Lindenspiegel Oktober 2016

Lindenspiegel Oktober 2016

Titelthema:
Kommunalwahlen bringen viel Farbe in den Bezirksrat: Linden-Limmer hat gewählt

Am Sonntag, 11. September haben die BürgerInnen in Linden und Limmer im Rahmen der Kommunalwahl 2016 ihren Bezirksrat und den Stadtrat der LHH neu gewählt. Das Ergebnis zeigt eine recht drastische Veränderung des Wählerwillens in den fünf Jahren seit der letzten Kommunalwahl. Die Sitzverteilung im neuen Bezirksrat Linden-Limmer stellt sich folgendermaßen dar: Grüne 7, SPD 5, Linke 4, CDU 2, FDP 1, Piraten 1, Die Partei 1. Obwohl Grüne, SPD, Linke und CDU durch die erheblich höhere Wahlbeteiligung im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren an absoluten Simmen zugelegt haben, hat sich dies in Prozenten bzw. Sitzen nicht so deutlich niedergeschlagen.

weitere Themen:

  • 50 Hände: Lindener räumen auf
  • Gedenken: Linden erhält neue Stolpersteine
  • Lesung: Todesschreie in der Viktoriastraße

Bezirksbürgermeister Grube

Lindener Bezirksbürgermeister verzichtet zugunsten des Stadtbezirks auf Direktmandat im Rat

Bezirksbürgermeister Grube bei der Eröffnung des Kindermuseums
Bezirksbürgermeister Grube bei der Eröffnung des Kindermuseums

„Linden–Limmer ist mir wichtiger als eine Ämterhäufung“

„Das ausgezeichnete Wahlergebnis ist eine große Wertschätzung für meine zurückliegende Arbeit und zugleich auch ein Auftrag die Themen des Stadtteils im Rat durchzusetzen! Zudem scheint im Rat für die Grünen ungeachtet der ungeklärten Bündnisfrage eine politische Neuausrichtung erforderlich! Ein Doppelmandat dieser Aufgabenstellung ist nach meinen bisherigen Erfahrungen der letzten Jahrzehnts und seriöser Betrachtung der bevorstehenden Aufgaben in Rat und Bezirk aber nicht mit einer beruflichen Beschäftigung und einem gesunden Privatleben vereinbar.“

„Ich habe mich daher entschlossen auf das Rats – Direktmandat zu verzichten und mich weiter ganz dem Stadtbezirk zu widmen und werde mich in der konstituierenden Bezirksratssitzung am 16.11. erneut als Bezirksbürgermeister zur Wahl stellen und hoffe auf ein positives Votum des Gremiums.“ – „Mir ist die Entscheidung sehr schwer gefallen, aber der so nachrückende Dr. Daniel Gardemin ist sehr gut auf die Aufgaben im Rat vorbereitet und bereit sie zielstrebig und im Interesse Lindens umzusetzen.“

Hintergrund: Bezirksbürgermeister Rainer – Jörg Grube wurde auf der grünen Liste im Stadtbezirk Linden–Limmer in den Bezirksrats und mit einer hohen Stimmenzahl auch direkt in den hannoverschen Rat gewählt, obwohl er sich in der Ratsliste weiter unten positioniert und erst später auf ein mögliches Nachrücken eingestellt hatte.

Schon in der Vergangenheit arbeitete er intensiv an den anfallenden Stadtteilthemen und sagt selbst dass dafür ein Aufwand von bis zu 20 Wochenstunden kalkuliert werden muss. Auch nach dem Lindener Jubiläumsjahr 2015 stehen zukünftig für ihn in Linden-Limmer weitere große und arbeitsintensive Themen an, wie das Ihmezentrum, die Umsetzung der Wasserstadt, die Hochbahnsteige auf der Limmerstraße, das Fössebad und Freizeitheim. Im Rat entfallen zukünftig durch die dortige verkleinerte Fraktionsstärke erheblich mehr Themenbereiche und Aufgaben auf die Einzelnen, als auf die Mitglieder der alten Fraktion.

Wahl

Wahlergebnisse der Kommunalwahl 2016

Linden-Limmer hat gewählt.

Im Stadtbezirksrat verlieren die SPD und Die Grünen jeweils etwa 5 % an DIe Linke und Die Partei. Auch die FDP taucht wieder im Stadtbezirk auf. Im einstmals roten SPD Linden bleibt es dabei das inzwischen Die Grünen führende Kraft bleiben und zusammen mit den Linken wie bisher eine Mehrheit stellen können.

Anders als für den Bezirksrat standen für den Rat der Stadt Hannover und für die Regionsversammlung die Hannoveraner und die AfD auch in Linden auf dem Wahlzettel. Das sich selbst in unserem multikulturellen Stadtteil über 5,5 % für diese rechten Hetzer aussprechen will sich mir nicht erschließen. Fast 2.900 Stimmen von Wählern rechter Parteien die in Linden wohnen. Warum tun sie das? Negativrekord in Limmer mit 9,5 % für AfD und Hannoveraner.

Auch die Wahlbeteiligung war im Stadtbezirk kein Ruhmesblatt. Nur knapp über 50% der Wahlberechtigten machten von ihrem Recht gebrauch.

Noch genauere Zahlen unter http://wahl.hannover-stadt.de

Stadtbezirksrat Linden-Limmer

SPD CDU Die Grünen Die Linke FDP Piraten BIG Die Partei DKP Schimke Sonstige
2016 24,5 9,8 32,2 17,9 2,2 4,9 0,4 5,6 1,6 1,0
Sitze 5 2 7 4 1 1 1
2011 29,6 10,2 37,6 11,6 1,1 9,9
Sitze 7 2 7 3 1 1

Wahlbeteiligung

2016: 53,5 %
2011: 45,4 %

Rat der Stadt Hannover

SPD CDU Die Grünen Die Linke FDP Piraten Hannoveraner AfD BIG DIE Partei DKP
2016 31,3 24,4 16,3 7,0 5,1 2,1 2,8 8,6 0,1 1,7 0,3
in Linden 24,5 9,5 30,2 17,8 1,9 4,2 1,1 4,6 0,2 4,6 1,1
Sitze 20 16 10 5 3 1 2 6 1
2011 37,0 25,2 21,4 4,3 2,8
Sitze 24 16 14 3 2 2 2

Wahlbeteiligung

2016: 51,5 %
2011: 45,4 %

Region Hannover

SPD CDU Die Grünen Die Linke FDP Piraten Hannoveraner AfD Bündnis C GFW Die Partei
2016 31,2 29,0 13,6 4,8 5,4 1,6 1,9 10,1 0,2 0,5 0,9
2011 36,4 31,0 19,0 3,3 3

Wahlbeteiligung

2016: 54,6 %
2011: 49,1 %

Lindenspiegel09-2016

Lindenspiegel September 2016

Titelthema: Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube im Gespräch:
„Mir ist fast wichtiger das gewählt wird, als was gewählt wird …“

Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube sprach mit dem LINDENSPIEGEL über die Arbeit im Bezirksrat in der auslaufenden Legislaturperiode und über die Entwicklungen im Stadbezirk.

Weitere Themen:

  • Parteien zur Kommunalwahl
  • Grüne Banane: Befragung ausgewertet
  • Neu in Linden: das Kiezkollektiv
  • 35 Jahre linke Lieder gegen den rechten Ton

Die Idee der Grünen Banane

Egebnisse zur grünen Banane – Verkehrsberuhigung am Lindener Markt

Die Idee der Grünen BananeÜbersicht der Ergebnisse:

Eine deutliche Mehrheit der Befragten

  • stört sich generell an der Autodichte im Stadtteil,
  • wünscht sich die Fläche des Lindener Marktes autofrei,
  • wünscht sich die Stephanustraße als Anliegerstraße.

Keine Mehrheit findet sich für

  • eine partielle Einbahnstraßenregelung der Stephanusstraße,
  • eine vollständig autofreie Stephanusstraße,
  • autofreie Straßen am Lindener Markplatz.

Daniel Gardemin, Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die Grünen im Stadtbezirksrat Linden-Limmer: „Wir sind positiv überrascht, welche Resonanz – pro und contra – unsere Befragung ausgelöst hat. Es bestärkt uns, bei wichtigen Entscheidungen bereits im Vorfeld alle Beteiligten mit in die Diskussion einzubinden. Der Aufwand so einer Befragung ist allerdings hoch, das wäre eigentlich eine Aufgabe der Verwaltung.“

Gardemin weiter: „Die deutliche Mehrheit für einen autofreien Lindener Marktplatz und die vielen positiven Rückmeldungen zu weiteren Verkehrsberuhigungsmaßnahmen motivieren uns, für die Idee der „Grünen Banane“ gemeinsam mit Fachleuten und Beteiligten vor Ort ein Nutzungskonzept zu erarbeiten. Um das Thema nicht im anstehenden Wahlkampf zu zerreiben, werden wir das Thema in Ruhe nach dem 11. September aufgreifen.“

Die Befragung:

Für eine Haushalts- und Geschäftsbefragung zur Verkehrsberuhigung rund um den Lindener Marktplatz wurden 382 Haushalte (davon 227 in der Stephanusstraße und 155 am Lindener Markt) und Geschäfte (43 insgesamt) mit einem Fragebogen angeschrieben. Geantwortet haben 57 Anwohner*innen und 11 Geschäftsleute, insgesamt 68 Rückläufe. Das entspricht einer Rücklaufquote von 18 Prozent und liegt damit über den üblichen
Rücklaufquoten. Der Rücklauf der Geschäfte beträgt 24 Prozent.

Die Ergebnisse:

60,9 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es in Linden zu viele Autos gibt. Im Stadtteilvergleich hat Linden-Mitte den höchsten Anteil von privaten PKW im Stadtbezirk Linden-Limmer. 64,7 Prozent der Befragten fänden es gut, wenn die Marktfläche des Lindener Marktes autofrei werden könnte. Das sind in etwas mehr Befragte, als die, die Anzahl der Autos in Linden als zu hoch empfinden. Von den abgegebenen Bögen der Geschäftsleute enthalten 6 Zustimmungen und 5 Ablehnungen. 68,2 Prozent der Befragten können sich die Stephanusstraße als Anliegerstraße vorstellen. Aber 53,7 Prozent der Befragten akzeptieren einen Rückbau von Parkplätzen nicht. Auch von den Geschäftsleuten sind 7 gegen einen Rückbau von Parkplätzen und nur 4 dafür.

Mehr Infos dazu:

Wahlwerbewahnsinn

Keine AfD im Stadtbezirksrat Linden-Limmer!

Wahlwerbewahnsinn 2011
Wahlwerbewahnsinn 2011

Die AfD stellt keinen Kandidaten für den Stadtbezirksrat Linden-Limmer bei der Kommunalwahl auf.

Allerdings gibt es einen Kandidaten für den Rat der Stadt Hannover der in Linden gewählt werden kann. Die Hannoveraner schicken sogar zwei Kandidaten ins Rennen. Mit dabei ist auch die BIG Partei. Das steht für „Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit“ und soll laut Wikipedia ein Ableger der türkischen Regierungspartei AKP sein.

Alle Protestwähler sollten also sehr wohl überlegen für welche Partei sie ihre Stimme abgeben. Es gibt genügend gemäßigte Alternativen von den Piraten über Die Partei bis hin zu den Einzelkandidaten.

Man darf also gespannt sein wie die Parteienlandschaft nach der Wahl am 11. September 2016 im Bezirksrat und im Rat aussieht.

Folgende Parteien und Einzelkandidaten stehen zur Wahl.

1 Sozialdemokratische Partei Deutschlands – SPD
2 Christlich Demokratische Union Deutschlands in Niedersachsen – CDU
3 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – GRÜNE
4 DIE LINKE.Niedersachsen – DIE LINKE.
5 Freie Demokratische Partei – FDP
6 Piratenpartei Niedersachsen – PIRATEN
7 DIE HANNOVERANER – unabhängige Wählergemeinschaft – DIE HANNOVERANER
8 Aktive für ein Soziales Hannover – Wählergemeinschaft – ASH
9 Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA) Niedersachsen – ALFA Niedersachsen
10 Alternative für Deutschland (AfD) Niedersachsen – AfD Niedersachsen
11 Bündnis C – Christen für Deutschland – AUF&PBC Niedersachsen – Bündnis C
12 Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit – BIG
15 Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative –
Landesverband Niedersachsen – Die PARTEI Niedersachsen
16 Einzelwahlvorschlag Pfannschmidt
19 Deutsche Kommunistische Partei – DKP
20 Einzelwahlvorschlag Elle
21 Einzelwahlvorschlag Koch
22 Einzelwahlvorschlag Mourmouri
23 Einzelwahlvorschlag Stolz
24 Einzelwahlvorschlag Nolte (im Stadtbezirk 9)
24 Einzelwahlvorschlag Schimke (im Stadtbezirk 10)
24 Einzelwahlvorschlag Buck (im Stadtbezirk 11)
25 Einzelwahlvorschlag Orak (im Stadtbezirk 11)

Für die Wahl des Rates der Landeshauptstadt Hannover im Wahlbereich 10 – Linden-Limmer treten an:

SPD
1. Kastning, Christine, geboren 1965, Bankangestellte
2. Mineur, Jürgen, geboren 1955, Dipl. Ing. Elektrotechnik
3. Andres, Katharina, geboren 1989, Studentin
4. Schmalstieg, Philipp Sebastian, geboren 1979, Angestellter
5. Gerking, Tobias, geboren 1984, Kommunalbeamter
6. Voß, Matthias, geboren 1990, Student
7. Laube, Julia, geboren 1983, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
8. Holzberg, Peter, geboren 1941, Maler

CDU
1. Steingrube, Gabriele, geboren 1954, Einzelhandelskauffrau
2. von dem Knesebeck, Daniel, geboren 1979, Diplom Informatiker
3. Wobbe, Matthias, geboren 1964, Kaufmann
4. Göllinger, Katrin, geboren 1969, Betriebswirtin/Verwaltungsangestellte
5. Tiedge, Helene, geboren 1948, Informatik-Betriebswirtin i.R.
6. Peters, Georg, geboren 1944, Kfz-Meister
7. Celik, Deniz, geboren 1977, Diplom Kauffrau
8. Köpcke, Daniel, geboren 1988, Referendar

GRÜNE
1. Langensiepen, Katrin, geboren 1979, Fremdsprachenassistentin
2. Dr. Gardemin, Daniel, geboren 1967, Sozialwissenschaftler
3. David, Barbara, geboren 1961, Dipl. Sozialpädagogin
4. Grube, Rainer, geboren 1955, Kfm. Angestellter
5. Weist, Maren, geboren 1972, Lehrerin
6. Zierke, Martin, geboren 1966, Mitarbeiter IT
7. Camuz, Evrim, geboren 1988, Studentin
8. Hinrichs, Christian, geboren 1988, Student, Bürokaufmann

DIE LINKE.
1. Machentanz, Dirk, geboren 1971, Politikwissenschaftler
2. Bokah Tamejani, Parwaneh, geboren 1958, Sozialwissenschaftlerin
3. Schmalz, Ingrid, geboren 1949, Dipl.-Sozialpädagogin
4. Müller, David Manuel, geboren 1993, Student
5. Surajew, Tatjana, geboren 1975, Dipl. Ing. Innenarchitektur
6. Klein-Lülf, Helmut, geboren 1945, Rentner
7. Klauke, Oliver, geboren 1969, Dipl. Sozialwissenschaftler

FDP
1. Borrmann, Hartmut-Olaf, geboren 1955, Pädagoge
2. Segert, Robert, geboren 1992, Buchhalter
3. Marx, Christian, geboren 1987, Investor Relations Manager

PIRATEN
1. Wolf, Bruno, geboren 1964, Journalist
2. Ganskow, Thomas, geboren 1967, Industriekaufmann
3. Haghighat, Dario, geboren 1985, Student

DIE HANNOVERANER
1. Grimpe, Ilona, geboren 1958, Hausfrau
2. Gereke, Markus, geboren 1979, Paketzusteller

AfD
1. Gröpler, Hans-Jürgen, geboren 1953, Fahrlehrer

BIG
1. Demir, Hasan, geboren 1981, Hausverwalter

Die PARTEI
1. Klippert, Julian, geboren 1988, Comichändler

DKP
1. Wietzer, Matthias, geboren 1951, Lehrer
2. Huppert, Sabine, geboren 1955, Zustellerin
3. Ali, Aram, geboren 1989, Student

Einzelwahlvorschlag Stolz
Stolz, Hanno, geboren 1958, Altenpfleger

Für die Wahl des Stadtbezirksrates Linden-Limmer treten an:

SPD
1. Wadepohl, Ingrid, geboren 1950, Diplom-Pädagogin
2. Geffers, Eike, geboren 1943, Diplom-Volkswirt
3. Laube, Julia, geboren 1983, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
4. Voß, Matthias, geboren 1990, Student
5. Schweingel, Cornelia, geboren 1945, Kantorin
6. Kentschke, Rune Nils, geboren 1989, Student
7. Gerking, Tobias, geboren 1984, Kommunalbeamter
8. Sarikaya, Ayse, geboren 1966, Referendarin
9. Holzberg, Peter, geboren 1941, Maler
10. Lemke, Ulrike, geboren 1952, Diplom Volkswirtin
11. Müller, Stefan, geboren 1968, Stadtbahnfahrer
12. Feise, Hülya, geboren 1973, Sozialpädagogin
13. Mineur, Jürgen, geboren 1955, Dipl.-Ing. Elektrotechnik
14. Hain, Denise, geboren 1978, Bürokauffrau
15. Knoke, Horst, geboren 1952, Verwaltungsbeamter
16. van der Zanden, Lisa, geboren 1990, Steuerfachangestellte
17. Gehrke, Andreas, geboren 1956, Gewerkschaftssekretär
18. Yemut, Manal, geboren 1982, Sozialassistent
19. Bartholomäus, Jost Alexander, geboren 1963, Arbeiter
20. Baines, Regine, geboren 1956, Verwaltungsfachwirtin
21. Deister, Michael, geboren 1956, Gesamtbetriebsratsvorsitzender
22. Köster, Melanie, geboren 1980, Angestellte
23. Mueller, Rolf, geboren 1947, Soziales Management
24. Weidemann, Julia, geboren 1984, Arbeits- und Organisationssoziologin
25. Dohrmann, Gustav, geboren 1938, Bergmann i.R.

CDU
1. Steingrube, Gabriele, geboren 1954, Einzelhandelskauffrau
2. Klenke, Michael, geboren 1968, Polizeibeamter
3. Tiedge, Helene, geboren 1948, Informatik-Betriebswirtin i.R.
4. von dem Knesebeck, Daniel, geboren 1979, Diplom Informatiker
5. Seidel, Jens, geboren 1969, Leiter Vertriebskoordination
6. Celik, Deniz, geboren 1977, Diplom Kauffrau
7. Suslovic, Margarita, geboren 1962, Sozialarbeiterin
8. Peters, Georg, geboren 1944, Kfz-Meister
9. Heuss, Brigitte, geboren 1954, Bäckereiangestellte
10. Giesser, Stanislav, geboren 1993, Student
11. Köpcke, Daniel, geboren 1988, Referendar
12. Wessel, Jürgen, geboren 1944, Bankangestellter

GRÜNE
1. Probst, Anke, geboren 1984, Ärztin
2. Grube, Rainer, geboren 1955, Kfm. Angestellter
3. Weist, Maren, geboren 1972, Lehrerin
4. Dr. Gardemin, Daniel, geboren 1967, Sozialwissenschaftler
5. Martin, Marlen, geboren 1986, Sozialwissenschaftlerin
6. Mallast, Steffen, geboren 1987, Agrarwissenschaftler
7. Hamburg, Julia Willie, geboren 1986, Landtagsabgeordnete
8. Dzienus, Timon, geboren 1996, Student
9. Steinhoff, Renate, geboren 1953, Bildungsreferentin
10. Zielke, Olaf, geboren 1963, Förderschullehrer
11. Westphale, Renate, geboren 1952, Rentnerin
12. Lucas, Norbert, geboren 1958, Bankangestellter
13. Krauße-Arnecke, Undine, geboren 1955, Förderschullehrerin
14. Heise, Richard, geboren 1988, Studen
15. David, Barbara, geboren 1961, Dipl. Sozialpädagogin
16. Hinrichs, Christian, geboren 1988, Student, Bürokaufmann
17. Wyborny, Jeanette, geboren 1968, Angestellte
18. Zierke, Martin, geboren 1966, Mitarbeiter IT
19. Öktem, Rosa, geboren 1981, Angestellte
20. Blumtritt, Marcus, geboren 1981, Fraktionsgeschäftsführer
21. Langensiepen, Katrin, geboren 1979, Fremdsprachenassistentin
22. Thiele, Oliver, geboren 1969, Architekt
23. Kemper, Monika, geboren 1963, Übersetzerin / Techn. Redaktion
24. Wyborny, Andreas, geboren 1969, Diplom-Sozialwirt
25. Kolbeck-Landau, Martina, geboren 1967, Pressesprecherin
26. Wach, Friedrich Gerhard, geboren 1940, Dipl. Biologe

DIE LINKE.
1. Schmalz, Ingrid, geboren 1949, Dipl. Soz. Päd. / Rentnerin
2. Müller, David Manuel, geboren 1993, Student
3. Fiedler, Pia, geboren 1964, Angestellte
4. List, Ludwig Luk, geboren 1936, Rentner
5. Surajew, Tatjana, geboren 1975, Dipl. Ing. Lehramt
6. Machentanz, Dirk, geboren 1971, Politikwissenschaftler
7. Kellermann, Maren Anna, geboren 1983, Promotionsstudentin
8. Hadasch, Winfried, geboren 1957, Historiker M.A.
9. Engelbrecht, Christin, geboren 1987, Projektkoordinatorin
10. Pharao, Frank, geboren 1962, Sozialsekretär
11. Hoffmann, Birgit, geboren 1967, Kfm. Angestellte
12. Klauke, Oliver, geboren 1969, Dipl. Sozialwissenschaftler
13. Linck, Leonie, geboren 1997, FSJlerin
14. Gust, Christian, geboren 1951, Krankenpfleger
15. Cademartori, Kerstin, geboren 1959, Dipl. Historikerin
16. Hoffer, Peter, geboren 1966, Finanzbuchhalter
17. Vasenthien, Christian Markus, geboren 1976, Gewerkschaftssekretär
18. Klein-Lülf, Helmut, geboren 1945, Rentner

FDP
1. Bulut, Ekim, geboren 1991, Student
2. Borrmann, Hartmut-Olaf, geboren 1955, Lehrer

PIRATEN
1. Ganskow, Thomas, geboren 1967, Industriekaufmann
2. Wolf, Bruno, geboren 1964, Journalist
3. Rava, Andis, geboren 1986, Selbständig
4. Haghighat, Dario, geboren 1985, Student
5. Kirstein, Dieter, geboren 1957, Koch
6. Meinecke, Olaf, geboren 1965, Musiklehrer, selbständig

BIG
1. Demir, Hasan, geboren 1981, Hausverwalter
2. Demir, Naciye, geboren 1981, Medizinisch Technische Assistentin
3. Demir, Jasemin, geboren 1994, Schülerin

Die PARTEI Niedersachsen
1. Grobleben, Jasmin, geboren 1992, Gesundheits- & Krankenpflegerin

DKP
1. Wietzer, Matthias, geboren 1951, Lehrer
2. Marotzky, Gerda, geboren 1947, Rentnerin
3. Ali, Aram, geboren 1989, Student
4. Dege-Wietzer, Vera, geboren 1955, Verwaltungsbeamtin
5. Darguß, Frank, geboren 1979, Päd. Mitarbeiter
6. Spiller, Waltraud, geboren 1943, Rentnerin
7. Ristenpart, Uwe, geboren 1953, Rentner
8. Simon, Reinhard, geboren 1953, Rentner

Einzelwahlvorschlag Schimke
Schimke, Jörg, geboren 1958, Kfm. Angestellter

50 Jahre Kita Hiltrud-Grote-Weg

50 Jahre Kita Hiltrud-Grote-Weg

50 Jahre Kita Hiltrud-Grote-Weg
50 Jahre Kita Hiltrud-Grote-Weg

AWO Kindertagesstätte feierte Jubiläum

Die Kindertagesstätte Hiltrud-Grote-Weg der AWO Region Hannover e.V. hat am 11. Juni 2016 ihr 50-jähriges Jubiläum im Rahmen des großen AWO Sommerfestes im Von-Alten-Garten gefeiert. Der stellvertretende AWO Vorsitzende Horst Knoke und der erste Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover Thomas Hermann haben die Veranstaltung offiziell eröffnet. Rund 250 Gäste, darunter Ratsmitglieder, Bezirksratsmitglieder, Eltern, Kinder und auch ehemalige Kita-Mitarbeitende, waren bei der Jubiläumsfeier dabei und haben bis in den Abend bei Popcorn, Zuckerwatte und vielen Aktionen gefeiert.

Kindersprecher Ole Göschel führte mit Kita-Leiter Carsten Lücke durch das Programm
Kindersprecher Ole Göschel führte mit Kita-Leiter Carsten Lücke durch das Programm

Von Anfang an, also seit dem 9. Juni 1966, verfügt die Einrichtung über ein Krippen-, Kindergarten- und Hortgruppenangebot im Stadtteil Linden. „50 Jahre Kita-Arbeit – das bedeutet Teilhabe und Mitbestimmung, vorurteilsbewusste Pädagogik, Toleranz und Miteinander, Musikprojekte und vieles mehr“, sagt Kita-Leiter Carsten Lücke: „Wir sind ein Haus, in dem Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bezügen und Kulturen miteinander lernen und voneinander profitieren können.“

 

Ob das der perfekte Platz für einen Bücherschrank ist?

Linden-Mitte bekommt 35. Bücherschrank im Stadtgebiet

Ob das der perfekte Platz für einen Bücherschrank ist?
Ob das der perfekte Platz für einen Bücherschrank ist?

Am Mittwoch (29. Juni) bekommt auch Linden-Mitte einen der beliebten Bücherschränke. Um 17 Uhr wird Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube an der Ihmepassage 2/Ida-Arenhold-Brücke den 35. Bücherschrank im Stadtgebiet eröffnen. Als Patin kümmert sich Britta Zogall um den Schrank. Finanziert wurde der Bücherschrank durch den Stadtbezirksrat Linden-Limmer.

Die AnwohnerInnen des Stadtteils sind herzlich eingeladen, zur Eröffnung Bücher für „ihren“ Schrank mitzubringen – quer durch alle Genres. Auch Kinderbücher sind willkommen. Bücher, die keinen Platz im Schrank finden, können nicht eingelagert und müssen wieder mitgenommen werden. Ansprechpartner vor Ort ist Daniel Pfingsten vom Bereich Stadtteilkultur.

Mit dem Bücherschrank in Linden-Mitte stehen dann 35 Bücherschränke im Stadtgebiet Hannover. Der erste Bücherschrank wurde 2005 in Stöcken aufgestellt. Alle Schränke werden gebaut vom Werkstatttreff Mecklenheide e.V., einem Projekt für Langzeitarbeitslose.

Lindener Sommerferienprogramm

Endlich wieder Sommer – Lindener Sommerferienprogrammheft ist da

Das neue Lindener Sommerferienprogrammheft ist da und kann im Spielhaus in der Walter-Ballhause-Straße 12, beim DOMINO am Bethlehemplatz 1b und in der GFA in der Pfarrlandstraße 5a abgeholt werden.

Seit nun 18 Jahren organisieren diese 3 Kindereinrichtungen das gemeinsame Programm mit Ausflügen und Aktionen in Hannover und Region.

Jedes Jahr nehmen bis zu 140 Kinder und deren Familien an Ausflügen und Aktionen in Hannover und Region statt. Alle machen neue Erfahrungen und Bekanntschaften, entdecken ihnen unbekannte neue Orte und lernen viele neue Freunde kennen.

In den gesamten 6 Ferienwochen treffen sich die Kinder und oft auch deren Eltern und Geschwisterkinder von montags bis freitags in den ihnen vertrauten und bekannten Einrichtungen. Von hier aus geht es los: Schwimmen in unterschiedlichen Bädern, Park der Sinne, Wakitu-Spielplatz, Waldstation Eilenriede, Rastiland, Phaeno Wolfsburg, Steinhuder Meer, Zoo Hannover, Sommerrodelbahn Bodenwerder, Wisentgehege Springe u.v.m. sind die Ziele.

Besonders wichtig: Viele der Kinder lernen in den Ferien sicher schwimmen und machen ihre Schwimmabzeichen!!

Dieses Jahr wird das Programm finanziell unterstützt durch die LindenLimmerStiftung, die Friedrich und Dora Rauch-Stiftung, den Stadtbezirksrat Linden-Limmer und der Initiative „Mitten Drin!“ des Niedersächsischen Sozialministeriums und des deutschen Kinderschutzbundes.

Allein aus den Teilnehmerbeiträgen der Kinder und Familien lässt sich dieses Programm nicht finanzieren.

enercity Hauptverwaltung

Einstimmiges Votum – Stadt setzt Investor für Ihme-Zentrum letzte Frist

Ein Lichtblick für das Ihmezentrum?
Ein Lichtblick für das Ihmezentrum?
Mit einem einstimmigen Votum haben die Fraktionen des Rates der Stadtspitze bei den Verhandlungen über die Zukunft des Ihme-Zentrums den Rücken gestärkt.

Im Ausschuss für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters stimmten am Donnerstag (9. Juni) alle Ratsleute dafür, dass dem Investor eine letzte Frist bis Ende des Jahres gesetzt wird. Für den Fall, dass seit langem überfällige Reparaturen von inzwischen mehr 150 Mängeln und ein Gesamtkonzept zur Sanierung und Wiederbelebung des Ihme-Zentrums bis dahin weiterhin ausbleiben, wird die Stadtverwaltung alternative Bürostandorte für drei Behörden mit gut 700 Beschäftigten suchen. Sie ist bislang – zusammen mit den Stadtwerken – Hauptmieter im Ihme-Zentrum und würde das auch gern bleiben, wie Oberbürgermeister Stefan Schostok betonte.

Zur gemeinsamen Sitzung des OB-Ausschusses und des Bezirksrates Linden-Limmer waren mehr als 100 BewohnerInnen des Ihme-Zentrums gekommen. Sie appellierten an die Stadt, das Ihme-Zentrum nicht zu verlassen.

Keine Pläne für Abriss

„Wir werden uns unserer Verantwortung nicht entziehen. Das wünschen wir uns auch von allen anderen. Wir wollen aber keine Zeit mehr verlieren. Von Abriss kann keine Rede sein. Doch die Verwaltung muss deutlich machen, was auf dem Spiel steht. Deshalb haben wir alle denkbaren Szenarien geprüft. Das Abriss-Szenario ist aber nicht das Szenario, das wir verfolgen. Das ist blanker Unsinn“, betonte Schostok. Der Stadtverwaltung gehe es darum, dem Haupteigentümer des Ihme-Zentrums (Projekt Steglitzer Kreisel Berlin Grundstücks GmbH) klar zu machen, dass jetzt konkrete Maßnahmen notwendig sind.

Die Landeshauptstadt werde die privaten Eigentümer aber in keinem Fall allein lassen. Als Eigentümerin der Kita im Ihme-Zentrum bleibe die Stadt mit im Boot. Wie die Verwaltung in der Ausschusssitzung erläuterte, wird sie als Eigentümerin im Falle des Auszugs und einem dann folgenden Leerstand dann auch gegebenenfalls zusätzliche Hausgelder an den Investor zahlen müssen, bevor die privaten Eigentümer zusätzlich zur Kasse gebeten würden.

Klar Erwartungen an Investor

Die Stadt könne aber das Ihme-Zentrum nicht allein übernehmen. Dass würde „die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit überschreiten“, sagte Schostok. „Wir können aber ein sehr leistungsstarker Partner sein. Dafür brauchen wir im Ihme-Zentrum einen konstruktiven Investor, der in der Lage ist, sich um das Ihme-Zentrum zu kümmern und nicht allein finanzielle Anlagemöglichkeiten im Blick hat.“ Schostok machte auch klar, dass eine Zukunft für das Ihme-Zentrum nicht von heute auf morgen zu bekommen sei. „Es gibt nicht den einen Befreiungsschlag. Es geht um harte Arbeit.“