Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Geht das Fössebad baden? Woche der Entscheidung!

Keine Fösse ohne Freibad!Es geht um die Zukunft des Fössebades und des Béi Chéz Heinz! Kommt und mischt euch ein!

Am Mittwoch, den 07.06.2017 tagt der Bezirksrat ab 18:00 Uhr im Freizeitheim Linden erneut zum Thema Fössebad.
Die Fronten sind klar. Die Verwaltung und die Stadtpolitik will ein Sportbad auf kosten von Béi Chéz Heinz und Freibad durchdrücken. Dazu soll noch ein Teil des Geländes für Wohnbebauuung verkauft werden. Die nächsten Konflikte sind vorprogramiert und die Kinder des Stadtteils bleiben auf der Strecke.

Heinz muss bleiben!Am Donnerstag, 08.06.2017 lädt das Béi Chéz Heinz ab 19:00 Uhr zur Info-Veranstaltung „Gibt es eine Zukunft für das Béi Chéz Heinz?“ ein.
Das Heinz Team will berichten und diskutieren, wie der Erhalt dieser Stätte am aktuellen Standort aussehen könnte. Kostengünstig durch den Erhalt bestehender Gebäude und/oder der Nutzung vorhandener Ressourcen, ohne im Konflikt mit dem neu geplanten Fössebad zu stehen. Präsentiert wird eine Konzept-Idee, die sowohl ein Béi Chéz Heinz beinhaltet, als auch für die wachsende Stadt Hannover dringend benötigte Kulturräume schafft, wie z.B. Musikschulräume, Gymnastikräume, Bandübungsräume usw. Am Standort Fössebad könnte etwas für die Stadtgesellschaft entstehen, wenn alle etwas mehr Mut, Eigenverantwortung und Bürger-Engagement wagen.

Am Samstag, 10.06.2017 lädt der Förderverein Fössebad um 16:00 Uhr in das Freizeitheim Linden zu einer Einwohnerversammlung ein.
Wie kann der Vereinssport der das 50m Becken als Ersatz und Ergänzung zum Stadionbad braucht mit den Interessen des Stadtteils unter einen Hut gebracht werden. Ohne ein Freibad sicherlich nicht. Nur mit einem Außenbecken steht das Fössebad zumindest im Sommer auch der Allgemeinheit während der Sportveranstaltungen zur Verfügung.

Kommt Zahlreich und unterstützt das Fössebad und das Béi Chéz Heinz. Es ist die letzte Chance die Pläne der Stadt noch zu kippen!

Lindenspiegel 06-2017

Lindenspiegel Juni 2017

Lindenspiegel 06-2017Titelthema: Einwohnerversammlung am 10. Juni – Wir kämpfen für ein Fössebad für alle!

Die Stadtverwaltung plant den Abriss des alten Fössebades und einen Neubau als Sportbad mit 50m-Bahn und Tribüne. Eine solche Anlage führt zu besseren Bedingungen für den Schwimmsport, aber zu häufigeren Schließzeiten für die Öffentlichkeit. Höherer Wettkampfstandard und modernere Technik als im Stadionbad führen zu einer neuen Priorität als Sportbad Nummer 1. Hannover steigt in Niedersachsen zum zentralen Magneten für alle Schwimm- und Wasserballwettkämpfe auf. Der Förderverein Fössebad begrüßt die Neubaupläne einschließlich Kinderund Lehrschwimmbecken, aber die Planung muss allen Bevölkerungsteilen gerecht werden! Wer das Sportbad will, muss auch „JA zum Freibad“ sagen! Ein Freibad garantiert, dass es im Sommer ein durchgehendes Angebot für Familien und Kinder gibt und nicht auf ihre Kosten gespart wird. Einerseits ein starkes Bevölkerungswachstum durch neue Wohngebiete in Wasserstadt, Kesselstraße, Ahlem – und andererseits en Abbau der sozialen Infrastruktur, das passt nicht zusammen.

weiterlesen im aktuellen Lindenspiegel …

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Keine Fösse ohne Freibad!

Fössebad: Wer hat uns verraten …

SPD Linden-Limmer geht baden
SPD Linden-Limmer geht baden

Bei der von der Fraktion beantragten aktuellen Stunde waren das mal wieder die Sozialdemokraten. Diesmal aber zusammen mit den Grünen.

Die SPD beharrt im Rat weiterhin auf einem Sportbad für Linden-Limmer. Ein Freibad ist da nicht notwendig, so SPD Ratsfrau Christine Kastning aus Linden. Kann man eigentlich eine Stadtteilzugehöhrigkeit aberkennen? So geht die SPD im Stadtteil endgültig baden. Bei ihrer Aktion 2011 konnte man auf dem Plakat noch lesen „damit auch die nächste Generation im Fössebad das Schwimmen erlernen kann“. Nur ohne Sprungbrett oder Springturm kann man nicht einmal mehr das Freischwimmerabzeichen dort machen.

Auch die Grünen im Rat sind der Meinung das mit einem Plantschbecken genug für Kinder getan ist. Dabei haben sie aber wohl vergessen das gerade die Kinder zwischen 3 und 18 Jahren die Wähler von Morgen sind. Ob die das Plantschbecken auch so toll finden? Interessant auch die unterschiedlichen Auffassungen der Grünen im Rat und im Bezirksrat. Man könnte meinen das hier zwei verschieden Parteien agieren.

Mein Fazit dazu: Bei der letzten Wahl alles richtig gemacht. Zielsetzung war eigentlich nur eine Partei zu wählen die nicht noch mehr Schaden anrichtet. Das jetzt ausgerechnet eine Satirepartei die Wünsche des Bürgers noch ernst nimmt nennt man dann wohl Realsatire.

Einen Bericht von der Sitzung gibt es bei Fössebad-Lobbyist Jörg Schimke unter http://klickhin.de/spd-kastning-lehnt-freibad-ab-gruenen-genuegt-planschbecken/

Jetzt kommt es erst recht darauf an möglichst viele Lindener und Limmeraner zu mobilisieren und dem Rat der Stadt zu zeigen das wir uns hier nicht alles gefallen lassen. Die Bücherei im FZH ist schon weg, das Freizeitheim auch ein Sanierungsfall und der Treffpunkt Allerweg auf den Sanktnimmerleinstag verschoben. Die Liste der großen Leistungen der Stadt Hannover kann beliebig fortgesetzt werden.

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition für ein familienfreundliches Fössebadkonzept:

https://www.openpetition.de/petition/online/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben

Aktionspaket „Keine Fösse ohne Freibad!“

Alle Dokument zum heKeine Fösse ohne Freibad!unterladen und mobilisieren.

Die ausgefüllten handschriftlichen Unterschriftenlisten können bei limetrees in der Posthornstraße 31, 30449 Hannover abgegeben werden. Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr.

Halim-Dener-Platz wird zum Stadtbezirksrat-Linden-Limmer-Platz

Nach dem eilig durch Oberbürgermeister Stefan Schostok einberufenen Verwaltungsausschuss am gestrigen Mittwoch wird der Stadtbezirksrat Linden-Limmer erneut über die Benennung des (noch nicht) Halim-Dener-Platzes abstimmen müssen. Um die Zeit bis zur finalen Entscheidung abzukürzen* erwägt die FRAKTION, einen Änderungsantrag in den Bezirksrat einzubringen, der fraktionsübergreifend Zustimmung erhalten sollte.

Fraktionsvorsitzender und Beisitzer im Stadtbezirksrat Linden-Limmer Julian Klippert erklärt hierzu:
“Da öffentliche Plätze nur nach bereits Verstorbenen benannt werden dürfen, halten wir es für angemessen, den Platz ‘Stadtbezirksrat-Linden-Limmer-Platz’ zu taufen. Da dieser durch den Ratsbeschluss von AfD, CDU, Grünen und SPD seiner letzten Entscheidungsbefugnis beraubt wurde, ist diese kleine, feine politische Institution faktisch tot. Wir sollten ihrer daher angemessen gedenken, direkt hier in Linden, am Ort des Geschehens.”

Jasmin Grobleben, Einzelvertreterin und Stadtbezirksrätin der PARTEI in Linden-Limmer, derzeit in Trauer, ergänzt: “Ich halte es grundsätzlich für grob fahrlässig, den Konflikt zwischen dem Rat der Stadt Hannover und des Stadtbezirksrates Linden-Limmer durch die Benennung des Platzes so ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren, aber wir müssen bedenken, dass hier eine junge, demokratische politische Institution eiskalt ermordet wurde. Manch einer möge uns vorwerfen, hierdurch nur Öl ins Feuer gießen zu wollen, wir sind allerdings überzeugt davon, dass eine Demokratie wie die unsere das Andenken an dieses brutale Geschehen vom 17. Mai 2017 aushalten kann – nein, sogar aushalten muss!”

*Bevor der Oberbürgermeister final die Kommunalaufsicht einschalten kann, muss der Stadtbezirksrat insgesamt noch zwei Mal für den Halim-Dener-Platz stimmen.

Oberbürgermeister Schostok und Verwaltungsausschuss legen Einspruch gegen Platzbenennung nach Halim Dener ein

Oberbürgermeister Stefan Schostok und der Verwaltungsausschuss des Rates haben am Mittwoch gegen den Beschluss des Stadtbezirksrates Linden-Limmer zur Benennung eines „Halim-Dener-Platzes“ Einspruch eingelegt.

Grund für die Einsprüche ist, dass der Bezirksrat mit der Entscheidung seine Rechtspflicht, die Belange der gesamten Stadt zu beachten, verletzt hat.

Für solche Fälle sieht das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG ) gemäß § 79 und § 88 für den Verwaltungsrat und den Oberbürgermeister die Möglichkeit von Einsprüchen vor.

Oberbürgermeister Schostok hat am Mittwoch umgehend Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube über die beiden Einsprüche unterrichtet. Die Einsprüche haben aufschiebende Wirkung. Der Stadtbezirksrat muss sich nun in seiner nächsten Sitzung am 7. Juni erneut mit der Entscheidung befassen. Der Beschluss des Verwaltungsrates fiel fristgerecht in nicht-öffentlicher Sitzung. Der Verwaltungsrat tagt generell vertraulich. Zusätzlich zum Verwaltungsrat hat der Oberbürgermeister aus eigenen Rechten Einspruch eingelegt.

In der Begründung des Oberbürgermeisters an den Bezirksrat heißt es, dass ein Stadtbezirksrat bei seinen Entscheidungen alle Auswirkungen auf die Gesamtstadt zu berücksichtigen hat. Diesen Maßstäben genüge der Beschluss zur Platzbenennung nicht. Der Stadtbezirksrat habe bei seiner Beschlussfassung die wiederholt zum Ausdruck gebrachte gesamtstädtische Haltung zu den Konflikten in der Türkei unberücksichtigt gelassen.

OB Schostok hebt als Haltung der Landeshauptstadt besonders hervor, „in Bezug auf die Entwicklungen in der Türkei zur Sicherstellung des friedlichen Zusammenlebens der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppen in Hannover strikte Neutralität zu wahren und einseitige Stellungnahmen der LHH zu unterlassen. Es liegt im Interesse der Landeshauptstadt, dass die innertürkischen Konflikte nicht im Stadtgebiet ausgetragen werden.“

Entsprechend hat die Landeshauptstadt zuletzt am 17.03.2017 den Auftritt des stellvertretenden Vorsitzenden der türkischen AKP, Mehmet Mehdi Eker, mit dem dieser in Hannover für die Zustimmung zum türkischen Verfassungsreferendum werben wollte, in enger Abstimmung mit dem Land Niedersachsen und dem Rat der Stadt verhindert.

Der Stadtbezirksrat möchte mit der Platzbenennung an den Kurden Halim Dener erinnern. Am 30.06.1994 klebte der damals 16-jährige Halim Dener mit anderen am Steintor Plakate für die Nationale Befreiungsfront Kurdistans, einer Organisation der kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die PKK ist in Deutschland seit 1992 und seit 2002 auch in der gesamten EU verboten und wird als terroristische Vereinigung eingestuft. Eine Festnahme durch zufällig vorbeikommende Zivilpolizisten entzog sich Halim Dener durch Gegenwehr und Fluchtversuch. Ein sich dabei lösender Schuss führte zu seinem Tod. In einem Gerichtsverfahren, das bis vor den Bundesgerichtshof ging, wurde in letzter Instanz festgestellt, dass es sich bei dem Schuss um einen tragischen Unfall handelte.

OB Schostok verweist darauf, dass in Hannover aktuell ca. 16.360 türkische Mitbürgerinnen und Mitbürger leben, teils kurdisch-stämmiger Herkunft, und eine Vielzahl weiterer Menschen mit türkischem Migrationshintergrund. Das Konfliktpotential zwischen diesen Bevölkerungsgruppen im Stadtgebiet spiegele sich auch in der Bewertung der Person Halim Dener wider, der von PKK-Anhängern als Märtyrer des Widerstands, von türkischen Organisationen als Mitglied einer Terrororganisation angesehen wird. Alljährlich kommt es am 01.07. aus Anlass des Todestags Halim Deners im Stadtgebiet zu Versammlungen und Gegenkundgebungen mit konfliktträchtigen Spannungen zwischen diesen Gruppierungen. Ein „Halim-Dener-Platz“ drohe deshalb zum Ort für Auseinandersetzungen unterschiedlicher Gruppierungen zu werden.

Die beabsichtigte Platzbenennung ist zudem aus Sicht der Stadtverwaltung und der Mehrheit des Verwaltungsausschusses geeignet, in der öffentlichen Außenwirkung den Eindruck zu erwecken, die Landeshauptstadt ergreife Partei zugunsten der Ziele der PKK. Die Platzbenennung erwecke auch den Anschein der Parteinahme in diesem innertürkischen Konflikt zugunsten einer Seite.

OB Schostok: „Dies verstößt nicht nur gegen die gebotene Neutralität in diesem innertürkischen Konflikt. Es gefährdet auch das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt. Der Bezirksrat sollte deshalb vor diesem Hintergrund seinen Beschluss überdenken und revidieren.“

Die Einsprüche des Verwaltungsausschusses sowie des Oberbürgermeisters haben jeweils aufschiebende Wirkung. Der Beschluss zur Platzbenennung darf deshalb vorläufig nicht vollzogen werden. Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hat in seiner nächsten Sitzung erneut über den zugrundeliegenden Beschlussantrag zu entscheiden.

Sollte der Bezirksrat erneut die Platzbenennung beschließen wird Oberbürgermeister Schostok die Kommunalaufsicht im Niedersächsischen Innenministerium NKomVG informieren, mit dem Ziel, dass der rechtswidrige Beschluss aufgehoben wird.

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Fössebad: Affront der Verwaltung beim Bezirksrat

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brenntKeine Fragen, keine Antworten und auch keine Zeit. Das ist die Kurzfassung der Anhörung zum Thema Fössebad am gestrigen Mittwoch in der Bezirksratssitzung im Freizeitheim Linden.

Die Sitzung begann aufgrund der ellenlangen Tagesordnung bereits eine Stunde früher als normal üblich. Zunächst mussten ein paar Interna geregelt werden. Wegen des Ausscheidens von Ingrid Wadepohl musste ein neues Bezirksratsmitglied verpflichtet werden und auch die Stelle des Stellvertreters für den Bezirksbürgermeister neu besetzt werden. Trotz eines Zickenalarms ging dies alles erfreulich schnell über die Bühne.

Damit kam nun schon die Verwaltung an die Reihe und durfte die „tollen“ Pläne für das neue Fössebad vorstellen. Kein Freibad, keine Sauna, kein Béi Chéz Heinz, dafür aber ein für internationale Wettkämpfe taugliches 50m-Becken. Damit man das Ganze als Familienbad verkaufen kann, wurde die Planung nach der Bürgerbeteiligung noch um ein Plantschbecken ergänzt. Mein Sohn und ganz viele Andere in der Altersgruppe zwischen 6 und 18 Jahren werden sicherlich total begeistert von dieser Änderung sein. Haben Verwaltungsangestellte eigentlich keine Kinder oder gibt es irgendwo ein städtisches Spaßbad nur für Funktionäre? Interessanterweise hatte man gerade zur Bürgerbeteiligung noch die genaue Zahl der Teilnehmer parat. Es waren nämlich nur sehr wenige interessierte Bürger aus dem Stadtteil gekommen. Könnte daran gelegen haben das an einem heißen Tag in das ebenfalls seit Jahren auf der Sanierungsliste ganz oben stehenden und gut klimatisierten Freizeitheim eingeladen war.

Wer diese Planung noch nicht kennt findet sie hier.

Anschließend folgten die Fragen des Bezirksrates an die Verwaltung. Gefühlt wurde nichts aber auch gar nichts beantwortet. Man wies darauf hin das wir uns gerade mal am Anfang eines langen Prozesses befinden und doch eigentlich glücklich sein müssten jetzt schon eingebunden zu werden. Nur noch mal zur Info: Die Zukunft des Fössebades wird seit 30 Jahren diskutiert, seit 2012 ist das Freibad geschlossen und wir sind am Anfang eines Prozesses. Problem dabei ist aber das bereits in vier Wochen auf der Sondersitzung des Bezirksrates am 07.06.2017 eben über diese schwammigen Pläne abgestimmt werden soll. Sprich man kauft ein Schwimmbad und im Laufe der Zeit erfahren wir dann, wie groß es wird ob es ein auffahrbares Dach bekommt, eine öffenbare Fensterfront oder doch nur eine Fluchttür zur Grünfläche. Möglich auch das dies die einzige Option ist, da man den größten Teil des Geländes für neue Wohnungen verkauft hat. Alles was von Verwaltungsseite als Beruhigungspillen in Sachen Familienbad genannt wurden, sind noch nicht endgültig beschlossen. Es wird geprüft, man wird mal sehen.

Fragen gab es sowohl von den Mitgliedern des Bezirksrates als auch aus dem Publikum reichlich. Nur konnte oder wollte diese Fragen keiner aus der Verwaltung beantworten.

Als dann nach nur drei Wortbeiträgen in der Einwohnerfragestunde vonseiten der Verwaltung darauf hingewiesen wurde das man doch eigentlich schon in Misburg sein müsste, lief das Fass über. Bezirksbürgermeister Rainer Grube fand sehr passende Worte für dieses unglaubliche Verhalten. Wie kann man in der Stadtverwaltung glauben ein völlig am Bedarf vorbei geplantes Projekt mal eben schnell in Linden durchschieben zu können. Noch dazu gibt es sicherlich in der Verwaltung noch mehr Mitarbeiter, die man nach Misburg hätte schicken können. So bleibt der Eindruck bestehen, dass es die Stadtverwaltung einen Dreck schert, was die Bürger in Linden wollen. Hauptsache man kann sich wieder mal mit prestigeträchtigen internationalen Wettkämpfen schmücken. Der Bürger stört bei diesen Veranstaltungen sowieso nur.

Die konsequenteste Lösung trug in der Einwohnerfragestunde Jörg Schimke, seines Zeichens Fössebad-Rettungslobbyist, vor. Die wirtschaftlichste Lösung ist nicht ein Fössebad ohne Freibad. Nein, die mit Abstand wirtschaftlichste Lösung ist kein Fössebad. Mit den jetzigen Plänen kann das neue Bad auch am Kronsberg gebaut werden, das würde für Linden auch keinen Unterschied mehr machen.

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Kein Wasser da? Linden brennt!

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brenntRettet die Fösse

Am 8. Mai 2017 hat die Stadt ihre Pläne zum Fössebad vorgestellt: Neubau des Fössebades ohne Freibad, aber mit 50 m Wettkampfbahn. Keine Zukunft für das Béi Chéz Heinz. Teile der Liegewiese sollen verscherbelt werden.

Online Petition (Förderverein Fössebad):

Unser Fössebad muss Kombibad für alle bleiben

Wir fordern den Neubau des Fössebades familientauglich, mit Außenbecken (Freibad) und Sauna! Wir wollen eine solidarische Lösung, bei der Schwimmsport und Allgemeinheit nicht gegeneinander ausgespielt werden.

https://www.openpetition.de/petition/online/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben

Unterschriftenliste zum Download: https://www.openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben (Volle Listen können bei limetrees, Posthornstraße 31 abgegeben werden)

 

Online-Petiton 2 (Béi Chéz Heinz):

https://www.openpetition.de/petition/online/bei-chez-heinz-und-freibad-muessen-bleiben

Termine

Heinz bleibt Heinz

  • 07. Juni 2017 Sondersitzung des Bezirksrates um 18:00 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4
  • 08. Juni 2017 Gibt es eine Zukunft für das Chéz Heinz? um 19:00 Uhr Béi Chéz Heinz, Liepmannstraße 7b
  • 10. Juni 2017 Einwohnerversammlung um 16:00 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4
  • 12. Juni 2017 Sportausschuss um 16:00 Uhr im Neuen Rathaus
  • 15. Juni 2017 Ratsversammlung um 15:00 Uhr im im Neuen Rathaus

Die Fakten:

  • Neubau mit 50m-Meter-Becken für internationale Wettkämpfe
  • Kein Außenbecken
  • Kein Saunabereich
  • Keine Zukunft für das Chéz Heinz
  • Teile des Geländes werden für Wohnbebauung verscherbelt

Download & Infos:

Berichte:

Weitere Infos:

 

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Fössebad: Kein neues Freibad – Keine Rede vom Chez Heinz!

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!
Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Kein Wasser da – Linden brennt!

Wie nicht anders zu erwarten hat die Stadt heute ihre Pläne für das Fössebad vorgestellt. Kein Freibad und auch vom Chez Heinz ist keine Rede.

Nach jahrelangem Aussitzen soll nun ein 50m Wettkampfbecken anstelle eines Familienbades für den Stadtteil gebaut werden. Diese Politik geht total an den Bedürfnissen in Linden-Limmer vorbei. Auch wenn die Bäderanalyse ergeben hat das die Freibadwasserflächen mit ca. 24 m² je 1.000 Einwohner/innen höher sind als in anderen deutschen Großstädten platzt das Volksbad Limmer jetzt schon bei schönem Wetter aus allen Nähten. Mit der Wasserstadt wird sich diese Situation nicht gerade entspannen.

Im Rahmen der weiteren Planungen soll geprüft werden, ob durch bauliche Maßnahmen eine Nutzung des Hallenbades unter Einbezug der Liegewiese im Sommer möglich ist. Da hört man schon die Begehrlichkeit heraus diese Fläche anderweitig zu nutzen. Noch mehr Wohnbebauung vielleicht? Da kann man auch gleich noich die benachbarte Gartenkolonie und Victoria mit Platt machen!


Pressemitteilung der Stadt Hannover:

Stadt plant Neubau des Fössebades und des Misburger Bades

Die Stadtspitze hat am Montag ihre Pläne zur Zukunft des Fössebades in Linden-Limmer sowie des Misburger Bades vorgestellt. Die beiden vorhandenen Bäder sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden.

Die Stadtspitze hat am Montag ihre Pläne zur Zukunft des Fössebades in Linden-Limmer sowie des Misburger Bades vorgestellt. Die beiden vorhandenen Bäder sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden.

Oberbürgermeister Stefan Schostok hob hervor, dass mit dieser Baumaßnahme die Schwimmversorgung in Hannover weiterhin gewährleistet wird. Zudem erhalte die Stadt mit dem Ausbau des Fössebades ein neues Wettkampf-Bad mit familiärer Ausrichtung. „Verwaltung und Rat haben mit der Aufstockung der Finanzmittel für Investitionen in den kommenden zehn Jahren die Grundlage geschaffen, dass wir zwei neue moderne Bäder für Wettkampf- und Vereinssport, den Schulsport und Freizeitvergnügen schaffen können. Dies setzen wir in guten Gesprächen mit allen Beteiligten um“, so Oberbürgermeister Schostok.

Erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette: „Mit dem neuen Fössebad bekommt ein Hannover ein modernes Bad, das sehr gute Bedingungen für internationale Schwimmwettkämpfe bieten wird. Die Misburger können sich nach den Schwierigkeiten mit dem bisherigen Bad ebenfalls auf eine neue attraktive Anlage freuen. Das bereits bestehende Bäderkonzept der Stadt kann auch mit diesen zusätzlichen Maßnahmen ohne Abstriche umgesetzt werden. Der Fachbereich Sport und Bäder kann damit künftig zusätzliche Wasserkapazitäten in den Hallenbädern die Öffentlichkeit, die Vereine und die Schulen bereitstellen. Auch eine Ausweitung der Schwimmkurse für Kinder wird dadurch möglich werden“.

Fössebad erhält ein wettkampftaugliches 50-Meter-Becken

Eine Machbarkeitsstudie, die im Mai 2016 dem Sportausschuss und dem Bezirksrat Linden-Limmer vorgestellt wurde, hat ergeben, dass die Neubauvarianten gegenüber den Sanierungsvarianten die wirtschaftlichere Lösung darstellen. Die Verwaltung hat in allen Sitzungen darauf hingewiesen, dass die wirtschaftlichste Variante umgesetzt werden soll, das wäre in diesem Fall ein Neubau mit 25 m Becken, ohne Freibad.

In dem Gutachten, das die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen erstellt hat und das Grundlage für das vom Rat beschlossene Bäderkonzept war, wurde ein Vergleich mit anderen deutschen Großstädten hinsichtlich der Hallenbadwasserfläche vorgenommen. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 9 m² je 1.000 EinwohnerInnen. In Hannover ergibt sich bezogen auf die Einwohnerzahl zum 31.12.2016 (ohne das Sportleistungszentrum, da hier kein öffentlicher Badebetrieb stattfindet) ein Versorgungsgrad von nur 7,6 m² je 1.000 EinwohnerInnen mit Hallenbadwasserfläche. Ergänzend zu dieser Studie hat sich auch in Hannover gezeigt, dass weitaus mehr Wasserflächen benötigt werden, als vorhanden sind. Auch wenn alle städtischen Hallenwasserflächen zur Verfügung stehen, gibt es Defizite bei den Nutzungszeiten für den öffentlichen Badebetrieb, die Schulen und die Vereine.

Desweiteren hat sich bei der Sanierung des Stadionbades im Jahr 2016 gezeigt, dass die Vereine nicht auf das bislang einzige wettkampftaugliche Bad der Stadt verzichten können. Dieses ist aber die Folge bei den notwendigen Schließungen des Stadionbades, solange es keine andere entsprechend ausgestattete Schwimmsportstätte gibt. Für die Bauabschnitte 2 und 3 muss das Stadionbad noch einmal für mindestens 18 Monate geschlossen werden. Während der Bauzeit könnten keinerlei Wettkämpfe stattfinden, so lange es kein weiteres 50 m Becken in Hannover gibt. Hinzu kommt das Problem, dass das Stadionbad Schwimmwettkämpfen auf nationalem und internationalem Niveau in zunehmendem Maße nicht mehr gerecht wird. Es entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Wettkampftechnik.

Aus diesen Gründen schlägt die Verwaltung vor, das Fössebad als zweites wettkampftaugliches 50 m Sporthallenbad mit Tribüne neu zu bauen. Das Hallenbad erhält ein 21 Meter x 50 Meter großes Sportbecken mit mechanisch fahrbarer Trennwand und ein 9,50 Meter x 12,50 Meter großes Lehrschwimmbecken sowie ein 20 qm großes Kinderbecken.

Verzicht auf ein Außenbecken im Fössebad

Die  bereits genannte Bäderanalyse der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen im Jahr 2013 hat ergeben, dass die Stadt Hannover über ein sehr dichtes Freibadnetz (Volksbad Limmer, Lister Bad, Naturbad Hainholz, RSV-Bad Leinhausen, Ricklinger Bad, Kleefelder Bad, Misburger Freibad) verfügt. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 20 m² je 1.000 Einwohner/innen. In Hannover liegt der Versorgungsgrad mit Freibadwasserflächen mit ca. 24 m² je 1.000 Einwohner/innen höher als in anderen deutschen Großstädten. Darüber hinaus befindet sich das Freibad Volksbad Limmer im gleichen Stadtbezirk wie das Fössebad und stellt für die Bevölkerung des Stadtbezirks eine mögliche Alternative dar. Hinzu kommt, dass ein Freibadbereich im Fössebad und das Volksbad Limmer um dieselben Badegäste konkurrieren würden. Aus den genannten Gründen ist daher ein Freibadeaußenbecken für das neue Fössebad nicht vorgesehen.

Um aber eine Nutzung des Hallenbades Fössebad auch im Sommer nicht ganz auszuschließen, soll im Rahmen der weiteren Planungen geprüft werden, ob durch bauliche Maßnahmen eine Nutzung des Hallenbades unter Einbezug der Liegewiese im Sommer möglich ist.

Zeitplan

Die Verwaltung geht davon aus, dass nach erfolgtem Grundsatzbeschluss die Zeitspanne bis zur Fertigstellung des Bades vier Jahre betragen wird. Ein genauer Zeitplan kann erst im Rahmen der Vergabedrucksache vorgelegt werden.

Neubau auch in Misburg

Die Machbarkeitsstudie hat auch im Fall des Misburger Bades gezeigt, dass ein Neubau die wirtschaftlichere Variante ist. Desweiteren hat ein Neubau gegenüber einer Sanierung deutliche Vorteile: die bisher fehlende Barrierefreiheit zwischen Hallen- und Freibad kann beim Neubau berücksichtigt und die Hallenwasserflächen können neu und attraktiver gestaltet und geordnet werden. Mit dem Neubau des Bades soll die Daseinsvorsorge für die Stadtteilöffentlichkeit erhalten und ein attraktives Angebot für alle Altersgruppen geschaffen werden.

Für Schulen und Schwimmvereine soll eine Lehr-, Trainings- und Sportstätte geschaffen werden. Zusammen mit den schon bestehenden Schwimmbecken im Außenbereich soll das neue Hallenbad auch als Kombibad betrieben werden. Diese Bauweise erhöht das Angebot für den Kunden, führt zu höheren Besucherzahlen und macht das Bad ertragreicher. Im Hallenbereich ist ein attraktives Kinderbecken vorgesehen, um jungen Familien mit kleinen Kindern eine stadtteilnahe Bademöglichkeit zu bieten.

Der Neubau soll auch wieder eine Sauna erhalten. Der Schwerpunkt soll hier auf den immer wichtiger werdenden Saunagarten gelegt werden. Das Freibad-Gelände bietet mit seinem grandiosen Baumbestand dazu eine hervorragende Kulisse. Im Innenbereich wird eine effiziente Flächennutzung mit wenigen, aber attraktiven Saunakabinen und genügend Ruhemöglichkeiten angestrebt.

Das Hallenbad erhält ein 15 Meter x 25 Meter großes Sportbecken, ein Lehrschwimmbecken von 9,50 Meter x 12,50 Meter und ein 20 qm großes Kinderbecken.

Die bestehenden Freibadeaußenbecken werden saniert und die Sommergarderoben werden instand gesetzt und erweitert. Die Maßnahme soll außerhalb der Sommersaison stattfinden. Eine Nutzung des Freibades soll auch während der Errichtung des Hallenbadneubaus ermöglicht werden.

Sobald mit fortschreitender Planung der Standort für das neue Hallenbad festgelegt wurde, soll das alte Hallenbadgebäude zurückgebaut werden. Der Rückbau wird so erfolgen, dass ein paralleler Badebetrieb im Freibad möglich sein wird.

Zeitplan

Es ist davon auszugehen, dass die Zeitspanne bis zur Fertigstellung des Bades nach dem Grundsatzbeschluss vier Jahre betragen wird. Ein genauer Zeitplan kann erst im Rahmen der Vergabedrucksache vorgelegt werden. Eine Sanierung des Freibades erfolgt erst dann, wenn das neue Hallenbad fertiggestellt worden ist.

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Showdown für das FösseFREIbad

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!
Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!
Mit Freibad oder ohne? Enthüllung im Bezirksrat am 10. Mai 2017

Am Mittwoch, 10.05.2017 stellt die Verwaltung endlich im Bezirksrat Linden-Limmer vor, wie sie sich die Zukunft des Fössebades vorstellt. Die Sitzung des Bezirksrats beginnt um 17 Uhr.

Eine ausführliche Analyse zum leidigen Thema vom Fössebad-Lobbyist Jörg Schimke.

weiterlesen unter http://klickhin.de/showdown-fuer-das-foessefreibad/

Linie 10 in der Limmerstraße

Hochbahnsteige auf der Limmerstraße werden „zügig“ realisiert

Entwurf Hochbahnsteig Küchengarten
Entwurf Hochbahnsteig Küchengarten

Schon 2020 und 2021 wird es auf der Limmerstraße barrierefrei. Zumindest die Haltestelle Leinaustraße. Über den Standort der Haltestelle Küchengarten soll jetzt erneut diskutiert werden. Wenn man bedenkt, das die Diskussion um Hoch- oder Niederflur bereits 2009 stattfand würde ich bei diesem Zeitplan das Wort zügig nicht gerade gebrauchen.

Auch das jetzt erneut über den Platz für den Hochbahnsteig am Küchengarten diskutiert wird, ist nicht nachvollziehbar. Es gab doch schon eine praktikable Lösung, für die auch bereits ein Entwurf fertig war. Warum muss jetzt das Ganze wieder von vorne durchgekaut werden? Weder in der Limmerstraße noch auf der Spinnereibrücke will jemand einen Hochbahnsteig. Wie ein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße aussehen könnte, habe ich bereits 2010 visualisiert. Von den Haltestellen Ungerstraße, Lindener Markt und Nieschlagstraße ist in dem Zusammenhang leider keine Rede. Von Planungssicherheit für den Stadtteil sind wir damit also noch weit entfernt.

Vielleicht war die Forderung der Grünen 2009 doch nicht so schlecht.

ab

Pressemitteilung der Stadt Hannover dazu:

Stadt und Region bestätigen Zeitplan für Stadtbahnausbau

Angesichts der Diskussion um die Fertigstellungstermine beim Bau der Hochbahnsteige auf der Limmerstraße stellen die Landeshauptstadt und die Region Hannover klar, dass beide Hochbahnsteige ohne Verzögerungen realisiert werden sollen. Ziel sei eine Inbetriebnahme in den Jahren 2020 und 2021, erklärten Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau nach Gesprächen mit der Infra und den Fachdezernaten von Stadt und Region.

Voraussetzung sei, dass politische Beschlüsse und Festlegungen auf konkrete Standorte für die Haltestellen „Am Küchengarten“ und „Leinaustraße“ vorliegen. „Für beide Standorte sind solche Entscheidungen in diesem Jahr möglich“, sagte Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover.

Hochbahnsteig Leinaustraße kommt 2020

Zum Hochbahnsteig Leinaustraße sollen ab März/April 2017 die politischen Gremien von Landeshauptstadt und Region beteiligt werden, darunter auch der Stadtbezirksrat Linden-Limmer. Von der politischen Entscheidung bis zur Realisierung sind rund drei Jahre für Planung, Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren zu veranschlagen. Für die Leinaustraße wäre somit eine Eröffnung Ende 2020 realistisch.

In Kürze erneuter Runder Tisch für Hochbahnsteig Küchengarten

Für den Hochbahnsteig Küchengarten gibt es drei Standortvarianten: eine am Ende der Fußgängerzone, eine im Kurvenbogen zur Spinnereibrücke und eine auf der Spinnereibrücke. Die bisherige Vorzugslösung im Kurvenbogen, die aus dem „Runden Tisch Limmerstraße“ entstanden ist, zeigte im Rahmen der Detailplanung erhebliche verkehrstechnische Probleme.

Daher werde noch im Frühjahr 2017 erneut ein Runder Tisch einberufen, sagte Franz. Dort sollen die Vor- und Nachteile erläutert und eine konsensfähige Vorzugslösung entwickelt werden. Nach einem Beschluss der politischen Gremien wird ebenfalls mit rund drei Jahren bis zur Eröffnung gerechnet, die voraussichtlich 2021 realistisch ist.

„Für die Projekte in der Limmerstraße habe wir jetzt einen realistischen Zeitplan. Es ist wichtig, dass es für den Stadtteil Planungssicherheit gibt. Alle Beteiligten wollen gemeinsam möglichst koordiniert vorgehen“, sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Fünf neue Hochbahnsteige pro Jahr

Regionspräsident Hauke Jagau ergänzte: „So viel wie jetzt ist zuletzt vor der EXPO 2000 in den Ausbau der Hochbahnsteige investiert worden. Wir realisieren jetzt fünf statt zwei Bahnsteige pro Jahr. Das ist finanziell, bautechnisch und verkehrstechnisch an der Obergrenze und lässt sich nicht beliebig weiter aufstocken.“

Bereits eingeleitet wurde das Planfeststellungsverfahren für den Hochbahnsteig „Wunstorfer Straße“ in Limmer, der nach den Planungen im kommenden Jahr eröffnet werden soll. Hier wurden die erhöhten Anforderungen an die Verkehrssicherheit durch die direkte Nachbarschaft zum neuen Gymnasium in Limmer berücksichtigt.

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