Keine Fösse ohne Freibad!

Offener Brief zum Fössebad vom Förderverein

Offener Brief zum Fössebad an die politischen Fraktionen und den Oberbürgermeister Stefan Schostock im Rat der Landeshauptstadt Hannover

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie, im Interesse einer Verständigung beim Streit ums Fössebad einen Vorschlag aus der Einwohnerversammlung im Freizeitheim Linden vom 10. Juni 2017 aufzugreifen. Die Drucksache der Verwaltung sollte in ihrem unstrittigen Teil zum Neubau eines Sportbades mit einem 50m-Becken – allerdings ohne teures „Cabriodach“ – unverzüglich nach der Sommerpause verabschiedet werden. Jeder Zeitverzug wäre damit vermieden.

Bei folgenden strittigen Punkten

  • Freibad
  • Sauna
  • Trägerschaft
  • Teilverkauf des Grundstücks für Wohnbebauung

sollte zunächst die doppelte Chance für Kosteneinsparungen und Verständigung genutzt werden.

Insbesondere sehen wir keine Notwendigkeit, heute darüber zu beschließen, dass die Stadt nach Fertigstellung im Jahr 2022 den Betrieb des Fössebades übernimmt.. Dies wäre aus unserer Sicht eine ausgesprochen teure und dauerhaft kostentreibende Festlegung, die überdies schon heute den nächsten Rat in seiner Entscheidungsfreiheit einschränkt. Durch die beiden Gesellschafter WASPO 98 Hannover-Linden und Universitätssportclub der Gemeinnützigen Fössebad Betriebsgesellschaft mbH wird das Bad seit über zwei Jahrzehnten mit dem geringsten Kostenaufwand aller vergleichbaren hannoverschen Bäder betrieben. Der Jahreszuschuss der Stadt zum Fössebad beträgt weniger als ein Viertel des von der Stadt betriebenen Vahrenwalder Bades! Folglich spart die Gemeinnützige Fössebad-Betriebsgesellschaft der Stadt Jahr für Jahr weit über ein Million Euro. In der Summe hat unser Betreiber durch seine bisherige Arbeit die für den Neubau des Fössebades erforderlichen 20 Mio. Euro der Stadt so bereits gespart.

Grafik: verfügbarer ZuschussDie beiden Fälle Misburg und Fössebad sind hinsichtlich des privaten Betreibers nicht vergleichbar. So war die Skepsis gegenüber einem privaten Betreiber in Misburg berechtigt, ist es aber beim Fössebad nicht. Auch bei einer europaweiten Ausschreibung wäre eine Unterbietung durch gewinnorientierte Bieter des zwar privaten, aber auf zivilgesellschaftlichem Engagement basierenden gemeinnützigen Lindener-Modells unrealistisch. Auch im Punkt Zuverlässigkeit spricht alle Erfahrung für den langjährigen jetzigen Betreiber. Das von der Verwaltung behauptete Vergaberisiko existiert nicht.

Der Beschäftigungssicherungsvertrag der Stadt Hannover, der im Falle einer ÖPPMaßnahme gelten soll, läuft nach unserer Kenntnis nur bis zum Jahre 2021. Es ist auch zweifelhaft, ob für diesen Fall die Bezeichnung „ÖPP“ überhaupt angemessen ist, Grundstück und Gebäude bleiben in städtischem Eigentum. Eigentlich handelt es angesichts der von der Verwaltung beschriebenen Rahmenbedingungen eher um einen normalen Generalunternehmer-Auftrag. Und vor allem gibt es im Fössebad keine städtischen Beschäftigten, deren Arbeitsplätze durch einen Beschäftigungssicherungsvertrag geschützt werden könnten. Im Gegenteil: Viele der derzeit beschäftigten Sportstudenten verlören ihren Job.

Wenn man zudem den Vorschlag des Bezirksbürgermeisters von Linden-Limmer, Rainer Grube, berücksichtigt, das Misburger Bad mit einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) und stattdessen das Fössebad aus dem städtischen Investitionsfonds zu finanzieren, wäre das Thema Beschäftigungssicherungsvertrag völlig vom Tisch. Fazit: Ein Tausch der beiden Finanzierungslösungen in Kombination mit der Beibehaltung des bisherigen gemeinnützigen Betreibers beim Fössebad verspricht die größten Vorteile. Sinnvollerweise sollten dann Überlegungen, das 50m-Becken in Misburg statt in Limmer zu bauen, nicht weiterverfolgt werden. Die mit dieser Kombination zu erzielenden Einsparungen sorgen für weit mehr als nur den benötigten finanziellen Spielraum für eine Lösung bei den Themen Freibad und Sauna.

Es wäre interessant, im Rahmen einer Ratsanfrage zu den finanziellen Folgen die beiden Varianten – städtischer Betrieb oder Betrieb durch die bisherige gemeinnützige Betriebsgesellschaft – über einen Prognosezeitraum von weiteren 20 Jahren einander gegenüber zu stellen.

Eine finanzpolitisch verantwortliche und gleichermaßen soziale Politik, die mit den zweifellos begrenzten finanziellen Mitteln das Optimum für die Allgemeinheit und hier speziell für Kinder und Familien und den Schwimmsport möglich macht, sollte sich guten Argumenten und dem Bemühen um Verständigung nicht verschließen. Folgt die Politik dem hier skizzierten Lösungsweg, so sind auch mit Freibad und Sauna die Gesamtkosten weitaus niedriger als bei dem vorliegenden Verwaltungsvorschlag.

Wir geben auch zu bedenken, dass die bevorstehende Entscheidung in Linden-Limmer auch als Antwort für die Frage der Anerkennung oder als Absage an ein über Jahrzehnte andauendes hohes bürgerschaftliches Engagement im Interesse der Allgemeinheit verstanden wird.

Freundliche Grüße
Anne Barkhoff
Vorsitzende Förderverein Fössebad e.V.

24-jähriger Sprayer festgenommen

Dank des couragierten Handelns eines 38 Jahre alten Zeugen haben Polizisten in der Nacht zu Samstag, 24.06.2017, einen 24-Jährigen festgenommen, der verdächtigt wird, eine Hauswand an der Noltestraße (Linden-Nord) großflächig besprüht zu haben.

Der Zeuge war gegen 02:35 Uhr auf die Machenschaften des Neustädters aufmerksam geworden und hatte daraufhin die Polizei alarmiert.

Als dieser die wenig später eintreffende Streifenwagenbesatzung wahrnahm, stellte er zunächst zwei Spraydosen ab, um anschließend in Richtung Limmerstraße davonzulaufen. An der Kreuzung Albert-/Limmerstraße gelang es den Polizisten mit Hilfe von auf die Situation aufmerksam gewordenen Passanten, den Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen.

Neben frischen Farbanhaftungen an seinen Kleidungsstücken fanden die Beamten bei dem jungen Mann ferner eine geringe Menge Marihuana auf. Bei einer durch die Staatsanwaltschaft Hannover angeordneten Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten weiteres Beweismaterial, das nun ausgewertet wird, sicher.

Der Neustädter, der sich demnächst wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten muss, wurde am frühen Samstagmorgen entlassen. /zim

Wieder Brandstiftung am Lindener Berg – Zwei Lauben brennen

Zeugenaufruf!

Eine Gartenlaube an der Straße Am Ihlpohl (Kolonie Tiefland) ist am Mittwochvormittag (21.06.2017) in Brand geraten und dabei vollständig zerstört worden. Personen sind bei dem Feuer nicht verletzt worden. Eine weitere Laube an der Straße Am Ihlpohl ist bereits gestern (20.06.2017) durch Flammen beschädigt worden.

Angaben einer 58-jährigen Zeugin entsprechend, hatte diese das Feuer an einer benachbarten Laube gegen 09:00 Uhr bemerkt und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Die Berufsfeuerwehr Hannover konnte die Flammen zwar löschen, allerdings brannte die Gartenhütte vollständig nieder. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf zirka 20 000 Euro.

Darüber hinaus war gestern, 20.06.2017, gegen 10:50 Uhr, eine weitere Laube in der benachbarten Kleingartenkolonie Langenfelde (Am Ihlpohl) in Brand geraten. Dort konnte die Feuerwehr die Flammen zügig löschen und eine größere Beschädigung verhindern. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 5 000 Euro.

Heute haben Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes beide Lauben untersucht – in beiden Fällen ermitteln die Beamten nun wegen Brandstiftung. Zeugen, die auffällige Personen in den Kolonien bemerkt haben, werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /has, zim

Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum

„Es gibt keine Zusammenarbeit mit Intown“

Ein Großunternehmen kauft eine sanierungsbedürftige Immobilie und macht erst mal – nichts. Was sich anhört wie im Ihme-Zentrum oder beim ehemaligen Maritim Hotel am Neuen Rathaus in Hannover, spielt sich derzeit in ganz Deutschland ab. Oft handelt es sich um die gleichen Akteure, wie ein Vergleich der Aktvitäten von Intown in Hannover und in Dortmund ergibt. Welche Paralellen es zwischen den Städten gibt und wieso gute Worte nicht reichen, um diese Unternehmen wirklich auch in die Verantwortung zu nehmen, dass sie investieren, erklärt Tobias Scholz vom Mieterverein Dortmund im Interview.

weiterlesen unter experimentihmezentrum.wordpress.com

45 Jahre Glocksee

45 JAHRE GLOCKSEE

45 Jahre GlockseeDas UJZ Glocksee feiert am 17.06.2017 das 45. Jährige bestehen, und macht es sich dazu mal wieder auf dem Hof mit einem Open-Air gemütlich. Dazu gibt es ab 15 Uhr das Familien- und Hoffest, bis wir gegen Abend in den Party-Modus hinübergleiten. Und damit die kleinen auch mal sehen, wo Mami und Papi des Nachts ihr Bier verkleckern, wird es auf unserem Hoffest auch wieder viele Aktionen für Kinder geben. Wärend die kleinen auf der Hüpfburg hüpfen und in der Kletterwand hängen, liefert der Pizza-Ofen leckere Teigfladen, die man sich zu karibischer Musik in den Kopf stecken kann. Der Cocktail- Stand bietet Flüssigkeiten zum hinterherspülen, und dann doch noch schnell was leckeres vom Barbeque hinterher, natürlich gerne auch in veganer Version. So gestärkt kann man sich am Torwandschießen versuchen und danach beim Fußball-Quiz schlaumeiern. Und, ja; es gibt auch Bier und Wein! Ab 22 Uhr starten dann die Partys im Cafe und im Indiego

OPEN-AIR:
– THE LYTICS
– HIGH FIDELITY
– RED SOUL TONES

Komplex 7 präsentiert:
– THE LYTICS, eine kanadische Hip-Hop-Crew, die in ihrer Heimat bereits als die neue Stimme des kanadischen Hip-Hops gehandelt wird. Mit einem Sound zwischen Pharcyde und De La Soul und dem beeselten Gesang a la Raphael Saadiq, sind The Lytics mit ihrem lyrischen Flow, großer Dynamic und crossen Melodien gerade auf dem Weg nach weit, weit oben.

– HIGH FIDELITY, eine junge Band aus Hannover, die mit ihrem wunderbar entspannten Gittarensound an den Southern California Sound der frühen 70er denken lässt und an die Ursprünge des US-amerikanischen Folk-Rocks.

AB 15 UHR OPEN AIR – EINTRITT FREI / PARTY AB 22 UHR

JuKiKs 2017 Eröffungsfeier (Foto: Martin Rohrmann: )

Buntes Spektakel zum Auftakt des diesjährigen JuKiKs!

JuKiKs 2017 Eröffungsfeier (Foto: Martin Rohrmann: )
JuKiKs 2017 Eröffungsfeier (Foto: Martin Rohrmann: )

Am Montag, den 12. Juni 2017, ist der diesjährige JuKiKs auf dem Schulhof der Grundschule Egestorff mit 380 Schülerinnen und Schülern erfolgreich und farbenfroh gestartet.

Nach den begrüßenden Worten des Bezirksbürgermeisters Linden-Limmer und JuKiKs-Schirmherrn, Rainer-Jörg Grube und des Schulleiters Horst Kemmling, spielte die Bläserklasse des schulischen Kooperationspartners aus der Schillerschule groß auf und sorgte für ausgelassene Stimmung, u.a. mit Liedern zum Mitsingen und Klatschen!

Beim „Farbfest“ im Anschluss mit mystischen Rauchtöpfen, bei dem alle Schülerinnen und Schüler weiße T-Shirts trugen und diese mit der eigenen Hand und Freunden selbst oder gemeinsam gestalten konnten, brach dann der Bann. Mit viel Freude, Bewegung und Spaß gingen die Künstler und Künstlerinnen zu Werke und läuteten so fröhliche Wochen mit tollen, kostenfreien, aber wertvollen Angeboten in Linden-Süd ein.

Der JuKiKs ist gestartet und wartet nun auf aktive Teilnahme. Die anbietenden Einrichtungen freuen sich auf Euch!

Sommerferienprogramm

Endlich wieder Sommer!!

Das neue Lindener Sommerferienprogrammheft ist da und kann im Spielhaus in der Walter-Ballhause-Straße 12, beim DOMINO am Bethlehemplatz 1b und in der GFA in der Pfarrlandstraße 5a abgeholt werden.

Seit 19 Jahren organisieren diese 3 Kindereinrichtungen das gemeinsame Programm mit den Ausflügen und Aktionen in Hannover und Region.

Jedes Jahr nehmen bis zu 140 Kinder und deren Familien an Ausflügen und Aktionen in Hannover und Region statt. Alle machen neue Erfahrungen und Bekanntschaften, entdecken ihnen unbekannte neue Orte und lernen viele neue Freunde kennen.

In den gesamten 6 Ferienwochen treffen sich die Kinder und oft auch deren Eltern und Geschwisterkinder von montags bis freitags in den ihnen vertrauten und bekannten Einrichtungen. Von hier aus geht es los: Schwimmen in unterschiedlichen Bädern, Park der Sinne, Wakitu-Spielplatz, Waldstation Eilenriede, Rastiland, Phaeno Wolfsburg, Steinhuder Meer, Sommerrodelbahn Bodenwerder, Wisentgehege Springe u.v.m. sind die Ziele.

Besonders wichtig: Viele der Kinder lernen in den Ferien sicher schwimmen und machen ihre Schwimmabzeichen!!

Dieses Jahr wird das Programm finanziell unterstützt durch den PARITÄTISCHEN Niedersachsen, die Friedrich und Dora Rauch-Stiftung, die Landeshauptstadt Hannover, Sachgebiet Stiftungen und die Spendenaktion „Ein Herz für Kinder“.

Allein aus den Teilnehmerbeiträgen der Kinder und Familien lässt sich das 6-wöchige Programm nicht finanzieren.

Lust auf Linden-Süd

Lust Auf Linden-Süd 2017

Lust auf Linden-SüdAm Samstag, den 17. Juni 2017, wird wie gewohnt die Deisterstraße vom Allerweg bis hin zur Von-Alten-Allee ab 14 Uhr wieder autofrei sein, sodass der Stadtteil sich nach Herzenslaune und eigenem Gusto im Straßenbereich austoben kann. Das Stadtteilfest wird unter dem Motto von Vielfalt, Inklusion und Nachhaltigkeit stehen, zwei der aktuell und zukünftig wichtigsten Bestandteile des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft.

Kinderaktionen
Dampfkarusell, Minigolfbahn, Bungespringen, 96 TorwandGescihte zum Anfassen, Skulpturen aus Ytongsteinen, Kinderschmiken, Schatzkiste, Spiel- und Maltische,

Bühnenprogramm

Kinder und Tanz / Hanova Bühne
14:00 Mitmach-Tanz „Tanzhaus“
14:30 Kurdische Tänze
15:15 Querflöte & Geige
15:45 Modeschau
16:00 Chor der Egestorfschule – Diakonisches Werk
16:45 Funky Hip-Hops
17:30 Tanzoase präsentiert Orientalische Tänze
18:15 Tanzgruppe Haverim

Klein-Bulgarien
15:00 Bulgarische Volkstänze
15:30 Was ist typisch Bulgarisch?
16:00 Bulgarische Lieder
16:30 Was ist typisch Bulgarisch?
17:00 Bulgarische Volkstänze

NiL Bühne
14:45 Jeremy Bro
16:00 Tanzgruppe Weberhäuser
17:00 Kevin Rabemanisa
18:00 Almanach

Treffpunkt gute Zukunft / REWE Bühne
14:00 Tala & Erick del Carmen
15:00 Art Ec(h)o
17:00 Martiste
19:00 Lieber Herr Meier
20:00 Guacamole Aqui

Tom Maas Bühne
14:00 Summer is a state of mind
15:15 Christian Gust & Co.
16:30 Modeschau
17:30 Tycho Barth
18:45 Shaniqua
20:00 PAUL

HTD-Groove-Lounge
14:00 Lip
15:00 Hans Terner
16:00 Dirty Frequenz
17:30 Drum Excess
19:00 Alex von Asow

Gaston Bühne (Weberstraße)
15:30 The Fat Fleet

LionsCup 2017

5. Lions-Fußball-Cup

LionsCup 2017In diesem Jahr steigt bereits der 5. Lionscup des LC Hannover Löwenbastion, wieder unter der Schirmherrschaft von Altin Lala. Mit der „Wir sind Hannover“-Mannschaft ist der Freundeskreis Hannover auch wieder dabei und kämpft beim größten Benefiz-Fußballturnier für die gute Sache. Alle Einnahmen der Veranstaltung gehen an Kinderherz Hannover e.V. .

Wie immer gibt es auch wieder ein buntes Rahmenprogramm mit Tombola, Musik und Kuchen, Bratwurst und Getränken. Freuen Sie sich auf ein buntes Familienfest!

Mehr über den Lionscup auch unter www.facebook.com/lionscup.hannover

SG v. 1874 Hannover e.V.
In der Steintormasch 48
30167 Hannover
www.sg74.de

Schlechtes Freibad

Partnerschaft von Rot-Grün-Gelb stimmt Neubau Fössebad zu und legt Änderungsantrag mit wichtigen Punkten vor

„Wir stimmen dem Neubau des Fössebades und der damit verbundenen Investition von rund 20 Millionen Euro zu. Mit dem von uns initiierten Änderungsantrag tragen wir zur Schärfung des Badprofils bei“, sind sich Christine Kastning, Dr. Freya Markowis und Wilfried Engelke einig. „Das Familien-, Schul- und Vereinsbad wird insbesondere durch eine familienfreundliche und kindgerechte Gestaltung und Ausstattung – im Einklang mit dem Vereinsbadbetrieb – attraktiver gemacht“, so Kastning, Markowis und Engelke.

„Wir wollen, dass das Außengelände im Sommer von den Badegästen bestmöglich genutzt werden kann. Eine großzügige Öffnung der Front des Hallenbades zur Liegewiese soll deshalb geprüft werden“, sagt Kastning.

Kleine Entscheidungshilfe

Gutes Freibad, schlechtes Freibad, ganz schlechtes Freibad …

4020 (plus) Unterschriften für ein Freibad
4020 (plus) Unterschriften für ein Freibad
Die 4.300 Unterstüzer werden das sicherlich bei der nächsten Wahl berücksichtigen!

Heinz bleibt HeinzUnd nicht vergessen die zweite Petition läuft bereits (Stand 12.06.: 2.590 Unterstützer).
https://www.openpetition.de/petition/online/bei-chez-heinz-und-freibad-muessen-bleiben

„Das Thema Freibad wird für die Zukunft nicht verbaut“, sagt Markowis. „Die Planung des Neubaus soll die Option erhalten, dass zukünftig ein Außenbecken gebaut werden kann.“

„Die Ausgestaltung des Außengeländes soll unter Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer erfolgen, denn sie können am besten vermitteln, welche Wasserspiele oder Spielfelder am ehesten angenommen werden“, sagt Engelke.

Die Punkte aus dem Rot-Grün-Gelben Änderungsantrag zum Fössebad im Einzelnen:

1. Die familienfreundliche und kindgerechte Gestaltung und Ausstattung des Bades im Einklang mit dem Sportbadbetrieb.
2. Das Becken erhält einen ein und drei Meter Sprungturm.
3. Die Variante einer großzügigen Öffnung der Front des Hallenbades zur Liegewiese wird geprüft.
4. Für die Ausgestaltung des Außengeländes erfolgt eine Beteiligung der NutzerInnengruppen.
5. Die ZuschauerInnentribüne ist multifunktional zu gestalten.
6. Die Verwaltung prüft den Einsatz regenerativer Energien und die für deren Betrieb notwendigen Ausschreibungen.
7. Für eine weitere Nutzung durch den Hochschulsport werden Gespräche mit dem Land Niedersachsen aufgenommen, um eine Beteiligung an den Betriebskosten zu erreichen.
8. Die Planung des Fössebades muss die Option erhalten, dass zukünftig ein Außenbecken gebaut werden kann (mit ca. 500 qm Wasserfläche sowie dazugehöriger Rasenfläche).
9. Von Seiten der Verwaltung werden die Gespräche mit den BetreiberInnen des Béi Chéz Heinz fortgeführt.
10. Die Verwaltung wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den betroffenen Bezirksräten weiterhin geeignete öffentliche Informationen zu den Bauprojekten Fössebad und Misburger Bad zur Verfügung zu stellen (Flyer, Broschüren, Veranstaltungen o.ä.), um die Bezirksräte und interessierte BürgerInnen über den Baufortschritt zu informieren.

Hintergrund:
Die Ratsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP haben sich auf einen Änderungsantrag zur DS 1220/2017 Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer geeinigt. Die Beschlussdrucksache wird im heutigen (12.06.2017) Sportausschuss beraten.

SPD-Ratsfraktion
Christine Kastning, Fraktionsvorsitzende

Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Dr. Freya Markowis, Fraktionsvorsitzende

FDP-Ratsfraktion
Wilfried Engelke, Fraktionsvorsitzender

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