Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017In diesem Jahr stand das „Limmerstraßenfest“ auf der Kippe, da zunächst nicht genügend Händler und Gastronomen das Fest unterstützen wollten. Doch mittlerweile machen 60 Geschäftsleute mit. Zudem ist durch Sponsoren und Spender ein Geldbetrag im Gegenwert von 30 Läden zusammengekommen. Die Finanzierung ist somit gesichert.

So wird am kommenden Samstag, 2. September die Limmerstraße noch bunter und belebter als sonst sein: Zum „Limmerstraßenfest“ werden wieder bis zu 15.000 Besucher erwartet, die von 12 bis 21 Uhr über die autofreie Hauptstraße in Linden-Nord bummeln, die Spezialitäten der Gastronomen genießen, in den Angeboten der Einzelhändler stöbern und sich am vielfältigen Kulturprogramm erfreuen.

Parallel findet wie immer das Lindener Schützenfest statt. Zu den Highlights gehört der traditionelle Festumzug der Vereine der Interessen-Gemeinschaft Lindener Schützen. Begleitet vom Fanfarenkorps Hannover, dem Spielmannszug Lühnde und dem Trompeter-Showcorps Leinegarde marschieren die Schützen gegen 16 Uhr über die Limmerstraße.

Der 12. Volkslauf des TSV Limmer e.V. beginnt um 12 Uhr mit dem Schnupperlauf für Kinder an der Pfarrlandstraße. Um 13 Uhr starten die Läufer und Nordic Walker.

Viele Vereine, Initiativen und Parteien präsentieren sich auf der Limmerstraße. In der Offensteinstraße lädt der TSV Victoria Linden e.V. zu Rugby, Bier und Kaffee ein. Der Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V. feiert das 25-jährige Bestehen seines Standorts in der Viktoriastraße mit einem Tag der offenen Tür von 14 bis 18 Uhr sowie einem Café und vielen Ständen befreundeter Vereine und Initiativen.

Im Karree Pfarrlandstraße/Offensteinstraße wird für Kinder viel geboten, zum Beispiel Bungee-Trampolin, Karussell und Wasserbälle, Schminktische, Basteln und Fische fangen. Mit dabei sind die GFA Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher e.V., das Spielhaus des Caritasverbandes Hannover e.V., der Fährmanns Kinderfest Verein e.V., das Kulturbüro des Freizeitheim Lindens und viele andere. Bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. an der Pfarrlandstraße kann das Behinderten-WC genutzt werden und die Handicap-Lotsen des Fährmannsfestes stehen zur Verfügung.

Entlang der Limmerstraße gibt es sechs Musikszenen, die für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.

Auf der Béi Chéz Heinz-Bühne in der Nähe des Küchengartenplatzes treten Chango Square (15 Uhr, Rock), UrSolar (16 Uhr, Alternative, Funk), Tintengraben (17 Uhr, Folk, Pop) und Joe Electric (18 Uhr, Rock) auf. Im Anschluss laden Karaoke-Kid Karl & Engelgert zu ihrer mittlerweile fast legendären Schnauzbartkaraokeshow ein. Bei Jaqueline wird zum DJ-Set getafelt und mit vielen Bekannten gefeiert.

Zwischen Rossmann und der Andreas Apotheke hat die Faust-Bühne ihren Standort. Ihr Programm beginnt um 13 Uhr mit der Peace Development Crew (Reggae/Dancehall), gefolgt von Yunus (14:30 Uhr, Bratschen-Rap), Kofi Obonu (16 Uhr, African Dance & Drumming), Mickey‘s Candy (17 Uhr, Soul und Funk) und René Wermke (19:30 Uhr, One Man Blues Band).

Bei der Henri Backstube Langrehr vis-à-vis vom Lindenblatt spielt im Bier- und Kaffeegarten das Duo Die Hellblauen Schlagermusik für Jung und Alt.

Eliseneck BühneAuf Hardys Bühne an der Albertstraße treten ab 14 Uhr im Zweistundenrhythmus The Daisies (Rock-Punk-Cover), Fabricio And His Famous Family (Hits der 50er bis 70er als Punk ‘n‘ Roll) und The Automatic Heroes (Funk) auf. Danach legt DJ Dag auf.

An der Nedderfeldstraße unterhält die Red Six Live Band von 16 bis 21 Uhr auf der Frosch-Bühne mit Rock, Pop und Soul. Tanzen kann man an der Leinaustraße bei den Trionauten mit DJ-Sets vom Weidendamm.

Vor der Kreuzung Köthnerholzweg steht die Fährmanns-Bühne, wo Siawa (14:30 Uhr, Hip-Hop/Rap), Leif Libero (17 Uhr, Rock-Pop) und The Bigos (19 Uhr, Rock-Pop) auftreten. Zwischendurch legen die DJs des „Hannover tanzt draußen“-Kollektivs auf: Dirty Frequenz (13 Uhr), Ericson (15:30 Uhr), Alex von Asow (18 Uhr) und Tommy San (20:30 Uhr).

Mechanische Weberei, um 1880

Veranstaltungsreihe „Arbeiterleben in Linden“ – von September bis November

Mechanische Weberei, um 1880
Mechanische Weberei, um 1880

Im September setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS in Linden ihre gemeinsamen Literatur-Veranstaltungen fort. 2017 werden sechs Veranstaltungen angeboten, die das Leben im Linden der letzten 200 Jahre, also im Industriezeitalter beleuchten. Ein Schwerpunkt liegt im Oktober – mit drei Veranstaltungen in zwei Wochen. Die Lesungen in der Buchhandlung DECIUS finden jeweils donnerstags um 19:30 Uhr, die Veranstaltungen mit Günter Müller am Wochenende statt. Hier eine kurze Vorschau, alle sechs Veranstaltungen sind auch auf zu finden:

  • 14. September Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden
  • 16. September Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang in Linden-Nord
  • 12. Oktober Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert
  • 15. Oktober Günter Müller, DGB-Chor & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
  • 26. Oktober Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag
  • 23. November Horst Bohne: Die Schwanenburg

Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden – eine fast hundertjährige, unglaubliche Geschichte

Lesung am Donnerstag, den 14.09.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Den Beginn der Veranstaltungsreihe bildet eine Übersicht über rund hundert Jahre Lokalgeschichte, von 1820 bis 1920. Diese begann zwar am 24. Mai 1817 mit einer Denkschrift aus Hannover, aber die Vereinigung der Städte Hannover und Linden wurde lange von hannoverscher Seite abgewiesen, nicht zuletzt wegen der finanziellen Hilfsbedürftigkeit mancher Lindener Arbeiter. Erst am 1. Januar 1920 trat das Gesetz zur Vereinigung der Städte Hannover und Linden vom 15. Dezember 1919 in Kraft. Diese „fast unendlichen Geschichte“ wird in Wort und Bild von Horst Deuker nacherzählt. Der Referent wurde 1931 in Linden-Süd geboren, seine Großeltern wohnten noch in der Werkssiedlung „Klein-Rumänien“.

Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang „Orte einer Lindener Kindheit“

Treffpunkt: 16.09.17, 14 Uhr
am Café Doppelkorn, Limmerstraße 58, 30451 Hannover
Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 40 68 67 oder E-Mail: g.mueller@htp-tel.de

Der Lindener Autor liest aus seinem Buch „Unvollständige Rückkehr an vergangene Orte“ über die Schule, das Fußballspielen auf Höfen, Straßen und im Verein, das Träumen von einer fremden Frau und fernen Ländern, von Filmvorstellungen im Apollo-Kino der 1950er Jahre und einen Mann, der kein Vater war. Die Veranstaltung wird vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover unterstützt. Auszüge des Rundgangs als digitale „Tour“ auf www.lebensraum-linden.de

Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert

Lesung am Donnerstag, den 12.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Heidi Rosenbaums korrigierte 1992 mit ihrer Untersuchung „Proletarische Familien“ das in den Sozialwissenschaften lange tradierte Bild der Arbeiterfamilien und -väter. Selbst im sozial recht homogenen, als sozialdemokratische Hochburg geltenden Untersuchungsort Linden ließen sich verschiedene proletarische Milieus und Orientierungen identifizieren. Welche Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben, berichtet Frau Rosenbaum, die bis zu ihrer Pensionierung 2006 als Professorin für das Fach Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen tätig war. Seit 1999 war sie Leiterin des Projekts „Kinderalltag im Nationalsozialismus“.

Günter Müller, DGB-Chor Hannover & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
„Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“

Lesungen und Gesang am Sonntag, den 15.10.17 um 11.00 Uhr
im ehem. Kesselhaus der Bettfedernfabrik „Werner & Ehlers“ (FAUST-Gelände)

Eintritt frei
Das Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers ist ein wichtiges Wahrzeichen der Industrialisierung in Linden. Als einer der letzten Zeugen erinnert es an eine Industriekultur, die diesen Stadtteil rund 150 Jahre lang geprägt hat. Bei einer Sonntagsmatinee steht der Standort im Mittelpunkt, der Arbeitstitel „Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“ deutet den Spannungsbogen an, der geschlagen werden soll. Spielen mit Worten und Tönen in der alten Lindener Fabrik, ein „Kammerkonzert“ der Worte und Klänge. In Kooperation mit dem Kulturzentrum FAUST e.V., der FAUST-Stiftung, der Kesselhaus-Initiative, dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer, der Linden-Limmer-Stiftung und der Hannoverschen Volksbank

Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag

Lesung und Vortrag am Donnerstag, den 26.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Harri Weigelt, geboren am 22. Oktober 1922 und aufgewachsen im Arbeiterviertel Linden-Nord, ist einer der ältesten und letzten Zeitzeugen des hiesigen Arbeiterlebens. Er verbrachte Kindheit und Jugend vor allem in der Kochstraße, auf der Straße und schon früh beim Rugby (sprich: „Röbgi“). Er erlebte die Auseinandersetzungen zwischen Arbeiterfamilien aus der sozialdemokratisch orientierten Kochstraße und der kommunistisch orientierten Fannystraße. Seinen Beruf als Dreher erlernte er in einem Betrieb auf dem Gelände der ehemaligen Mittelland-Gummiwerke (Stärke-/ Ecke Walter-Ballhause-Straße). Nach dem Krieg – ohne eigenen Kampfeinsatz – war er Mitglied der vielleicht besten Rugby-Mannschaft aller Zeiten von Victoria Linden. Für seine langjährige Jugendarbeit in diesem Verein und ebenfalls langjährige Tätigkeit im Betriebsrat von Westinghouse (heute: WABCO) wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. An diesem Abend wird die DVD eines Gesprächs von Manfred Wassmann mit Harri Weigelt – hoffentlich im Beisein des Protagonisten – vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Linden.

Horst Bohne: Die Schwanenburg

Lesung am Donnerstag, den 23.11.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Horst Bohne erzählt in Wort und Bild die Geschichte der „Schwanenburg“ in Limmer. Deren Name ist inzwischen in einem Gastronomie- und Veranstaltungsort an der Wunstorfer Straße wiederaufgelebt, ansonsten den Autofahrern durch die gleichnamige Kreuzung an der Ecke Westschnellweg / Bremer Damm geläufig. Die Bedeutung der Schwanenburg wuchs, als im Jahre 1896 der Unternehmer Max Rüdenberg den gesamten Komplex erwarb. Die wunderschöne Lage am Leineufer und die großzügigen Parkanlagen mit Kaffeegarten, Musikpavillon, Gast- und Konzertsälen entwickelten sich schnell zu einem beliebten Anziehungspunkt nicht nur für Limmeraner und Lindener, sondern für ganz Hannover. Im Ersten Weltkrieg wurden die beiden Konzertsäle als Schul-Reservelazarett eingerichtet und bis 1920 als solches genutzt. Max und Margarethe Rüdenberg waren jüdischer Abstammung, auch an ihr Wirken und ihr Sterben im Nationalsozialismus wird Horst Bohne erinnern.

www.lebensraum-linden.de

Fährmannsfest

Fährmannfest 2017 findet wie geplant statt

Fährmannsfest Musikbühne
Fährmannsfest Musikbühne
Nach der Flut ist vor dem Fest: Ihme und Leine ziehen sich in ihr Flussbett zurück und geben die Fährmannsinsel wieder frei – zur großen Freude des Fährmannsfest e.V. Das Team Eventmanagement und das Grünflächenamt der Landeshauptstadt Hannover haben bereits heute grünes Licht gegeben, dass das Fährmannsfest am kommenden Wochenende wie ursprünglich geplant stattfinden kann.

Vom 4. bis 6. August gibt es also ohne Einschränkungen das volle Programm der Musikbühne auf der Fährmannsinsel. Dazu kommt am Samstag und Sonntag das Kinder- und Kulturfest auf der Faust-Wiese mit allen geplanten Künstlern auf der Kulturbühne und den zahlreichen Kinderaktionen. Ausführliche Informationen zum Programm gibt es unter www.faehrmannsfest.de. Festivaltickets für die Musikbühne sind weiterhin im Vorverkauf für 22 Euro zuzüglich Gebühren an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Der Eintritt an der Tageskasse kostet am Freitag und Samstag jeweils 15 Euro. Am Sonntag sowie für alle Veranstaltungen auf der Kulturbühne und für das Kinderfest auf der Faust-Wiese ist der Eintritt frei.

„Bereits am gestrigen Sonntag sah das Gelände besser als erwartet aus und wir waren guter Hoffnung. Wir bedanken uns sehr bei den zuständigen Ämtern, dass sie so schnell die Lage geprüft und uns einen positiven Bescheid gegeben haben“, sagt Harm Baxmann vom Organisationsteam des Fährmannsfest e.V. Alle Aufbauten und Vorbereitungen könnten jetzt plangemäß starten und der Verein freue sich nun auf ein wie immer entspanntes Fest mit zahlreichen Besuchern in Feierstimmung.

Fährmannsfest 2017: Die Musikbühne
Auf der Fährmannsinsel (Weddigenufer 25, 30167 Hannover)

Freitag, 4. August, Einlass 16:00 Uhr, Beginn 16:30 Uhr, Tagesticket 15 Euro (nur AK)
Fiddler’s Green, The Brew, The Picturebooks, Banana Roadkill, Raw Like Fish

Samstag, 5. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:30 Uhr, Tagesticket 15 Euro (nur AK)
Sondaschule, Die Sterne, Abstürzende Brieftauben, Brett, Monstagon, Failed At Scoring

Sonntag, 6. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:00 Uhr, Eintritt frei
Grossstadtgeflüster, Milliarden, SpVgg Linden-Nord, Passepartout, Bakfish, Bloc Safari

Festivaltickets im Vorverkauf 22 Euro zzgl. aller Gebühren an allen Vorverkaufsstellen und unter www.faehrmannsfest.de

Fährmannsfest 2017: Die Kulturbühne
Auf der Faust-Wiese (Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Samstag, 5. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 17:00 Uhr, Eintritt frei
Open Air Poetry Slam „Macht Worte!“, Prada Meinhoff, Akktenzeichen, Die Eisbrecher

Sonntag, 6. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:30 Uhr, Eintritt frei
Meta, Salford, Three Some Daisies, Das maskierte Wunder, The Boppin‘ Blue Cats

Fährmannsfest 2017: Das Kinderfest
Auf der Faust-Wiese (Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Samstag, 5. August, ab 15:00 Uhr, Eintritt frei
Sonntag, 6. August, ab 15:00 Uhr, Eintritt frei

Ausstellung: Neue Wurzeln

Ausstellung: Neue Wurzeln

Ausstellung: Neue Wurzeln
Ausstellung: Neue Wurzeln
MiSO-Netzwerk Hannover präsentiert Wanderausstellung

Kunsthalle Faust – 8. bis zum 21. Juni 2017

„29 Geschichten über Menschen, die in Hannover heimisch wurden“. So der Untertitel einer Wanderausstellung mit Texten von Katharina Sieckmann und Fotos von Micha Neugebauer, die vom 8. bis zum 21. Juni in der Kunsthalle Faust zu sehen ist. Die Ausstellung ist ein Projekt des hannoverschen Vereins MiSO, dem MigrantInnenSelbstOrganisationen-Netzwerk. In dem 2010 gegründeten Netzwerk sind bisher 36 Projekte, Vereine und Initiativen zusammengeschlossen.

Die Porträts erzählen Geschichten von Männern und Frauen, die von den Migrantenselbstorganisationen in Hannover für die Ausstellung ausgewählt wurden. „29 Lebensläufe, die in Zeiten von politischem Rechtsruck, von Ignoranz und Aggressivität im Alltag gegenüber den sogenannten „FREMDEN“ aufhorchen lassen“, so MiSO: „Sie sollen eine Einladung an alle sein, ihre Komfortzone zu verlassen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und für sich zu relativieren, auf welch hohem Niveau in unserer Gesellschaft oft geklagt wird.“

www.miso-netzwerk.de

Straßenfest Charlottenstraße

Wir gestalten unsere Stadt!

Straßenfest CharlottenstraßeDas Normal in Linden lädt zum Straßenfest ein

Am Freitag, den 5. Mai 2017 feiert die Lebenshilfe Hannover mittlerweile zum siebten Mal ein buntes Straßenfest für Groß und Klein auf der Charlottenstraße vor dem Begegnungszentrum „Normal in Linden“ (NiL) unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt“. Eröffnet wird das spannende Bühnenprogramm um 15.00 Uhr u. a. von Oberbürgermeister Stefan Schostok. Der Eintritt ist frei.
„Mit dem Straßenfest des „Normal in Linden“ leisten wir Jahr für Jahr einen Beitrag für ein vielfältiges Hannover, besonders für unseren Stadtteil Linden-Süd“, erklärt Kendrick Macasero, Leiter des Begegnungszentrums. „Es wird ein buntes Familienfest, bei dem man unsere Erfolge zum Thema Inklusion sehen, erleben und spüren kann.“

Das Begegnungszentrum der Lebenshilfe Hannover in der Charlottenstraße öffnet an diesem Tag seine Türen für die Besucherinnen und Besucher. Diese dürfen sich erneut über ein unterhaltsames Programm sowie Köstliches für den Gaumen freuen. Hier treffen sich Darsteller mit unterschiedlichen Talenten aus Linden und Hannover ebenso, wie Familien und Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Bezirk. Ziel ist es, gemeinsam einen farbenfrohen Tag mit vielen Mitmach-Aktionen zu verbringen. Um darüber hinaus auch Begegnungen und gegenseitiges Kennenlernen möglich zu machen, wird ein Teilstück der Charlottenstraße für den Autoverkehr gesperrt. Große und kleine Kinder, Familien, Menschen mit und ohne Behinderung sowie viele Vereine der Umgebung, Nachbarn, Freunde und Interessierte werden stattdessen die Straße bevölkern.

Ab 15.00 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Stefan Schostok das hochkarätige Bühnenprogramm, bei dem viele bekannte Künstlerinnen und Künstler aus dem Raum Hannover zu sehen sein werden. So z. B. Hart Times, ein Musikprojekt der Kontaktstelle Gruppe Soziale Selbsthilfe, die das Publikum schon auf dem Fährmannsfest mit ihren Rock/Pop Covern begeisterten. Auch dabei, die charismatische Singer/Songwriterin Noam Bar aus Hannover, die im April ihre erste EP veröffentlicht. Zum Abschluss des diesjährigen Straßenfestes wird DJ MXM, (bekannt aus den FAUST-Veranstaltungen wie „I am Hip Hop“ oder „Campus Faust“) auflegen und die Charlottenstraße zum Tanzen bringen. „Wir freuen uns über viele Besucherinnen und Besucher. Feiern Sie mit uns und setzen somit ein Zeichen für Vielfältigkeit“ meint Macasero abschließend.

Normal in Linden
Charlottenstraße 1
30449 Hannover
www.lebenshilfe-hannover.de

1. Mai auf der Faustwiese

Wohin am 1. Mai?


Fest für Demokratie
Masala auf dem Trammplatz

Nach dem Marsch vom Freizeitheim Linden trifft man sich auf dem Trammplatz zum Fest für Demokratie des DGB-Kreisverband Region Hannover.

http://niedersachsen-mitte.dgb.de/termine/


Radrennen Lindener Berg 2ß17

Lindener Berg Kriterium

Wie in jedem Jahr gibt es beim Radrennen am Lindener Berg Radsport der Spitzenklasse zu sehen. Ausgerichtet vom Radsport-Verein Concordia von 1909 Hannover e.V. ein Sportevabt für die ganze Familie.

www.rv-concordia-hannover.de


Internationales 1. Mai-Fest
Internationales 1. Mai-Fest

Internationales 1. Mai-Fest auf der Faustwiese
Umsonst und draußen! Live mit Kalamata, Dreadnut Inc., I’m Not A Band, Youngblood, Radical Radio, Die Bilanz, Peace Development Crew, Yunus, Hound, Ego Super, Etelvina Zapata, Kofi Obonu, dem DGB-Chor Hannover und Kinderprogramm

Tradition hat es in sich: Seit vielen Jahren präsentiert Faust das Internationale 1. Mai-Fest. Es ist zu einer festen Größe unter den Mai-Feierlichkeiten unserer Heimatstadt geworden. Auch in diesem Jahr ist wieder ein buntes Programm zusammengekommen, das es in sich hat: Neben einem hochkarätigen Musikprogramm mit Künstlern aus allen Genres und dem obligatorischen Kinder- und Kulturprogramm werden auf der Faust-Wiese internationale Speisen, Getränke, Infostände und vieles mehr angeboten.

http://www.kulturzentrum-faust.de/veranstaltungen/mai/01-05-17-internationales-1-mai-fest.html

 

Die Toten der Novemberrevolution 1918

Veranstaltungsreihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“

Am Mittwoch, den 26. April findet um 19 Uhr die letzte Veranstaltung der Bildervortrags-Reihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“ statt. Ort ist die Stadtbibliothek Linden, Veranstalter sind die Initative „Lebensraum Linden“ gemeinsam mit dem Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V., dem Kulturzentrum FAUST e.V. und dem örtlichen Veranstalter, der Stadtbibliothek Linden. Thema sind „Die Toten der Novemberrevolution 1918“. Der 1. Weltkrieg war von 1914 bis 1918 Anlass für weitreichende politische Umwälzungen im sozialdemokratischen Lager. Die Novemberrevolution in Hannover und Linden verlief jedoch im Prinzip „in geordneten sozialdemokratischen Bahnen“. Die Städte wiurden jedoch „von zugereisten Marinemannschaften überrumpelt“ (Reichskanzler Max von Baden). Im Mittelpunkt des Abends stehen die Recherche nach den betroffenen Personen in öffentlichen Archiven und der heute noch mögliche Zugang zu Daten und Informationen (Angeboten wird ein Einführungsbesuch im Stadtarchiv).

Der Eintritt ist frei. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe durch die Ausstellung „Besiegte Menschheit“ der Friedensbibliothek Berlin, die im Lindener Rathaus zu sehen ist.

Termine:
Mittwoch, 26. April, 19 Uhr, Stadtbibliothek Linden: „Die Toten der Novemberrevolution 1918 – Eine Personenrecherche“.
In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Linden

Osterfeuer bei der SG 74

Osterfeuer in Linden 2017

Osterfeuer beim Ruderverein Linden

Am Samstag, den 15. April, findet wieder unser Osterfeuer statt. Neben allen Vereinsmitgliedern samt Familien und Freunden sind natürlich die RuderInnen anderer Vereine sowie die Nachbarschaft in Linden und Limmer herzlich eingeladen!

Wir freuen uns auf viele Besucher und wohlige Wärme am Feuer!

Los geht’s ab 18.30 Uhr. Für das leibliche Wohl wird mit Grillwürstchen, Bier und Brause gesorgt. Ab ca. 19.30 Uhr brennt das Osterfeuer.

Osterfeuer bei der SG 74
Osterfeuer bei der SG 74

Osterfeuer bei der SG 74

Die SG 74 und Clubwirtin Jasna Cordes laden herzlich ein zum traditionellen Osterfeuer an der Graft. Eintritt und Partystimmung sind kostenlos. Essen vom Grill und Getränke stehen draußen bereit, ab 11 Uhr findet ein Oster-Fußballturnier für U11-Mannschaften auf der Anlage statt. Mit Tombola. Um ca. 19.30 Uhr wird dann das Feuer entzündet.

Termin: Ostersamstag, 15. April 2017
Ort: SG 74, In der Steintormasch 48, 30167 Hannover
Kontakt: 0511 / 76 38 14 29

Weitere Osterfeuer am Ostersamstag:

Osterfeuer Ratswiese
Osterfeuer Ratswiese

Unternehmen Limmer e.V.
Festplatz Ratswiese Limmer / Wunstorfer Str. – 18:00 – 22:00 Uhr

KG Kolonie Ihlpohl II
Kolonieparkplatz West, Am Ihlpohl 2 – 18:00 – 22:00 Uhr

KGV Eintracht e.V. Hannover-Linden
Vereinsgrundstück „Am Ihlpohl 20“ – 19:00 – 21:00 Uhr

KGV Tiefland e.V.
Festplatz „Am Ihlpohl 11“ – 18:00 – 22:00 Uhr

Ostersonntag

FAUST Lichterloh

Beim traditionellen Osterfeuer im Biergarten Gretchen geht der Winter endgültig in Flammen auf. Faust begrüßt den Frühling!
Sonntag, 16.04.17 im Biergarten Gretchen ab 18:00 Uhr

Anschließend Lichterloh rockt! Oster-Rock und Feuer-Elektro mit Dan Hammond
Tanzen, tanzen, tanzen, bis der Hase brennt! Die After-Osterfeuer-Party bei Faust versüßt Euch DJ Dan Hammond mit ordentlichem Tanz-Brennstoff aus heißem Rock und qualmender Elektronik.

ORT: 60er-Jahre Halle
Einlass / Beginn: 22 Uhr
Eintritt: 3 Euro

NABU gibt Tipps zum Osterfeuer

Reisighaufen sind mögliche Brut- und Wohnstätten für Tiere     

Bald lodert und knistert es wieder überall im Land: vielerorts werden zu Ostern die beliebten Osterfeuer entzündet. Der NABU Niedersachsen appelliert, beim Abbrennen der Osterfeuer auf die Belange der Natur zu achten. Damit die Feststimmung bei den Osterfeuern nicht getrübt wird, bittet der NABU Niedersachsen darum, keine hölzernen Abfälle, wie alte Schränke oder ausgediente Sessel, auf den Osterfeuerplatz zu entsorgen. Der NABU empfiehlt, die Osterfeuerstapel erst am Gründonnerstag aufzuschichten.

Das späte Aufschichten kommt nicht nur den Veranstaltern, sondern auch zahlreichen Tieren zugute, für die das vermeintlich sichere Holz- oder Reisigversteck alljährlich zum Scheiterhaufen wird: Käfer und Wildbienen, Hasen und Kaninchen, Igel und Spitzmäuse sind nur einige Arten, die häufig Unterschlupf im Osterfeuerstapel suchen. Auch viele Vögel haben bereits mit dem Nestbau begonnen oder haben in dieser Zeit schon vollständige Gelege. Einige Vogelarten wie Zaunkönig, Rotkehlchen und Heckenbraunelle brüten sehr gern in solchen Reisighaufen. Viele dieser Tiere sind gerade im Garten wichtige Helfer bei der Vertilgung unerwünschter oder lästiger Insekten. Reisig- und Holzhaufen, die auf diese Weise von Tieren als Brut- und Wohnstätte angenommen worden sind, dürfen nicht mehr durch Abbrennen zerstört werden.

Um zu vermeiden, dass ein geplantes Osterfeuer aus diesem Grund gegebenenfalls ganz ausfallen muss, empfiehlt der NABU Niedersachsen, Holz- und Reisighaufen entweder sehr spät anzulegen, sie vorsichtig umzuschichten oder anderweitig Vorsorge zu treffen, damit sich Tiere nicht schon vor dem Abbrennen darin niederlassen können. Am Tag vor dem Abbrennen muss daher durch geeignete Maßnahmen – z.B. Umschichten des Brennmaterials – sichergestellt werden, dass Tiere ausreichend Gelegenheit zur Flucht haben. Dabei können zugleich ungeeignete Stoffe aussortiert werden.

In vielen niedersächsischen Gemeinden trägt man diesen Problemen bereits Rechnung: so verzichtet man vor allem wegen der befürchteten Sperrmüllablagerungen auf das traditionelle Osterfeuer. Stattdessen kommen alle zu einem „Ersatz-Klöntreff“ bei Stockbrot und Bratwurst am Ostersonnabend zusammen.

Eine Entwicklung, die der NABU Niedersachsen begrüßt: „Eigentlich sind Buschwerk und Reisig viel zu schade, um verbrannt zu werden. Schnittholz und Gestrüpp lassen sich im Garten viel sinnvoller verwenden, um Lebensraum und Unterschlupf für Vögel und Kleintiere zu schaffen. Ein von Brombeeren oder Wildrosen überwucherter Reisighaufen, ein Holzstoß in einem dichten Gebüsch – mit geringem Aufwand, etwas Phantasie und gutem Willen – lässt sich so ein Stück Natur zurück in den Garten holen.“

Der NABU bittet all jene, die nicht auf das traditionelle Fest verzichten möchten, die Belange von Igel & Co. zu beachten. So kann das Osterfeuer eine schöne Gelegenheit sein, sich sorglos zu gerösteten Kartoffeln mit Freunden zusammenzusetzen, sich am lodernden Feuer zu erfreuen und vielleicht sogar einen Sprung übers Feuer zu wagen, der – sofern geglückt – dem mutigen Springer reiche Ernte und eine große Portion Glück bescheren soll.

Weitere Informationen rund um das Thema naturnaher Garten und Totholzhaufen hält der NABU in seiner Broschüre ‚Gartenlust‘ bereit, die gegen zehn Briefmarken zu 70 Cent beim NABU Niedersachsen, Stichwort ‚Gartenlust‘, Alleestr. 36, 30167 Hannover, erhältlich ist.

Das neue Vorstandsteam bei FAUST

Faust-Vorstand erhält Verstärkung

Das neue Vorstandsteam bei FAUST
Das neue Vorstandsteam bei FAUST
Große Mehrheit für Wiederwahl. Koralia Sekler neugewählt. Auszeichnung für Felix Landerer

Auf seiner Mitgliederversammlung am 14. März 2017 hat der Verein für Fabrikumnutzung und Stadtteilkultur (Faust e.V.) seinen Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Von den Mitgliedern mit großer Mehrheit wiedergewählt wurden Ingrid Lange, ehemalige hannoversche Bürgermeisterin, Chau Lam, Leiter des Vietnam-Zentrums Hannover und Vorstandsmitglied im Niedersächsischen Integrationsrat sowie der langjährige Faust-Mitarbeiter und Veranstaltungsleiter Jens Niezel.

Den Vorstand künftig verstärken wird Koralia Sekler, die erstmals für den Faust-Vorstand kandidierte und ebenfalls eine sehr deutliche Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhielt. Sekler befasst sich hauptberuflich mit jugendhilfepolitischen Themen. Ehrenamtlich engagiert sie sich seit vielen Jahren im Bereich der Migration und Integration von Menschen mit Migrationsbiografien. Als Kuratorin des Gesellschaftsfonds Zusammenleben der Landeshauptstadt Hannover trägt sie konstruktiv zur Umsetzung des Lokalen Integrationsplans unserer Stadt bei. Sie ist Mitglied des Rundfunkrates des Norddeutschen Rundfunks und sitzt seinem Programmausschuss vor.

Koralia Sekler zeigte sich voller Tatendrang für Ihre neue Aufgabe: „Die Faust ist für mich kein klassisches Kulturzentrum. Die Geschichte des Ortes, die dort gelebte Vielfalt und Anerkennungskultur prägen seine Mitglieder und seine Besucherinnen und Besucher. Ich freue mich darauf, einen persönlichen Beitrag zu diesem vielfältigen Angebot leisten zu können.“ Für Ingrid Lange bedeutet die Vorstandsarbeit bei Faust auch Netzwerkarbeit: „Ich knüpfe vielfältige Verbindungen zu meiner ehrenamtlichen Arbeit im Lenkungskreis des ‚Runden Tisches für Gleichberechtigung gegen Rassismus’ und zur Vorstandsarbeit im Ausschuss ‚Soziale Verantwortung, diakonisches Handeln und ethische Grundsatzfragen’ im Stadtkirchentag Hannover.“ Chau Lam betonte die Bedeutung nachhaltiger interkultureller Arbeit: „Integration und die interkulturelle Öffnung sind keine Einbahnstraße, sondern ein wechselseitiger Prozess zwischen den Einheimischen und den Migranten. Wir wollen die Vielfalt stärken und leben. Denn Vielfalt ist Zukunft“.

Im Vorfeld der Wahl haben Geschäftsführer Hans-Michael Krüger und der Vorstand das abgelaufene Geschäftsjahr resümiert und ein positives Fazit gezogen. 2016 war geprägt durch das 25-jährige Jubiläum des Kulturzentrums, die Wiedereröffnung des Kesselhauses Linden und eine vielfältige und erfolgreiche Projektarbeit, so zum Beispiel zum Tag der Menschenrechte 2016. Die erfolgte Umgestaltung der Kunsthalle Faust, die nun mehrere Monate im Jahr als Tanzhalle genutzt werden kann, gestaltete sich ebenfalls sehr positiv. Die Kooperation mit Felix Landerer und Company sei hervorragend, so Geschäftsführer Krüger. Landerer & Company werden am kommenden Montag, dem 27. März, im Kulturzentrum Faust für ihre offenen Proben zum Tanztheaterstück „Revolte!“ mit dem Kulturpreis „pro visio“ der Stiftung Kulturregion Hannover ausgezeichnet. Das Jahr 2016 schloss mit einem ausgeglichenen Haushalt. Der Haushaltsplan für 2017 sieht einen Gewinn von 10.000 Euro vor, er wurde einstimmig verabschiedet.

Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

„Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“

Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)
Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)

Die Initiative „Lebensraum Linden“ lädt gemeinsam mit dem Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. und dem Kulturzentrum FAUST e.V. sowie den örtlichen Veranstaltern zur Veranstaltungsreihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“ ein. In der Zeit zwischen dem 24. März und dem 26. April werden an vier Abenden die Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer zurückverfolgt. Dabei wird auch heutiges Engagement gegen Krieg und Diskriminierung vorgestellt. Begleitet werden die Veranstaltungen mit Bildervorträgen und durch eine Ausstellung im Lindener Rathaus, wo auch am 24. März die Eröffnung erfolgt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Freitag, 24. März, 19 Uhr, Foyer des Lindener Rathauses
Eröffnung der Ausstellung „Besiegte Menschheit“ der Friedensbibliothek Berlin, Ausstellungsdauer bis zum 27. April. Grußwort: Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube. Gesangsbeitrag: DGB-Chor Hannover. Vorausschau auf die folgenden Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Donnerstag, 30. März, 19 Uhr, Freizeitheim Linden
Themenschwerpunkt „Versorgungsnot, Industrieproduktion und der Einsatz von Kriegsgefangenen“, in Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Dienstag, 4. April, 19 Uhr, Schwanenburg Limmer
Themenschwerpunkt „Lazarette, Kriegsgräber und Gedenkarbeit“, In Zusammenarbeit mit der Schwanenburg GmbH. Mit einem Gastbeitrag über die internationale Tätigkeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Mittwoch, 26. April, 19 Uhr, Stadtbibliothek Linden
„Die Toten der Novemberrevolution 1918 – Eine Personenrecherche“. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Linden

Veranstaltungsflyer: Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

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