Solidarität im Quartier

»Solidarität im Quartier: Eine offene Gesellschaft leben«

Solidarität im QuartierVielfalt ist eine Chance für unsere Gesellschaft. Denn offen gelebt, heißt Vielfalt Freiheit. Und Freiheit heißt, dass alle das gleiche Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben. Das gilt für jede und jeden, ob jung oder alt, für Männer, für Frauen, für Menschen mit Behinderungen, für Homosexuelle und Transgender, für Menschen gleich welcher religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung oder welcher Familiengeschichte.

Diese Freiheit schränkt niemanden ein, im Gegenteil: Sie ist großartig! Denn Freiheit von der Herkunft – der sozialen ebenso wie der regionalen Herkunft – bedeutet, sich selbst erfinden zu dürfen. Und der respektvolle Umgang mit dieser entstehenden Vielfalt ist Solidarität.

Daher gilt: Wer sein Land liebt, der spaltet es nicht! Was wir brauchen, ist ein Verständnis von einer gemeinsamen Zukunft, in der sich jede*r wertgeschätzt und geschützt fühlt. Aber es gibt reaktionäre Kräfte, die eine Spaltung vorantreiben: Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir jetzt zusammen stehen!

Zusammen stehen für Vielfalt, Freiheit und für Solidarität. Wir brauchen eine klare Haltung und einen inneren Kompass, der uns auf dem richtigen Weg hält. Wir müssen uns kümmern und uns für unsere Nachbarschaft und unsere Umwelt interessieren. Wir müssen mitmachen, miteinander reden, denn eine offene und gerechte Gesellschaft ist nur eine, in der wir alle mitbestimmen und mitreden. Wie können wir ein neues Bewusstsein für diese große Aufgabe unserer Zukunft schaffen?

Yasmin Fahimi, die Bundestagsabgeordnete der SPD und die SPD in Linden wollen das gern mit Ihnen und Euch diskutieren. Zusammen mit ehrenamtlich engagierten Bürger*innen, Politiker*innen und Kunst- und Kulturschaffenden wollen wir uns Gedanken machen, wo und wie wir unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt noch ausbauen und stärken können.

ES DISKUTIEREN:

  • Yasmin Fahimi
    Bundestagsabgeordnete der SPD
  • Alexander Carius
    Berliner Denkfabrik adelphi
  • Dr. Gerd Placke
    Bertelsmann Stiftung

MODERATION:

  • Linda Matzke

AUSSERDEM:

  • Poetry Slam und Musik, Essen, Getränke, Gespräche…
Der Frauenstreik geht weiter

Film: Der Frauenstreik geht weiter

Der Frauenstreik geht weiter
Der Frauenstreik geht weiter
14.9.2018 – 19 Uhr – FAU Lokal, Nieschlagstr. 1b, Hannover-Linden

Im Film wird der Kampf von Frauen, die in kommunalen Kinderkrippen und -gärten in Poznań (Polen) arbeiten, ge­zeigt. Sie streiten für existenzsichernde Löhne sowie besse­re Bedingungen für sich und die Kinder.

Seit 2011 sind die Frauen bei der Basisgewerkschaft OZZ Inicjatywa Pracownicza (IP) organisiert. Im Laufe der Zeit haben sie wirksam Druck auf ihre Arbeitgeber ausgeübt und auch andere Arbeiter*in­nen in ihren Kämpfen unterstützt.

Die Erzieherinnen entwickelten dabei ausgehend von ihren schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen Forderungen, um ihre Bedingungen zu verbessern. Sie betonen immer wieder die Bedeutung von Kampfaktionen, um von der Ge­genseite Zugeständnissen zu erzwingen.

Sie wurden von El­tern unterstützt, lernten über diese Kontakte auch mehr über die schlechten Bedingungen in anderen Sektoren und be­gannen ihrerseits, dortige Kämpfe zu unterstützten.

Ein Film von Magda Malinowska zur Verfügung gestellt von labournet.tv

polnisch mit deutschen Unter­titeln | 49 min | 2018

Faire Woche

„Gemeinsam für ein gutes Klima“: Die „Faire Woche“ vom 8. bis 28. September

Faire WocheDie diesjährige bundesweite „Faire Woche“ vom 8. bis 28. September steht auch in Hannover unter dem Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“. An den Aktionstagen bieten das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro gemeinsam mit dem Allerweltsladen, dem Wissenschaftsladen Hannover, JANUN Hannover e.V., der Region Hannover und vielen weiteren Akteuren ein vielfältiges Programm. Ob Infoabende und Lesungen, konsumkritische Stadtführungen, geocaching-Touren oder gemeinsames Kochen: Das Thema des „Fairen Handels“ wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Die Veranstaltung „Hannover handelt fair!“ am 14. September (11 bis 14 Uhr) am Kröpcke, anlässlich des bundesweiten Auftaktes der „Fairen Woche“, bildet den Höhepunkt der Aktionswoche.

„Die ,Faire Woche‘ hat sich in den vergangenen Jahren als gelungene Form etabliert, um möglichst viele Menschen für den gerechten Welthandel zu gewinnen. Dank der zahlreich teilnehmenden Schulen, Einrichtungen und Organisationen wird der faire Handel im Bewusstsein der hannoverschen Bevölkerung immer präsenter“, sagt Susanne Wildermann, Leiterin des städtischen Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros.

Das komplette Programm der „Fairen Woche 2018“ ist im Internet unter folgendem Link abrufbar: www.hannover-nachhaltigkeit.de.

Allerweltsladen
Allerweltsladen

Ausschnitte aus dem Programm:

8. September, 12 bis 16 Uhr
Umgang mit Kleidung

Bei diesem Aktionstag soll deutlich werden, was ein so großer Konsum für globale Auswirkungen hat und welche Alternativen es zu unsozialen Arbeitsbedingungen gibt.

Veranstalter: Allerweltsladen.
Veranstaltungsort: Allerweltsladen, Limmerstr. 44.

10. September, 19.30 Uhr
„Fair Fashion – der lange Weg zur sauberen Kleidung“

Lesung mit Frank Herrmann.

Warum faire Mode so wichtig ist, erläutert Sachbuchautor und Journalist Frank Herrmann in seinem Vortrag. Er geht auf die ungerechten Strukturen der Modeproduktion ein, berichtet, was ein existenzsichernder Lohn ist, welche Modesiegel vertrauenswürdig sind und was ProduzentInnen, Politik und VerbraucherInnen machen können, um die Situation zu verbessern.

Veranstalter: Allerweltsladen.
Veranstaltungsort: Café Allerlei, Allerweg 7.

13. September, 19 Uhr
Leute machen Kleider

Lesung mit Autorin Imke Müller-Hellmann.

Imke Müller-Hellmann liest aus ihrem im Jahr 2017 erschienenen Buch „Leute machen Kleider – Eine Reise durch die globale Textilindustrie“.

Veranstalter: 3WF Hannover – Forum für eine andere Welt e.V., Initiative „Tragbarer Lebensstil“, Bildungswerk ver.di, ATTAC Hannover, Friedensbüro Hannover.

Veranstaltungsort: Rotation, ver.di Höfe, Goseriede 10.

14. September, 11 bis 14 Uhr
Hannover handelt fair!

Zum offiziellen Auftakt der bundesweiten „Fairen Woche“ laden verschiedene Organisationen und Einrichtungen auf den Kröpcke ein und stellen ihre Arbeit rund um das Thema „gerechter Handel“ und „nachhaltige Lebensstile“ vor.

Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit: Allerweltsladen, Berufsbildende Schule Handel und die Berufsbildende Schule 2 der Region Hannover, Contigo Hannover, Fairtrade Scouts der Deutschen Pfadfinderschaft Stankt Georg in der Pfarrei zu den Heiligen Engeln, Greenality, JANUN Hannover e.V., Viva con Agua Hannover, Wissenschaftsladen Hannover e.V., Unter einem Dach gUG, u.a.

Veranstaltungsort: Kröpcke.

18. September, 19 bis 21 Uhr
Wie fairer Handel demokratische Strukturen in Syrien schaffen (könnte)

– Diskussion über Möglichkeiten des gemeinsamen Handelns –

Gemeinsam mit ExpertInnen aus Syrien und Deutschland soll darüber diskutiert werden, ob ökologischer Anbau und der faire Handel dazu beitragen können, die Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, Geschlechtergleichstellung, demokratischen Teilhabe und Aussöhnung in ein zukünftiges und friedliches Syrien zu verankern.

Veranstalter: Bildungsverein Hannover e.V. und Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro.

Veranstaltungsort: Bildungsverein, Viktoriastr. 1.

20. September, 18 bis 21 Uhr
Fair-vegane Kochweltreise

Aus fair gehandelten, veganen Zutaten eine schmackhafte und vielseitige Mahlzeit zubereiten.

Anmeldung unter: anmeldung.vhs@hannover-stadt.de

Teilnahmegebühr: 27,50 Euro, Ermäßigung möglich.

Veranstalter: Volkshochschule Hannover in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro.

Veranstaltungsort: Volkshochschule Hannover, Burgstr. 14.

22. September, 10 bis 17.30 Uhr
Rund um den Fairen Handel – informieren und ausprobieren

Im Anschluss an den Vortrag von Michaela Reithinger von TransFair e.V. ist eine gemeinsame Aktion zum fairen Handel in Hannover geplant.

Anmeldung bis 16. September unter Tel. 0511 / 35 37 49 – 24 oder info@ked-niedersachsen.de. Eintritt frei, barrierefrei, Veranstaltungssprache Deutsch, orientiert an Studierende aller Fachrichtungen.

Veranstalter: Kirchlicher Entwicklungsdienst Niedersachsen (KED).

Veranstaltungsort: Kirchlicher Entwicklungsdienst Niedersachsen, Haus am Kreuzkirchhof 1-3.

23. September, 15 bis circa 18 Uhr
Fairer Stammtisch

Die TeilnehmerInnen diskutieren über fairen Handel in Zeiten der Globalisierung und die Frage, wie jeder Einzelne für ihn eintreten kann. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Wissenschaftsladen Hannover e.V. in Kooperation mit dem Kulturzentrum Faust e.V.

Veranstaltungsort: Der Nachbarin Café, Warenannahme Kulturzentrum Faust, Zur Bettfedernfabrik 3.

26. September, 17 bis 21 Uhr
InstaMeet „Farm to Table“

Kochen und Fotografieren

Zusammen wird Gemüse von lokalen Erzeugern verarbeitet, es werden Formen und Farben des Spätsommers entdeckt und die Lebensmittel für den Winter präpariert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der transparenten Produktion und dem fairen Vertrieb der Nahrungsmittel, die für die Veranstaltung verwendet werden. Die Fotos werden anschließend auf Instagram und anderen Social-Media-Kanälen veröffentlicht.

Teilnahmegebühr: 10 Euro

Verbindliche Anmeldung bis zum 15. September an: stephan.kaps@hannoverstadt.de

Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro, Ada-und- Theodor-Lessing-Volkshochschule, Hafven GmbH & Co KG.

Veranstaltungsort: Hafven-Cafve, Kopernikusstraße 14.

27. September, 19 bis 21 Uhr
Der Kern des Problems – die Zukunft des Fairen Handels

In ihrem Vortrag erklärt Zorah M. Birnbacher (Referentin im Auftrag von TransFair e.V.), was fairen Handel ausmacht und wieso er wichtig und zukunftsweisend ist.

Veranstalter: Lokalgruppe in Hannover der Micha-Initiative.
Veranstaltungsort: Adventgemeinde Hannover-Mitte, Fischerstr. 19.

Termin auf Anfrage
„Konsumensch“ – konsumkritische Stadtführungen in der hannoverschen Innenstadt

Auf den internationalen Spuren unseres Konsums: Täglich sind wir mit Produkten aus der ganzen Welt in Kontakt – Produktionsweise und „Nebenwirkungen“ sind den meisten Menschen aber unbekannt. Über Lernspiele, Quizelemente und Anschauungsobjekte lernen die TeilnehmerInnen anhand von fünf verschiedenen Produkten globale Zusammenhänge und die Idee des fairen Handels kennen.

Kosten: Zwei Euro pro TeilnehmerIn, mindestens 40 Euro pro Gruppe.

Anmeldung und Kontakt: JANUN Hannover e.V.
Achim Riemann
Tel. 0511 590 91 90
buero@janun-hannover.de
Veranstalter: JANUN Hannover e.V.

Termin auf Anfrage
Geocaching-Tour in Linden – Auf der Spur des fairen Handels.

Bei dieser Schatzsuche dreht sich alles um den fairen Handel. Mit Hilfe von Kopf und Handy bzw. GPS-Geräten lösen die SchülerInnen in Teams im Stadtteil Linden kleine Aufgaben, um anschließend den Schatz zu heben. Die Tour dauert etwa zwei Stunden, es kann eine Gruppe von maximal 30 SchülerInnen teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Tour wird ausgerichtet von Geheimpunkt GmbH, die die Kleingruppen bei Bedarf auch begleitet. Da nur zwei Touren im Angebot sind, können nur die beiden ersten verbindlichen Anmeldungen berücksichtigt werden.

Anmeldung und weitere Informationen:
Geheimpunkt GmbH
info@geheimpunkt.de
Tel. 0511 700 23561
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit dem Allerweltsladen.

Hintergrund:

Seit mehr als 15 Jahren laden die VeranstalterInnen der „Fairen Woche“ jährlich im September bundesweit alle Menschen dazu ein, sich in ihrer jeweiligen Stadt über das Thema des fairen Handels zu informieren. Das Klima zu schützen, ist aktuell eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit. Der Klimawandel bedroht durch Überschwemmungen und Dürren auch PartnerInnen des fairen Handels: Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Daher wird in Veranstaltungen der „Fairen Woche“ 2018 in Hannover der bewusste Konsum von Kleidung und Lebensmitteln thematisiert, der die fairen HandelspartnerInnen bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützen soll.

Die Landeshauptstadt Hannover fördert seit Jahren den fairen Handel sowie den Kauf regionaler Produkte und nimmt regelmäßig an der „Fairen Woche“ teil. Dies sind auch wichtige Bausteine des Ratsbeschlusses von 2016, die „Globalen Nachhaltigkeitsziele“ der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs) auch in Hannover umzusetzen. Die Stadt will mit nachhaltigem Handel ihren Beitrag dazu leisten, die in den Zielen geforderte Verbesserung der Lebenssituation im globalen Süden und nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster zu erreichen.

Kindermuseum Hannover

Platz da!? – Kinder machen Stadt – Kindermuseum wird zur Baustelle

Kindermuseum Zinnober„Platz da!? – Kinder machen Stadt“ heißt die neue Mitmach-Ausstellung, die am Sonntag, 9. September, eröffnet wird

Was soll wohin gebaut werden? Wie sollen die Gebäude aussehen? Wofür werden sie errichtet? Und wie baue ich sie? Stadtplaner, Architekten und Baufirmen müssen viel bedenken, ihre Arbeit erfordert jede Menge Wissen, aber auch Kreativität. Im Kindermuseum Zinnober können die jungen BesucherInnen ab dem 9. September in verschiedene Rolle schlüpfen, selbst Städte und Gebäude planen und sogar bauen! Natürlich im Kleinformat.

In der Mittmach-Ausstellung „Platz da!? – Kinder machen Stadt“ gibt es unter anderem ein Planungsbüro, ein Konstruktions-Lab und eine Großbaustelle – dort können mit einem zwei Meter großen Spielkran Baukissen zu einem Haus gestapelt werden. Außerdem sind lustige Zeitrafferfilme von Baustellen zu sehen. Eine selbst gebaute, große Murmelbahn lädt zum Spielen ein. Wer kreativ werden möchte, findet Materialen zum Malen, Zeichnen und Basteln von Plänen und Modellen sowie jede Menge Baumaterialen vor. Ganz nebenbei erfahren die Kinder, wie die Profis arbeiten, und lernen, ihre gebaute Umgebung anders wahrzunehmen.

Die Mitmach-Ausstellung wurde vom Labyrinth Kindermuseum in Berlin ausgeliehen und ist bis zum 28. April kommenden Jahres zu erleben.

Große Feier mit schwerem Gerät

Das Kindermuseum lädt auch dieses Jahr zu einem großen Sommerfest – Kinder können einen echten Bagger erleben.

Wie in den vergangenen Jahren feiert das Kindermuseum Zinnober ein großes Sommerfest. Am Sonntag, 9. September, sind alle herzlich willkommen, die mit uns den Sommer ausklingen lassen und bei der Eröffnung der neuen Mitmach-Ausstellung „Platz da!? – Kinder machen Stadt“ dabei sein wollen.

Los geht’s nach der Eröffnung, die um 12 Uhr beginnt. Ende ist gegen 17 Uhr. Es gibt viele Spiel- und Bastelangebote, ein großes Büffet und eine Tombola. Highlight ist ein echter Bagger mit Baggerführer!

Das Team vom Kindermuseum Zinnober freut sich auf euch und auf Sie!

Botanischer Schulgarten Linden

Stadtwildnis am Lindener Berg entdecken

Botanischer Schulgarten Linden
Botanischer Schulgarten Linden

Unter dem Motto „Stadtwildnis – ganz Ohr am Lindener Berg“ kann am kommenden Sonntag (9.September) die urbane Wildnis auf Hannovers höchster innerstädtischer Erhebung erforscht werden. Mit einem eigens entwickelten überdimensionierten Hörrohr wird im Wasser, im Totholz und im Laub gehorcht und untersucht und der „Klang der Wildnis“ dargestellt. TeilnehmerInnen erfahren, was Stadtwildnis bedeutet und welche wichtigen Funktionen sie für die Stadt und die dort lebenden Menschen hat.

Die kostenlosen Führungen im Rahmen des Regionsentdeckertags werden dreimal angeboten: um 11 Uhr, um 12.25 Uhr und um 13.30 Uhr. Treffpunkt ist jeweils vor dem Botanischen Schulgarten Linden, Am Lindener Berge 50; zu erreichen mit der Stadtbahnlinie 9, Richtung Empelde, Haltestelle Bauweg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Diese Führungen werden im Rahmen des Projekts „Städte wagen Wildnis“ vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in Kooperation mit der Landschaftsarchitektin Stefanie Krebs vom Atelier Tonspur Stadtlandschaft angeboten.

Tor zum Bergfriedhof

Quartier e.V. und Freizeitheim stellen in Vorträgen und Rundgängen Linden vor

Tor zum Bergfriedhof
Tor zum Bergfriedhof
Dabei richtet sich das Angebot vor allem an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenkenner*innen.

Donnerstag, den 6.9.2018 um 19 Uhr
„Das ist unser Haus“. Zehn Jahre Hausbesetzungen in Linden, List und anderswo (1971-81)
Vom praktischen Handeln und utopistischen Zielen.
Vortrag Dr. Sid Auffarth, Freizeitheim Linden, Stadtteilarchiv

Samstag, den 8.9.2018, 14 Uhr
Rundgang über den Lindener Berg
Dieser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten des Lindener Berges findet im Rahmen des städtischen Programms „Grünes Hannover“ statt.
Führung durch Jonny Peter (Quartier e.V.). Treffpunkt: Haupteingang Stadtfriedhof Lindener Berg. Dauer ca. 90 Minuten.

Dienstag, 11.9.2018, 19.00 Uhr
SPD und Gewerkschaften in Hannover als Ordnungsmacht (1918-1920)
Fragen zur Geschichte der hannoverschen Arbeiterbewegung
Vortrag Dr. Peter Schulze, Küchengartenpavillon/ Am Lindener Berge 44

Weitere Infos unter: www.quartier-ev.de

Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten

DIE PARTEI macht eine Party zur Demo und verhöhnt damit die Anwohner

Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten
Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten

Auszug aus dem aktuellen Lindenspiegel:
Die Partei Die PARTEI solidaristiert sich mit der betroffenen Bevölkerung: Für ein exzessbefreites, ordentliches und vor allem ruhiges Linden

Im Zuge des Kampfes gegen die andauernde Lärmbelästigung, veranstaltete der Kreisverband Region Hannover der Partei Die PARTEI am Samstag, dem 11. August, erneut eine Demo gegen Ruhestörung, um unüberhörbar auf diese Problematik im Stadtteil Linden aufmerksam zu machen.

„Wo andere Parteien nur unentwegt reden, da geben wir, was die Bewohner Lindens wirklich wollen: Stille“, so die ersten Worte der Eröffnungsrede von Cathi Gutwerk, Vorstandsmitglied für Agit- Prop, die damit auch die Forderungen der Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord (NIL) aufgreift.

Danach startete der Demozug aus gut 50 Personen, untermalt von ätzender Musik und unterstützt von Tuba und Saxophone, über die Limmerstraße. Irritierenderweise wurden die lärmenden Forderungen nach „Ruhe! Ruhe! Ruhe!“ und „NIL wieder Partys!“ oft von noch mehr Lärm seitens der Anwohner und Partyterroristen begleitet, was natürlich gar nicht im Sinne der eigentlichen Demo war. Schockiert über diese Reaktionen macht Jasmin Grobleben, Vertreterin im Stadtbezirksrat Linden-Limmer, deutlich: „Es ist frappierend zu sehen, wie viele AnwohnerInnen uns anfeuerten, lauter zu werden, anstatt sich des eigentlichen Problems bewusst zu werden. Doch auch wenn große Teile der Lindener Bevölkerung scheinbar kein Problem mit Lärm haben, stellt das unser Vorhaben nicht in Frage. Wir werden ein ruhiges Linden durchsetzen!“

Am Béi Chéz Heinz angekommen, das als Wahrzeichen ausufernder Lärmbelästigung bekannt ist, berichtet der Vorstandsvorsitzende Julian Klippert darüber, welche Maßnahmen im Kampf für die Ruhe geplant sind: „Abschreckende Bilder beispielsweise funktionieren doch auch auf Zigarettenschachteln sehr gut. Die Welt muss sehen, was Lärm den Lindenern antut, um zu verstehen, was es bedeutet ein übermüdeter Anwohner zu sein.“ Das ist allerdings nur ein Ausschnitt aus einem ganzen Katalog, der ruhige Nächte garantieren soll.

So oder so: Der Stadtteil muss sich endlich wieder zum Guten wandeln, und die PARTEI wird sich auch weiterhin für ein exzessbefreites, ordentliches und vor allem ruhiges Linden stark machen!


Fazit:

Eigentlich hatte DIE PARTEI bei mir einige Sympathiepunkte gesammelt. Zum Beispiel als es um den Erhalt des Fössefreibades ging. Bei dem Thema nahm es die Satirepartei Ernst, was der Bürger vor Ort sich wünscht. Scheinbar wohl doch leider nur eine Eintagsfliege. Mit der jetzt bereits zweiten Spaßdemo hat DIE PARTEI wohl auch einige Anwohner in Linden verprellt. Die Kluft zwischen Anwohnern und feiernden Besuchern im Stadtteil wird durch derartige Aktionen sicherlich auch nicht kleiner. Schade um eine politische Alternative im Stadtteil!

Achim Brandau

Lindenspiegel 09-2018

Lindenspiegel September 2018

Lindenspiegel 09-2018
Titelthema
Dieses Jahr kein Limmerstraßenfest: Lindens größte Straßenparty macht Pause

Man hatte sich schon daran gewöhnt: Zu Beginn des Septembers – zusammen mit dem Lindener Volksund Schützenfest – verwandelte sich die Limmerstraße in eine riesige Partymeile, die selbst von den Stadtbahnen gemieden und stattdessen mit Bussen umfahren wurde. In den vergangenen sechs Jahren hatte die Firma Linden Outdoor von Fährmannsfest-Veranstalter Peter Holik das Straßenfest zusammen mit der Standortgemeinschaft Aktion Limmerstraße organisiert.
Hier bahnt sich nun ein Generationswechsel an. Damit geht auch eine andere Unternehmerkultur einher. Das einst von Peter Holik beabsichtigte Gemeinschaftsgefühl, das „Wir sind Linden“, scheint mehr in den Hintergrund zu treten, der Blick für die Allgemeinheit mehr dem Focus auf die Einzelinteressen zu weichen. Holik nennt das „Den Blick nur auf die Tageskasse richten statt auf die Imagepflege des Stadtteils“. Er selbst betont, er habe sich immer als Mediator zwischen den einzelnen Interessengruppen bei den Standortmitgliedern gesehen.

weiterlesen im aktuellen Lindenspiegel …

Die weiteren Themen:

  • Wohnen: Kein Privileg nur für Reiche
  • Schützen feiern: Party auf dem Küchengarten Seite
  • Daheimtipps: Entdeckertag in der Region

Fahrradbügel Deisterkiez

Deisterkiez hat nun Plätze für Drahtesel was aber auch zu Kritik führt

Fahrradbügel Deisterkiez
Fahrradbügel im Deisterkiez

Pressemitteilung Deisterkiez e.V.:
Neue Fahrradabstellplätze in der Deisterstraße

Nach einer jahrelangen offenen Erarbeitungs- und Umsetzungsphase des Außenraumkonzeptes kann der Deisterkiez e.V. nun die letzte Etappe einläuten. Anwohner, Besucher, Kunden, Freunde und Gäste können unsere Deisterstraße nun viel bequemer mit dem Fahrrad erreichen, denn entlang der Deisterstraße werden sie Ihre Drahtesel sicher und fest abstellen können. Und wie man sieht, werden die Abstellplätze gerne genutzt.

„Es ist schön zu sehen, wie viele Kunden jetzt mit dem Fahrrad zu uns kommen und die neuen Ständer benutzen“
(Olaf Töpelmann, Ohrwurm CDs)

Dass wir mit der Maßnahme nicht alle Anwohner, Mitglieder und Freunde gleichermaßen zufriedenstellen können, z.B. wenn es Schwierigkeiten beim Be- und Entladen geben sollte, tut uns leid! Es soll zudem gesagt werden, dass alle Mitglieder, Anwohner und Interessierte immer an den Veranstaltungen des Deisterkiez e.V. teilnehmen und zu den Planungen ihre Ideen und Bemerkungen einbringen können. Die Umsetzungen und Pläne wurden dort jahrelang offen diskutiert. Bei weiteren Infos, Fragen oder projektspezifischen Anregungen melden Sie sich gerne unter: info@deisterkiez-ev.de

Fahrradbügel
Fahrradbügel

„Alle sind herzlich willkommen bei der Gestaltung mitzuwirken, doch das mag nun immer noch nicht alles sein!“
(Stefan Rose, Leiter der AG Außenraum)

Als vorläufig letzten Schritt werden auf der Deisterstraße einige Sitzbänke aufgestellt – dazu befinden wir uns in den finalen Absprachen mit der Stadt Hannover. Die Stadt Hannover wird in diesem Zuge auch den Zebrastreifen auf der Deisterstraße (Höhe Penny) umbauen und für alle Verkehrsbeteiligten sicherer machen – das ist eine erfreuliche Entwicklung und der Start des Umbaus soll schon in diesem Herbst erfolgen. Wir sind gespannt!

Der Deisterkiez e.V. wäre nicht der Deisterkiez e.V. wenn er nicht schon weitere Projekte in der Planung hat. Sollten nun die letzten Maßnahmen unseres Außenraumkonzeptes realisiert werden, wollen wir uns mit dem Thema „Barrierefreie Deisterstraße“ intensiver beschäftigen.

„Die finale Aufwertung des Außenraums entlang kleinerer Kiezkriterien wird einen weiteren Entwicklungsschritt für die Straße und den Stadtteil bringen!“
(Carsten Tech, Quartiersmanagement Linden-Süd, hanova)

In diesem Sinne hoffen wir, dass wir euren Kiez noch interessanter und lebenswerter gemacht haben und ihn in Zukunft mit Euch zusammen weiter gestalten werden.


Leserbrief einer Anwohnerin vom 02.08.2018

Fahrradbügel in der Deisterstraße zu dicht am Fahrbahnrand?
Fahrradbügel in der Deisterstraße zu dicht am Fahrbahnrand?

Liebe Stadtverwaltung,

wer hat sich die Fahrradbügel in der Deisterstraße gewünscht? Wer ist verantwortlich für diese Aktion? Es wurden mittlerweile zwischen Deisterstraße 38 – 40 6 Bügel dicht an dicht aufgestellt. Sie stehen soweit an der Bürgersteigkante, dass aus den parkenden Autos niemand mehr an der Beifahrerseite ein- und aussteigen kann wenn die Fahrradbügel beitseitig belegt sind.

Es soll sich doch wohl nicht zu einer Lachnummer entwickeln wie in Kirchrode 2017 ?!

Auch auf der Deisterstraße 45……35….bis runter zum alten Rathaus wird jetzt munter angefangen die Teile zu verbauen. Es besteht Seitens der Anwohner kein Bedarf. Auch hier dann das Problem für Beifahrer aus dem Auto zu steigen. Schlimmsten Falls parken die Autos dann weiter auf der Straße, sprich auf dem seitlichen Fahrradweg. Super Planung!! Dazu kommt noch – wie soll AHA mit dem Besen die Gosse fegen wenn durch die Bügel mit belegten Fahrrädern keiner an die Bürgersteigkante kommt.

Durch die Aufstellung der Fahrradbügel ist auch vorprogrammiert, dass dort Fahrräder abgestellt werden, keiner dazugehört und sie über Jahre vor sich hin rosten, wie in ganz Hannover.

Im Bereich Penny und Ohrwurm gibt es bereits Fahrradbügel. Ist die Idee etwa in einer Bierlaune entstanden oder möchte jemand die Bügelhersteller unterstützen?

Wie wäre es mit einer 30er Zone auf der ganzen Deisterstraße und nicht nur am Zebrastreifen bei Penny? Auch die wöchentliche Abholung der gelben Säcke wäre toll. Da würden sich bestimmt alle Anwohner drüber freuen.

Diese Gedanken und Anregungen schickt ihnen eine Anwohnerin die eigentlich gerne in der Deisterstraße wohnt.

Viele Grüße aus der Deisterstraße 35
Cornelia Kiewitz


Fazit:

Der Platz zwischen Fahrradbügel und parkenden Autos ist schon sehr knapp bemessen. Es ist durchaus nachvollziehbar das man an diesen Stellen Probleme bekommt die Beifahrertür aufzumachen. Es stellt sich die Frage warum die Fahrradbügel entgegen der sonstigen Gepflogenheiten in dieser Form längs zur Fahrbahn montiert wurden.

Das Argument, das seitens der Anwohner kein Bedarf besteht ist allerdings bereits widerlegt. Da die Bügel gut benutzt werden, scheint es sehr wohl einen Bedarf zu geben. Das es wie überall in der Stadt auch zu Fahrradleichen kommen kann ist sicherlich richtig, aber deshalb keine Fahrradbügel aufzustellen auch nicht die Lösung.

Achim Brandau

Fair einkaufen - aber wie?

café allerlei Programm September 2018

Fair einkaufen - aber wie?Lesung von Frank Herrmann Sachbuchautor und Journalist Fair Fashion – der lange Weg zur sauberen Kleidung Montag, 10. Sept. 2018, 19:30 Uhr im café allerlei.

In Kooperation mit dem Allerweltsladen

Allerweltsladen

 

Millionen Menschen arbeiten in unwürdigen Verhältnissen in der globalen Modeindustrie. Buchautor Frank Herrmann erklärt auf der Lesung am 10.9.18, warum faire Mode so wichtig ist. Es geht um ungerechte Strukturen der Modeproduktion, Modesiegel und was Verbraucher*innen machen können, um die Situation zu verbessern – Herzliche Einladung.

Das weitere Programm:

Kontakt und Infos:
Markus Nückel
Tel. 0157 50125816
m.nueckel@caritashannover.de
Café: Allerweg 7-9
Büro: Deisterstraße 66
30449 Hannover