St. Ives in Cornwall

Angebote für SeniorInnen in Linden-Nord: Vortrag über Cornwall

St. Ives in Cornwall
St. Ives in Cornwall

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) bietet am Mittwoch (21. Februar) um 15.30 Uhr in der barrierefreien Begegnungsstätte in der Pfarrlandstr. 3 in Linden-Nord einen gemeinsamen Nachmittag mit Kaffeetrinken an.

Uwe Grund wird eine Multimediapräsentation zum Thema „Cornwall – Wilde Küste und liebliche Landschaften“ zeigen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen sind beim KSH unter der Telefonnummer 168-42670 erhältlich.

Nachbarschaftsinitiave Linden-Nord

Maßnahmenvorschlag der Nachbarschaftsinitiave Linden-Nord (NIL) zum Thema Partytourismus

Bereits vor der Anhörung zum Thema Partytourismus in Linden-Nord bei der letzten Sitzung des Bezirksrates Linden-Limmer hat die Nachbarschaftsinitiave Linden-Nord (NIL) einen Vorschlag für einen Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Vorschläge für Maßnahmen

Nachbarschaftsinitiave Linden-NordWir appellieren an die Stadt, den Anwohnern zu helfen ihr gesetzlich verankertes Recht auf Nachtruhe und Sonntagsruhe* durchzusetzen, sowie tagsüber mehr Ruhe zu bekommen, um deren Gesundheit zu schützen. Lärm macht nachweislich krank. **

Im Bebauungsplan ist Linden als Wohnviertel ausgewiesen. Hier wohnen Menschen, die zum größten Teil arbeiten, Steuern zahlen und wählen. Zum Arbeiten muss man ausgeruht sein, sonst ist
man nicht leistungsfähig. Und um ausgeruht zu sein, muss man nachts schlafen können.

Viele Partygänger sehen Linden aber als eine einzige ständige Partyzone, mit den entsprechenden
Folgen, die unsere Lebensqualität immer stärker einschränken.
Das können und müssen wir nicht länger aushalten.
Wir bitten die Stadt, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen.

Das hauptsächlich betroffene und von uns mit der Unterschriftenaktion abgedeckte Gebiet erstreckt sich von der Limmerstraße bis zur FAUST, dem nördlichen Ihme- und Leineufer, westlich
bis zur Pfarrlandstraße/Dornröschenbrücke und östlich bis zur Kochstraße. Die „Haupteinflugschneise“ für die Partygäste der FAUST ist die Nedderfeldstraße, aber auch die
Parallelstraßen werden reichlich mit Lärm versorgt.

Folgende Maßnahmen erscheinen uns nach jahrelanger Erfahrung mit unzulänglichen Versuchen, die Lage in den Griff zu bekommen, erforderlich:

1. Von der Stadt eingesetzte Ordnungskräfte müssen auf die lärmende Klientel in diesem Gebiet einwirken. Das gilt auch für private Outdoor-Parties am Ihme-/Leineufer bis unter
dem Bremer Damm (Nähe Sport-Uni).

Die Arbeit der Polizei war in den letzten Jahren wenig effektiv (langfristiger Personalmangel,
Straftaten und Unfälle gehen vor Ordnungswidrigkeiten, teilweise mangelnde Sachkenntnis und
mangelndes Verständnis der Beamten für die Problematik) und es ist keine Besserung in Sicht.

2. Partygänger, die sich nicht leise unterhalten, grölen, Flaschen und Böller werfen, in Hauseingänge urinieren und Müll hinterlassen, müssen angesprochen und verwarnt werden,
bei Wiederholung müssen Personalien festgestellt werden und je nach Sachverhalt Platzverweise und/oder Anzeigen folgen. Es wäre sinnvoll, die Ordnungskräfte mit Fahrrädern auszustatten, damit sie mehr Runden drehen und in dem relativ großen Gebiet die Lärmgruppen schneller erreichen können. ***

3. Tage und Zeiten für Ordnungskräfte:
Im Sommer ist (außer vielleicht bei starkem Unwetter) an allen Wochentagen tagsüber und nachts mit erheblichem Lärm zu rechnen. Gebraucht werden die Ordnungskräfte daher auf jeden Fall im Sommer täglich von 16.00-8.00 Uhr und im Winter grundsätzlich in allen Nächten, in denen FAUST-Parties stattfinden (regelmäßig jeden Freitag, Samstag und Mittwoch, gelegentlich auch an anderen Wochentagen (z.B. Erstsemester-Parties am Donnerstag, 19.10., Halloween-Parties am Montag 30.10., jeweils ab 23.00 Uhr) Die FAUST-Parties dauern von 23.00 oder 24.00 Uhr bis 6.00 oder sogar 8.00 Uhr morgens. Outdoor-Parties an Ihme und Leine waren auch schon bei nur 10 Grad noch zu vernehmen.

4. Generelles Verbot der Nutzung von aufgestellten und tragbaren elektronischen Musikanlagen und von Trommeln im Outdoor-Bereich.
Mehrfache Verwarnungen (Bässe raus, leiser) haben seit Jahren nichts gebracht und nur zu stundenlangen Verzögerungen und noch mehr Polizeieinsätzen geführt. Private Outdoor-Parties mit elektronischen Musikanlagen müssen daher sofort nach Sichtung aufgelöst werden. Aber auch Geräte von Einzelpersonen können nicht geduldet werden. Das Verbot muss auch kleine tragbare Musikanlagen umfassen, denn die neueren Modelle haben auch schon eine erstaunliche Reichweite (vor allem die Bässe) und sind in letzter Zeit immer häufiger anzutreffen.
Auch vor 22.00 Uhr können Bässe und laute Musik extrem belastend sein. Die Parks und Wiesen sollten zur Naherholung und nicht für Parties/Musikbeschallung dienen. Es muss nach ca. 15 Minuten nochmal überprüft werden, ob die Musikanlage wirklich aus ist, sonst muss sie konfisziert werden. Personalien müssen aufgenommen werden, um Wiederholungstäter festzustellen und ggf. spürbare Ordnungsgelder verhängen zu können.

5. An der Ecke Nedderfeldstraße/Walter-Ballhause-Straße müssen während der Parties der FAUST Ordnungskräfte stationiert sein.

6. Große Schilder an den meistfrequentierten Punkten
Um z.B. die Limmernden und die FAUST-Gäste auf das Recht der Anwohner auf Nachtruhe aufmerksam zu machen und um auf die Illegalität der privaten Techno-Parties und das Verbot aller Musikanlagen und Trommeln hinzuweisen sollen ergänzend zu anderen Maßnahmen entsprechende großflächige Schilder aufgestellt werden.
1. auf der Limmerstraße,
2. an der Ecke Nedderfeldstraße/Walter-Ballhause-Straße
3. an der Ecke Nedderfeldstraße/Elisenstraße
4. am nördlichen Ihmeufer in der Nähe vom Strandleben und dem Glockseebahnhof
5. auf der nördlichen Uferseite der Leine gegenüber vom Gretchen, dem Biergarten der FAUST,
6. an der Dornröschenbrücke

7. Jährlich nur drei Outdoor-Großveranstaltungen
In Zukunft sollen nur das Fährmannsfest, das 1. Mai-Fest der FAUST und das Limmerstraßenfest genehmigt werden. Für diese sollte es anwohnerfreundliche Auflagen geben, deren Einhaltung dann auch überprüft wird. Das Limmerstraßenfest sollte nur bis 19.00 Uhr gehen und weniger Bühnen haben, da es von Jahr zu Jahr lauter wird.
Es sollten keine zusätzlichen Outdoor-Veranstaltungen auf der FAUST-Wiese und im Außenbereich des FAUST-Geländes genehmigt werden, wenn sie mit Lärm (z.B. durch elektronisch verstärkte
Musik, Trommeln) einhergehen. ****

8. Auflage an die FAUST durch wirksame bauliche Veränderungen sicherzustellen, dass keine Musik, insbesondere keine Bässe mehr nach außen dringen.

9. Offenlegung der Öffnungszeiten, Auflagen (z.B. bezüglich der Anzahl der Toiletten) etc. von FAUST, Kneipen und Kiosken mit offiziellen und inoffizellen Außenflächen und die
Überprüfung der Einhaltung der Auflagen.
Die Offenlegung hilft den Anwohnern, ein eventuelles Fehlverhalten der Betreiber zu beurteilen.

10. Konzept zur Reinigung und Müllentsorgung am Wochenende
Die Stadt muss in Zusammenarbeit mit aha ein Konzept zur Reinigung und Müllentsorgung am Wochenende (Samstags- und Sonntagsreinigung) erarbeiten, damit nicht die Anwohner und Ladenbesitzer den Müll und die Exkremente der Lärmtouristen beseitigen müssen. Auf der Limmerstraße und auch an anderen Stellen werden größere Mülleimer mit Deckel benötigt. *****

11. Es muss grundsätzliche spürbare und nachhaltige Veränderungen geben, die von der Stadt öffentlich in den Medien angekündigt und vertreten werden, damit sie allen bekannt sind und ernst genommen werden. Die Partygänger dürfen nicht mehr glauben, dass man in Linden jederzeit machen kann, was man will und, dass die Anwohner wegziehen müssen, wenn ihnen das
nicht gefällt.

12. Die Stadt soll keine weitere Werbung für den Lärmtourismus in Linden machen, z.B. in eventueller Kooperation mit Presse und Reiseführern.

13. Die Stadt soll den AStA auffordern, bei den Einführungsveranstaltungen für Erstsemester die Studierenden nicht mehr explizit durch Linden zu führen.

14. Wir brauchen einen festen Ansprechpartner bei der Stadt (und eine Vertretung für Krankheit und Urlaub), für Fragen bei Problemen, der ggf. das Anliegen an die entsprechende Stelle weiterleitet, damit wir nicht jedes Mal erst herausfinden müssen, wer wofür zuständig ist. Des weiteren ist eine Telefonnummer notwendig, unter der ein „Lärmbeauftragter“ der Stadt
(oder ggf. von einer Security-Firma) auch nachts und an den Wochenenden erreichbar ist, um Hinweise auf Lärmereignisse entgegenzunehmen.

15. Fristsetzung zur Überprüfung und Evaluierung der Maßnahmen:
Wenn innerhalb einer noch festzulegenden Frist keine spürbare Besserung eintreten sollte, müssen weitere verstärkte Maßnahmen erfolgen, wie z.B. Einschränkungen der Kneipen- und KioskÖffnungszeiten, der Zeiten des Alkoholausschanks und der Partyzeiten in der FAUST.
Ein geeignetes Instrument zur Evaluierung muss noch gefunden werden. ******

16. Bei der Besprechung der Art und Durchführung geeigneter Maßnahmen soll die NIL mit eingebunden werden.
Wir werden durch den Partytourismus gezwungen sehr viel Zeit und Kraft zu investieren, die wir lieber anderweitig nutzen würden. Das machen wir ganz sicher nicht aus Langeweile, sondern aus Verzweiflung. Wir erwarten, dass unser Anliegen endlich ernst genommen wird und die Stadt geeignete nachhaltige Maßnahmen ergreift. Argumente im Sinne von „das ist nun mal so in Linden“ und „das muss man aushalten oder wegziehen“ lehnen wir ab.

Wir haben ein Recht auf Nachtruhe und werden uns nicht mehr beschwichtigen oder entmutigen lassen. Es ist nicht einzusehen, warum hunderte Anwohner ihre Gesundheit für den „Spaß“ einiger rücksichtsloser Partygänger opfern sollen.


Ergänzende Anmerkungen zu den Vorschlägen der NIL:

*Neben der Nachtruhe ab 22.00 Uhr gibt es auch noch die Sonntagsruhe. Rasenmähen ist am Sonntag nicht erlaubt, aber den Lindenern werden an Sonntagen häufige laute Musikveranstaltungen zugemutet. Am Wochenende arbeiten zwar die meisten Menschen nicht, aber sie müssen sich am Wochenende von der Arbeit erholen können. Gleiches gilt für Schulkinder. Es wäre auch schön, wenn z.B. die Senioren aus der Wohnanlage am Ihme-Ufer wieder wenigstens sonntags in Ruhe auf ihren Balkonen sitzen oder in den Grünanlagen spazierengehen könnten, ohne von Bassanlagen bedröhnt zu werden. Für Viele ist es das einzige erreichbare Naherholungsgebiet, in dem sie sich aber leider kaum noch erholen können.

**Herz- und Kreislaufaktivitäten verstärken sich bei Lärm, auch wenn der Betroffene schläft. Schlafmangel beeinträchtigt das Immunsystem und fördert dadurch Krankheiten. Dass der damit verbundene Stress gesundheitsgefährdend ist, versteht sich von selbst.
Die tiefen Bässe, die eine Reichweite von bis zu 800 Metern haben, sind besonders belastend, selbst wenn sie nicht übermäßig laut sind. Die Resonanzen im Körper, die bei tiefen Frequenzen auftreten, sind auch mit Ohrstöpseln nicht zu eliminieren.
Auch durch häufige Böller verursachte Schocks sind sehr belastend, ganz besonders für Senioren in der Wohnanlage und im Pflegeheim, aber auch für Kinder und Haustiere.
Es ist auch sicher nicht gesundheitsfördernd, dass die Anwohner sich ständig selbst um die Lärmbekämpfung kümmern müssen, speziell mitten in der Nacht, und man drei bis fünf Mal in stündlichen Abständen bei der Polizei anrufen muss, bevor – wenn man Glück hat – in den frühen Morgenstunden etwas Ruhe einkehrt. Es ist nicht zumutbar, dass die Anwohner erst schwierige Bedingungen erfüllen müssen, bevor ihnen geholfen wird. So sollen sie z.B. mitten in der Nacht, wenn sie geweckt werden, Lärmprotokolle schreiben, bei der Polizei anrufen, genau sagen, wo der Lärm herkommt, von der Polizei nachts unzweckmäßiger Weise Besuch bekommen usw..
Die oft geforderten Messungen in Dezibel machen auch nur in der Nähe der Lärmquelle Sinn. Wenn es um die Bässe geht, kann der Dezibelwert noch im Rahmen sein, der stetige dumpfe Rhythmus wird aber noch hunderte Meter weiter gehört bzw. gefühlt.

***Die Ordnungskräfte sollten zu Fuß oder besser noch mit dem Fahrrad unterwegs sein, da Polizeibeamte z.B. private Outdoor-Parties oft nicht gefunden haben, weil sie immer erst an jeder Straßenecke den Wagen ausstellen und aussteigen müssten um die Lärmquelle zu orten. Das dauert zu lange. Außerdem fallen die Ordnungskräfte zu Fuß oder auf dem Fahrrad nicht so schnell auf wie ein Streifenwagen, z.B. auch wenn Partygänger Flaschen und Böller werfen.

****Falls ein besonderes kulturelles Interesse besteht, kann man auch mal andere, lärmunterversorgte Stadtteile damit beglücken. Es muss ja nicht alles in einem dicht besiedelten Wohngebiet und noch dazu in der Nähe einer Seniorenwohnanlage mit angeschlossenem Pflegeheim stattfinden.

***** Wenn es am Wochenende mal etwas weniger Dreck gibt, liegt es daran, dass Anwohner am Wochenende im Stadtteil Müll sammeln gehen. Das ist lobenswert, aber auf Dauer keine Lösung und den Anwohnern nicht zumutbar.

******Die im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum neuen Sicherheitskonzept angedachten Formate Bürgerpanel, Online-Dialog und Diskussionsveranstaltungen werden wahrscheinlich überwiegend von Jüngeren wahrgenommen und sicher auch von vielen Partygängern, Gastronomen etc.. Die Ergebnisse bilden dann möglicherweise hauptsächlich denjenigen Teil der Anwohnerschaft ab, der ein Interesse an der Fortsetzung des Lärms hat und/oder daran verdient und nicht den Teil der Anwohnerschaft, der sich gestört fühlt. Daher sehen wir diese o. g. Formate als kritisch an.

Hannover, 07.02.2018 : 20 Jahre Aktion Kindertraum - Der Ausblick zum Jubiläum des Vereins mit Edelgard Bulmahn, Rollstuhlbasketball-Weltmeister Jan Sadler und Gründerin Ute Friese In der Landespressekonferenz im Landtag Hannover (© Tobias Wölki | Hannover)

20 Jahre Aktion Kindertraum – mehr als 2.500 erfüllte Wünsche

20 Jahre Aktion Kindertraum Erst studierte sie Lehramt, dann sammelte sie Spenden für wohltätige Organisationen. Zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter beschloss Ute Friese 1998, eine eigene Wohltätigkeitsorganisation zu gründen: Aktion Kindertraum! In diesem Jahr feiert ihre Idee 20-jähriges Bestehen. Mehr als 2.500 Träume von kranken oder behinderten Kindern und Jugendlichen hat sie mit ihrem siebenköpfigen Team erfolgreich erfüllt. Ute Friese: „Die Freude der Kinder mitzuerleben, zu sehen wie ein Jugendlicher durch einen neuen Rollstuhl selbstständiger wird, das Glück der Eltern, wenn Therapien erfolgreich sind – das ist bis heute unbeschreiblich!“ Dies alles in 20 Jahren erreicht zu haben, nimmt Aktion Kindertraum nicht für sich allein in Anspruch: „Unser Erfolg hat viele Mütter und Väter“, so Ute Friese, die sich bei den vielen SpenderInnen in ganz Deutschland sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern für Aktion Kindertraum herzlich bedankt.

Hannover, 07.02.2018 : 20 Jahre Aktion Kindertraum - Der Ausblick zum Jubiläum des Vereins mit Edelgard Bulmahn, Rollstuhlbasketball-Weltmeister Jan Sadler und Gründerin Ute Friese In der Landespressekonferenz im Landtag Hannover (© Tobias Wölki | Hannover)
Hannover, 07.02.2018 : 20 Jahre Aktion Kindertraum – Der Ausblick zum Jubiläum des Vereins mit Edelgard Bulmahn, Rollstuhlbasketball-Weltmeister Jan Sadler und Gründerin Ute Friese In der Landespressekonferenz im Landtag Hannover (© Tobias Wölki | Hannover)

Dr. h.c. Edelgard Bulmahn: Schirmherrin im Jubiläumsjahr 2018
Für das Jubiläumsjahr konnte Ute Friese Dr. h.c. Edelgard Bulmahn, Bundesministerin a.D. und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D., als Schirmherrin von Aktion Kindertraum gewinnen. Geplant sind eine Jubiläums-Reise durch deutsche Städte, ein Forum und Fest in Berlin sowie eine Kochreise für SpenderInnen. Dr. h.c. Edelgard Bulmahn: „Meine Vision für die Zukunft ist, allen Kindern und Jugendlichen – gerade denen aus benachteiligten Familien – gute Lebensperspektiven zu eröffnen. Aktion Kindertraum wirkt seit 20 Jahren daran mit. Deshalb trage ich gerne dazu bei, diese Vision gemeinsam Wirklichkeit werden zu lassen.“

Jan Sadler (© Tobias Wölki | Hannover)
Jan Sadler (© Tobias Wölki | Hannover)

Jan Sadler: Ein Traum wird wahr!
Mit 16 Jahren erhält Jan Sadler (24) von Aktion Kindertraum einen Sportrollstuhl. 2012 wird er Europa-, 2013 Weltmeister. Jan Sadler: „Die Unterstützung durch optimal angepasstes Sportgerät ist sicher wichtig und war eine wertvolle Hilfe. Aber mindestens genauso wichtig ist es, zu erleben, wie Menschen an Dich glauben, Dich unterstützen und bereit sind zu spenden – obwohl sie Dich gar nicht kennen. Diese Unterstützung macht Mut und gibt Kraft über den Sport hinaus.“

Das ist Aktion Kindertraum:

  • gegründet 1998 von Ute Friese, Geschäftsführerin von Aktion Kindertraum
  • Mit dabei: sieben Mitarbeiterinnen, die wahre Wunscherfüllungsprofis sind
  • Wunscherfüllungen insgesamt: mehr als 2.500 Wünsche
  • Längster „Dauerwunsch“: Klinik-Clownin Ute Beger bringt seit 18 Jahren alias „Fidele“ im Annastift Hannover jede Woche ein Lächeln in die Gesichter der kranken und behinderten Kinder und Jugendlichen.
  • Schnellste Wunscherfüllung: Ein Rundflug für Puck über Hannover. Der Anruf der Kinderklinik auf der Bult kam um 11 Uhr, der Flug fand um 15 Uhr am selben Tag statt. Der kleine Junge starb nur wenige Tage später.
  • Längste Wunscherfüllung: Vier Jahre dauerte es bis Anna ihre Idole, die Backstreetboys (die sich zwischenzeitlich getrennt hatten), endlich auf einem Konzert treffen konnte.
  • Teuerste Wunscherfüllung: Willis Reise nach New York (38.396,26 Euro)
  • Größte Spende: 200.000 Euro (Hinterlassenschaft)
  • Deutschlandweit unterstützen uns 40.000 aktive SpenderInnen.

Jubiläumsjahr 201820 Jahre Aktion Kindertraum Jubiläumsreise

  • Jubiläumsreise: „Aktion Kindertraum unterwegs“:
    Leipzig (11./12. Mai), Erfurt (25./26. Mai),
    Regensburg (29./30. Juni),
    Münster (6./7. Juli), Heidelberg (3./4. August),
    Rostock (31. August/1. September),
    Kassel (14./15. September),
    Hannover (21./22. September).
  • Jubiläumsforum: „Treibstoff Traum. Das Forum 2018“ und Jubiläumsfest: „20 Jahre. Ein Traum. Das Fest.“ (16. November, Landesvertretung Niedersachsen, Berlin)
  • Jubiläumsaktion: „Die Helden am Herd.“:
    Kochreise für SpenderInnen (ab Dezember)

http://jubilaeum.aktion-kindertraum.de/

Die Polizei schreitet bei einer Party auf dem Küchengarten ein (2014)

Anhörung Partytourismus oder viel Lärm um nichts

Bezirksrat Linden-Limmer
Bezirksrat Linden-Limmer

Am gestrigen Mittwoch fand die monatliche Sitzung des Bezirksrates Linden Limmer im Freizeitheim statt. Der Haupttagesordnungspunkt war eine Anhörung mit dem Thema „Partytourismus im Stadtteil Linden-Nord – Bilanz 2017 und mögliche Verbesserungsmaßnahmen 2018.

Einladung: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/TM/20180131_STBR10

Als Gäste waren dazu eingeladen Harm Baxmann (Vertreter der Aktion Limmerstraße), Hans Michael Krüger (Geschäftsführer von FAUST), drei Vertreter des Karl Lemmermann Hauses (Straßensozialarbeit auf der Limmerstraße), Guido v. Cyrson (Leiter der Polizeiinspektion West) und ein Vertreter der Asta (Uni Hannover).

Sowohl Harm Baxmann, der zwei Gastronomiebetriebe im Stadtteil betreibt und auch dort wohnt, als auch Hans Michael Krüger sehen die Entwicklung des Stadtteils eher positiv. Die Limmerstraße soll seit ca. 2005 einen Aufschwung erlebt haben, was sich bei der Gastronomie und den Ladengeschäften ersehen lässt. Das sich dadurch auch der Lärm durch höhere Besucherzahlen im Stadtteil gestiegen stellen sie nicht infrage. Auch die Fäkalienproblematik ist bekannt. Das Kulturzentrum Faust hat eine Reihe von Maßnahmen erarbeitet um diese Problematik abzumildern. Das reicht von einer besseren Beleuchtung am Ihmeufer um die Besucherströme, vielleicht auch in Richtung einer neuen Haltestelle Ihmezentrum, umzuleiten über eine Beschilderung auf den Haupteinfallsrouten bis hin zu Gesprächen mit Kiosken und dem Rewe-Markt über den Verkauf von Alkohol.

Die Vertreter des Karl Lemmermann Hauses schilderten, dass sie nicht für die Party-Touristen zuständig sind, sondern sich als Sozialarbeiter um die sogenannte Trinkerszene kümmern. Dies hat zum großen Teil auch Erfolg gehabt. Inzwischen konnten die Stunden von 10 auf nur noch 4 pro Woche gekürzt werden. Die Mitarbeiter sind im Stadtteil allerdings nur bis 18:00 Uhr aktiv.

Die Polizei schreitet bei einer Party auf dem Küchengarten ein (2014)
Die Polizei schreitet bei einer Party auf dem Küchengarten ein (2014)

Der Leiter der PI West Guido v. Cyrson gab einen ausführlichen Überblick über die Arbeit der Polizei im Stadtbezirk. Bei 44000 Soforteinsätzen im Jahr spielen bei der Polizei die etwas über 1000 Ruhestörungen nur eine untergeordnete Rolle. Vorrangig kümmert sich die Polizei um die Bekämpfung von Straftaten insbesondere Drogenkriminalität, Körperverletzungen und Sexualdelikte sind im Stadtteil problematisch. Subjektiver Eindruck der Polizei ist das sich die Tolleranz gegenüber Lärmbelästigung verändert hat und der Alkoholkonsum eine stärkere Rolle bei Sachbeschädigungen und auch beim Auftreten gegen über der Polizei spielt. Die führt auch dazu das Einsatzfahrten lieber einen Bogen um die Limmerstraße machen um dort nicht schon problematische Situationen zu provozieren die weitere Polizeikräfte binden können.

Der Vertreter der Asta könnte nur sehr wenig zur Problematik im Stadtteil sagen. Für die Erstsemester gibt es nur eine Veranstaltung, in der Regel im UJZ Glocksee, die von der Asta zentral organisiert wird. Die Studi-Touren über die Limmerstraße werden von den Fachschaften organisiert. Diese sollen nun auf die Problematik hingewiesen werden.

Nach dieser Vorstellung kamen dann die Einwohner zu Wort. Berichtet wurde von der Situation am Küchengarten, der Dornröschenbrücke, der Limmerstraße und auf den Zuwegen zur FAUST. Gemeinsamer Nenner war wie nicht anders zu erwarten, dass die Situation inzwischen nicht mehr erträglich für die Anwohner ist und etwas getan werden muss. Sicherlich kann auch jeder Bewohner selbst seinen Beitrag dazu leisten, wie Bezirksbürgermeister Grube ausführte, aber dies geht nur mit den Ansprechpartner der örtlichen Gastronomie und nicht bei den Verursachern der Lärmbelästigung.

Eine konkrete Lösung gab es bei der Bezirksratssitzung nicht. Eigentlich müsste vonseiten der Stadt dazu eigentlich schon längst ein Konzept vorliegen. Das Problem ist nicht neu, sondern beschäftigt den Stadtteil schon mehrere Jahre. Wenn man bedenkt, welche Maßnahmen man am Raschplatz schon unternommen hat, könnte man denken das Linden eben mal wieder nur an zweiter bis dritter Stelle rangiert.

Der neue Ordnungsdienst der Stadt Hannover hilft in der bisher beschlossenen Form dem Stadtteil nicht. Eine Dienstzeit von 8 – 22 Uhr, wie im letzten Lindenspiegel zu lesen war, ist gelinde gesagt weltfremd.

Letztlich kann man der Situation nur Herr werden, wenn die verschiedenen Maßnahmen koordiniert werden. Der Sicherheitsdienst des Kulturzentrums FAUST, die Sicherheitsstreife auf der Limmerstraße und auch der neue Ordnungsdienst der Stadt (sofern die Zeiten ausgeweitet werden) müssten unter einer zentralen Nummer erreichbar sein die als Ansprechpartner für die nächtliche Problematik dient. Bei massiven Verstößen, wobei die Verursacher oft noch nicht mal ein Unrechtsbewusstsein haben, sollten auch entsprechend abschreckende Strafen verhängt werden. Kein normal denkender Mensch kommt auf die Idee auf einem Platz in einem Wohngebiet mitten in der Nacht ein Konzert mit Schlagzeug und Verstärker zu geben. Zitat: „Wir wollen den Leuten doch nur eine Freude machen“.

Leider werden wohl auch in diesem Sommer noch einige Anwohner das finale Argument zu hören bekommen.

Das hier ist Linden, zieh doch weg!

Ergänzung:

Die NIL (Nachbarschaftsinittiative Linden-Nord) hat dem Bezirksrat einen ausführlichen Katalog mit Maßnahmenvorschlägen übergeben und bittet als Betroffene und gleichzeitig Experten bei der weiteren Entwicklung von Maßnahmen beteiligt zu werden.

siehe auch:

Die NIL (Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord) hat 272 Unterschriften an OB Schostok übergeben

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Shiatsu Naturheilpraxis Daniela Lange-Grönwoldt

Basen-Fasten-Woche gemeinsam in der Gruppe erleben

Shiatsu Naturheilpraxis Daniela Lange-Grönwoldt
Shiatsu Naturheilpraxis Daniela Lange-Grönwoldt

Neue Kurse mit Atemübungen und Massagen

Kurs 42
Mo, 26.2.18
Mo, 05.3.18
Mi, 07.3.18
Fr, 09.3.18

Kurs 43
Mo, 09.4.18
Mo 16.4.18
Mi, 18.4.18
Fr, 20.4.18

jeweils von 19.00 Uhr – ca. 20.30 Uhr

Kosten: 85 € inkl. Skript

Das Basenfasten ist eine milde Form des Fastens, man kann es auch als Heilkost bezeichnen. Sie essen weiter, aber nur Nahrungsmittel, die im Körper basisch verstoffwechselt werden, also Obst und Gemüse in jeglicher Form. Eine Entgiftung des Körpers findet genauso statt. Zur Übersäuerung kann es kommen, durch ein Zuviel an säurebildenden Nahrungsmitteln, aber auch durch Stress, Sorgen, Angst, sowie Bewegungsmangel und Rauchen. Verschiedene Symptome können sich zeigen, wie Sodbrennen, Müdigkeit, Verdauungsstörungen, Schlafstörungen……

Ziel des Basenfastens ist es, den Stoffwechsel zu entlasten, Körper und Geist zu reinigen, die Darmflora zu regenerieren und ein positiver Effekt: paar Kilo weniger Unterstützend wenden wir die Azidose-Massage an, um auch festsitzende Säuren (Schlacken) zu lösen.

Daniela Lange-Grönwoldt
Heilpraktikerin

Pfarrlandstraße 5A
30451 Hannover Linden- Nord
Tel: +49 511 / 605 49 781

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Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 31.01.2018

Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Anhörung zum Thema „Partytourismus im Stadtteil Linden-Nord – Bilanz 2017 und mögliche Verbesserungsmaßnahmen 2018“.

Sitzungsdatum: 31.01.2018
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn: 18:00 Uhr
Sitzungsunterlagen: PDF-Download

Tagesordnung:
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. P R O T O K O L L E
2.1. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 08.11.2017
2.2. Genehmigung des Protokolls über die 1. Sondersitzung zum Konzept „Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ am 13.12.2017
3. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N – I –
3.1. A N H Ö R U N G
3.1.1. Kommunalaufsichtsbehördliche Beanstandung der Benennung des Halim-Dener-Platzes (Drucks. Nr. 0148/2018 mit 10 Anlagen)
4. A N H Ö R U N G gem. § 31 Abs. 4 i.V.m § 35 der Geschäftsordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover zu dem Thema: „Partytourismus im Stadtteil Linden-Nord – Bilanz 2017 und mögliche Verbesserungsmaßnahmen 2018“ (Drucks. Nr. 15-2517/2017)
5. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N – II –
5.1. E N T S C H E I D U N G E N
5.1.1. Sonderprogramm für Straßenerneuerung – Grunderneuerung im Bestand Erneuerung von Straßen im Stadtbezirk 10, Linden-Limmer (Drucks. Nr. 0145/2018 mit 2 Anlagen)
5.1.2. Zuwendung zur Beschaffung eines Sportplatzpflegegerätes an den Sportverein von 1907 Linden e.V.
5.2. A N H Ö R U N G E N
5.2.1. Sanierungsprogramm für Schultoiletten (Drucks. Nr. 0079/2018 mit 2 Anlagen)
5.2.2. Stellungnahme zur 3. Fortschreibung des Nahverkehrsplans 2015 (Drucks. Nr. 0002/2018 mit 3 Anlagen)
6. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
6.1. Zuwendungen aus den eigenen Mitteln des Stadtbezirksrates Linden-Limmer
7. A N T R Ä G E
7.1. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
7.1.1. Ertüchtigung der Radwegeverbindung von Linden nach Ricklingen – Streckenabschnitt zwischen Ricklinger Straße/Deisterstraße und Fischerhof (Drucks. Nr. 15-0141/2018 mit 3 Anlagen)
7.2. der Fraktion DIE LINKE.
7.2.1. Beleuchtung einer Westschnellweg-Unterführung (Drucks. Nr. 15-0121/2018 mit 1 Anlage)
7.3. von Bezirksratsherrn Ganskow (PIRATEN)
7.3.1. Ausstattung öffentlicher Bereiche mit Freiem WLAN durch Wifi4EU-Mittel (Drucks. Nr. 15-3093/2017)
7.3.2. Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge in B-Plänen vorsehen (Drucks. Nr. 15-0122/2018)
8. A N F R A G E N
8.1. der SPD-Fraktion
8.1.1. Brachfläche Am Lindener Hafen 28/32 (Drucks. Nr. 15-0109/2018 mit 1 Anlage)
8.2. der Fraktion DIE LINKE.
8.2.1. Aktueller Stand Ihme-Zentrum (Drucks. Nr. 15-0112/2018)
9. Informationen über Bauvorhaben
10. Bericht des Stadtbezirksmanagements
11. EINWOHNERINNEN- und EINWOHNERFRAGESTUNDE gegen 20.00 Uhr nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunkt

Spielhaus Linden-Nord

Geschichte des Spielhauses Linden-Nord

Spielhaus Linden-NordDas Spielhaus Linden-Nord in der Walter-Ballhause-Str.12 existiert seit 1982. Vorausgegangen waren jahrelange Bemühungen von Eltern der Spielplatzgruppe, das Haus Stärkestr.15 als Spielhaus mit der angrenzenden Freifläche als Abenteuerspielplatz umzunutzen. Doch das Stadtplanungsamt hatte andere Pläne. Man wollte hier Wohnungen bauen. Erst der Abschluss eines Leihvertrages für die Stärkestraße 15 mit der Stadt zugunsten einer Selbsthilfemodernisierung einerseits und der Vorschlag, das Haus Walther-Ballhause-Str. 12 (damals Wilhelm-Bluhm-Str.10) als Spielhaus umzunutzen, lösten den Knoten auf. Nacheinander entstand dann sowohl das Spielhaus als auch der große Spielplatz am Ende der Stärkestraße. Der Versuch, hier einen Abenteuerspielplatz anzulegen, scheiterte. Das zur Verfügung gestellte Bauholz wurde von Familien aus der Nachbarschaft als Heizmaterial für ihre Öfen eingesammelt.

In den ersten 20 Jahren war der Verein für Kinder-, Jugend- und Elternarbeit Träger des Spielhauses. Als die Verwaltungsaufgaben zunahmen und die bis dahin rein ehrenamtliche Arbeit überforderten, gab der Verein seine Aufgaben an die Arbeiterwohlfahrt ab. Neben der offenen Kindergruppe im Erdgeschoss gab es von Anfang an den Kinderladen „Die Drachenkinder“ und den Caritasverband im Haus.
Täglich besuchen ca. 90 Kinder aus 20 verschiedenen Nationen das Spielhaus. Die Kinder in der offenen Arbeit des Caritasverbandes kommen überwiegend aus bildungsfernen Familien mit Migrationshintergrund.

Es gibt mehrere Mitarbeiter, die mehr als 30 Jahre für Kontinuität und Verlässlichkeit sorgen. Inzwischen sind die ersten Spielhauskinder erwachsen und suchen für ihre Kinder einen Platz im Spielhaus.

Das Spielhaus ist gut vernetzt, nicht nur intern, sondern auch im Stadtteil Linden-Nord und im Stadtbezirk. Die gute Zusammenarbeit zeigt Wirkung: die Anmeldungen für weiterführende Schulen sind in Linden-Nord wesentlich höher als in Stadtteilen mit vergleichbarer Sozialstruktur. Seit 2007 ist das Spielhaus ein Familienzentrum.

Mehr zur Geschichte des Spielhauses in der Broschüre:

 

Oliver Thiele stellt den Jamiel-Kiez vor

Ein neuer Kiez im Kiez

Oliver Thiele stellt den Jamiel-Kiez vor
Oliver Thiele stellt den Jamiel-Kiez vor

Am letzten Mittwoch fand das erste Treffen des „Jamiel-Kiez“ statt.

Wer ist eigentlich dieser Jamiel? Jamiel ist kein Onkel aus Amerika, sondern die Straßen Jacobs-, Minister-Stüve- und Eleonorenstraße, die zusammen den Jamiel-Kiez ergeben. Ein gutes Ohmen oder doch nur Zufall: hebräisch heißt Jamiel hübsch und auf arabisch bedeutet es begünstigt.

Von den Bewohnern der ca. 1000 Wohnungen des Viertels waren über 50 in das Medienhaus Hannover gekommen. Unser Oberbürgermeister der auch hier wohnt hatte wohl andere wichtige Termine wie Oliver Thiele der Moderator bemerkte.

Nach einer kurzen Einführung in die Idee die sich hinter dem Jamiel-Kiez verbirgt ging es dann gleich ins Speed-Dating um die anwesenden Nachbarn gleich mal kennenzulernen. Jeder war aufgerufen in kurzen Stichworten seine Ideen und Vorlieben definieren.

Und Ideen gab es schon am ersten Abend viele. Mehr Begegnungsmöglichkeiten, mehr Grün und weniger Verkehr waren kurzgesagt die Hauptwünsche.

Weiter geht es am 21.01.2018 um 14:00 Uhr an der Kreuzung Jacobsstraße und Minister-Stüve-Straße. Gemeinsam sollen die noch nicht ganz zu den Akten gelegten guten Vorsätze für 2018 beim Sport umgesetzt werden. http://www.facebook.com/events/294895497699752

Für den 10. März 2018 ist geplant den Putz-Munter-Tag für ein Großreinemachen im Kiez zu nutzen.

www.jamiel-kiez.de

Café Allerlei

Einladung zum Stadtteilforum Linden-Süd

Liebe Lindenerinnen, Lindener und am Stadtteilforum Interessierte,

wir laden Sie/euch ganz herzlich ein zu unserem nächsten Treffen am Donnerstag, den 11. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Café Allerlei, Allerweg 7.

Themen:

1. nebenan.de – Sinn und Zweck des digitalen Nachbarschaftsnetzwerkes und erste Erfahrungen in Linden, Patrick Ney/ Kommunaler Seniorenservice Hannover
2. Stephan Mingers/Stadtbezirksmanager stellt sich vor
3. Termine 2018 (u.a. Carsten Tech/Quartiermanagement, MultikulTOUR am 21. Januar 2018 von 15-18 Uhr im FZH Linden – Markus Nückel/Café Allerlei und Bettina Kahle/Stadtteilkulturarbeit)
4. Aktuelles und Berichte der Teilnehmenden zum Geschehen im Stadtteil (u.a. Rückblick Lebendiger Adventskalender, Sondersitzung Stadtbezirksrat Linden-Limmer)

Kurzprotokoll zum 6.12.2017:

Aktuelles und Berichte aus dem Stadtteil

  • Zur Vorbereitung auf die Januarsitzung: Jahresplanung 2018 des Quartiersmanagements
    Linden-Süd verteilt.
  • Terminhinweis: 13.12.17, Sondersitzung des Stadtbezirksrats Linden-Limmer zum Konzept
    „Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ der LHH
  • Terminankündigung: Am 21.01.2018 geht das Café Allerlei auf „KulTour“ ins FZH Linden.
    Von 14.30 bis 18 Uhr gibt es ein buntes Programm. Weitere Infos folgen.

Engelforum

Das Stadtteilforum wurde zum Engelforum und wir hatten einen wundervollen Abend. Dörte Nückel/Atelier Charlotte stellte ausgewählte Bilder vor und die anwesenden KünstelerInnen erklärten stolz die Schaffungsprozesse. Die zahlreichen beeindruckenden Bilder sind noch bis Februar 2018 im Cafè Allerlei zu sehen. Empfehlenswert! Weitere Bilder gibt es im Fotoalbum unter http://www.stadtteilforum-linden-sued.de zu sehen.

Quintensprung

Projekt „Zeit-weise“ sucht Mitsängerinnen

QuintensprungDer Frauenchor Quintensprung sucht ab Januar 2018 Mitsängerinnen mit Gesangs-oder Chorerfahrung für sein neues Projekt „Zeit-weise“.

Wir proben in der Grundschule am Lindener Markt und es erwarten euch Musikstücke verschiedenster Stilrichtungen aus mehreren Jahrhunderten.

Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit unserer Chorleiterin Olga Graser: olgagraser@web.de.

Mehr Infos über den Chor unter: www.quintensprung.de