Faust Reloaded 2.0 – 20 Jahre Faust

High Queens

High Queens

Karawahn

Karawahn

Molle

Molle

Rainer von Vielen

Rainer von Vielen

Sedlmeir

Sedlmeir

Steinschneider

Steinschneider

Das Programm in derKunsthalle, Beginn: 19 Uhr

Ab19 Uhr öffnet die Kunsthalle Faust ihre Tore zu einem kleinen Empfang mitFingerfood und Begrüßungstrunk für die ersten Gäste. In den Ausstellungsräumenwerden nonstop Filme aus den bewegten und bewegenden zwanzig Jahren Faustgezeigt. Eine Ausstellung präsentiert großformatig die vielseitig engagierteAusstellungsgeschichte der Kunsthalle Faust und ihre außergewöhnlichstenProjekte.

Das Programm auf demFaust-Freigelände, Beginn: 20 Uhr

Aufdem Freigelände von Faust gibt es ab 20 Uhr jede Menge Action: Anverschiedenen, mobilen Spielorten präsentiert ein Jugentheater-Projekt derIGS-Linden unter der Leitung  desTänzers und Choreographen Mikhail Honesseau ihre „Urbane Choreografie". DerFeuerkünstler Kain Karawahn lässt in einer eigens für den heutigen Anlassentworfenen Feuerperformance Faust in Flammen aufgehen. Zudem sorgen zahlreicheImbissbuden von Crèpes über Pizza und Curry-Spezialitäten bis hin zur guten,alten Bratwurst die ganze Nacht für das leibliche Wohl der Gäste.

DasProgramm in der Warenannahme, Beginn: 20 Uhr

Ab20 Uhr startet in der Warenannahme eine bunte Mix-Soirée , die durch alleKultursparten von Faust geleitet. Im Halbstunden-Takt geben sich dieBühnenprotagonisten die Auftrittsklinke in die Hand und präsentieren einenpointierten Einblick in ihre kreativen Schaffenswelten: Den Abend eröffnet einImprotheater-Feuerwerk mit den Improkokken, gefolgt von einer„Sit-Down-Erzählshow" garniert mit Akustik-Songs und Gitarre von keinemGeringeren als Fury in the Slaughterhouse-Gitarrist und Wohnraumheld C-PunktStein-Schneider. Ebenso wortreich geht es weiter, denn im Anschluss heißt es„Dichterschlacht!". In einem Macht Worte!-Best-Of-Slam stellen sich dieLive-Poeten Henrikje „Rike" Stanze, Nils Elias Molle, Kersten Flenter, KlausUrban und Peter Märtens mit ihren Texten dem Votum des Publikums. Last but notleast beschließt der Berliner Hardrock-Roboter Sedlmeir mit seinerfamos-legendären One-Man-Rock'n'Punk-Show den Abend in der Warenannahme. EinMann, eine Stromgitarre, ein schwarzer Anzug und jede Menge Drive – mehrbraucht Sedlmeir nicht, um den Beweis anzutreten, dass der Rock mit deutschenTexten seinen Groove in Berlin holt. Sexy, heiß und Kult! Durch das Programmführen die Moderatoren Henning Chadde und Jörg Smotlacha.

ImCafé Siesta präsentiert die Fotografin bellabellinsky in ihrer Ausstellung„Menschen im Kulturzentrum"  bewegendeInnenansichten von Faust, seinen Menschen und Machern und ihren unzähligenFacetten.

Das Programm in der60er-Jahre Halle, Beginn: 21 Uhr

Ab21 Uhr lädt die große Bühne der 60er-Jahre Halle zu ordentlich Groove, Tanz undSchwoof mit drei Live-Bands. Zunächst eröffnet die achtköpfige hannoverscheReggae-Kult-Band African Tam Tam das Programm, gefolgt von denIndie-Pop-Rockern The High Queens und dem Elektro-Pop-Punk-Hopper Rainer vonVielen.  Nenn es Zen-Metal, Teufels-Pop,Breitband-Minimalismus oder LoFi-Glam – Rainer von Vielen machen Bastard-Pop.Dabei mischen sie Einflüsse verschiedener Kulturen so wie DJs Platten:Vermeintlich Gegensätzliches wird zusammengeführt, das Gewohnte zerrissen undNeues kreiert. Als Konsequenz trifft dann Bayern auf Tibet und Liverpool aufden Kongo. All das zusammen macht Rainer von Vielen zum Cabrio unter denLive-Bands unserer Breiten und lädt zum emotionalen Steilwandklettern. Hals-und Beinbruch!

ImAnschluss an die Konzerte heißt es: „Tanzen, bitte!" In einem großen FaustForward Special laden die DJs HeinzA und TausendSascha zu den besten Soundsaller Faust Club- und Partyreihen und zum Abtanzen bis in die frühenMorgenstunden. Von Indie und Rock, von Linden Love bis zur Rock Arena, von der90er-Party bis Maximal. Maximaler geht es nicht.

Das Programm imMephisto, Beginn: 23 Uhr

Ab23 Uhr heißt es wie in der 60er-Jahre Halle auch im Mephisto „Tanzschuhe an undrauf auf's Parkett!" Die Golden Boys und Faust-Urgesteine Ralf Alpha und Mannispielen den ultimativen „Best Of Faust-Sound" und starten durch zu einermusikalischen Faust-Zeitreise der letzten zwanzig Jahre – vom Alltime-Smasherbis zum absoluten Klassiker. Und natürlich wieder zurück.

www.kulturzentrum-faust.de

Bulgarischer Abend im Ahrberg-Viertel

FINE RED LINE

Musik und Tanz aus Deutschland und Bulgarien im Tanzhaus der Compagnie Fredeweß

Begegnungen der besonderen Art verspricht dieser deutsch-bulgarische Abend im Tanzhaus im AhrbergViertel: Nach dem Tanzstück FINE RED LINE, das die moderne Tanzsprache der Compagnie Fredeweß mit Musik des zeitgenössischen bulgarischen Komponisten Wladimir Bogdanov kombiniert, erleben die Zuschauer traditionelle Tänze zu alter bulgarischer Musik. Ein Buffet mit bulgarischen Köstlichkeiten rundet diesen ungewöhnlichen Beitrag zur europäischen Verständigung ab – frei nach dem bulgarischen Sprichwort: „Kein Mensch ist so reich, dass er seinen Nachbarn nicht braucht."

Ehrengast: Honorargeneralkonsul des bulgarischen Konsulats Hamburg, Prof. Dr. Gerd-Winand Imeyer.

FINE RED LINE

Kraftvoller, packender Tanz.

Neue Presse Hannover über FINE RED LINE

Choreografie Hans Fredeweß und Natascha Hahn

Musik Wladimir Bogdanov

Kostüme Petra Laas/SaasouU

Tanz Tsori Bar-Natan, Simon Beyer-Pedersen, Hanna Farina Blisnjuk,

Wan-Ling Liao, Natascha Hahn und die Tanzgruppe der bulgarischen Gemeinde in Hannover

Termine Sa, 12. und Sa, 19. Februar 2011, jeweils um 19 Uhr im Tanzhaus im AhrbergViertel

Ort Tanzhaus im AhrbergViertel Ilse-ter-Meer-Weg 7 30449 Hannover

Eintritt 12 Euro/8 Euro erm.

Reservierung Telefon 0511 89 96 46 95 goettel@compagnie-fredewess.de

Vorverkauf www.vvk-kuenstlerhaus.de

 

Fine Red Line wurde gefördert von

Landeshauptstadt Hannover, Land Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen,

S Hannover Stiftung, Wilkhahn, lineart

50 Jahre Freizeitheim Linden

Nach einer netten "Predikt zur Kreativität"von Friedhelm Kändler vervollständigten dann Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke und Alfred Klose ein langjähriger Nutzer des Freizeitheimes das Geschichtsbild des Freizeitheimes. Musikalisch begeleitet wurde das Programm vom Duo Hottmann & Egon.

Friedhelm Kändler bei der Predikt

Friedhelm Kändler bei der Predikt

Bezriksbürgermeisterin Barbara Knoke

Bezriksbürgermeisterin Barbara Knoke

Alfred Klose - Mitglied des DGB Chores

Alfred Klose – Mitglied des DGB Chores

 

Mehr als 100.000 Menschen aller jeden Altersbesuchen alljährlich das Freizeitheim und nehmen an verschiedenen Veranstaltungen, Kursen und Treffen teil. Im Haus treffen sich wöchentlich mehr als 70 Gruppen aus den Bereichen Selbsthilfe, Theater, Tanz und Gesang, einige Hobbygruppen, Kreativ-  und Kunsthandwerks- sowie politische Gruppen. Parteien und der Bezirksrat Linden-Limmer tagen hier. Insgesamt dreizehn Räume bieten zwischen 16 und 200 MenschenPlatz. Darunter befinden sich auch eine Töpfer- und eine Nähwerkstatt und ein Fotolabor. Das Freizeitheim beherbergt die Geschichtswerkstatt mit einer festen Ausstellung zur Arbeitergeschichte Lindens, die unter ihren umfangreichen Exponaten eine nachgebaute Arbeiterwohnküche der 1920er Jahre zeigt. Außerdem ist es "Adresse" für die Seniorenakademie Otto Brenner e.V..

BI Sprecher Matthias Wietzer mit Christine Kastning

BI Sprecher Matthias Wietzer
mit Christine Kastning

Weiter gehen die Feierlichkeiten schon am Montag, dem 07. Februar.Runde.Denn auch die Stadtteilbiliothek Limmerstraße feiert ihr 50jähriges bestehen. Die Bürgerinitiative gegen die Schließung eben dieser Stadtbiliothek hat dies zum Anlass genommen die Bevölkerung dazu aufzurufenihre Verbundenheit mit der unverzichtbaren Stadtbibliothek zumAusdruck zu bringen und am Montag in die Bibliothek zu kommen ummitzufeiern. Beim Festakt wurde dem Oberbürgermeister schon mal die "Festschrift"zum Jubiläum überreicht.

Das Haus ist nicht nur "Heimat" für viele Gruppen und bietet Räume zu günstigen Bedingungen, sondern initiiert undorganisiert stadtteilkulturelle Projekte, um die Menschen im Stadtteil zusammenzubringen. In den vergangenen Jahren waren das insbesondere die Beteiligung am zirkuspädagogischen Projekt CircO und die allein oder in Kooperation mit AkteurInnen im Stadtteil organisierten Sommer- und Stadtteilfeste.

50 Jahre Freizeitheim Linden

In diesem Jahr wird das Thema "150 Jahre junges Linden" einen besonderen Stellenwert einnehmen, denn neben dem Freizeitheimjubiläum gibt es im Stadtteil viel zu feiern:

  • das 40-jährige Bestehen der Integrierten Gesamtschule Linden,
  • 30 Jahre DGB Chor, 20 Jahre Kulturzentrum Faust e.V. und
  • zehn Jahre Interessengemeinschaft AhrbergViertel.

Alle fünf beteiligten Einrichtungen bzw. Vereine haben zu diesem Anlass ein breit gefächertes Programm entwickelt.

  • Programm 150 Jahre junges Linden

Das Freizeitheim Linden verdankt seine Existenz vielfältigen Initiativen. Insbesondere der "Kulturkreis Linden"griff die Raumnot vieler Lindener Vereine und das Bedürfnis nach einem örtlichen Treffpunkt auf. Ein Stadtteilkulturzentrum sollte entstehen, das sich historisch an das Volksheim/Saalbau Sander in der Gartenallee orientierte. Bei der Stadtverwaltung fand die Initiative schließlich Zustimmung, weil man sich sehr wohl bewusst war, dass Linden in vielfältiger Hinsicht in den Nachkriegsjahren schlechter ausgestattet worden war als die übrige Stadt.

Mit dem Bau des Freizeitheims standen ausreichend Räumlichkeiten zur Verfügung, um den BewohnerInnen Lindens und Limmers die Möglichkeit "erholsamer und entspannender Freizeitbetätigung und zur Bildung der Persönlichkeit in der Gemeinschaft" (zitiert nach Heinz Lauenroth in "Begegnen, Betätigen, Besinnen, Hannovers erstes Freizeitheim", 1961, Steinbock Verlag Hannover) zu geben. Das Motto des Hauses hieß "Alle unter einem Dach!" Gemeint waren damit – neben der Stadtteilkultureinrichtung – die Stadtteilbibliothek sowie die Jugend- und Seniorenarbeit. Die Angebotsstruktur sollte alle Alters- und Interessengruppen ansprechen.

Obwohl dem Wunsch der Lindener entsprochen worden war, gab es auch Kritik: am Standort an der Peripherie in Linden-Nord, am Zuschnitt der Räumlichkeiten, an der Größe des Saals undan den Arbeitsmöglichkeiten für Vereine und Verbände. Die Arbeit jedochwurde sehr wohl anerkannt – im Stadtteil und darüber hinaus: 1986 erhielt das Freizeitheim durch die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. die Auszeichnung für soziale Kulturarbeit, die erstmalig für stadtteilorientierte und zielgruppenbewusste Arbeit zur Entwicklung demokratischer Kultur und Projekte des Stadtteils verliehen wurde.

Nach überstandener Insolvenz – FAUST e.V. 2.0

Blicken optimistisch in die Zukunft:  Henning Chadde und Jörg Smotlacha von der PR Abteilung - Hans-Michael Krüger Veranstaltungsmanagement - Kathrin Gliemann und Karsten Skarbnik vom Vorstand des Faust e.V. - Jens Wilhelm V Insolvenzverwalter

Faust blickt wieder

optimistisch in die Zukunft

Am 17. Januar hat Hannovers größtesKulturzentrum nach über 5 Jahren seine Insolvenz beendet. Zum20-jährigen Jubiläum sehen deshalb alle Beteiligten optimistisch indie Zukunft.

Dank des überdurchschnittlich hohenEngagements der Mitarbeiter zeigt sich Insolvenzverwalter JensWilhelm V, der auch gerne selbst mal eine Veranstaltung auf demFAUSTgelände besucht, sehr zufrieden mit der Sanierung. Durchbesseres Finanz-Kontrolling steht die FAUST jetzt wieder auf einemwirtschaftlich solidem Fundament. "Damit haben wir ein bisschenGeschichte geschrieben, denn FAUST ist wertvoll für ganz Hannover",sagt Wilhelm. Auch die Nutzer des Geländes trugen das neue Konzeptmit. Keiner der Vereine und Gruppen hat sich in der langen Zeit derInsolvenz gegen das Projekt entschieden. Auch eine Neuordnung derMietverträge wurde von allen mitgetragen. Wichtigster Baustein derNeustrukturierung war die neu gegründete FAUST-Gebäude-Stiftung,wodurch eine strikte Trennung von der Vereins- und Kulturarbeitgewährleistet wurde.

Durch die Umstrukturierungen imVeranstaltungsbereich soll das Image des Faustgeländes aufgebessertwerden und die FAUST auch überregional noch weiter bekannt gemachtwerden. Das dieses Konzept bisher aufgeht belegen die Besucherzahleneindrucksvoll. Allein die gezählten Besucher der Veranstaltungenhaben sich vom Beginn des Insolvenzverfahrens bis jetzt nahezuverdoppelt obwohl die reine Zahl der Veranstaltungen eher leichtabgenommen hat.

"Durch die wieder hergestelltefinanzielle Grundlage bleibt einfach wieder mehr Zeit für kulturelleArbeit", so Veranstaltungsleiter Hans-Michael Krüger. Geplantist neben den Party- und Konzertveranstaltungen verstärktStadtteilkulturarbeit zu entwickeln. In diesem Jahr ist mit demProjekt "150 Jahre junges Linden" eine Kooperation vonFAUST mit der IGS Linden, dem Freizeitheim Linden, dem DGB-Chor unddem Ahrberg-Viertel, die zusammen 150-jährigen Geburtstag feiern,geplant. Darüber hinaus wird das Faustgelände für viele, auch überden Stadtteil hinaus aktive, Netzwerke zum Zentrum ihrer Arbeit. Dasreicht von MiSo, einer Migrantenselbsthilfe-Organisation, bis zurTransition Town Bewegung. Auf dem Veranstaltungssektor wollen dieProgrammmacher auch weiterhin keine 08/15 Disco-Partys anbieten,sondern es wird auch immer Raum und Zeit für innovative neueKonzepte geben.

Insgesamt steht die FAUST heute vielpositiver da. Auch die Politik hat inzwischen den Wert desKulturzentrums erkannt und es zu schätzen gelernt.

Das Team des Kulturzentrums FAUSTbedankt sich nochmal bei allen Gläubigern und Unterstützern fürihr anhaltendes Vertrauen in die geleistete Arbeit und insbesonderebei Insolvenzverwalter Jens Wilhelm V für dessen außergewöhnlichesEngagement.

www.kulturzentrum-faust.de

Lindenspiegel Januar 2011

lindenspiegel01-2011150 Jahre junges Linden – 2011 bringt viele runde Geburtstage Lindener Einrichtungen:
Solidarisch leben – lernen – streiten – singen

Im Jahre 2011 sind sie zusammen 150 Jahre junge Lindener Geschichte – 50 Jahre Freizeitheim Linden, 40 Jahre Integrierte Gesamtschule Linden, 30 Jahre DGB-Chor, 20 Jahre Kulturzentrum FAUST, 10 Jahre Interessensgemeinschaft AhrbergViertel. Das wird im vor uns liegenden neuen Jahr gefeiert werden. Linden ist in der Sozialstruktur ein eher schwacher, aber politisch starker und kämpferischer Stadtteil. Das heutige Lindener Selbstbewusstsein hat seine geschichtlichen Wurzeln in der Arbeiterbewegung. Stadtteilinitiativen verleihen ihren vielfältigen Anliegen immer wieder engagiert Nachdruck. Politische Beteiligung und Mitgestaltung werden mit großer Selbstverständlichkeit eingefordert.

weiterlesen im aktuellen Lindenspiegel…

Weitere Themen:

  • Auszeichnung: Lindener erhält Ehrennadel
  • Weltniveau: Körting liefert Qualitätstechnik
  • Vorurteile: Jüttner kritisiert Schünemann
  • Jürgen Goldberg in der Galerie im Keller
  • Die Lindener Narren tanzen im Schloss Bellevue

Und natürlich wie immer Lindemann & Stroganow zum aktuellen Zeitgeschehen!

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http://www.youtube.com/watch?v=lUytTPAXRyU

 

 

Compagnie Fredeweß/MOTS – Moderner Tanz in Schulen präsentiert das hannoversche „Rhythm‘ is it!“

100 hannoversche Schülerinnen und Schüler in Bewegung

Menschen im Bahnhofsgetümmel. »An Gleis 3 fährt ein …« Eine Frauenstimme im Stakkato. Schritte mit klack klack,Rollkoff er, mit wiederkehrender Melodie, schreiende Kinder, ein durchfahrender Zug …

MOTS (Foto: Woltersmann)
MOTS (Foto: Woltersmann)
MOTS (Foto: Woltersmann)

Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,
die Compagnie Fredeweß lädt Sie innerhalb der Initiative MOTS · Moderner Tanz in Schulen herzlich zu einer Tanzvorstellungvon 100 Schülern am 8. Februar 2011 um 11 Uhr in das Theater am Aegi ein!

Von 2008 bis 2011 brachte Hans Fredeweß 100 Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Hauptschule und der Johannes-Kepler-Realschule aus Hannover in mehreren Workshops in Bewegung. Ergebnis ist eine Choreografi e, die in ihrer DynamikStimmungen aus dem Hauptbahnhof Hannover aufgreift: Der Hauptbahnhof am frühen Morgen. Er belebt sich langsam,wird zur Durchgangsstation für Tausende, bis Hektik, Dynamik und Lärm in der rush hour ihren Höhepunkt erreichen …Musikalische Grundlage ist eine Collage aus Geräuschen, Klängen, Tönen und Sprachfetzen, die der Komponist KostiaRapoport mit den Schülern am Hauptbahnhof aufgenommen und bearbeitet hat. Als Ergänzung zeigen die Profi -Tänzerder Compagnie Fredeweß Ausschnitte aus ihrem jüngsten Tanzstück fine red Line.

Wir freuen uns auf Sie!

Termin: di 8. Februar 2011 11 uhr
Dauer: ca. 40 Minuten
Ort: Theater am Aegi Aegidientorplatz 2 30159 Hannover
Preis: freier Eintritt, aber Zählkarten erforderlich
Schulgruppenbestellungen Kartenshop im Theater am Aegi Aegidientorplatz 2 30159 Hannover
Telefon 0511 989 33 33 Telefax 0511 989 33 34 aegi@tickets-4-all.de
Öffnungszeiten mo-fr 10-18 uhr sa 10–14 uhr
Abholung der Karten ab Januar (Bestellung aber ab sofort möglich)

MOTS wird gefördert von
PWC Stiftung Jugend-Bildung-Kultur, TUI-Stiftung, Landeshauptstadt
Hannover, Klosterkammer Hannover, Stiftung Niedersachsen und Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung

 

 

150 Jahre junges Linden

Das Bewusstsein für die hohe Bedeutung von Bildung zur Verbesserung der eigenen sozialen Lage war immer präsent. Nicht zufällig wurde die erste hannoversche Integrierte Gesamtschule in Linden gegründet. Seit 40Jahren ist es ihr zentrales Anliegen, allen Kindern unabhängig vom Einkommen der Eltern Chancengleichheit zu bieten.

Der DGB-Chor verbindet in seinem breiten Repertoire seit 30 Jahren die Pflege der Tradition der internationalen Volks-, Arbeiter-, Freiheits- und Friedenslieder mit zeitgenössischen Kompositionen. Er ist Teil der gewerkschaftlichen Kulturarbeit – mit Kritik hält er nicht hinterm Berg.Zorniges Getöse und Liebesglück – alles ist vertreten.

Das Kulturzentrum Faust steht wie das AhrbergViertel für besonders gelungene, aus dem Stadtteil heraus entwickelte und getragene Modelle der Revitalisierung von ehemaligen Gewerbebrachen. Aus der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers wurde vor 20 Jahren das Kulturzentrum Faust. Auch viele Migrantenvereine haben hier ihren Sitz. In unmittelbarerer Nachbarschaft entstand der Ökologische Gewerbehof.

Aus der Wurstfabrik Ahrberg wurde das heutige AhrbergViertel entwickelt. Eine so vielfältige und dichte Nutzungsmischung aus attraktiven Wohnungen, Arbeitsplätzen, kulturellen und sozialen Einrichtungen ist einmalig bei Hannovers Gewerberevitalisierungen. Für Hannovers Spanier ist es zu ihrem Zentrum geworden. Seit 10 Jahren laufen die Fäden bei der Interessensgemeinschaft AhrbergViertel e.V. zusammen.

Es gehört zu den Talenten Lindens, Widersprüche auszubalancieren. Die integrative Kraft und Toleranz des Stadtteils eröffnet die Freiheit für eine bunte Lebendigkeit: Solidarisch leben, lernen, streiten, singen.

Wir wollen gemeinsam

  • mit den eigenen Möglichkeiten und durch Kooperation zur Stadtteilentwicklung beitragen,
  • den Zusammenhalt im Stadtteil leben und fördern,
  • die Vielfalt an Lebensstilen, Kulturen und Sprachen sichtbar machen,
  • Begegnung, Freude und Lebendigkeit in den Stadtteil tragen,
  • auf die Geschichte schauen, dabei den Blick (selbst-)kritisch und konstruktiv auf die Gegenwart richten, um Visionen für die Zukunft zu entwickeln und
  • gesellschaftliche Veränderungen wahrnehmen, um Impulse zum Mitgestalten zu geben.

Weitere prominente Unterstützung für Erhalt der Stadtbibliothek Limmerstraße

Die Schauspielerin Jasmin Tabatabai unterzeichnet den Aufruf der Bürgerinitiative für den Erhalt der Stadtbibliothek Limmerstraße (Foto: Oliver Hausen)

Die Schauspielerin Jasmin Tabatabai unterzeichnet den Aufruf der Bürgerinitiative
für den Erhalt der
Stadtbibliothek Limmerstraße
(Foto: Oliver Hausen)

Staatspreisträger Ulrich Tukur und Schauspielerin Jasmin Tabatabai für Erhalt der Stadtbibliothek Limmerstraße

Die Bürgerbewegung für den Erhalt der Stadtbibliothek Limmerstraße erhält weitere prominente Unterstützung. So unterzeichneten der Schauspieler, Musiker und Autor, Ulrich Tukur (Preisträger des Niedersächsischen Staatspreises), und die Schauspielerin und Autorin Jasmin Tabatabai (Film "Bandits")den Aufruf der Bürgerinitiative für das Fortbestehen der Bücherei im Lindener Freizeitheim.
25.000 Bürgerinnen und Bürger haben bereits durch ihre Unterschrift ihren Protest gegen die Schließungspläne zum Ausdruck gebracht. Neben vielen Betriebs- und Gewerkschaftsvertretern – wie dem DGB-Vorsitzenden Michael Sommer- wenden sich zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus Hannover und anderswo gegen die Schließungsabsichten der rot-grünen Rathauskoalition.

So wurde der Aufruf für den Erhalt der Bücherei bisher u.a. unterstützt von:

Dirk Althaus (Autor); Michael Boeken (Autor); Matthias Brandt (Schauspieler); Hubert Brieden; Bruno Bruni (Künstler); Marita Bruni (Galeristin); Desimo (Comedy-Entertainer); Gunter Demnig (Künstler); Harald Fitschen (Maler); Dr. Dieter Dehm; DGB-Chor Hannover; Moritz Dortmund; Bernd Ellerbrock; Eve und Nose; Kersten Flenter; Nazimiye Gücli (Autorin); Wolfram Hänel (Autor); Elke Heidenreich; Ted Herold (Rock'n'Roller); Wulf Hühn (Chansons); Britta Hoge; Manuel Hoge; Hellmuth Karasek (Literaturkritiker); Christel Kittner; Dietrich Kittner (Kabarettist); Udo Lindenberg (Panikrocker); Bengt Kiene (Hebebühne); Kuersche (Singer/Songwriter); Liederjan (Folk-Gruppe); Klaus Meine (Sänger Scorpions); Fred Meier-Klocker (Freddy Caruso); Peter Mertens; Katja Merx; David vonN (Krawallpoet); Richard David Precht; Harry Rowohlt (Schriftsteller); Justus Schneider; Rudolf Schenker (Gitarist Skorpions); Stefanie Seeländer; Sprechchor Hannover; Christian Sölter; Peter Sodann (Tatortkommissar); Otto Stender (Bundesvorsitzender "Lese-Mentoring"); Frank Schulz (Autor); Lilo Wanders (Kult-Diva); Thorsten Wilkens; Lilo Zack (Autorin).

Matthias Wietzer und Doris Schollmann:"Wir bedanken und bei allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern. Weitere Büchereischließungen sind für die hannoversche Bevölkerung unzumutbar. Bücher sind Lebensmittel."

Bürgerinitiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße
c/o Matthias Wietzer
Limmerstr.31
30451 Hannover
Tel.: 0511/4582694

Doris Schollmann
Davenstedter Str.199A
30455 Hannover
Tel.: 0511/496649

Weihnachts-Basar beim hilcura treff e.V.

Samstag, 04. Dezember 2010 — 12.00 bis 16.00 Uhr

Unser Programm:

  • Kleine Geschenke für den Gabentisch suchen.
  • Kleine Geschenke bei uns finden.
  • Lust auf Kuchen und Kakao (Kaffee / Tee /Glühwein)?
  • Kinderschminken ist angesagt.
  • Ein Kinderchor singt um 14.00 h weihnachtliche Lieder
  • Vorlesen von schönen Geschichten um 15.00 Uhr für junge, alte und überhaupt alle Menschen.

Wir freuen uns auf ganz viele Gäste! 

Teilnehmer:
hilcura-treff e.V. – Lebenshilfe Springe – Toy Company und andere

hilcura-treff e.V.
Noltestr. 2/
Ecke Kötnerholzweg
30451 Hannover
Tel. 0511 – 213 43 14

Der Lindener Butjer Fritz Röttger. Erinnerungen an ein Original

Anni und Fritz Röttger

Anni und Fritz Röttger

Film und Diskussion in der Reihe "Jour fixe: Lindener Geschichten" am Montag, den 06.12.2010 um 18:00 Uhr in der FAUST Warenannahme

Fritz Röttger war das, was man einen “Lindener Butjer” nennt. 1914 im Umfeld der legendären Fannystraße geboren, heiratete er Anni, die Tochter des langjährigen Schützenkönigs der Lindener Fannystraße SchorseImcke. Nach dessen Tod im Jahr 1960 führten Anni und Fritz Röttger die traditionellen Lindener Kinderschützenfeste fort und engagierten sich nach deren Beendigung zusammen mit dem Freizeitheim Linden für eine Neu-Belebung der alteingesessenen “Butjer-Feste”.

Fritz Röttger kannte sich aus in Linden. Und er erzählte gerne davon. Mit einigen zum Teil bisher unveröffentlichten Filmaufnahmen werden die historisch hochinteressanten und vor allem auch sehr unterhaltsamen Interviews gezeigt, in denen Fritz Röttger augenzwinkernd“sein” Linden der alten Tage beschreibt. Mit dem Film soll an das 1987 verstorbene, liebenswürdige Lindener Original erinnert werden. Für den Filmzusammenschnitt zeichnen Ulf Kronshage und Jonny Peter verantwortlich, durch den Abend führt Egon Kuhn.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Jour fixe: Lindener Geschichten”, die sich in Kooperation zwischen dem Kulturzentrum Faust, der Otto-Brenner-Akademie, Quartier e.V. und der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen mit der Geschichte, Kulturund Politik Lindens beschäftigt.