Medienwerkstatt Linden

MedienWerkstatt gibt weitere Lindenfilme heraus

Medienwerkstatt LindenSeit dem Jahr 2009 vertreibt die MedienWerkstatt Linden eine DVD-Kollektion mit historischen Filmen über den Stadtteil Linden. Bisher waren zehn DVDs und die Produktion „Lindener FilmGeschichten“ im Angebot. Die Serie ist jetzt um sechs weitere Lindenfilme erweitert worden.

Die neue Staffel umfasst folgende Beiträge: eine Defa-Produktion über den „Arbeiterfotografen“ Walter Ballhause, ein Interview mit Egon Kuhn, eine Dokumentation des Theaterstücks über die Verfolgung jüdischer Familien am Schwarzer Bär, die Historie des Teutonia-Chores, die Milieustudie „Kolorit Kochstraße“ und das Hausbesetzerstück „Kampf um den Kiez“.

Diese Filme sind zum Preis von je acht Euro pro DVD erhältlich. Ermöglicht wird dieses günstige Angebot durch die Zusammenarbeit der Filmemacher und eine finanzielle Unterstützung der LindenLimmerStiftung. Interessenten wenden sich an die MedienWerkstatt in der Charlottenstr.5, Tel. 0511 440500, gern auch per Mail unter info@medienwerkstatt-linden.de.

Kirchenfenster

Gottesdienste an Heiligabend

Bethlehemkirche
Bethlehemkirche

15:00 Uhr – Bethlehemkirche
mit Krippenspiel

15:00 Uhr – St. Nikolai Kirche
Gottesdienst für Ungeduldige

16:00 Uhr – St. Godehard Kirche
mit Krippenspiel

16:00 Uhr – St. Benno Kirche
mit Krippenspiel

16:00 Uhr – St. Martinskirche
mit Krippenspiel und dem Kinder- und Jugendchor

16:00 Uhr – Gospelkirche
Gospelgottesdienst

16:00 Uhr – Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hannover-Linden (Hohestraße)
Gottesdienst am Heiligen Abend für alle Generationen

16:30 Uhr – St. Nikolai Kirche
mit Krippenspiel

17:00 Uhr – Bethlehemkirche
mit dem Bethlehem-Chor

18:00 Uhr – St. Martinskirche
mit dem Posaunenchor

18:00 Uhr – St. Nikolai Kirche
Christvesper

22:00 Uhr – Bethlehemkirche

22:00 Uhr – Gospelkirche
Gospel Christnight

23:00 Uhr – St. Martinskirche

23:00 Uhr – St. Nikolai Kirche
Christnacht

LindenKalender 2016

Der neue LindenKalender 2016 von Quartier e.V. ist da

LindenKalender 2016
LindenKalender 2016
Der neue „LindenKalender 2016“ von Quartier e.V. erscheint für das Jahr 2016 auch wieder unter dem Motto „Lindener Geschichte“. 2015, anlässlich der 900 Jahre Linden, hatte der Kalender schon das Thema „Lindener Geschichte“ aufgegriffen und präsentierte Motive mit der Lindener Baugeschichte bis 1920.

Für 2016 wird dies fortgesetzt mit Bildern der Geschichte des 20. Jahrhunderts.

In unserem LindenKalender 2016 sind wieder 13 historische Motive zu sehen, die viel über die Geschichte Lindens erzählen. Die alten Fotos stammen alle aus dem Historischen Museum Hannover. Darunter sind auch einige Fotos von Wilhelm Hauschild aus dem HAZ-Hauschild-Archiv im Historischen Museum.

Bei den historischen Motiven handelt es sich um das Capitol-Hochhaus am Schwarzen Bären aus den 1930er Jahren als Titelbild. Der Januar zeigt die in den 1930er Jahren abgerissene Hanomag-Werkssiedlung „Klein Rumänien“ um 1920. Der Lindener Turm mit zwei Flakstellungen 1942 zeugt von der Zeit des 2. Weltkrieges (Februar-Motiv), ebenso wie das März-Foto, das die Göttinger Straße mit der Baustelle für die Hanomag-U-Boot-Halle zeigt, also die Fläche, auf der noch kurz zuvor „Klein-Rumänien“ stand.

Im April zeigen wir das Hauschild-Foto aus dem Jahr 1957 mit dem Straßenverkehr am Schwarzen Bären, der noch im Zentrum eine Verkehrsinsel mit Standuhr hatte. Im Mai folgt das Hauschild-Bild von 1957 mit der Werkssiedlung an der Fannystraße, die ebenfalls inzwischen abgerissen wurde. Im Juni ist das neu gebaute Heizkraftwerk 1963 zu sehen (Foto H.Wagner), hier noch ohne Schornsteine. Im Juli ist auf dem Hauschild-Foto von 1959 ein Blick über den Platz Am Küchengarten zu sehen, der damals noch ein Kreisverkehr war. Der August zeigt eine Luftaufnahme aus dem Jahr 1984 von G.Stoletzki mit der Limmerstraße und den „Toblerone“-Hochhäusern. Der September präsentiert wieder eine Luftaufnahme von G. Stoletzki aus dem Jahr 1984, jetzt mit dem Ihmezentrum und der Blumenauer Straße.

Der Oktober zeigt ein Bild von W.Buch mit dem Allerweg 1980 und erinnert an die Sanierung in Linden-Süd, denn die Vorderhäuser sind kurz nach der Aufnahme abgerissen worden, der November zeigt das Hauschild-Bild der Viktoriastraße/ Ecke Fössestraße von 1958 und der Dezember wiederum ein Hauschild-Bild: das Lindener Rathaus und die Ecke Egestorffstaße/ Lindener Markt aus dem Jahr 1953.

Der Kalender ist im A-3-Format gedruckt und kostet 15 Euro. Er ist im Küchengartenpavillon dienstags, freitags und sonntags zwischen 14 und 16 Uhr erhältlich sowie zu in der Lindener Buchhandlung, Limmerstraße 47 und in der Buchhandlung Decius, Falkenstraße 10 erhältlich.

www.quartier-ev.de

Zusammen mit dem Choreografen Hans Fredeweß erarbeiteten 83 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus 27 verschiedenen Ländern das Tanzstück „Schwarzer Bär“. Zu den Teilnehmer/innen gehören 50 Flüchtlinge zwischen 8 und 18 Jahren, die, ob mit oder ohne Tanzerfahrung, mit Begeisterung dabei waren. Nach sechs Probewochen wurde das Stück am 9. November im Kulturzentrum Pavillon aufgeführt.

Kamera: Maximilian Schoepe
Redaktion: Valeska Reents
Schnitt: Maximilian Schoepe, Valeska Reents

www.h-eins.tv

Eine Schwester für die drei warmen Brüder

Sommerlinde wird am Sonntag gepflanzt

Eine Schwester für die drei warmen Brüder
Eine Schwester für die drei warmen Brüder

Am Sonntag, den 11. Oktober um 12 Uhr pflanzen Lindener Bürgerinnen und Bürger eine Gemeinschaftslinde. Anlässlich der 900 Jahr Feier Lindens haben mehr als 200 Einwohner Lindens über 1.000 € gesammelt, um als Zeichen der Verbundenheit zu ihrem Stadtteil eine Sommerlinde zu pflanzen.

Der BUND als Initiator der Aktion lädt zur feierlichen Pflanzaktion unter Mitwirkung prominenter Lindener zwischen Martinskirche und IGS ein.

Ein Spaten sollte mitgebracht werden.

Programm:

12:00 – Posaunenchor der St. Martins Gemeinde
12:05 – Gerd Wach, BUND: Begrüßung und Anlass
12:15 – Sketch zu 900 Jahre Linden (Theaterwahn)
12:25 – Jazz vom Jazzquartett
12:30 – Stadtteilbürgermeister Rainer Grube
12:35 – Pflanzaktion (Bürger schaufeln das Pflanzloch zu)
12:45 – Wünsche an die Zukunft – Kinder des AWO-Kindergartens und der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) behängen den Baum mit ihren Wünschen zu ihrer Zukunft, der des Baumes und der Lindens
AWO und Eltern
12:55 – Eine Bank an der Linde – Die Arbeitsgemeinschaft Lindener Vereine (AGLV) präsentiert ihre Bank
13:05 – Anita Pape-Schön vom Kirchenvorstand der St. Martins Gemeinde als Nachbarin
13:10 – Ausklang mit Sekt- und Saftempfang und Jazz vom Jazzquartett

Linden lie(p)t Limmer

Linden lie(p)t LimmerWir feiern 900 Jahre Linden mit einem großen Straßenfest! „Linden lie(p)t Limmer“! Denn unsere Liepmannstraße ist doch die schönste Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen. Zwischen Kirche und Fössebad soll am 19. September den ganzen Tag gefeiert werden.

Und diese Riesenparty hat natürlich auch einen guten Zweck: Wir wollen sammeln für die Erhaltung der historischen Gebäude Lindens, und in diesem speziellen Fall ist es gedacht für den Erhalt und die Sanierung des Kesselhauses auf dem Faustgelände. (Infos gibt es unter http:/www.linden-kesselhaus.de/service/home.html)

Wir starten um 12 Uhr mittags mit einem großen Bürger-Brunch an der längsten Tafel Linden-Limmers, zu dem sich jetzt schon jeder anmelden kann. Es wird eine kleine Spende pro Tisch bzw. pro Teilnehmer erbeten, die natürlich ebenfalls in die Erhaltung des Lindener Gebäudes fließt. Die Verpflegung kann mitgebracht werden oder bei einem der vielen Stände im Bereich des Straßenfestes erworben werden. Im gesamten Bereich der Liepmannstraße werden viele Geschäfte Lindens und Limmers ihre Speisen und Getränke anbieten.

Auf zwei Bühnen und in der Kirche sowie an verschiedenen Ständen wird es den ganzen Tag die unterschiedlichsten Angebote und Aktionen für Jung und Alt, für Kinder, für Jugendliche, für Familien, einfach für alle geben… Auf den Bühnen treten mehrere Bands auf und verschiedene Gruppen stellen sich vor, in der Kirche gibt es ein Kammerkonzert, es wird eine Hüpfburg geben und einige weitere Aktionen rund um Sport, Vereine, Kinder, Familien und Senioren. In der Gymnastikhalle des Fössebades wird es den ganzen Tag Filmvorführungen der Medienwerkstatt Linden geben.

Wir freuen uns auf Euren Besuch auf dem „Linden-liept-Limmer“-Straßenfest!

BÜRGERBRUNCH

Liepmannstraße, 12.00 bis 14.30 Uhr

Als Start zum Linden-Liept-Limmer Straßenfest möchten wir gemeinsam mit 500 Menschen 900 Jahre Linden feiern.
Tischreservierungen (8 Personen) 15 € und Einzelpersonen 2 € unter buergerbrunch-linden@gmx.de oder 0511 / 923 99 70.

MUSIKBÜHNE

  • 11:50 Fanfarenzug Alt Linden
  • 12:00 Grußworte Edelgard Bulmahn, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube
  • 12:30 Strada si Gitarra
  • 14:00 Popkantor
  • 14:45 Kinder-Hits zum Mitsingen und Mitmachen mit dem Kita-Chor
  • 15:15 Gospel und Pop mit dem Bethlehem-Chor
  • 15:45 Coversongs von Police bis heute mit der Bethlehem-Band
  • 16:30 KEV BO
  • 17:45 PASSEPARTOUT
  • 19:00 SpVgg Linden Nord
  • 20:00 Guacamole Aqui

Kleinkunst & Karaoke Bühne

Von 13.00 – 15.00 Uhr gibt es hier türkische Tänze, Zirkus- und Gesangseinlagen sowie Aufführungen von und mit den SchülerInnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Schule. Von 15.00 – 17.00 Uhr gibt es ein buntes Programm von Zauberern des Zauber Salon Hannover, Singer-Songwriter u.v.m. Ab 17.00 Uhr geht es dann los mit der legendären Béi Chéz Heinz Karaoke, der schönsten der westlichen Hemisphäre. Es steht fest: Egal ob Cro, Helene Fischer, Spice Girls oder Frank Sinatra, mit über 19.000 Tracks hat das Karaoke-Duo mächtig was im Angebot!

BÜHNE IN DER KIRCHE

Die Bühne in der Bethlehemkirche bietet ruhige Momente im Trubel. Von 16.00 – 17.00 Uhr gibt hier das Kammerorchester Bothfeld musikalische Darbietungen von Wolfgang Amadeus Mozart, Fernando Carulli und Charles Hubert Hastings Parry

ALBERT-SCHWEITZER-SCHULE

Tag der offenen Tür 13.00 bis 16.00 Uhr

Ausstellung zur Geschichte der Albert-Schweitzer-Schule, Schulführung, Schokowurfmaschine, Witzmaschine, Spiele auf dem Schulhof, Basteln mit Kindern, Kistenklettern, Popcorn-Maschine, Nagelbalken.

PROGRAMM FÜR KINDER & JUGENDLICHE

  • 12.00 – 18.00 Bastelaktion: die drei Warmen Brüder (Unternehmer Limmer e.V.)
  • 12.00 – 18.00 Bagger Diplom mit richtigem Bagger und Sand (Firma Baukasten)
  • 12.00 – 18.00 Hau den Lukas & Hüpfburg, Tischtennis und Kickertische (Béi Chéz Heinz)
  • 14.00 – 18.00 Kinderspaß vor der Kirche mit den Kitas Schminken, Glücksrad, Taschen nähen …
  • 14.00 – 18.00 Domino-Aktionen für Kinder im Grundschulalter
  • 14.00 – 18.00 Torwandschiessen und Dosenwerfen (BKT)
  • 14.00 – 18.00 Aktionen für Jugendliche Halfpipe, Just Dance, Singstar, Chillen (BKT)

BEI CHEZ HEINZ HOFPROGRAMM

Hoflounge, ab 14 Uhr, Eintritt frei

Heinz tanzt draußen!
Diesen Sommer ist unser Hof mit seinem Sandstrand und den Liegestühlen ein echtes Schmuckstück geworden, und wird am 19. September für euch zu einer entspannten Lounge inmitten der vielen Musikbühnen auf der Liepmannstraße. Eine feine Auswahl einiger DJs, die sich musikalisch von House bis Techno bewegen, bringt euch ab 14 Uhr bis in die späten Abendstunden durch den Tag. Unser Hof wird dafür zum Tanzparkett. Dazu versorgen wir euch mit leckeren Cocktails, Longdrinks und anderen kühlen Getränken und vegetarischen Snacks vom Grill. Das genaue Line-Up veröffentlichen wir einige Wochen vorher, aber so viel sei schon mal verraten: musikalisch vereinen wir ein paar unserer besten Crews: Tunnelblick, Tunesday und z Gold!

BEI CHEZ HEINZ NACHTPROGRAMM

Saal, ab 22 Uhr, Eintritt frei

Die turbulente Nacht-Sause – Querbeetdisco
Zum Abschluss unseres Straßenfestes lässt sich der Laden Eures Vertrauens nicht lumpen und bringt dicke Party-Kaliber in Stellung: Unsere DJ bringen die Saal-Tanzfläche mit feinstem Gitarrenkrempel, Alternative, Indie und Elektrobeats zum beben! Die Jungs haben unbestritten ein Gefühl dafür, was die Meute will und er gibt reichlich…

Aktuelle Infos auf unserer Facebook-Seite Linden-liept-Limmer.

Ort: Liepmannstraße
Veranstalter: Kirchengemeinde Linden-Nord, Bei Chéz Heinz, Albert–Schweitzer-Schule und Fössebad

Aufbruchstimmung bei Faust: Stiftungs-Vorstand Peter Hoffmann-Schoenborn, Faust-Vorstand Ingrid Lange, Geschäftsführer Hans-Michael Krüger, Pressesprecher Jörg Smotlacha und Kunsthallen-Kurator Harro Schmidt

Drei gute Nachrichten von der FAUST

Der Nachbarin Café Team
Der Nachbarin Café Team

Neues Café mit Tagesbetrieb geplant / „Der Nachbarin Café“ öffnet am 4. September

Auf einer Pressekonferenz am Dienstag, dem 28. Juli, hat das Kulturzentrum Faust das Konzept für sein neues Tages-Café vorgestellt, welches Anfang September neben der Warenannahme im ehemaligen Café Siesta seinen Betrieb aufnehmen soll. Es heißt „Der Nachbarin Café“ und steht damit ganz in der Tradition der Faust, denn der Name ist wie auch im Falle des Biergartens Gretchen und des Mephisto ein Zitat aus Goethes „Faust“. „Der Nachbarin Café“ soll täglich ab 10 Uhr die Besucher locken und dient gleichzeitig als Info-Zentrale und Vorverkaufsstelle. „So ein Treffpunkt hat bei Faust in den letzten Jahren gefehlt“, meint Pressesprecher Jörg Smotlacha. „’Der Nachbarin Café’ wird das neue Tor in die Faust, denn es ist der Ort, durch den künftig alle gehen, wenn sie das Faust-Gebäude betreten. Ich bin sicher, dass sich hier künftig viele Leute treffen, bevor sie zu unseren Veranstaltungen gehen.“

Das Angebot umfasst leckeren Kuchen, regionale Spezialitäten und kleine Snacks sowie besondere Frühstücks-Varianten. Die Getränke-Palette reicht von selbstgemachtem Eistee und Limonaden über Bio-Weine bis zu regionalem Bio-Bier. Auch Kultur wird großgeschrieben: Ein neues Tablequiz und verschiedene Specials vom Jazz-Frühstück bis zum Poetry Brunch sind geplant. Alle Vorbereitungen und Investitionen konnten in Eigenregie ohne Fördermittel gestaltet werden. So wurde eine neue Außenterrasse gebaut und die Gestaltung des Cafés mit Recycling-Möbeln und Upcycling-Accessoires durchgeführt. Die Bewirtschaftung übernimmt ein neues Café-Team, das die Faust in Kooperation mit seinem Gastronomie-Partner, dem S-Projekt, ausgewählt hat. Besonders stolz sind die neuen Betreiber auf ihren neuen Kaffee: „Faust wird ab September eine eigene Kaffeesorte haben, die extra für uns zusammengestellt wurde“, freut sich Katja Lampmann vom Café-Team. Der Kaffee stammt von der Rösterei Kaffeepur aus Berlin, die nachhaltigen Gourmet-Kaffee anbietet und von deren Qualität die Beteiligten so überzeugt waren, dass es zur Kooperation kam. „Als wir den Kaffee probiert hatten, konnten wir gar nicht anders, als sofort eine Lieferung zu bestellen“, sagt Lampmann. „Wir wollen schließlich, dass unsere Gäste wegen des tollen Kaffees immer wiederkommen!“ Am 4. September wird die Eröffnung mit einem kleinen kulturellen Rahmenprogramm gefeiert.

Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Kunsthallen-Kurator Harro Schmidt und der Tänzer und Choreograf Felix Landerer
Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Kunsthallen-Kurator Harro Schmidt und der Tänzer und Choreograf Felix Landerer

Umbau der Kunsthalle Faust im September abgeschlossen
Neuer Tanzboden eröffnet künstlerische Perspektiven / Zugang wird barrierefrei

Der Umbau der Kunsthalle Faust kommt voran. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag, dem 28. Juli, gab die Faust Details zu den Umbauplänen bekannt. Der Einbau eines mobilen Tanzbodens, die Installation von neuen Sanitär-Einrichtungen und der Anbau eines Fahrstuhls, durch den die Kunsthalle Faust barrierefrei wird, kosten insgesamt etwa 210.000 Euro. Ermöglicht werden konnte der Umbau durch die Unterstützung der Stadt Hannover und des Landes Niedersachsen. So steuerte der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 105.000 bei, 25.000 Euro kamen vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 30.000 Euro von der Kulturförderung der Stadt Hannover, 30.000 Euro aus dem InBev-Topf und noch einmal 10.000 Euro aus der Behindertenförderung der Stadt Hannover. Die Faust-Stiftung ist mit einem Eigenanteil von 10.000 Euro beteiligt. Alle Arbeiten sollen bis September dieses Jahres abgeschlossen sein. „Die Zukunft der Kunsthalle Faust ist uns sehr wichtig“, sagte Frau Dr. Schwandtner vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Hintergrund des Umbaus ist die geplante zukünftige Doppelnutzung der Kunsthalle Faust durch die Tanz-Gruppe Landerer & Company. Kulturdezernentin Marlis Drevermann, die Tanz als ihre „Herzensangelegenheit“ bezeichnete, kam mit der Unterstützung des Umbaus einem Wunsch Landerers nach einem neuen Raum für seine Proben nach: „Wir wollten einem Choreografen, der hervorragende Arbeit leistet, unbedingt an die Stadt Hannover binden.“ Felix Landerer bedankte sich für die Wertschätzung seiner Arbeit. „Das ist ein tolles Gefühl als Künstler und gibt mir ein größeres Maß an Freiheit“. Durch die Größe des neuen Raumes (etwa 320 Quadratmeter) seien künftig größere Produktionen mit 20 bis 30 Tänzern möglich, zurzeit könne er in der Eisfabrik maximal mit 5 bis 8 Personen arbeiten. Wie Landerer setzt auch der Kurator der Kunsthalle, Harro Schmidt, auf künftige Synergie-Effekte. „Workshops, gemeinsame Projekte, Überschneidungen, künstlerischer Austausch – alles ist denkbar.“ Konkret geplant ist die Aufteilung in Spielzeiten – je sechs Monate Ausstellungsbetrieb und Nutzung als Tanzhalle. Dass dies keinesfalls eine Einschränkung für die Arbeit der Kunsthalle bedeute, betonte am Ende Hans-Michael Krüger, Geschäftsführer der Faust: „Was uns in den vergangenen Jahren personell und organisatorisch nicht möglich war, kann nun realisiert werden: eine hundertprozentige Auslastung der Kunsthalle.“

Sanierung des Kesselhauses Linden rückt näher
Nach der 125.000 Euro-Förderung durch Bundesmittel stehen weitere Zuschüsse und Spenden zur Verfügung / Eröffnung im September 2016 geplant

Soll im Frühjahr 2016 saniert werden: das Kesselhaus der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers auf dem Faust-Gelände
Soll im Frühjahr 2016 saniert werden: das Kesselhaus der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers auf dem Faust-Gelände

Die Sanierung des Kesselhauses der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers auf dem Lindener Faust-Gelände kann, wenn alles läuft wie geplant, im Frühjahr 2016 begonnen werden. Dies gab die Neue Kesselhaus-Initiative auf einer Pressekonferenz am Dienstag, dem 28. Juli, bekannt. „Wir haben mit Spenden, Eigenmitteln und den zugesagten Mitteln aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes 165.000 Euro sicher“, erläuterte der Vorsitzende der Gebäude-Eigentümerin Faust-Stiftung, Peter Hoffmann-Schoenborn. Zwar würden insgesamt etwa 250.000 Euro benötigt, um das Gebäude von Asbest und Taubenkot zu befreien und den Erhalt durch Dach- und Fenster-Reparaturen langfristig zu sichern, doch seien die restlichen Gelder bereits bei Stiftungen beantragt. „In den Vorgesprächen waren die Stiftungen gegenüber dem Projekt sehr aufgeschlossen. Insofern sind wir sehr optimistisch, dass das Kesselhaus wie geplant zum Tag des Offenen Denkmals am 11. September 2016 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.“

Baudenkmal von nationaler Bedeutung: der Kessel im Inneren des Kesselhauses Linden
Baudenkmal von nationaler Bedeutung: der Kessel im Inneren des Kesselhauses Linden

Danach wird es erst richtig spannend: Denn wie das ehemalige Kesselhaus, das als letzter Zeuge der alten Lindener Industriekultur am Ihme-Gürtel gelten kann, umgenutzt wird, ist noch keinesfalls endgültig beschlossen. Das Konzept hierfür soll in einem offenen Dialog mit der Stadt und der Öffentlichkeit entwickelt werden. „Dieser Prozess wird sicherlich mindestens fünf Jahre dauern“, so Hoffmann-Schoenborn, der Modell-Zeichnungen von Architektur Studentinnen und –Studenten der Leibniz-Universität vorführte, die unter anderem die Nutzung als Kanu-Verleih, einen Sky-Walk zur Kunsthalle und den Umbau zu einem Hostel zeigten. Das erscheine auf den ersten Blick zwar etwas überdimensioniert, sagte Hoffmann-Schoenborn augenzwinkernd, aber die Entwürfe hätten gezeigt, welch großes Potential in dem historischen Gebäude steckt. „Eine rein museale Nutzung wäre nur mit 100 % öffentlicher Förderung möglich und ein privater Betrieb kommt auf keinen Fall infrage. Wir wollen, dass das Kesselhaus dauerhaft öffentlich genutzt werden kann.“ Hans-Michael Krüger, Geschäftsführer des Kulturzentrums Faust ergänzte: „Wir freuen uns, dass nun auch der letzte Teil unseres Geländes erschlossen werden kann. Für die Attraktivität des Kulturzentrums Faust hat das Kesselhaus eine große Bedeutung.“

Teutonia Chor

Wir tragen auf der Brust ein Lindenblatt

Das Lied vom Lindenblatt gesungen vom Teutonia-Chor Hannover-Linden von 1877 bei einer Chorprobe in der Gaststätte Rackebrandt.

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https://www.youtube.com/watch?v=sjLkAxKr3xQ

Wir tragen auf der Brust ein Lindenblatt
Linden ist die allerschönste Stadt

Wir tragen auf der Brust ein Lindenblatt
Linden ist die allerschönste Stadt

Man nennt uns Lindner Butjer,
von denen jeder weiß
„Lindner Blaut ist keene Boddermelk,
Lindner Blaut ist eher heiß!“

Wir hübschen Lindener Mädel,
von denen ist bekannt –
können lachen, scherzen, küssen
und sonst noch allerhand!

Wir tragen auf der Brust ein Lindenblatt
Linden ist die allerschönste Stadt

Wir tragen auf der Brust ein Lindenblatt
Linden ist die allerschönste Stadt

Zwischen Ihme, Leine und Fösse,
liegt unsere Lindenstadt,
weil wir in ihr geboren sind,
sie unsere Liebe hat!

Wir lieben unser Linden,
die Stadt der Industrie,
sie ist uns traute Heimat,
Lindener Blut vergißt das nie!

Wir tragen auf der Brust ein Lindenblatt
Linden ist die allerschönste Stadt

Wir tragen auf der Brust ein Lindenblatt
Linden ist die allerschönste Stadt

Und kommen wir einst zu Petrus,
dann spricht der mit Bedacht:
„Für Euch hab‘ ich das Himmelstor
sehr freudig aufgemacht!“

Denn ihr tragt ja auf der Brust ein Lindenblatt,
Linden ist die allerschönste Stadt

Wir tragen auf der Brust ein Lindenblatt
Linden ist die allerschönste Stadt

Text: Fritz Röttger
Notation: Barbara Maria Krieger

Vor Ort Ausgabe 81

Vor Ort das Kirchenmagazin (Ausgabe Sommer 2015)

Vor Ort Ausgabe 81
Vor Ort Ausgabe 81

Die Ausgabe 81 des gemeindeübergreifenden Kirchenmagazin der evangelischen Kirchengemeinden in Linden ist jetzt Online.

Die Themen:

Wir Lindener lieben den Sommer … da wird der Grill poliert, die Bänke besetzt, die Schrebergärten und Innenhöfe bepflanzt, geschwommen, gepaddelt, gepicknickt, gesungen, geflirtet, gelimmert, in der Strandbar gesessen, Latte Macchiato getrunken, geplaudert, gefeiert…

Dazu: Drei Fragen – drei Antworten – von fünf Lindenern!

1. Wo sollte man sich in Linden unbedingt aufhalten?
2. Was sollte man in Linden draußen unternehmen?
3. Bei welcher Veranstaltung in Linden muss man dabei sein?

Linden-liept-Limmer

Die Kirchengemeinde Linden-Nord verlegt ihr beliebtes Sommerfest auf den 19.9. und feiert mit den Anliegern der Nolte und Liepmann-straße ein buntes Straßenfest anlässlich der 900 Jahr Feier.

Spaß und Spiel gibt es für die Kleinsten mit unseren 3 Kitas: Kinderschminken, Glücksrad und mehr. Das Domino bietet ein buntes Programm für Kinder ab Grundschulalter und der Bethlehemkellertreff sorgt für chillige Brücken-Momente. Die Bethlehem Kicker wollen Tore sehen beim Torwandschießen. Die Bethlehemkirche wird für erstaunte Gesichter sorgen bei der Kirchenführung. Der Kitachor, der Bethlehemchor, die Bethlehemband und die Popkantorband freuen sich auf viele Zuhörerinnen!

Gemeinsam organisieren wir außerdem einen traumhaften Bürgerbrunch unter dem Motto: Gemeinsam statt einsam.

Das ganze Magazin als Download im PDF-Format.

Symbol LindenLimmerStiftung

Tätigkeitsbericht 2014 der LindenLimmerStiftung

Im Jahr 2014 konnten dank der Hannoverschen Volksbank, die 3x den kompletten Glücksradstand finanzierte, der GBH, die viele Gewinne zur Verfügung stellte und vor allem durch das Engagement vieler StiftungsunterstützerInnen, die nachfolgenden öffentlichkeitswirksamen Aktionen durchgeführt werden:

  • Glücksradaktion „Lust auf Linden-Süd“, an der sich 8 Aktive beteiligten und 114,75 Euro einnahmen.
  • Glücksradaktion auf dem Fährmannsfest mit 6 Stiftungsaktiven und einer Einnahme von 135,50 €.
  • Glücksradaktion auf dem Limmerstraßenfest mit einer Einnahme von 220 €. 5 Aktive waren dabei.
  • Unsere Daueraktion „LindenLimmerStiftung vor Ort“ mit Spendenbüchsen und Flyern in Geschäften des Stadtbezirks, an der sich 3 Aktive beteiligten. Ergebnis: 112,14 €.

Finanzentwicklung:

Das unantastbare Vermögen erhöhte sich 2014 auf 133.650 € (inkl. zu gebuchtem Inflationsausgleich).
22 StifterInnen unterstützten die LindenLimmerStiftung mit Jahresförderbeiträgen. Diese, sowie 10 weitere Spenden und Zustiftungen sowie Überweisungen anlässlich einer Geburtstagsfeier und der Verabschiedung von Gisbert Fuchs in den Ruhestand, erbrachten 17.247 EUR für die Projektförderung bzw. das Stiftungsvermögen.
Die Hannoversche Volksbank ermöglichte einen reibungslosen Zahlungsverkehr bei guten Konditionen.

Die Buchhaltung konnte wiederum mit Hilfe der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide durchgeführt werden.

Dafür Dank an alle Beteiligten!

2014 konnten die nachfolgenden Projekte aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Soziales im Stadtbezirk Linden-Limmer gefördert werden:

Projekt Empfänger Summe
Mitmachzirkus GS-Egestorffschule Linden-Süd 500,00 €
Kindertrommeln KiLa Stärkestr. Linden-Nord 450,00 €
Stadtteilfilme Medienwerkstatt-Linden 500,00 €
Mutter-Kind-Fahrt KiLa Drachenkinder 500,00 €
Musical IGS Linden 800,00 €
Kinderrutsche Volksbad Limmer 800,00 €
PaGaLiNo-Bauwagen NETT-WORKS e.V. Linden-Nord 750,00 €
Familenausflug St.Vinzenz Familien Zentrum Linden-Süd 800,00 €
Kinderaktion “Lust auf Li-Süd” FELS e.V. 500,00 €
Sportaktivitäten GS Lindener Markt 296,31 €
Treffen 30-Jahr-Feier GFA Linden-Nord 300,00 €
Räuml. Umstrukturierung Lüttje Liga Li-Nord 500,00 €
Clever-Kick Fußballprojekt Albert-Schweitzer-Schule 1.000,00 €
Musik-u.Theaterworkshop Familien Zentrum St. Nikolai Limmer 500,00 €
Mädchenkino im Apollo Mädchenhaus Limmer 700,00 €
Linden-Filme 3.Staffel Medienwerkstatt-Linden 600,00 €
Verhütungsprävention Jugendl. donum vitae (Linden) 1.000,00 €
Musikseminar/Kinderkonzert Kirchengemeinde St.Godehard 400,00 €
Gewaltfreie Kommunikation Albert-Schweitzer-Schule 500,00 €
Malerarbeiten Kinderladen Kunterbunt 500,00 €

Somit wurden im vergangenen Jahr 20 Projekte mit insgesamt 11.896,31 € gefördert, insgesamt seit Gründung im November 2007 waren dies 134 Projekte mit 74.718,31 €.
Die begünstigten Projekte wurden gebeten, in geeigneter Weise auf die Unterstützung durch die LindenLimmerStiftung hinzuweisen. Dies erfolgte auf Plakaten, in Pressemitteilungen sowie auf den jeweiligen Webseiten..

DGB Chor bei der 7. Stiftungsversammlung
DGB Chor bei der 7. Stiftungsversammlung

Tätigkeit des Vorstandes und des Stiftungsrates:

Im Laufe des Jahres 2014 haben 7 Vorstandstreffen stattgefunden. Darüber hinaus fanden 6 gemeinsame Sitzungen von Stiftungsvorstand und Stiftungsrat statt.
Satzungsgemäß haben wir am 05.Mai 2014 die 7.Stiftungsversammlung durchgeführt, diesmal im GBH- Wohncafe in Linden-Nord.
Der Arbeitskreis Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen verlieh uns erneut das Gütesiegel.

Vorhaben 2015:

Glücksrad-Aktion beim Familienfest „900 Jahre“ auf dem Lindener Marktplatz am Sonntag, den 03.Mai. Beim Deisterstraßenfest „Lust auf Linden-Süd“ am 18.07, beim Fährmannsfest (02.08.) und beim Limmerstraßenfest am 12. September, wollen wir ebenfalls mit dem Glücksrad vertreten sein.