Theater an der Glocksee: Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt

Sie sind Ärzte. Ohne Grenzen.
Sie: Gutaussehend, sympathisch, eine der besten ihres Fachs, geliebt und gepriesen.
Er: Jung, eloquent, zielstrebig, menschlich, eine Vertrauensperson.
Sie: Eine Expertin auf vielen Gebieten, fordernd, erfahren, vielseitig.
Allesamt im Dauereinsatz zum Höhepunkt ihrer Karriere. Heilen, helfen, Anerkennung, Ruhm und Geld – drei Traumata-Tänzer am seidenen Faden.
Und alle quält ein inoperables Stigma…

Inspiriert von wahren Geschichten aus der Klinik untersucht das Team um den Anästhesisten und Theatermacher Tuğsal Moğul in einem medizinischen Theaterabend Identitäten und ihre Nebenwirkungen.

LASSEN SIE MICH DURCH, ICH BIN ARZT // Trailer from THEATER an der GLOCKSEE on Vimeo.

»Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt« wurde in der Kritiker-Umfrage des Theater Heute Jahrbuchs 2012 in der Kategorie »Bestes deutschsprachiges Stück« und Lena Kußmann als Ärztin in der Kategorie »Beste Schauspielerin« gelistet. Seit Herbst 2012 wird das Stück vom Rowohlt Theaterverlag verlegt.

Ensemble Lena Kußmann, Helga Lauenstein, Jonas Vietzke. Regie Tuğsal Moğul. Bühne & Kostüm Maren Geers. Regieassistenz Antje Sachwitz. Licht Alexander Tripitsis

Lindenspiegel 01-2017

Lindenspiegel Januar 2017

Lindenspiegel 01-2017Situation auf dem Wohnungsmarkt verschärft sich weiter: Zwangsräumung verhindert

Mit einer Reihe von Besetzungen wurde vor sechs Jahren in Linden die Debatte über Mietsteigerungen und die Verdrängung ärmerer Bevölkerungsschichten insbesondere in Linden, aber auch in anderen Stadtteilen Hannovers angestoßen. Es ging insbesondere darum, auf die Folgen kapitalistischer Wirtschaftslogik aufmerksam zu machen, und ein Problembewusstsein im Bezug auf Gentrifizierung und Mietsteigerungen zu schaffen. „Im bürgerlichen Lager und weiten Teilen der Politik wurde lange versucht, diese Entwicklung klein zu reden oder gleich komplett zu leugnen“, sagt Steffen Mallast, der die Protestaktionen seit Langem begleitet und auch für die Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer sitzt.

Die weiteren Themen:

  • Ernüchternd: LAK zieht Armutsbilanz
  • PlatzDa!: Initiative plant Veranstaltung
  • Ihmezentrum: Fotoprojekt „Draußen und Drinnen“

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Neues BeratungsCenter der Sparkasse auf der Limmerstraße

Neueröffnung: BeratungsCenter der Sparkasse

Neues BeratungsCenter der Sparkasse auf der Limmerstraße
Neues BeratungsCenter der Sparkasse auf der Limmerstraße

Mit dem alten Jahr 2016 verabschiedet sich die Sparkasse Hannover von ihrem Baucontainer auf der Limmerstraße in Linden-Nord, in dem monatelang Bankgeschäfte erledigt wurden. Während des laufenden Betriebs war die Filiale Limmerstraße 65 erweitert und umgebaut worden.

Eröffnungstag 05. Januar 2017

Bereits zu Beginn des Jahres 2016 hatte die Sparkasse Hannover ihre Räumlichkeiten im vorderen Teil der Limmerstraße am Küchengarten aufgegeben. Damals waren die Beraterinnen und Berater in die jetzt ausgebaute Filiale gezogen – 450 Meter und eine Straßenbahnstation weiter.

„Wir haben jetzt fast doppelt so viel Raum wie vorher, das ist schon eine spürbare Verbesserung“, sagt Vertriebsdirektor Thomas Giese. Sieben Beratungsräume statt vorher drei, zwei Wartebereiche, vier Geldautomaten und vier SB-Terminals – 475 Quadratmeter Fläche (vorher: 260) bieten viel Raum für Beratung und Service. Hier ist ein modernes, barrierearmes, nach neuesten Standards konzipiertes und eingerichtetes BeratungsCenter entstanden.

Fotoboxmotiv: Küchengartenpavillon im Winter
Fotoboxmotiv: Küchengartenpavillon im Winter

„Wir bieten hochqualifizierte Beratung – das volle Leistungsportfolio“, so Giese. „Uns allen liegt viel daran, dass unsere Kunden zufrieden sind. Deshalb war unser Ziel noch mehr Kundenfreundlichkeit.“ Gerade bei Bankgeschäften spielt die Gestaltung der Räumlichkeiten eine große Rolle. Thomas Giese: „Für die ganzheitliche Beratung ist es wichtig, sich diskret mit dem Kunden zurückziehen zu können, um in einem intensiven Gespräch gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.“

Am Eröffnungstag, Donnerstag dem 05. Januar 2017, lädt die Sparkasse ein zum Feiern. Auf unsere Kunden warten kleine Überraschungen: heiße Schokolade und Lebkuchenherzen sowie eine Fotobox, in der Interessierte sich vor Hintergrundmotiven von Linden ablichten lassen können. Die Öffnungszeiten der Filiale bleiben gleich.

Weitere Infos unter www.sparkasse.de

In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden

Ausstellung „Zwischen Heimat und Fremde“ ab Januar in der Stadtbibliothek Linden

In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden
In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden

Ergebnisse des Projekts vom Netzwerk Lebenskunst für Bewohner und Geflüchtete

Geflüchtete, die in Linden ein neues Zuhause gefunden haben, Migranten, die seit vielen Jahren hier leben, und Bewohner, die vor rund 70 Jahren Erfahrungen mit Flucht machten, haben seit Sommer in individuellen Erzählgesprächen von ihren Lebenswegen berichtet. Autorin Maria Eilers hat daraus biografische Texte geschrieben.

Ab 13. Januar und bis Ende Februar 2017 zeigt die Stadtbibliothek Linden die auf Bannern gedruckten Texte sowie Fotos vom Verlauf des Projektes „Reichtum der Vielfalt – seinen Ort finden“, das vom Netzwerk Lebenskunst e.V. initiiert wurde. Am ersten Ausstellungstag gibt es um 18 Uhr eine Lesung der berührenden Geschichten und zudem tragen Projektteilnehmer Lieder vor, die in einem Musikworkshop entstanden sind.

60 Exemplare wurden hergestellt
60 Exemplare wurden hergestellt

Bei einer Feier zum 15-jährigen Bestehen des Netzwerks Lebenskunst im November gab es bereits eine Premiere für die Sänger, die zusammen mit Musiker Hendrik Rieger die Songs geschrieben, vertont und einstudiert hatten. Eindrucksvoll bewegend wirkten die Texte aus den Schreibwerkstätten, Erzählwerkstätten und Erzählgesprächen als sie von Schauspielerin Sybille Dordell vorgetragen wurden. An dem Abend waren auch die 60 Bücher zu sehen, die Projektteilnehmer in einem Buchbinde-Workshop mit ihren Texten nach Anleitung durch Laura von Joolen hergestellt hatten.

Durch das Erzählen oder das Schreiben von Texten ermöglichte das Projekt ein kreatives Verarbeiten der Flucht, des Ankommens und des Alltags. Die Begegnungen der Generationen und vieler Kulturen sollen das Gemeinschaftsgefühl in Linden-Süd stärken und das Zugehörigkeitsgefühl der Geflüchteten fördern.

Unterstützer des ersten Moduls „Erzähl mir, was dich bewegt“ des Projekts „Reichtum der Vielfalt“ sind Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Bezirksrat Linden-Limmer, Integrationsbeirat Linden-Limmer, LindenLimmerStiftung, Klosterkammer, Dr. Buhmann Stiftung und der Quartiersfond Linden-Süd.

Lindener Wurzeln

Der Migrant in uns: Lindener Wurzeln

Lindener Wurzeln
Lindener Wurzeln
Wir alle haben einen Migrationshintergrund. Diese Aktion lässt dich Wurzeln und Geschichte deiner Familie entdecken. Lade kostenlos das Plakat herunter, triff dich mit Freunden und fangt an eure Geschichte zu schreiben.

Die Geschichte Lindens ist auch eine Geschichte der Zuwanderung. Deutlich und nachvollziehbar zeigt das die Aktion „Lindener Wurzeln“ der Initiative Lebensraum Linden. Ein Plakat hat eingeladen, die Spuren der Familiengeschichte sichtbar zu machen.

Download: Plakat Lindener Wurzeln (pdf)

weiterlesen unter www.linden-limmer-hilft.de

21-Jährige von zwei Unbekannten beim Chez Heinz sexuell genötigt

In der Nacht von Freitag (16.12.2016) auf Samstag (17.12.2016), gegen 04:15 Uhr, haben zwei unbekannte Männer eine 21-Jährige auf einer Grünfläche nahe einer Diskothek an der Liepmannstraße festgehalten und unsittlich unterhalb der Bekleidung berührt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die 21-Jährige in der Diskothek zu Besuch und hatte die Räumlichkeiten gegen 04:15 Uhr kurz verlassen, um ihre Begleiter zu suchen. Hierzu begab sie sich auf eine Grünfläche in der Nähe der Lokalität.

In diesem Moment hielt sie ein unbekannter Mann von hinten fest, während ein Zweiter die junge Frau unsittlich unterhalb der Bekleidung berührte.

Anschließend ließ das Duo – es kann nicht näher beschrieben werden – von ihr ab und entfernte sich in unbekannte Richtung.

Nachdem sich das Opfer anschließend ihrem gleichaltrigen Freund anvertraut hatte, alarmierte dieser die Polizei.

Die Ermittler haben ein Verfahren wegen sexueller Nötigung eingeleitet, suchen jetzt dringend Zeugen und fragen konkret: Wer kann Angaben zu den unbekannten Männern machen, die sich offenbar auf der Grünfläche in unmittelbarer Nähe der Diskothek sexuell an der jungen Frau vergangen haben?

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen./ schie, pfe

Aktion zur Mobilitätswende

Auf die Plätze, fertig, los… Im Schneckentempo und mit Humor zur Mobilitätswende in Hannover?

Aktion zur Mobilitätswende
Aktion zur Mobilitätswende
Eine Schnecke und ein Weihnachtsbaum symbolisierten bei unserer „Auf die Plätze, fertig, los…“ -Aktion gestern auf dem Weihnachtsmarkt in Hannover-Linden das Tempo, in dem Hannover seine Mobilitätswende zu einer Umwelt- und Nerven schonenderen Mobilität vollzieht… oder eben auch nicht!

weiterlesen unter hannovercyclechic.wordpress.com

Gemeindehaus St. Godehard

Klön und Patch in St. Godehard

Gemeindehaus St. Godehard
Gemeindehaus St. Godehard
Die kleine Patchworkgruppe von zurzeit 8 Frauen trifft sich regelmäßig alle 14 Tage am Donnerstag von 15:30 bis 18:00 Uhr im Gemeindehaus St. Godehard.

Bei Kaffee, Tee und Gebäck werden in gemütlicher runde Patchworkmuster ausgetauscht, neue Techniken probiert und natürlich auch genäht. Zu den Pfarrfesten der Gemeinde werden Aktivitäten angeboten und im Advent können die selbstgefertigten Patchworkarbeiten auf einem kleinen Basar erworben werden.

Wer Spaß am Nähen hat und eine nette Gruppe sucht, ist herzlich eingeladen, mitzumachen.

Ansprechpartnerin:
Maria Fielers / Tel.: 0511 – 44 30 57 oder über das Pfarrbüro St. Godehard.

St. Godehard Kirche
Posthornstr. 22
30449 Hannover
www.kath-kirche-linden.de

Die Polizei sucht Zeugen! Linden-Süd: Fußgänger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Heute Morgen, 13.12.2016, gegen kurz vor 09:00 Uhr, ist ein 29 Jahre alter Fußgänger an der Ritter-Brüning-Straße, Ecke Allerweg, von einem Rettungswagen erfasst und dadurch schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der Fußgänger offensichtlich bei grün die Ritter-Brüning-Straße an einer Fußgängerfurt – vom Allerweg kommend – in Richtung der Stadtbahnhaltestelle „Allerweg“. Zeitgleich befuhr ein 40-jähriger Fahrer eines Rettungswagens (Daimler Sprinter) mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn die Ritter-Brüning-Straße stadtauswärts in Richtung Klinikum Siloah. Im weiteren Verlauf fuhr der 40 Jahre alte Mann mit dem Rettungswagen bei rotlichtzeigender Ampel in die Einmündung ein, um diese geradeaus zu passieren. Dabei übersah er den Fußgänger und erfasste ihn. Der 29-Jährige stürzte auf die Fahrbahn und zog sich schwere Verletzungen zu.

Ein weiterer Rettungswagen transportierte den Mann in eine Klinik. Aufgrund von Rettungsmaßnahmen musste die Ritter-Brüning-Straße stadtauswärts zeitweise gesperrt werden, es kam zu leichten Behinderungen.

Nun sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zum Verkehrsunfall – insbesondere zur Ampelsituation – geben können. Diese nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 entgegen. /has, now

Ihmezentrum - Shopping in Hannover

Großeigentümer stellt Konzept für das Ihmerzentrum vor

Konzept für das Ihmezentrum
Konzept für das Ihmezentrum

Rückendeckung für die Vorschläge der Stadtverwaltung zum Ihme-Zentrum: Mit deutlicher Mehrheit hat die Ratspolitik am Donnerstag (8. Dezember) die Verhandlungen der Stadt mit dem Investor des sanierungsbedürftigen Gebäudekomplexes gestützt. Zugleich präsentierten die vom Investor beauftragten Planungsbüros Entwürfe für Sanierung und Erneuerung der Großimmobilie im Stadtteil Linden.

Der Ausschuss für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters (OB-Ausschuss) votierte mit großer Mehrheit für den Vorschlag, dass die Stadt mit ihren Behörden zunächst weiterhin für eine Übergangszeit bis Mitte 2020 Hauptmieter im Ihme-Zentrum bleibt. Ein langfristiger Mietvertrag soll erst geschlossen werden, wenn der Investor ein verlässliches und genehmigungsfähiges Sanierungskonzept vorlegt.

„Wir geben als Stadt hiermit ein starkes Bekenntnis für das Ihme-Zentrum. Das ist noch immer eine große Wunde in der Stadt. Wir wollen, dass sich dies in den nächsten zehn Jahren ändert und das Ihme-Zentrum sich positiv entwickelt“, betonte Oberbürgermeister Stefan Schostok. „Es gibt klare Fortschritte, aber noch kein fertiges Konzept. Deshalb wollen wir eine Übergangsregelung.“

Vorerst nur Zusage der Stadt bis Mitte 2020

Die Landeshauptstadt Hannover und der Investor des Ihme-Zentrum (Projekt Steglitzer Kreisel) haben sich auf folgende Zwischenlösung verständigt: Die Stadt bleibt über Ende 2017 hinaus zunächst weitere zweieinhalb Jahre als Hauptmieter in dem Immobilienkomplex am Ihmeufer.

Über den vom Investor eigentlich erhofften längerfristigen, rund 20-jährigen Mietvertrag soll erst in den kommenden Monaten entschieden werden, wenn der Investor das zwingend erforderliche Gesamtkonzept zur Sanierung und Wiederbelebung des Ihme-Zentrums vorgelegt hat.

Planungsbüros zeigen erste Entwürfe für Ihme-Zentrum

Der OB-Ausschuss tagte anlässlich der Beratung zum Ihme-Zentrum zusammen mit dem Ausschuss für Wirtschaft und Liegenschaften sowie den Mitgliedern des Bezirksrates Linden-Limmer. Die dazu von der Stadt geladenen Planungsbüros, die der Investor mittlerweile beauftragt hat, präsentierten ihre Entwürfe für eine Sanierung und Erneuerung des Gebäudekomplexes. Dazu zählen veränderte Passagen, eine Öffnung in der Mitte, mehr Grün, Pläne für preiswerte Wohnungen für Studierende oder auch ein Bereich „Betreutes Wohnen“ für ältere Menschen sowie eine Wiederbelebung des Einzelhandels.

Die Planungen sollen in Kürze auch der Eigentümer-Gemeinschaft des Ihme-Zentrums vorgestellt werden. Mit der Fertigstellung der Pläne für einen Bauantrag wird in der ersten Jahreshälfte 2017 gerechnet.

Ohne solides Konzept kein langfristiger Mietvertrag

Oberbürgermeister Schostok stellte heraus, dass die Stadt auf ein solides Konzept für die Außensanierung des Ihme-Zentrums pocht. „Wir haben hier heute in den Präsentationen deutliche Fortschritte gesehen. Das ist ein gutes Zeichen. Wir erwarten vom Investor, dass das Ihme-Zentrum so hergerichtet wird, dass es für alle Nutzer, Besucher oder Kunden wieder annehmbar wird. Wir haben lange Zeit ein entschlossenes Handeln vermisst. Jetzt gibt es zumindest Anzeichen, dass sich etwas ändert.“

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