Lindener Sommerferienprogramm

Endlich wieder Sommer – Lindener Sommerferienprogrammheft ist da

Das neue Lindener Sommerferienprogrammheft ist da und kann im Spielhaus in der Walter-Ballhause-Straße 12, beim DOMINO am Bethlehemplatz 1b und in der GFA in der Pfarrlandstraße 5a abgeholt werden.

Seit nun 18 Jahren organisieren diese 3 Kindereinrichtungen das gemeinsame Programm mit Ausflügen und Aktionen in Hannover und Region.

Jedes Jahr nehmen bis zu 140 Kinder und deren Familien an Ausflügen und Aktionen in Hannover und Region statt. Alle machen neue Erfahrungen und Bekanntschaften, entdecken ihnen unbekannte neue Orte und lernen viele neue Freunde kennen.

In den gesamten 6 Ferienwochen treffen sich die Kinder und oft auch deren Eltern und Geschwisterkinder von montags bis freitags in den ihnen vertrauten und bekannten Einrichtungen. Von hier aus geht es los: Schwimmen in unterschiedlichen Bädern, Park der Sinne, Wakitu-Spielplatz, Waldstation Eilenriede, Rastiland, Phaeno Wolfsburg, Steinhuder Meer, Zoo Hannover, Sommerrodelbahn Bodenwerder, Wisentgehege Springe u.v.m. sind die Ziele.

Besonders wichtig: Viele der Kinder lernen in den Ferien sicher schwimmen und machen ihre Schwimmabzeichen!!

Dieses Jahr wird das Programm finanziell unterstützt durch die LindenLimmerStiftung, die Friedrich und Dora Rauch-Stiftung, den Stadtbezirksrat Linden-Limmer und der Initiative „Mitten Drin!“ des Niedersächsischen Sozialministeriums und des deutschen Kinderschutzbundes.

Allein aus den Teilnehmerbeiträgen der Kinder und Familien lässt sich dieses Programm nicht finanzieren.

Lindener Rathaus

„Beutelrucksäcke“ gestalten bei „Mach mit!“-KREATIVzone im Lindener Rathaus

Lindener Rathaus
Lindener Rathaus

„Mach mit!“ bei der KREATIVzone am Sonnabend (25. Juni) von 10 bis 12 Uhr im Glasfoyer des Lindener Rathauses. Dann können die von vielen Menschen getragenen „Beutelrucksäcke“ mit unterschiedlichen (Linden)-Motiven und professionellem Siebdruckverfahren selbst gestaltet werden.

Zum ersten Termin am 11. Juni im Rahmen der KreativZone waren rund 40 Kinder und Eltern passend zum Marktgeschehen zum Thema „Schnitz-Gemüse“ kreativ.

Immer sonnabends zur besten Marktzeit laden Lindener Kreativschaffende ins Lindener Rathaus zu bunten Aktionen ein. Die weiteren Termine jeweils von 10 bis 12 Uhr sind der 6. und 20. August, sowie der 3. und 17. September.

Kreativschaffende aus allen künstlerischen Richtungen, die Ideen haben, einen solchen Vormittag zu gestalten, können sich im Freizeitheim Linden unter der E-Mail-Adresse fzh-linden@hannover-stadt.de oder unter der Telefonnummer 168-44895 anmelden.

Krippe „Junges Gemüse“

Krippe „Junges Gemüse“ sucht FSJler/-in

Krippe „Junges Gemüse“Die Krippe „Junges Gemüse“ in Hannover Linden sucht zum 01.08.2016 eine/-en FSJler/-in.

Wir sind eine ganzheitlich ökologisch orientierte Elterninitiative mit 10 Krippenkindern im Alter von 1-3 Jahren, die von einem tollen Team liebevoll betreut werden. Ein pädagogischer Schwerpunkt in der Arbeit sind Natur- und Umwelterfahrungen mit den Kindern.

Wir bieten euch:

  • Erfahrungen in der Krippenarbeit
  • die Erprobung im Umgang mit Kindern, Eltern und Team
  • neue Möglichkeiten, die eigenen Fähigkeiten und Grenzen kennenzulernen
  • individuelle und pädagogische Betreuung und Begleitung im FSJ
  • der Dachverband „Kinderladeninitiative Hannover“ ist Träger des FSJ und organisiert Begleitseminare

Wenn ihr Lust habt das Team in allen Arbeitsbereichen im Rahmen eines einjährigen „Freiwilligen sozialen Jahres“ zu unterstützen, könnt ihr euch unter folgender Adresse melden:

Kita Junges Gemüse
Posthornstraße 17
30449 Hannover
Tel: 0511 65512786
jungesgemuese@gmx.de
jungesgemüse-ev.de

Neues Gymnasium in Limmer geht nach den Sommerferien an den Start – Anmeldungen am 30. und 31. Mai möglich

Hannovers 17. Gymnasium nimmt nach den Sommerferien seinen Betrieb auf. Die fünfzügige Schule in der Wunstorfer Straße in Limmer startet zum Schuljahr 2016/17 mit dem fünften Jahrgang als offene Ganztagsschule mit einem freiwilligen Nachmittagsangebot. Das pädagogische Konzept bietet einige Besonderheiten. Die Schule ist insbesondere durch die Stadtbahnlinie 10 und auch durch die Buslinie 700 gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.

„Voneinander lernen – miteinander wachsen“ heißt der Leitgedanke für das schulische Zusammenleben, den das Planungsteam erarbeitet hat. Die kommissarische Schulleiterin Wencke Hedderich und ihre KollegInnen arbeiten seit einem halben Jahr intensiv am pädagogischen Konzept des neuen Gymnasiums, das einige Besonderheiten bieten soll. „Meine Kolleginnen und Kollegen und ich freuen uns auf die Kinder nach unserer langen Planungsarbeit am Schreibtisch. Wir sind gut vorbereitet, um unsere zukünftigen Schülerinnen und Schüler in der Schulzeit zu begleiten, um ihre Persönlichkeiten und ihre individuellen Fähigkeiten zu stärken“, sagt Hedderich.

Die Anmeldungen für die fünften Klassen des Gymnasiums Limmer nehmen am 30. und 31. Mai an der Grundschule Albert-Schweitzer (Liepmannstraße 6) in der Zeit von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr einige der zukünftigen Lehrerkräfte entgegen. Für Fragen vorab ist das Sekretariat der Schule ab sofort für Eltern unter der Telefonnummer (05 11) 1 68 – 3 07 60 erreichbar (die Anmeldungen selbst werden nur persönlich am 30. und 31. Mai entgegen genommen!). Weitere Informationen bietet das Internet unter www.gymnasium-limmer.de.

Klassenleitungen bestehen aus Teams

An der neuen Schule bestehen die Klassenleitungen aus Teams: Für jede Klasse wird es zwei gleichberechtigte Lehrkräfte geben, die mit möglichst vielen Stunden in der Lerngruppe unterrichten sollen, damit die Kinder verlässliche Ansprechpersonen haben. Innovativ für ein Gymnasium ist auch die Wochenplanarbeit in den Kernfächern. Das bedeutet, dass alle SchülerInnen zu Beginn einer Woche einen individuellen Lehrplan mit Wahl- und Pflichtaufgaben erhalten, den sie in der Woche nach eigenem Tempo erledigen. Offene Unterrichtsformen werden durch das Doppelstundenmodell, einem Unterricht in 95-Minuten-Takten – einschließlich einer variablen Bewegungs- und Trinkpause – unterstützt. Der Unterricht der ersten Stunde beginnt morgens um acht Uhr.

Individuelle Schwerpunkte wählbar

Ein breites Sprachangebot wie Französisch, Latein und Spanisch als zweite Fremdsprache steht den zukünftigen SchülerInnen zur Wahl. Wer sich für die vielfältigen Formen von Rhythmus begeistert, kann sich bei der Anmeldung für den Musikschwerpunkt zu bewerben. Zwei zusätzliche Stunden Musikunterricht auf Percussion-Instrumenten werden den Kindern angeboten. „Schülerinnen und Schüler, die sich für dieses Angebot interessieren, sollten Neugierde und Freude an Musik und am Musikmachen haben. Das Zusammenspiel in der Gruppe stärkt neben den musikalischen Fähigkeiten auch die Konzentrationsfähigkeiten und sozialen Kompetenzen“, erläutert Hedderich.

Individuelle Schwerpunkte sind ab dem achten Jahrgang für alle wählbar. Wahlpflichtprofile in den Bereichen Musik, MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), Sport- und Gesundheit, Umwelt- und Gesellschaft oder eine dritte Fremdsprache sind im Angebot. Die Interessen der Heranwachsenden bei ihrer persönlichen Entscheidung für ein Profil sollen die Freude am Lernen unterstützen.

Als offene Ganztagsschule bietet das Gymnasium Limmer ein Mittagessensangebot, eine Hausaufgabenbetreuung und verschiedene Arbeitsgemeinschaften an. Erste Kontakte zum Sportverein TSV Limmer und zum Ruderverein Linden sind bereits geknüpft für mögliche Angebote am Nachmittag.

Umbauarbeiten im Zeitplan

Die Umbau- und Sanierungsarbeiten am neuen Gymnasium befinden sich im Zeitplan. Ende Juni 2016 wird der erste Bauabschnitt mit einer Fläche von circa 2.500 Quadratmetern an die Landeshauptstadt Hannover (LHH) übergeben. Dieser beinhaltet die Klassenräume für den fünften Jahrgang, Fachräume unter anderem für Kunst, Musik, Naturwissenschaft, einen Aula- und Pausenbereich, eine Cafeteria, einen multifunktionalen Aufenthaltsbereich für die Ganztagsbetreuung sowie einen kleinen Verwaltungsbereich. Der Zugang für den ersten Bauabschnitt wird von der Limmerstraße aus erfolgen. Die Barrierefreiheit ist damit mit dem ersten Schultag gegeben. Darüber hinaus stehen Außenflächen rund um den Gebäudetrakt zwischen Limmerstraße, Wunstorfer Straße und der Fösse zur Verfügung.

Auch die Arbeiten an den direkt angrenzenden Gebäudeteilen sind soweit fortgeschritten, dass keine Beeinträchtigungen in dem ab August 2016 in den Schulbetrieb gehenden Abschnitt zu erwarten sind. Damit sind die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, dass nach den Sommerferien 2016 der fünfte Jahrgang in das Gebäude einziehen kann. Alle übrigen Gebäudeteile der Schule werden bis zum Sommer 2017 fertiggestellt und an die LHH übergeben. Die Stadt Hannover hat das ehemalige Universitätskomplex an der Wunstorfer Straße 14, dessen sechsstöckiges Hauptgebäude und langgestreckten Seitenflügel längere Zeit weitgehend leer standen, für das neue Gymnasium langfristig angemietet.

Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 18.05.2016

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Gremium:Stadtbezirksrat Linden-Limmer
Sitzungsdatum:18.05.2016
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn:19:00 Uhr

Statischer Link: Dauerhafte Internetadresse dieses Dokuments

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Genehmigung des Protokolls ggf. über die Sitzung am 25.11.2015
3. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
3.1. Treffpunkt Allerweg, Sanierung Familienzentrum (Drucks. Nr. /2016)
3.2. Umstrukturierung einer Kindergartengruppe mit Einzelintegration im Familienzentrum St. Vinzenz in eine Integrationsgruppe
3.3. Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren Nr. 240, 2. Änderung – Ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche Aufstellungsbeschluss, Verzicht auf die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, Auslegungsbeschluss (Drucks. Nr. 1016/2016 mit 3 Anlagen)
3.4. Städtebaulicher Vertrag zum Bebauungsplan Nr. 240, 2. Änderung – Ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche – (Drucks. Nr. 1008/2016 mit 1 Anlage)
3.5. Fortführung der Förderung des Innovativen Modellprojektes an der Egestorffschule in Trägerschaft des Diakonischen Werkes (Drucks. Nr. 0803/2016)
3.6. Fortführung des Innovativen Modellprojektes des Elternvereins „Salz und Pfeffer“ (Drucks. Nr. 0802/2016)
3.7. Schulergänzende Betreuungsmaßnahme an der Grundschule Albert-Schweitzer-Schule
4. I N T E G R A T I O N S B E I R A T
4.1. Bericht über die Sitzung des Integrationsbeirates Linden-Limmer
4.2. Zuwendungen auf Vorschlag des Integrationsbeirates Linden-Limmer (Drucks. Nr. 15- /2016
5. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
6. A N T R Ä G E
6.1. Interfraktionell
6.1.1. Sonderprogramm ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Spielplätzen (Drucks. Nr. 15-0962/2016)
6.2. Gemeinsam von Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Bezirksratsherrn Schimke
6.2.1. Zweckentfremdung von Wohnraum unterbinden um Verschärfung des Wohnungsmangels zu vermeiden (Drucks. Nr. 15-1032/2016)
6.3. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
6.3.1. Anbringung eines Baumschutzes am Straßenbaum Konkordiastr. 14. (Drucks. Nr. 15-1027/2016)
6.3.2. „Ein Spielplatz für alle Kinder“ (Drucks. Nr. 15-1028/2016)
6.3.3. Ausweitung der Umweltzone auf Limmer und den Westschnellweg (Drucks. Nr. 15-1029/2016)
6.3.4. Planung Wasserstadt Limmer – Weiterführung der Anwaltsplanung (Drucks. Nr. 15-1030/2016)
6.3.5. Querungsverbesserung an Fußgängerschutzanlagen (sogenannte „Bettelampeln“) (Drucks. Nr. 15-1031/2016 mit 1 Anlage)
6.4. der SPD-Fraktion
6.4.1. Maßnahmen zur Verhinderung der Zweckentfremdung von Wohnraum (Drucks. Nr. 15-1020/2016)
6.4.2. Schwarzer Bär, Rückbau der ehemaligen Haltestelle (Drucks. Nr. 15-1022/2016)
6.4.3. Freizeitheim Linden, Großer Saal, Bühne (Drucks. Nr. 15-1024/2016)
7. A N F R A G E N
7.1. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
7.1.1. Ordnungswidriges Parken in Linden/Hannover, insbesondere Dauer-Falschparker im Fußgängerzonenbereich Lindener Marktplatz (Drucks. Nr. 15-1026/2016)
7.2. der SPD-Fraktion
7.2.1. Grundschule Kastanienhof, Sanierung und Anbau (Drucks. Nr. 15-1025/2016)
7.3. von Bezirksratsherrn Schimke
7.3.1. Parteienwerbung in der Ratspost (Drucks. Nr. 15-1033/2016)
8. Informationen über Bauvorhaben
9. Bericht des Stadtbezirksmanagements
10. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunktes
Günter Müller

Orte einer Lindener Kindheit – 16. Literarischer Rundgang in Linden-Nord

Günter Müller
Günter Müller
Zum 16. mal lädt die Initiative „Lebensraum Linden“ am 21. Mai ein zum literarischen Rundgang durch Linden-Nord mit dem Autor Günter Müller. Start und Ziel des Rundgangs ist die ehemaligen Bäckerei von Müllers Eltern, das heutige Café Doppelkorn auf der Limmerstraße,

Müller liest während des Rundgangs an Orten einer Lindener Kindheit aus seinem Buch „Unvollständige Rückkehr an vergangene Orte. Die Tour führt u.a. in die Eichendorffschule, die er von 1950 bis 54 als Hennigesschule besuchte, zum ehemaligen „Abenteurspielplatz“ zwischen den Trümmern des Brackebuschgarten im Bereich der Dornröschenbrücke und endet im Apollo-Kino, das seinerzeit „Flohkiste“ genannt wurde. Der Spaziergang regt zu Gesprächen über das vergangene und aktuelle Linden an, die sich beim gemütlichen Beisammensein fortsetzen lassen.

Auszüge des Rundgangs sind als digitale „Tour“ in Text und Bild auf www.lebensraum-linden.de zu sehen. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung bei Günter Müller: Tel.: 0511/406867, mail:g.mueller@htp-tel.de sinnvoll.

Termin: Samstag, 21.05.2016, 14 Uhr
Ort: Café Doppelkorn, Limmerstraße 58, 30451 Hannover
Stadtbahn: Linie 10, Station Leinaustraße

Ein Projekt von „Lebensraum Linden“, dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover und der Hannoverschen Volksbank

Ein Rucksack voller Bilder

VHS-Ausstellungseröffnung „Ein Rucksack voller Bilder“ – Fotografieren und Sprache(n) lernen

Ein Rucksack voller Bilder
Ein Rucksack voller Bilder

Die Volkshochschule Hannover in Linden zeigt vom 28. April bis 31. Mai die Ausstellung „Ein Rucksack voller Bilder“ Fotografieren und Sprache(n) lernen. Die Ausstellung zeigt Bilder, die während eines Projektes mit Flüchtlingskindern und deren Eltern entstanden sind.

Im Januar 2016 startete das von der Agentur für Erwachsenenbildung geförderte Projekt „Ein Rucksack voller Bilder“. Das Projekt hat zum Ziel, anhand der Fotografie Kindern in Flüchtlingsunterkünften eine kreative Beschäftigung zu geben und im Anschluss durch die entstandenen Fotos mit den Eltern die Sprachkompetenz zu fördern.

Projektinhalte

Früher nahmen die Menschen, wenn es brannte, ihr Fotoalbum mit. Heute sind diese Bilder digital auf Smartphones gespeichert, die auch bei den Kommunikationsmöglichkeiten einen sehr wichtigen Beitrag darstellen. Das ist in unserer heutigen Zeit gerade für Flüchtlinge von großer Bedeutung.

Im Projekt zeigte sich, dass Kinder einen ganz intuitiven Ansatz haben, mit Fotografie und deren Technik umzugehen. Sie drücken auf den Knopf, wenn sie etwas entdecken, was ihnen wichtig ist und ihnen gefällt. Bei der Arbeit im Projekt sind persönliche Fotos entstanden, die auf Motive aus ihrer derzeitigen Unterkunft und im umliegenden öffentlichen Raum zurückgreifen.

Anhand dieser Bilder entstand ein persönliches Bilderbuch, dem die Kinder und ihre Familien Begriffe in der Muttersprache und in der deutschen Sprache zugeordnet haben. Neben dem kreativen Fotografieren wurde so die deutsche Sprache gefördert. Abschließend werden die entstandenen Fotografien nun in einer Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 28. April, 16 Uhr, im Lindener Rathaus, Lindener Markplatz, im Foyer eröffnet.

16.00 Uhr: Begrüßung und Einführung durch die Projektleitung
16:15 Uhr: Grußworte Michael Guttmann, Fachbereichsleitung VHS Hannover im Anschluss Grußworte von Christel Wolf, Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB)
16.30 Uhr: Vorstellung des Projektes durch die VHS Hannover, Sebastian Cunitz und Julius Matuschik vom Cameo Kollektiv und Klaus Scheede (Sprach-Dozent)
16.45 Uhr: Eröffnung der Ausstellung

Voraussichtlich werden Kinder und Familien, die im Projekt mitgearbeitet haben, vor Ort sein.

Entwurf Gymnasium Limmer (Copy: HÜBOTTER + STÜRKEN)

Schulleben ab August im neuen Gymnasium in Limmer – Planungsgruppe stellt Konzept und Leitbild vor

Entwurf Gymnasium Limmer (Copy: HÜBOTTER + STÜRKEN)
Entwurf Gymnasium Limmer (Copy: HÜBOTTER + STÜRKEN)

In der Schulausschusssitzung der Landeshauptstadt Hannover präsentierte heute (16. März) die Planungsgruppe des Gymnasiums Limmer ihr Konzept und das Leitbild der neuen Schule „Voneinander lernen – miteinander wachsen“. Das fünfzügige Gymnasium Limmer startet zum Schuljahr 2016/17 aufsteigend ab Klasse fünf als offene Ganztagsschule mit einem freiwilligen Nachmittagsangebot.

Die Planungsgruppe, die sich aus acht zukünftigen Lehrkräften des neuen Gymnasiums zusammensetzt, arbeitet derzeit an einem pädagogischen Konzept. Zur Diskussion steht dabei das Angebot eines erweiterten Musikunterrichts ab Jahrgang 5. Fest vorgesehen ist ein breites Sprachangebot ab Klasse sechs. Neben Französisch und Latein soll Spanisch als zweite Fremdsprache beantragt werden. Ab Klasse acht haben die SchülerInnen die Möglichkeit individuelle Schwerpunkte in Form von Wahlpflichtunterricht zu setzen. Angedacht sind zum jetzigen Zeitpunkt ein Musikprofil, ein MINT-Profil, ein Sport- und Gesundheitsprofil, ein Umwelt- und Gesellschaftsprofil, bilingualer Unterricht in Erdkunde, Geschichte und Politik-Wirtschaft sowie die Wahl einer dritten Fremdsprache.

„Der Schulwechsel auf das Gymnasium ist für die Kinder ein großer Schritt. Uns ist es wichtig, den Kindern Zeit zu geben, ihre persönlichen Vorlieben und Stärken herauszufinden und sie in diesem Prozess zu unterstützen“, erklärte Wencke Hedderich, Leiterin der Planungsgruppe. Bis dahin nehmen die SchülerInnen an einem vielseitigen, freiwilligen AG-Angebot teil und haben Zeit sich zu orientieren.

Um mehr kooperative Unterrichtsformen zu ermöglichen, haben sich die Pädagogen der Planungsgruppe für das Doppelstundenmodell entschieden: Ein Unterrichtsfach wird 95 Minuten am Stück mit Bewegungs- und Trinkpause unterrichtet. Eine weiteres Merkmal des pädagogischen Konzeptes des neuen Gymnasiums in Limmer sind Klassenlehrerteams. Für jede Klasse wird es zwei gleichberechtigte Klassenlehrer geben, die mit möglichst vielen Stunden in der Lerngruppe unterrichten sollen, damit die Kinder vertraute Ansprechpartner haben. Weiter innovativ geplant wird für die jüngeren Jahrgänge. Die Planungsgruppe diskutiert derzeit die Einführung von Wochenplanstunden. Das bedeutet, dass alle SchülerInnen zu Beginn einer Woche einen individuellen Lehrplan mit Wahl- und Pflichtaufgaben erhalten, den sie in der Woche nach eigenem Tempo erledigen müssen. „Wir möchten die Ressourcen des eigenverantwortlichen Lernens, die die Schüler aus vielen Grundschulen mitbringen, nicht versiegen lassen und mehr offene Unterrichtsformen anbieten, um die Schüler stärker individuell zu fördern und zu fordernn“, sagte Hedderich.

Die Planungsgruppe tagt einmal wöchentlich und setzt sich aus acht LehrerInnen anderer Gymnasien und Gesamtschulen aus Hannover und dem Umland zusammen, die zum Start an das neue Gymnasium in der Wunstorfer Straße wechseln werden. Die Leitung der Gruppe hat Wencke Hedderich übernommen. Sie ist aktuell noch als Oberstudienrätin an der Herschelschule Hannover tätig. Ihr Vertreter ist Andreas Nolting, der derzeit am Schiller-Gymnasium in Hameln unterrichtet. Die Planungsgruppe hat die Aufgabe, pädagogische Konzepte für die späteren schulischen Gremien vorzubereiten und erarbeitet das Schulprofil. Dabei wird sie von der Niedersächsischen Landesschulbehörde unterstützt. Sie stellt das Unterrichtsangebot zusammen, klärt den Personalbedarf, übernimmt zahlreiche organisatorische Aufgaben und wählt die Lehrbücher und Lehrmaterialien aus.

Personell unterstützt wird die Gruppe von einem Elternvertreter und einem Mitglied des städtischen Schulträgers. Auch ein Vertreter des Stadtschülerrates war eingeladen. In den Prozess der Baumaßnahmen ist die Planungsgruppe zudem beratend einbezogen. Die ehemaligen Universitätsgebäude in der Wunstorfer Straße, in die das Gymnasium Limmer einzieht, werden derzeit aufwendig saniert. Der neue Schulstandort wird barrierefrei für eine inklusive Beschulung konzipiert. Drei Gebäudekomplexe stehen für das neue Gymnasium zur Verfügung. Im August ziehen die neuen Fünftklässler in einen fertig gestellten zweigeschossigen Flachbau ein. Bis zum Schuljahresbeginn 2017/18 werden die beiden anderen Gebäudeteile saniert sein, die ausreichend Platz für Unterrichts-und Fachräume bieten und dann weitere Jahrgänge aufnehmen können. Zusätzliches Leben zieht zu diesem Zeitpunkt bereits in alle Klassenzimmer ein, denn die SchülerInnen der Goetheschule lernen für zwei Jahre in den Gebäuden, da ihre Schule komplett saniert wird.

Für alle interessierten Eltern bietet die Planungsgruppe im April zwei Informationsabende an:

12.04., 19.30 Uhr, Grundschule In der Steinbreite (Foyer)
21.04., 19.30 Uhr, Grundschule Albert Schweitzer Schule(Aula)

Treffpunkt Allerweg

„Singende Stadtteile“: Lieder und Tänze aus aller Welt

Treffpunkt Allerweg
Treffpunkt Allerweg
Am Sonntag (13. März) sind Kinder zwischen sechs und 12 Jahren eingeladen, Lieder aus verschiedenen Ländern zu singen, Tänze kennenzulernen und gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag zu verbringen. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17 Uhr im Kulturbüro Linden-Süd (Allerweg 7) statt. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Eltern, die mitkommen möchten, sind währenddessen herzlich zum Elterntreff eingeladen und dürfen am Ende des Nachmittags eine kleine Aufführung genießen.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts Projekt „Singende Stadtteile“, als Kooperationsveranstaltung der Musikschule mit dem Kulturbüro Linden-Süd. Für Rückfragen steht Bettina Kahle unter der Rufnummer 168-44667 zur Verfügung.

Horst Bohne (Foto: privat/Schmida)

Ausstellung: „Lindener Butjer – HorstBohne“

Horst Bohne (Foto: privat/Schmida)
Horst Bohne (Foto: privat/Schmida)

Anlässlich der Feier zu 900 Jahre Linden im Jahr 2015 präsentierte Quartier e.V. im Küchengartenpavillon verschiedene Ausstellungen zur Lindener Geschichte. Dies wird auch im Jahr 2016 fortgesetzt. In der Reihe „Lindener Butjer“ stellen wir typische Lindener aus dem Vereinsumfeld vor. Den Beginn hatten wir im Januar 2015 mit Egon Kuhn gemacht. Nun stellt Jonny Peter den Lindener Butjer Horst Bohne vor.

1929 wird Horst Bohne in Linden geboren. Er wohnt mit Eltern und Bruder erst in der Steigertahlstraße, dann in der Fröbelstraße. Seine Kindheit und Schulzeit verbringt er in Linden: in der Fröbelstraße, dann in der Mittelschule am Lindener Berg. Auch das Abitur wird in Linden, in der Leibniz-Schule in der Beethovenstraße, gemacht. Danach arbeitet er im Reisebüro Bangemann, erst in der Falkenstraße, dann in der List. Der Lindener verbringt dann durch die Arbeit viel Zeit in der großen, weiten Welt.

1959 heiratet er Brigitte, eine Mitarbeiterin bei Bangemann. Die Hochzeit findet in der Martinskirche statt. Nach der Geburt der Tochter Katja zieht die Familie 1961 in die List.
Horst Bohne bleibt Linden verbunden. In den letzten Jahren hat er im Verein Quartier zahlreiche Bücher über seine Lindener Lebensgeschichte veröffentlicht und arbeitet in verschiedenen Lindener Vereinen und Projekten mit, vor allem, wenn sie sich mit der Geschichte beschäftigen. Dazu kommen Rundgänge und Vorträge über Linden. Aber Horst Bohne hat viele Interessen. Sowohl berufsbedingt als auch privat ist er in zahlreiche Länder geflogen. Er betreibt gerne Sport, ist Mineraliensammler und leidenschaftlicher Kleingärtner.

Die Ausstellung ist im Küchengartenpavillon auf dem Lindener Berg, Am Lindener Berge 44, zu sehen vom 17.1. bis 26.2.2016. Öffnungszeiten: Di., Fr. und So. 14-16 Uhr.

Die Eröffnung ist am Sonntag, den 17.1.2016 um 13 Uhr.

www.quartier-ev.de