Halle 96

Mehr Fashion-Startups für Hannover

Halle 96
Halle 96

Neue Initiative FASHION CAMP HANNOVER unterstützt Mode- und Kostümdesignerinnen sowie gründungsinteressierte Frauen der Textilbranche mit einem modular aufgebauten Qualifizierungsangebot dabei, sich selbstständig zu machen. Die Auftaktveranstaltung findet am 21. März 2014 im hannoverimpuls Kreativzentrum HALLE 96 statt.

Gleich drei Modeschulen bilden in Hannover jedes Jahr weit über 100 Mode- und Kostümdesignerinnen sowie Maßschneiderinnen aus. Dennoch gibt es nur eine sehr kleine Modedesignszene am Standort. Grund hierfür ist nicht die fehlende Motivation der Designerinnen ein eigenes Label zu gründen, vielmehr locken einerseits Modestädte wie Berlin und Hamburg mit besserer Förderung und Vernetzung deutscher Mode- und Textiltalente, andererseits braucht es nicht nur textile Kreativität und gute Kontakte, um ein wirtschaftlich erfolgreiches Fashion Business auf die Beine zu stellen, sondern vor allem unternehmerisches Know-how, das wirkungsvoll dabei hilft, leichter Geld zu verdienen.

Ein speziell auf die Bedürfnisse der Modebranche zugeschnittenes, modulares Intensivprogramm aus Business Facts, Branchen-Wissen und Coaching steht deshalb im Fokus der Initiative FASHION CAMP HANNOVER. Das Projekt der hannoverimpuls Division Gründerinnen-Consult begleitet, in Kooperation mit dem Bereich Wirtschaftsförderung der Stadt Hannover, ab sofort zukünftige Fashion Startups in ihrer Gründungs- und Aufbauphase. Einquartiert hat sich das FASHION CAMP HANNOVER im hannoverimpuls Kreativzentrum HALLE 96. Hier wird es auch eine Werkstatt für Produktion und Gestaltung geben, in der von der Schnittentwicklung, Musteranfertigung bis zur Erstellung ganzer Musterkollektionen Aufträge vergeben werden können.

Cornelia Klaus, Bereichsleiterin Gründerinnen-Consult, ist überzeugt von diesem Angebot: „Es sind mehr Modeunternehmerinnen in Hannover gefragt. Wir setzen mit der Initiative deshalb gezielt auf sie. Denn mehr Fashion Startups stärken die hiesige Wirtschaft und die Modebranche. Wir bieten einen guten Mix aus Beratung und Training und machen die Designerinnen fit für die Selbstständigkeit in der Modebranche und hier am Modestandort Hannover.“Gründerinnen-Consult ist eine Initiative des Landes Niedersachsen. Das Projekt wird über die Europäischen Sozialfonds(ESF) im Rahmen des F.I.F.A.-Programmes (Förderung von Frauen zur Integration in den Arbeitsmarkt), das Land Niedersachsen und weitere nationale Mittel kofinanziert.

Die Auftaktveranstaltung des FASHION CAMP HANNOVER und die Eröffnung der Werkstatt Nr. 5 finden am Freitag, 21. März 2014, 16.30-19.30 Uhr in der HALLE 96 statt. Eingeladen sind alle Designerinnen, Interessierte und Akteure der niedersächsischen Modeszene. Prof. Martina Glomb, vom Studiengang Modedesign der Hochschule Hannover sowie Karin Lilienthal, von der FAHMODA – Akademie für Mode und Design Hannover geben an diesem Abend einen kurzen Überblick über die „Modestadt Hannover“, das FASHION CAMP HANNOVER Team stellt sich vor, ebenso wie die angeschlossene Werkstatt und anschließend gibt es Zeit für viel spannendes ModeNetworking.

Anmeldungen nimmt Gründerinnen-Consult über die Website: www.gruenderinnenconsult.de oder unter der Telefonnummer 0511-92400120 entgegen. Auf der Website sind auch alle weiteren Informationen abrufbar.

Vereine in Limmer

Arbeitsgemeinschaft Limmerscher Vereine (AGLV)

Heidi von der Ah
Erichstraße 5, 30449 Hannover
✆ 0511 / 44 00 57
✉ v.d.ah@htp-tel.de

IG Unternehmer Limmer

Nils Peters
Weidestraße 22
30453 Hannover
✉ info@unternehmen-limmer.de
➜ www.unternehmen-limmer.de

Kulturtreff Kastanienhof Limmer e.V.

Harenberger Str. 29 (in der Grundschule Kastanienhof)
30453 Hannover
✆ 0511 / 168-45064 (Charlotte Ost)

✉ Marlies.Bartels@Prauser.net

Männer-Gesang-Verein Limmer von 1870

Präsident Sangesbruder Alfons Diedrich
Geveker Kamp 77
30453 Hannover
✉ Alfons.Diedrich@web.de

regelmäßiges Singen: Dienstags 19:00 Uhr in der Gaststätte Rackebrandt, Brauhofstraße 11, 30449 Hannover, ✆ 0511/442610

Stadtplan

TSV Limmer e.V.

Holzrehre 8
30453 Hannover
✆ 0511 / 2100355
✉ info@tsv-limmer.de
➜ www.tsv-limmer.de

Stadtplan

Sportgemeinschaft Limmer von 1900 e.V.

Geschäftsstelle
Brigitta Bekiesch, 30982 Pattensen, Liebigstrasse 37
Sportanlage und Geschäftszimmer
Stockhardtweg 6, 30453 Hannover
➜ www.sg-limmer.de

Stadtplan

TSV Victoria Linden e.V.

Fösseweg 5
30453 Hannover
✆ 0511 / 2103266
✎ 0511 / 2123638
✉ info@victoria-linden.de
➜ www.victoria-linden.de

Stadtplan

Kanu-Club Limmer e.V.

Stockhardtweg 3
30453 Hannover
✆ 0511 / 2105259
✎ 0511 / 21980008
✉ info@KCLimmer.de
➜ www.KCLimmer.de

Stadtplan

Ruderverein Linden von 1911 e.V.

Limmerstraße 134
30451 Hannover
✆ 0511 / 2106740

✉ 1.vorsitzender@rvlinden.de
➜ www.rvlinden.de

Stadtplan

Wassersportfreunde von 1898 Hannover e.V.

Die Vereine SV Wasserfreunde von 1898 Hannover e.V. und Wassersport Hannover-Linden sind im Dezember 2012 fusioniert.

Geschäftsstelle
Am Lister Bad 1 A
30179 Hannover
✉ gs@w98.de

Volksbad Limmer
Stockhardtweg 6
30453 Hannover

➜ www.wassersportfreunde98.de

Schützengesellschaft Limmer von 1894 e.V.

1. Vorsitzender Paul Bettac
Postfach 911004, 30430 Hannover
✆ 0511 / 2102051
✉ info@sglimmer.de
➜ www.sglimmer.de

Kleingartenverein St. Nikolai

Kleingartenverein Jacobus Sackmann e.V.

Kleingartenverein Schleusengrund e.V.

Zum Schleusengrund 4
30453 Hannover

Kleingartenverein Ratswiese e.V.

Wunstorfer Straße 60
30453 Hannover
✆ 0511 / 2103030
✉ info@ratswiese.de
➜ www.ratswiese.de

Kleingartenverein Limmer e.V.

Kontaktadresse:
Richard-Partzsch-Weg 55
30455 Hannover
✆ 0511 / 4751657
✉ info@kgv-limmer.de
➜ www.kgv-limmer.de

Kleingartenverein Silberborn e.V.

Liepmannstraße 9b
30453 Hannover
✉ silberborn@gmx.de

Kleingartenverein Fösse e.V.

Stadtplan

Freiwillige Feuerwehr Limmer

Eichenbrink 12
30453 Hannover

✆ 0511 / 210 74 58
➜ www.ff-limmer.de

Kulturelles in Limmer

Mit dem Béi Chéz Heinz hat Limmer einen der angesagtesten Musikclubs Hannovers zu bieten. Der „Keller deines Vertrauens“ ist nicht nur zur „11. was auch immer Party“ eine Reise wert. Auch der Zaubersalon und diverse Spielabende vom Poker bis zum Krökeln laden zu einem Besuch ein. Auch die Kulturreihe cROSSIng the Bridge lockt immer wieder unter der besagten Schnellwegbrücke in Richtung Limmer. In der Kaffeebar Rossi wird die Kaffekultur mit verschiedenen Ausstellungen und Kulturveranstaltungen gepflegt. In direkter Nachbarschaft im stadtweit bekannten Frosch gibt es jeden Samstag Live-Musik der verschiedensten Stilrichtungen zu hören.

Der Kulturtreff Kastanienhof ist ein Treffpunkt des kulturellen Miteinanders und bietet in der benachbarten Grundschule Kastanienhof eine große Auswahl an verschiedensten Kursen an.<!p>

Last but not least, das Hammermuseum. In der Weidestraße hat Georg Peters seit 1982 mehr als 2.000 Hämmer von 0,2 Gramm inkl. Stiel bis zum 75 Kilogramm schweren Hammer zusammen getragen.

Stadtplan

Béi Chéz Heinz

Liepmannstraße 7b
30453 Hannover
✆ 0511 / 21 42 99 20
www.beichezheinz.de

Stadtplan

Kaffeebar ROSSI

Weidestraße 6
30453 Hannover
www.kaffeebar-rossi.de

Stadtplan

Frosch

Franz-Nause-Straße 3
30453 Hannover
www.frosch-hannover.de

Stadtplan

Kulturtreff Kastanienhof

Harenberger Straße 29
30453 Hannover
✆ 0511 / 168 45064
www.kulturtreff-kastanienhof.de

Stadtplan

Hammermuseum

Wiedestraße 22/24
30453 Hannover
✆ 0511 / 210 20 25

www.hammermuseum.de

Einen großen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Limmer liefern auch die vielen Vereine im Stadtteil.

Freizeitangebote in Limmer

Trotz großer Industrieansiedlungen hat der Stadtteil Limmer viele Grünflächen entlang der Leine und des Stichkanals zu bieten. Neben denm Fössebad laden im Sommer auch noch das Limmer Volksbad und der Stichkanal zum baden ein. Dazu kommen die Gartenkolonien an der Ratswiese und entlang der Fösse.

Fössebad
Fössebad
Bücherschrank
Bücherschrank
Osterfeuer Ratswiese
Osterfeuer Ratswiese
Wasserstadt Triathlon
Triathlon

Mit einer Vielzahl von Sport- und Kleingartenvereinen hat Limmer auch ein umfangreiches Vereinsleben. Die Dachorganisation bildet die Arbeitsgemeinschaft Limmerscher Vereine. Sportliches Highlight ist neben den Heimspielen der Wasserballer von Waspo und der Rugbymannschaft von Victoria Linden der seit einigen Jahren stattfindende Wasserstadt Limmer Triathlon.

Im Winter lädt die Limmer Eisbahn jetzt schon seit 2009 die Kufenfans auf die Sportanlage des TSV Limmer ein. Die Natureisbahn in Hannover-Limmer soll allen großen und kleinen Eisfreunden aus Limmer und umzu zum Schlittschuhlaufen, Schliddern und ‘Schlittschuhläufer bewundern’ zur Verfügung stehen. Wenn es lange genug kalt genug war und die ehrenamtlichen Eismacher eine ausreichende Eisschicht erzeugt haben, gibt es eine EIS FREI!!!-Meldung.

Das 2011 gestartete Projekt kügäli – Küchengärten Limmer der Initiative Transition Town Hannover möchte die Brache des ehem. Conti-Parkplatzes zu einem offenen Gemeinde-Garten machen. Hier kann jeder seinen eigenen kleinen Gartenauf Paletten, in Jutesäcken und anderen Behältern, oder auf Folie angepflanzen. Der Asphalt des Parkplatzes bleibt liegen, weil der Boden darunter ungeeignet für Nahrungsmittelanbau ist, und weil die Palettenlandschaft bedarfsweise auf eine andere Brache ‚umziehen‘ kann.

Kulturell ist das Stadtteilfest „Limmer Live“ in den letzten Jahren zu einer festen Größe herangewachsen. Initiiert von der IG Unternehmer Limmer lädt es Ende August zu einem Besuch des Stadtteils ein.

Stadtplan

Fössebad

Liepmannstr.7b
30453 Hannover
✆ 0511 / 210 21 08
www.foessebad.de

Stadtplan

Volksbad Limmer

Stockhardtweg 6
30453 Hannover
✆ 0511 / 211 01 08
www.volksbad-limmer.de

IG Unternehmer Limmer

Nils Peters
Weidestraße 22
30453 Hannover
✉ nilspeters@web.de
www.unternehmen-limmer.de

FAHMODA – Akademie für Mode & Design

FAHMODA - Akademie für Mode & Design

Mir der FAHMODA ist seit 2003 die einzige in Deutschland, staatlich annerkannte private Modeschule für Modedesign und Maßschneiderei in Limmer ansässig. Innerhalb von nur 6 Jahren hat sie sich zu einer bundesweit anerkannten Erfolgsinstitution in der Textilwirtschaft entwickelt und zählt heute zu den besten Modeschulen Deutschlands.

www.fahmoda.de

Stadtteilgeschichte Limmer

Limmer trägt seinen Namen vom Castrum Limbere des Grafen Konrad von Wunstorf, welches 1187 genannt wurde und dessen genaue Lage unbekannt ist. Der Name bedeutet vermutlich „feuchte Stelle“. Es handelte sich um eine sehr wehrhafte Burg, die 1189 unter Graf Konrad sogar dem Ansturm König Heinrichs VI. standhalten konnte. In der Folge trug eine gräfliche Linie der Wunstorfer bis zu ihrem Aussterben den Namen Limmer, während die andere Linie nach ihrem Besitz, der Burg Lauenrode „von Roden“ hieß. Die im Jahr 1268 genannte Limmeraner Kirche St. Nikolai wurde im Jahr 1328 dem Kloster Marienwerder eingegliedert. Erst 1787 wurde das alte Gebäude durch die heutige Saalkirche ersetzt.

Grabstein Johann Knieriem
Grabstein Knieriem

Limmer war im 14. bis 15. Jahrhundert ein armes, aber nicht besonders kleines Dorf. Während des Dreißigjährigen Krieges sank es wirtschaftlich auf einen Tiefstand, viele Bewohner mussten sich im nahen Herrenhausen verdingen. 1689 hatte Limmer 167 Einwohner. 1690 wurde von den welfischen Landesherren eine Ziegelei eingerichtet, die aber bereits 1735 wieder aufgegeben wurde. 1730 war in Limmer Asphaltkalk entdeckt worden, der seit 1843 im Tagebau und Tiefbau abgebaut wurde, dessen Vorkommen aber bis 1925 erschöpft waren. 1779 wurde von dem Chemiker Friedrich Ehrhardt eine Schwefelquelle wieder neu entdeckt, über der 1792 ein Bad behuf der Invaliden und Armen errichtet wurde.

Ein Badehaus wurde 1794 auf dem Limmer Berg errichtet. Dieser Limmerbrunnen, der um 1800 gut besucht wurde, unterlag 1828 dem benachbarten hessischen Bad Nenndorf, der Badebetrieb wurde aber erst 1961 eingestellt. 1808 wurde das Dorf Opfer eines Großbrandes, welcher das Dorfbild deutlich veränderte. Unter dem Einfluss der im benachbarten Linden aufkommenden Industrialisierung verlor es mehr und mehr seinen ländlichen Charakter. 1825 hatte Limmer 365, 1871 über 1100, 1885 dann bereits 2307 Einwohner. Im Jahr 1899 erhielt die Hannoversche Gummi-Kamm-Fabrik ihren Sitz in Limmer, die 1912 unter ihrem neuen Namen Excelsior bereits 3500 Beschäftigte zählte und 1928 mit der Continental Gummi-Werke AG fusionierte. Zum 1. April 1909 wurde das Dorf nach Linden eingemeindet.

Gedenkstein für das KZ Limmer
Gedenkstein für das KZ Limmer

Von Juni 1944 bis Anfang April 1945 befand sich auf dem Gelände der Continental Gummiwerke ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. Interniert waren dort über 1000 Frauen, verteilt auf drei Baracken. Es handelte sich größtenteils um polnische und französische Häftlinge, die als Résistance-Kämpferinnen oder Überlebende des Warschauer Aufstandes von den Deutschen gefangen genommen worden waren, aber auch um Frauen aus Belgien, Luxemburg, der UDSSR und Spanien. Im Jahr 2008 hat sich der Arbeitskreis »Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer« gegründet, um das unmenschliche Leiden der Menschen in den Lagern während des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Fössefeldfriedhof
Fössefeldfriedhof
Denkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71
Denkmal 1870/71

Auf dem ehemaligen Garnisonsfriedhof in Hannover, heute Stadtfriedhof Fössefeld, sind mindestens 40 hingerichtete Soldaten bestattet. Die Gräber der Deserteure auf dem Fössefeldfriedhof liegen vom Eingang gesehen im hinteren rechts gelegenen Bereich.

Zu den bekannten Opfern zählen:

  • Hubert Breitschaft, *11.11.1903 in Cham, hingerichtet am 12.12.1944 in Hannover
  • Karl Weinmann, *19.5.1895, aus Speyer, hingerichtet am 29.12.1944 in Hannover
  • Hans Ciesielski, *10.5.1920, hingerichtet am 30.12.1944 in Hannover

Auf dem Fössefeldfriedhof finden jährlich an 1. September Gedenkveranstaltungen für Deserteure statt.

Mehr zur Geschichte von Limmer findet sich in der farbigen Geschichte Lindens von Jonny Peter.

Hier beginnt Limmer

Limmer

Hier beginnt LimmerGeprägt wird der Stadtteil durch verschiedene Industriegebiete, wie das ehemalige Fabrikgelände der Continental Gummi AG. In Betrieb sind noch die Wäscherei und Reinigung Stichweh sowie Lagereien und Speditionen am Lindener Hafen. Die Firma Sichel (heute Henkel-Konzern) ist am Limmer Brunnen/Seitenstichkanal Linden ansässig und ist der größte Arbeitgeber Limmers. Das ehemalige Conti Gelände wird ab 2014 zum Wohngebiet Wasserstadt Limmer ausgebaut.

Ein weiteres Neubauprojekt ist der Stichweh Leinepark. Entlang der Wunstorfer Straße ist hier ein Gewerbezentrum entstanden. Es bietet, durch die Ansiedlung eines Supermarktes und der Polizeiinspektion West eine Mischung aus Einkaufen, Gastronomie und Kommunikation.

St. Nikolai Kirche

St. Nikolai Kirche
St. Nikolai Kirche

Mittelpunkt des religiösen Lebens in Limmer ist die St. Nikolai Kirche in der Sackmannstraße. Aktuelles aus dem Gemeindeleben findet sich in der regelmäßig erscheinenden Sackmann-Postille. Außerdem finden seit einigen Jahren Ausstellungen zur Stadtteilgeschichte auf der Empore der Kirche und auch regelmäßig Konzertveranstaltungen in der Kirche statt.

In den Jahren 1685-1718 wirkte an der St. Nikolaikirche der durch seine derben niederdeutschen Predigten bekannte Pastor Jacobus Sackman, der auch den Adel nicht verschonte. Die Echtheit der überlieferten Predigten ist allerdings teilweise umstritten. Ein Gedenkstein für den Prediger befindet sich heute vor der Nikolaikirche.

Als Stadtteilzeitung für Limmer fungiert neben dem Gemeindeblatt Sackmannpostille der Lindenspiegel. Auch wenn der Stadtteil Limmer mit seinen ca. 6.000 Einwohnern der an Bevölkerung kleinste Teil von Linden-Limmer ist gibt es doch immer wieder neue und spannende Ideen und Geschichten von dort im Lindenspiegel zu berichten.

Stadtplan

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Nikolai Hannover-Limmer

Gemeindebüro
Sackmannstraße 32
30453 Hannover
✆ 0511 – 210 42 84
✎ 0511 – 210 53 10
✉ buero@nikolai-limmer.de
➜ www.nikolai-limmer.de

Deisterstraße

Rathaus in der Deisterstraße, 1910
Rathaus um 1910

Geschichte

Die Deisterstraße ist die alte Landstraße in Richtung Ricklingen. Zwischenzeitlich hieß sie auch mal Chaussee Straße. 1883 baut Christoph Hehl hier für Linden das erste Lindener Rathaus. Am 29. Mai 1885 wurde hier der erste Magistrat der Stadt Linden in sein Amt eingeführt. Doch schon 10 Jahre später wird das neue Ortszentrum rund um den heutigen Lindener Marktplatz angelegt und 1899 das neue Rathaus am Marktplatz fertiggestellt und einweiht. Damit ist das Rathaus an der Deisterstraße schon nach 16 Jahren wieder seiner Funktion beraubt.

DeisterstraßeDeisterstraße

Um 1900 wird am anderen Ende der Deisterstraße die Fleischwarenfabrik Ahrberg am Deisterplatz gegründet. Heute ist hier eines der Vorzeigeobjekte hannoverscher Fabriksanierung/Umnutzung zu finden, das Ahrberg-Viertel. Die Deisterstraße verbindet heute die Verkehrsknotenpunkte Schwarzer Bär und den Deisterplatz. Auch früher hat die Landstraße nach Ricklingen schon eine Verkehrstechnisch bedeutende Rolle gespielt. Sie führte zur lange Zeit einzigen Brücke über die Ihme. Erst 1869 wird am heutigen Küchengarten die zweite Brücke zwischen Linden und Hannover erbaut.

Deisterstraße 1906Deisterstraße 2007

Revitalisierung

Nachdem die Deisterstraße in den letzten Jahren immer mehr an Attraktivität eingebüßt hat, wurde von der Stadt Hannover im Rahmen des Programms StartUp-impuls der Sonderpreis „Mode & Design“ vergeben. Der Sonderpreis richtet die Aufmerksamkeit auf junge Modemacherinnen und kreative Accessoire-Designer und bietet dabei den angehenden Selbstständigen Entwicklungsperspektiven als Ladeninhaber in der Deisterstraße.

Für den Aufbau eines eigenen Unternehmens an der Deisterstraße bietet der Sonderpreis Prämien in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, plus jeweils ein Jahr ein mietfreies Ladenlokal, für das lediglich die Nebenkosten zu tragen sind sowie umfangreiche Beratung während der Gründungsphase.

Neben den generellen Anforderungen an das Geschäftskonzept im Ideenwettbewerb Startup-Impuls, gilt es für die Kandidaten des Sonderpreises Mode & Design weitere Anforderungen zu berücksichtigen. Denn das Geschäftskonzept soll nicht nur betriebswirtschaftlich überzeugen. Besonderen Wert wird auf das Ladenkonzept gelegt, da das Ladenlokal einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Deisterstraße leisten soll. Hier bietet sich viel Raum für innovative Ideen und kreative Lösungen.

1. Das Geschäftskonzept muss aus dem Bereich Mode & Design kommen, bzw. in diesem Bereich Produkte und/oder Dienstleistungen anbieten.
2. Die Produkte und/oder Dienstleistungen sollen kreative und innovative Ansprüche mit marktwirtschaftlicher Umsetzbarkeit verknüpfen.
3. Sofern möglich, sollten Qualifikationen und Referenzen im Bereich Mode & Design nachgewiesen werden.
4. Das Geschäftskonzept soll in besonderer Weise zur Entwicklung und Attraktivierung der Deisterstraße beitragen.

1. im Hinblick auf die Gestaltung der Straße
(z. B. durch das ins Entwicklungskonzept der Deisterstraße passende Angebot/Ladenlokal, die Schaufenster-/Fassadengestaltung, die innovative Nutzung des Gehweges)
2. im Hinblick auf die Mitarbeit im entstehenden Netzwerk der Deisterstraße
(z. B. durch Beteiligung an gemeinsamen Aktionen, die Bereitschaft zur Vernetzung & Kooperation, durch innovatives Engagement)

Der Sonderpreis wird ausgelobt von der Wirtschaftsförderung der Stadt Hannover und unterstützt durch die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH , das Quartiermanagement Linden-Süd, die Fachhochschule Hannover Fachbereich Design und Medien und die fahmoda gGmbH. Die Wirtschaftsförderung Hannover fördert die Stadtteilentwicklung und innovative Ansätze lokaler ökonomie mit zahlreichen Projekten und Aktivitäten.

Deisterkiez

Aus diesen Aktivitäten entstand der:
Deisterkiez

Erstes Rathaus Linden
Erstes Rathaus

Der Hauptpreis ging an Ann-Kristin Raaber und Lucy Winkler von der Modeschule Fahmoda. Sie planen auf der Deisterstraße einen Showroom für ihre Modekreationen (grossstadtrekorder). Dazu sollen Künstler ihre Werke im Ladenlokal präsentieren können.
Die Lindenerin Anne Wendlandt (Enna) plant ein Geschäft für Mode-Accessoires und Geschenkartikel.Und als dritte Preisträgerin gesellt sich Geraldine Lindner mit ihrem Konzept „wandel-dein-gewand“ zu den Preisträgerinnen.

Der erste Preis ist mit 5.000 Euro und die zwei anderen Preise mit je 2.500 Euro dotiert. Dazu gibt es die besagten Ladengeschäfte im ersten Jahr mitfrei. Die Ladengeschäfte sollen möglichst nah zusammen gelegt werden.
Die Jury hat die Preisträger auch unter dem Gesichtspunkt der Langlebigkeit ausgesucht. Dazu sollten die Preisträger auch nicht gegenseitig unter Konkurrenzdruck stehen.Die Mode soll aber nur der erste Schritt für die Deisterstraße sein. Ralf Wittek von der Wirtschaftsförderung Hannover denkt schon darüber hinaus an die klassischen Stadtteilgeschäfte. Einen Bäcker, Metzger und anderen Einzelhandel könnte die Deisterstraße sicher noch attraktiver Machen.

Links

Stadtplan

Tag der offenen Tür in der FAHMODA

Tag der offenen Tür in der FAHMODA

Tag der offenen Tür in
der FAHMODA

13. April 2013 von 11:00 bis 16:00 Uhr FAHMODA – Akademie für Mode und Design Hannover, Wunstorfer Straße 130, 30453 Hannover

Die Osterferien sind vergangen wie im Fluge und diese Woche hat unser Fahmoda-Leben wieder begonnen. Wer in unseren kreativen Kosmos einmal Einblicke gewinnen will, der hat am Wochenende die Gelegenheit dazu. Wirempfehlen allen Interessenten uns an unserem “Tag der offenen Tür” zu besuchen und uns kennen zu lernen. Denn dann informieren wir über die unterschiedlichen Unterrichtsfächer, Austauschprogramme und unsere Kooperation mit der Modeindustrie und geben Euch in lockerer Atmosphäre die Möglichkeit, unseren Studenten über die Schulter zu schauen und Fragen zu stellen. Außerdem zeigen wir aktuelle Arbeiten sowie Kollektionsmappen, realisierte Modelle und Kollektionen.

FAHMODA – Akademie für Mode und Design Hannover
Wunstorfer Straße 130
30453 Hannover 

www.fahmoda.de

Seite 1 von 212