Müll auf dem Küchengarten

Die NIL (Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord) hat 272 Unterschriften an OB Schostok übergeben

Seit 2011 befasst sich die Bürgerinitiative Linden Nord (NIL) mit den zunehmenden negativen Auswirkungen des Partyverhaltens der Gäste unter denen die Anwohnerinnen und Anwohner in Linden zu leiden haben. Wir haben ein gesetzlich verankertes Recht auf Nacht- und Sonntagsruhe und werden dies nun verstärkt durchsetzen. Lärm macht bekanntlich krank und wir sind nicht mehr bereit unsere Gesundheit den lärm- und „spaßsüchtigen“ Partygängern zu opfern. Diverse Gespräche wurden in den letzten Jahren schon mit Veranstaltern und Betreibern geführt, die, wenn überhaupt, dann nur zu kurzfristiger Entspannung der Gesamtsituation beitrugen.

Ein weiterer Schritt unserer Aktivitäten war nun die Initiierung einer Unterschriftenaktion in unserem unmittelbaren Wohnumfeld, mit dem Ziel, diese dem OB Schostock zu übergeben, um auf Ebene der Stadt um Unterstützung und Abhilfe zu werben. Bei unserer in der Hauptlärmzone durchgeführten Unterschriftenaktion im Sommer wurde deutlich, dass es nicht nur ein paar vereinzelte „Spießer“ sind, die sich gestört fühlen. Es sind mehrere hundert Menschen aller Altersstufen, die den ständigen Lärm durch FAUST-Parties, Limmern und illegale Techno-Parties an Ihme und Leine und den dadurch entstehenden Dreck nicht mehr bereit sind hinzu-nehmen.

Bei einem Gesprächstermin mit unserem Oberbürgermeister Herrn Schostok haben wir diese Unterschriftenliste übergeben und er hat uns Unterstützung bei unserem Anliegen zugesagt. Die spezielle Problematik in Linden-Nord wurde im Vorfeld schon in einem Anschreiben an den Oberbürgermeister grob beschrieben. Das Gespräch fand im neuen Rathaus statt. Dem OB sind die Probleme nicht unbekannt. Er sagte, ihm sei bewusst, dass die Feierkultur sich in den letzten Jahren verändert habe. Wir gaben zu bedenken, dass sie sich in Richtung zunehmende Rücksichtslosigkeit bewegt hat und Linden als „Hier-darf-man-alles-Zone“ behandelt wird. Er zeigte sich interessiert an unserem Anliegen und kündigte Maßnahmen zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner an. Folgende Punkte wurden besprochen:

Die Unterschriften aus der von der NIL durchgeführten Aktion und die Liste der NIL mit Maßnahmenvorschlägen wurden übergeben
Der Oberbürgermeister hat uns zugesagt, dass unser Anliegen im Rahmen des noch zu beschließenden neuen Sicherheitskonzeptes der Stadt Hannover berücksichtigt werden soll. Dieses Sicherheitskonzept sieht auch eine weit-flächige Bürgerbeteiligung vor.
Die Problematik wird im Bezirksrat verhandelt. Der bei der Besprechung anwesende Stadtbezirksmanager Herr Mingers, Nachfolger des ebenfalls anwesenden Stadtbezirksmanagers Herrn Wescher, wurde uns als Ansprech-partner genannt.

Das Ordnungsdezernat wird einbezogen.
Die NIL wünscht sich, dass zusätzliche Treffen der Beteiligten (NIL, Polizei, FAUST, ASTA, Kioskbetreiber, Kneipiers) stattfinden, um sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln.
Die Stadt Hannover bleibt mit der NIL im Gespräch.

Hannover Linden ein Stadtteil im Wandel

Hannover Linden ein Stadtteil im Wandel

Vom Arbeiterkiez zur Partymeile

Hannover Linden – ein Stadtteil voller Lebenskünstler konnte man im Merian 2012 lesen. „Linden ist eine städtische Insel, rau und pulsierend, umrahmt von Schnellstraßen und den Flüssen Leine und Ihme, mit Eigensinn und Lokalpatriotismus“ heißt es in dem Artikel. So weit mag das stimmen, nur viele Lindener beklagen das sich Linden immer mehr in eine falsche Richtung wandelt. Laut und schmutzig war Linden wohl schon immer, doch seit sich hier bei jedem Wetter die Partytouristen einfinden und hemmungslos feiern, ist das Fass am überlaufen.
Hannover Linden ein Stadtteil im WandelHaben sich die Partygänger von FAUST und Béi Chéz Heinz früher gesitteter benommen? Wohl eher nicht, nur das jetzt auch noch das viel gepriesene Limmern in Hannover Linden dazu gekommen ist. Da wird schon den Erstis eines Studienjahrgangs gesagt, dass man in Linden mal so richtig die Sau rauslassen kann. Was das für Blüten das treibt, davon kann fast jeder Stadtteilbewohner ein Lied von singen.

Eingang zur Partyzone: Schwarzer Bär
Eingang zur Partyzone: Schwarzer Bär

Partyzone Hannover Linden

Natürlich lädt der Stadtteil zum Feiern ein. Hannover-Linden ist die erste Adresse der Landeshauptstadt für eine alternative Club, Bar und Kneipenszene. Neben dem Faustgelände gibt es besonders am Schwarzen Bär, Lindener Markt und rund um das Béi Chéz Heinz am Fössebad regelmäßig klagen der Anwohner wegen lautstarker Partygänger. Einige Probleme, wie zum Beispiel der berühmt berüchtigte Prosecco-Donnerstag am Lindener Marktplatz, sind sicherlich hausgemacht. Es gibt aber auch Initiativen, um dem entgegen zu wirken. Sei es mit Appellen wie „Bitte nehmt Rücksicht auf die Nachbarn!“ oder einer Sicherheitsstreife auf der Limmerstraße.

Heinz bleibt HeinzHeinz bleibt Heinz, oder lieber nicht?

Der negative Eindruck bleibt trotz aller Bemühungen. Fragt man nach einer Petition für den Erhalt des Béi Chéz Heinz erhält man fast durchweg positive Reaktionen, außer es handelt sich um direkte Anwohner der Wege zum Club.

Das daran nicht der Betreiber schuld ist sehen die Meisten ein. Auch das mit der Schließung des Chéz Heinz das Problem nur verlagert wird ist klar. Mir den Kneipen und Clubs hat man zumindest einen Ansprechpartner, wenn es um Lärmbelästigung geht.

Limmern ohne Regeln!

Das sieht beim Limmern anders aus. Hier bleibt dem genervten Anwohner, wenn nicht gerade mal der angesprochene Sicherheitsdienst für Ruhe sorgt, nur der Anruf bei der Polizei. Eine direkte Ansprache führt häufig nur zu Gesprächen die mit dem Tenor enden: „Das ist doch Linden hier, zieh doch weg“! Nicht wenige haben das inzwischen auch gemacht. Beim Stammtisch im Lorberg haben wir letztens festgestellt, dass keiner am Tisch mehr in Linden wohnt.

Trotz dieser Problematik steigen die Immobilienpreise stetig. Für Verkäufer natürlich eine gute Sache, ist man auf Wohnungssuche sieht das komplett anders aus. Es stellt sich die Frage wieviel Gentrifizierung verträgt der Stadtteil, bis das besondere Flair verschwunden ist.

Limmerstraßenfest 2017 - Das Stadtteilfest in Hannover Linden
Limmerstraßenfest 2017 – Das Stadtteilfest in Hannover Linden

Höher, schneller, weiter …

Wie soll es weiter gehen? Deisterstraßenfest, Limmerstraßenfest, Fährmannsfest, Limmer Live, Weihnachtsmarkt, Ahrbergfest, Scillablütenfest, … Immer mehr und größere Events?

Ob ein Etat von 30.000 € für das nächste Limmerstraßenfest um noch mehr Besucher anzulocken wirklich sinnvoll ist? Gleichzeitig klagt der Veranstalter über mangelnde Unterstützung und noch dazu wird wer nicht mitmachen will als Schmarotzer bezeichnet, wie bei der HAZ nachzulesen ist. Gute Lindener Kultur ist das nicht! Das Limmerstraßenfest war mal ein Fest in Linden für Linden. Man flanierte die Einkaufsmeile entlang und traf sich hier mit vielen Bekannten an den Ständen der Vereine. Dazu zwei bis drei Bühnen mit Musik und ein paar Würstchen und Bierbuden. Wer mehr Aktion wollte, ging zum Schützenfest auf dem Küchengarten. Braucht es wirklich solche Besuchermassen wie in den letzten Jahren? Profitieren die Geschäfte davon oder verdient nur die Gastronomie? Wäre nicht vielleicht weniger wieder mehr?

Weihnachtsdorf auf dem Lindener Berg
Weihnachtsdorf auf dem Lindener Berg

Ein positives Beispiel gefällig? Weihnachtsmarkt auf dem Lindener Berg! Eine einmalige Atmosphäre mit wenig Aufwand vom Lindener Turmbiergarten organisiert. Dafür werden die kleinen Blockhütten auf dem Gelände an soziale Einrichtungen vergeben, die sich dort vorstellen und ihren Etat aufbessern können. Etwas Kleinkunst und weihnachtliche Musik dazu und fertig ist die vorweihnachtliche gemütliche Stimmung.

Wohin soll also die Reise gehen? Immer größere Events und den Linden-Hype auf die Spitze treiben oder lieber wieder an alte Lindener Traditionen anknüpfen? Ist die Stadt gefordert ein Nachtkonzept für Linden nach dem Vorbild des Raschplatzes zu entwickeln?

SLAM 2017

SLAM 2017 – Alles Ausverlauft!

SLAM 2017
Restkarten gibt es mit ein wenig Glüch an der Abendkasse!
Vom 24. bis zum 28. Oktober 2017 wird Hannover zum Austragungsort der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften. An fünf Tagen kommen die besten Performance-Poeten Deutschlands, Österreichs, Schweiz und Luxemburg zusammen, um im Einzel- und Team-Wettbewerb die Meister zu ermitteln. Dazu gibt es zwölf Vorrunden, drei Halbfinals und jeweils ein Finale im Einzel- und Teamwettbewerb. Ein Programm, das etwa 10.000 Zuschauer begeistern wird und für mehr als 25 Veranstaltungen sorgt.

Programmübersicht:

24.10. Eröffnungsgala im Theater am Aegi um 20 Uhr mit den Meistern aus dem vergangenen Jahren und Stars der Szene. Mit Sebastian 23, Philipp Scharrenberg, Team LSD, Kirsten Fuchs und Tilmann Birr.
25.10. Vorrunden 1-6 in den unterschiedlichen Spielorten auf dem Faust-Gelände jeweils um 19 Uhr und 21 Uhr
26.10. Vorrunden 7-10 und zwei Halbfinals für die Team-Wettbewerb auf dem Faust-Gelände jeweils um 19 Uhr und 21 Uhr
27.10. Drei Halbfinals in der Galerie und Orangerie in Herrenhausen um 19 Uhr, 20 Uhr und 21 Uhr
28.10. Das Finale im Team läuft in der Oper um 18 Uhr, im Einzelwettbewerb um 21 Uhr, beide Finals werden live ins Kulturzentrum Faust übertragen

SLAM 2017
SLAM 2017

Besondere Ideen:

Die Eröffnungsgala dient in der Regel dazu, Menschen die Vielfalt der Slam-Kultur zu zeigen. Es ist kein Wettbewerb, eher eine große Show. Man könnte den Auftakt für ein Interview mit Slam-Profis nutzen. Das Team LSD mit Volker Strübing und Michael Ebeling eignet sich dafür sehr gut. Sebastian 23 ist ein weiteres Aushängeschild, bekannt aus Funk und Fernsehen. Dazu moderiert Peter Urban, Stimme des Eurovision Song Contest. Also viele spannende Gesprächspartner.

Natürlich ist der eigentliche Wettbewerb der spannendste Teil der Meisterschaft. Wenn man an die ursprüngliche Slam-Kultur in kleinen Kulturzentren erinnern möchte, wäre die Vorrunde 4 in der Faust-Warenannahme am Mittwoch bestens geeignet. Genau dort läuft seit 2004 der Poetry Slam „Macht Worte!“, der älteste Slam der Stadt. Mit Florian Wintels startet dort auch der hannoversche Wettbewerbsteilnehmer, der gerade Landesmeister für Niedersachsen und Bremen geworden ist. Dort geht es um 21 Uhr los.

Am Donnerstag gibt es ein sogenanntes Running Mic, bei dem die Slam-Kultur direkt in die Innenstadt getragen wird. Um 16 Uhr treffen sich Slammer*innen am Schillerdenkmal und tragen ihre Texte im Wechsel von einer Kiste herab vor – analog zur Speakers Corner in London. Der Umzug führt vorbei am Kröpcke bis zum Ernst-August-Platz. Das Running Mic ist eine hannoversche Erfindung. Sie lief zuletzt 2005. Das Konzept wurde später bei Festivals in Kassel, Berlin, Bochum, Leipzig und Marburg umgesetzt. Für Fotos besonders spannend.

Am Donnerstag kann man zusätzlich die Ausstellung in der Kröpcke-Uhr besuchen. Vom 23. bis 28. Oktober stellt dort der hannoversche Fotograf und Comic-Künstler Matthias Stehr eine Auswahl seiner besten Live-Portraits der Slam-Szene vor. Seit 2005 verfolgt Stehr die Poetry Slam- und Lesebühne-Szene in Hannover. In seinen Aufnahmen fängt er mit starken Motiven die vibrierende Atmosphäre des dichterischen Wettstreits auf der Bühne ein. In seinem Fokus steht Hannovers erfolgreichster Poetry Slam “Macht Worte!” in der Faust-Warenannahme und in der Staatsoper Hannover. Seit 2006 fotografiert er auch regelmäßig bei vielen weiteren Kulturveranstaltungen sowie zahlreichen Lesebühnen und Festivals.

Am Freitag folgt das im Rahmen der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften bereits legendäre Fußballspiel. Der FK Interslam fordert die Mannschaft von Madsack & Friends heraus. Im Stadion des SV Linden 07 geht es um 14.30 Uhr beim Freundschaftsspiel um die Ehre zwischen Bühnenkünstlern und Zeitungsmachern. Im Team von Madsack-Verlagsleiter Günter Evert versammeln sich zahlreiche prominente Unterstützer – zum Beispiel Teile des Satire-Sextettes Salon Herbert Royal. Im Team des FK Interslam spielen zahlreiche bekannte Szene-Größen. Der Eintritt ist natürlich kostenlos.

Das Kulturzentrum Faust wird während der Meisterschaften zum Festivalzentrum samt Street Food-Marktplatz, Bücherbus und Ausstellungen. Von Mittwoch bis Freitag gibt es Diskussionen unter dem Titel: „Kann man davon leben?!“ – Die Talkreihe zum Slam 2017 unterstützt von der HAZ und der Neuen Presse“.

Poetry Slam? Das war doch einst der etwas zu laute Literatur-Abend in der etwas zu dunklen Kneipe. Oder? Trafen sich einst Szenekenner*innen in düsteren Bars und kantigen Kellerklubs, ist die Slam-Bewegung längst selbstbewusst in der Hochkultur angekommen. Renommierte Verlage veröffentlichen Slam-Texte, Slammer*innen gewinnen den Ingeborg-Bachmann-Preis und repräsentieren die Bundesrepublik bei internationalen Literatur-Messen und die Veranstalter*innen großer Festivals von Wacken bis zum Open Flair hofieren die Stars des Genres. Viele Bühnenkünstler*innen starten ihre Kabarett- und Comedy-Karrieren auf Slam-Brettern. Und waren da nicht gerade wieder solche Slammer bei der „heute-show“? Beim Böhmermann? Bei Markus Lanz? Und füllen viele Slam-Veranstalter*innen nicht längst noble Opern- und Theaterhäuser? Solche Fragen und mehr gilt es, beim Talk zur Meisterschaft 2017 zu beantworten. Wie gehen die Protagonist*innen mit dieser Entwicklung um? Ist die Hochkultur das konsequente Ergebnis der einstigen Pionierarbeit ein paar ambitionierter Kultur-Punks – oder die handelsübliche Vermarktung durch den stets agilen Kulturfabrik-Betrieb und des Kreativwirtschafts-Booms? Wie haben sich Verlage, Agenturen und Slammer*innen selbst in den letzten Jahren professionalisiert? Was können etablierte Veranstalter*innen von der Slam-Kultur lernen? Und wie sieht ein Slam-Unternehmen 2017 aus – und! – jaja! – Kann man davon leben? Wir klären das.
Mittwoch, 18 Uhr: Im Gespräch mit aktiven Poetry Slammer*innen (u.a. Christian Ritter, Christian Meyer) im Innenhof des Kulturzentrums Faust.
Donnerstag, 18 Uhr: Im Gespräch mit dem Team Kampf der Künste aus Hamburg im Innenhof des Kulturzentrums Faust.
Freitag, 18 Uhr: Im Gespräch mit Karsten Strack (Lektora Verlag), Volker Surmann (Satyr Verlag) und Dominik Bartels (Blaulicht-Verlag) zwischen Orangerie und Galerie Herrenhausen.

Dazu gibt es exklusive Lesungen im Mephisto, täglich um 16 Uhr, u.a. mit Sebastian 23, der sein neues Buch vorstellt und Frank Klötgen, dazu eine kleine, feine Hannover-Bühne im Lindener Kesselhaus, täglich um 17 Uhr.

Weitere Infos unter www.slam2017.de

SLAM 2017

SLAM 2017 – Das Festival

SLAM 2017
SLAM 2017

Street Food-Marktplatz, Lesungen, Ausstellungen, Autogramm-Stunden, Bücherbus, Meet & Greet-Zelt und vieles mehr

BEGINN: 14 Uhr
Eintritt: frei
ORT: All Areas

Vom 24. bis 28. Oktober 2017 verwandelt sich das Kulturzentrum Faust in das Festival-Zentrum für Europas größtes Live-Literatur- Event, wenn der SLAM 2017 zu Gast ist. Dabei wird die Faust nicht nur zum Schauplatz und Herzstück der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften, sondern auch zum Meeting Point für die junge literarische Szene aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Luxemburg. Über 300 Poetinnen und Poeten und Veranstalterinnen und Veranstalter finden sich ein, bereiten sich auf den Wettbewerb vor und feiern anschließend gemeinsam.

SLAM 2017
SLAM 2017

Zu bestaunen sind zehn Vorrunden im Einzel-Wettbewerb, zwei Halbfinals im Team-Wettbewerb, ein buntes Rahmenprogramm mit Slammie-Verleihung, Aftershow-Partys, Hannover Locals-Lesungen im Kesselhaus, Autogramm-Stunden mit den Stars der Szene im Mephisto, Foto-Ausstellungen von Marvin Ruppert und Matthias Stehr, Talk-Reihen am Bücherbus, Meet & Greet-Zelt und Street Food-Marktplatz.
Herzlich Willkommen zum SLAM 2017!

Alle Informationen unter: www.slam2017.de

Kesselhaus Linden

Neue Termine der Veranstaltungsreihe „Arbeiterleben in Linden“

Im Oktober setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ www.lebensraum-linden.de und die Buchhandlung DECIUS in Linden ihre gemeinsamen Literatur-Veranstaltungen fort. Die Veranstaltungsreihe „Arbeiterleben in Linden beleuchtet das Leben im Linden der letzten 200 Jahre, also im Industriezeitalter. Ein Schwerpunkt liegt dabei nicht nur terminlich im Oktober mit Veranstaltungen am 12., 15. und 26.10.2017.

Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert

Heidi Rosenbaum korrigierte 1992 mit ihrer Untersuchung „Proletarische Familien“ das in den Sozialwissenschaften lange tradierte Bild der Arbeiterfamilien und -väter. Selbst im sozial recht homogenen, als sozialdemokratische Hochburg geltenden Untersuchungsort Linden ließen sich verschiedene proletarische Milieus und Orientierungen identifizieren. Welche Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben, berichtet Frau Rosenbaum, die bis zu ihrer Pensionierung 2006 als Professorin für das Fach Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen tätig war. Seit 1999 war sie Leiterin des Projekts „Kinderalltag im Nationalsozialismus“.

Lesung am Donnerstag, den 12.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10
Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Kesselhaus Linden
Kesselhaus Linden

Günter Müller, DGB-Chor Hannover & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
„Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“

Lesungen und Gesang am Sonntag, den 15.10.17 um 11.00 Uhr
im ehem. Kesselhaus der Bettfedernfabrik „Werner & Ehlers“ (FAUST-Gelände)
Eintritt frei

Das Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers ist ein wichtiges Wahrzeichen der Industrialisierung in Linden. Als einer der letzten Zeugen erinnert es an eine Industriekultur, die diesen Stadtteil rund 150 Jahre lang geprägt hat. Bei einer Sonntagsmatinee stehen der Standort, seine Geschichte und das Leben in Linden-Nord im Mittelpunkt, der Arbeitstitel „Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“ deutet den Spannungsbogen an, der geschlagen werden soll. Spielen mit Worten und Tönen in der alten Lindener Fabrik, ein „Kammerkonzert“ der Worte und Klänge. In Kooperation mit dem Kulturzentrum FAUST e.V., der FAUST-Stiftung, der Kesselhaus-Initiative, dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer, der Linden-Limmer-Stiftung und der Hannoverschen Volksbank

Weitere Termine der Veranstaltungsreihe „Arbeiterleben in Linden“

  • 26. Oktober Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag
  • 23. November Horst Bohne: Die Schwanenburg
Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017

Limmerstraßenfest 2017In diesem Jahr stand das „Limmerstraßenfest“ auf der Kippe, da zunächst nicht genügend Händler und Gastronomen das Fest unterstützen wollten. Doch mittlerweile machen 60 Geschäftsleute mit. Zudem ist durch Sponsoren und Spender ein Geldbetrag im Gegenwert von 30 Läden zusammengekommen. Die Finanzierung ist somit gesichert.

So wird am kommenden Samstag, 2. September die Limmerstraße noch bunter und belebter als sonst sein: Zum „Limmerstraßenfest“ werden wieder bis zu 15.000 Besucher erwartet, die von 12 bis 21 Uhr über die autofreie Hauptstraße in Linden-Nord bummeln, die Spezialitäten der Gastronomen genießen, in den Angeboten der Einzelhändler stöbern und sich am vielfältigen Kulturprogramm erfreuen.

Parallel findet wie immer das Lindener Schützenfest statt. Zu den Highlights gehört der traditionelle Festumzug der Vereine der Interessen-Gemeinschaft Lindener Schützen. Begleitet vom Fanfarenkorps Hannover, dem Spielmannszug Lühnde und dem Trompeter-Showcorps Leinegarde marschieren die Schützen gegen 16 Uhr über die Limmerstraße.

Der 12. Volkslauf des TSV Limmer e.V. beginnt um 12 Uhr mit dem Schnupperlauf für Kinder an der Pfarrlandstraße. Um 13 Uhr starten die Läufer und Nordic Walker.

Viele Vereine, Initiativen und Parteien präsentieren sich auf der Limmerstraße. In der Offensteinstraße lädt der TSV Victoria Linden e.V. zu Rugby, Bier und Kaffee ein. Der Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V. feiert das 25-jährige Bestehen seines Standorts in der Viktoriastraße mit einem Tag der offenen Tür von 14 bis 18 Uhr sowie einem Café und vielen Ständen befreundeter Vereine und Initiativen.

Im Karree Pfarrlandstraße/Offensteinstraße wird für Kinder viel geboten, zum Beispiel Bungee-Trampolin, Karussell und Wasserbälle, Schminktische, Basteln und Fische fangen. Mit dabei sind die GFA Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher e.V., das Spielhaus des Caritasverbandes Hannover e.V., der Fährmanns Kinderfest Verein e.V., das Kulturbüro des Freizeitheim Lindens und viele andere. Bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. an der Pfarrlandstraße kann das Behinderten-WC genutzt werden und die Handicap-Lotsen des Fährmannsfestes stehen zur Verfügung.

Entlang der Limmerstraße gibt es sechs Musikszenen, die für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.

Auf der Béi Chéz Heinz-Bühne in der Nähe des Küchengartenplatzes treten Chango Square (15 Uhr, Rock), UrSolar (16 Uhr, Alternative, Funk), Tintengraben (17 Uhr, Folk, Pop) und Joe Electric (18 Uhr, Rock) auf. Im Anschluss laden Karaoke-Kid Karl & Engelgert zu ihrer mittlerweile fast legendären Schnauzbartkaraokeshow ein. Bei Jaqueline wird zum DJ-Set getafelt und mit vielen Bekannten gefeiert.

Zwischen Rossmann und der Andreas Apotheke hat die Faust-Bühne ihren Standort. Ihr Programm beginnt um 13 Uhr mit der Peace Development Crew (Reggae/Dancehall), gefolgt von Yunus (14:30 Uhr, Bratschen-Rap), Kofi Obonu (16 Uhr, African Dance & Drumming), Mickey‘s Candy (17 Uhr, Soul und Funk) und René Wermke (19:30 Uhr, One Man Blues Band).

Bei der Henri Backstube Langrehr vis-à-vis vom Lindenblatt spielt im Bier- und Kaffeegarten das Duo Die Hellblauen Schlagermusik für Jung und Alt.

Eliseneck BühneAuf Hardys Bühne an der Albertstraße treten ab 14 Uhr im Zweistundenrhythmus The Daisies (Rock-Punk-Cover), Fabricio And His Famous Family (Hits der 50er bis 70er als Punk ‘n‘ Roll) und The Automatic Heroes (Funk) auf. Danach legt DJ Dag auf.

An der Nedderfeldstraße unterhält die Red Six Live Band von 16 bis 21 Uhr auf der Frosch-Bühne mit Rock, Pop und Soul. Tanzen kann man an der Leinaustraße bei den Trionauten mit DJ-Sets vom Weidendamm.

Vor der Kreuzung Köthnerholzweg steht die Fährmanns-Bühne, wo Siawa (14:30 Uhr, Hip-Hop/Rap), Leif Libero (17 Uhr, Rock-Pop) und The Bigos (19 Uhr, Rock-Pop) auftreten. Zwischendurch legen die DJs des „Hannover tanzt draußen“-Kollektivs auf: Dirty Frequenz (13 Uhr), Ericson (15:30 Uhr), Alex von Asow (18 Uhr) und Tommy San (20:30 Uhr).

Mechanische Weberei, um 1880

Veranstaltungsreihe „Arbeiterleben in Linden“ – von September bis November

Mechanische Weberei, um 1880
Mechanische Weberei, um 1880

Im September setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS in Linden ihre gemeinsamen Literatur-Veranstaltungen fort. 2017 werden sechs Veranstaltungen angeboten, die das Leben im Linden der letzten 200 Jahre, also im Industriezeitalter beleuchten. Ein Schwerpunkt liegt im Oktober – mit drei Veranstaltungen in zwei Wochen. Die Lesungen in der Buchhandlung DECIUS finden jeweils donnerstags um 19:30 Uhr, die Veranstaltungen mit Günter Müller am Wochenende statt. Hier eine kurze Vorschau, alle sechs Veranstaltungen sind auch auf zu finden:

  • 14. September Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden
  • 16. September Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang in Linden-Nord
  • 12. Oktober Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert
  • 15. Oktober Günter Müller, DGB-Chor & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
  • 26. Oktober Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag
  • 23. November Horst Bohne: Die Schwanenburg

Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden – eine fast hundertjährige, unglaubliche Geschichte

Lesung am Donnerstag, den 14.09.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Den Beginn der Veranstaltungsreihe bildet eine Übersicht über rund hundert Jahre Lokalgeschichte, von 1820 bis 1920. Diese begann zwar am 24. Mai 1817 mit einer Denkschrift aus Hannover, aber die Vereinigung der Städte Hannover und Linden wurde lange von hannoverscher Seite abgewiesen, nicht zuletzt wegen der finanziellen Hilfsbedürftigkeit mancher Lindener Arbeiter. Erst am 1. Januar 1920 trat das Gesetz zur Vereinigung der Städte Hannover und Linden vom 15. Dezember 1919 in Kraft. Diese „fast unendlichen Geschichte“ wird in Wort und Bild von Horst Deuker nacherzählt. Der Referent wurde 1931 in Linden-Süd geboren, seine Großeltern wohnten noch in der Werkssiedlung „Klein-Rumänien“.

Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang „Orte einer Lindener Kindheit“

Treffpunkt: 16.09.17, 14 Uhr
am Café Doppelkorn, Limmerstraße 58, 30451 Hannover
Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 40 68 67 oder E-Mail: g.mueller@htp-tel.de

Der Lindener Autor liest aus seinem Buch „Unvollständige Rückkehr an vergangene Orte“ über die Schule, das Fußballspielen auf Höfen, Straßen und im Verein, das Träumen von einer fremden Frau und fernen Ländern, von Filmvorstellungen im Apollo-Kino der 1950er Jahre und einen Mann, der kein Vater war. Die Veranstaltung wird vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover unterstützt. Auszüge des Rundgangs als digitale „Tour“ auf www.lebensraum-linden.de

Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert

Lesung am Donnerstag, den 12.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Heidi Rosenbaums korrigierte 1992 mit ihrer Untersuchung „Proletarische Familien“ das in den Sozialwissenschaften lange tradierte Bild der Arbeiterfamilien und -väter. Selbst im sozial recht homogenen, als sozialdemokratische Hochburg geltenden Untersuchungsort Linden ließen sich verschiedene proletarische Milieus und Orientierungen identifizieren. Welche Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben, berichtet Frau Rosenbaum, die bis zu ihrer Pensionierung 2006 als Professorin für das Fach Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen tätig war. Seit 1999 war sie Leiterin des Projekts „Kinderalltag im Nationalsozialismus“.

Günter Müller, DGB-Chor Hannover & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
„Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“

Lesungen und Gesang am Sonntag, den 15.10.17 um 11.00 Uhr
im ehem. Kesselhaus der Bettfedernfabrik „Werner & Ehlers“ (FAUST-Gelände)

Eintritt frei
Das Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers ist ein wichtiges Wahrzeichen der Industrialisierung in Linden. Als einer der letzten Zeugen erinnert es an eine Industriekultur, die diesen Stadtteil rund 150 Jahre lang geprägt hat. Bei einer Sonntagsmatinee steht der Standort im Mittelpunkt, der Arbeitstitel „Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“ deutet den Spannungsbogen an, der geschlagen werden soll. Spielen mit Worten und Tönen in der alten Lindener Fabrik, ein „Kammerkonzert“ der Worte und Klänge. In Kooperation mit dem Kulturzentrum FAUST e.V., der FAUST-Stiftung, der Kesselhaus-Initiative, dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer, der Linden-Limmer-Stiftung und der Hannoverschen Volksbank

Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag

Lesung und Vortrag am Donnerstag, den 26.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Harri Weigelt, geboren am 22. Oktober 1922 und aufgewachsen im Arbeiterviertel Linden-Nord, ist einer der ältesten und letzten Zeitzeugen des hiesigen Arbeiterlebens. Er verbrachte Kindheit und Jugend vor allem in der Kochstraße, auf der Straße und schon früh beim Rugby (sprich: „Röbgi“). Er erlebte die Auseinandersetzungen zwischen Arbeiterfamilien aus der sozialdemokratisch orientierten Kochstraße und der kommunistisch orientierten Fannystraße. Seinen Beruf als Dreher erlernte er in einem Betrieb auf dem Gelände der ehemaligen Mittelland-Gummiwerke (Stärke-/ Ecke Walter-Ballhause-Straße). Nach dem Krieg – ohne eigenen Kampfeinsatz – war er Mitglied der vielleicht besten Rugby-Mannschaft aller Zeiten von Victoria Linden. Für seine langjährige Jugendarbeit in diesem Verein und ebenfalls langjährige Tätigkeit im Betriebsrat von Westinghouse (heute: WABCO) wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. An diesem Abend wird die DVD eines Gesprächs von Manfred Wassmann mit Harri Weigelt – hoffentlich im Beisein des Protagonisten – vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Linden.

Horst Bohne: Die Schwanenburg

Lesung am Donnerstag, den 23.11.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Horst Bohne erzählt in Wort und Bild die Geschichte der „Schwanenburg“ in Limmer. Deren Name ist inzwischen in einem Gastronomie- und Veranstaltungsort an der Wunstorfer Straße wiederaufgelebt, ansonsten den Autofahrern durch die gleichnamige Kreuzung an der Ecke Westschnellweg / Bremer Damm geläufig. Die Bedeutung der Schwanenburg wuchs, als im Jahre 1896 der Unternehmer Max Rüdenberg den gesamten Komplex erwarb. Die wunderschöne Lage am Leineufer und die großzügigen Parkanlagen mit Kaffeegarten, Musikpavillon, Gast- und Konzertsälen entwickelten sich schnell zu einem beliebten Anziehungspunkt nicht nur für Limmeraner und Lindener, sondern für ganz Hannover. Im Ersten Weltkrieg wurden die beiden Konzertsäle als Schul-Reservelazarett eingerichtet und bis 1920 als solches genutzt. Max und Margarethe Rüdenberg waren jüdischer Abstammung, auch an ihr Wirken und ihr Sterben im Nationalsozialismus wird Horst Bohne erinnern.

www.lebensraum-linden.de

Fährmannsfest

Fährmannfest 2017 findet wie geplant statt

Fährmannsfest Musikbühne
Fährmannsfest Musikbühne
Nach der Flut ist vor dem Fest: Ihme und Leine ziehen sich in ihr Flussbett zurück und geben die Fährmannsinsel wieder frei – zur großen Freude des Fährmannsfest e.V. Das Team Eventmanagement und das Grünflächenamt der Landeshauptstadt Hannover haben bereits heute grünes Licht gegeben, dass das Fährmannsfest am kommenden Wochenende wie ursprünglich geplant stattfinden kann.

Vom 4. bis 6. August gibt es also ohne Einschränkungen das volle Programm der Musikbühne auf der Fährmannsinsel. Dazu kommt am Samstag und Sonntag das Kinder- und Kulturfest auf der Faust-Wiese mit allen geplanten Künstlern auf der Kulturbühne und den zahlreichen Kinderaktionen. Ausführliche Informationen zum Programm gibt es unter www.faehrmannsfest.de. Festivaltickets für die Musikbühne sind weiterhin im Vorverkauf für 22 Euro zuzüglich Gebühren an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Der Eintritt an der Tageskasse kostet am Freitag und Samstag jeweils 15 Euro. Am Sonntag sowie für alle Veranstaltungen auf der Kulturbühne und für das Kinderfest auf der Faust-Wiese ist der Eintritt frei.

„Bereits am gestrigen Sonntag sah das Gelände besser als erwartet aus und wir waren guter Hoffnung. Wir bedanken uns sehr bei den zuständigen Ämtern, dass sie so schnell die Lage geprüft und uns einen positiven Bescheid gegeben haben“, sagt Harm Baxmann vom Organisationsteam des Fährmannsfest e.V. Alle Aufbauten und Vorbereitungen könnten jetzt plangemäß starten und der Verein freue sich nun auf ein wie immer entspanntes Fest mit zahlreichen Besuchern in Feierstimmung.

Fährmannsfest 2017: Die Musikbühne
Auf der Fährmannsinsel (Weddigenufer 25, 30167 Hannover)

Freitag, 4. August, Einlass 16:00 Uhr, Beginn 16:30 Uhr, Tagesticket 15 Euro (nur AK)
Fiddler’s Green, The Brew, The Picturebooks, Banana Roadkill, Raw Like Fish

Samstag, 5. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:30 Uhr, Tagesticket 15 Euro (nur AK)
Sondaschule, Die Sterne, Abstürzende Brieftauben, Brett, Monstagon, Failed At Scoring

Sonntag, 6. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:00 Uhr, Eintritt frei
Grossstadtgeflüster, Milliarden, SpVgg Linden-Nord, Passepartout, Bakfish, Bloc Safari

Festivaltickets im Vorverkauf 22 Euro zzgl. aller Gebühren an allen Vorverkaufsstellen und unter www.faehrmannsfest.de

Fährmannsfest 2017: Die Kulturbühne
Auf der Faust-Wiese (Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Samstag, 5. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 17:00 Uhr, Eintritt frei
Open Air Poetry Slam „Macht Worte!“, Prada Meinhoff, Akktenzeichen, Die Eisbrecher

Sonntag, 6. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:30 Uhr, Eintritt frei
Meta, Salford, Three Some Daisies, Das maskierte Wunder, The Boppin‘ Blue Cats

Fährmannsfest 2017: Das Kinderfest
Auf der Faust-Wiese (Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Samstag, 5. August, ab 15:00 Uhr, Eintritt frei
Sonntag, 6. August, ab 15:00 Uhr, Eintritt frei

Ausstellung: Neue Wurzeln

Ausstellung: Neue Wurzeln

Ausstellung: Neue Wurzeln
Ausstellung: Neue Wurzeln
MiSO-Netzwerk Hannover präsentiert Wanderausstellung

Kunsthalle Faust – 8. bis zum 21. Juni 2017

„29 Geschichten über Menschen, die in Hannover heimisch wurden“. So der Untertitel einer Wanderausstellung mit Texten von Katharina Sieckmann und Fotos von Micha Neugebauer, die vom 8. bis zum 21. Juni in der Kunsthalle Faust zu sehen ist. Die Ausstellung ist ein Projekt des hannoverschen Vereins MiSO, dem MigrantInnenSelbstOrganisationen-Netzwerk. In dem 2010 gegründeten Netzwerk sind bisher 36 Projekte, Vereine und Initiativen zusammengeschlossen.

Die Porträts erzählen Geschichten von Männern und Frauen, die von den Migrantenselbstorganisationen in Hannover für die Ausstellung ausgewählt wurden. „29 Lebensläufe, die in Zeiten von politischem Rechtsruck, von Ignoranz und Aggressivität im Alltag gegenüber den sogenannten „FREMDEN“ aufhorchen lassen“, so MiSO: „Sie sollen eine Einladung an alle sein, ihre Komfortzone zu verlassen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und für sich zu relativieren, auf welch hohem Niveau in unserer Gesellschaft oft geklagt wird.“

www.miso-netzwerk.de

Straßenfest Charlottenstraße

Wir gestalten unsere Stadt!

Straßenfest CharlottenstraßeDas Normal in Linden lädt zum Straßenfest ein

Am Freitag, den 5. Mai 2017 feiert die Lebenshilfe Hannover mittlerweile zum siebten Mal ein buntes Straßenfest für Groß und Klein auf der Charlottenstraße vor dem Begegnungszentrum „Normal in Linden“ (NiL) unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt“. Eröffnet wird das spannende Bühnenprogramm um 15.00 Uhr u. a. von Oberbürgermeister Stefan Schostok. Der Eintritt ist frei.
„Mit dem Straßenfest des „Normal in Linden“ leisten wir Jahr für Jahr einen Beitrag für ein vielfältiges Hannover, besonders für unseren Stadtteil Linden-Süd“, erklärt Kendrick Macasero, Leiter des Begegnungszentrums. „Es wird ein buntes Familienfest, bei dem man unsere Erfolge zum Thema Inklusion sehen, erleben und spüren kann.“

Das Begegnungszentrum der Lebenshilfe Hannover in der Charlottenstraße öffnet an diesem Tag seine Türen für die Besucherinnen und Besucher. Diese dürfen sich erneut über ein unterhaltsames Programm sowie Köstliches für den Gaumen freuen. Hier treffen sich Darsteller mit unterschiedlichen Talenten aus Linden und Hannover ebenso, wie Familien und Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Bezirk. Ziel ist es, gemeinsam einen farbenfrohen Tag mit vielen Mitmach-Aktionen zu verbringen. Um darüber hinaus auch Begegnungen und gegenseitiges Kennenlernen möglich zu machen, wird ein Teilstück der Charlottenstraße für den Autoverkehr gesperrt. Große und kleine Kinder, Familien, Menschen mit und ohne Behinderung sowie viele Vereine der Umgebung, Nachbarn, Freunde und Interessierte werden stattdessen die Straße bevölkern.

Ab 15.00 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Stefan Schostok das hochkarätige Bühnenprogramm, bei dem viele bekannte Künstlerinnen und Künstler aus dem Raum Hannover zu sehen sein werden. So z. B. Hart Times, ein Musikprojekt der Kontaktstelle Gruppe Soziale Selbsthilfe, die das Publikum schon auf dem Fährmannsfest mit ihren Rock/Pop Covern begeisterten. Auch dabei, die charismatische Singer/Songwriterin Noam Bar aus Hannover, die im April ihre erste EP veröffentlicht. Zum Abschluss des diesjährigen Straßenfestes wird DJ MXM, (bekannt aus den FAUST-Veranstaltungen wie „I am Hip Hop“ oder „Campus Faust“) auflegen und die Charlottenstraße zum Tanzen bringen. „Wir freuen uns über viele Besucherinnen und Besucher. Feiern Sie mit uns und setzen somit ein Zeichen für Vielfältigkeit“ meint Macasero abschließend.

Normal in Linden
Charlottenstraße 1
30449 Hannover
www.lebenshilfe-hannover.de

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