1. Mai auf der Faustwiese

Wohin am 1. Mai?


Fest für Demokratie
Masala auf dem Trammplatz

Nach dem Marsch vom Freizeitheim Linden trifft man sich auf dem Trammplatz zum Fest für Demokratie des DGB-Kreisverband Region Hannover.

http://niedersachsen-mitte.dgb.de/termine/


Radrennen Lindener Berg 2ß17

Lindener Berg Kriterium

Wie in jedem Jahr gibt es beim Radrennen am Lindener Berg Radsport der Spitzenklasse zu sehen. Ausgerichtet vom Radsport-Verein Concordia von 1909 Hannover e.V. ein Sportevabt für die ganze Familie.

www.rv-concordia-hannover.de


Internationales 1. Mai-Fest
Internationales 1. Mai-Fest

Internationales 1. Mai-Fest auf der Faustwiese
Umsonst und draußen! Live mit Kalamata, Dreadnut Inc., I’m Not A Band, Youngblood, Radical Radio, Die Bilanz, Peace Development Crew, Yunus, Hound, Ego Super, Etelvina Zapata, Kofi Obonu, dem DGB-Chor Hannover und Kinderprogramm

Tradition hat es in sich: Seit vielen Jahren präsentiert Faust das Internationale 1. Mai-Fest. Es ist zu einer festen Größe unter den Mai-Feierlichkeiten unserer Heimatstadt geworden. Auch in diesem Jahr ist wieder ein buntes Programm zusammengekommen, das es in sich hat: Neben einem hochkarätigen Musikprogramm mit Künstlern aus allen Genres und dem obligatorischen Kinder- und Kulturprogramm werden auf der Faust-Wiese internationale Speisen, Getränke, Infostände und vieles mehr angeboten.

http://www.kulturzentrum-faust.de/veranstaltungen/mai/01-05-17-internationales-1-mai-fest.html

 

Beispiel einer begrünten Fassade

Dach- und Fassadenbegrünung: Begrünte Bunker und grüne Höfe – Vorträge am 3. und 17. Mai in der VHS

Beispiel einer begrünten Fassade
Beispiel einer begrünten Fassade

In der diesjährigen Vortragsreihe zur Dach- und Fassadenbegrünung stehen im Mai noch zwei Veranstaltungen an: Am kommenden Mittwoch (3. Mai) präsentiert Diplom-Geoökologe Michael Richter unter dem Titel „Grüne Dachlandschaften und begrünte Bunker“ Beispiele aus Hamburg. Exakt zwei Wochen danach (17. Mai) referiert Gartenarchitekt Andreas Ackermann über „Grüne Höfe und grüne Wände“. Beginn im Veranstaltungsraum der Ada- und Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, ist jeweils 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 3. Mai 2017, 18 Uhr:
„Grüne Dachlandschaften und begrünte Bunker“

– Beispiele aus Hamburg
Diplom-Geoökologe Michael Richter (HafenCity Universität Hamburg) stellt die Gründachstrategie der Stadt Hamburg vor, die ebenfalls eine grüne Dachlandschaft fördern will und dazu unter anderem Visionen für die Begrünung von alten Bunkern entwickelt hat.

Mittwoch, 17. Mai 2017, 18 Uhr:
„Grüne Höfe und grüne Wände“

– Von der Entsiegelung bis zur Bepflanzung
Gartenarchitekt Andreas Ackermann aus Hannover wird bei seinem Vortrag auf die Entsiegelung unnötig betonierter Flächen und auf ihre Bepflanzung eingehen und gute Beispiele begrünter Höfe, Einfahrten und Wände vorstellen.

Weitere Informationen zum Thema: (05 11) 70 03 82 47 (BUND-Projektbüro Linden) sowie www.begruenteshannover.de.

Fünftes Ausbilder-Frühstück für Unternehmen in den südlichen Stadtbezirken

Die Wirtschaftsförderungen der Landeshauptstadt und der Region Hannover laden alle ausbildenden Unternehmen der südlichen Stadtbezirke zum Erfahrungsaustausch ein. Das fünfte Ausbilder-Frühstück für die Bezirke Kirchrode-Bemerode-Wülferode, Südstadt-Bult, Döhren-Wülfel, Ricklingen, Linden-Limmer, Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und Mitte findet am Mittwoch, dem 10. Mai, um 8.30 Uhr im Oberen Saal des Stadtteilzentrums Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1, statt. Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum 8. Mai anmelden: per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (0511) 1 68 – 3 13 13. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

Ziel des Treffens ist, bei Brötchen und Kaffee die AusbilderInnen kurz und knapp über aktuelle Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt zu informieren, Lösungen für auftretende Fragestellungen und Schwierigkeiten vor oder während der Ausbildung zu finden und tatkräftige Unterstützung anzubieten. Besonders wichtig ist den VeranstalterInnen, den AusbilderInnen die Möglichkeit zur Vernetzung und zum informellen Austausch in angenehmer Atmosphäre zu geben. Weitere Schwerpunkte in der aktuellen Veranstaltung werden ein neues Internetportal als Unterstützung für die Beschäftigung von Flüchtlingen sowie Informationen zur Einstellung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sein.

Ausstellungseröffnung „Kunst unter’m Radar

Gemeinschaftsausstellung unbekannter Hannoverscher KünstlerInnen

Der r2k Raum für Kunst und Kommunikation präsentiert vom 6. Mai bis 25. Juni 2017 die Ausstellung Kunst unter‘m Radar. Die in der Gemeinschaftsausstellung mit insgesamt 15 Werke vertretenen fünf KünstlerInnen zeigen Arbeiten, die thematisch Figur und Mensch in den Mittelpunkt stellen und in ihrer Materialauswahl einen Bogen von der Ölmalerei über Acryl- und Pastell-Techniken bis zu filigranen Assemblagen schlagen.

Die Künstlerinnen verbindet ihr autodidaktischer Zugang zur Kunst und ihre berufliche Unabhängigkeit, die es ihnen ermöglicht, ihre Kunst frei vom Blick auf Mainstream, Galeristenerwartungen oder Vermarktungsanforderungen auszuüben, sich aber gleichzeitig trotzdem einen hohen eigenen Anspruch an Qualität und Umsetzung zu stellen. Die gezeigten Arbeiten sind alle grundsätzlich dem Gegenständlichen verbunden, zeigen aber in ihrer Gegenüberstellung facettenreich die individuellen und wiedererkennbaren Hand-schriften und Umsetzungswege, die jeder der ausstellenden KünstlerInnen für sich in Laufe der Jahre entwickelt und gefestigt hat.

Der provokante Untertitel der Ausstellung „Zu ungebildet, zu unprofessionell und kaum wahrgenommen“ zeigt aber auch auf ein Dilemma im (hannoverschen) Kunstbetrieb hin, der in den Selektionskriterien zur Zulassung von Künstlern zu Angeboten der kommunalen Kulturförderung manchmal fast wilhelminische Züge aufweist. Nur tritt hier an die Stelle der Hauptmann von Köpenickschen Frage „Haben Sie gedient?“ die Frage „Haben Sie studiert?“ und „Machen Sie das hauptberuflich?“ Mit der klaren Ansage seitens der kommunalen Kulturverantwortlichen, man wolle bewusst keine Teilnahme von Hobbykünstlern an geförderten Angeboten wie beispielsweise dem jährlich stattfindenden Atelierspaziergang* oder dem Kunstlauf Zinnober werden eine Vielzahl qualitativ durchaus beachtenswerte Kunstschaffende ausgegrenzt und die Kulturförderung wird eher zu einer Wirtschaftsför-derung mit Schwerpunkt der Unterstützung der akademisch gebildeten Kunstproduktion.

Die unter dem Titel Kunst unter’m Radar ausstellenden Künstler wollen den BesucherInnen Gelegenheit geben, einen Blick auf Ergebnisse des freien Kunstschaffens zwischen akademischem Kunstbetrieb und Volkshochschulkursen zu werfen und sich selbst ein Bild davon zu machen, ob Qualität auch jenseits formaler Selektionskriterien entstehen kann.

Die Ausstellung ist donnerstags bis sonntags von 15 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Kulturdezernent Harald Härke und der Nachtwächter Melchior von Stattreisen

Brunnensaison am Nachtwächter-Brunnen auf dem Lindener Marktplatz eröffnet

Kulturdezernent Harald Härke und der Nachtwächter Melchior von Stattreisen
Kulturdezernent Harald Härke und der Nachtwächter Melchior von Stattreisen

Und sie sprudeln wieder – nach und nach wer-den die hannoverschen Brunnen jetzt in Betrieb genommen. Kulturdezernent Harald Härke hat die diesjährige Brunnensaison heute (24. April) am Nachtwächter-Brunnen auf dem Lindener Marktplatz eröffnet. Jährlich investiert die Stadt rund 140.000 Euro für den Brunnenbetrieb – Strom, Wasser und die bauliche Unterhaltung.

Im Anschluss werden heute noch folgende Brunnen in der Innenstadt angestellt:

  • Duve-Brunnen am Leibnizufer
  • „Die Liegende“ am Georgsplatz
  • „Leute im Regen“ in der Großen Packhofstraße
  • Postbrunnen in der Rosenstraße
  • Brunnen in der Grupenstraße
  • Oskar-Winter-Brunnen am Holzmarkt
  • Hase-Brunnen am Alten Rathaus
  • Klaus-Bahlsen-Brunnen auf dem Trammplatz

Geplant ist, dass bis Ende April mit Ausnahme der Trinkwasserbrunnen nahezu alle Brunnen angestellt werden.

Von den 61 städtischen Brunnen bleiben zunächst abgeschaltet:

  • Gänseliesel-Brunnen am Steintor (wird saniert)
  • Klagesmarkt-Brunnen (wird technisch saniert)
  • Lüders Brunnen in der List (Verkehrssicherheit wird wiederhergestellt)
  • Schlossbrunnen (wird saniert)
Trinkwasserbrunnen auf dem Küchengarten (2006)
Trinkwasserbrunnen auf dem Küchengarten (2006)

Trinkwasserbrunnen

Die elf Trinkwasserbrunnen an folgenden Orten und Plätzen werden traditionell erst nach den Eisheiligen (11. bis 15. Mai) in Betrieb genommen.

  • Am Bache
  • Oesterleyplatz
  • Fiedelerplatz
  • Bonifatiusplatz
  • Plauener Straße
  • Sallplatz
  • Am Küchengarten/Ecke Haasemannstraße
  • Sahlkampmarkt/Ecke Elmstraße
  • Herrenhäuser Markt
  • Velvetplatz
  • Davenstedter Markt

Zum Nachtwächter-Brunnen:

Der Nachtwächter-Brunnen ist auf dem Lindener Marktplatz zu finden und wird von der Bronzenen Figur eines Nachtwächters mit Hund, Hellebarde, Laterne und Horn geziert.

Die Geschichte des Nachtwächter-Brunnens ist eng verknüpft mit der des Oscar-Winter-Brunnens am Holzmarkt und dem ehemaligen Gutenberg-Brunnen vor dem Neuen Rathaus.

Im Jahre 1895 wurde ein neuer Brunnen für den Holzmarkt gesucht. Insgesamt wurden 35 verschiedene Brunnenmodelle im Rahmen einer Ausstellung im Museum August Kestner vorgeschlagen. Letztlich fiel die Entscheidung für den Holzmarkt auf den Entwurf des Oscar-Winter-Brunnens, der nach seiner Ausfertigung ein Jahr später der Öffentlichkeit übergeben wurde. Unter den eingereichten Vorschlägen befand sich jedoch noch ein weiteres Modell, das Begeisterung hervorrief – ein Brunnen mit dem Titel „Der Thürmer“. Vermutlich sollte der Brunnen an den alten Turmwächter der Marktkirche in der Altstadt Hannovers erinnern. Besonders der damalige Senator Stephanus setzte sich für den Bau des Brunnens ein. Schon im Winter 1895 hatten Bürger und Firmen die erforderlichen knapp 16.000 Mark gespendet. Kaum ein Jahr später konnte der „Nachtwächter-Brunnen“ mit einem Festakt im September 1896 eingeweiht werden. 1914 wurde der Nachtwächter-Brunnen dann auf seinen endgültigen Platz versetzt.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die Skulptur des Nachtwächters im Zuge der „Ablieferungspflicht“ für die Rohstoff-Sammlungen zur Einschmelzung und Nutzung zu militärischen Zwecke abgebaut. Glücklicherweise kam es nie zur Einschmelzung des Nachtwächters, lediglich die ehemals am Brunnen angebrachten Symbole für die Nacht – der Kater und die Fledermäuse – blieben verschwunden. Doch als der Nachtwächter mit seinem Hund 1949 wieder zurückkam, war sein alter Sockel zerstört.

Aber nicht nur die Nachtwächterfigur, sondern zahlreiche weitere Brunnen fielen der Materialsammlung im Zweiten Weltkrieg anheim, darunter auch die Figur des Gutenberg-Brunnens. Der übrig gebliebene Brunnensockel der Gutenbergfigur wurde nun nicht mehr benötigt.

Der Sockel wurde auf den Lindener Marktplatz versetzt und fand seine neue Verwendung für den Nachtwächter und seinen Hund, sodass 1950 der Nachtwächter wieder an seinen alten Standort zurückkehren konnte.

Heute erinnern nur noch die vier Löcher, an denen ursprünglich das Widmungsschild von Heinrich Ebhardt, dem Stifter des Gutenberg-Brunnens, befestigt war, an die Zeit, als der Sockel noch die Gutenbergfigur trug.

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Vereinshaus Lindener Alpen

Die Lindener Alpen Gaststätte auf den Lindener Berg ist wieder geöffnet.

Vereinshaus Lindener Alpen
Vereinshaus Lindener Alpen

Zum „Kennenlerntag“ am Samstag, den 29.04.2017 um 15:30 Uhr gibt es neben Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, Würstchen und Bier aus einen Lindener Künstler der dort einige seiner Werke ausstellt.

Wolfgang Stieler
Wolfgang Stieler

Wolfgang Stieler, (55) hat schon als jugendlicher Landschaften mit Kohle gezeichnet. Er hat Physik studiert und arbeitet seit 1988 als Wissenschaftsjournalist, mittlerweile als festangestellter Redakteur bei der Zeitschrift Technology Review.

Guardia Hüegel coloriert von Wolfgang Stieler
Guardia Hüegel coloriert von Wolfgang Stieler

Zeichnen und malen war und ist für ihn ein willkommener Ausgleich zu seinem Beruf. Er zeichnete mal mehr oder weniger sporadisch, bis er von der Gruppe „Urban Sketcher“ erfuhr, die in allen möglichen Techniken skizzieren, online ihre Bilder austauschen und sich gegenseitig weiterbilden.

Kohle und Landschaften mag er immer noch, aber auf diesem Weg hat er Pastell für sich entdeckt. Experimentiert mit Aquarell und hält seine Eindrücke von der Welt fest. Ein Bild nach dem anderen.

Die Lindener Alpen sind zu folgenden Zeiten geöffnet:
Di.-Do 14:00 -19:00 Uhr
Fr.-Sa. 13:00 -19:00 Uhr
So. 10:00- 19:00 Uhr.
Sonntags kann man bei telefonischer Bestellung auch ein Frühstücks- Brunch bekommen.Tel.: 0178 34 78 364 W

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Pagalàti - „Wir vier“

Pagalàti – „Wir vier“

Die Band Pagalàti präsentiert das Musikvideo zu „Wir vier“, einem Song vom aktuellen Album „Wer groß ist, muss nicht klein anfangen“.

Hierzu wurde im Lindener Kulturpalast und an anderen Orten in Linden gedreht. Das Ergebnis ist nicht nur ein Video über die Band, sondern auch als Hommage an den Stadtteil zu verstehen. Für alle Lindener gibt es bei Minute 2:14 einen kleinen, aber feinen Scherz zu sehen: Wie viele warme Brüder gibt es noch einmal?

„Wir vier“ ist auf dem Album „Wer groß ist, muss nicht klein anfangen“ erschienen.
Das Album könnt ihr als CD direkt bei Pagalàti per Mail unter info@pagalati.eu bestellen.

www.pagalati.eu

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Das Freibad des Fössebades und „Béi Chéz Heinz“ müssen erhalten bleiben!

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Stellungnahme der DKP Hannover

„Gut Ding braucht Weile“ besagt ein Sprichwort – auf die derzeitigen Planungen von hannoverscher Verwaltung und Ratspolitik zur Zukunft des Fössebades in Linden-Limmer trifft es allerdings nicht zu. Seit fast fünf Jahren ist das Freibad ohne Wasser, mit zahlreichen Vertröstungen und Terminverschiebungen wurden Badbesucher/innen abgespeist und hingehalten. Was da nun aus dem Rathaus präsentiert wurde, ist kein gut durchdachtes Konzept, sondern beweist lediglich, dass eine lange Dauer keine Garantie für Qualität und Bürgerfreundlichkeit ist. Im Gegenteil:

  • Das 1960 eröffnete Kombibad aus Hallen- und Freibad mit attraktivem Außengelände soll künftig nur noch als Torso weiter existieren: Das besonders bei Familien, Kindern und Jugendlichen beliebte Freibad soll komplett wegfallen.
  • Für den populären alternativen Kultur- und Musikclub „Béi Chéz Heinz“ soll es ebenfalls im Komplex kein Fortbestehen mehr geben – bei den Planvorhaben wurde er überhaupt nicht berücksichtigt.
  • Schließlich soll der mit 20 Millionen Euro veranschlagte Neubau des Bades Investoren anlocken, die als PPP-Projekt das neue Bad errichten und sich danach durch jahrzehntelange Mietzahlungen durch die Stadt „eine goldene Nase“ verdienen.

Dabei hat doch die gemeinnützige Betreibergesellschaft Fössebad ein schlüssiges, wesentlich kostengünstigeres Konzept erarbeitet und vorgelegt, das realisiert werden könnte. „Nach unserer Auffassung muss das alles nicht so teuer sein – zu Linden gehört ein Freibad“, so der kritische Kommentar von Bernd Seidensticker von der Betreibergesellschaft gegenüber dem „Hannoverschen Volksblatt.“

Im Mai soll nun endlich die lange angekündigte Drucksache erscheinen – es scheint spannend zu werden wie gerade auch die Ratsfraktionen von SPD und GRÜNEN damit umgehen werden.

Auf alle Fälle wird sich die Bevölkerung in Linden-Limmer lautstark zu Wort melden müssen.
Zur Erinnerung: Bereits vor zwei Jahren stellte der sportpolitische Sprecher der Rats-GRÜNEN Bindert den Freibadebereich des Fössebades in Frage und schwadronierte über eine Vermarktung des Bades für den Wohnungsbau. Die vorgesehene Streichung des Außenbeckens und insbesondere die weiträumige Öffnung der Schwimmhalle im Sommer fände er „attraktiv“ bekundete er vor Kurzem. Stehen da bereits Finanzinvestoren für Luxuswohnungen in den Startlöchern, die einen direkten Zugang von der Eigentumswohnung zur Schwimmhalle wünschen?

Die Toten der Novemberrevolution 1918

Veranstaltungsreihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“

Am Mittwoch, den 26. April findet um 19 Uhr die letzte Veranstaltung der Bildervortrags-Reihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“ statt. Ort ist die Stadtbibliothek Linden, Veranstalter sind die Initative „Lebensraum Linden“ gemeinsam mit dem Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V., dem Kulturzentrum FAUST e.V. und dem örtlichen Veranstalter, der Stadtbibliothek Linden. Thema sind „Die Toten der Novemberrevolution 1918“. Der 1. Weltkrieg war von 1914 bis 1918 Anlass für weitreichende politische Umwälzungen im sozialdemokratischen Lager. Die Novemberrevolution in Hannover und Linden verlief jedoch im Prinzip „in geordneten sozialdemokratischen Bahnen“. Die Städte wiurden jedoch „von zugereisten Marinemannschaften überrumpelt“ (Reichskanzler Max von Baden). Im Mittelpunkt des Abends stehen die Recherche nach den betroffenen Personen in öffentlichen Archiven und der heute noch mögliche Zugang zu Daten und Informationen (Angeboten wird ein Einführungsbesuch im Stadtarchiv).

Der Eintritt ist frei. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe durch die Ausstellung „Besiegte Menschheit“ der Friedensbibliothek Berlin, die im Lindener Rathaus zu sehen ist.

Termine:
Mittwoch, 26. April, 19 Uhr, Stadtbibliothek Linden: „Die Toten der Novemberrevolution 1918 – Eine Personenrecherche“.
In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Linden

h1: SPD-Kanzlerkandidat zu Besuch im Capitol

Großer Jubel in Niedersachsens Hauptstadt: Ministerpräsident Stephan Weil und Kanzlerkandidat Martin Schulz haben am vergangenen Mittwoch in Hannover den SPD-Wahlkampfauftritt zelebriert. Das Zusammentreffen der Politiker fand im Capitol vor rund 1500 Gästen statt. Den Gegenstand der Veranstaltung bildete die Rede von Schulz, der auf Themen wie Bildung, soziale Gerechtigkeit und faire Löhne aufmerksam machte.

Kamera: Ryszard Wieczorek
Schnitt: Daniel Mehlkopf
Redaktion: Damla Kaynak

www.h-eins.tv

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