Horst Bohne (Foto: privat/Schmida)

Ausstellung: „Lindener Butjer – HorstBohne“

Horst Bohne (Foto: privat/Schmida)
Horst Bohne (Foto: privat/Schmida)

Anlässlich der Feier zu 900 Jahre Linden im Jahr 2015 präsentierte Quartier e.V. im Küchengartenpavillon verschiedene Ausstellungen zur Lindener Geschichte. Dies wird auch im Jahr 2016 fortgesetzt. In der Reihe „Lindener Butjer“ stellen wir typische Lindener aus dem Vereinsumfeld vor. Den Beginn hatten wir im Januar 2015 mit Egon Kuhn gemacht. Nun stellt Jonny Peter den Lindener Butjer Horst Bohne vor.

1929 wird Horst Bohne in Linden geboren. Er wohnt mit Eltern und Bruder erst in der Steigertahlstraße, dann in der Fröbelstraße. Seine Kindheit und Schulzeit verbringt er in Linden: in der Fröbelstraße, dann in der Mittelschule am Lindener Berg. Auch das Abitur wird in Linden, in der Leibniz-Schule in der Beethovenstraße, gemacht. Danach arbeitet er im Reisebüro Bangemann, erst in der Falkenstraße, dann in der List. Der Lindener verbringt dann durch die Arbeit viel Zeit in der großen, weiten Welt.

1959 heiratet er Brigitte, eine Mitarbeiterin bei Bangemann. Die Hochzeit findet in der Martinskirche statt. Nach der Geburt der Tochter Katja zieht die Familie 1961 in die List.
Horst Bohne bleibt Linden verbunden. In den letzten Jahren hat er im Verein Quartier zahlreiche Bücher über seine Lindener Lebensgeschichte veröffentlicht und arbeitet in verschiedenen Lindener Vereinen und Projekten mit, vor allem, wenn sie sich mit der Geschichte beschäftigen. Dazu kommen Rundgänge und Vorträge über Linden. Aber Horst Bohne hat viele Interessen. Sowohl berufsbedingt als auch privat ist er in zahlreiche Länder geflogen. Er betreibt gerne Sport, ist Mineraliensammler und leidenschaftlicher Kleingärtner.

Die Ausstellung ist im Küchengartenpavillon auf dem Lindener Berg, Am Lindener Berge 44, zu sehen vom 17.1. bis 26.2.2016. Öffnungszeiten: Di., Fr. und So. 14-16 Uhr.

Die Eröffnung ist am Sonntag, den 17.1.2016 um 13 Uhr.

www.quartier-ev.de

Polizeipresse: Einbruch und Körperverletzung

Linden-Mitte: Drei Leichtverletzte bei Auseinandersetzung

Am Mittwoch, 23.12.2015, ist es bei einer großen, privaten Feier am Bartweg zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Gästen gekommen. Drei Männer (17, 21 und 23 Jahre) haben dabei leichte Stichverletzungen erlitten.

Aus bislang unbekannter Ursache war es unter mehreren Gästen der Feier kurz vor Mitternacht zu einer Auseinandersetzung gekommen. Dabei erlitten die drei Opfer oberflächliche Stichverletzungen und wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei konnte die Parteien trennen und hat Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen insgesamt fünf Tatverdächtige (22 bis 62 Jahre) eingeleitet. /pu

Trio nach versuchtem Einbruch in Verkaufsstand festgenommen

Beamte des Kriminaldauerdienstes Hannover haben Freitag, 25.12.2015, gegen 19:15, ein 17 Jahre altes Mädchen und zwei 13 und 16 Jahre alte Jungs festgenommen. Sie stehen im Verdacht, zuvor versucht zu haben in eine Grillhütte an der Elfriede-Paul-Allee (Linden-Süd) einzubrechen.

Den zivilen Beamten war während der Fahrt eine Person auf dem Dach der Grillhütte vor einem Baumarkt aufgefallen. Bei ihrer Nachschau bemerkten die Fahnder das Trio. Während der 13-Jährige zunächst zu Fuß flüchtete – er kam wenig später zurück – nahmen die Polizisten seine beiden Begleiter fest. Offenbar hatten sie versucht den Verkaufsstand zu öffnen, als sie durch die Ermittler überrascht wurden. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls verantworten und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Eltern übergeben. /pu

Fluchtgeschichten

Symbol asfMillionen Menschen befinden sich derzeit auf der Flucht. Tausende kommen jeden Tag in Deutschland an. Wir hören und lesen jeden Tag aus den Medien darüber. Viele von uns leisten vor Ort Hilfe. Aber niemand, der es nicht selbst erlebt hat, kann sich vorstellen, wie es ist, seine Heimat, Freunde und Familie zu verlassen, einen weiten und gefährlichen Weg auf sich zu nehmen und noch einmal aus dem Nichts neu anzufangen und sich ein neues Leben aufzubauen. Deshalb fragen wir nach.

Die Referentin ist vor mehr als 30 Jahren als Kind mit ihren Eltern aus Afghanistan geflohen und lebt seitdem hier. Sie ist hier zur Schule gegangen und betreibt ihr eigenes Dienstleistungsunternehmen.

Wir laden Sie ein zuhören, was sich hinter ihrer Fluchtgeschichte verbirgt:

am 24. November 2015, um 18.30 Uhr
im AWO Seniorenzentrum Ihme-Ufer,
Ottenstraße 10, 30451 Hannover

Moderation: Dr. Thela Wernstedt, MdL

Veranstalter: ASF – Arbeitskreis Sozialdemokratischer Frauen, Limmerstraße 23, 30451 Hannover

Eine Schwester für die drei warmen Brüder

Sommerlinde wird am Sonntag gepflanzt

Eine Schwester für die drei warmen Brüder
Eine Schwester für die drei warmen Brüder

Am Sonntag, den 11. Oktober um 12 Uhr pflanzen Lindener Bürgerinnen und Bürger eine Gemeinschaftslinde. Anlässlich der 900 Jahr Feier Lindens haben mehr als 200 Einwohner Lindens über 1.000 € gesammelt, um als Zeichen der Verbundenheit zu ihrem Stadtteil eine Sommerlinde zu pflanzen.

Der BUND als Initiator der Aktion lädt zur feierlichen Pflanzaktion unter Mitwirkung prominenter Lindener zwischen Martinskirche und IGS ein.

Ein Spaten sollte mitgebracht werden.

Programm:

12:00 – Posaunenchor der St. Martins Gemeinde
12:05 – Gerd Wach, BUND: Begrüßung und Anlass
12:15 – Sketch zu 900 Jahre Linden (Theaterwahn)
12:25 – Jazz vom Jazzquartett
12:30 – Stadtteilbürgermeister Rainer Grube
12:35 – Pflanzaktion (Bürger schaufeln das Pflanzloch zu)
12:45 – Wünsche an die Zukunft – Kinder des AWO-Kindergartens und der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) behängen den Baum mit ihren Wünschen zu ihrer Zukunft, der des Baumes und der Lindens
AWO und Eltern
12:55 – Eine Bank an der Linde – Die Arbeitsgemeinschaft Lindener Vereine (AGLV) präsentiert ihre Bank
13:05 – Anita Pape-Schön vom Kirchenvorstand der St. Martins Gemeinde als Nachbarin
13:10 – Ausklang mit Sekt- und Saftempfang und Jazz vom Jazzquartett

Die neuen Seepferde

Sechs schöne Wochen Sommerferienprogramm

Die neuen Seepferde
Die neuen Seepferde

Das Ergebnis von 6 Wochen Sommerferienprogramm in Linden Nord:
25 Kinder haben ihr Seepferdchen gemacht und viele von ihnen anschließend auch noch das Bronze- oder sogar Silberabzeichen. Insgesamt sind in diesem Sommer 47 Abzeichen bis zu Gold oder Totenkopf abgelegt worden.

Das Spielhaus der Caritas, das DOMINO der Kirchengemeinden Linden-Nord und die GFA e.V. freuen sich über die große Zahl von Kindern, die es mit viel Mühe und Training geschafft haben, sichere Schwimmerinnen und Schwimmer zu werden.

Wir sind stolz auf unsere Kinder!!!

Im Lindener Sommerferienprogramm gibt es für Kinder und Eltern viele wichtige neue Erkenntnisse, Erfahrungen und Erlebnisse, z.B. welche Freizeitmöglichkeiten kann ich in Hannover und Region mit öffentlichen Verkehrsmitteln teilweise sogar kostenfrei erreichen wie u.a. den Park der Sinne, das Steinhuder Meer oder die Wasserräder im Deister.

Am Kanal nach dem Drachenbootfahren
Am Kanal nach dem Drachenbootfahren

Die Sicherheit im Wasser für Kinder und Jugendliche ist für die beteiligten Einrichtungen aber eines der wichtigsten Ziele. Aus diesem Grund haben sich jeden Dienstag und an einem Donnerstag zwischen 40 und 60 Kinder Richtung Schwimmbad bewegt.

Allein mit den 5 hauptamtlichen Mitarbeiterstellen der Einrichtungen – davon bedingt durch die „Höhe“ der städtischen Beihilfen inzwischen nur noch eine in Vollzeit – hätten wir das nicht schaffen können!!

Also ein großes Dankeschön an alle Praktikantinnen und Praktikanten, Ehrenamtliche und auch Eltern, die uns zum größten Teil kostenlos oder nur gegen geringe Aufwandsentschädigungen unterstützt haben.

Und natürlich nochmals vielen Dank an Vereint für Hannover, die LindenLimmerStiftung, die Friedrich und Dora Rauch-Stiftung und die Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Jugend und Familie, für die finanzielle Unterstützung. Nur mit den Teilnehmerbeiträgen der Familien wären die Fahrtkosten und Eintrittsgelder des Programms nicht finanzierbar.

Lindener Butjer - Berta Schlösser

Ausstellung „Lindener Butjer – Berta Schlösser“

Lindener Butjer - Berta Schlösser
Lindener Butjer – Berta Schlösser

Anlässlich der Feiern zu 900 Jahre Linden im Jahr 2015 präsentiert Quartier e.V. im Küchengartenpavillon verschiedene Ausstellungen zur Lindener Geschichte.
Eine Reihe lautet „Lindener Butjer“, in der wir typische Lindener aus dem Vereinsumfeld vorstellen. Den Beginn hatten wir im Januar mit Egon Kuhn gemacht. Nun stellt Jonny Peter Berta Schlösser vor.

1942 wird Berta Schneider in Linden geboren. Sie wohnt mit Eltern und Geschwistern in der Stephanusstraße. Ihre Kindheit und Schulzeit verbringt sie auch in Linden. Insbesondere das nahe Wohnumfeld mit Lindener Markt und Lindener Berg gehören zu ihrem Quartier. Sie schildert ihre Spiele, das Leben und den Alltag in Linden.
1965 heiratet sie Siegfried Schlösser. Auch nach der Heirat bleiben sie in Linden wohnen. Sie bekommen zwei Kinder und wohnen inzwischen jahrzehntelang in der Wittekindstraße.
Berta Schlösser interessiert sich sehr für die Geschichte ihres Stadtteils, sammelt alles, was sie über Linden bekommen kann und hat sich inzwischen ein umfangreiches Privatarchiv angelegt. Sie engagiert sich auch im Stadtteil, u.a.in der St. Martinskirche und beim Verein Quartier.
Auf die Frage, ob sie ein Lindener Butjer sei: „Ja, natürlich. Ich bin in Linden geboren und habe mein ganzes Leben hier verbracht. Mir ist hier alles vertraut.“

Die Ausstellung ist im Küchengartenpavillon auf dem Lindener Berg, Am Lindener Berge 44,
zu sehen vom 30.8. bis 16.10.2015.
Öffnungszeiten: Di., Fr. und So. 14-16 Uhr.
Die Eröffnung ist am Sonntag, den 30.8.2015 um 14 Uhr.
Dabei wird auch ein Kurzfilm von Ulf Kronshage mit einem Interview von Berta Schlösser vorgestellt.

Claus-Carsten Winkelmann, Präsident des Lions Club Hannover-Hermes, Helga Berndmeyer, Aktion Kindertraum gemeinnützige GmbH, Ute Friese, Geschäftsführerin Aktion Kindertraum, Michael Schier (LC Hannover-Hermes)

3000 Euro für schöne Ferien

Claus-Carsten Winkelmann, Präsident des Lions Club Hannover-Hermes, Helga Berndmeyer, Aktion Kindertraum gemeinnützige GmbH, Ute Friese, Geschäftsführerin Aktion Kindertraum, Michael Schier (LC Hannover-Hermes)
Claus-Carsten Winkelmann, Präsident des Lions Club Hannover-Hermes, Helga Berndmeyer, Aktion Kindertraum gemeinnützige GmbH, Ute Friese, Geschäftsführerin Aktion Kindertraum, Michael Schier (LC Hannover-Hermes)
Lions Club Hannover-Hermes spendet 3.000 Euro für benachteiligte Kinder

Wie bereits im Jahr 2014 stellte der Lions Club Hannover-Hermes auch dieses Jahr nicht nur Manpower für das Fun Kinderfestival zur Verfügung, sondern spendete auch 3000 Euro, damit benachteiligte Kinder eine Ferienfreizeit genießen können.

Das 7. Fun Kinderfestival brach alle Rekorde. 100.000 Kinder und deren Eltern lockte das Fest in diesem Jahr an.

Mit mehr als 50 Helfern assistierten die Mitglieder des Lions Clubs den Kindern auf den Hüpfburgen und an anderen Spielständen, verteilten kleine Geschenke oder Süßigkeiten und verkauften Eintrittsbändchen. „Wir waren gerne dabei und haben im Club beschlossen, im nächsten Jahr Wiederholungstäter sein zu wollen. Uns hat es viel Spaß gemacht, vor allem zu sehen, wie sehr sich manche Kinder gefreut haben.“, sagt Michael Schier vom Lions Club.

Aus dem Erlös des Fun Kinderfestivals werden für benachteiligte Kinder aus Stadt und Region Hannover Ferienfreizeiten finanziert. Diese Mittel stockte der Lions Club noch einmal mit 3000 Euro auf. In diesem Jahr stehen die Flüchtlingskinder im Fokus. Für sie werden Ferienfreizeiten und insbesondere Sprachreisen organisiert.

Am 20.07.2015 übergab der Lions Club Hannover-Hermes Präsident Claus-Carsten Winkelmann den Scheck an Ute Friese, Geschäftsführerin der Aktion Kindertraum, eine der Organisationen, die das Fun Kinderfestival ins Leben riefen.

www.aktion-kindertraum.de

Am Steinhuder Meer

Das 17. Lindener Sommerferienprogrammheft ist da

Am Steinhuder Meer
Am Steinhuder Meer

Die Kinder und Familien in Linden haben es schon sehnsüchtig erwartet und freuen sich nun auf die Sommerferien und den Start des alljährlichen Programms mit Ausflügen und Aktionen in Hannover und der Region.

Mit Hilfe der Unterstützung durch Vereint für Hannover, die LindenLimmerStiftung, die Friedrich und Dora Rauch-Stiftung und die Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Jugend und Familie ist es in diesem Jahr möglich, das Lindener Sommerferienprogramm durchzuführen, denn allein aus den Teilnehmerbeiträgen der Kinder lässt sich dieses Programm nicht finanzieren.
Seit nun schon 17 Jahren wird das Programm von dem Spielhaus der Caritas, dem DOMINO der Kirchengemeinde Linden-Nord und der GFA – Gesellschaft zur Förderung Ausländischer Jugendlicher e.V. gemeinsam organisiert und veranstaltet.

Gratulation zum Seepferdchen
Gratulation zum Seepferdchen

In den gesamten 6 Ferienwochen treffen sich die Kinder und oft auch deren Eltern und Geschwisterkinder von montags bis freitags in den ihnen vertrauten und bekannten Einrichtungen. Von hier aus geht es los: Schwimmen in unterschiedlichen Bädern, Park der Sinne, Wakitu-Spielplatz, Waldstation Eilenriede, Rastiland, Phaeno Wolfsburg, Steinhuder Meer, Zoo Hannover, Sommerrodelbahn Bodenwerder u.v.m. sind die Ziele.

Jeden Freitag findet am Spielhaus ein Grillnachmittag statt, an dem bis zu 80 Kinder und Erwachsene zusammenkommen. Die Kinder spielen und toben, die Mütter und Väter können sich kennenlernen und austauschen.

Sommerferienprogramm
Sommerferienprogramm

Seit Jahren nehmen bis zu 140 Kinder und deren Familien an diesem Ferienprogramm teil. Alle machen neue Erfahrungen und Bekanntschaften, entdecken ihnen unbekannte neue Orte und lernen viele neue Freunde kennen.

Besonders wichtig: Viele der Kinder lernen in den Ferien schwimmen und machen ihre Schwimmabzeichen!!
Die verschiedenen Nationalitäten des Stadtteils kommen zusammen und verbringen jedes Jahr einen schönen Sommer miteinander.

Logo JuKiKs 2015

JUKIKS – Jugend- und Kinder-Kultursommer

Logo JuKiKs 2015Vom Montag, den 06. Juli, bis Freitag, den 31. Juli 2015, steht in Linden-Süd wieder alles im Zeichen des JuKiKs.

In den letzten Wochen vor und in der ersten Woche in den Ferien werden die jungen BewohnerInnen des Stadtteils Straßen, Plätze und Einrichtungen nutzen, um ihre musischkreativen, sportlichen und anderen Potentiale auszuprobieren und den Nachbarn und Besuchern zeigen, welche Bereicherung sie für ihre Umwelt darstellen.

„Der JuKiKs ist eine gute Gelegenheit mit Gleichaltrigen des Stadtteils in Kontakt zu treten, gemeinsame Interessen zu entdecken, auszubauen und zu pflegen“ Bettina Kahle, Stadtteilkulturarbeit Linden-Süd (LHH)

Die letzten sechs Jahre haben gezeigt, dass es sich lohnt in unserem Stadtteil ein besonderes Augenmerk auf unsere jungen BewohnerInnen zu legen. Oftmals in großen Familien oder mit einem alleinerziehenden Elternteil aufwachsend bleiben die Möglichkeiten eines langen Urlaubs oder einer Teilnahme an kostenpflichtigen Ferienprogrammen für viele unerreichbar.

Der JuKiKs bietet hier die Möglichkeit an sinnvollen Freizeitaktivitäten direkt vor Ort teilzunehmen und darüber hinaus während des Übergangs der Schul- in die Ferienzeit bereits wichtige Einrichtungen und das dazugehörige Personal für die nächsten Wochen kennenzulernen.

Die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit und weitere Organisationen aus Linden- Süd werden mit vielfältigen Angeboten Eltern, Kindern und Nachbarn zeigen, wie kreativ und lustvoll Freizeit genutzt werden kann.

„Ich bin besonders davon angetan wie viele Einrichtungen des Stadtteils sich diesem gemeinsamen Dach anschließen und welche Qualität in den Angeboten steckt“ Carsten Tech, Quartiersmanagement Linden-Süd (GBH)

JUKIKS - Jugend- und Kinder-Kultursommer
JUKIKS – Jugend- und Kinder-Kultursommer

Das bunte vierwöchige Programm, bestehend aus insgesamt 18 Aktivitäten zu 33 verschiedenen Zeiten, entnehmen Sie bitte der mitgeschickten Webversion der Broschüre. Diese ist als gedruckte A6-Version (für die Hosentasche) ab sofort in allen Kinder- und Jugendeinrichtungen in Linden-Süd, im Stadtteilladen an der Deisterstr. 66, im Kulturbüro Linden-Süd im Treffpunkt Allerweg 7 und in der Stadtteilbibliothek Linden erhältlich.

Die Auftaktveranstaltung, zu der wir Sie recht herzlich einladen möchten, findet am Montag den 06. Juli 2013 ab 11:30 Uhr auf dem Pausenhof der Grundschule Egestorff in der Petristr. 4 statt (am besten den offenen Hintereingang von der Station Stadionbrücke nutzen). Dort wird u.a. der Stadtbezirksbürgermeister Linden-Limmers und JuKiKs- Schirmherr, Rainer-Jörg Grube, den Startschuss für JuKiKs 2015 geben. Anschließend gibt es musikalische Beiträge und ein Luftballonstart aller Grundschul- und Kindergartenkinder des Stadtteils!

Das dürften spannende Wochen werden.

Ort: Linden-Süd
Veranstalter: Stadtteilkultarbeit LHH, Kulturbüro Linden-Süd, Quartiersmanagement Linden-Süd und (fast) alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Linden-Süd

Grundschule Kastanienhof

Eine Sporthalle als Flüchtlingsunterkunft?

Grundschule Kastanienhof
Grundschule Kastanienhof

Liebe Stadt Hannover, geht es noch? Flüchtlinge in einer Sporthalle unterbringen zu wollen ist auch unter Idealbedingungen schon ein Armutszeugnis. Dies aber auch noch in einer in Betrieb befindlichen Grundschule zu tun setzt dem Ganzen die Krone auf. Wenn man bedenkt, wie viele Hotelzimmer im Stadtgebiet nur bedingt ausgelastet sind oder das am anderen Ende vom Stadtbezirk ein ganzes Krankenhaus leer steht schüttelt man nur noch mit dem Kopf. Aber das eine ist eben zu teuer und das andere gehört der Region Hannover. Man fragt sich was als Nächstes kommt. Werden jetzt Zelte angeschafft oder gibt es nur noch eine Zeitung für die Parkbank.

Nichtsdestotrotz werden die Flüchtlinge im Stadtteil gerne willkommen sein.

ab


Presseinformation des Bezirksbürgermeisters Linden-Limmer

Die besondere Herausforderung bei der Flüchtlingsunterbringung in der Sporthalle der GS Kastanienhof besteht sowohl in der Vereinbarkeit der Einrichtung einer Flüchtlingsnotunterkunft mit dem Ganztagsbetrieb einer Grundschule, wie auch in der menschenwürdigen Gestaltung der Unterkunft für die betroffenen Flüchtlinge! – Nach den bisherigen Infos und Besuch der Schule am heutigen Nachmittag ergibt sich folgende Zusammenfassung der derzeitigen Situation:

Grundsätzliches:

  • Es werden ca. 30 Personen in der Turnhalle untergebracht, die Halle wird dafür derzeit hergerichtet und ausgestattet,
  • Es sollen nur alleinstehende männliche Flüchtlinge untergebracht werden (Herkunft derzeit noch unbekannt, „vermutlich Balkan, ex Jugoslawien“)
  • Auf die Nennung eines Zeitraums will sich niemand festlegen („aber wir sind bemüht diese Unterbringungsform so kurz wie möglich zu halten“), kann aber auch längere Zeit heißen,
  • Die Schule hat heute die Elternschaft durch einen Elternbrief über die Planungen und Hintergründe informiert,
  • Die Schule hat heute die SchülerInnen durch pädagogische Unterrichtseinheiten zum Thema Flucht auf die bevorstehenden Gäste vorbereitet,
  • Die Schule bereitet mit der Schülerschaft Willkommensaktionen für den Empfang vor,

Die Wünsche der Schule wurden durch die LHH (weitgehend) berücksichtigt:

  • Es wird einen eigenen Zugang geben, die Flüchtlinge müssen die Halle also nicht durch das Schulgebäude betreten,
  • Die sanitären Einrichtungen sind zwar turnhallengemäß, aber (nach persönlicher Inaugenscheinnahme) bei 30 Personen und nur einem Geschlecht zumutbar,
  • Es gibt keinen eigenen Außenbereich, so wird durch einen Bauzaun mit Sichtschutz ein Streifen vom Schulhof abgetrennt, der eine mindestnotwenige gegenseitige Privatsphäre & Distanzraum bildet (der Schulhof wird von der Schule im Ganztagsbetrieb genutzt und auch während der Schulferien im Ganztagsbetrieb bespielt),
  • Da keine Kochmöglichkeit besteht, wird das Essen angeliefert und kann in einem kleinen Gemeinschaftsbereich verzehrt werden,
  • Eine (typische & bekannte) Betreuung erfolgt durch das Rote Kreuz (sowohl der Sicherheitsdienst (24/7) & durch SozialarbeiterInnen),

Weiteres Vorgehen:

Der Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube wird zeitnah gemeinsam mit der Schulleitung der GS Kastanienhof zu einer Infoveranstaltung breit einladen in der alle Betroffenen zu Wort kommen können und die Stadt Hannover zu Aussprache und Hintergrundinfos eine Teilnahme zugesagt hat; ferner soll dort auch das formulierte Interesse an der Bildung eines Freundeskreises aufgegriffen werden.

Eingeladen werden alle Interessierten, besonders die Nachbarn, die Elternschaft, die betroffenen Sportvereine und alle an der Bildung eines Freundeskreises interessierten.

Der konkrete Termin wird derzeit abgestimmt und in den nächsten Tagen veröffentlicht!

Der Stadtbezirk Linden-Limmer ist für seine langandauernde Migrationsgeschichte und Integrationsfähigkeit und -bereitschaft bekannt und wird sich auch hier entsprechend gastfreundlich zeigen!


Pressemitteilung Stadt Hannover:

Grundschule Kastanienhof: Große Sporthalle wird Notunterkunft für Flüchtlinge

Die große Sporthalle an der Grundschule Kastanienhof im Stadtteil Limmer muss ab Donnerstag (18. Juni) vorübergehend als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt werden. Schulleitung und Sportvereine sind bereits darüber informiert. Grund hierfür ist die kontinuierliche Steigerung der wöchentlichen Zuweisungsrate des Landes Niedersachsen und der geringe Vorlauf. Der Landeshauptstadt Hannover (LHH) wurden in dieser Woche rund sechzig Menschen zugewiesen, rund dreißig davon sollen zunächst in der großen Sporthalle untergebracht werden. Die hohen Standards der LHH für die sozialfürsorgerische Betreuung gelten auch für diese Notunterkunft. SozialarbeiterInnen des Deutschen Roten Kreuzes sind vor Ort.

Derzeit leben rund 2.650 Flüchtlinge in den Unterkünften der LHH, die dezentral im gesamten Stadtgebiet verteilt sind. Die Stadt lotet alle Möglichkeiten zur Unterbringung von Flüchtlingen aus. Zusätzlich arbeitet die LHH weiterhin an der Umsetzung des vom Rat beschlossenen Leitbildes.


Pressemitteilung DIE LINKE:

Willkommenskultur sieht anders aus!

Mit der Einquartierung von Flüchtlingen in die Turnhalle der Grundschule Kastanienhof stellt sich die Stadt erneut ein Armutszeugnis aus.

„Als ob die Flüchtlinge völlig überraschend nach Hannover kommen würden“, so Dirk Machentanz, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bezirksrat Linden-Limmer.

„Eine menschenwürdige Unterbringung in der Turnhalle Kastanienhof ist nicht möglich. Die Stadt Hannover will anscheinend auf Kosten der Flüchtlinge sparen. Der Aufbau eines Containerdorfes auf dem brachliegenden Conti-Parkplatz ist der Stadt wohl zu teuer. Offensichtlich sieht der Bauunternehmer Papenburg wohl seine und die Pläne von Rotgrün für eine schöne und teure Wasserstadt durch ein solches Containerdorf gefährdet“, so Machentanz weiter.

„Gleichzeitig kann in der Grundschule Kastanienhof nun für die dortigen Schülerinnen und Schüler, sowie für die Kinder aus den ansässigen Kitas kein Sportunterricht mehr stattfinden.“
Limmer wird damit zu sportfreien Zone. Bekanntlich ist auch der Freibadbereich vom Fössebad nicht zugänglich.

„Die LINKE fordert umgehend den Bau eines Containerdorfes auf dem ehemaligen Gelände des Conti-Parkplatzes als Übergang. Es gibt sicherlich Wege und Möglichkeiten Herrn Papenburg zu zwingen sein brachliegendes Gelände für die Unterkunft von Flüchtlingen zu nutzen. Außerdem wäre es angebracht, wenn sowohl Herr Papenburg als auch die Rotgrüne Mehrheit im Rat der Stadt noch den Hauch eines sozialen Gewissens hätten“, sagt Dirk Machentanz.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Machentanz
Fraktionsvorsitzender