Botanischer Schulgarten Linden

Stadtwildnis am Lindener Berg entdecken

Botanischer Schulgarten Linden
Botanischer Schulgarten Linden

Unter dem Motto „Stadtwildnis – ganz Ohr am Lindener Berg“ kann am kommenden Sonntag (9.September) die urbane Wildnis auf Hannovers höchster innerstädtischer Erhebung erforscht werden. Mit einem eigens entwickelten überdimensionierten Hörrohr wird im Wasser, im Totholz und im Laub gehorcht und untersucht und der „Klang der Wildnis“ dargestellt. TeilnehmerInnen erfahren, was Stadtwildnis bedeutet und welche wichtigen Funktionen sie für die Stadt und die dort lebenden Menschen hat.

Die kostenlosen Führungen im Rahmen des Regionsentdeckertags werden dreimal angeboten: um 11 Uhr, um 12.25 Uhr und um 13.30 Uhr. Treffpunkt ist jeweils vor dem Botanischen Schulgarten Linden, Am Lindener Berge 50; zu erreichen mit der Stadtbahnlinie 9, Richtung Empelde, Haltestelle Bauweg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Diese Führungen werden im Rahmen des Projekts „Städte wagen Wildnis“ vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in Kooperation mit der Landschaftsarchitektin Stefanie Krebs vom Atelier Tonspur Stadtlandschaft angeboten.

Tor zum Bergfriedhof

Quartier e.V. und Freizeitheim stellen in Vorträgen und Rundgängen Linden vor

Tor zum Bergfriedhof
Tor zum Bergfriedhof
Dabei richtet sich das Angebot vor allem an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenkenner*innen.

Donnerstag, den 6.9.2018 um 19 Uhr
„Das ist unser Haus“. Zehn Jahre Hausbesetzungen in Linden, List und anderswo (1971-81)
Vom praktischen Handeln und utopistischen Zielen.
Vortrag Dr. Sid Auffarth, Freizeitheim Linden, Stadtteilarchiv

Samstag, den 8.9.2018, 14 Uhr
Rundgang über den Lindener Berg
Dieser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten des Lindener Berges findet im Rahmen des städtischen Programms „Grünes Hannover“ statt.
Führung durch Jonny Peter (Quartier e.V.). Treffpunkt: Haupteingang Stadtfriedhof Lindener Berg. Dauer ca. 90 Minuten.

Dienstag, 11.9.2018, 19.00 Uhr
SPD und Gewerkschaften in Hannover als Ordnungsmacht (1918-1920)
Fragen zur Geschichte der hannoverschen Arbeiterbewegung
Vortrag Dr. Peter Schulze, Küchengartenpavillon/ Am Lindener Berge 44

Weitere Infos unter: www.quartier-ev.de

Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten

DIE PARTEI macht eine Party zur Demo und verhöhnt damit die Anwohner

Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten
Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten

Auszug aus dem aktuellen Lindenspiegel:
Die Partei Die PARTEI solidaristiert sich mit der betroffenen Bevölkerung: Für ein exzessbefreites, ordentliches und vor allem ruhiges Linden

Im Zuge des Kampfes gegen die andauernde Lärmbelästigung, veranstaltete der Kreisverband Region Hannover der Partei Die PARTEI am Samstag, dem 11. August, erneut eine Demo gegen Ruhestörung, um unüberhörbar auf diese Problematik im Stadtteil Linden aufmerksam zu machen.

„Wo andere Parteien nur unentwegt reden, da geben wir, was die Bewohner Lindens wirklich wollen: Stille“, so die ersten Worte der Eröffnungsrede von Cathi Gutwerk, Vorstandsmitglied für Agit- Prop, die damit auch die Forderungen der Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord (NIL) aufgreift.

Danach startete der Demozug aus gut 50 Personen, untermalt von ätzender Musik und unterstützt von Tuba und Saxophone, über die Limmerstraße. Irritierenderweise wurden die lärmenden Forderungen nach „Ruhe! Ruhe! Ruhe!“ und „NIL wieder Partys!“ oft von noch mehr Lärm seitens der Anwohner und Partyterroristen begleitet, was natürlich gar nicht im Sinne der eigentlichen Demo war. Schockiert über diese Reaktionen macht Jasmin Grobleben, Vertreterin im Stadtbezirksrat Linden-Limmer, deutlich: „Es ist frappierend zu sehen, wie viele AnwohnerInnen uns anfeuerten, lauter zu werden, anstatt sich des eigentlichen Problems bewusst zu werden. Doch auch wenn große Teile der Lindener Bevölkerung scheinbar kein Problem mit Lärm haben, stellt das unser Vorhaben nicht in Frage. Wir werden ein ruhiges Linden durchsetzen!“

Am Béi Chéz Heinz angekommen, das als Wahrzeichen ausufernder Lärmbelästigung bekannt ist, berichtet der Vorstandsvorsitzende Julian Klippert darüber, welche Maßnahmen im Kampf für die Ruhe geplant sind: „Abschreckende Bilder beispielsweise funktionieren doch auch auf Zigarettenschachteln sehr gut. Die Welt muss sehen, was Lärm den Lindenern antut, um zu verstehen, was es bedeutet ein übermüdeter Anwohner zu sein.“ Das ist allerdings nur ein Ausschnitt aus einem ganzen Katalog, der ruhige Nächte garantieren soll.

So oder so: Der Stadtteil muss sich endlich wieder zum Guten wandeln, und die PARTEI wird sich auch weiterhin für ein exzessbefreites, ordentliches und vor allem ruhiges Linden stark machen!


Fazit:

Eigentlich hatte DIE PARTEI bei mir einige Sympathiepunkte gesammelt. Zum Beispiel als es um den Erhalt des Fössefreibades ging. Bei dem Thema nahm es die Satirepartei Ernst, was der Bürger vor Ort sich wünscht. Scheinbar wohl doch leider nur eine Eintagsfliege. Mit der jetzt bereits zweiten Spaßdemo hat DIE PARTEI wohl auch einige Anwohner in Linden verprellt. Die Kluft zwischen Anwohnern und feiernden Besuchern im Stadtteil wird durch derartige Aktionen sicherlich auch nicht kleiner. Schade um eine politische Alternative im Stadtteil!

Achim Brandau

Lindenspiegel 09-2018

Lindenspiegel September 2018

Lindenspiegel 09-2018
Titelthema
Dieses Jahr kein Limmerstraßenfest: Lindens größte Straßenparty macht Pause

Man hatte sich schon daran gewöhnt: Zu Beginn des Septembers – zusammen mit dem Lindener Volksund Schützenfest – verwandelte sich die Limmerstraße in eine riesige Partymeile, die selbst von den Stadtbahnen gemieden und stattdessen mit Bussen umfahren wurde. In den vergangenen sechs Jahren hatte die Firma Linden Outdoor von Fährmannsfest-Veranstalter Peter Holik das Straßenfest zusammen mit der Standortgemeinschaft Aktion Limmerstraße organisiert.
Hier bahnt sich nun ein Generationswechsel an. Damit geht auch eine andere Unternehmerkultur einher. Das einst von Peter Holik beabsichtigte Gemeinschaftsgefühl, das „Wir sind Linden“, scheint mehr in den Hintergrund zu treten, der Blick für die Allgemeinheit mehr dem Focus auf die Einzelinteressen zu weichen. Holik nennt das „Den Blick nur auf die Tageskasse richten statt auf die Imagepflege des Stadtteils“. Er selbst betont, er habe sich immer als Mediator zwischen den einzelnen Interessengruppen bei den Standortmitgliedern gesehen.

weiterlesen im aktuellen Lindenspiegel …

Die weiteren Themen:

  • Wohnen: Kein Privileg nur für Reiche
  • Schützen feiern: Party auf dem Küchengarten Seite
  • Daheimtipps: Entdeckertag in der Region

Fahrradbügel Deisterkiez

Deisterkiez hat nun Plätze für Drahtesel was aber auch zu Kritik führt

Fahrradbügel Deisterkiez
Fahrradbügel im Deisterkiez

Pressemitteilung Deisterkiez e.V.:
Neue Fahrradabstellplätze in der Deisterstraße

Nach einer jahrelangen offenen Erarbeitungs- und Umsetzungsphase des Außenraumkonzeptes kann der Deisterkiez e.V. nun die letzte Etappe einläuten. Anwohner, Besucher, Kunden, Freunde und Gäste können unsere Deisterstraße nun viel bequemer mit dem Fahrrad erreichen, denn entlang der Deisterstraße werden sie Ihre Drahtesel sicher und fest abstellen können. Und wie man sieht, werden die Abstellplätze gerne genutzt.

„Es ist schön zu sehen, wie viele Kunden jetzt mit dem Fahrrad zu uns kommen und die neuen Ständer benutzen“
(Olaf Töpelmann, Ohrwurm CDs)

Dass wir mit der Maßnahme nicht alle Anwohner, Mitglieder und Freunde gleichermaßen zufriedenstellen können, z.B. wenn es Schwierigkeiten beim Be- und Entladen geben sollte, tut uns leid! Es soll zudem gesagt werden, dass alle Mitglieder, Anwohner und Interessierte immer an den Veranstaltungen des Deisterkiez e.V. teilnehmen und zu den Planungen ihre Ideen und Bemerkungen einbringen können. Die Umsetzungen und Pläne wurden dort jahrelang offen diskutiert. Bei weiteren Infos, Fragen oder projektspezifischen Anregungen melden Sie sich gerne unter: info@deisterkiez-ev.de

Fahrradbügel
Fahrradbügel

„Alle sind herzlich willkommen bei der Gestaltung mitzuwirken, doch das mag nun immer noch nicht alles sein!“
(Stefan Rose, Leiter der AG Außenraum)

Als vorläufig letzten Schritt werden auf der Deisterstraße einige Sitzbänke aufgestellt – dazu befinden wir uns in den finalen Absprachen mit der Stadt Hannover. Die Stadt Hannover wird in diesem Zuge auch den Zebrastreifen auf der Deisterstraße (Höhe Penny) umbauen und für alle Verkehrsbeteiligten sicherer machen – das ist eine erfreuliche Entwicklung und der Start des Umbaus soll schon in diesem Herbst erfolgen. Wir sind gespannt!

Der Deisterkiez e.V. wäre nicht der Deisterkiez e.V. wenn er nicht schon weitere Projekte in der Planung hat. Sollten nun die letzten Maßnahmen unseres Außenraumkonzeptes realisiert werden, wollen wir uns mit dem Thema „Barrierefreie Deisterstraße“ intensiver beschäftigen.

„Die finale Aufwertung des Außenraums entlang kleinerer Kiezkriterien wird einen weiteren Entwicklungsschritt für die Straße und den Stadtteil bringen!“
(Carsten Tech, Quartiersmanagement Linden-Süd, hanova)

In diesem Sinne hoffen wir, dass wir euren Kiez noch interessanter und lebenswerter gemacht haben und ihn in Zukunft mit Euch zusammen weiter gestalten werden.


Leserbrief einer Anwohnerin vom 02.08.2018

Fahrradbügel in der Deisterstraße zu dicht am Fahrbahnrand?
Fahrradbügel in der Deisterstraße zu dicht am Fahrbahnrand?

Liebe Stadtverwaltung,

wer hat sich die Fahrradbügel in der Deisterstraße gewünscht? Wer ist verantwortlich für diese Aktion? Es wurden mittlerweile zwischen Deisterstraße 38 – 40 6 Bügel dicht an dicht aufgestellt. Sie stehen soweit an der Bürgersteigkante, dass aus den parkenden Autos niemand mehr an der Beifahrerseite ein- und aussteigen kann wenn die Fahrradbügel beitseitig belegt sind.

Es soll sich doch wohl nicht zu einer Lachnummer entwickeln wie in Kirchrode 2017 ?!

Auch auf der Deisterstraße 45……35….bis runter zum alten Rathaus wird jetzt munter angefangen die Teile zu verbauen. Es besteht Seitens der Anwohner kein Bedarf. Auch hier dann das Problem für Beifahrer aus dem Auto zu steigen. Schlimmsten Falls parken die Autos dann weiter auf der Straße, sprich auf dem seitlichen Fahrradweg. Super Planung!! Dazu kommt noch – wie soll AHA mit dem Besen die Gosse fegen wenn durch die Bügel mit belegten Fahrrädern keiner an die Bürgersteigkante kommt.

Durch die Aufstellung der Fahrradbügel ist auch vorprogrammiert, dass dort Fahrräder abgestellt werden, keiner dazugehört und sie über Jahre vor sich hin rosten, wie in ganz Hannover.

Im Bereich Penny und Ohrwurm gibt es bereits Fahrradbügel. Ist die Idee etwa in einer Bierlaune entstanden oder möchte jemand die Bügelhersteller unterstützen?

Wie wäre es mit einer 30er Zone auf der ganzen Deisterstraße und nicht nur am Zebrastreifen bei Penny? Auch die wöchentliche Abholung der gelben Säcke wäre toll. Da würden sich bestimmt alle Anwohner drüber freuen.

Diese Gedanken und Anregungen schickt ihnen eine Anwohnerin die eigentlich gerne in der Deisterstraße wohnt.

Viele Grüße aus der Deisterstraße 35
Cornelia Kiewitz


Fazit:

Der Platz zwischen Fahrradbügel und parkenden Autos ist schon sehr knapp bemessen. Es ist durchaus nachvollziehbar das man an diesen Stellen Probleme bekommt die Beifahrertür aufzumachen. Es stellt sich die Frage warum die Fahrradbügel entgegen der sonstigen Gepflogenheiten in dieser Form längs zur Fahrbahn montiert wurden.

Das Argument, das seitens der Anwohner kein Bedarf besteht ist allerdings bereits widerlegt. Da die Bügel gut benutzt werden, scheint es sehr wohl einen Bedarf zu geben. Das es wie überall in der Stadt auch zu Fahrradleichen kommen kann ist sicherlich richtig, aber deshalb keine Fahrradbügel aufzustellen auch nicht die Lösung.

Achim Brandau

Fair einkaufen - aber wie?

café allerlei Programm September 2018

Fair einkaufen - aber wie?Lesung von Frank Herrmann Sachbuchautor und Journalist Fair Fashion – der lange Weg zur sauberen Kleidung Montag, 10. Sept. 2018, 19:30 Uhr im café allerlei.

In Kooperation mit dem Allerweltsladen

Allerweltsladen

 

Millionen Menschen arbeiten in unwürdigen Verhältnissen in der globalen Modeindustrie. Buchautor Frank Herrmann erklärt auf der Lesung am 10.9.18, warum faire Mode so wichtig ist. Es geht um ungerechte Strukturen der Modeproduktion, Modesiegel und was Verbraucher*innen machen können, um die Situation zu verbessern – Herzliche Einladung.

Das weitere Programm:

Kontakt und Infos:
Markus Nückel
Tel. 0157 50125816
m.nueckel@caritashannover.de
Café: Allerweg 7-9
Büro: Deisterstraße 66
30449 Hannover

Lost in Fantasy

„Lost in Fantasy“ Kurzfilmprogramm

Lost in Fantasy
Lost in Fantasy
// Film
29.08.2018 – 20 Uhr

Willkommen im Reich der Fantasie: Nachts in einer alten Villa auf Geister stoßen (Eine Villa mit Pinien), im Wald putzmuntere Gnome treffen (Eddy Table), gottgleichen Wesen folgen (Aenigma) und ins Wesen der Natur eindringen (Ludi Floralis). Shorts Attack testet im August auch das Glück in den Extremsituationen einer Freundschaft (Whole), bringt visuell ein Zimmer durcheinander (Who´s who), steigert sich in weibliche Fantasien (Bacchus) und stellt sogar die Kommunikation auf den Kopf (A Magician).

Mehr auch unter: http://www.shortsattack.com/lost-in-fantasy/

Eintritt 6,- €

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
30449 Hannover
www.medienhaus-hannover.de

Kein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße

Diskussionen um Hochbahnsteige auf der Limmerstraße reissen nicht ab

Hannover wehrt sich - Kein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße
Hannover wehrt sich – Kein Hochbahnsteig auf der Limmerstraße

Seit mindestens 2009 wird über den Ausbau der Hochbahnsteige in der Limmerstraße für die D-Linie diskutiert. Hochflur- oder Niederflur, Tunnel oder Oberirdisch waren seitdem die Fragen. Einige Entscheidungen sind inzwischen gefallen und in Beton gefasst worden. Die Region hat sich gegen die Niederflurlösung und auch gegen einen Tunnel entschieden.

Niederflurvariante

Das Ergebnis war, dass beide Systeme grundsätzlich machbar sind. Insgesamt bewertete der Arbeitskreis das Hochflursystem aufgrund der Wirtschaftlichkeit, der verkehrlichen Flexibilität sowie anhand der schnelleren Realisierbarkeit als sinnvollere Lösung für Hannover. Die politischen Gremien folgten schließlich dem Ergebnis des Arbeitskreis. Die Regionsversammlung entschied schließlich mit Drucksache Nr. 371 (III) BDs am 18.06.2012, die Strecke im Hochflursystem auszubauen.

weitere Details siehe: https://www.infra-hannover.de/zehnsiebzehn/#toggle-id-6

Eine schnellere Realisierbarkeit für das Hochflursystem. Ein interessantes Argument. Wenn man bedenkt das man für Niederflur nur neue Bahnen anschaffen muss und innerhalb kürzester Zeit eine fast barrierefreie Variante gahabt hätte.

Tunnellösung

Die von Region und Stadt vorgeschlagene oberirdische Lösung für die neue D-Linie ist die kostengünstigste und wirtschaftlichste Variante. Der Bau eines Tunnels würde mindestens 130 Mio. Euro kosten, auf Grund der geringeren Wirtschaftlichkeit ist eine Förderung durch Bund und Land nicht sichergestellt. Ein Tunnel würde nur zwei unterirdische Stationen erhalten (Steintor und Raschplatz), der Bereich Ernst-August-Platz würde vom Stadtbahnnetz abgehängt.

weitere Details siehe: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Mobilit%C3%A4t/Bus-Bahn/Aktuelle-Meldungen/Fragen-und-Antworten-zur-neuen-D-Linie

Stand der Dinge

Seit 2015 werden die Pläne für die Innenstadt in Beton gegossen. Dabei kam es schon jetzt zu diversen Ungereimtheiten und Planungsfehlern. Auch BIU und VCD befassten sich mit dem Thema und kamen zu interessanten Lösungen.

Interessant für die weiteren Planungen auf der Limmerstraße ist zum Beispiel die Aussage, dass ein Hochbahnsteig auf dem Ernst-August-Platz aus städtebaulichen Gründen nicht möglich ist.

Das es auf der neuen Streckenführung in Richtung Raschplatz zu Verkehrsproblemen vor der Ernst-August-Galerie kommen könnte sollte den Planern bekannt gewesen sein. Trotzdem wurde diese Streckenführung umgesetzt. Was dies für Konsequenzen hat, konnte bereits mehrfach beobachtet werden, als die Linie 10 durch den A-Tunnel fahren musste, weil das Verkehrsaufkommen an dieser Stelle zum Beispiel im Weihnachtsgeschäft zu groß wurde.

Diskussion um die Hochbahnsteige Limmerstraße

Ich mache Platz für die Hochbahnsteige Limmerstraße
Ich mache Platz für die Hochbahnsteige Limmerstraße

Bereits 2010 zeigten die Grünen während des Limmerstraßenfestes mit einem Hochbahnsteig auf Probe, welche Konsequenzen dies vor Ort hat. Mehrere Runde Tische und viele Diskussionen in Bezirksrat und anderen Gremien folgten. Letztlich entschied die Region sich für eine Variante, die so nicht von der Mehrheit der an den Diskussionen Beteiligten gewollt ist.

Alternativen

Die Niederflurbahnen sind vom Tisch seit in der City Strecke mit Hochbahnsteigen zubetoniert wird. Eine Tunnellösung, die bis zum Westschnellweg reicht, wie sie von einigen Initiativen gefordert wird, ist doch sehr unrealistisch. Das es einen barrierefreien Ausbau geben muss steht außer Frage. Es gibt aber auch Ausbauvarianten, die die Limmerstraße nicht so verschandeln.

Die Visualisierungen aus 2012 zeigen eine Haltestelle Küchengarten für die die Fläche der ehemaligen Rampe zur Fußgängerbrücke genutzt wird und eine Haltestelle Kötnerholzweg die ein Stück in Richtung stadtauswärts wandert.

Warum die politischen Entscheider sich jetzt für eine andere Ausbauvariante entschieden haben, bleibt unklar. So ist die Entscheidung für den Standort des Stadtbahn-Hochbahnsteiges an der Leinaustraße von der sPD einhellig begrüßt worden.

Achim Brandau

Rundgang über das Wasserstadt Gelände 2014

Und ewig kriselt die Wasserstadt

Rundgang über das Wasserstadt Gelände 2014
Rundgang über das Wasserstadt Gelände 2014

…und täglich grüßt das Murmeltier! Die Wasserstadt steht mal wieder in den Schlagzeilen. Die ÖPNV Anbindung ist ungeklärt, nun sind die Grundstückspreise zu teuer für den sozialen Wohnungsbau.

Im morgigen Verkehrsausschuss in der Region Hannover fordert die Gruppe “Die REGION”, dass die Region Hannover ihre Versprechen an die Bürger einlöst: Von einer Bürgerbeteiligung der AnliegerInnen und von einem modernen ökologischen Verkehrskonzept.

Wir erleben gerade, wie alle Erwartungen nacheinander enttäuscht werden: Rat und Region zerstreiten sich, der Wohnungsbau startet noch nicht, die ÖPNV-Anbindung ist immer noch nicht geklärt, dann springt auch noch die größte Wohnungsbaugesellschaft, Hannovers “hanova” als Investor ab- wegen zu hoher Grundstückspreise von mehr als 750€ m2 . “Es ist aber nicht so, dass man unendlich viel Zeit hätte,”- sagt Julian Klippert, verkehrspolitischer Sprecher der Gruppe “Die REGION”. – “Es gibt Bürger, die schon vor Jahren ihr Haus verkauft haben und auf eine neue Unterkunft in der Wasserstadt warten.” Auch Planungs- und Baugemeinschaften wurden von den Bürgern gegründet, jedoch können sie in die Auseinandersetzungen um den ÖPNV zwischen Stadt (Stadtbahn) und Region (Busanbindung) nicht eingreifen. Das ist auch der Grund warum DIE REGION eine wirkliche Bürgerbeteiligung beantragt. “ÖPNV ist eben keine Frage der Wirtschaftlichkeit!” so Rüdiger Hergt, wirtschaftspolitischer Sprecher der REGION. “Der Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz hat den AnliegerInnen eine Bürgerbeteiligung versprochen und das Versprechen nicht eingelöst, von Einbeziehung des Stadtbezirksrates ganz zu schweigen!”, so Adam Wolf, Vorsitzender der Gruppe “Die REGION” und selbst Einwohner von Limmer. – “Wir fordern die Region Hannover auf, neue Wege für die Finanzierung eines modernen Verkehrskonzeptes zu suchen. Es ist auch unabdingbar, dabei innovative Technologien wie autonomes Fahren zu berücksichtigen. Die BewohnerInnen der Wasserstadt sind es wert!”.

Gruppe „Die REGION“ in der Regionsversammlung Hannover

Das ist die Regionsgruppe für Einheitsbrei, Gleichstellung, Integration, Offenheit und Netiquette. Sie wurde nach der Kommunalwahl im September 2016 von Mandatsträgern der PIRATENPARTEI und der PARTEI gegründet, mittlerweile ist auch ein Mitglied der Partei Die LINKE mit an Bord. Die REGION macht Politik in der Region Hannover, die durch ihre unkonventionelle Herangehensweise im politischen Alltag besonders auffällt.

www.dieregionh.de

Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten

Die Lindener Schützen feiern ihr 50. Lindener Schützen- und Volksfest

Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten
Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten

Das 50. Schützen- und Volksfest der Interessen-Gemeinschaft Lindener Schützen e.V. findet in der Zeit vom 31.08. bis zum 02.09.2018 auf dem Areal „Am Küchengarten“ in Hannover-Linden statt.

Wir haben wieder versucht, ein attraktives und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Besonderes Highlight wird auch in diesem Jahr wieder der Ausmarsch am Samstag, den 01.09.2018, sein.

Die Eröffnung ist am Freitag, den 31.08.2018 um 19:30 Uhr in unserem Festzelt mit Bieranstich. Im Anschluss an die Eröffnung werden die Lindener Könige 2017 proklamiert.

Unser Festumzug findet am Sonnabend, 01.09.2018 ab 16:00 Uhr statt. Unter anderem werden wir musikalisch wieder von einigen hervorragenden Musikvereinen aus nah und fern unterstützt:

  • Trompeter-Showcorps Leinegarde
  • Fanfarencorps Vahrenheide von 1983 e.V.
  • Fanfarenkorps Hannover von 1973 e.V.
  • Musikzug Velbert

Wir bitten Gastvereine (nach Voranmeldung bis zum 29.08.2018), sich auf dem Festplatz „Am Küchengarten“ bis spätestens um 15:00 Uhr einzufinden, damit unsere Festleitung die Gastvereine und Gruppen in die Zugfolge einordnen kann. Die Zugaufstellung wird vor Beginn des Festmarsches von unserer Festleitung ausgehändigt.

Festprogramm

Lindener Volks- und Schützenfest
Lindener Volks- und Schützenfest

Freitag – 31.08.2018

14:00 Uhr Beginn des Familientages, ermäßigte Preise
16:00 Uhr Aktivitäten im Festzelt und Rundgang über den Festplatz mit den Kindern
17:00 Uhr Treffen der Lindener Schützen auf dem Festplatz
19:30 Uhr Eröffnung des Festes im Festzelt
Proklamation der Lindener Könige
Ausgabe der Ehrenpreise vom Mannschaftsschießen
21:00 Uhr Unterhaltungsprogramm mit Anne Farl
„Helene Fischer und Andrea Berg“-Double-Show

Tanz im Festzelt bis ??? Uhr mit DJ Gutschi

Samstag – 01.09.2018 14:30 Uhr

Festmarsch durch Linden
Festmarsch durch Linden

Treffen der Vereine und Gastvereine auf dem Festplatz

16:00 Uhr Festmarsch durch Linden u. a. mit:
– Fanfarencorps Vahrenheide
– Fanfarenkorps Hannover
– Musikzug Velbert
– Trompeter-Showcorps Leinegarde

anschl. Spiel der Musikzüge im Zelt

Tanz im Festzelt bis ??? Uhr mit DJ Gutschi

Sonntag – 02.09.2018 12:00 Uhr
Frühschoppen

12:00 Uhr Gästeschießen
12:30 Uhr Treffen der Teilnehmer zum Festessen
12:45 Uhr Festessen im Festzelt
Ausgabe der Ehrenpreise vom Gäste- und Pokalschießen
16:00 Uhr Unterhaltungsprogramm
gemeinsame Kaffeetafel der Damen und Herren der Lindener Vereine und Gäste
18:00 Uhr Treffen der Lindener Schützen zum Ausklang

Tanz im Festzelt bis ??? Uhr mit DJ Gutschi