Linie 10 in der Limmerstraße

Hochbahnsteige auf der Limmerstraße werden „zügig“ realisiert

Entwurf Hochbahnsteig Küchengarten
Entwurf Hochbahnsteig Küchengarten

Schon 2020 und 2021 wird es auf der Limmerstraße barrierefrei. Zumindest die Haltestelle Leinaustraße. Über den Standort der Haltestelle Küchengarten soll jetzt erneut diskutiert werden. Wenn man bedenkt, das die Diskussion um Hoch- oder Niederflur bereits 2009 stattfand würde ich bei diesem Zeitplan das Wort zügig nicht gerade gebrauchen.

Auch das jetzt erneut über den Platz für den Hochbahnsteig am Küchengarten diskutiert wird, ist nicht nachvollziehbar. Es gab doch schon eine praktikable Lösung, für die auch bereits ein Entwurf fertig war. Warum muss jetzt das Ganze wieder von vorne durchgekaut werden? Weder in der Limmerstraße noch auf der Spinnereibrücke will jemand einen Hochbahnsteig. Wie ein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße aussehen könnte, habe ich bereits 2010 visualisiert. Von den Haltestellen Ungerstraße, Lindener Markt und Nieschlagstraße ist in dem Zusammenhang leider keine Rede. Von Planungssicherheit für den Stadtteil sind wir damit also noch weit entfernt.

Vielleicht war die Forderung der Grünen 2009 doch nicht so schlecht.

ab

Pressemitteilung der Stadt Hannover dazu:

Stadt und Region bestätigen Zeitplan für Stadtbahnausbau

Angesichts der Diskussion um die Fertigstellungstermine beim Bau der Hochbahnsteige auf der Limmerstraße stellen die Landeshauptstadt und die Region Hannover klar, dass beide Hochbahnsteige ohne Verzögerungen realisiert werden sollen. Ziel sei eine Inbetriebnahme in den Jahren 2020 und 2021, erklärten Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau nach Gesprächen mit der Infra und den Fachdezernaten von Stadt und Region.

Voraussetzung sei, dass politische Beschlüsse und Festlegungen auf konkrete Standorte für die Haltestellen „Am Küchengarten“ und „Leinaustraße“ vorliegen. „Für beide Standorte sind solche Entscheidungen in diesem Jahr möglich“, sagte Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover.

Hochbahnsteig Leinaustraße kommt 2020

Zum Hochbahnsteig Leinaustraße sollen ab März/April 2017 die politischen Gremien von Landeshauptstadt und Region beteiligt werden, darunter auch der Stadtbezirksrat Linden-Limmer. Von der politischen Entscheidung bis zur Realisierung sind rund drei Jahre für Planung, Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren zu veranschlagen. Für die Leinaustraße wäre somit eine Eröffnung Ende 2020 realistisch.

In Kürze erneuter Runder Tisch für Hochbahnsteig Küchengarten

Für den Hochbahnsteig Küchengarten gibt es drei Standortvarianten: eine am Ende der Fußgängerzone, eine im Kurvenbogen zur Spinnereibrücke und eine auf der Spinnereibrücke. Die bisherige Vorzugslösung im Kurvenbogen, die aus dem „Runden Tisch Limmerstraße“ entstanden ist, zeigte im Rahmen der Detailplanung erhebliche verkehrstechnische Probleme.

Daher werde noch im Frühjahr 2017 erneut ein Runder Tisch einberufen, sagte Franz. Dort sollen die Vor- und Nachteile erläutert und eine konsensfähige Vorzugslösung entwickelt werden. Nach einem Beschluss der politischen Gremien wird ebenfalls mit rund drei Jahren bis zur Eröffnung gerechnet, die voraussichtlich 2021 realistisch ist.

„Für die Projekte in der Limmerstraße habe wir jetzt einen realistischen Zeitplan. Es ist wichtig, dass es für den Stadtteil Planungssicherheit gibt. Alle Beteiligten wollen gemeinsam möglichst koordiniert vorgehen“, sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Fünf neue Hochbahnsteige pro Jahr

Regionspräsident Hauke Jagau ergänzte: „So viel wie jetzt ist zuletzt vor der EXPO 2000 in den Ausbau der Hochbahnsteige investiert worden. Wir realisieren jetzt fünf statt zwei Bahnsteige pro Jahr. Das ist finanziell, bautechnisch und verkehrstechnisch an der Obergrenze und lässt sich nicht beliebig weiter aufstocken.“

Bereits eingeleitet wurde das Planfeststellungsverfahren für den Hochbahnsteig „Wunstorfer Straße“ in Limmer, der nach den Planungen im kommenden Jahr eröffnet werden soll. Hier wurden die erhöhten Anforderungen an die Verkehrssicherheit durch die direkte Nachbarschaft zum neuen Gymnasium in Limmer berücksichtigt.

Ausbildungsinformationsbörse 2017

Ausbildungsinformationsbörse 2017

Ausbildungsinformationsbörse 2017Am 25. Januar 2017 präsentieren sich in der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr Betriebe, Berufsbildende Schulen, Kammern und Initiativen auf der ALi-Börse in der IGS Badenstedt. Die genauen Aussteller können Sie dem beigefügten Plakat entnehmen.

Die Aussteller stehen den Schülern und Schülerinnen für ihre Fragen rund um das Thema Ausbildung zur Verfügung. Die Börse ist offen für alle Schüler und Schülerinnen aus der Region Hannover und richtet sich an die Jahrgänge 8,9 und 10 von Haupt-, Real- und Gesamtschulen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten auf der Börse die Möglichkeit, sich an den Ständen der Aussteller über schulische und berufliche Perspektiven zu informieren. Die Börse ist ein Bestandteil in der beruflichen Orientierung für die Jugendlichen und ein Baustein in der Berufsfindungsphase. Hierüber können die Jugendlichen Betriebe, Schulen, Einrichtungen, Berufe und Weiterbildungsmöglichkeiten kennen lernen und sich viele nützliche Informationen einholen. Praktische Übungen an den Ständen erleichtern den Erstkontakt und ermöglichen einen greif- und begreifbaren ersten Einblick in den Beruf.

Zeitgleich wird die inzwischen 20. Jubiläumsausgabe der ALi-Broschüre als Lehrstellenatlas herausgegeben. Hierin finden die Schülerinnen und Schüler Namen, Post- und Internetadressen von Ausbildungs- und Praktikumsbetrieben, die zu einem großen Teil durch persönliche Erkundung und Befragung von Schülern und Schülerinnen aus dem Schulzentrum Badenstedt in der Broschüre aufgenommen wurden.

Weil die ALi-Börse und der ALi-Lehrstellenatlas ein Erfolgsmodell sind, werden die Aktionen schon über viele Jahre finanziell unterstützt, aktuell durch den Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und die Landeshauptstadt Hannover mit dem Fachbereich Jugend und Familie.

Die Initiative ALi zeigt, wie auf regionaler Ebene Schulen, soziale und kirchliche Einrichtungen, Kammern und politische Gremien effektiv zusammen arbeiten und Wege gegen die Jugendarbeitslosigkeit beschreiten. In dem Zusammenschluss von ALi sind die IGS Badenstedt, die Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher und das Diakonische Werk Hannover mit dem Sozial-Center Linden vertreten.

Die ALi-Börse 2017 findet statt am Mittwoch, den 25.01.2017, von 9:00 bis 14:00 Uhr, in der
IGS Badenstedt, Plantagenstr. 22, 30455 Hannover.

Um eine kurze Anmeldung wird gebeten, per Email oder unter der Nummern: 4582271.

Lindenspiegel 01-2017

Lindenspiegel Januar 2017

Lindenspiegel 01-2017Situation auf dem Wohnungsmarkt verschärft sich weiter: Zwangsräumung verhindert

Mit einer Reihe von Besetzungen wurde vor sechs Jahren in Linden die Debatte über Mietsteigerungen und die Verdrängung ärmerer Bevölkerungsschichten insbesondere in Linden, aber auch in anderen Stadtteilen Hannovers angestoßen. Es ging insbesondere darum, auf die Folgen kapitalistischer Wirtschaftslogik aufmerksam zu machen, und ein Problembewusstsein im Bezug auf Gentrifizierung und Mietsteigerungen zu schaffen. „Im bürgerlichen Lager und weiten Teilen der Politik wurde lange versucht, diese Entwicklung klein zu reden oder gleich komplett zu leugnen“, sagt Steffen Mallast, der die Protestaktionen seit Langem begleitet und auch für die Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer sitzt.

Die weiteren Themen:

  • Ernüchternd: LAK zieht Armutsbilanz
  • PlatzDa!: Initiative plant Veranstaltung
  • Ihmezentrum: Fotoprojekt „Draußen und Drinnen“

In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden

Ausstellung „Zwischen Heimat und Fremde“ ab Januar in der Stadtbibliothek Linden

In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden
In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden

Ergebnisse des Projekts vom Netzwerk Lebenskunst für Bewohner und Geflüchtete

Geflüchtete, die in Linden ein neues Zuhause gefunden haben, Migranten, die seit vielen Jahren hier leben, und Bewohner, die vor rund 70 Jahren Erfahrungen mit Flucht machten, haben seit Sommer in individuellen Erzählgesprächen von ihren Lebenswegen berichtet. Autorin Maria Eilers hat daraus biografische Texte geschrieben.

Ab 13. Januar und bis Ende Februar 2017 zeigt die Stadtbibliothek Linden die auf Bannern gedruckten Texte sowie Fotos vom Verlauf des Projektes „Reichtum der Vielfalt – seinen Ort finden“, das vom Netzwerk Lebenskunst e.V. initiiert wurde. Am ersten Ausstellungstag gibt es um 18 Uhr eine Lesung der berührenden Geschichten und zudem tragen Projektteilnehmer Lieder vor, die in einem Musikworkshop entstanden sind.

60 Exemplare wurden hergestellt
60 Exemplare wurden hergestellt

Bei einer Feier zum 15-jährigen Bestehen des Netzwerks Lebenskunst im November gab es bereits eine Premiere für die Sänger, die zusammen mit Musiker Hendrik Rieger die Songs geschrieben, vertont und einstudiert hatten. Eindrucksvoll bewegend wirkten die Texte aus den Schreibwerkstätten, Erzählwerkstätten und Erzählgesprächen als sie von Schauspielerin Sybille Dordell vorgetragen wurden. An dem Abend waren auch die 60 Bücher zu sehen, die Projektteilnehmer in einem Buchbinde-Workshop mit ihren Texten nach Anleitung durch Laura von Joolen hergestellt hatten.

Durch das Erzählen oder das Schreiben von Texten ermöglichte das Projekt ein kreatives Verarbeiten der Flucht, des Ankommens und des Alltags. Die Begegnungen der Generationen und vieler Kulturen sollen das Gemeinschaftsgefühl in Linden-Süd stärken und das Zugehörigkeitsgefühl der Geflüchteten fördern.

Unterstützer des ersten Moduls „Erzähl mir, was dich bewegt“ des Projekts „Reichtum der Vielfalt“ sind Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Bezirksrat Linden-Limmer, Integrationsbeirat Linden-Limmer, LindenLimmerStiftung, Klosterkammer, Dr. Buhmann Stiftung und der Quartiersfond Linden-Süd.

Ihmezentrum - Shopping in Hannover

Großeigentümer stellt Konzept für das Ihmerzentrum vor

Konzept für das Ihmezentrum
Konzept für das Ihmezentrum

Rückendeckung für die Vorschläge der Stadtverwaltung zum Ihme-Zentrum: Mit deutlicher Mehrheit hat die Ratspolitik am Donnerstag (8. Dezember) die Verhandlungen der Stadt mit dem Investor des sanierungsbedürftigen Gebäudekomplexes gestützt. Zugleich präsentierten die vom Investor beauftragten Planungsbüros Entwürfe für Sanierung und Erneuerung der Großimmobilie im Stadtteil Linden.

Der Ausschuss für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters (OB-Ausschuss) votierte mit großer Mehrheit für den Vorschlag, dass die Stadt mit ihren Behörden zunächst weiterhin für eine Übergangszeit bis Mitte 2020 Hauptmieter im Ihme-Zentrum bleibt. Ein langfristiger Mietvertrag soll erst geschlossen werden, wenn der Investor ein verlässliches und genehmigungsfähiges Sanierungskonzept vorlegt.

„Wir geben als Stadt hiermit ein starkes Bekenntnis für das Ihme-Zentrum. Das ist noch immer eine große Wunde in der Stadt. Wir wollen, dass sich dies in den nächsten zehn Jahren ändert und das Ihme-Zentrum sich positiv entwickelt“, betonte Oberbürgermeister Stefan Schostok. „Es gibt klare Fortschritte, aber noch kein fertiges Konzept. Deshalb wollen wir eine Übergangsregelung.“

Vorerst nur Zusage der Stadt bis Mitte 2020

Die Landeshauptstadt Hannover und der Investor des Ihme-Zentrum (Projekt Steglitzer Kreisel) haben sich auf folgende Zwischenlösung verständigt: Die Stadt bleibt über Ende 2017 hinaus zunächst weitere zweieinhalb Jahre als Hauptmieter in dem Immobilienkomplex am Ihmeufer.

Über den vom Investor eigentlich erhofften längerfristigen, rund 20-jährigen Mietvertrag soll erst in den kommenden Monaten entschieden werden, wenn der Investor das zwingend erforderliche Gesamtkonzept zur Sanierung und Wiederbelebung des Ihme-Zentrums vorgelegt hat.

Planungsbüros zeigen erste Entwürfe für Ihme-Zentrum

Der OB-Ausschuss tagte anlässlich der Beratung zum Ihme-Zentrum zusammen mit dem Ausschuss für Wirtschaft und Liegenschaften sowie den Mitgliedern des Bezirksrates Linden-Limmer. Die dazu von der Stadt geladenen Planungsbüros, die der Investor mittlerweile beauftragt hat, präsentierten ihre Entwürfe für eine Sanierung und Erneuerung des Gebäudekomplexes. Dazu zählen veränderte Passagen, eine Öffnung in der Mitte, mehr Grün, Pläne für preiswerte Wohnungen für Studierende oder auch ein Bereich „Betreutes Wohnen“ für ältere Menschen sowie eine Wiederbelebung des Einzelhandels.

Die Planungen sollen in Kürze auch der Eigentümer-Gemeinschaft des Ihme-Zentrums vorgestellt werden. Mit der Fertigstellung der Pläne für einen Bauantrag wird in der ersten Jahreshälfte 2017 gerechnet.

Ohne solides Konzept kein langfristiger Mietvertrag

Oberbürgermeister Schostok stellte heraus, dass die Stadt auf ein solides Konzept für die Außensanierung des Ihme-Zentrums pocht. „Wir haben hier heute in den Präsentationen deutliche Fortschritte gesehen. Das ist ein gutes Zeichen. Wir erwarten vom Investor, dass das Ihme-Zentrum so hergerichtet wird, dass es für alle Nutzer, Besucher oder Kunden wieder annehmbar wird. Wir haben lange Zeit ein entschlossenes Handeln vermisst. Jetzt gibt es zumindest Anzeichen, dass sich etwas ändert.“

Lindenspiegel Oktober 2016

Lindenspiegel Oktober 2016

Titelthema:
Kommunalwahlen bringen viel Farbe in den Bezirksrat: Linden-Limmer hat gewählt

Am Sonntag, 11. September haben die BürgerInnen in Linden und Limmer im Rahmen der Kommunalwahl 2016 ihren Bezirksrat und den Stadtrat der LHH neu gewählt. Das Ergebnis zeigt eine recht drastische Veränderung des Wählerwillens in den fünf Jahren seit der letzten Kommunalwahl. Die Sitzverteilung im neuen Bezirksrat Linden-Limmer stellt sich folgendermaßen dar: Grüne 7, SPD 5, Linke 4, CDU 2, FDP 1, Piraten 1, Die Partei 1. Obwohl Grüne, SPD, Linke und CDU durch die erheblich höhere Wahlbeteiligung im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren an absoluten Simmen zugelegt haben, hat sich dies in Prozenten bzw. Sitzen nicht so deutlich niedergeschlagen.

weitere Themen:

  • 50 Hände: Lindener räumen auf
  • Gedenken: Linden erhält neue Stolpersteine
  • Lesung: Todesschreie in der Viktoriastraße

Bezirksbürgermeister Grube

Lindener Bezirksbürgermeister verzichtet zugunsten des Stadtbezirks auf Direktmandat im Rat

Bezirksbürgermeister Grube bei der Eröffnung des Kindermuseums
Bezirksbürgermeister Grube bei der Eröffnung des Kindermuseums

„Linden–Limmer ist mir wichtiger als eine Ämterhäufung“

„Das ausgezeichnete Wahlergebnis ist eine große Wertschätzung für meine zurückliegende Arbeit und zugleich auch ein Auftrag die Themen des Stadtteils im Rat durchzusetzen! Zudem scheint im Rat für die Grünen ungeachtet der ungeklärten Bündnisfrage eine politische Neuausrichtung erforderlich! Ein Doppelmandat dieser Aufgabenstellung ist nach meinen bisherigen Erfahrungen der letzten Jahrzehnts und seriöser Betrachtung der bevorstehenden Aufgaben in Rat und Bezirk aber nicht mit einer beruflichen Beschäftigung und einem gesunden Privatleben vereinbar.“

„Ich habe mich daher entschlossen auf das Rats – Direktmandat zu verzichten und mich weiter ganz dem Stadtbezirk zu widmen und werde mich in der konstituierenden Bezirksratssitzung am 16.11. erneut als Bezirksbürgermeister zur Wahl stellen und hoffe auf ein positives Votum des Gremiums.“ – „Mir ist die Entscheidung sehr schwer gefallen, aber der so nachrückende Dr. Daniel Gardemin ist sehr gut auf die Aufgaben im Rat vorbereitet und bereit sie zielstrebig und im Interesse Lindens umzusetzen.“

Hintergrund: Bezirksbürgermeister Rainer – Jörg Grube wurde auf der grünen Liste im Stadtbezirk Linden–Limmer in den Bezirksrats und mit einer hohen Stimmenzahl auch direkt in den hannoverschen Rat gewählt, obwohl er sich in der Ratsliste weiter unten positioniert und erst später auf ein mögliches Nachrücken eingestellt hatte.

Schon in der Vergangenheit arbeitete er intensiv an den anfallenden Stadtteilthemen und sagt selbst dass dafür ein Aufwand von bis zu 20 Wochenstunden kalkuliert werden muss. Auch nach dem Lindener Jubiläumsjahr 2015 stehen zukünftig für ihn in Linden-Limmer weitere große und arbeitsintensive Themen an, wie das Ihmezentrum, die Umsetzung der Wasserstadt, die Hochbahnsteige auf der Limmerstraße, das Fössebad und Freizeitheim. Im Rat entfallen zukünftig durch die dortige verkleinerte Fraktionsstärke erheblich mehr Themenbereiche und Aufgaben auf die Einzelnen, als auf die Mitglieder der alten Fraktion.

Wahl

Wahlergebnisse der Kommunalwahl 2016

Linden-Limmer hat gewählt.

Im Stadtbezirksrat verlieren die SPD und Die Grünen jeweils etwa 5 % an DIe Linke und Die Partei. Auch die FDP taucht wieder im Stadtbezirk auf. Im einstmals roten SPD Linden bleibt es dabei das inzwischen Die Grünen führende Kraft bleiben und zusammen mit den Linken wie bisher eine Mehrheit stellen können.

Anders als für den Bezirksrat standen für den Rat der Stadt Hannover und für die Regionsversammlung die Hannoveraner und die AfD auch in Linden auf dem Wahlzettel. Das sich selbst in unserem multikulturellen Stadtteil über 5,5 % für diese rechten Hetzer aussprechen will sich mir nicht erschließen. Fast 2.900 Stimmen von Wählern rechter Parteien die in Linden wohnen. Warum tun sie das? Negativrekord in Limmer mit 9,5 % für AfD und Hannoveraner.

Auch die Wahlbeteiligung war im Stadtbezirk kein Ruhmesblatt. Nur knapp über 50% der Wahlberechtigten machten von ihrem Recht gebrauch.

Noch genauere Zahlen unter http://wahl.hannover-stadt.de

Stadtbezirksrat Linden-Limmer

SPD CDU Die Grünen Die Linke FDP Piraten BIG Die Partei DKP Schimke Sonstige
2016 24,5 9,8 32,2 17,9 2,2 4,9 0,4 5,6 1,6 1,0
Sitze 5 2 7 4 1 1 1
2011 29,6 10,2 37,6 11,6 1,1 9,9
Sitze 7 2 7 3 1 1

Wahlbeteiligung

2016: 53,5 %
2011: 45,4 %

Rat der Stadt Hannover

SPD CDU Die Grünen Die Linke FDP Piraten Hannoveraner AfD BIG DIE Partei DKP
2016 31,3 24,4 16,3 7,0 5,1 2,1 2,8 8,6 0,1 1,7 0,3
in Linden 24,5 9,5 30,2 17,8 1,9 4,2 1,1 4,6 0,2 4,6 1,1
Sitze 20 16 10 5 3 1 2 6 1
2011 37,0 25,2 21,4 4,3 2,8
Sitze 24 16 14 3 2 2 2

Wahlbeteiligung

2016: 51,5 %
2011: 45,4 %

Region Hannover

SPD CDU Die Grünen Die Linke FDP Piraten Hannoveraner AfD Bündnis C GFW Die Partei
2016 31,2 29,0 13,6 4,8 5,4 1,6 1,9 10,1 0,2 0,5 0,9
2011 36,4 31,0 19,0 3,3 3

Wahlbeteiligung

2016: 54,6 %
2011: 49,1 %

Lindenspiegel09-2016

Lindenspiegel September 2016

Titelthema: Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube im Gespräch:
„Mir ist fast wichtiger das gewählt wird, als was gewählt wird …“

Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube sprach mit dem LINDENSPIEGEL über die Arbeit im Bezirksrat in der auslaufenden Legislaturperiode und über die Entwicklungen im Stadbezirk.

Weitere Themen:

  • Parteien zur Kommunalwahl
  • Grüne Banane: Befragung ausgewertet
  • Neu in Linden: das Kiezkollektiv
  • 35 Jahre linke Lieder gegen den rechten Ton

Die Idee der Grünen Banane

Egebnisse zur grünen Banane – Verkehrsberuhigung am Lindener Markt

Die Idee der Grünen BananeÜbersicht der Ergebnisse:

Eine deutliche Mehrheit der Befragten

  • stört sich generell an der Autodichte im Stadtteil,
  • wünscht sich die Fläche des Lindener Marktes autofrei,
  • wünscht sich die Stephanustraße als Anliegerstraße.

Keine Mehrheit findet sich für

  • eine partielle Einbahnstraßenregelung der Stephanusstraße,
  • eine vollständig autofreie Stephanusstraße,
  • autofreie Straßen am Lindener Markplatz.

Daniel Gardemin, Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die Grünen im Stadtbezirksrat Linden-Limmer: „Wir sind positiv überrascht, welche Resonanz – pro und contra – unsere Befragung ausgelöst hat. Es bestärkt uns, bei wichtigen Entscheidungen bereits im Vorfeld alle Beteiligten mit in die Diskussion einzubinden. Der Aufwand so einer Befragung ist allerdings hoch, das wäre eigentlich eine Aufgabe der Verwaltung.“

Gardemin weiter: „Die deutliche Mehrheit für einen autofreien Lindener Marktplatz und die vielen positiven Rückmeldungen zu weiteren Verkehrsberuhigungsmaßnahmen motivieren uns, für die Idee der „Grünen Banane“ gemeinsam mit Fachleuten und Beteiligten vor Ort ein Nutzungskonzept zu erarbeiten. Um das Thema nicht im anstehenden Wahlkampf zu zerreiben, werden wir das Thema in Ruhe nach dem 11. September aufgreifen.“

Die Befragung:

Für eine Haushalts- und Geschäftsbefragung zur Verkehrsberuhigung rund um den Lindener Marktplatz wurden 382 Haushalte (davon 227 in der Stephanusstraße und 155 am Lindener Markt) und Geschäfte (43 insgesamt) mit einem Fragebogen angeschrieben. Geantwortet haben 57 Anwohner*innen und 11 Geschäftsleute, insgesamt 68 Rückläufe. Das entspricht einer Rücklaufquote von 18 Prozent und liegt damit über den üblichen
Rücklaufquoten. Der Rücklauf der Geschäfte beträgt 24 Prozent.

Die Ergebnisse:

60,9 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es in Linden zu viele Autos gibt. Im Stadtteilvergleich hat Linden-Mitte den höchsten Anteil von privaten PKW im Stadtbezirk Linden-Limmer. 64,7 Prozent der Befragten fänden es gut, wenn die Marktfläche des Lindener Marktes autofrei werden könnte. Das sind in etwas mehr Befragte, als die, die Anzahl der Autos in Linden als zu hoch empfinden. Von den abgegebenen Bögen der Geschäftsleute enthalten 6 Zustimmungen und 5 Ablehnungen. 68,2 Prozent der Befragten können sich die Stephanusstraße als Anliegerstraße vorstellen. Aber 53,7 Prozent der Befragten akzeptieren einen Rückbau von Parkplätzen nicht. Auch von den Geschäftsleuten sind 7 gegen einen Rückbau von Parkplätzen und nur 4 dafür.

Mehr Infos dazu:

Seite 1 von 3312345...102030...Letzte »