Urban Touch

Ausstellungseröffung: Urban Touch

Ein Internationales Kunstprojekt in der Kunsthalle Faust und im öffentlichen Raum

Am Samstag, dem 8. Oktober, eröffnet um 18 Uhr in der Kunsthalle Faust die neue Ausstellung „Urban Touch“ – ein internationales Kunstprojekt des Kunstvereins Kunsthalle Hannover, das in der Kunsthalle Faust, der ehemaligen Gerhard-Uhlhorn-Kirche und im öffentlicher Raum gezeigt wird und in einer Kooperation mit der Ostrale 2016 – Zentrum für zeitgenössische Kunst Dresden und in Anbindung an die Mediations Biennale Poznan in Polen 25 künstlerische Positionen zu urbanen Phänomenen präsentiert.

VERNISSAGE: Samstag, 8. Oktober, 18 Uhr
AUSSTELLUNGSDAUER: bis 6. November 2016
ÖFFNUNGSZEITEN: Do bis Fr 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr
EINTRITT: 3 Euro / Erm.: 2 Euro
ORT: FAUST Kunsthalle und öffentlicher Raum

Die Welt erlebt eine Verschiebung in Richtung Urbanisierung. Unsere Städte werden heute durch enorme architektonische, soziale und stadtpolitische Veränderungsprozesse geprägt. Das multimediale Kunstprojekt *Urban Touch* untersucht Transformationsprozesse in der Kontaktzone zwischen unkultiviertem Hinterland und seiner sozioökonomischen und architektonischen Besitznahme. Es wird mittels performativer, partizipativer und projektiver Strategien den Umbrüchen, Ausbreitungs- und Rückzugsphänomenen im städtischen Raum nachspüren. Insbesondere gibt das Projekt über eine Auswahl internationaler Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die kritische, künstlerische Auseinandersetzung zum Thema, zu urbanen Interventionen und Performances, wie sie sich in den Ballungszentren „entwicklungspolitischer Schwellenländer“ beobachten lassen.

Das künstlerische Spektrum der Ausstellung wird ergänzt durch europäische und insbesondere durch niedersächsische Positionen und eröffnet damit zwei Blickrichtungen: Zum einen weist *Urban Touch* überwiegend dokumentarisch auf die Randbereiche und das Umland von Mega-Cities, wo als Folge einer Anspruchshaltung urbanen Denkens die Ausbreitung permanenten Raubbaus von Natur-Ressourcen und die Verarmung sämtlicher Lebensgrundlagen voranschreitet. Zum anderen lenkt die Ausstellung den Blick ins Zentrum der Stadtgesellschaft, reflektiert überwiegend mit performativen und partizipatorischen Aktionen Umstrukturierungen und Wertewandel und untersucht so den Handlungsspielraum der „Öffentlichen Sache“.

Welchen Einfluss und welche Strategien hat die zeitgenössische Kunst, hat Kunst im öffentlichen Raum angesichts dieser Umwandlungen, im Kontext einer heutigen „res publica“ und in welcher Verfassung – als Gradmesser von Demokratisierungsprozessen – befindet sich diese? Die Folgen städtischer Fehlplanungen könnten dabei ebenso wie Initiativen gelungener Bürgerbeteiligung thematisiert werden oder die temporäre, mitunter utopische Aneignung „urbaner Wildnis“. Die Einbindung künstlerischer Strategien im öffentlichen Raum eröffnet dem Projekt über den Ausstellungsraum hinaus ein Experimentierfeld im Echtzeitraum, in dem Künstlerinnen und Künstler nicht nur die Grenze zwischen Leben und Arbeiten, Privatheit und Öffentlichkeit ausloten, sondern auch temporär die Entregelung und Umwidmung öffentlichen Raums betreiben („Shared Space“, Ben Hamilton-Baillie).

So implantiert *Urban Touch* die Auseinandersetzung internationaler und lokaler Künstlerinnen und Künstler mit dem urbanen Wandel raumgreifend, mobil im Stadtteil und stationär in der Kunsthalle Faust und in der ehemaligen Gerhard-Uhlhorn-Kirche in Kooperation mit der Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung Hannover. Die Kooperation mit der OSTRALE O’16 in Dresden und der Mediations Biennale in Poznan ermöglicht zudem eine Auswahl spezifischer Arbeiten zur urbanen Thematik in Hannover und schafft zusätzlich Synergien bezüglich Transport und Gesamtdokumentation. Zudem entwickelt der Kunstverein Kunsthalle Hannover ein separat finanziertes Kunstvermittlungs-Programm aus Vorträgen, Diskussionsforen, Workshops und Performance.

Weiter Termine:

Gesprächsrunde mit Künstlerinnen und Künstlern der Ausstellung
Sonntag, 9. Oktober, 15 Uhr
Ort: ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche (Salzmannstr.13b in 30451 Hannover)

Performance von Risa Takita
Sonntag, 9. Oktober, 17 Uhr
Ort: ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche (Salzmannstr.13b in 30451 Hannover)

Workshop: Kunst und Kommunikation im öffentlichen Raum
Freitag, 14. Oktober, 11-18 Uhr – Teilnahme kostenfrei.
Treffpunkt: Kunsthalle Faust (Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Performance von Christiane Oppermann und Ilka Theurich
Sonntag, 30. Oktober, 15 Uhr
Ort: ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche, Salzmannstr. 13b in 30451 Hannover

“Wörterbuch Klimadebatte” – Buchvorstellung und Diskussion mit Herausgeberin Sybille Bauriedl
Freitag, 4. November, 19:00 Uhr – Eintritt frei.
Ort: ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche, Salzmannstr. 13b in 30451 Hannover

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Jude Anogwih (Nigeria), Emmannuelle Tanaïs Aupest (Deutschland), Yosef Joseph Dadoune (Israel), Grzegorz Drozs (Polen), Monika Drozynska (Polen), Victor Ehikhamenor (Nigeria), Patricija Gilyte (Litauen/Deutschland), Sebastian Hertrich (Deutschland), Wei-Ming Ho (Taiwan), Daniel Kiczales (Israel), Katerina Meißner (Russland/Deutschland), Fatmi Mounir (Marokko), Christiane Oppermann (Deutschland), Tom Otto (Deutschland), Ray Piwi (Kenia), Andita Purnama Sari (Indien), Wibke Rahn (Deutschland), Marcus Shahar (Israel), Risa Takita (Japan/Niederlande), Ilka Theurich (Deutschland), Emeka Udemba (Nigeria/Deutschland), Mao Wei-xin & JI Wen-yu (China), Li Xiaofei (China/USA)

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Fairer Handel wirkt

Vortrag und Diskussion: FAIRER HANDEL WIRKT

Fairer Handel wirktAuf ihrer bundesweiten Reise wird Mona Bouazza von der Fairhandels-Organisation Fair Trade Lebanon auch den Allerweltsladen Hannover besuchen. Anlässlich der Fairen Woche 2016 bereist sie Deutschland, um über die Wirkungen des Fairen Handels zu informieren und über ihre Erfahrungen im Libanon zu berichten. Dabei wird auch die aktuelle politische Situation im Libanon ein Thema sein.

Fair Trade Lebanon setzt sich für syrische Flüchtlinge ein und schafft mit ihnen gemeinsam Perspektiven in dem Land durch mehrere Projekte. Die Fairhandels-Organisation, bei der Mona Bouazza im Marketing tätig ist, hilft Kleinproduzentinnen und -produzenten bei der Vermarktung und beim Export ihrer Ware und bietet ihnen Fortbildungen an. Bei der Veranstaltung werden Kostproben und Häppchen aus den Produkten von Fair Trade Lebanon gereicht.

Die Veranstaltung findet am 17.09.2016 um 18:30 Uhr in der Warenannahme, FAUST, Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover statt.

Es wird leckere Probierhäppchen aus den Produkten von Fair Trade Lebanon geben!

Eine Veranstaltung vom Allerweltsladen e. V., Fachgeschäft für Fairen Handel, Limmerstraße 44, 30451 Hannover.
Gefördert von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und vom Bistum Hildesheim.

www.allerweltsladen.de

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If the Kiez is united...

If the Kiez is united…

If the Kiez is united...ChezFaustSee – ein Preis, ein Kiez, vier Klubs!

Nach jahrzehntelangem Beleben haben die vier Säulen des Lindener Nachtlebens entschieden, die größte Party im Viertel zu veranstalten. Das Kulturzentrum Faust, Indiego Glocksee, Café Glocksee und Béi Chéz Heinz laden Euch zur Musik gängiger Party-Reihen, schweißtreibender Konzerte und grandiosen DJs der jeweiligen Lokalitäten ein. Ein Preis, ein Kiez, vier Clubs! – If the Kiez is united!

Samstag, 24.09.2016
VVK: 8 Euro / AK: 10 Euro
Online-Ticket-VVK beim Café Glocksee!

Eintritt bei Faust mit Erziehungsauftrag, Perso-Kopie des unterschreibenden Elternteils und volljähriger Aufsichtsperson ab 16 Jahren (Dies gilt nicht für die anderen Clubs)!

Timetable

Timetable - If the Kiez is united...

Programm im Béi Chéz Heinz / Innenhof

Madame Puschkiin
Madame Puschkiin

19:00 Uhr
Madame Puschkiin (Femininer Elektro-Schranz-Pop aus Hannover)
Madame Puschkiin haben etwas, das sich nicht auf konventionellen Tonträgern speichern lässt. Ihre aerobiquen Moves und metaphorischen Sounds sind so grell, dass das Vinyl darunter schmilzt. Schrammelgitarre und elektrische Beats formen ihren tanzbaren Elektro-Schranz-Pop.
Madame Puschkin @ Facebook

Transmitter
Transmitter

20:30 Uhr
Transmitter (Crossover aus Hannover)
Transmitter zelebrieren einmal mehr ihren ganz eigenen Stil, der live so ziemlich alles wegballert, was nicht niet- und nagelfest ist. Sie verbinden – nicht nur in Bezug auf Musikrichtungen wie Elektro, Hip-Hop, Dance, Rock, Drum’n‘Bass oder Reggae, sondern auch ihr vielschichtiges Publikum.
Transmitter @ Facebook
Programm im Béi Chéz Heinz / Saal

22:00 Uhr
tonklub (Indie, Alternative und Indietronic)
Flockenpop präsentiert den tonklub. Der tonklub ist ein junges Musik-Kollektiv aus Hannover. Mit einem erfrischenden Mix aus Indie-Disco & Retro-Pop beschallt das Team die hannoversche Musikszene. Auf den Plattentellern landen dabei nicht nur die frischen Evergreens der letzten Jahre, sondern auch jede Menge neuer Songs, sowie die Lieblingsplatten aus Indie, Britpop, Alternative und Indietronics.
Tonklub @ Facebook

01:30 Uhr
90er-Party (Flash & Trash mit DJ Klaus Wunderlich)
Wenn DJ Klaus Wunderlich auflegt, gibt es keine Genre-Grenzen und keinen Platz für schlechte Laune. Flash trifft auf Trash, alt auf neu, bekannt auf gewagt, gerne als Mashup-Cocktail serviert. Langweilig geht anders.

Tunnelblick - elektronisch - live -linden04:30 Uhr
Tunnelblick (Techno, House & Minimal mit Modetier)
Tunnelblick präsentiert Modetier. Ihre Produktionen lassen sich nur schwer in eine Schublade stecken. Allein der Überbegriff elektronisch trifft in jedem Fall zu. Ihre Tracks lassen sich am besten beschreiben als ein Mix aus Techno, House und Minimal.
Tunnelblick @ Facebook

Programm im Béi Chéz Heinz / Salon

23:00 Uhr
Back 2 Base (Deep und Techhouse)
Back 2 Base lädt zum Hinuntersteigen in den Keller des Vertrauens ein. Dort werden im kleinen Salon die Subwoofer mit Deep- und Techhouse-Scheiben gefüttert.
Back 2 Base @ Facebook

01:30 Uhr
Rythm’n‘Booze (Rythm, Blues & BangBang-Boogie mit DJ Commandante)
DJ Commandante ist die Nummer Eins, wenn es um Rythm & Blues und BangBang-Boogie geht.

Programm im Café Glocksee

Okta Logue
Okta Logue

22:00 Uhr
Okta Logue (Psychedelic-Rock aus Frankfurt)
Der tiefenentspannte Psychedelic-Rock auf Okta Logues neuem Album “Diamonds and Despair” mag seine Wurzeln noch im Prog und Pschedelic der 60er- und 70er-Jahre haben. Doch mit ihrem Haupt schweben sie längst in den Wolken zeitgenössischer Musik. So entwerfen sie eine psychedelische Pop-Musik, die zusammen mit Tama Impala und Air in einem rosaroten Strom schwimmt und Pink Floyd winken ihnen selig hinterher.
Okta Logue @ Facebook

23:30 Uhr
Groove & Beat (Indie, Balkan Beat, Rock´n Roll, Soul, Electro Swing, Punk und Super Disco mit DJ G.T.Drecka)

01.30 Uhr / Party
Dubmosphere (Reggae, Drum & Bass, Dubstep, Breaks, Dancehall, Jungle, Dub & HipHop in Kamikaze-Rotation mit DJ Rocket)
Dubmosphere @ Facebook

04.00 Uhr / Party
Hustle & Soul (HipHop und dicke Beats mit den Dikk Twinz)

Programm im Kulturzentrum Faust / 60er-Jahre Halle

DJ MXM
DJ MXM

22:00 Uhr
I Am HipHop (Oldschool vs. Newschool. Presented by DJ MXM)
DJ MXM bietet Euch alle Facetten des HipHop und traut sich an New School genauso wie auch an die Classics aus den 90er-Jahren. Von Untergrund bis Charts. Sein unverwechselbarer Style lässt unterschiedlichste musikalische Richtungen aus allen Zeiten mühelos zu einer einzigartigen Sample-Auswahl der fettesten Beats verschmelzen. Sein Repertoire vereint Oldschool-Tracks mit Newschool-Trends und natürlich Euch auf dem Dancefloor! Simply HipHop!
I Am HipHop @ Facebook

Le Fly
Le Fly

01:30 Uhr
Le Fly (St-Pauli-Tanzmusik)
Le Fly sind Deutschlands aufrechte Kreuzzügler für die Momente, in denen Irrsinn, musikalischer Geschmack und grenzenloser Begeisterungswille einen gemeinsamen Nenner finden. Wo Spackentum und ernsthafte Ambition keine Gegensätze, sondern eine Einheit sind.
Le Fly @ Facebook

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https://www.youtube.com/watch?v=YSMWRi3V0ng

02:30 Uhr
Die 90er-Party (Das Original! Grunge, Crossover, Britpop und dieser unglaubliche Eurodance. Mit Cpt. Kirk)
Ob Grunge-Rock à la Nirvana oder Pearl Jam, Pop-Punk von Green Day und Konsorten, ob Crossover, ob Britpop, ob Break- und Beatpop oder die diversen One Hit Wonder von Bands wie Liquido und 4 Non Blondes: Cpt. Kirk spielt alle relevanten Hits der 90er-Jahre. Seid dabei und feiert mit uns das große Wiederhören mit Bands wie Limp Bizkit, Soundgarden, Guano Apes, Prodigy, Oasis, Cranberries, Skunk Anasie, Tanzfloor-Smashern des Eurodance wie SNAP oder Dr. Alban und vielen anderen.
Die 90er-Party @ Facebook

Programm im Kulturzentrum Faust / Mephisto

22:00 Uhr
Boum, Bohème! (Elektro Swing & Retrowumms. Mit DJ Sabotage)
Elektro Swing kommt sehr gut an, ohne jedoch angekommen zu sein. Auf der Tanzfläche erklingen moderne Spielarten und fast vergessene Originale des Jazz, Swing und Rock’n‘Roll. Fortwährend suchen wir nach innovativen Klängen, Melodien und Rhythmen, und schauen dabei zurück nach vorn. Das Zitat zurückliegender Epochen ist die Zutat für zukunftsweisende Musik, der Rückblick macht Innovation und Fortschritt erst möglich. Die “Boum, Bohème!” hat vergangene Phasen populärer Musik im Ohr und verweist zeitgleich in die Zukunft. Retrospektive? Retro-Spektakel! Retrowumms!
Boum, Bohème @ Facebook

Nepomuk
Nepomuk

01:30 Uhr
Nepomuk (Das elektronische Tanz-Chaos mit der Gang)
Nepomuk präsentiert das elektronische Tanz-Chaos. Wir sind ein unbeschriebenes Blatt für junge Nachteulen. Stampfige, treibende und absolut rotzige Bass-Einlagen bringen einen frischen, technoiden Wind in die Stadt. Ihr ahnt es, hier rumst es. Verantwortlich ist die Gang.
Nepomuk @ Facebook

04:00 Uhr
enterthevoid (Techno mit Wertgarantie. Mit Koma & Flow, Elektrique, emané und Merlin Williamson)
Fünf DJs und ein Auftrag: Koma & Flow, Elektrique, emané und Merlin Williamson (MISIK/Komamusik) spielen für Euch technoide Sounds, bis der Morgen graut. Motto: Es wird gegessen, was das Label präsentiert. Liebe, Bass und Techno mit Wertgarantie!
enterthevoid @ Facebook

Programm im Indiego Glocksee

00:00 Uhr
Upperground (Techno und House mit dem Kollektiv Upperground)
Bei Upperground herrscht eine warme, vernebelte Atomsphäre. Aufwändige Licht-Installationen motivieren zusammen mit einem sympathischen Line-up bei technoiden, dubtechnoiden und housigen Klängen zum Tanzen.
Upperground @ Facebook

02:00 Uhr
Just to get a Rap (Rap und HipHop mit Resident J-Ruff)
Resident J-Ruff präsentiert zeitlose Classics von Anbeginn der Golden Age bis in die heutige Zeit mit einem deutlichen Schwerpunkt auf dem musikalischen Output der 90er-Jahre. Vom Boom Bap-Sound der Ostküste über den G-Funk der Westküste bis hin zu etablierten Club-Hymnen und weniger bekannten Underground-Songs, abgerundet mit einer Prise Deutsch-Rap, findet somit beinahe die komplette Bandbreite des Genres den Weg auf seine Turntables.

04:00 Uhr
Yardie Nite (Reggae und Dancehall mit DainJahMo und Selecta Sketta)
Der “Buffalo Sound” lädt mal wieder zur Yardie Nite. Lasst Euch von DainJahMo und Selecta Sketta zu einer musikalischen Achterbahnfahrt in die Weiten der jamaikanischen Musikwelt entführen. Zeitlose Lovers und Roots-Rhythmen, der unvergleichliche Sound der 80er und 90er-Jahre und die heißesten “New Tunes” des modernen Dancehalls werden für gute Vibes sorgen.

Faire Woche 2016

Faire Woche 2016

Faire Woche 2016Das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover gestaltet auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Allerweltsladen, dem Wissenschaftsladen Hannover, Janun Region Hannover und vielen weiteren AkteurInnen ein buntes Programm zur Fairen Woche 2016.Viele der Aktivitäten finden auch wieder in Linden statt.

Die bundesweite Faire Woche findet in diesem Jahr vom 16. bis 30. September statt und steht unter dem Motto „Fairer Handel wirkt“. Ob Poetry-Slam, fairer Brunch, Mitkochaktionen, Infoabende oder Angebote für Schulen – immer mehr Organisationen beteiligen sich an der Fairen Woche und bieten Veranstaltungen rund um das Thema Fairer Handel an.

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr neben dem Fairen Brunch auf dem Kröpcke auch die Titelerneuerung zur „Fairtrade Stadt“ im Rahmen der Kampagne „Fairtrade Towns“ am 16. September. Bereits seit 2010 trägt die Stadt Hannover diesen Titel, der in regelmäßigen Abständen erneuert werden muss.

Das Programm in der Übersicht:

12. September, 19.30 Uhr, Leuenhagen & Paris, Lister Meile 39
FAIRreisen
Ein informativer Abend mit Frank Herrmann
Im Vorfeld der Fairen Woche in Hannover stellt Frank Herrmann sein neues Buch vor und widmet sich der Frage, wie verreisen „fair“ sein kann.
Veranstalter: Wissenschaftsladen Hannover e.V.

16. September, 11 bis 14 Uhr, Kröpcke
Faire Woche in Hannover: Fairer Brunch und Wiederauszeichnung Fairtrade Town
Auftakt zur Fairen Woche mit AkteurInnen der Fairtrade Stadt Hannover, den Fairtrade Schools und Fairtrade Scouts. Gleichzeitig feiert Hannover die Titelerneuerung im Rahmen der Kampagne „Fairtrade Towns“.
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro, Allerweltsladen, JANUN e.V. Region Hannover und Wissenschaftsladen Hannover e.V. in Kooperation mit Slow Food Convivium Hannover, Viva con Agua, Wildwuchs e.V., BBS Handel, Waldorfschule, Wilhelm-Schade-Schule, Maximilian-Kolbe-Schule, Fairtrade Scouts der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in der Pfarrei zu den Heiligen Engeln, Frauen für Agenda 21.

16. bis 30. September, Rathaus, Trammplatz 2
Faire Woche in Hannover: Das Rathaus isst fair!
Der Gartensaal bietet wieder täglich ein Tagesgericht mit fair gehandelten Zutaten an. Auch die Rathauskantine beteiligt sich mit leckeren Desserts.
Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover.

16. bis 30. September, Ausbildungsrestaurant Café Nanas im Haus der Jugend, Maschstraße 22-24
Faire Woche in Hannover: Malawi küsst Kolumbien
Bilder und Filme zu den Produkten und dem Leben der Kleinbauern aus Malawi und Kolumbien
Veranstalter: Freundeskreis Malawi und Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre e.V.,
aware&fair – gerechter Handeln in der Einen Welt e.V. und Pro Beruf GmbH.

Lindener Rathaus
Lindener Rathaus

17. September, 14. bis 17 Uhr, Lindener Rathaus, Lindener Marktplatz 1
Faire Woche in Hannover: Fair-vegane Kochweltreise. Kochkurs
Aus fair gehandelten, veganen Zutaten schmackhafte Mahlzeiten zubereiten. Teilnahmebeitrag: 27,50 Euro. Anmeldung unter: vhs-kuechen@hannover-stadt.de.
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro und Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover in Kooperation mit Janun e.V. Region Hannover.

Kulturzentrum Faust
Kulturzentrum Faust

17. September, 18.30 Uhr, Kulturzentrum Faust – Warenannahme, Zur Bettfedernfabrik 3
Faire Woche in Hannover: Fairer Handel wirkt – Produzentenrundreise
Mona Bouazza von der Fairhandels-Organisation „Fair Trade Lebanon“ berichtet über die Erfahrungen im Libanon.
Veranstalter: Allerweltsladen e. V., Fachgeschäft für Fairen Handel

22. September, 20 Uhr, Kulturzentrum Faust – Warenannahme, Zur Bettfedernfabrik 3
Faire Woche in Hannover: Fair wirken statt verwirken – Der Poetry Slam zur Fairen Woche
Die PoetInnen stellen sich einem Thema, das zum Nachdenken und Handeln animiert: „Fair wirken, statt verwirken“. Eintritt: neun Euro, ermäßigt sieben Euro.
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit Macht Worte! – der hannoversche Poetry Slam, langeleine.de – das Online-Journal für Hannover

28. September, 19 Uhr, Eleonorenstraße 18
Faire Woche in Hannover: Share Economy
Wie können die Ressourcen der Erde effektiv und nachhaltig durch faires Handeln genutzt werden?
Veranstalter: Viva con Agua Hannover

28. September, 19 Uhr, Kreuzkirchhof 1-3
Faire Woche in Hannover: Textilien und sozialverträgliche Standards?
Zwei Ansätze zur Verbesserung von Umwelt- und Sozialstandards in der textilen Lieferkette werden genauer vorgestellt. Anmeldung unter der Telefonnummer 0511 35 37 49 31
oder info@ked-niedersachsen.de.
Veranstalter: Kirchlicher Entwicklungsdienst der ev.-luth. Landeskirchen in Braunschweig und Hannover (KED)

29. September, 17.30 bis 21.15 Uhr, Lindener Rathaus, Lindener Marktplatz 1
Faire Woche in Hannover: 5 x Kürbis. VHS-Kochkurs
Teilnahmebeitrag: 38,50 Euro. Anmeldung unter: vhs-kuechen@hannover-stadt.de.
Veranstalter: Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover

Weitere Termine unter www.faire-woche.de

Letzter Feinschliff an der Beleuchtung des Kesselhauses

Eröffnung des Kesselhauses Linden

Kesselhaus Linden
Kesselhaus Linden

Feierliche Einweihung des wiederbegehbaren historischen Baudenkmals mit Live-Musik und öffentlichen Führungen

Termin: Sonntag, 11.09.2016 von 11-18 Uhr
Eintritt: frei
ORT: Kulturzentrum FAUST / Kesselhaus Linden

Das Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers ist ein wichtiges Wahrzeichen der Industrialisierung in Linden. Als einer der letzten Zeugen erinnert es an eine vergangene Industriekultur, die diesen Stadtteil über mehr als 150 Jahre geprägt hat.

Kesselhaus Linden vor der Sanierung
Kesselhaus Linden vor der Sanierung

Doch aufgrund seiner Kontaminierung mit Asbest und Taubenkot war es in den letzten Jahrzehnten nicht mehr begehbar. Die 2013 gegründete Neue Kesselhaus-Initiative hatte es sich zum Ziel gemacht, diesen Zustand zu beenden und das historische Baudenkmal zu sanieren und wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die nötigen finanziellen Mittel sind inzwischen mit Hilfe von Bundesmitteln, Stiftungen, privaten Stiftern und vielen Kleinspenden aus der Bevölkerung sowie durch die Unterstützung von Denkmalschützern, Architekten und der Politik und Verwaltung zusammengekommen und die Sanierung ist abgeschlossen. Im nächsten Schritt soll dann gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit über eine Umnutzung nachgedacht werden.

Kesselhaus Linden
Kesselhaus Linden

Doch nun ist es erst einmal an der Zeit, das Lindener Kesselhaus wieder zu eröffnen. Am Tag des offenen Denkmals, dem 11. September, wird die Neueröffnung von 11 bis 18 Uhr gefeiert und interessierte Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, Lindens Wahrzeichen erstmalig von innen zu sehen und dabei auch den historischen Kessel zu bestaunen.

Der Festakt beginnt um 11 Uhr mit Grußworten und einer Einführung von Peter Hoffmann-Schoenborn (Faust-Stiftung), Walther Engel (Neue Kesselhaus-Initiative) und Sven-Christian Kindler (Mitglied des Deutschen Bundestages, haushaltspolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen).

Lutz Krajenski
Lutz Krajenski

Im Anschluss gibt es Live-Musik vom hannoverschen Pianisten und Hammond-Orgel-Virtuosen Lutz Krajenski.

Ab 12 Uhr wird es regelmäßige Führungen geben, bei denen die Möglichkeit zur Besichtigung des Kesselhauses in Kleingruppen besteht.

Um 15:00 Uhr bedankt sich die Kesselhaus-Initiative bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zur Sanierung des Kesselhauses mit einem Baustein beigetragen haben, mit einem festlichen Gruppenfoto.

www.linden-kesselhaus.de

35 Jahre "Linke Lieder gegen den rechten Ton"

DGB-Chor Hannover – 35 Jahre „Linke Lieder gegen den rechten Ton“

35 Jahre "Linke Lieder gegen den rechten Ton"Jubiläumsveranstaltung am 10. September in der „FAUST Warenannahme“

Der DGB-Chor Hannover feiert am 10. September „35 Jahre Linke Lieder gegen den rechten Ton“ in der „Warenannahme“. Der DGB-Chor singt seit 1981 Linke Lieder gegen den rechten Ton und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Hannoverschen Kulturszene. Nicht nur aufgrund seiner Auftritte u.a. auf den Veranstaltungen des DGB. Arbeiterlieder heute: Was bedeutet das? „35 Stunden sind genug, 35 Jahre noch lange nicht“ – könnten wir in diesem Jahr sagen.

Seit Jahren jedoch werden die linke Lieder des DGB-Chores immer wichtiger.gegen den zunehmenden rechten Ton. Mittlerweile weit über Hannover hinaus wird unser Engagement für Chörefestivals gegen Rechts – unter dem Motto „Aufstehen und Widersetzen“.- wahrgenommen. Doch die rechten Stimmen in unserem Land werden immer lauter, mit der AfD drängt der Rechtsextremismus in die Mitte der Gesellschaft. Linke Kultur und ZivilCHORage müssen selbstverständlich bleiben.

DGB-Chor Hannover
DGB-Chor Hannover
  • Jubiläumskonzert mit befreundeten Chören und Musikern:
    Chor Hamburger Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter
    Holger Kirleis & Friends
    IG Metall-Chor „Gegenwind“, Wolfsburg
    Oldenburger Chor Bundschuh
  • Come-Together mit Austausch, warum die Stimme des Chores auch weiterhin gebraucht wird.

Termin: 10.09.2016 um 18:00 Uhr
Ort: Kulturzentrum FAUST (Warenannahme)
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

Regionales Interkulturforum „Cross Culture“ in Hannover

Kulturministerin: „Andere Perspektiven einnehmen und dem vermeintlich Fremden Raum geben“

Wie wirkt sich der größer werdende Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund auf das Angebot und die Nachfrage kultureller Angebote aus? Und welchen Beitrag kann und soll die Kultur für gesellschaftliche Teilhabe leisten? Über diese und weitere Fragen diskutierten die mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem regionalen Interkulturforum „Cross Culture“, das hat heute in Kooperation mit dem Kulturzentrum Faust in Hannover stattgefunden hat. Nach Osnabrück und Oldenburg ist Hannover der dritte Veranstaltungsort.

„Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir gemeinsam nach Wegen suchen, wie wir die Herausforderungen einer postmigrantischen Gesellschaft im Bereich Kunst und Kultur stemmen können. Denn gerade Kunst und Kultur eignen sich in besonderem Maße als Aushandlungsort zur Beantwortung der Frage, wie wir mit einander leben wollen. Denn es ist das Wesen der Künste, andere Perspektiven einzunehmen und dem vermeintlich Fremden Raum zu geben“, sagte die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić heute.

Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen verändern eine Gesellschaft: Welche Folgen und Entwicklungen sind mit einer bunter werdenden Gesellschaft für die niedersächsischen Kulturinstitutionen verbunden? Um den Austausch zwischen Kulturverantwortlichen und Kulturschaffenden, Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenselbstorganisationen sowie Künstlerinnen und Künstlern weiter voranzutreiben, hat Kulturministerin Heinen-Kljajić die Veranstaltungsreihe „Cross Culture“ Anfang des Jahres ins Leben gerufen. Die Reihe der regionalen Interkulturforen soll den Austausch handelnder Akteure intensivieren, Synergieeffekte schaffen und gemeinsam eine Diskussion über die Rolle der Kultur und notwendige Veränderungen im Kulturbetrieb weiter voran treiben.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch Graphic Recording von der Illustratorin Tanja Föhr, die Gesamtmoderation übernahm Kenan Kolat aus Berlin.

Am 7. September wird das das regionale Interkulturforum in Göttingen in Kooperation mit dem Kulturzentrum musa e. V. stattfinden.

Lebendiger LindenSommer

Lebendiger LindenSommer

Lebendiger LindenSommerKulturfest im Von-Alten-Garten mit internationalem Flair

Eine Veranstaltung des Vereins Lebendiges Linden e.V. und des Freizeitheims Linden aus Anlass des 25-jähriges Jubiläums des Vereins Lebendiges Linden e.V. in Kooperation mit dem Freizeitheim Linden.

Programm:

  • Programmflyer (pdf)

Trio Zuckerhut – spanisch-südamerikanische Rhythmen im „Vorbeigehen“.

Figurentheater „die complizen“ – Das Schaf Charlotte und ihre Freunde. Eine erfrischende und musikalische Produktion für Kinder mit Mitmach-Elementen und der Erkenntnis: Freunde dürfen anders sein…!

Zirkusorchester CirColore – Musik vom Balkan, Jazz, Filmmusik, Salsa, Reggae und Klassik abseits des Mainstreams in eigenen Arrangements.

Der philippinisch-deutsche Kulturverein Hannover präsentiert traditionelle philippinische Tänze in landestypischen Gewändern. Katre – türkisch-deutsches Ensemble von Freunden, die „groove-orientierte“ und klassische Einflüsse in die Musik der Türkei einbringen. Abwechslungsreiches Repertoire in nicht alltäglichem Gewand.

Brazzo Brazzone – Inzwischen weit über die Grenzen Italiens bekannte Blechbläser, die mit Temperament, der Sonne Siziliens und dem unverwechselbaren Brazzo-Infernale-Sound den Garten aufmischen.

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https://www.youtube.com/watch?v=qY8cFhI_mg4

Angebote und Informationen für Kinder und Erwachsene an verschiedenen Ständen. Mit dabei sind: Casa Latina und das Südamerika-Zentrum Hannover, der Spielpark Linden, eine Zeitreise in die 1930er Jahre, der Förderverein Von-Alten-Garten, die Faust-Stiftung und der Verein Lebendiges Linden.

Kulinarisches:

  • El Mercado – spanische Delikatessen wie Paella, Tapas und Sangria
  • Antalya Kebap – türkische Spezialitäten von Ahmet Demir
  • Weinhaus Feiter – internationale Weine
  • GIG – vielfältiger Biergenuss aus aller Welt
  • Eismanufaktur Frioli / Café Mobil /
  • Kuchen aus dem Café K

Eintritt frei!

Fährmannsfest Musikbühne

Fährmannsfest 2016

Fährmannsfest 2016 Musikbühne
Fährmannsfest Musikbühne

Musik und Dichtkunst, Kinderfest und Markt, mitten in der Stadt und mitten im Grünen – das gibt es nur bei der hannoverschen Freiluftfete am malerischen Zusammenfluss von Leine und Ihme. Beim Fährmannsfest 2016 laden 33 Acts an drei Tagen auf drei Bühnen zum entspannten Feiern ein. Bekannte deutsche Bands und regionale Newcomer bieten vom 5. bis 7. August einen abwechslungsreichen musikalischen Mix. Festivaltickets für das traditionsreiche „Bunt statt Braun“-Open-Air sind für 18 Euro zuzüglich Gebühren an allen Vorverkaufsstellen und als eTicket unter www.faehrmannsfest.de erhältlich. Der Eintritt an der Tageskasse kostet am Freitag und Samstag jeweils 12 Euro. Am Sonntag sowie für alle Veranstaltungen auf der Kulturbühne und für das Kinderfest auf der Faust-Wiese ist der Eintritt frei.

Die Headliner auf der Musikbühne beum Fährmannsfest 2016 – Selig, Terrorgruppe und Antilopen Gang – repräsentieren mit Rock, Punk und Rap hervorragend das breite Spektrum des Fährmannsfestes. Dazu gesellt sich Abgefahrenes wie Schnipo Schranke, Grooviges wie Mono & Nikitaman, Düsteres wie TÜSN, Fröhliches wie Soundbar und Buntes wie Liedfett. Vielfältige Bands aus Hannover, wie Wisecräcker (Ska-Punk), Epitaph (Prog Rock), Egg Bites Chicken (Rock ‘n‘ Roll), Maciek (Indie-Pop), Fairytale (Mystic Folk) und viele weitere, beweisen, dass die Stadt zu Recht UNESCO City of Music ist. Neben dem beliebten „Macht Worte!“ Open-Air-Poetry-Slam und innovativen Klängen von Geheimtippbands auf der Kulturbühne gibt es auch wieder lateinamerikanische Show-Tänze zum Mitmachen. Die Auszeichnung für den abgedrehtesten Bandnamen, der zudem erstklassig passend zum Fährmannsfest ist, geht dieses Jahr an Käptn Blauschimmel und seine Süßwassermatrosen.

Wer seine Kenntnisse in der Geschichte der Rock- und Popmusik auf ungewöhnliche Art erweitern möchte, besucht den neuen Spielort im Faust-Biergarten. An allen drei Tagen wird dort auf der Gretchenbühne der Punk-Autor, Rio-Reiser-Biograf und ehemalige stern-Redakteur Hollow Skai aus seinem Buch Samuel Hieronymus Hellborns „Memoiren eines Rockstar-Mörders“ lesen.

Das Faust-Gelände wird immer mehr in das Fährmannsfest einbezogen. Zwischen der 60er-Jahre-Halle und dem Gretchen findet zum ersten Mal an allen Tagen des Fährmannsfest 2016 der Markt „Handgemacht!“ statt, bei dem Kreative Kunst und Kunsthandwerk zu bezahlbaren Preisen anbieten. Am Sonntag kommt noch der traditionelle Faust-Flohmarkt hinzu. Mit aktuellen Informationen ist die Initiative zur „Rettung des Kesselhauses Linden“ wieder vertreten. Nach dem letztjährigen Spendenaufruf und zusammen mit Unterstützung von Denkmalschützern, Architekten, Politik und Verwaltung konnte die Sanierung beginnen und steht kurz vor dem Abschluss. Am 11. September soll das Industriedenkmal erstmals zugänglich sein.

Das Projekt „Inklusives Fährmannsfest“ läuft bereits seit 2010 sehr erfolgreich und auch in diesem Jahr können sich Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte von Lotsen von den Haltestellen Königsworther Platz und Gerberstraße abholen und auf dem Fest begleiten lassen. Den Lotsenservice übernehmen Schülerinnen und Schüler der Kranken- und Kinderpflegeschule der MHH. Eine Anmeldung vorab ist unter der Telefonnummer 0511 96915867 und der E-Mail-Adresse kontakt@faehrmannsfest.de möglich sowie an den Veranstaltungstagen unter der Telefonnummer 0178 8669545. Im Rahmen des Projekts „Inklusives Fährmannsfest“ arbeiten zahlreiche Menschen mit Behinderung auf dem Fest zum Beispiel beim Aufbau und Catering mit. Auf der Kulturbühne sind die Bands Die Eisbrecher und h-Art Times dabei

Flüchtlingsunterkunft Steigerthalstraße

ArchitekturZeit: Notwendigkeit einer neuen Orientierung der Wohnungsbaupolitik

Flüchtlingsunterkunft Steigerthalstraße
Flüchtlingsunterkunft Steigerthalstraße

Angesichts wachsender Flüchtlingsströme in der Welt und insbesondere auch in deutsche Großstädte ergibt sich die Notwendigkeit einer neuen Orientierung der Wohnungsbaupolitik, um menschengerechte und auf Integration zielende Unterkünfte bereit stellen zu können.

Temporäre Behausungen, Low-Budget-Architekturen und integrationsfördernde Wohnstätten sind Themen dieser Diskussion.

Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen der AG Stadtleben e.V.

20.06.2016, 19.00 Uhr
Kargah im Kulturzentrum FAUST, Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover
Mittendrin im Stadtteil – die Flüchtlingssiedlung in der Steigertahlstraße
Kay Marlow (Mosaik Architekten BDA, Hannover)
Olga Issak (Teamleiterin, European Homecare)
Swidbert Gerken (Unterstützungskreis)

Menschen zu behausen ist ein erster Schritt ihrer sozialen Integration. Architekt Kay Marlow berichtet über die kommunalen Vorgaben, örtlichen Rahmenbedingungen und die Entwicklung des baulichen Konzepts für die Wohnsiedlung. Die Abkehr von Metallcontainern hin zur Holzmodulbauweise ist ein Schritt, um für die Geflüchteten eine wohnlichere Atmosphäre zu schaffen. Olga Issak schildert aus der Sicht der Betreuerin den Alltag und Betrieb in der Flüchtlingssiedlung. Wie kommen die Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und mit ihren individuellen Vorerfahrungen in der neuen Umgebung zurecht?

Swidbert Gerken berichtet für den Unterstützungskreis Steigertahlstraße aus der ehrenamtlichen Arbeit.

22.06.2016, 19.00 Uhr
Oststadtbibliothek im Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover
Refugees welcome – Konzepte für eine menschenwürdige Architektur
Jörg Friedrich (Architekt, Hamburg/Hannover)

Täglich machen sich Menschen auf den beschwerlichen Weg nach Europa und nach Deutschland – auf der Flucht vor Gewalt, Hunger, Verfolgung, Armut, Naturkatastrophen. Wem es gelingt, die streng gesicherten Außengrenzen der EU zu überwinden, landet meist in überfüllten Notunterkünften an der Peripherie der Städte, ohne gesicherten Aufenthaltsstatus und ohne Chance auf gesellschaftliche Integration.
Wir brauchen neue Ideen für eine Willkommenskultur – und das heißt auch für eine angemessene Unterbringung der Neuankömmlinge im Herzen der Städte, in der Mitte der Gesellschaft.
Das Buch Refugees Welcome zeigt, dass und wie dies möglich ist. Basierend auf einem Entwurfsprojekt an der Leibniz-Universität Hannover präsentiert der Buchautor Handlungsstrategien und konkrete architektonische Konzepte für innovative und prototypische Formen des Wohnens für Flüchtlinge. Er plädiert für eine menschenwürdige „Architektur des Ankommens“ und fordert das Recht auf Architektur ein – auch für Flüchtlinge.

Jörg Friedrich (*1951) gründete 1986 das international tätige Architekturbüro pfp-architekten mit Sitz in Hamburg. Seit 1988 ist er als Hochschullehrer tätig und ist seit 2013 Dekan der Fakultät für Architektur und Landschaft an der Universität Hannover.

Das Buch Refugees Welcome – Konzepte für eine menschenwürdige Architektur hat er zusammen mit Peter Haslinger, Oliver Thiedmann, Christoph Borchers und Simon Takasaki 2015 im Jovis Verlag Berlin herausgegeben. Das Buch kann am Vortragsabend zum Vorzugspreis erworben werden.

23.06.2016, 19.00 Uhr
Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover
Heimatcontainer – eine deutsch-israelische Architekturgeschichte
Jens-Uwe Fischer (Historiker, HFBK Hamburg)

Der Historiker Jens-Uwe Fischer berichtet über die Kupferhäuser der Hirsch Kupfer- und Messingwerke. Kupferhäuser sind Fertighäuser mit Wänden und Dächern aus Kupferblech. Sie wurden 1931 auf der Internationalen Bauausstellung in Berlin vorgestellt. Infolge übernahm der vormalige Bauhausdirektor Walter Gropius die Leitung des Kupferhausprojektes. Doch dann kamen die Finanzkrise und die Machtübernahme der Nationalsozialisten – und die Kupferhäuser wurden zum „Umzugsgut“ jüdischer Flüchtlinge.

Heute lassen sich noch einige dieser merkwürdigen grün-schwarzen Gebäude in und um Berlin sowie in Israel finden. Fischer erforschte gemeinsam mit Friedrich von Borries die Geschichte der Heimatcontainer, wie die beiden die Kupferhäuser nennen. Sie recherchierten die Geschichte der jüdischen Unternehmerfamilie Hirsch, aus deren Fabrik die Häuser einst kamen, und sprachen in Deutschland und in Israel mit Erbauern und Bewohnern der Kupferhäuser darüber, was Heimat heute für sie bedeutet.

Jens-Uwe Fischer (*1977) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der HFBK Hamburg. Er lebt in Berlin. Derzeit erforscht er das Leben und Werk des Architekten und Designers Franz Ehrlich.

2009 erschien: Heimatcontainer. Deutsche Fertighäuser in Israel (Frankfurt am Main: Suhrkamp).