
SPD 47,4 46,1 35,3 34,9
CDU 36 27,1 10,7 9,5
Die Grünen 11 11,1 34,2 22,8
Die Linke 1,7 10,9 9,6 21,2
FDP 4,4 3,7 3,8 3,5
Piraten 0 4,7 0,5
Die Partei 0 2,4
AfD 0 3,4
Rechte Parteien (NPD, DVU, Hannoveraner, …) 0 0,8 0
Heinz bleibt Heinz

Heinz bleibt Heinz

Liebe Freundinnen und Freunde vom Bei Chez Heinz,
bitte nehmt Euch einen kleinen Augenblick für das Lesen und Verbreiten dieser Zeilen.

1. Das Béi Chéz Heinz soll laut Ratsbeschluss zum Neubau Fössebad verschwinden – dies wird aber nicht sofort geschehen.
2. Der Neubau Fössebad wird voraussichtlich erst im Jahr der Kommunalwahl – also 2021 – mit dem symbolischen Spatenstich erfolgen.
3. Der Altbau des Fössebads, in dem sich auch das Béi Chéz Heinz befindet, soll nach derzeitigen Planungen also solange stehen bleiben, bis der Neubau feierlich durch die Kommunalpolitik eröffnet wird.
4. Für die Unterzeichnung der Petition ist es daher noch nicht zu spät! Unser Ziel: Bis zum 07.12.2017 wollen wir 10.000 Unterschriften sammeln. Egal ob aus Hannover, der Region Hannover, Niedersachsen oder aus dem gesamten Bundesgebiet. Also bitte weiter fleißig teilen und Petition unterzeichnen.
https://www.openpetition.de/petition/online/bei-chez-heinz-und-freibad-muessen-bleiben
5. Wir bleiben dabei: wenn die Landeshauptstadt Hannover schon den Titel UNESCO City of Music trägt und sich als Europäische Kulturhauptstadt 2025 bewerben will, könnte das alte Fössebad mit Béi Chéz Heinz ein toller Beitrag sein.
6. Unser Vorschlag: Lasst uns aus dem alten Fössebad ein Haus der Musik machen. Hier eine kurze Zusammenfassung, was hier alles Platz finden könnte:
Räume für eine Musikschule; ein zu einem Café oder einer Kneipe umgestaltetes Foyer; Musikübungsräume; vielleicht ein neuer Standort für das Emil Berliners Museum „Von der Schallplattenproduktion bis zur CD-Serienfertigung“; Ateliers; weiterhin ein Gymnastikraum; ein Livemusiksaal, der aus dem Umbau des Nichtschwimmerbeckens entstehen könnte; ein Vinyl Shop; eine Musikbibliothek oder Annahmestelle für defekte Plattenspieler; und natürlich: das Béi Chéz Heinz!
7. Schon im April 2016 haben wir auf die rechtlichen Probleme einer Wohnbebauung hingewiesen, da diese sowohl im Widerspruch zu einem Freibad (bzw. Hallenbad mit geöffneten Türen) als auch zum Béi Chéz Heinz steht. Anderthalb Jahre später wurde dieser Umstand nun auch von der Stadt Hannover erkannt – die Wohnbebauung ist somit nicht mehr vorgesehen. Dies bedeutet aber auch, dass das Béi Chéz Heinz bleiben könnte – gäbe es nur einen politischen Willen!
8. Diesen politischen Willen zum Béi Chéz Heinz gibt es derzeit noch nicht. Stattdessen soll gewachsene Strukturen abgerissen werden, um eine „schöne planerische neue Welt“ auf der Grünwiese zu errichten.
9. Das Béi Chéz Heinz plädiert weiterhin auf eine nachhaltige Verwendung des alten Fössebads als Haus der Musik. Dafür werben wir und dafür engagieren wir uns!
10. Da das alte Fössebad noch steht, ist es noch nicht zu spät! Lasst uns für diese Idee arbeiten und ins Zeug legen. Und falls SPD, GRÜNE, FDP, und Co. weiterhin den deutlich geäußerten Wählerwillen und die deutliche Kritik seitens der Presse und Bevölkerung ignorieren – dann bleibt noch immer die Kommunalwahl 2021.

Abstimmung im Ratssaal gegen ein neues Freibad

1838-2017 – Das Fössefreibad ist Geschichte

Hier wird das Fössefreibad beerdigt
Hier wird das Fössefreibad beerdigt

Die Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP stimmt im Rat einmal mehr gegen den Beschluß des Bezirksrates Linden-Limmer und gegen den Willen der Bewohner.

Damit sind jetzt Fakten geschaffen. Das neue Fössebad wird mit einem wettkampftauglichen 50-Meter-Becken und Tribüne gebaut. Auf das Freibadaußenbecken wird verzichtet.

In einem Änderungsantrag wurde lediglich ein Sprungturm dem ursprünglichen Konzept hinzugefügt. Alles Andere sind nur vage Absichten wie zum Beispiel „Die Variante einer großzügigen Öffnung der Front des Hallenbades zur Liegewiese wird geprüft“ oder „Die Zuschauertribüne ist multifunktional zu gestalten“. Außerdem soll die Planung des Fössebades eine die Option erhalten, dass zukünftig ein Außenbecken gebaut werden kann. Dazu waren bei der Ratssitzung schon die Jahreszahlen 2019 und 2020 zu hören. Allerdings nur für die Haushaltsplanung. Das würde bedeuten, das in 2020 oder 2021 mit dem Bau eines Freibades begonnen werden könnte.

Besonders die SPD scheint immer noch nicht verstanden zu haben, was der Stadtteil wirklich braucht. Auch das Bundeswahlergebnis mit einem Minus von 11,2% hat die Genossen nicht aufwecken können. Die Petition für den Erhalt von Freibad und Béi Chéz Heinz hat bis jetzt schon fast 5300 Unterzeichner.

https://www.openpetition.de/petition/online/bei-chez-heinz-und-freibad-muessen-bleiben

Angelo Alter der aktuelle sportpolitische Sprecher der Rats-SPD betonte, das Schwimmbäder ein unverzichtbarer Teil der Daseinsvorsorge sind. Und auch das sich die SPD zum Bäderkonzept bekennt. Komisch nur das im Bäderkonzept nie die Rede von einem wettkampftauglichen Sportbad war. Man wünscht sich das sich die Anwohner mit dem Bad identifizieren. Liebe SPD, das tun die Lindener und Limmeraner schon seit Jahren. Wir sind Fösse! Mit diesem Konzept, das am Bürgerwillen vorbei durchgepeitscht wird schafft man jedenfalls kein Vertrauen in die Demokratie, wie Herr Alter weiter ausführte.

Liebe Kinder, das ist ein Freibad
Liebe Kinder, das ist ein Freibad

Auch an die schlauen Worte der Vergangenheit kann sich so mancher Genosse nicht mehr erinnern.

Zitate: Peggy Keller, sportpolitische Sprecherin der Rats-SPD 2013

„Die sportpolitische Sprecherin der Rats-SPD, Peggy Keller, betonte im Rahmen einer Besichtigungstour der Freibäder, die Notwendigkeit in die westlichen Freibäder zu investieren.“

„Einen „Riesenverlust“ nennt Keller, dass der Außenbereich des Fössebades derzeit brachliegt. Das Freibad musste wegen einer defekten Filteranlage schließen. Geht es nach den SPD-Sportpolitikern, soll das Freibad so schnell wie möglich den Betrieb wieder aufnehmen. Das Bad habe zwischen den Stadtteilen Limmer und Linden-Nord eine gute Lage und sowohl seine bewegte Geschichte als auch die Besucherzahlen rechtfertigten Investitionen.“

Bei der Ratssitzung klang das ganz anders!

Die Krönung des Ganzen war aber die Aussage, das ein Freibad völlig ungeeignet für den Schwimmunterricht sei. Beim Festakt zu 140 Jahren Teutonia Chor hat der halbe Saal noch im alten Fössebad das schwimmen gelernt. Das hatte noch nicht mal einen Beckenrand, an dem man sich festhalten kann!

Auch die FDP verdrehte die Fakten, wie es ihr beliebt. Ratsherr Wilfried Engelke behauptete das Béi Chéz Heinz wolle nicht selbst den eigenen Erhalt finanzieren. Fakt ist das schon ein durchaus schlüssiges Konzept vom Béi Chéz Heinz vorgelegt wurde, das zum großen Teil aus Eigenmitteln umgesetzt werden soll. Nur hören will das in der Unesco City of Music keiner!

Alle Hoffnung das die Freibadgeschichte in der Fösse nicht in diesem Jahr endet lag bei den Grünen. Namentlich bei Daniel Gardemin und Katrin Langensiepen, doch wie schon zu befürchten war, einigte man sich dann doch wieder einmal auf einen faulen Kompromiss! Schönen Dank auch!

Bleibt also nur noch die Hoffnung auf den Sankt Nimmerleinstag für das Freibad und das die Kulturhauptstadt Europas in Spee vielleicht doch noch ein Einsehen in Sachen Chéz Heinz hat.

Wie in meinem letzten Artikel schon geschrieben besteht auch noch die Möglichkeit bei der Landtagswahl diese tolle Lösung den beteiligten Parteien entsprechend zu honorieren.

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Fössebad: Bundestagswahl, Ratssitzung, Landtagswahl …

Am Donnerstag, den 28.09.2017 tagt der Rat der Stadt Hannover unter Anderem zum Top-Punkt 10 „Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer“. Die einzelnen Anträge zu diesem Thema können im Sitzungsmanagement der Stadt Hannover nachgelesen werden (https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/TM/20170928_Rat).

Leider ist die Ratssitzung jetzt wieder nach der Wahl. Aber das haben wir in Linden und Limmer natürlich selbst verschuldet. Wir sind ja mit nichts zufrieden! Das es vorher ein Bäderkonzept gab, auf das wir jahrelang warten mussten, Schwamm drüber! Dass genau dieses Bäderkonzept jetzt in der Rundablage verschwindet und etwas völlig Anderes gebaut werden soll, wen stört es!

„Das Chéz Heinz muss bleiben und kann sich unserer Unterstützung sicher sein.“ sagte die örtliche sPD zur Kommunalwahl 2016. „Warum sollen wir eine kommerzielle Disco unterstützen“, wird einem am Wahlstand zur Bundestagswahl von genau diesen Genossen gesagt. War das Béi Chéz Heinz 2016 noch nicht kommerziell?

Im Änderungsantrag der Fraktionen der sPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP sind tolle Verbesserungen gefordert:

  • Die Variante einer großzügigen Öffnung der Front des Hallenbades zur Liegewiese wird geprüft.
  • Die Planung des Fössebades muss die Option erhalten, dass zukünftig ein Außenbecken gebaut werden kann.
  • Von Seiten der Verwaltung werden die Gespräche mit den BetreiberInnen des Béi Chéz Heinz fortgeführt

Wird geprüft, optional, Gepräche werden fortgeführt. Hört sich alles nach großer Hinhaltetaktik an. Stichwort: Wir haben geprüft und es geht leider doch nicht!

Die Gruppe LINKE & PIRATEN wird da doch etwas konkreter:

  • In die Planung des Fössebades wird ein Außenbecken mit ca. 500 Ouadratmetern Wasserfläche, einer Rutschanlage sowie dazugehöriger Rasenfläche verbindlich aufgenommen.
  • Von Seiten der Verwaltung werden die Gespräche mit den Betreiberlnnen des Bei Chéz Heinz fortgeführt, um gemeinsam ein Konzept zum Weiterbetrieb des Musikclubs und Veranstaltungszentrums am derzeitigen Standort über das Jahr 2021 zu entwickeln.

Auch die CDU eiert in Sachen Freibad nicht rum:

Aufgrund des beschlossenen Bäderkonzepts der LH Hannover , das beinhaltet das Fössebad als Familienbad zu profilieren, ist es unabdingbar, den Freibadebereich zu erhalten.

Die Fraktion bringt die Problematik Béi Chéz Heinz auf den Punkt:

Es wurden bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten der Finanzierung zum Erhalt des Béi Chéz Heinz zusammen mit den Betreibern erörtert. Der Traditionsclub in Linden sollte zwingend am bisherigen Standort bestehen bleiben, möchte sich die LHH weiterhin stolz „UNESCO City of Music“ nennen.

Sogar die blau angemalten Braunen wollen ein Freibad.

Auf die Unterstützung aus dieser Richtung verzichten wir in Linden-Limmer allerdings sehr gerne!

Handlungsplan:

  1. Bei der Bundestagswahl ein klares Statement in Richtung der Parteien, was der Stadtteil wirklich braucht, abgeben.
  2. Zur Ratssitzung gehen und vor Ort die Debatte verfolgen, ob das Wahlergebnis Wirkung gezeigt hat.
  3. Bei der Landtagswahl die entsprechende Entscheidungsfindung honorieren.
  4. Je nach Beschlußlage weiter für Freibad und Béi Chéz Heinz kämpfen.
Freibad der Zunkunft

Breaking News: sPD präsentiert Alternative für ein Freibad

Auf dem Limmerstraßenfest hat die sPD bei ihrem Wahlversprechens-Stand ihre Alternative für ein Freibad vorgestellt.

Freibad der Zunkunft
Freibad der Zunkunft

Hochbahnsteige auf der Limmerstraße
Hochbahnsteige auf der Limmerstraße

Auch bei anderen Themen ist die sPD wieder ganz dicht beim Bürger. Barrierefreier Stadtbahnzugang jetzt! Tunnel und Niederflur gibt es nicht. Das ist entschieden. War da zu lesen. Da frage ich mich allerdings wie sich das mit dem Kommunalwahlprogramm vereinbaren lässt.

Limmerstraße – eine echte Fußgängerzone

Seit 16 Jahren ist die Limmerstraße nun offiziell eine Fußgängerzone. Allerdings führt der 700er Bus oder auch die Pflasterung der Straße dazu, dass dieser wichtige Ort im Herzen Linden-Nords oft nur als Fußgängerzone zweiter Klasse erscheint. Wir wollen die Limmerstraße endlich zu einer echten Fußgängerzone machen!

By the Way: Das Chéz Heinz muss bleiben und kann sich unserer Unterstützung sicher sein. Steht da auch immer noch drin. Eigentlich zum lachen wenn es denn nicht so ein ernstes Thema wäre.

siehe: www.spd-linden-limmer.de

Weil das Beste an Linden-Limmer unser Freibad war.
Weil das Beste an Linden-Limmer unser Freibad war.
Andere Parteien hatten da etwas andere Vorstellungen was zum Beispiel die Zukunft des Fössebades betrifft.

Auch das vom Béi Chéz Heinz flächendeckend auf die Problematik hingewiesen wurde ist erfreulich.

Die „Heinz muss bleiben“ Petition kann übrigens immer noch gezeichnet werden.

Liebe Kinder, das ist ein Freibad

Fössebad: Muss ich jetzt CDU wählen im roten Linden?

Fössebad in besseren Zeiten
Fössebad in besseren Zeiten

Pressemitteilung der CDU:

180-Grad-Wende der Ampel ist ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger!

„Die Ampel hat die Bürgerinnen und Bürger in Linden-Limmer an der Nase herumgeführt“, empört sich Thomas Klapproth, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. „Diese 180-Grad-Wende ist für mich nicht nachvollziehbar“, fügt er hinzu.

Der Sportausschuss hatte gestern mit den Stimmen der Ratsmehrheit den Neubau des Fössebades beschlossen – mit einer 50m-Bahn und ohne Freibadebereich. Tatsächlich war insbesondere der Freibadebereich im Bäderkonzept und in den Machbarkeitsstudien noch vorgesehen gewesen.

„Eine solche Abkehr im Ausschuss auch noch emphatisch als großen Wurf zu verkaufen, ist ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger vor Ort“, so Klapproth weiter. Was er von den Plänen hält, zumindest die nötigen Leitungen für ein später zu verwirklichendes Freibad einzuplanen hält, sagt er zum Schluss auch ganz deutlich. „Das ist Opium fürs Volk. Erstens verursachen solche Nachrüstungen im Endergebnis immer höhere Kosten. Zweitens sind Leitungen für einen Außenbereich auch 1971 beim Bau des Stadionbades mitverlegt worden – das Ergebnis kennen wir alle.“

Thomas Klapproth, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Niemand hat die Absicht ein Freibad zu bauen

Jedenfalls nicht die Ampelkoalition im Rat der Stadt Hannover.

Bei der Sitzung des Sportausschusses am heutigen Montag legten die Oppositionsparteien mehrere sinnvolle Änderungsanträge vor, die ausnahmslos von der regierenden Mehrheit aus SPD, Grünen und FDP abgelehnt wurden.

Selbst der mehr oder weniger kostenneutrale Vorschlag der CDU das 50-m-Becken doch einfach nach Misburg zu verlegen und dafür in Linden ein Außenbecken zu bauen fand kein Gehör. Von den sportpolitischen Sprechern der SPD (Angelo Alter) und den Grünen (Mark Bindert) durfte man sich nur hanebüchene Aussagen zu diesem Thema anhören. Warum man den das 50-m-Becken nach Misburg verlegen will, dort haben die Bürger doch überhaupt kein 50-m-Becken gefordert. Komisch in Linden auch nicht, dort will man es aber auf biegen und brechen durchsetzten. Der DLRG in Misburg will kein 50-m-Becken weil sie nicht so viel Wasserfläche beaufsichtigen können. Selten so gelacht! Das die CDU den Hubboden im Fössebad für verzichtbar hält ist dagegen natürlich ein Unding. Dieser Hubboden ist selbstverständlich für ältere Leute und ihre Wassergymnastik unverzichtbar. Gerade die älteren Schwimmer haben sich aber bei der Einwohnerversammlung gegen ein 50-m-Becken ausgesprochen. Auch das die Änderungsanträge jetzt den Bau noch einmal verzögern wurde bemängelt. Liebe SPD, liebe Grünen wir haben mehrere Jahre auf euer tolles Bäderkonzept gewartet, das nun doch nicht umgesetzt wird. Da kommet es jetzt auf ein paar Monate auch nicht mehr an. Schließlich sind wir seit 2012 ohne Freibad und das wird sich wohl auch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag nicht mehr ändern.

Ein Vorschlag kam dann noch von den „Hannoveranern“. Wenn man nicht 150 Millionen für Flüchtlinge ausgegeben hätte, wäre auch eine große Lösung für das Fössebad und in Misburg möglich gewesen. Und auch der Vertreter der AfD betonte das sich seine Partei für den Bürgerwillen in Linden-Limmer einsetzt. Ich denke mal auf diesen beiden Vorschlag und auch auf die Unterstützung dieser Parteien können wir in Linden gut und gerne verzichten.

Wie geht es nun weiter? Die Drucksache Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1220/2017 / Drucks. Nr. 1220/2017 E1 mit 1 Anlage) ist mit dem Änderungsantrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP zu Drucks. Nr. 1220/2017: Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1646/2017) angenommen worden. Am Donnerstag, den 24.08.2017 wird die Ratsversammlung über die Neubauvorhaben in Linden und Misburg entgültig abstimmen.

Fazit: Sollte das so im Rat der Stadt Hannover durchgewunken werden sind die SPD zusammen mit den Grünen und der FDP dafür verantwortlich das es nach über 150 Jahren in der Fösse kein Freibadebereich mehr geben wird. Was zwei Weltkriege überlebt hat, ist in zweiten sprudelnder Steuereinnahmen und bei historisch niedrigen Zinsen nach Meinung von SPD, Grünen und FDP nicht mehr finanzierbar. Ich denke mal, auch wenn das keinen Bezug zur Bundespolitik hat, wird der Wähler in Linden-Limmer es trotzdem am 24. September in seine Entscheidung einfließen lassen. Das am letzten Samstag bei der Poolaktion auf der Limmerstraße innerhalb von nur zwei Stunden über 750 Unterschriften für den Erhalt von Freibad und Béi Chéz Heinz zusammengekommen sind spricht eine deutliche Sprache. Nur muss man diese eben auch verstehen wollen!

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Sportausschuss zum Theama Fössebad

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Gremium: Sportausschuss
Sitzungsdatum:14.08.2017
Tagungsort:Rathaus, Hodlersaal
Beginn:16:00 Uhr

Einladung / Protokoll:

Einladung (erschienen am 11.08.2017)

Alle Sitzungsunterlagen
herunterladen: als PDF | als ZIP

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Einwohnerinnen- und Einwohnerfragestunde
3. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 08.05.2017 sowie Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 12.06.2017
4. Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1220/2017)
4.1. Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1220/2017 E1 mit 1 Anlage)
4.2. Änderungsantrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP zu Drucks. Nr. 1220/2017: Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1646/2017)
5. Neubau eines Schwimmbades in Misburg (Drucks. Nr. 1221/2017)
5.1 Neubau eines Schwimmbades in Misburg (Drucks. Nr. 1221/2017 E1 mit 9 Anlagen)
5.2. Änderungsantrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP zu Drucks. Nr. 1221/2017: Neubau eines Schwimmbades in Misburg (Drucks. Nr. 1687/2017)
6. Zusatzantrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP zu den Drucks. Nr. 1220/2017 und 1221/2017: Informationsveranstaltungen zu Bäderneubauten (Drucks. Nr. 1647/2017)
7. 1. Ergebnisbericht 2017 für den Teilhaushalt 52 (Informationsdrucks. Nr. 1823/2017 mit 1 Anlage)
8. Erhöhung der Eintrittspreise inkl. der Preise für Schwimmunterricht für die städtischen Schwimmbäder, Umsetzung HSK IX -wird als Tischvorlage eingebracht-
9. Bericht der Dezernentin
Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

CDU beschließt Änderungsantrag zu Fösse- und Misburger Bad

Die CDU-Ratsfraktion hat die Sommerpause genutzt und gestern auf ihrer Fraktionssitzung je einen Änderungsantrag zum Fösse- und einen zum Misburger-Bad beschlossen.

„Wir haben uns in den letzten Wochen sehr intensiv mit den Drucksachen der Verwaltung beschäftigt“, sagt Jens Seidel, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Dabei haben wir sehr viel mit den Bezirksräten und den Menschen vor Ort gesprochen, um deren Wünsche und Bedürfnisse aufzunehmen“, so Seidel weiter.

„Wir haben sehr genau zugehört und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, ergänzt Thomas Klapproth, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. Neben vielen kleineren Änderungen, wie dem Verzicht auf einen teuren Hubboden, gehe es vor allem darum, das Fössebad zum Familienbad für Hannovers Südwesten (Linden, Limmer, Ricklingen, Badenstedt) zu machen. „Dafür verzichten wir hier auf eine 50m-Bahn. Diese wollen wir dagegen im Misburger-Bad realisieren und somit für eine zweite Wettkampfstätte in Hannover sorgen. Das sind die Kerngedanken unserer Anträge“, bekräftigt Seidel die Auffassung der CDU.

„Anders als die Stadtspitze und die Ratsmehrheit nehmen wir die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger ernst, die ein jahrelanges Desaster bei den städtischen Bädern erleben mussten. Dabei haben wir auch eigene Positionen nochmal überdenken müssen“, so Klapproth weiter. Wenn es die Ampel ernst meine mit einer wirklichen Bürgerbeteiligung, müssten die Anträge eigentlich mit den Stimmen der Ratsmehrheit beschlossen werden, da sind sich Seidel und Klapproth einig.

Irritiert ist man daher auch besonders über eine Einladung zu einem Workshop „Misburger-Bad“ seitens der Stadtverwaltung. „Eine Bürgerbeteiligung am 21. August nach der Beschlussfassung am 14. August im Sportausschuss? Das mutet schon sehr eigenartig an“, so Seidel. Und Klapproth ergänzt abschießend: „Bei diesem erneuten Vorgehen habe ich wenig Hoffnung, dass die Ampel ihren großen Worten auch Taten folgen lässt. Da wird die Bürgerbeteiligung zur Bemäntelung von Beschlüssen nach Gutsherrnart herabgestuft.“

So geht Linden baden!

So geht Linden baden!

So geht Linden baden!Kein Freibad, kein Bei Chez Heinz
Nur noch Wasserschlacht im Planschbecken

Aktionstag am Samstag, 12. August 2017
11:30 Uhr bis 13:30 Uhr / Limmerstraße

Kein Freibad und kein Chez Heinz mehr!?

So sehen jedenfalls die Pläne der Stadt Hannover und der politischen Mehrheit aus.

Im Mai 2017 hat die Stadt ihre Pläne zum Fössebad vorgestellt: Neubau ohne Frei­bad, aber mit 50 m Wettkampfbahn und Tribüne. Keine Zukunft für das Béi Chéz Heinz. Teile der Liegewiese sollen verkauft werden.

Ursprünglich ging es mal um die Sanierung des Freibades im Fössebad. Heraus­ gekommen ist ein 20 Mio. Projekt ohne Freibad und ohne Béi Chéz Heinz. Linden und Limmer sollen zufrieden sein, mit dem was sie bekommen – „ein Freibad befindet sich ja am Rande vom Limmer“ – nur ist dieses Freibad inzwischen auch sanierungsbedürftig und bei Hochwasser nicht nutzbar, wie in den letzten Tagen.
Ein kleines Hallenbad, wie das derzeitige, mit Freibad, wie von den Menschen in Linden und Limmer gewünscht, hätte nur 16,5 Mio. gekostet. Allein um etwa 3.500m2 Bauland für ca. 750.000 € verkaufen zu können muss das alte Gebäude abgerissen werden. Der Kostenpunkt hierfür liegt ungefähr bei 500.000 €. Für diese 250.000 € „Ersparnis“ muss dann auf das Freibad und das Béi Chéz Heinz verzichtet werden. Wohnbebauung und Freibad bzw. Béi Chéz Heinz schließen sich aufgrund der Lärmimmissionen aus.

Das Béi Chéz Heinz wird ohne Subventionen betrieben. Die bisherige Betreiber­ gesellschaft des Fössebads hat jährlich ca. 450.000€ erhalten. In Zukunft würde das neue Bad ca. 1. Mio. jährlich kosten.

WAS IST DAS FÜR EINE POLITIK!?!

Wir fordern, dass die Landeshauptstadt Hannover das Veranstaltungszentrum Béi Chéz Heinz am jetzigen Standort erhält und den Neubau des Fössebads als Familienbad mit Freibad für Kleinkinder und Jugendliche errichtet.

Am besten wäre, das alte Fössebadgebäude zu erhalten, mit dem Béi Chéz Heinz und viel Raum für Kultur & Musik. Das wäre ein Vorzeigeobjekt für Hannover als zukünftige Kulturhauptstadt Europas.

Am Samstag, den 12.08.2017 von 11.30 bis 13.30 Uhr sammeln wir Unterschriften auf der ganzen Limmerstraße. Überall dort, wo sich ein Planschbecken befindet.

Für Planschbecken, Wasser und Unterschriftlisten ist gesorgt.
Kinder, Wasserspielzeug und gute Laune mitbringen.

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