Ehemaliger Parkplatz am Siloah - Hier entsteht das neue Sportzentrum

Evakuierung in Linden-Süd nicht erforderlich

Ehemaliger Parkplatz am Siloah - Hier werden die Bombenblindgänger vermutet
Ehemaliger Parkplatz am Siloah – Hier werden die Bombenblindgänger vermutet
Kampfmittelverdacht hat sich nicht bestätigt

Am Vormittag des 20. März konnte Entwarnung gemeldet werden: Bei den abschließenden technischen Sondierungsmaßnahmen durch die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) konnte an allen drei Verdachtspunkten auf dem ehemaligen Parkplatz Stadionbrücke (Linden-Süd) ausgeschlossen werden, dass es sich um Bombenblindgänger handelt. Dort war zuvor eine technisch sehr anspruchsvolle und mit einem hohen Material- und Zeitaufwand verbundene Freilegung der Verdachtspunkte erforderlich. Eine Evakuierung am 26. März ist somit nicht notwendig.

Aufgrund der nach dem Zweiten Weltkrieg in diesem Bereich durchgeführten Geländeaufschüttung befanden sich die Verdachtspunkte zwischen acht und zehn Metern Tiefe im Erdreich. Im Zuge der Freilegung der Verdachtspunkte mussten Tiefbauschächte von Spezialfirmen erschütterungsfrei hergestellt werden. Bei der abschließenden Erkundung durch den KBD konnte jetzt ausgeschlossen werden, dass es sich bei den Verdachtspunkten um Bombenblindgänger handelt. Im Erdreich befanden sich die Reste eines Metallfasses und weitere metallische Gegenstände.

Oberbürgermeister Stefan Schostok zeigte sich erleichtert als ihn heute Vormittag die Nachricht erreichte, dass sich keine Bombenblindgänger im Erdreich befanden. „Es ist eine äußerst positive Nachricht, dass eine Evakuierung von mehr als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner nicht mehr erforderlich ist und insbesondere die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des KRH Klinikums Siloah nun nicht mehr umgesetzt werden müssen“, sagte Schostok.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner im zuvor geplanten Sicherheitsbereich werden zusätzlich zu der Bevölkerungsinformation in den sozialen Medien über das Twitter-Profil @hannover, dem Internetportal hannover.de sowie auf der Facebook-Seite der Landeshauptstadt Hannover mit mehrsprachigen Informationsblättern darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich der Kampfmittelverdacht nicht bestätigt hat und sie ihre Wohnungen nicht verlassen müssen. Sie werden gebeten, auch ihre Nachbarn darüber zu informieren.