GreenUp Deisterstraße

GreenUp Deisterstraße

GreenUp DeisterstraßeUnter dem Motto „Mach mit – Mach schick!“ wird am 01. April 2017 ab 11 Uhr die Deisterstraße aufgehübscht.

Auch in diesem Jahr möchten wir wieder mit einem GreenUP unsere Deisterstraße, die Visitenkarte Linden-Süds, auf Vordermann bringen.

Das GreenUP gibt es schon seit 2012 und gilt als regelmäßiges Warm Up für alles was unsere Straße so grün und lebenswert macht. – also macht mit! In diesem Jahr steht u.a. die Neugestaltung der Baumscheiben auf dem Programm.

Wir suchen dazu tatkräftige MitstreiterInnen, Freunde des Deisterkiezes, interessierte AnwohnerInnen, sowie eher passive „Klöner“ und Unterhalter für die gute Stimmung! Der Termin ist bestimmt kein Aprilscherz, aber Spaß und Freude am GreenUp sind wie immer garantiert. Für etwas Speis und Trank ist gesorgt.

Frühjahrsaktion „GreenUP Deisterstraße“
Frühjahrsaktion „GreenUP Deisterstraße“

Wir möchten Euch/Sie ganz herzlich zu unserer Frühjahrsaktion „GreenUP Deisterstraße“ am Samstag, den 01. April ab 11 Uhr vor dem Stadtteilladen, Deisterstraße 66, einladen!

Falls zur Hand – können Sie / könnt ihr einfach ihre / eure Gerätschaften für die Aktion mitbringen. Wir halten zusätzlich für jede helfende Hand die passenden Utensilien vor.

Weiterhin können wir Euch vor Ort darüber informieren, was für die Deisterstraße im Jahre 2017 alles umgesetzt wird.

Seid gespannt und schaut vorbei!
Also kommt vorbei: Mach mit – Mach schick!

1.200 € für Rotnase Fidele im Kinderkrankenhaus

Mod GmbH Co.KG spendet 1.200 Euro für kranke Kinder

Die Scheckübergabe fand statt am 06.03.2017 im Büro von Aktion Kindertraum.

Wer im Krankenhaus sein muss, freut sich über Abwechslung, zumal wenn damit Freude, Spaß und Lachen verbunden sind. Kein Wunder also, dass sie jedes Mal in drei hannoverschen Kliniken sehnlich erwartet wird: unsere Klinik-Clownin Fidele. Mit ihren Scherzen und Zauberkunststücken hat sie schon manches Krankenzimmer in eine lustige Arena verwandelt.

mod versteht sich als Dienstleister für die betrieblichen Prozesse IT, Personal, Finanzen und Controlling. Mit der hauseigenen Aktion „Spende statt Geschenke“ unterstützt die mod GmbH & Co.KG seit Jahren Organisationen mit hohem Engagement für Kinder und Jugendliche. In der vergangenen Adventszeit wurden sie auf Aktion Kindertraum aufmerksam. Die Geschäftsführerin Anja Osterloh sagte über ihre Motivation: „Der direkte Kontakt des Clowns zu den Kindern gab den Ausschlag, genau dafür zu spenden.“

Osterloh  traf Clownin Fidele persönlich und machte sich über deren Arbeit und über die Aufgaben von Aktion Kindertraum ein Bild.

Aktion Kindertraum erfüllt seit fast 20 Jahren die Wünsche vom Schicksal hart getroffener Kinder und Jugendlicher, dies umfasst selbst erkrankte Kinder als auch deren Geschwister oder Kinder mit besonderen familiären Belastungen.  Von Prominententreffen über Reisen, Sachwünschen, Therapien oder auch Hilfsmitteln ist die Wunschpalette groß.

Zwischen Heimat und Fremde

Ausstellung „Zwischen Heimat und Fremde“

Zwischen Heimat und FremdeEröffnung am 09.03.2017 um 18.30 Uhr im Café Allerlei, Allerweg 7-­9 mit Lesung und Songs.

Programm:

Begrüßungen durch

  • Herr Markus Nückel
  • Wolfgang Wescher, Stadtbezirksmanager Linden-Limmer (angefragt)

Begrüßung und Einführung in die Ausstellung durch Brigitte Schulz-Konow
erste Vorsitzende Netzwerk Lebenskunst e.V.

Musikalische Eröffnung „Anna singt“

Lesung von Texten aus dem Projekt:
„Erzähl mir, was dich bewegt“ – ein Projekt mit Geflüchteten und Stadtteilbewohnern
(Biograf. Texte geschr.: Autorin Maria Eilers)
Einige Texte werden auf Arabisch & Kurdisch gelesen

  • Lebensgeschichte von Amara CouliBaly & Souad Memed

„Anna singt“

  • Lebensgeschichte von Sedigheh Asghary & Murad Moustafa

„Anna singt“

  • Lebensgeschichte von Herrn Vogler

Song der Songgruppe aus dem Projekt „Erzähl mir, was dich bewegt“

Diskussion/Fragen an die Geflüchteten

Musikalischer Abschluss: „Anna singt“

Ausstellungsdauer 09.03. – 09.05.2017

„Erzähl mir, was dich bewegt“
Ein Projekt für Bewohner und Geflüchtete in Linden-­Süd
Wir präsentieren Banner mit den Geschichten, eine Lesung mit Teilnehmern aus dem Projekt & Fragen an die Betroffenen, einem Song & Fotos von Geflüchteten & Stadtteilbewohnern

Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?

PlatzDa für Linden-Mitte

Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?
Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?

Am 09.02.17 fand im Lindener Rathaus eine Diskussionsrunde zum Thema „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?“ statt. Der Saal war voll. Aus Trier kam Professor Heiner Monheim mit der Bahn und dem Rad. Daneben auf dem Podium Daniel Gardemin von den Grünen, die CDU-Regionsabgeordnete Katrin Göllinger und Astrid Ries Inhaberin von HutUp.

An diesem Abend und auch im Anschluss an die Veranstaltung entstand eine kontrovers geführte Diskussion, die sich letztlich auf den Kernpunkt Pro und Kontra Autoverkehr zuspitzt. Auf die Frage ob eine Verkehrsberuhigung am Lindener Marktplatz für einen persönlich mehr Lebensqualität bedeutet hoben sich auf jeden Fall sehr viele Hände. In Opposition dazu befanden sich die Vertreter der großen Volksparteien SPD und CDU auf dem Podium und im Publikum die weiterhin eher auf dem Standpunkt freie Fahrt für frei Bürger zu stehen scheinen.

Punkt 1: Die Geschäfte müssen mit dem Auto erreichbar bleiben

Dazu hatten wir im letzten Jahr einen, wenn auch unfreiwilligen, Probelauf. Im Sommer wurde der gesamte Kreuzungsbereich des Lindener Marktplatzes wegen der Gleiserneuerung der Üstra gesperrt. Eine Durchfahrt war in allen Richtungen nicht möglich. Als Anwohner fand ich diese Situation einfach nur traumhaft. Auf der Stephanusstraße und auch auf der Falkenstraße konnte man unbeschwert Rad fahren und auch viel problemloser die Straße kreuzen. Was ist aber nun mit den Geschäften? Wir betreiben einen Stoffladen limetrees in der Posthornstraße, die durch die Baustelle plötzlich zur Sackgasse wurde. Hat es dem Geschäft geschadet? Nein! In diesen Sommermonaten hatten wir weit mehr Umsatz wie in den letzten Jahren am Schwarzen Bär. Viele Kunden hatten sich bereits im Vorfeld informiert und haben trotzdem zu uns gefunden. Auch andere Geschäftsleute fanden die verkehrsberuhigte Situation sehr schön und hatten damit kein Problem. Es scheint das auch zu diesem Thema Frau Ries nicht für alle Geschäftsleute in Linden-Mitte spricht.

Man kann sicherlich eine Lösung finden, die den Durchgangsverkehr stoppt, den zum Lindener Marktplatz kommenden Kunden aber weiterhin durchlässt.

Auf dem Podium: Astrid Ries, Katrin Göllinger, Daniel Gardemin und Heiner Monheim (vlnr)
Auf dem Podium: Astrid Ries, Katrin Göllinger, Daniel Gardemin und Heiner Monheim (vlnr)

Punkt 2: Parkplätze auf dem Lindener Markt

Wir haben uns für den neuen Standort Posthornstraße entschieden obwohl am Dienstag und Samstag auf dem Platz nicht geparkt werden kann. Gerade der Wochenmarkt dürfte für viele Geschäfte ein positiver Grund sein sich dort anzusiedeln. Gerade am Samstag ist die Parksituation am Lindener Markt schwierig. Trotzdem kommen viele Kunden auch von weit her und finden einen Parkplatz. Der Samstag ist hier wie auch anderswo der umsatzstärkste Tag der Woche. Wenn dies allein an der Parksituation festgemacht würde, müsste es in Linden-Mitte anders sein. Darüber hinaus haben wir den Standort auch gewählt, weil wir eigene Parkplätze anbieten können. Dafür muss man dann als Ladeninhaber eben bezahlen.

Auch für Privatleute gibt es ausreichend Parkplätze im Stadtteil. Nur kostenlos sind diese eben nicht. Außerdem ist auch Teilauto eine gute Alternative zum eigenen Wagen. Da ist der Parkplatz gleich inklusive und auch sonst hat man keinerlei Stress mit dem lieben Automobil.

Das im Winter auch noch die Poller zum für den Autoverkehr gesperrten Teil heraus genommen werden ist ein Unding. Auf Nachfrage beim Ordnungsamt wurde geantwortet, dass die Poller sonst einfrieren könnten und dann zum Wochenmarkt nicht entfernt werden können. Das hat zur Folge das es Autofahrer gibt, die aus der  Schwalenberger Straße quer über den Platz fahren. Also am Weihnachtsbaum im nächsten Jahr immer schön auf den kreuzenden Verkehr achten!

Punkt 3: Durchgangsverkehr

Die Stephanusstraße wird zu einem nicht unerheblichen Teil einfach als Abkürzung benutzt. Vom Küchengarten könnte man auch über Schwarzer Bär und Falkenstraße bzw. Deisterstraße zum Ziel kommen. Über die Stepanhusstraße ist es aber kürzer.
Schon beim Umbau des Küchengartenplatzes war die Bürgerbeteiligung für eine Verkehrsberuhigung in diesem Bereich. Alles, was daraus resultierte, ist die Aufpflasterung am Anfang der Stephanusstraße die diesen Zweck überhaupt nicht erfüllt. Als Erklärung dafür musste ich mir seinerzeit sagen lassen, dass eine Aufpflasterung wie beispielsweise an der Einmündung Minister-Stüve-Straße am Schwarzen Bär auch Sicherheitsgründen nicht machbar ist. Denn der Bus fährt kurz vor der Haltestelle über diesen Huckel und dadurch könnten die Fahrgäste die bereits stehen gefährdet werden. Nachdem die Umgestaltung fertig war, wurde aber auch die Haltestelle verlegt. Eine Fehlplanung oder nur eine plumpe Ausrede?

Weitere Berichte:

Fazit:

Die große Sperrung im letzten Sommer hat gezeigt, dass der Marktplatz durch eine Verkehrsberuhigung deutlich an Lebensqualität gewinnen kann. Wenn es schon mit Baustelle schöner ist, wie wird es dann erst ohne sein?

Parkplätze für auswärtige Gäste gibt es genug. Wie bereits auf der Veranstaltung vorgeschlagen könnte das Ihemzentrum auch als Stadtteilparkhaus dienen.

Wer als Anwohner nicht ständig auf Parkplatzsuche gehen will dem bleiben nur drei Varianten. Umstieg auf Carsharing, einen Stellplatz mieten oder den Wohnort wechseln. Ein Grundrecht auf kostenlose Parkplätze vor dem Haus gibt es in Deutschland zum Glück noch nicht.

Senioren-Service-Zentrum

Hannover damals – Zeitzeugen erinnern sich: „üme Ecke – die besondere Kneipe“

Senioren-Service-Zentrum
Senioren-Service-Zentrum

Renate Hermsdorf berichtet über Künstler und Prominente in ihrem Wohnzimmer – „üme Ecke – die besondere Kneipe“

„Hannover damals – Zeitzeugen erinnern sich“ heißt das Angebot des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH), bei dem sich in loser Folge bekannte HannoveranerInnen vorstellen, die die Landeshauptstadt besonders geprägt, beeinflusst oder auch beschrieben haben – oder in einer besonderen Tätigkeit Ungewöhnliches erlebt haben.

Am Montag (13. Februar) ab 15 Uhr bis etwa 16.30 Uhr ist die ehemalige Wirtin der Kneipe „üme Ecke“ Renate Hermsdorf zu Gast.

Gerhard Schröder kam mit seiner Stammtischrunde hier zusammen, oftmals war auch Frank-Walter Steinmeier dabei. An der Wand hängen Dutzende Fotos von KünstlerInnen; fast alle sind sie der Wirtin gewidmet, wie ein Bild von Freddy Quinn. „Ich habe sie ja alle erlebt“, sagt Hermsdorf, „deshalb habe ich auch Vieles zu erzählen, es war mein Wohnzimmer“.

Seit 2014 ist Renate Hermsdorf in Rente. Wie lebt es sich über 33 Jahre Tag für Tag am selben Arbeitsplatz mit 25 Sitzplätzen? Was und wen hat sie alles erlebt? Ein lustiger Nachmittag ist garantiert und ein Stöbern in ihren Promi-Gästebüchern ist erlaubt.

Die Moderation übernimmt Karlheinz Utgenannt, ehemaliger Pressesprecher der Stadt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Reihe findet statt im Veranstaltungszentrum des KSH, Ihmepassage 5 (Eingang Blumenauer Straße). Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 168-45195 beim KSH erhältlich.

Lichtlagerfeuer von Franz Betz

Lichtkünstler aus Hannover entfacht (Licht-)Lagerfeuer am 09.02. auf dem Lindener Markt

Lichtlagerfeuer von Franz Betz
Lichtlagerfeuer von Franz Betz

Damit das Stadtmöbel von Jessica und Lena am 09.02. richtig zur Geltung kommt und die Menschen sich um eine symbolische Feuerstelleo scharen können, illuminiert der Künstler Franz Betz den Lindener Markt mit Galaktischen Lichtfeuern.

Der dahinter stehende Gedanke von „partizipativen Lichtkunstprojekten“ und es „nur etwas Licht und die Neugier am Nächsten braucht, um Teil eines gemeinschaftlichen Schaffens zu sein“, passt bestens zum Ansatz unserer Initiative für ein Mehr an Bewegen, Treffen und Begegnen im öffentlichen Raum.

weiterlesen unter hannovercyclechic.wordpress.com

Sparkasse Deisterstraße

Stellungnahmen aus dem Stadtteil Linden-Süd zur geplanten Schließung der Sparkassenfiliale Deisterstraße

Sparkasse Deisterstraße
Sparkasse Deisterstraße

Offener Brief des Stadtteilforum Linden-Süd

Die im Oktober 2016 von der Sparkasse Hannover bekannt gemachte Planung von Filialschließungen betrifft auch unseren Stadtteil. Zu den 19 von Schließung bedrohten Filialen gehört auch die am Deisterplatz. 14 der bedrohten Filialen sollen zu SB-Filialen umgebaut werden. Dazu gehört die am Deisterplatz nicht.

Der Stadtteil Linden-Süd mit seinen rund 10 000 Einwohnerinnen und Einwohnern würde mit dieser Filialschließung seinen letzten Bankstandort verlieren. Das ist aus unserer Sicht nicht hinnehmbar, zumal die Sparkasse Hannover als Tochtergesellschaft der Stadt Hannover ihr Geschäftsgebaren im Sinne einer besonderen sozialen Verpflichtung gegenüber der Stadtgesellschaft zu gestalten hat.

Der im Oktober 2015 beschlossene Verhaltenskodex der Sparkasse Hannover beschreibt die eigenen Handlungsmaximen u.a. wie folgt: „Wir handeln im Interesse unserer Kundinnen und Kunden und unseres Hauses.“ „Eine für unsere Kundinnen und Kunden passende und effiziente Lösung ist … unser grundsätzliches Ziel.“

Unsere 10 000 Mitbürgerinnen und Mitbürger in Linden-Süd sehen mit einer Filialschließung ihre Interessen grob vernachlässigt. Mit der Schließung der Filiale am Deisterplatz würde die Sparkasse ihre selbstgesetzten Handlungsziele zumindest in unserem Stadtteil verfehlen.

Das Stadtteilforum Linden-Süd beschließt in seiner Sitzung am 12. Januar 2017:
Die Sparkasse Hannover wird aufgefordert, den Standort Deisterplatz zu erhalten. Eine SB-Filiale an diesem Standort ist das Mindeste, was Linden-Süd von der Sparkasse erwartet.

Für das Stadtteilforum Linden-Süd
Uwe Horstmann
Marit Kukat


Deisterkiez e.V.

Schließung der Sparkassenfiliale am Deisterkreisel / Idee zum Erhalt des Geldautomaten am bekannten Standort

Sehr geehrter Damen und Herren,

die Schließung ihrer Filiale am Deisterkreisel wird uns hart treffen. Als Standortgemeinschaft, die sich neben ökonomischen Themen (Aufwertung des Außenraumes, Marketingkonzepte, Leerstandsmanagement…) vor allem an kulturellen und sozialen Zielen ausrichtet, ist die schnelle und niedrigschwellige Verfügbarkeit von Bargeld extrem wichtig!

Hier sprechen wir nicht nur stellvertretend für unser Mitgliedsunternehmen, die Lebenshilfe, die allein schon mit drei Wohnstätten und einem Begegnungszentrum im Stadtteil viel für das Leben auf unserer Straße beiträgt, sondern für viele andere wie das Altenheim in der Posthornstraße, die wir regelmäßig wo möglich ins Stadtteilleben einbinden (bspw. beim Stadtteilfest „Lust auf Linden-Süd“).

Sie als Mitglied unseres Vereins und letztendlich als wichtiger Teil unseres Straßenzuges kennen das eigentliche Kernklientel Linden-Süds, das besonders auf das Quartier angewiesen ist. Wir leben hier in großer Vielfalt und Toleranz miteinander und diese Stärke spricht sich zaghaft immer weiter herum.

Wenn wir jetzt aber einzelnen Gruppen den Zugang zu Geld fast unmöglich machen, schränken wir nicht nur deren Lebenswelt ein, sondern sorgen zeitgleich für Kaufkraftverluste, die einige Geschäfte evtl. nicht mehr tragen können. Die Neukunden, die den Deisterkiez gerade entdecken, werden vielleicht noch stärker ins Internet abwandern und dort ihre Einkäufe vermehrt tätigen. Ihr Stellenwert als Player vor Ort ist ein ganz großer, sogar noch größer als Sie ihn vielleicht selber wahrnehmen.

Bei unserer letzten Sitzung haben wir herausgefunden, dass es für einige Unternehmungen sogar ein großer Gewinn sein kann, einen Geldautomaten ihres Instituts im Eingangsbereich vorhalten zu können. Uns schwebt dabei ein ähnliches System vor, wie die Post bei der Ausgliederung ihrer Filialen in dezentrale, bekannte Zeitungsläden als Zusatzangebot. Einerseits gäbe es eine regelmäßige soziale Kontrolle ihres Geräts im Vorraum des Geschäftes, andererseits direkt vor Ort die Möglichkeit Geld abzuheben und in dem Laden einkaufen zu können (zusätzliche Kundschaft für die Unternehmung) und weiterhin die Sicherstellung der Versorgung für den gesamten Stadtteil.

Wir bitten Sie zu klären, ob es nicht eine räumliche Weiterführung ihres Geldautomaten in Kooperation mit dem nachnutzenden Unternehmen in der Deisterstraße 78 geben kann.

Ein Rückbau ist sicherlich auch keine kostenneutrale Angelegenheit und eine Lösung der Miete werden wir im Stadtteil mit dem nachfolgendem Unternehmen und dem Eigentümer schon gemeinsam finden.

Es liegt jetzt an Ihnen – wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Mit freundlichen Grüßen
Olaf Töpelmann und Erol Slowy


Quartiersmanagement Linden-Süd

Sparkassenschließung Filiale Deisterplatz – Aufforderung zum Erhalt des Geldautomaten

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung haben wir in den letzten Monaten vielfältig erfahren müssen zu wie wenig Kreativität und Mut die Sparkasse im Umgang der Bewältigung ihrer aktuellen schwierigen Finanzlage bereit ist. Anstatt auf ein dialogbasiertes und lösungsorientiertes Vorgehen beim notwendigen Ausdünnen ihres Filialnetzes zu setzen, wurde sich auf einen Radikalkurs verständigt, der keinen Platz zur Diskussion sah und Ihnen dadurch nun einen Sturm der Entrüstung (u.a. vom Seniorenbeirat der Stadt Hannover) einbringt.

Wurde die Sparkasse bisher als Partner der Bewohner_innen Hannovers angesehen, schleicht sich gerade ein anderes Bild ein. Diesen Eindruck schildert das Stadtteilforum Linden-Süd – wie ich finde – sehr treffend. Unter ihrem Kurs leiden besonders die Personengruppen, die auf ihren Nahraum in den Stadtteilen angewiesen sind. Dies sind besonders Kinder und bildungsferne Jugendliche, ärmere Bevölkerungsgruppen und vor allem Ältere. Unsere Aktivitäten im Stadtteil zur Verbesserung der Lebens- und Wohnverhältnisse in sozialer und baulicher Art richten sich gerade schwerpunktmäßig an diese Gruppen, denen wir Teilhabe und Teilgabe ermöglichen möchten, in einem, toleranten und wenn möglich inklusiven Umfeld.

Der Aufbau von selbstständigen Lebensweisen und dem Ermöglichen des Wohnens Zuhause bis ans Lebensende, haben wir uns verschrieben. Die geregelte Selbstständigkeit im Alltag ist ohne Nahversorgung und einen Zugang zu Bargeld leider nicht mehr möglich, zumal gerade ältere Menschen ein kritisches Verhältnis zu nicht baren Geldmitteln haben. Der Hinweis, ab einem Einkaufswert von 20 Euro auch Bargeld bei Netto bekommen zu können, ist weder wettbewerbsneutral, noch zielführend. Er ist angesichts der betroffenen Gruppen sogar zynisch.

Ich sehe es daher als meine Pflicht an Sie aufzufordern, für alle nichtmobilen und nicht-Internet-affinen Menschen nach kreativen Lösungen zu suchen und biete an dieser Stelle meine Unterstützung an. Den Vorschlag der Standortgemeinschaft Deisterkiez e.V. finde ich gut und halte Ihn für einen gangbaren Weg, wenn man denn möchte. Unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Lage, ist das Schließen von einzelnen, weniger frequentieren, Filialen durchaus nachvollziehbar. Hier wünschen wir uns allerdings mehr Transparenz der Kriterien und vor allem eine ernsthaft gewollte Prüfung des Erhalts des letzten Geldautomaten in unserem Stadtteil unabhängig der Schließung der Filiale.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Tech

Forum Linden-Nord am 30. Januar 2017

Forum Linden-NordEinladung zum Forum Linden-Nord am Montag, den 30. Januar 2017 um 19.00 Uhr im Freizeitheim Linden (Geschichtskabinett)

Tagesordnung

1. Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt an und handelt.
Dante Alighieri (italienischer Philosoph um 1300)
Wertewandel und Upcycling – Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr
Wiederverwendung, Dingen ein neues Gesicht geben, Ressourcen sinnvoll nutzen.
Der Verein Glocksee Bauhaus stellt sich vor.

  • Glocksee Bauhaus e.V., Konzept und Ziele
  • Vorstellung von neuen Nutzungsideen
  • Neuigkeiten zur Ausstellung für Nutzungsinnovationen
    im Freizeitheim Linden (Nov. 2016/Januar 2017)
  • KooperationspartnerInnen gesucht: Schneiderei und Retten von Getränkeverpackungen
  • Schöne Schätze in der Nachbarschaft: Lager für gebrauchte Gebäudebauteile
  • Großes beginnt im Kleinen – Wie kann jeder/jede anfangen nachhaltig zu handeln

Gesprächspartner*in:
Gert Schmidt, Glocksee Bauhaus e.V.
N.N.

2. Sozial-Center Linden

  • Neuer Standort
  • Personalwechsel / Abschied Barbara Mann

3. Gerüchte, Wahrheiten und Verschiedenes

  • Austausch und Neues aus Vereinen und Einrichtungen
  • Termine
  • …….
Ausbildungsinformationsbörse 2017

Ausbildungsinformationsbörse 2017

Ausbildungsinformationsbörse 2017Am 25. Januar 2017 präsentieren sich in der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr Betriebe, Berufsbildende Schulen, Kammern und Initiativen auf der ALi-Börse in der IGS Badenstedt. Die genauen Aussteller können Sie dem beigefügten Plakat entnehmen.

Die Aussteller stehen den Schülern und Schülerinnen für ihre Fragen rund um das Thema Ausbildung zur Verfügung. Die Börse ist offen für alle Schüler und Schülerinnen aus der Region Hannover und richtet sich an die Jahrgänge 8,9 und 10 von Haupt-, Real- und Gesamtschulen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten auf der Börse die Möglichkeit, sich an den Ständen der Aussteller über schulische und berufliche Perspektiven zu informieren. Die Börse ist ein Bestandteil in der beruflichen Orientierung für die Jugendlichen und ein Baustein in der Berufsfindungsphase. Hierüber können die Jugendlichen Betriebe, Schulen, Einrichtungen, Berufe und Weiterbildungsmöglichkeiten kennen lernen und sich viele nützliche Informationen einholen. Praktische Übungen an den Ständen erleichtern den Erstkontakt und ermöglichen einen greif- und begreifbaren ersten Einblick in den Beruf.

Zeitgleich wird die inzwischen 20. Jubiläumsausgabe der ALi-Broschüre als Lehrstellenatlas herausgegeben. Hierin finden die Schülerinnen und Schüler Namen, Post- und Internetadressen von Ausbildungs- und Praktikumsbetrieben, die zu einem großen Teil durch persönliche Erkundung und Befragung von Schülern und Schülerinnen aus dem Schulzentrum Badenstedt in der Broschüre aufgenommen wurden.

Weil die ALi-Börse und der ALi-Lehrstellenatlas ein Erfolgsmodell sind, werden die Aktionen schon über viele Jahre finanziell unterstützt, aktuell durch den Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und die Landeshauptstadt Hannover mit dem Fachbereich Jugend und Familie.

Die Initiative ALi zeigt, wie auf regionaler Ebene Schulen, soziale und kirchliche Einrichtungen, Kammern und politische Gremien effektiv zusammen arbeiten und Wege gegen die Jugendarbeitslosigkeit beschreiten. In dem Zusammenschluss von ALi sind die IGS Badenstedt, die Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher und das Diakonische Werk Hannover mit dem Sozial-Center Linden vertreten.

Die ALi-Börse 2017 findet statt am Mittwoch, den 25.01.2017, von 9:00 bis 14:00 Uhr, in der
IGS Badenstedt, Plantagenstr. 22, 30455 Hannover.

Um eine kurze Anmeldung wird gebeten, per Email oder unter der Nummern: 4582271.

Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern

Gastfamilien für Austauschschüler in Hannover gesucht

Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern
Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern
Die Welt in Hannover entdecken

Die gemeinnützige Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) sucht Gastfamilien für Austauschschülerinnen und -schüler aus aller Welt, die im August/September diesen Jahres nach Deutschland kommen. Die 15- bis 18-jährigen Jugendlichen werden hier zur Schule gehen und durch das Leben in einer Gastfamilie den deutschen Alltag intensiv kennenlernen.

Im vergangenen Schuljahr waren Alain aus der Schweiz, Yoanna aus Bulgarien, Mayu aus Japan und Riley aus den USA in Hannover zu Gast. „Ich würde mich freuen, wenn sich im Sommer wieder Familien aus Hannover bereit erklären würden, einen Austauschschüler aufzunehmen“, so Joachim Wullenweber, Leiter des Aufnahmeprogramms. „Ein Jahr mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine sehr bereichernde Erfahrung und passt gut zu einer weltoffenen Stadt wie Hannover.“

Gastfamilien entdecken während des Austauschjahres eine andere Kultur im eigenen Zuhause und erweitern ihre Familie um ein internationales Mitglied auf Zeit. „Gastfamilien müssen den Austauschschülern keinen besonderen Luxus bieten, sondern sollten sie einfach wie ein neues Familienmitglied in den Alltag integrieren“, erklärt Wullenweber. Alle Schüler besitzen bei Ankunft in ihren Gastfamilien mindestens grundlegende Deutschkenntnisse. YFU bereitet sie ebenso wie die Gastfamilien intensiv auf das gemeinsame Jahr vor und steht ihnen auch während des Jahres bei allen Fragen zur Seite.

Wer einen Austauschschüler bei sich aufnehmen möchte, kann sich direkt bei YFU melden unter 040 227002-0 oder per E-Mail an gastfamilien@yfu.de. Weitere Informationen im Internet unter www.yfu.de.

Über YFU
Das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) organisiert seit 60 Jahren langfristige Jugendaustauschprogramme weltweit. Zusammen mit Partnerorganisationen in rund 50 Ländern setzt sich YFU für Toleranz und interkulturelle Bildung ein. Seit der Gründung im Jahr 1957 haben insgesamt rund 60.000 Jugendliche an den Austauschprogrammen teilgenommen. YFU ist ein gemeinnütziger Verein und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.

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