Zwischen Heimat und Fremde

Ausstellung „Zwischen Heimat und Fremde“

Zwischen Heimat und FremdeEröffnung am 09.03.2017 um 18.30 Uhr im Café Allerlei, Allerweg 7-­9 mit Lesung und Songs.

Programm:

Begrüßungen durch

  • Herr Markus Nückel
  • Wolfgang Wescher, Stadtbezirksmanager Linden-Limmer (angefragt)

Begrüßung und Einführung in die Ausstellung durch Brigitte Schulz-Konow
erste Vorsitzende Netzwerk Lebenskunst e.V.

Musikalische Eröffnung „Anna singt“

Lesung von Texten aus dem Projekt:
„Erzähl mir, was dich bewegt“ – ein Projekt mit Geflüchteten und Stadtteilbewohnern
(Biograf. Texte geschr.: Autorin Maria Eilers)
Einige Texte werden auf Arabisch & Kurdisch gelesen

  • Lebensgeschichte von Amara CouliBaly & Souad Memed

„Anna singt“

  • Lebensgeschichte von Sedigheh Asghary & Murad Moustafa

„Anna singt“

  • Lebensgeschichte von Herrn Vogler

Song der Songgruppe aus dem Projekt „Erzähl mir, was dich bewegt“

Diskussion/Fragen an die Geflüchteten

Musikalischer Abschluss: „Anna singt“

Ausstellungsdauer 09.03. – 09.05.2017

„Erzähl mir, was dich bewegt“
Ein Projekt für Bewohner und Geflüchtete in Linden-­Süd
Wir präsentieren Banner mit den Geschichten, eine Lesung mit Teilnehmern aus dem Projekt & Fragen an die Betroffenen, einem Song & Fotos von Geflüchteten & Stadtteilbewohnern

Reformation – #dagehtwas!

Ausstellung: Reformation – #dagehtwas!

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hannover-Linden bietet in der ersten Märzhälfte 2017 eine kleine „Reformationsausstellung aus der Sicht der Freikirchen“ im Foyer des Gemeindehauses Hohe Straße 14 an.

Reformation – #dagehtwas!Die Ausstellung hat den Titel „Reformation – da geht was!“ und hat folgende Unterthemen:

  • Reformation hat Geschichte
  • Reformation hat Migrationshintergrund
  • Reformation hat eine Mitte
  • Reformation hat guten Grund
  • Reformation geht mit allen
  • Reformation bietet Freiraum
  • Reformation geht weiter

Öffnungszeiten: 01.-16.03.2017, Dienstag bis Samstag jeweils 16.00-19.00 Uhr

Daneben bieten wir kleinen und größeren Gruppen an, auch außerhalb dieser offiziellen Zeiten die Ausstellung zu besuchen. Dann ist es auch möglich, eine Einführung in die Ausstellung zu erhalten. Außerdem stehen wir für Fragen zur Verfügung.

Falls Sie Interesse an einer Gruppenführung haben, steht Ihnen für Terminvereinbarungen und weitere Absprachen Pastor Siegfried Müller zur Verfügung: Telefon: 0511-453178, Mail: pastor_mueller@baptisten-linden.de

http://baptisten-linden.de/reformation-dagehtwas/

Ihmezentrum

Ihmezentrum ein nationales Projekt des Städtebaus 2017

Ihmezentrum
Ihmezentrum

Die monumentale Großstruktur des Ihme-Zentrums gehört zu den Hinterlassenschaften des Städtebaus der 1960er – und 70er – Jahre. Die Erdgeschosszonen erhalten eine Durchwegung und damit eine Durchlässigkeit zum Fluss Ihme. So steht es im Programm des Bundes. Mit dem Investitionsprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ werden investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit und Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder hohem Innovationspotential gefördert. Für das Ihmezentrum werden 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Jury würdigte insbesondere das bürgerschaftliche Engagement im Quartier.

Jetzt kommt es darauf an, dass der Großeigentümer Intown die Sanierung kurzfristig voranbringt und die Landeshauptstadt Hannover das Thema Bürgerbeteiligung ernster nimmt und dabei mit der Bewohnerschaft und dem Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum zusammenarbeitet. Intown lehnt bislang jedes Gespräch mit dem Verein und den Bewohnern ab. Und sowohl die Verwaltung, als auch die Ratsmehrheit haben vor Kurzem einen Antrag auf Förderung einer Bürgerbeteiligung abgelehnt. Die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum wird deshalb ab Sommer eigenständig ein Bürgerbeteiligungsprojekt starten.

Mehr zum Thema unter experimentihmezentrum.wordpress.com

Pressemitteilung der Stadt Hannover:

Ihme-Zentrum wird als „Nationales Projekt des Städtebaus“ vom Bund gefördert

Das Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den Antrag der Landeshauptstadt Hannover (LHH) zur Förderung von Maßnahmen zur Revitalisierung des Ihme-Zentrums bewilligt. Oberbürgermeister Stefan Schostok begrüßte die Entscheidung. Er hatte im Vorfeld der Antragstellung mit dem Land und dem Bund intensive Gespräche über die Möglichkeiten einer Förderung geführt.

Das Bundesministerium begründete heute (3. März) die Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro mit dem Revitalisierungsbedarf der „monumentalen Großstruktur des Ihme-Zentrums“, die zu den „Hinterlassenschaften des Städtebaus der 1960er- und 70er-Jahre“ gehört (siehe www.bmub.bund.de/N54055/). Die Landeshauptstadt war dem Projektaufruf gefolgt, um im Bereich des Ihme-Zentrum einen Fuß- und Radweg bauen und ein stadtteilbezogenes Raumangebot schaffen zu können. Der Anteil der Stadt an dem Gesamtprojekt beträgt rund ein Drittel der Kosten. Teil des Projektes ist auch die Finanzierung eines Beteiligungsprozesses.

OB Schostok: Bund erkennt Ihme-Zentrum als nationales Förderprojekt an – Ziel ist die Revitalisierung brachliegender Handels- und Gewerbeflächen

Oberbürgermeister Stefan Schostok hatte im Vorfeld des Förderantrags intensive Gespräche mit dem Land Niedersachsen und dem Bund über notwendige Maßnahmen geführt und verdeutlicht, welche besonderen Herausforderungen es bei der Sanierung zu meistern gilt. „Der positive Bescheid aus Berlin zeigt, dass der Bund und Land die Bedeutung einer Wiederbelebung des Ihme-Zentrums für Hannover und insbesondere den Stadtteil Linden anerkennt. Wir haben deutlich gemacht, dass wir sehr konsequent im Rahmen unserer Möglichkeiten an der Entwicklung des Areals arbeiten“, betont Schostok. „Vor allem werden von Bund und Land auch die damit verbundenen Chancen für Hannover und den Stadtteil gesehen, das Quartier wieder zu beleben und weitere Investitionen anzustoßen.“

Stadt plant Fuß- und Radweg, um das Areal zur Ihme und zum Stadtteil wieder zu öffnen

Der bereits seit einem Jahrzehnt bestehende Leerstand hat zu einem äußerst problematischen Zustand des über 550 m langen Bereichs im Erdgeschoss des Ihme-Zentrums geführt. Mit der Projektförderung verknüpft die Stadt das Ziel, das Areal wieder aufzuwerten und das Erdgeschoss des Ihme-Zentrums neu zu beleben. In Verlängerung der Ida-Ahrenhold-Brücke soll ein attraktiver Fuß- und Radweg durch den Gebäudesockel direkt in den Stadtteil Linden-Nord geführt werden. Um das Ihme-Zentrum mit seinem umgebenden Stadtteil auch strukturell zu verknüpfen, sollen außerdem Räumlichkeiten für stadtteilbezogene, nicht kommerzielle Nutzungen gegen Betriebskosten zur Verfügung gestellt werden.

Das Hauptaugenmerk der Stadt liegt hierbei auf der Einbindung und Vernetzung des Ihme-Zentrums mit dem Umfeld. Fuß- wie Radwege entlang des Ihmezentrums sollen attraktiv, das Erdgeschoss neu organisiert und belebt werden. Gemeinschaftliche Nutzungen, die dem gesamten Stadtteil zugutekommen, können diese Entwicklung befördern.

Stadt verspricht sich vom Förderprojekt weitere Investitionsanreize

Mithilfe des Förderprojekts sollen notwendige Maßnahmen abgesichert und weiterere Investitionsanreize geschaffen werden. Die Stadt verknüpft eine längerfristige Zusage über die Anmietung von Büroflächen an die vom Investor angekündigten Modernisierungsmaßnahmen. Dieser hatte erklärt, einen dreistelligen Millionenbetrag investieren zu wollen. Zunächst soll mit der Fassadensanierung begonnen werden. Der Investor erarbeitet derzeit einen Bauantrag für die Modernisierung der Fassade. Der Bauantrag wird im Laufe dieses Frühjahrs erwartet. Im Anschluss daran steht die Neuordnung der Handels- und Gewerbeflächen an.

Lindenspiegel 03-2017

Lindenspiegel März 2017

Lindenspiegel 03-2017Top-Themen:
DKP Hannover: Sparkassen-Schließungen verhindern, Infrastruktur erhalten
Filialen in Linden-Limmer bedroht

Nach den Plänen von Sparkassenchef Jagau sowie des Verwaltungsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Schostok, sollen die westlichen Stadtteile Limmer, Linden-Süd, Calenberger Neustadt und Davenstedt künftig ohne eigene Sparkasse auskommen.
Begründet werden diese aus Sicht der DKP bürgerfeindlichen Einschränkungen, die mit dem langfristigen Abbau von 200 Arbeitsplätzen verbunden sind, mit schwindenden Zinsgewinnen, verändertem Verbraucherverhalten, sowie dem zunehmenden Online-Banking.

Hochbahnsteige auf der Limmerstraße sollen zügig realisiert werden:
Zeitplan für Stadtbahnausbau bestätigt

Angesichts der Diskussion um die Fertigstellungstermine beim Bau der Hochbahnsteige auf der Limmerstraße stellen die Landeshauptstadt und die Region Hannover klar, dass beide Hochbahnsteige ohne Verzögerungen realisiert werden sollen. Ziel sei eine Inbetriebnahme in den Jahren 2020 und 2021, erklärten Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau.

Etappenparty Wasserstadt Limmer

Ganz viel Raum für den Bürger …

Etappenparty Wasserstadt LimmerWasserstadt Limmer – in Hannover entsteht eine neue Großsiedlung
Ein Dokumentarfilm der MedienWerkstatt Linden von Bernd Wolter und Wolfgang Becker

Die MedienWerkstatt Linden zeigt am 11.03. ab 19 Uhr im Kanuclub Limmer Ausschnitte aus dem Material zum Film 2014-2018 über die Wasserstadt Limmer. Das ist eine von der LHH mitfinanzierte Langzeitdokumentation, zu der die MedienWerkstatt seit April 2014 Filmaufnahmen macht.

Der Film

Seit April 2014 laufen die Dreharbeiten. Enden sollen sie im Frühjahr 2018. Dann werden voraussichtlich die ersten Neubauwohnungen im ersten Bauabschnitt der Wasserstadt fertiggestellt und bezogen sein. Mit dem Film „Stadt im Wandel“ hat die MedienWerkstatt Linden 2015 bereits die Bürgerbeteiligung in der Planung des Baugebiets dokumentiert. Die von der Landeshauptstadt Hannover mitfinanzierte filmische Dokumentation „Ganz viel Raum für den Bürger …“ wird daran anknüpfen.

„Ich denke, dass die Bürgerstimme ganz viel Raum bekommen hat“, sagt die junge Architektin Kirsten K.. Ihr Büro „planzwei“ moderiert im Auftrag der Stadt Hannover den Beteiligungsprozess für ein im Nordwesten der Landeshauptstadt geplantes Neubaugebiet. Bei dieser Planung wird Partizipation der Betroffenen ganz groß geschrieben.

Filmaufnahmen vom Contidach
Filmaufnahmen vom Contidach

Noch zeugen ein Wasserturm und drei marode Fabrikgebäude von hundert Jahren Industriegeschichte. Auf einer Gewerbebrache der Continental AG wird in Kürze eines der größten Neubaugebiete in Hannover entstehen: Die Wasserstadt Limmer, so benannt wegen der markanten Lage an zwei Kanälen. Schon seit 2001 wird über die Planung diskutiert, Damals kaufte der Bauunternehmer Günter Papenburg das Gelände. Seitdem wurden das Gros der Conti-Fabriken abgerissen und der Boden des 23 Hektar großen Geländes umfassend saniert und baureif gemacht.

„Ursprünglich wollten wir hier nur 700 Einfamilienhäuser bauen“, sagt Projektentwickler Bernd H., „inzwischen gehen wir von bis zu 2.000 Geschosswohnungen aus.“ Auch Stadtbaurat Uwe B. lässt mittlerweile eine Großsiedlung mit annähernd 1.800 Wohneinheiten planen. Inklusive Einkaufszentrum, Kindergarten, Grundschule und Raum für Kultur. Auch ein „Gedenkort“ für das ehemalige Frauen-KZ der Conti-Limmer soll entstehen. Der überschaubare Stadtteil Limmer wird nach dem Bau der Wasserstadt beinahe doppelt so viele Einwohner haben.

„Wir müssen hier auch etwas für die Gesamtstadt tun“, sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok. Er ist Schirmherr eines intensiven Beteiligungsprozesses. Dieser begann im November 2014 mit einer gut besuchten Bürgerversammlung und mündete in ein moderiertes Beteiligungsverfahren und an einen „Runden Tisch“ mit Vertretern aller Interessensgruppen.

Der erste Bebauungsplan ist im Sommer 2016 in der politischen Beratung. Gebaut werden soll ab Frühjahr 2017. Vielleicht schon im gleichen Jahr werden die ersten Mieter und Eigentümer einziehen. Um den Anteil von Sozialwohnungen wird in der Politik gestritten. Ursprünglich sollten es 25 % sein, im ersten Bauabschnitt werden es wohl deutlich weniger. „Wir haben das trotzdem durchgewunken“, sagt Lokalpolitiker Eike G.. Hannover brauche dringend zusätzlichen Wohnraum, und da müsse man auch Kompromisse eingehen.

„Wir sind positiv überrascht, dass wir so stark wahrgenommen werden“, sagt Uwe St. von der Bürgerinitiative Wasserstadt Limmer. In der Bürgerbeteiligung konnte die Anfang 2014 in Reaktion auf die städtische Planung entstandene Gruppierung gute Akzente setzen. Auch Gudrun H. freut sich über die Erfolge der Bürgerinitiative: „Ich finde es gut und sinnvoll, mich für die Zukunft meines Stadtteils zu engagieren.“

Der 60-minütige Film dokumentiert Planung und Bau der Wasserstadt Limmer im Zeitraum 2014 bis Frühjahr 2018. Er bildet den intensiven Prozess der Bürgerbeteiligung und dessen Ergebnisse ab, begleitet Planung und Bau der Großsiedlung und endet mit dem Einzug der ersten Bewohner. Ein spannender Prozess mit unterschiedlichsten Akteuren – immer und auch anderenorts aktuell.

Ihmezentrum

Neues von der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum

Veranstaltungsreihe: Zukunftswerkstatt im Dialog
Am 29. März findet mit dem Titel Das Ihme-Zentrum als kreativer Hotspot die nächste Veranstaltung in der Reihe „Zukunftswerkstatt im Dialog“ statt.

Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum startet Bürgerbeteiligungsprojekt
Die Projektgruppe Steglitzer Kreisel will mehr als 10 Millionen Euro in den Umbau der Sockelgeschosse des Ihme-Zentrums investieren. Damit diese Mittel möglichst konstruktiv eingesetzt werden, hat der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum ein Konzept für einen Bürgerbeteiligungsprozess erstellt.

230 Quadratmeter für neue Ideen
Anfang Juni eröffnet der Verein seine eigenen Räumlichkeiten im Ihme-Zentrum. Die Räume sollen unter anderem der Einwohnerschaft des Ihme-Zentrums ein Forum für Aktionen und Treffen geben sowie Kulturschaffenden eine Plattform für Ausstellungen und Events bieten.

Alle Informationen unter experimentihmezentrum.wordpress.com

Mutmaßliche „Antänzer“ auf der Justus-Garten-Brücke festgenommen

Am frühen Sonntagmorgen, 26.02.2017, gegen 01:00 Uhr, haben Beamte der Polizeiinspektion West auf der Justus-Garten-Brücke (Linden-Nord) zwei Männer (19 und 24 Jahre alt) festgenommen, die im Verdacht stehen, zuvor versucht zu haben zwei Passanten zu bestehlen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 59-jähriger Geschädigter mit seinem gleichaltrigen Begleiter auf der Justus-Garten-Brücke unterwegs gewesen. Im weiteren Verlauf wurde der Mann von dem 24-Jährigen umarmt und offensichtlich nach Wertgegenständen abgetastet. Währenddessen lenkte sein 19 Jahre alter Komplize den Begleiter ab. Als der Täter keine Beute erlangen konnte, ließ er von dem 59-Jährigen ab.

Kurze Zeit später versuchten es beide bei einem Pärchen erneut – bei diesem handelte es sich allerdings um Zivilpolizisten, die die vorausgegangene Tat beobachtet hatten. Zunächst berührte der 24-Jährige die Beamtin am Arm, um anschließend ihre Gesäßtaschen nach Wertgegenständen abzutasten. Daraufhin gaben sich die Zivilfahnder zu erkennen und nahmen die beiden Männer vorläufig fest.

Im Gewahrsamsbereich der Polizeiinspektion West wehrte sich der ältere der beiden gegen seine Durchsuchung und schlug dabei mehrfach auf die Hand eines Polizeibeamten. Weiterhin beschädigte er eine Matratze in der Zelle. Bei seinem 19-jährigen Begleiter fanden die Ermittler eine geringe Menge Marihuana und beschlagnahmten sie.

Die beiden Täter wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover, aufgrund fehlender Haftgründe, gestern Vormittag aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen beide ermittelt die Polizei nun wegen versuchten gemeinschaftlichen Diebstahls in zwei Fällen. Der 24-Jährige wird sich zudem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung und sein Komplizen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen. /has, now

Bombenräumung in Linden-Süd

Bombenräumung in Linden-Süd wenn nötig erst im März

Bombenverdacht in Linden-Süd
Bombenverdacht in Linden-Süd

Luftbildauswertungen seitens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen sowie großflächige technische Sondierungsmaßnahmen haben auf dem ehemaligen Parkplatz Stadionbrücke im hannoverschen Stadtteil Linden-Süd gezeigt, dass es sich auf dem Gelände an mehreren Verdachtspunkten um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Zur Zeit besteht keine Gefahr für die Anwohnerinnen und Anwohner, die Verdachtspunkte müssen jedoch weiter erkundet werden. Sollte sich dabei herausstellen das es sich um Fliegerbomben handelt müsste eine Evakuierungsmaßnahme mit einen Sicherheitsradius von 1.000 Meter durchgeführt werden. Davon betroffen wären die Stadtteile Linden-Süd, Linden-Mitte, Calenberger Neustadt sowie Ricklingen. Geplant ist diese Maßnahme, wenn sie denn stattfindet, für den 26. März 2017.

Alle Infos unter: www.hannover.de

Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

„Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“

Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)
Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)

Die Initiative „Lebensraum Linden“ lädt gemeinsam mit dem Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. und dem Kulturzentrum FAUST e.V. sowie den örtlichen Veranstaltern zur Veranstaltungsreihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“ ein. In der Zeit zwischen dem 24. März und dem 26. April werden an vier Abenden die Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer zurückverfolgt. Dabei wird auch heutiges Engagement gegen Krieg und Diskriminierung vorgestellt. Begleitet werden die Veranstaltungen mit Bildervorträgen und durch eine Ausstellung im Lindener Rathaus, wo auch am 24. März die Eröffnung erfolgt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Freitag, 24. März, 19 Uhr, Foyer des Lindener Rathauses
Eröffnung der Ausstellung „Besiegte Menschheit“ der Friedensbibliothek Berlin, Ausstellungsdauer bis zum 27. April. Grußwort: Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube. Gesangsbeitrag: DGB-Chor Hannover. Vorausschau auf die folgenden Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Donnerstag, 30. März, 19 Uhr, Freizeitheim Linden
Themenschwerpunkt „Versorgungsnot, Industrieproduktion und der Einsatz von Kriegsgefangenen“, in Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Dienstag, 4. April, 19 Uhr, Schwanenburg Limmer
Themenschwerpunkt „Lazarette, Kriegsgräber und Gedenkarbeit“, In Zusammenarbeit mit der Schwanenburg GmbH. Mit einem Gastbeitrag über die internationale Tätigkeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Mittwoch, 26. April, 19 Uhr, Stadtbibliothek Linden
„Die Toten der Novemberrevolution 1918 – Eine Personenrecherche“. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Linden

Veranstaltungsflyer: Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

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