Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 31.01.2018

Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Anhörung zum Thema „Partytourismus im Stadtteil Linden-Nord – Bilanz 2017 und mögliche Verbesserungsmaßnahmen 2018“.

Sitzungsdatum: 31.01.2018
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn: 18:00 Uhr
Sitzungsunterlagen: PDF-Download

Tagesordnung:
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. P R O T O K O L L E
2.1. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 08.11.2017
2.2. Genehmigung des Protokolls über die 1. Sondersitzung zum Konzept „Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ am 13.12.2017
3. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N – I –
3.1. A N H Ö R U N G
3.1.1. Kommunalaufsichtsbehördliche Beanstandung der Benennung des Halim-Dener-Platzes (Drucks. Nr. 0148/2018 mit 10 Anlagen)
4. A N H Ö R U N G gem. § 31 Abs. 4 i.V.m § 35 der Geschäftsordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover zu dem Thema: „Partytourismus im Stadtteil Linden-Nord – Bilanz 2017 und mögliche Verbesserungsmaßnahmen 2018“ (Drucks. Nr. 15-2517/2017)
5. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N – II –
5.1. E N T S C H E I D U N G E N
5.1.1. Sonderprogramm für Straßenerneuerung – Grunderneuerung im Bestand Erneuerung von Straßen im Stadtbezirk 10, Linden-Limmer (Drucks. Nr. 0145/2018 mit 2 Anlagen)
5.1.2. Zuwendung zur Beschaffung eines Sportplatzpflegegerätes an den Sportverein von 1907 Linden e.V.
5.2. A N H Ö R U N G E N
5.2.1. Sanierungsprogramm für Schultoiletten (Drucks. Nr. 0079/2018 mit 2 Anlagen)
5.2.2. Stellungnahme zur 3. Fortschreibung des Nahverkehrsplans 2015 (Drucks. Nr. 0002/2018 mit 3 Anlagen)
6. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
6.1. Zuwendungen aus den eigenen Mitteln des Stadtbezirksrates Linden-Limmer
7. A N T R Ä G E
7.1. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
7.1.1. Ertüchtigung der Radwegeverbindung von Linden nach Ricklingen – Streckenabschnitt zwischen Ricklinger Straße/Deisterstraße und Fischerhof (Drucks. Nr. 15-0141/2018 mit 3 Anlagen)
7.2. der Fraktion DIE LINKE.
7.2.1. Beleuchtung einer Westschnellweg-Unterführung (Drucks. Nr. 15-0121/2018 mit 1 Anlage)
7.3. von Bezirksratsherrn Ganskow (PIRATEN)
7.3.1. Ausstattung öffentlicher Bereiche mit Freiem WLAN durch Wifi4EU-Mittel (Drucks. Nr. 15-3093/2017)
7.3.2. Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge in B-Plänen vorsehen (Drucks. Nr. 15-0122/2018)
8. A N F R A G E N
8.1. der SPD-Fraktion
8.1.1. Brachfläche Am Lindener Hafen 28/32 (Drucks. Nr. 15-0109/2018 mit 1 Anlage)
8.2. der Fraktion DIE LINKE.
8.2.1. Aktueller Stand Ihme-Zentrum (Drucks. Nr. 15-0112/2018)
9. Informationen über Bauvorhaben
10. Bericht des Stadtbezirksmanagements
11. EINWOHNERINNEN- und EINWOHNERFRAGESTUNDE gegen 20.00 Uhr nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunkt

Spielhaus Linden-Nord

Geschichte des Spielhauses Linden-Nord

Spielhaus Linden-NordDas Spielhaus Linden-Nord in der Walter-Ballhause-Str.12 existiert seit 1982. Vorausgegangen waren jahrelange Bemühungen von Eltern der Spielplatzgruppe, das Haus Stärkestr.15 als Spielhaus mit der angrenzenden Freifläche als Abenteuerspielplatz umzunutzen. Doch das Stadtplanungsamt hatte andere Pläne. Man wollte hier Wohnungen bauen. Erst der Abschluss eines Leihvertrages für die Stärkestraße 15 mit der Stadt zugunsten einer Selbsthilfemodernisierung einerseits und der Vorschlag, das Haus Walther-Ballhause-Str. 12 (damals Wilhelm-Bluhm-Str.10) als Spielhaus umzunutzen, lösten den Knoten auf. Nacheinander entstand dann sowohl das Spielhaus als auch der große Spielplatz am Ende der Stärkestraße. Der Versuch, hier einen Abenteuerspielplatz anzulegen, scheiterte. Das zur Verfügung gestellte Bauholz wurde von Familien aus der Nachbarschaft als Heizmaterial für ihre Öfen eingesammelt.

In den ersten 20 Jahren war der Verein für Kinder-, Jugend- und Elternarbeit Träger des Spielhauses. Als die Verwaltungsaufgaben zunahmen und die bis dahin rein ehrenamtliche Arbeit überforderten, gab der Verein seine Aufgaben an die Arbeiterwohlfahrt ab. Neben der offenen Kindergruppe im Erdgeschoss gab es von Anfang an den Kinderladen „Die Drachenkinder“ und den Caritasverband im Haus.
Täglich besuchen ca. 90 Kinder aus 20 verschiedenen Nationen das Spielhaus. Die Kinder in der offenen Arbeit des Caritasverbandes kommen überwiegend aus bildungsfernen Familien mit Migrationshintergrund.

Es gibt mehrere Mitarbeiter, die mehr als 30 Jahre für Kontinuität und Verlässlichkeit sorgen. Inzwischen sind die ersten Spielhauskinder erwachsen und suchen für ihre Kinder einen Platz im Spielhaus.

Das Spielhaus ist gut vernetzt, nicht nur intern, sondern auch im Stadtteil Linden-Nord und im Stadtbezirk. Die gute Zusammenarbeit zeigt Wirkung: die Anmeldungen für weiterführende Schulen sind in Linden-Nord wesentlich höher als in Stadtteilen mit vergleichbarer Sozialstruktur. Seit 2007 ist das Spielhaus ein Familienzentrum.

Mehr zur Geschichte des Spielhauses in der Broschüre:

 

Oliver Thiele stellt den Jamiel-Kiez vor

Ein neuer Kiez im Kiez

Oliver Thiele stellt den Jamiel-Kiez vor
Oliver Thiele stellt den Jamiel-Kiez vor

Am letzten Mittwoch fand das erste Treffen des „Jamiel-Kiez“ statt.

Wer ist eigentlich dieser Jamiel? Jamiel ist kein Onkel aus Amerika, sondern die Straßen Jacobs-, Minister-Stüve- und Eleonorenstraße, die zusammen den Jamiel-Kiez ergeben. Ein gutes Ohmen oder doch nur Zufall: hebräisch heißt Jamiel hübsch und auf arabisch bedeutet es begünstigt.

Von den Bewohnern der ca. 1000 Wohnungen des Viertels waren über 50 in das Medienhaus Hannover gekommen. Unser Oberbürgermeister der auch hier wohnt hatte wohl andere wichtige Termine wie Oliver Thiele der Moderator bemerkte.

Nach einer kurzen Einführung in die Idee die sich hinter dem Jamiel-Kiez verbirgt ging es dann gleich ins Speed-Dating um die anwesenden Nachbarn gleich mal kennenzulernen. Jeder war aufgerufen in kurzen Stichworten seine Ideen und Vorlieben definieren.

Und Ideen gab es schon am ersten Abend viele. Mehr Begegnungsmöglichkeiten, mehr Grün und weniger Verkehr waren kurzgesagt die Hauptwünsche.

Weiter geht es am 21.01.2018 um 14:00 Uhr an der Kreuzung Jacobsstraße und Minister-Stüve-Straße. Gemeinsam sollen die noch nicht ganz zu den Akten gelegten guten Vorsätze für 2018 beim Sport umgesetzt werden. http://www.facebook.com/events/294895497699752

Für den 10. März 2018 ist geplant den Putz-Munter-Tag für ein Großreinemachen im Kiez zu nutzen.

www.jamiel-kiez.de

Café Allerlei

Einladung zum Stadtteilforum Linden-Süd

Liebe Lindenerinnen, Lindener und am Stadtteilforum Interessierte,

wir laden Sie/euch ganz herzlich ein zu unserem nächsten Treffen am Donnerstag, den 11. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Café Allerlei, Allerweg 7.

Themen:

1. nebenan.de – Sinn und Zweck des digitalen Nachbarschaftsnetzwerkes und erste Erfahrungen in Linden, Patrick Ney/ Kommunaler Seniorenservice Hannover
2. Stephan Mingers/Stadtbezirksmanager stellt sich vor
3. Termine 2018 (u.a. Carsten Tech/Quartiermanagement, MultikulTOUR am 21. Januar 2018 von 15-18 Uhr im FZH Linden – Markus Nückel/Café Allerlei und Bettina Kahle/Stadtteilkulturarbeit)
4. Aktuelles und Berichte der Teilnehmenden zum Geschehen im Stadtteil (u.a. Rückblick Lebendiger Adventskalender, Sondersitzung Stadtbezirksrat Linden-Limmer)

Kurzprotokoll zum 6.12.2017:

Aktuelles und Berichte aus dem Stadtteil

  • Zur Vorbereitung auf die Januarsitzung: Jahresplanung 2018 des Quartiersmanagements
    Linden-Süd verteilt.
  • Terminhinweis: 13.12.17, Sondersitzung des Stadtbezirksrats Linden-Limmer zum Konzept
    „Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ der LHH
  • Terminankündigung: Am 21.01.2018 geht das Café Allerlei auf „KulTour“ ins FZH Linden.
    Von 14.30 bis 18 Uhr gibt es ein buntes Programm. Weitere Infos folgen.

Engelforum

Das Stadtteilforum wurde zum Engelforum und wir hatten einen wundervollen Abend. Dörte Nückel/Atelier Charlotte stellte ausgewählte Bilder vor und die anwesenden KünstelerInnen erklärten stolz die Schaffungsprozesse. Die zahlreichen beeindruckenden Bilder sind noch bis Februar 2018 im Cafè Allerlei zu sehen. Empfehlenswert! Weitere Bilder gibt es im Fotoalbum unter http://www.stadtteilforum-linden-sued.de zu sehen.

Quintensprung

Projekt „Zeit-weise“ sucht Mitsängerinnen

QuintensprungDer Frauenchor Quintensprung sucht ab Januar 2018 Mitsängerinnen mit Gesangs-oder Chorerfahrung für sein neues Projekt „Zeit-weise“.

Wir proben in der Grundschule am Lindener Markt und es erwarten euch Musikstücke verschiedenster Stilrichtungen aus mehreren Jahrhunderten.

Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit unserer Chorleiterin Olga Graser: olgagraser@web.de.

Mehr Infos über den Chor unter: www.quintensprung.de

Ihmezentrum

Herausforderung Wohnraum

Ihmezentrum
Ihmezentrum

Beim Themenabend analysieren wir die Ursachen von Wohnungsmangel und steigenden Mieten in Hannover und diskutieren innovative Wohnkonzepte und politische Steuerungsinstrumente. Eine Keynote zu den Einflussmöglichkeiten der Wohnungspolitik hält Prof. Dr.-Ing. Barbara Schönig (Universität Weimar). Anschließend präsentiert Daniel Fuhrhop, Buchautor von „Verbietet das Bauen“ seine Lösungsvorschläge gegen steigende Mieten und Wohnungsmangel. In einer Diskussionsrunde mit lokalen Stadtplanern stellen wir die Frage, was Hannover diesem Trend entgegensetzen kann.

Zeit: 15.01.2018, 18:00 – 21:00 Uhr
Ort: Zukunftswerkstatt Ihmezentrum (Wegbeschreibung)

Auf dem Podium sitzen:

  • Michael Heesch, Leiter des Fachbereichs Planen und Stadtentwicklung,
  • Dr.‐Ing. Klaus Habermann‐Nieße, Stadtplaner Hannover,
  • Dr. Frank Eretge, Firmengruppe Grundlach,
  • Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region
    Hannover, angefragt

Die Veranstaltung wird vom Bürgerbüro Stadtentwicklung (bbs) und der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Leibniz-Forum für Raumwissenschaften (ARL) organisiert.

Der Eintritt ist frei.

www.bbs-hannover.de

Populismus für Anfänger" mit Nina Horaczek

Vortrag: „Populismus für Anfänger“ mit Nina Horaczek (Wien)

Populismus für Anfänger" mit Nina Horaczek
Populismus für Anfänger“ mit Nina Horaczek

Die simple Welt der Populisten – Anleitung zur Volksverführung

Mi. 06.12.2017, 20 Uhr im Medienhaus Hannover, Schwarzer Bär 6 (Eingang Minister-Stüve-Straße)

„Frankreich, Holland, Deutschland, Österreich – die Populisten scheinen in Europa unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Und alle anderen agieren, als gäbe es keine Strategien gegen die rechten Volksverführer. Dabei besitzen Rechtspopulisten einen einfachen Kern, nämlich das selbstgestrickte Bild einer gespaltenen Gesellschaft: Hier sind WIR und dort sind die ANDEREN. Dieses Bild erklärt die Sprache, die Taktiken, die innere Organisation und die Eskalationsdynamiken der Rechtspopulisten auf ungemein klare Art. Der Kommunikationsexperte Walter Ötsch und die Journalistin Nina Horaczek zeigen in dieser »Anleitung zur Volksverführung« als fiktive Coaches, wie man erfolgreicher Populist wird. So entlarven sie klug und unterhaltsam die Tricks und Täuschungsmanöver der Demagogen und entschlüsseln ihre Codes“ Verlagstext

Das Buch kann am Abend für 18,00 € erworben und signiert werden.

Nina Horaczek (* 1977 in Wien) ist eine österreichische Journalistin und Publizistin.

Horaczek studierte Politikwissenschaften. Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie als Politredakteurin bei der Wiener Stadtzeitung Falter. Derzeit ist sie dort Chefreporterin und Koordinatorin für Reportagen Horaczek widmet sich intensiv der Thematik Rechtsextremismus. Sie veröffentlichte darüber hinaus u. a. Beiträge im jüdischen Kulturmagazin Nu und in der Wochenzeitung Die Zeit.

Auszeichnungen

2002: Die Spitze Feder – Förderpreis für junge Journalistinnen
2005: Solidarität-JournalistInnenpreis für engagierte und herausragende Berichterstattung über die Arbeitswelt, soziale Anliegen und ArbeitnehmerInnen relevante Themen
2006: Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis
2007: AK-Wissenschaftspreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten
2009: Leading Ladies Award, Kategorie Medien (gemeinsam mit Claudia Reiterer)
2011: Concordia-Preis, Kategorie Menschenrechte
2013: Prof. Claus Gatterer-Preis
2015: Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch für Gegen Vorurteile
2016: Wissenschaftsbuch des Jahres in der Kategorie Junior-Wissensbücher für Gegen Vorurteile
2016: Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis in der Kategorie Print

Während der Veranstaltung werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht.

In Kooperation mit dem NLQ Hildesheim.

Eintritt: frei

Präsentation vor dem Kreofant mit Siegerin Maja

Projektabschluss FLOW – Gestaltung von farbenfrohen Mülleimern für den Deisterkiez

Präsentation vor dem Kreofant mit Siegerin Maja
Präsentation vor dem Kreofant mit Siegerin Maja

Seit dem ersten Advent leuchten im Deisterkiez, der Deisterstraße in Linden-Süd, nicht nur die weihnachtlichen Lichter an den Bäumen und Geschäften, sondern auch die Mülleimer von aha in knallbunten Farbverläufen. Die Maßnahme der Aufwertung der Mülleimer ist Teil des Außenraumkonzeptes des Deisterkiez, der sich als wesentliche Aufgabe die „Stärkung des Kiezcharakters“ als Besonderheit der Deisterstraße auf die Fahne geschrieben hat. In 2017 wurden in diesem Rahmen auch Stromkästen gestaltet und stabile Baumumrandungen mit Blumenkästen geschaffen.

Wie es in Linden-Süd oftmals üblich ist, wurde auch das Projekt FLOW gemeinschaftlich durchgeführt. Während der AGLV (Arbeitsgemeinschaft Lindener Vereine e.V.) die Mittel für den Materialbedarf (Spraydosen, Pappe, Folien etc.) bereitstellte, nahm die AG Kinder und Jugend die Aktion mit in den „Jugend + Kinder Kultursommer (JuKiKs 2017)“ auf und letztendlich spendete aha 11 hochwertige Mülleimer und sorgt nun selbst für die sukzessive Aufhängung.

Die kreativen Mülleimer im Kreofant
Die kreativen Mülleimer im Kreofant

Am Dienstag, den 28.11., wurden die, in den Herbstferien fertiggestellten, Mülleimer dem Vertreter von aha, Mark Beier, durch den Quartiersmanager von Linden-Süd, Carsten Tech, die Künstlerin der Kreativwerkstatt Kreofant, Sabine Opiela, und zwei Vertreter_innen der jungen Graffiti-Künstler (u.a. Maja Taal) offiziell und feierlich übergeben. Dabei gab es im Rahmen der Kinderwerkstatt im Kreofanten eine Wahl des schönsten Mülleimers, den Maja Taal für sich entscheiden konnte. Ihr regenbogenfarbener Mülleimer wurde zur Belohnung als erster direkt vor dem Kreofanten, an der Bushaltestelle des 500ers, installiert und kann nun dort von Wartenden bestaunt werden.

Das Künstlerische Motto der Gestaltung lautete “Flow – Farbe und Inspiration im Fluss“. Im Kreofant experimentierten insgesamt 11 Jugendliche, unter Anleitung, zuerst auf großen Pappen. Danach ging es an die Mülleimer. Wie sprayt man Verläufe, welche Farbkombinationen kommen in Frage, wie funktioniert ein gleichmäßiger und ein akzentuierter Farbauftrag? Diese und andere Herausforderungen waren zu bewältigen. Die individuelle Handschrift jedes einzelnen Künstlers ist ab sofort im Deisterkiez zu bewundern. Das graue Winterwetter kann nun der Deisterstraße Nichts mehr anhaben. Hier ist der Flow und die Farbe der jungen Graffitikünstler_innen ein absoluter Stimmungsaufheller.

Besprayen üben auf Pappe
Besprayen üben auf Pappe

ZITATE:

„Ich finde, die Mülleimer sind alle total schön geworden!“
Mark Beier, aha -Betriebsstättenleiter Billungstraße

„Jetzt müssen die Mülleimer nur noch von Allen genutzt werden!“
Sabine Opiela, Netzwerk Lebenskunst, Künstelrische Leitung Kreofant

„Es ist immer wieder gut zu sehen, wie hoch die Bereitschaft in Linden-Süd ist, sich für Anliegen vor der eigenen Haustür einzusetzen!“
Carsten Tech, hanova, Quartiersmanagement Linden-Süd

„Ein weiterer Meilenstein zur positiven Aufwertung und Sauberkeit im Deisterkiez!“
Olaf Töpelmann, 1. Vorsitzender des Deisterkiez e.V.

Gymnasium Limmer

Gymnasium Limmer: Schüler helfen Schülern mit Weihnachtspäckchenaktion

Im November 2017 folgten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Limmer diesem Motto und packten im Rahmen der Aktion „Schüler helfen Schülern“ über 200 Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder.

Wie schon im Schuljahr zuvor zeigte die Schülerschaft auch im Rahmen des Projektes „Weih-nachtspäckchenkonvoi“ ein großes Herz und eine enorme Einsatzbereitschaft für Kinder, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst. „Wir können uns gar nicht vorstellen, wie es ist an Weih-nachten kein Geschenk auspacken zu können, weil einfach keines da ist!“ erklärten Joel und Re-deemer aus der 6b. Die Aktion wird organisiert und durchgeführt von der Stiftung Roundtable Deutschland und steht für gemeinsame Hilfe, bedürftige Kinder zu unterstützen und ihnen eine Freude zu bereiten. Seit 2001 werden jedes Jahr im Dezember bis zu 80.000 Weihnachtspäckchen nach Rumänien, Moldawien, die Ukraine und nach Bulgarien gebracht. Dort verteilen die Helfer die Päckchen an Kinder in Elendsvierteln, Flüchtlingslagern, Waisenhäuser, Krankenstationen, Kin-dergärten oder an Kinder in Auffanglagern für Straßenkinder. Schulleiterin Wencke Hedderich erklärt: „Unsere Weihnachtspäckchenaktion war wieder ein voller Erfolg. Wir haben ca. 200 Päck-chen zusammen bekommen, eine beeindruckende Zahl! An diesem Beispiel wird deutlich, wie wichtig uns am Gymnasium Limmer das soziale Lernen in und für die Gemeinschaft ist.“

Weiterführende Informationen zum Gymnasium Limmer erhalten Sie auf der neuen Schulhomepage unter www.gymnasium-limmer.de.

Altpapier ist ein gefragter Rohstoff

Mit aha geht dem Altpapierentsorger „k“ein Licht auf!

Der Streit ums Altpapier wird immer absurder. Was im normalen Haushalt vielleicht noch klappen mag, sofern man denn irgendwo die heiß begehrten blauen Altpapiersäcke ergattert hat, das wird bei vielen kleinen Geschäften schon zur Herausforderung. Wie soll man denn die vielen Kartons die bei einer Lieferung ankommen in Säcke verpacken? Und vor allen Dingen wie viele Säcke soll man dafür verbrauchen?

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https://www.youtube.com/watch?v=5IJmurpIjWA

Das sagt aha dazu:

Pro:
Mit der Kampagne „Papiertonne statt Plastiksack“ tritt die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) für ein breites gesellschaftliches Problembewusstsein gegen den gedankenlosen Umgang mit Plastiksäcken ein. Mit dem Hashtag #SeiKeinSackgesicht wollte aha in den sozialen Medien für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem blauen Altpapiersack sensibilisieren.

https://www.aha-region.de/service/presse/presse0/pressemitteilung/artikel/02112017-aha-verzichtet-auf-hashtag/

Contra:
Loses Altpapier wird nicht mitgenommen. Ausnahme sind übergroße Kartons, die gefaltet und ohne Inhalte bereitgestellt werden. (Anmerkung: Wie definiert aha einen übergroßen Karton?)

https://www.aha-region.de/service/presse/presse0/pressemitteilung/artikel/26102017-papiertonne-statt-plastiksack/

Altpapier ist ein gefragter Rohstoff
Altpapier ist ein gefragter Rohstoff

Mail 1:
Wir beliefern die Einzelhändler jedoch weiterhin regelmäßig und im bisherigen Kontingent. Offenbar sind die Altpapierrollen jedoch zum Teil vergriffen.

Mail 2:
die Märkte bekommen ihre Lieferungen, gekürzt um 2 Kartons, also keine riesigen Mengen.

Geht es nur mir so oder weiß da eine Hand bei aha nicht, was die andere tut?

Besonders, wenn man bedenkt, das mit Altpapier einiges an Geld verdient wird ist dieses Gezicke sehr unverständlich. Wie wäre es denn, wenn man das Geschäft in Linden einfach selber macht? Eine kurze Recherche im Netz hat auch gleich eine Anlaufstelle zutage gefördert.

http://www.altpapierkauf.de/ankaufstelle-eroeffnen.php

Bisher gibt es diese Entsorgungsmöglichkeit nur in den östlichen Bundesländern. Vielleicht findet sich ein Existenzgründer, der sich in Linden-Limmer mit dieser Geschäftsidee selbstständig machen will. Für genügend genervte Anlieferer hat aha inzwischen sicherlich gesorgt.